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Gestern, also am Donnerstag, hatte ich in Wiesbaden Baustoffe für Berlin geladen und fuhr so gegen Mittag gemütlich die A5 entlang Richtung Wochenende. Die Sonne schien, der Raps blühte schon, Greifvögel kreisten und völlig ohne Hektik ging es zu auf dem dreispurigen Stück zwischen Gießen und Alsfeld. Auf Grund eines ungünstigen Dreiecksverhältnisses zwischen Motorleistung, Geländeprofil und Gesamtgewicht bewegte ich mich getreu dem Vers aus dem bekannten Kinderbuch "Teddy Brumm": Ja im Leben geht's mitunter langsam rauf und schnell hinunter. An einem Hügelchen näherten sich auf der Mittelspur ein wenig schwachbrüstig, aber durchaus legitim zwei Wohnmobile. Beide waren für Eingeweihte schon von Weitem als Euramobile zu erkennen. Vorneweg ein recht moderner Alkoven, fast neu würde ich sagen, etwa sieben Meter lang und dahinter ein kompakter Sechsmeteralkoven, etwa zwei Baureihen älter. Beide hatten Heidelberger Kennzeichen und gehörten offensichtlich zusammen. Als der Große sich vorbei schob, blickte ich von der schwindelerregenden Höhe meines Mercedes Actros herab und sah das Gleiche, was Lkw-Fahrer sehen, wenn ich sie mit unserem Phoenix überhole - eine entspannt zurück gelehnte Beifahrerin mit aufgeschlagenem Kartenmaterial auf dem Schoß. So isses halt meist. Hätte sie hoch geschaut, hätte ich sogar freundlich gegrüßt. Der Eura war noch nicht ganz vorbei, da zog er auf meine rechte Spur und setzte dann auch den Blinker. Unwillig hupte ich und wich halb auf den Randstreifen aus. Das Hupen schien der/die Fahrer/in als Beifall zu verstehen, den ohne zu Zucken oder zu Rucken setzte er seine einmal eingeschlagene Richtung wie an der Schnur gezogen fort und als er schließlich bildfüllend mit ausgeklapptem und mit zwei Drahteseln bestückten Heckfahrradträger mittig vor mir her fuhr, zeigte meine Abstandsautomatik vier Meter an. Die Automatik sorgt unter Anderem dafür, dass selbst bei Bergabfahrten das Fahrzeug nicht beschleunigt, solange ein anderes Fahrzeug in einem verstellbaren Bereich vor einem her fährt und sie zeigt Entfernungen erst an, wenn ein Objekt mittig vor dem Fahrzeug ist. Das zweite Mobil bot mir immerhin fünfzehn Meter an. Die drei Spuren verengten sich auf zwei Spuren und weil auf der linken überwiegend schnelle bis sehr schnelle Pkw unterwegs waren, blieben die Wohnmobilisten in der Lkw-Reihe und ich hatte sie permanent im Blick. Der Raumgewinn war also marginal. Am Kilometer 407 befindet sich der Rastplatz Krachgarten. Dort blinkten die beiden Euras und verließen die rechte Spur. 'Zeit für ein Schwätzchen' dachte ich mir und blinkte ebenfalls. Ich hielt hinter den beiden schräg zur Durchfahrspur geparkten Mobile, stieg aus und klopfte an die linke Seitenscheibe des auf Kuschelkurs gegangenen Fahrzeuges. Der Fahrer saß noch in Fahrposition, öffnete aber sofort und sah mich fragend an. Dabei drehte er sich so, dass er mir zugewandt war. Nach meiner Einschätzung ein fitter Silverager, braungebrannt, sorgfältig gestutzter kurzer Vollbart und weißes volles Haupthaar, sympathische Ausstrahlung. Bestimmt jemand, der die Ruhe liebt, aber auch gut erzählen kann und ein paar witzige Stories auf Lager hat. Ich fragte ihn - zugegeben etwas laut - ob er eigentlich wisse, wie gering der Abstand von seinem Auto zu meinem war, als er den Spurwechsel begann. Er schaute