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Hatte ich eigentlich umgekehrt gemeint, aber hätte ich auch nicht schöner sagen können :D :D :D
@moppel-purzel Natürlich hast Du vollkommen Recht. Aber ich denke wir reden hier nicht von einem Vollbrand des Womo, sondern von der Situation, dass sich während der Essenszubereitung das Fett in der Pfanne entzündet oder beim abendlichen fernsehen, der Fernseher, usw. Dafür wird wohl niemand gleich sein Womo aufgeben. Nur sollte an dieser Stelle jeder wissen, was zu tun ist. Achim Hallo Achim
vielleicht sollten wir uns darüber noch einmal in Greven beim Treffen unterhalten. Du bist doch auch da, oder??? Klaus
Wie lange ist ein Entstehungsbrand denn ein Entstehungsbrand? Ein brennender Papierkorb z.B. kann sich innerhalb von nur 4!!! Minuten zum Zimmervollbrand entwickeln. Nun stell dir einmal vor, Du bist abends am fernsehen. Du gehst kurz ins Bad und als Du wieder kommst steht der Fernseher in Flammen. Ein Kurzschluss. Es dauert ein paar Sekunden, bis Du dich von deinem ersten Schreck erholt hast. Du holst deinen Feuerlöscher/Löschdecke. Denk daran, Du musst ihn erst aus der Halterung lösen, bzw. die Löschdecke aus ihrer Verpackung. Du kennst die genaue Funktionsweise? Wenn nicht, musst Du jetzt erst einmal nachlesen, wie Du mit dem Gerät umzugehen hast. Alles wertvolle Sekunden, bis Du endlich soweit bist. Allerdings hat sich jetzt soviel Brandrauch entwickelt, dass Du das Feuer vielleicht gar nicht mehr richtig sehen kannst. Die Löschdecke kannst du wahrscheinlich gar nicht mehr einsetzen. Den Feuerlöscher wirst Du nur noch in die Richtung abfeuern, in der Du das Feuer vermutest. Hoffentlich hast Du in diesem Augenblick keinen CO2-Löscher in der Hand.
Ja Hallo Cuiser,
ich will versuchen deine fiktive Frage kurz zu beantwarten. Unser WoMo ist nur knapp 5,5 m lang. Wir sind Nichtraucher, haben kein TV im Bus und haben mit Ausnahme des Gaskochers keine offenen Flammen im WoMo. Unser Löscher befindet sich unter dem Waschbecken, etwas abseits vom Gasherd. Ich möchte sagen, dass unsere Reaktionszeit im Ernstfall weit unter einer Minute liegt. Auch wenn es sich evtl. etwas komisch anhört, wir üben verschiedene Szenarien regelmäßig. Übrigens verfügt unser Womo auch noch über einen Rauchmelder mit Notbeleuchtung. Ob das alles so im Ernsrfall funkioniert müssen wir hoffentlich nie ausprobieren. Liebe Hannelore
ja dann! :nixweiss: Hallo,
also wenn wir von Entstehungsbränden aus gehen wie ist da Eure Meinung zur Spraydose? So eine Dose wird nie einen richtigen Feuerlöscher ersetzten aber m. M. ist man mit der Dose im ersten Moment schneller weil sie durch ihre größe gut erreichbar im Mobil untergebracht werden kann. So kann man evtl. wertvolle Sekunden gewinnen. Viele ! Hallo Norbert,
wenn ein 6-kg-Löscher ca. 15 Sekunden hält, so kannst Du Dir ausrechnen, wie lange die Sprüdose arbeitet. Da wird selbst eine Anwendung nach wenigen Sekunden schon nichts mehr bringen. Wenn kein Platz für einen Feuerlöscher vorhanden ist: Offene Feuerstellen nie alleine lassen und nach Gebrauch immer alle Zuleitungen abdrehen. , Rolf
Nur eine kleine Anmerkung: Das Spray soll angeblich 30 Sekunden halten. :roll:
:kuller: Hallo Polarwolf,
als ich vergangenen Samstag im OBI Pflanzen gekauft habe, gab`s dort auch Sprayflaschen mit 500ml Glasschaum. Ich habe heute mit dem Frühjahrsputz angefangen und mich gewundert, wie lange man damit sprühen kann. Ich denke, die von dir ins Spiel gebrachte 30 sec. sind gar nicht so unrealistisch. Obwohl ich damit bisher sechs Fenster von normaler Größe innen und aussen eingesprüht und gereinigt habe, ist die Dose immer noch nicht leer :razz: Liebe Hannelore bei dieser interessanten diskussion habe ich mal eine Frage zu den Gasflaschen: habt ihr Feuerwehrleute denn schon einmal erlebt dass eine Gasflasche explodiert ist ?? Ich dachte immer dass das kaum geht...
