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Reisebericht Ostern in Holland


TeamWohnireif am 25 Apr 2015 19:39:03

Viel Spaß beim Lesen! Ich hoffe, es sind ein paar Anregungen für Euch dabei. Über ein Feedback freuen wir uns!
LG vom Team Wohnireif

03.04.2015 Wir starteten gegen 11.00 Uhr, tankten kurz vor Baunatal und fuhren Richtung Emden, da wir heute als Ziel Groningen auserkoren hatten, genauer gesagt, den Campingplatz Lauwersoog ( --> Link). Das Wohnmobil war mit Essen und Getränken für die ersten Tage ausgestattet, da Ostern vor der Türe stand. Heute am Karfreitag, war auf den Straßen zwar einiges an Verkehr, jedoch blieben wir erst mal vom Stau verschont und kamen gut voran. Die letzten Tage, ja gestern noch, hatte es bei uns geschneit, was das Zeug hielt. Heute schien schon den ganzen Tag die Sonne und ich denke doch gleich "Wenn Engel reisen....".Felix hatte hier zwischenzeitlich Probe gelesen und gemeint:"Rosamunde Pilcher sei Sch....dagegen"....grrrr Männer! Gegen 14.30 Uhr waren wir dann erstmal zu Gast beim großen, goldenen M und machten Pause. Felix drehte eine Runde mit Lana. Die Sonne schien tatsächlich immer noch, ein toller Urlaubsbeginn. Die Pause erwies sich dann zu dieser Zeit als Fehler, da wir von 15.30-16.30 Uhr im Stau standen, aber dann ging es ohne weitere Probleme weiter. Um 17.00 Uhr überquerten wir die holländische Grenze zu Groningen und kamen gegen 18.30 Uhr auf dem Campingplatz an. Diesen hatte ich vorher im ACSI Führer rausgesucht. Wir bekamen einen schönen Stellplatz, machten gleich mal einen Spaziergang am Wasser und aßen noch gemütlich zu Abend. Olaf machte noch einige tolle Aufnahmen vom Sonnenuntergang, die sind echt supi geworden. Meine Männer entschlossen sich Game of Thrones zu schauen und ich las in meinem Buch weiter.
Parzelle auf Camping Lauwersoog