verwirrt, begriff aber in Etwa, nachdem er kurz zu meinem Lkw, der mit laufendem Motor da stand, hinüber geblickt hatte. Ich zeigt ihm den Abstand mit meinem beiden Armen. Gebraucht hätte ich dazu nur einen, aber so was zeigt sich schlecht mit einem Arm. Er räusperte sich und antwortete dann genauso ruhig und bedächtig, wie ich ihn einschätzte: "Wenn das so war, dann tut mir das leid. Es war bestimmt nicht mit Absicht." Und jetzt bin ich an dem Punkt, weswegen ich das hier so breit trete. Leute! Wenn ihr ein Auto kauft - egal ob neu oder gebraucht - macht auf jeden Fall auch ne ausgiebige Probefahrt auf einer mehrspurigen Straße und beobachtet genau, ob das Fahrzeug eventuell die Neigung hat, die Spur zu wechseln, obwohl der Fahrer das vielleicht gar nicht will. Das kann nämlich ganz böse enden. Das gibt nicht nur nen Fleck, den man mit Handballen und Muttis Spucke wieder weg rubbelt. Und unter Umständen wird mangels Zeugen jemand bestraft, der nix dafür konnte, kann oder können wird. Und jetzt grübel ich noch über das von ihm verwendete Wort "bestimmt". Vielleicht war er sich nicht mal sicher, ob er mit oder ohne Absicht gehandelt hat. War ja zu dem Zeitpunkt auch schon fünf bis zehn Minuten her. Schönes Wochenende an alle und aus Berlin. knychen Hallo knychen, Mir ist natürlich beim Überholen bewust, was ich Überhole einen PKW oder einen ... Tonnen LKW. Michael Hallo, der "Kasus knaxus" des Berichts ist wohl, dass so mancher WoMo- FAhrer die Abmessungen seines Gefährtes nicht realisiert. Insbesondere mit Anhang wie Fahrradträger, Rollerbühne, Anhänger usw.! So gesehen ist es unerheblich, was man überholt, eher wie lange, d.h. wie lange man auf der Überholspur bleiben muß, um vor dem Überholten gefahrlos wieder einzuscheren. Bingo! Mach ne Statistik, wie oft passiert das mit einem Wohnmobil, und wie oft mit einem LKW untereinander und auch mit Wohnmobil. Ich finde so etwas nicht so prickeln, wenn ich dazu meine Erfahrungen mit LKW - Fahrern reflektiere. Nur solche Stories haben immer ein Geschmäckle. Kurz vom Gas und du wärst der King, aber hinterherfahren und die Kalkmütze raushängen lassen ist für mich völlig daneben. Zusatz: "Elefantenrennen"! Mal abgesehen vom Zeitverlust für dich. Albert
Bist Du schon mal Lkw gefahren??? Aus deinem Statement zu urteilen sicher nicht. Aber superklug daherreden!!! Gerade an der Steigung hast Du hinter Dir ne längere Schlange Lkw. Nun nimmt der vordere schlagartig die Fahrt wegen so ner Schnarchnase raus, der zweite oder Dritte schafft das auch noch, aber der weitere schlägt u.U. in den Vordermann ein!! ABgesehen davon, heißt das für den bremsenden Lkw nun, zurückzuschalten und mit 30 km/h im Weiteren Verlauf ein Hindernis für alle zu bilden. Das provoziert dann wiederum diverse gefährliche Manöver (Osteuropäer lassen hier gerne die Sau raus weil Strafen nicht eingetrieben werden können). Auch ist es ein Problem, da der Lkw-Fahrer eine begrenzte Lenkzeit hat!!! Ist die um hat er zu halten. Schön, wenn Du auf deine Baustoffe wartest, aber der Fahrer 10km vor dem Ziel abstellen muß. Egal ob die Dispo gepennt hat und die Fahrten zu knapp geplant hat oder der Verkehr es nicht zuläßt, passiert das öfters ist meist der Fahrer der Dumme. Also informier Dich, fahr mal mit, liefere Pakete aus, dann kannst Du halbwegs mitreden (ich habe mal zum Spaß als Aushilfe Supermarktbäckereien am Wochenende beliefert.)