Massud Hallo Massud
ich habe bei meiner Feuerwehrtätigkeit Flaschen kontrolliert abbrennen und auch mit einem gewaltigen Knall durch das Dach fliegen sehen. Beide Vorkommnisse sind gleichermaßen gefährlich und ich muß solche Situationen nicht wirklich im Womo erleben. Klaus Eine Gasflasche habe ich zum Glück noch nicht knallen sehen, aber mir sind bei einem Einsatz einmal dutzende von Haarsprayflaschen um die Ohren geflogen. Das hat gereicht. Zurück zu Norberts Frage:
Guck an, die Hausfrauen wissen Bescheid. :wink: Man kann sehr gut, 6kg Löschmittel in 15 Sekunden verpulvern, aber genauso ist es technisch möglich, daß in 30 Sekunden nur 600ml versprüht werden - ob das aber gerade sinnvoll ist um ein Feuer zu löschen, bezweifele ich. Allein schon die geringe Inhaltsmenge von 600ml ist mir einfach zu wenig, dazu kommt noch, daß das wenige Löschmittel nicht schnell genug an den Brandherd gelangt. 600ml in 30 Sekunden - das dauert mir viel zu lange. 600ml in 3 Sekunden würde mir schon sinnvoller erscheinen. Ich bin aber kein Feuerwehrmann, falls ich das nicht richtig sehe, bitte ich um Korrektur. Meiner Meinung nach, kann man mit diesem Feuerlöschspray, wenn überhaupt, nur einen sehr kleinen Entstehungsbrand bekämpfen. Schon alleine in dem Moment, wo man sich kurz bückt, um das Spray aus dem Schrank zu kramen, wird das Feuer bereits zu groß sein. Vielleicht ist mit den 30 Sekunden das Verfallsdatum gemeint?
Also, wer den Angaben einfach glaubt, dem könnte ich auch erzählen, daß man für das Geld auch 11 Liter Diesel kaufen kann - ist sinnvoller, denn, wenn es brennt fährt man das Womo einfach ein paar Meter weiter, dahin, wo es nicht brennt. :ironie: , Rolf @Polarwolf
Natürlich hast Du Recht. Sieh dir nur einmal die unterschiedlichen Austrittsöffnungen an der Sprayflasche und am Feuerlöscher an und Du erkennst, warum das Löschmittel aus dem Löscher viel schneller ausgebracht werden kann. Außerdem wird das Löschmittel in einem Löscher viel schneller austreten, weil im Innern eines Feuerlöschers deutlich mehr Druck durch das Treibmittel erzeugt wird, als in der Sprayflasche. Die Sprayflasche würde schon alleine durch den Druck des Treibmittels zerplatzen . Hallo Rolf,
warum bezweifelst du, dass sich mit einer solchen Dose durchaus ca. 30 sec. lang sprühen lässt? Ob sich solch eine Löschdose zum Bekämpfen eines Entstehungsbrandes sinnvoll einsetzen lässt, ist eine ganz andere Sache. Polarwolf hat es doch ganz gut geschildert, weshalb die relativ lange Sprühdauer durchaus möglich ist. Probiere es einfach einmal aus z.B beim Fensterputzen mit Glasschaum. Deiner Frau oder Partnerin kannst du damit immer eine Freude bereiten. Liebe Hannelore Hallo Hannelore,
ich weiß ja, daß Einige diese Spraydose erworben haben. UND, es geht hier nicht um die 30 Sekunden, sondern darum, mit dieser Spraydose ein (Entstehungs-) FEUER zu löschen. Zu 30 Sekunden: Aus einem Feuerlöscher wird in kürzester Zeit SEHR VIEL Pulver hervorgebracht, somit das Feuer wirkungsvoll eingedämmt. Aus der Spraydose kommen, wenn der Inhalt so gering ist ( 600 Gramm) aber vergleichsweise nur "Tropfen", soll ja 30 Sekunden halten. Aber dem niedrigem Preis würde ich mal eine Pfanne mit Öl zum brennen bringen und es mit der Spraydose versuchen zu löschen. Wenns funktioniert ist man sicher und kauft sich eine neue Spraydose, kostest ja nur 12.-€, ansonsten hakt man das unter "Erfahrung" ab. (Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser) Meldet Euch mal nach dem Versuch. Ich meine das wirklich nicht ironisch, sondern sehr ernst. Schlimmstenfalls gehts um Euer Leben! , Rolf Hallo Zusammen,