Strandspaziergang

meine Männer



Sonnenuntergang über dem Lauwersmeer

mmmh....das schmeckt

lange Kerle werfen lange Schatten

04.04. Um 9.00 Uhr war allgemeines Aufstehen angesagt, Lana war heute Nacht sehr unruhig, wie eigentlich immer in der ersten Nacht im Urlaub. Wir frühstückten mit Toastbrot, anschließend ging ich noch schnell Geschirr spülen. Olaf bezahlte schon mal die Rechnung ( 30€) und um 11.00 Uhr war Abfahrt Richtung Nordseeküste. Ziel sollte heute eigentlich ein Minicamping in Julianadorp aan Zee sein. Auf dem Hinweg nahmen wir den Damm übers Ijsselmeer und genossen die Aussicht. In Den Oever war Mittagspause in einem kleinen Fischrestaurant am Hafen....das war echt superlecker! Gut gestärkt ging es weiter...der Minicamping Hoeve ons Lust direkt beim Tulpenbauern und mit eigenem Sanitär war wirklich supi, nur leider voll belegt. Okay, kein Problem, wir sind ja mobil und so suchten wir uns spontan ne neue Unterkunft in St. Maartenszee (--> Link). Ein sehr gepflegter Campingplatz, nur durch die Dünen vom tollen Strand entfernt. Wir suchten uns einen Wohnmobilstellplatz, der wirklich sehr großzügig bemessen war (ca. 80qm) und machten zuerst mal einen ausgiebigen Spaziergang. Durch ein wunderschönes Dünengebiet führte ein ansprechender Wanderweg direkt zum Strand. Ja, hier konnte man es aushalten und wir genossen das erste Eis in der Sonne am Strand. Lana hatte sich erstmal ausgetobt. Auf dem Rückweg sammelten wir dann noch Moos, um eine Nest für den Osterhasen zu bauen. Gegen 18.45 Uhr waren wir zurück am Campingplatz. Meine Männer schauten erstmal die Sportschau, ich schrieb die obligatorischen Ansichtskarten für die Lieben daheim und machte mir Notizen für den Reisebericht. Lana lag in der Ecke und machte keinen Mucks mehr. Nach einem gemütlichen Abendbrot schauten wir noch ein wenig fern und fielen in die Kojen. 05.04. Ich stand schon um 8.00 Uhr auf und freute mich auf einen ausgiebigen Spaziergang mit Lana durch die Dünen von Sint Maartenszee und das als Sahnehäubchen noch bei schönstem Sonnenschein. Bevor wir losgingen, füllte ich aber noch schnell das Osternest für Fynni. Zurück am Platz holte ich gleich noch Brötchen und die Bild und wir machten uns zurück zum Stellplatz. Dort genoss ich erstmal die Zeitung in der Morgensonne, Lana frühstückte schon mal und ich wartete auf das "große Erwachen"...Um 9.30 Uhr standen meine Männer dann auch endlich mal auf und wir deckten den Frühstückstisch in der Sonne. Um 10.45 Uhr wollten wir los, denn heute stand das Marinemuseum in Den Helder ( --> Link) auf dem Programm. Die Abfahrt gestaltete sich dann jedoch ziemlich schwierig, da unser 4,25t auf der feuchten, morgendlichen Wiese nicht so recht von der Stelle kam. Es half nach vielem Hin-und Her nix und Olaf wurde zum Schieben verdonnert. Mutti ran ans Steuer und gib ihm...was soll ich sagen, wir sind tatsächlich mit allerletzter Kraft weggekommen und der Wohni sah aus wie `ne S..... Unterwegs kaufte mir mein Göttergatte dann noch nen Strauß Tulpen am Straßenrand (Tulpenbauer) und wir waren in einigen Minuten in Den Helder. Eine sehr schöne, alte Seemannsstadt. Das Museum lohnte sich wirklich, vor allem das 80m lange U-Boot war der Renner. Wir erfuhren außerdem noch sehr viel über die Geschichte der Marine. Gegen 14.30 Uhr waren wir dann zurück am Wohni. Fynn hatte Kohldampf und ich machte schnell ne Suppe mit Wienern warm. Ein Tisch und Bänke direkt neben unserem Mobil luden zum Verweilen ein. Alle aßen ne Kleinigkeit und danach fuhren wir wieder Richtung St. Maartenszee. Im Vorbeifahren entdeckte ich auf einmal ein Car Wash Station...wir da gleich mal hin und unseren Wohni vom Wiesendreck befreit, der bei unserem heutigen Anfahrmanöver entstanden war. Um 16.00 Uhr waren wir zurück, heute Abend standen Käsespätzle auf dem Speiseplan, wir spielten noch Tischtennis und Indiaka und genossen einfach das schöne Wetter. Abends spielten Olaf und Fynn ein Quartett, Felix zockte am Tablet und ich machte meine abendlichen Notizen zum Tag, bevor ich mich meinem Buch widmete.
Frühstück am Ostersonntag