Ich fände es zur Lesbarkeit hilfreich und höflich den Lesern gegenüber, sich bei einer Problemstellung in einem Fred auf das Wesentliche zu beschränken und jenen Sachverhalt struktuiert darzustellen! Ebenso wenig erkenne ich einen Zusammenhang zwischen Deinem Posting und der Überschrift. Ich erkenne zwar Dein Ansinnen, aber der gute Mann hat sich entschuldigt. Eine solche Problematik sollte man besser allgemeingültiger und neutraler zur Diskussion stellen. So kommt bei mir da gefühlt auch eher ein Gschmäckle auf, die Geschichte eines gutdeutschen Oberlehrers :D Da bin ich voll beim ät a.miertsch LG vom Mikesch Guten Morgen Knychen, habe Deine Botschaft verstanden und mich über Deinen poetischen Schreibstil amüsiert. Ich versteh die Brummifahrer gut, obwohl ich selbst keiner bin. Ein wenig mitdenken beim Fahren und hineindenken in andere beim Leben. Schon läuft's gut (Kant'scher Imperativ). In diesem Sinne gute Fahrt. Mit was und wo auch immer. Servus Richy Ich bin da voll auf der Seite des Brummifahrers. Lieber einmal das Gegenüber freundlich und bestimmt auf ein Fehlverhalten hinweisen als ihn in Unwissenheit lassen und später knallt es dann mal richtig. In Zukunft wird der Betroffene sicherlich genauer beim Einscheren hinsehen und lieber etwas mehr Abstand lassen. Ich bin jedenfalls durchaus dankbar wenn ein überholter LKW kurz Lichthupe gibt und ich dann gefahrlos wieder einscheren kann. Nach hinten den Abstand zum Überholten genau einzuschätzen finde ich auch nicht immer leicht .... aus dem Norden von den Stellies Moin moin, das ist einer der besten Beiträge in diesem Forum überhaupt. Mit fröhlichen n Wolf
Ich lese gerne, ich schreibe gerne, aber einem so langen Text ohne Absätze verweigere ich mich einfach. Nichts für ungut ... Allsquare [/quote] Ich lese gerne, ich schreibe gerne, aber einem so langen Text ohne Absätze verweigere ich mich einfach. Nichts für ungut ... Allsquare[/quote] ... und dieser Beitrag sagt uns was???? Thema verfehlt :mrgreen: , Richy Ich kann den TE gut verstehen und fuhr auch mit meinem WoMo immer so , das ich keinen ausbremse oder behindere -> Ich habs auch unbeabsichtigt schon geschafft -> kann ja nicht wissen , das der 480 Ps Brummer leer war :oops: und dann doch 3 km/h die 12% Steigung schneller war ...... :oops: . Der hier beschriebene Fall kommt selten unter LKW Fahrern vor , da jeder eine Lichthupe hat und dann weiss ich wann ich einscheren kann bzw. der Überholte es zulässt .... Da ich selber LKW fuhr kenne ich diese Situation nur zu gut -> Wohnmobile sind meist weniger das Problem -> ausbremsende PKW Fahrer schon eher . Vielleicht bin ich da eher derjenige , der vom geringen Blutdruck profitiert und nach solche Vorfällen immer in sich geht und nach einem - nix passiert- die Sache aus dem Gedächtnis streiche.. Das Leben ist so kurz um sich über solche /einige Gedanken zu diesem Thema zu machen . Wenn ich sehe wie oft es auf dem Weg zur Arbeit ,zum Bäcker , zum einkaufen, zum Arzt, etc.etc. gekracht hätte, egal ob mit eigenem oder fremden verschulden ,tja ...... "Wer frei von jeder Schuld , der werfe den ersten Stein " :wink:
Danke für den Hinweis. Ich werde jetzt mit deutlich mehr Abstand einscheren :ja: Wünschenswertes Fahrverhalten von LKW Fahrern verkneife ich mir jetzt einmal, da es sicherlich von Dir nicht gewünscht ist.. :wink: Hey Leute, bleibt cool! Ich wollte das Thema doch nur ein wenig satirisch auf die Schippe nehmen. (Absatz) Ich habe niemanden beleidigt, ich hab den guten Mann bergab nicht gejagt wegen seines Fehlverhaltens und mir ist durchaus bewusst, das andere und auch ich Fehler machen. (Absatz) Und warum man ein Thema grundsätzlich strukturiert und wahrscheinlich auch emotionslos und auf's Technische reduziert behandeln soll, ist mir ein Rätsel.(Absatz) Trotzdem ein schönes Wochenende. knychen (Ende) Und was zum Geier ist mit der "Kalkmütze" gemeint? (wirklich Ende)