ich bin neu hier und trage mich mit dem Gedanken ein gebr. WoMo zu erstehen, deshalb habe ich mich in diesem Forum mal umgesehen um evtl. Anregungen zu erhalten. Zu Thema Feuerlöscher im WoMo habe ich in der Reise Mobil im letzten Jahr einen interessanten Beitrag gelesen. Das Teil heißt "Feuerschlucker" ist nur 25cm lang, Durchmesser 3cm, Gewicht 250g. Es soll eine Sprühdauer von mind. 50Sek. haben. Es soll absolut Wartungsfrei sein, unbegrenzt haltbar und ausserdem ohne Löschmittelrückstände löschen. Hergestellt und zugelassen ist es von einer italienischen Firma. Ich habe mich auf deren Website umgeschaut, --> Link wird auch in deutsch geführt. Die im Beitrag angegebene Kontaktadresse ist in Deutschland. Leider funktioniert deren Internetseite noch nicht. Ich habe mir aber per Email Infomaterial zukommen lassen. Das Teil erscheint mir hochinteressant zu sein. Ich werde es mir auch ohne WoMo zulegen. Danke dass ich hier was dazu sagen durfte paologig Hallo paologig,
erst einmal herzlich willkommen im Forum. Nun zum „Feuerschlucker“: Natürlich preist der Hersteller sein Produkt auf seiner Internetseite an, er will es ja schließlich verkaufen. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht: Wenn diese kleinen Dosen doch soooo effektiv sind, müsste doch eigentlich jeder Feuerwehrmann so ein Teil in seiner Hosentasche mit in den Einsatz nehmen, oder!? Achim Danke für die rasche Antwort.
Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht und auch über das große www Informationen gesucht, aber keine gefunden. Es ist ja absolut neu und erst seit letztem Jahr in Italien und Österreich auf dem Markt. Ich dachte mir, bei Enstehungsbränden wäre er sicher sinnvoll, da er keine Sauerrei macht. Wenn es erstmal richtig brennt, braucht man sowieso in jedem Fall die Feuerwehr. Mike Hallo Achim und WoMo48,
man soll ja allem Unbekannten gegenüber kritisch aber auch aufgeschlossen sein. Also interessant/neugierig-machend ist dieses italienische Produkt auf alle Fälle. Da Ihr Euch ja recht gut auskennst,..... wäre es für die Feuerwehr nicht möglich so ein Teil unverbindlich zu testen, das müsstest Ihr doch sogar von der Firma zur Verfügung gestellt bekommen. Auf der Homepage findet sich unter dem buttom rechts "Geschichte" auch eine genauere Wirkungsbeschreibung. Vielleicht könnt Ihr was damit anfangen? Da das Teil wohl sogar TÜV hat, gibts nicht irgendwo schon Prüfberichte? Vielen Dank! edit: ich habe inzwischen mal gelesen, für alle die chemisch ein bisschen bewandert sind: Das italienische System scheint so zu funktionieren: Im Feuerlöscher ist Kalisalpeter, eigentlich auch ein Sprengstoff, der bei Hitze unter Sauerstoffabgabe (!) zu Kaliumnitrit reduziert wird. Dieses will gerne wieder Sauerstoff binden. Der Trick ist wohl, dass der Kalisalpeter vorne am Feuerlöscher kontrolliert verbrannt wird, und das entstandene Kaliumnitrit in den Feuerherd geblasen wird, wo es seinem starken Bedürfnis Sauerstoff zu binden nachkommt und dadurch die Löschwirkung entfaltet. Hallo Conga,
der Feuerschlucker hat ja ein TÜV-Siegel. TÜV-Berichte aus Deutschland habe ich auch noch nicht gefunden. Allerdings weiss ich, das die OBI-Märkte in Österreich im letzten Jahr eine Aktion hatten, die den Feuerschlucker zu Werbepreisen verkauft haben. Ich glaube sie haben ihn für 69,99€ verkauft. Mike für die Prüfung und Zulassung von tragbaren Feuerlöschgeräten war, bis zum 31.12.2005, das IDf-NRW zuständig. Wer ab dem 01.01.06 zuständig ist, kann ich nicht sagen. Aber ich bin sicher, das, wenn diese Spraydosen so unglaublich gut für die Bekämpfung von Entstehungsbränden sind, in den Ausbildungsunterlagen, die auch vom IDF erstellt werden, darauf hingewiesen würde.