Das Marinemuseum in Den Helder:
Fynni beim Anvisieren im Marinemuseum





Ohne Mutti geht hier gar nix


06.04. Ich stand um 8.00 Uhr auf, machte mit Lana einen ausgiebigen Spaziergang zum Strand. Zurück am Campingplatz holte ich frische Brötchen und weckte den Rest der Mannschaft. Gegen 9.30 Uhr frühstückten wir erstmal ausgiebig. Danach spülte ich noch schnell das Geschirr, Olaf ging seiner Lieblingbeschäftigung nach und leerte das Klo. Um 11.00 Uhr war dann Abfahrt, nicht ohne vorher noch zu entsorgen und Wasser nachzufüllen. Gezahlt hatten wir 70€, was mich persönlich geärgert hat, da ich bei Ankunft nach der ACSI Karte gefragt hatte und die dann von der Dame an der Rezeption eingelesen wurde. Bei Abreise erfuhr ich dann, dass die Karte aber leider an Ostern nicht gilt. Als Ziel war heute Zandvoort angesetzt. Ich hatte zuhause den Camping de Branding ausgesucht, der in erster Reihe am Strand lag. Kurz vor Zandvoort kamen wir nach Bloemendal aan Zee. Ein sehr gepflegter Ort und ein Campingplatz gab es da auch, der uns erstmal anlockte, das Dünencamp de Laken. Wir waren uns schnell einig, evtl. unser Tagesziel zu ändern und uns den Platz mal anzusehen.Wir gingen an die Rezeption und holten uns nen Lageplan, um uns auf Entdeckungsreise zu begeben. Lana ließen wir erstmal im Wohni. Ja, wie soll ich sagen, unser Ding war das nicht so ganz, es gab zwar alles, aber es war auch ein großer Campingplatz, der unwahrscheinlich verwinkelt angelegt war. Ein Naturdünencamp eben. Die Sanitäranlagen ließen zu wünschen übrig, alles war versandet, nichts für uns... aber es gab eine tollen Imbiss, in dem wir unsere erste Frikandel spezial aßen, eine Art Bratwurst, die längs aufgeschnitten war und mit Ketchup, Majo und Zwiebeln gefüllt ist. Sie schmeckte besser als gedacht und es war eben typisch holländisch und musste sein. Zurück am Wohni schauten wir uns das Prospekt nochmal an und entdeckten, dass es noch 2 Partnercamps ganz in der Nähe gab und die waren keine Dünencampingplätze, machten nen echt guten Eindruck und brachten uns schließlich dazu, uns auf den Weg zumachen in Richtung Castricum aan Zee zum Camp Bakkum. Schock!!! Der Einfahrtsbereich sah unmöglich aus. Beim Wenden, um diesen Ort fluchtartig zu entkommen, hielt neben uns ein Knaus mit einen netten Ehepaar aus Kassel, um uns zu sagen, dass sie gerade an der Rezeption waren und wir uns den Weg sparen könnten, da hier Hunde icht erlaubt waren. An der Rezeption bekamen sie den Tipp zum Grevenduincamp zu fahren, auch hier in Castricum. Wir also im Hessenkonvoi zum besagten Camp gefahren, um an der Schranke mit nem riesengroßen "HUNDE VERBOTEN" Schild willkommen geheißen zu werden. So ein bißchen verarscht fühlten wir uns da schon, aber es half ja nix, die Kasseler fuhren Richtung Julianadorp, wir Richtung Zandvoort, zu dem Platz, den ich ja eigentlich schon von Anfang an geplant hatte....was soll ich sagen, am besten nix. Um 14.30 Uhr waren wir am Campingplatz (--> Link). Bei Camping info war dieser Platz nicht so pralle bewertet. Auf uns machte der Platz den Eindruck, dass es wohl vor Kurzem einen Besitzerwechsel gegeben haben musste, es gab viele Neuerungen und Einiges war in Arbeit. Unser Stellplatz war toll, die Sonne schien mit aller Kraft vom Himmel. Felix überprüfte gleich mal die Sanitäranlagen ( er ist unser Hygienechecker auf allen Plätzen) und kam zurück mit der Bemerkung, es sei ok. Wir holten Stühle und Tisch raus und machten uns um 17.00 Uhr auf den Weg zum Strand, der in 3 Minuten erreicht war. Olaf blieb am Wohni, bestellte sich aber noch ein Fischbrötchen und so waren Fynn, Felix, Lana und ich allein unterwegs. Der Strand in Zandvoort war sehr schön, das Einzige was mich gestört hat, waren die Hotelbausünden im Hintergrund, ich mags nicht...Auf dem Rückweg gegen 18.30 kauften wir am Strand noch frische Matjesbrötchen und für uns 3 ein Softeis. Um 19.00 Uhr beschloss ich, heute die Duschpremiere im Wohni zu starten. Bis dato hatten wir die doch sehr komfortable Dusche im Wohnmobil noch nie getestet, aber irgendwann ist immer das Erste mal und es war echt toll. Ich glaub, das mach ich öfter...Meine Männer spielten noch ne Runde Uno, ich machte mir Notizen zum Tag und las in meinem Buch weiter. Wir schliefen herrlich und träumten von Amsterdam, das wir am nächsten Tag besuchen wollten. 