Ja so ist es sicherlich auch bei vielen angekommen, aber wer austeilt muss auch einstecken können :lach: Als Vielfahrer (Pkw) und Gelegenheitsfahrer (WoMo) stört mich die zunehmende Rechtsüberholerei wesentlich mehr. Manchmal denke ich, den netten Rechtsvorbeifahrern ist gar nicht bewusst in welcher Gefahr sie sich befinden. Liebe , Alf
LKW die rechts überholen? :eek: :) Es gibt wohl auf beiden Seiten :) sogenannte "schwarze Schafe" aus meiner persoenliche sicht werden sich die "Guten" weiterhin an Recht und Gesetz halten, die "Nicht so Guten" halten sich eben nicht daran. Egal was Ihr hier schreibt. Ueberzeugen wird das keinen aus der zweiten Gruppe. von der schoenen Mittelmosel Achim (der auch schon mal rechts ueberholt hat) :oops:
Das passiert meist den permanent Linksspurschleichern. [quote="gespeertBist Du schon mal Lkw gefahren??? [b] liefere Pakete aus, dann kannst Du halbwegs mitreden (ich habe mal zum Spaß als Aushilfe Supermarktbäckereien am Wochenende beliefert.)[/quote] Ja, die "Berufsgruppe" hat ja auch die Lizenz zum Rasen. Glauben sie zumindest. Bist Du schon mal Lkw gefahren??? Ja! Ich habe damit aufgehört, als Du den Schein machen durftest. :lach: Albert Hi, ja die Satire war etwas schwer zu lesen aber durch die Wortwahl als solche sofort zu erkennen. Egal ob mit PKW,LKW oder mit Womo, es fällt schon auf das, das einscheren nach dem Überholen sehr früh (oft zu früh) beginnt. Die Regel ( Fahrschule ) erst einscheren wenn das überholte Fahrzeug im Innenspiegel sichtbar wird , wird nicht beachtet. Oft wird nach dem Überholen das Gas leicht zurück genommen. Das dann der Überholte auch sein Gas zurücknimmt ist dann selbst verständlich?? Georg Hallo Leute, Viele "Missverständnisse" der geschilderten Art liegen einfach daran, dass sich wohl die meisten Wohnmobilisten irrtümlicherweise näher am PKW als am LKW sehen, was ihre " Parteizugehörigkeit" auf der Straße angeht. Da wird mit dem 3,5 Tonner alles gefahren, was die Maschine hergibt; wie beschrieben der Abstand beim Wiedereinscheren krass unterschätzt oder mal für mehrere Kilometer die linke Spur gepachtet, so gesehen vor zwei Wochen auf der A1 von einem IG-Metall-Werbemobil. Versuchts mal wie die LKWs (zumindest wie die vernünftigen und nicht wie die rasenden Rumänen). Einfach ein den Maßen und dem Gewicht der Fuhre angemessenes Fahrverhalten an den Tag legen. Nicht alles, was erlaubt ist, ist auch in Ordnung, siehe zum Beispiel die Sprinter-Terroristen mit 160 auf der linken Spur. Ich hab mir während des Studiums meine Brötchen als LKW-Fahrer verdient (BW-Führerschein lässt grüßen) und habe keine Probleme damit, auch mit dem WoMo entsprechend bedächtig zu fahren. Aus dem Grund muss ich auch immer schmunzeln, wenn kolportiert wird, wie gut das 3,5 t WoMo bei 140 liegt und dass das ja gar kein Problem sei... Und wie schlimm das doch wäre, mit über 3,5 t nur noch 100 fahren zu dürfen. Wir sind keine PKW-Fahrer, wenn wir im WoMo sitzen! Also sollten wir uns auch nicht so verhalten. Bis denn, Tinduck Ich sehe jetzt kein Problem darin mit meinem 3,5t Wohnmobil 140 zu fahren. Habe auch keine Partzeizugehörigkeit zu Pkw oder LKW. Fehler können jedem passieren, ich denke aber jeder der sein Mobil einige Zeit bewegt kann sich ordentlich einreihen. Für manche Wohnmobilfahranfänger ist es vielleicht schwerer da das Fahrzeug meist länger und auch langsamer ist als ein Pkw. Vielleicht noch schlimmer für Mietmobilfahrer. Man darf sich nur nicht nervös machen lassen, auch wenn schon mehrere schnellere Autos auflaufen und sich ordentlich mit ausreichend Abstand einreihen. bert Interessante Diskussion - wenn auch nicht alles überzeugt. Was den LKW-Fahrer im allgemeinen betrifft, fahre ich nach dem Grundsatz: Ich bin der Glückspilz, der sein Hobby