Achim Hallo Cruiser,
es ging mir nicht um die Spraydosen, die Hannelore genannt hat, sondern um den link von paologig: --> Link Conga Hier mal ein Ausschnitt aus einer Prüfreihe, die vom Bundesverband Brandschutz durchgeführt wurde:
Spezialfall Fettbrand: Mit nur einer Stichflamme und einmaliger Rückzündung löschte der Meterin-Löscher auch den Topf mit brennendem Fett. Das Löschmittel bildet eine Schaumschicht auf dem Fett, schneidet die Flammen so von der Sauerstoffzufuhr ab, das Feuer erlischt. Einen ähnlichen Effekt hätte im übrigen der passende Topfdeckel. Er gilt auch bei Experten als geeignete Maßnahme bei Fettbränden in der Küche: trockener (!) Deckel drauf und Topf von der heißen Platte schieben. Auf der Dose des Löschsprays ist zwar eine brennende Pfanne als Symbol und vermeintlicher Anwendungsbereich abgebildet. Doch das Ergebnis des Löschversuchs am brennenden Fett-Topf ist fatal: eine meterhohe Stichflamme entwickelt sich. Der Grund: die Wasseranteile des Löschmittels sinken unter das Fett, werden dort blitzschnell erhitzt und verdampfen explosionsartig. Dabei vergrößert sich das Volumen um das 1700fache. Der Wasserdampf reißt brennendes Fett in einem Feuerball nach oben. Wer eine brennende Friteuse beispielsweise mit diesem Spray löscht, hat gute Chancen, seine Küche ganz unter Feuer zu setzen, so die Experten. Der Wasserlöscher "Minifog" ist aus diesem Grund nicht für Fett zugelassen, sondern nur für Brände der Klasse A. Löscht man – nur zu Demonstrationszwecken - dennoch einen Fettbrand damit, dann ist - wie beim Löschspray – eine meterhohe Stichflamme die Folge. Dennoch verlöscht das Feuer nach circa 20 Sekunden. Grund: der Wassernebel führt zunächst zu den gleichen Explosionen wie das Spray, kühlt letztlich aber das Fett unter den Selbstentzündungspunkt und erstickt gleichzeitig die Flammen. Geeignet zum Löschen eines Fettbrandes ist der Wasserlöscher dennoch nicht! Fazit: Fachleute greifen zu normgeprüften Löschern und achten genau auf den Anwendungsbereich. Löschsprays sind nach Aussage von Experten allerhöchstens für kleine Entstehungsbrände geeignet. Das Problem allerdings: sie wiegen in Sicherheit, obwohl oftmals ihr Löschvermögen nicht sicher eingeschätzt werden kann. Solche nicht definierten Löschgeräte werden in Zukunft vermutlich öfter in Baumärkten und anderen Geschäften zu kaufen sein. Hintergrund: die "ordnungsbehördliche Verordnung", mit der versucht wurde, solche Geräte aus den Regalen zu halten, wird abgeschafft. Sie gilt den EU-Bürokraten als unzulässiges Handelshemmnis. Hallo Zusammen,
da ich den Thread ja losgetreten habe werde ich mir nach Ostern mal solch eine Spraydose kaufen und dann im Garten ein kleines Feuerchen machen. Natürlich kein Fett sondern ein Holzfeuer und dann das Spary mal testen. Ich werde dabei meine Videokamera auf ein Stativ stellen und die ganze Sache filmen. Davon kann ich ja dann ein paar Bilder ins Netz stellen. Ich denke damit ist allen geholfen und wir erfahren was das Spary kann. Vielleicht kann dann Cruiser oder einer der anderen Feuerwehrleute im Forum die ganze sache beurteilen. Viele ! Ich melde mich nochmal zu Wort, wir reden hier von 2 Systemen!