07.04. Um 8.00 standen wir heute alle auf, wir hatten ja einiges zu erleben und waren in freudiger Aufregung. Amsterdam stand auf dem Tagesplan. Wir holten an der Rezeption frische Brötchen, stärkten uns für den anstrengenden Tag und verließen gegen 10.00 Uhr den Platz. Wir zahlten 28€ mit ACSI Karte...eigentlich 19€, aber in Zandvoort waren 9€ Touristenabgabe fällig, unverschämt. Aber trotzdem günstig für uns 5. Um 11.00 Uhr waren wir in Amsterdam, parkten unseren Wohni 10 Fußminuten vom Zentrum entfernt, zogen ein Parkticket für 24!!!!€ und machten uns heute ohne Lana auf den Weg in die Stadt der Tulpen und Grachten. Unsere erste Anlaufstelle war ein Buchladen, wo wir einen Stadtpaln erstanden haben und uns der nette Besitzer des Ladens noch einige Tipps gegeben hat. Wir schlenderten durch kleine Gassen, ein Coffeeshop reihte sich an den Nächsten und die Leute die darin saßen, waren von Laden zu Laden immer abgedrehter...wie gesagt, es war noch nicht Mittag aber der süße Drogenduft kroch durch die Gassen und man war vom Durchlaufen schon high. Wir kamen also besonders gut gelaunt am Damplatz an und schauten frontal auf Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, zahlten 66€ Eintritt und machten uns auf in die Wachswelt der Berühmtheiten. Unser Fotoapparat lief heiß, ich Kindskopf hab kaum einen Promi ausgelassen, mit dem ich nicht posieren musste. Es war absolut super und jeden € wert. Anschließend besuchten wir die Niewe Kerk, in der Willem Alexander gekrönt wurde, kamen dann am Amsterdamer Kaashuis vorbei und legten in einer Pizzeria Mittagspause ein, die schlechteste Pizza meines Lebens. Wir spazierten an den Grachten weiter, um dort in einem kleinen Cafe noch gemütlich Cappuccino und Kakao zu trinken. Langsam aber sicher machten wir uns auf den Rückweg zum Wohni, Lana schlief auf der Sitzgruppe. Wir beschlossen, zurück nach Zandvoort zu fahren, um dort zu übernachten. Nach 45 min waren wir da, bezogen unseren Stellplatz, erzählten noch viel vom Wachfigurenkabinett und sahen uns auf dem Fernseher die Fotos an. Es war ein wunderschöner, sonniger Tag mit tollen Erlebnissen.Am Abend bestellten sich die Jungs Spaghetti mit Mamas Tomatensoße. Wir waren alle total k.o....Großstadt ist für uns Landeier doch gaaaaanz schön anstrengend. Wir schliefen früh ein.

...weiter gehts bei --> Link

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Anne42 am 25 Apr 2015 19:44:18

auch wieder leider keine Bilder???????????????????????????????????

TeamWohnireif am 25 Apr 2015 19:48:05

Doch auf der Homepage, wusste noch nicht, wie man die hier einstellt....
LG

Anzeige vom Forum


CKgroupie am 25 Apr 2015 21:21:26

Habe den Bericht auf der homepage gelesen, da konnte ich auch die Bilder sehen. Schöner Bericht, danke dafür!

TeamWohnireif am 25 Apr 2015 22:05:15

Vielen Dank, das freut mich, habe vor 2 Wochen mit der Homepage angefangen und ein nettes Feedback tut guuuut :ja:

eva b. am 28 Apr 2015 15:36:05

Danke für den ausführlichen Bericht. Ich hab ihn auch auf der HP gelesen, weil so ohne Fotos fehlt was.
Hier --> Link findest du eine Anleitung zum Bilderhochladen.

Asterixwelt am 28 Apr 2015 16:06:57

Reisebericht war interesant geschrieben und die Bilder habe ich mie aud der Webseite angesehen.

Danke!



Michael

TeamWohnireif am 01 Jun 2015 19:08:20

Dankesch :D n

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