pflegt - er ist "das arme Schwein (sorry)", welches unter Zeit- und Reglementsdruck versucht, seine Ladung ans Ziel zu bringen. Unter diesem Aspekt bin ich gerne bereit, mein Fahrverhalten kurzfristig zu ändern - als Beispiel: wenn ich auf der AB bei tempomatgeregelten 90 km/h einen LKW sehe, der langsam aufläuft, spiele ich so lange am Regler, bis unsere Geschwindigkeiten übereinstimmem und er nicht zum Überholen gezwungen wird. Wenn ich überhole, bleibe ich so lange links, bis genügend Zwischenraum aufgebaut ist. Der PKW, der ggf. kurzfristig aufgehalten wird, dürfte diese Verzögerung rasch aufgeholt haben. Man kann auch mal vom Gas gehen und Lichtzeichen geben, um so dem Brummi das Einfädeln in die Autobahn zu ermöglichen. Das Danke-Blinken zeigt dann, dass man geholfen hat. So gibt es viele Möglichkeiten, das Gegeneinander zu einem Miteinander zu machen, und als Zugabe werden auch noch die Nerven geschont. MfG wubro Kein Problem bei 140? Bremsweg? Seitenwind? Bodenwellen? Spurrillen? Ich sag ja nicht, ich mein ja nur... 100 bis 110 reicht mir völlig. Bis denn, Tinduck
:!: Richtig so! Nur ist es ja so, das "jedermann" ein Womo fahren darf, aber nicht jeder.... hat schon mal einen LKW gefahren, und genauso wie es immer wieder "Probleme" zwischen PKW-Fahrern ohne Moppedschein mit Motoradfahrern geben wird sind einige überforderte oder einfach nur ungeübte und unwissende Mobilfahrer auf der AB ein Thema für PKW und Brummi-Fahrer. Zum " Danke - Blinken " : da fuhr ich mal mit einen neuen Kollegen mit und als er auf der AB nach dem Überholen einscheeren wollte meckerte er : "Das Schwein hat mich angeblinkt!!". Er wusste einfach nicht über die Gepflogenheiten der Brummifahrer bescheid, u.a. das sie das Fernlicht betätigen um dem Überholern anzudeuten : " Jetzt ist Platz zum einscheeren".
Auf der Bundesstraße kann das schon mal nötig sein, wenn man fürs Überholen den Spielraum aus Sicherheitsgründen etwas weit ausgedehnt hat. Auf der AB fände ich es auch komisch. Innenspiegel nutzt beim Womo halt nichts, ebenso beim gut beladenen Kombi. Und nur wenige(?) haben die dauernd laufende Kamera. Als ich mir noch nicht so sicher war, habe ich mich (bei passenden Verhältnissen) gern am Schatten orientiert. Da kann man recht klar sehen, wann der Abstand paßt.
Ich schon, weil ich es nur nach Tacho bei Vollgas schaffe. Mit GPS eher 130. Außerdem spüre ich dann förmlich wie die Geldbörse nervöse wird, weil der Verbrauch steigt. RK Hi Ich finde den Hinweis mit dem "gemeinsamen Miteinander" in der Situation des TS zielführend. Ich verstehe den LKW Fahrer, ein 40 To bremst mal nicht eben so und meist fahren die Jungs mit Tempomaten. Das heißt Bremse antippen, Abstand schaffen, neu programmieren etc.(fluchen noch vergessen) :wink: Folge -- > Schwung weg, Mist und das 4 Stunden am Stück ? Ich bin auch jeden Tag auf der Bahn und was man da täglich erlebt, da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Angefangen beim einfädeln ( Beschleunigungsspur ), um dann unvermittelt mit einem 1,2 Liter Polo von ganz rechts nach ganz links zu wechseln........ Oder aber LKW Fahrer die sich ein Dreck darum scheren, das auf der BAB LKW Überholverbot besteht. Die 2 Seiten der gleichen Medaille. Hier sitzen Menschen im Fahrzeug und das ist die "Schwachstelle" PS: Das war gemeint "schreiben mit Absätzen"! Dachte ich mir schon, dass das so gemeint war. Ich wollte es aber ein wenig überspitzen, weil mir Schreiben ein liebes Hobby ist. Letztendlich bin ich erstaunt und auch erfreut, dass so viele eine Meinung zu dem Thema an sich haben, die sich auch noch mit meiner Meinung decken. Und gleich geht es wieder los - mit frischen Vorräten für die Kühlbox, frischer Wäsche und der üblichen Portion Humor. Der ist das Wichtigste. aus Berlin. knychen |
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