den Aerosol-Sprays, wie u.a. von Troll vorgestellt und dem System, das ich in meinen beiden vorigen postings bezogen auf das posting von paologig genannt habe. Das sind zwei völlig unterschiedliche Techniken. Wobei natürlich bei beiden die Funktionsfähigkeit von Interesse ist. Hallo conga7,
wie cruiser schon richtig zitierte haben neben den bei der Feuerwehr bekannten Feuerlöschern, Löschpasten und andere im Test befindlichen Löschmittel, keine (oder noch keine)Zulassung für den Feuerwehrdienst. Bei den Vorführungen wird gerne mit dem Zitat geworben: "Haben wir schon mit einer Feuerwehr getestet". Aber getestet ist nicht zugelassen. Wir Feuerwehrmänner sind mit Sicherheit gegenüber allen neuen Dingen, die das Feuer wirksam bekämpfen, aufgeschlossen. Aber unsere Erfahrungen mit den Euch all bekannten Feuerlöschern sind sicherlich nicht die schlechtesten und haben sich doch bis heute bei vielen täglichen Einsatzarten im professionellen und in anderen Einsatzbereichen der Haushalte und des Straßenverkehrs bestens bewährt. Ich möchte, solange kein klares Ergebnisse für die derzeit im Test befindlichen Löschmittel vorliegen, nicht für die Industrie das Versuchskaninchen spielen um nachher zu sagen: "Ich hab,s probiert, aber es hat nicht geklappt". Leider ist die Entwicklung eines Brandes von sovielen Faktoren abhängig, das auch mit den vorhandenen Feuerlöschern/Feuerlöschmittel oft der gewünschte Erfolg ausbleibt. Aus diesem Grunde greife ich, auf das was derzeit noch täglich eingesetzt wird, auch gerne zurück. Sollte sich später erweisen, das ein neu getestetes Löschmittel welches u.a. keine Gesundheitsprobleme mit seinen Rückständen bereitet, keine sauerstoffverdrängende Wirkung hat und mit einer "eierwollmilchsaulegenden" Löschwirkung kommt, bin ich der erste der es im WoMo hat. Tach zusammen,
bei allem was ich bis jetzt zu den Wundersprays gelesen habe, mache ich mir doch echt Gedanken, weshalb ich auch bei sogenannten Klein- und Entstehungsbränden bis jetzt immer Schläuche bis ins X-te Stockwerk geschleppt habe. :ironie: Natürlich muss ich Cruiser Recht geben, warum hat die Feuerwehr soetwas noch nicht, wenn es solche Löschleistungen erbringt. Klaus
OK, das Gerät hat ein Gesamtgewicht von 250 g. Wie viel Löschmittel ist darin wohl enthalten? Nun gut, gehen wir einmal davon aus, dass das Gerät alleine ungefähr 100 g wiegt. Dann bleiben ca. 150 g Löschmittel. bei einer Einsatzdauer von 50 sek. Also versprüht dieses Ding sagenhafte 3 g Löschmittel pro Sekunde. Ungefähr ein Schnapsglas voll. Ein 6 Kg Pulver- oder Schaumlöscher haut in derselben Zeit ein halbes Kilo Löschmittel auf den Brandherd. Wer mal Zuhause, in seinem Gartengrill, ein kleines Holzfeuer entfacht und nun versucht, dieses Feuerchen mit einem Schnapsglas, welches er immer wieder mit Wasser füllt, zu löschen, wird feststellen, das, wenn er einen halben Liter Wasser auf einen Schlag darüber gießt, sich viel Frust erspart. Achim Hallo Alle,
hier ist ja schon lange nichts mehr angehängt worden... Ich versuchs dennoch! Ich bin heute aus einem zweiwöchigen Alpenurlaub zurückgekommen. Eigentlich sollten es drei wochen werden, doch kam uns ein kleines Feuer am Wohnmobil dazwischen. Am ersten Urlaubstag auf der Hinfahrt ging auf der Autobahn der Motor aus. Frau und Tochter bemerkten Brandgeruch. Bei Ausrollen auf dem Standstreifen fiel dann Rauch aus dem Motorraum auf. Ich schickte Frau und Kind nach draussen und empfahl weit weg zu gehen. Dann nahm ich den 1Kg löscher (hatte ich nur so zum Spass gekauft und eigentlich nicht vor ihn je zu benutzen...) den ich hinter dem Beifahrersitz angeschraubt hatte und öffnete die Motorhaube. Der Luftfilter brannte lichterloh (der halbe Kunststoffkasten war schon weggebrannt) und der Ansaugdämpfer war kollabiert. Mit dem 1Kg-Löscher konnte ich den Brand schnell löschen. Er loderte jedoch wieder auf, sodass ich den gesamten Inhalt auf den Luftfilterkasten abfeuerte. Nach einigen Sekunden hatte ich den Eindruck, dass wieder Rauch entstand und so goss ich noch eineinhalb Liter Mineralwasser (eigentlich zum Zähneputzen gedacht :D ) hinterher. Dank des "Alibilöschers" konnten wir dann eine Woche später unseren Urlaub mit dem Wohnmobil antreten - ansonsten wäre die Kiste wohl abgefackelt... Was glaube ich daraus gelernt zu haben? Das Löschpulver ist "harmlos" - es liess sich mit druckluft aus dem Motorraum wegblasen, ich vermute dass es sich also auch mit nem guten Staubsauger entfernen liesse. 1Kg ist wohl wirklich wenig und hat gerade gereicht, also habe ich den 1Kg-Löscher durch einen neuen ersetzt und in der Heckgarage noch einen 6Kg-löscher (beide Pulver) angeschraubt. Ich vermute, dass ich im Innenraum mit 1Kg gut bedient bin - sollte das nicht reichen sollte ich es wohl nicht mehr versuchen... Wenn ich draussen also in relativer Sicherheit bin kann ich mit dem grösseren Löscher versuchen etwas grössere Feuer (Reifen / das Zelt am Nachbarplatz...) zu bekämpfen. Leider war der Brandschaden so gering, dass die Teilkasko keinen Brandsachverständigen bezahlen wollte, daher weiss ich nicht warum die Kiste ( Transit, 2 jahre alt, 20.000km, Diesel) gebrannt hat. Der Turblader war vielleicht die Ursache, vieleicht auch nur Opfer des Feuers. , Martin Na, dann beobachte mal in den nächsten Jahren wie deine Karre vorne im Motorraum wegrostet...
Das is nämlich das Problem bei Pulverlöschern. Im Pulver sind Salze drin - und nich zu wenig... hallo
das stimmt so nicht das pulver entwickelt seine oxidierende wirkung - soweit ich weiss - nur dort wo es tatsächlich brennt alles was im brand steht und mit pulver beschossen wird ist danach praktisch unbrauchbar aber dort wo nur "unverbranntes" pulver hingelanget sollte es eigentlich zu keinen nachwirkungen kommen lg g Ist das nicht so, das viele Versicherungen beim "selberlöschen" keinen Cent bezahlen?
Im Zweifel abbrennen lassen, dann gibts auch die volle Kohle :roll: Also laut Versicherungsbdingungen ist man dazu verpflichtet den Schaden möglichst gering zu halten - also auch zu löschen.
Der Vorteil vom komplett abbrennen ist, dass man dann gleich weiss das man sich um eine andere Möglichkeit Urlaub zu machen kümmern muss und nicht eine Woche lang im Kampf mit Teilkaskoversicherung und Ersatzteillieferant verliert. Ein weiterer Vorteil wäre, dass man eventuell günstig aus dem Kreditvertrag herauskommt oder ein neues Wohnmobil aussuchen darf. Bei fehlender Versicherung des Inhalts sollte man den Wert jedoch kurz gegenrechnen :? Obwohl ich gelöscht habe hat die Teilkasko innerhalb von vier Tagen die Kostenübernahme schriftlich zugesagt. |
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