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Dachfuge rissig/undicht,Teilaustaussch? Werkstattempfehlung?


captnsharky am 10 Jun 2015 07:34:37

Liebe WoMo-Gemeinde,
nach 6 Jahren im freien habe ich bei meinem Chausson Flash eine undichte Dachfuge, genau dort, wo die hintere und die vordere Dachleiste zusammenkommen. Die Dicht/Klebemasse der Abschlussleiste ist rissig und führte auch schon zu einem bisher kleinen Wasserschaden. Jetzt die Fragen:
1. Ist ein Teilaustausch der Fuge möglich oder muss die komplette Leiste abgelöst, gereinigt und dann wieder verklebt werden? Es ist ja wohl bei Trigano kein Sikaflex sondern irgendeine sonstige Dichtmasse.
2. Kann man das selbst machen (mittelmäßig begabter Schrauber) oder nur was für Spezialisten?
3. Wie Aufwändig ist sowas vom Zeitbedarf her? Hat jemand von Euch Erfahrungen?
4. Aus persönlichen Gründen möchte ich dies – falls keine Eigenarbeit möglich - nicht bei meinem regionalen Händler durchführen lassen. Wer kennt einen guten und günstigen Betrieb im Umkreis von ca. 150 KM von München (M-Ulm-Augsburg-Regensburg), der soeine Reparatur gut durchführt?
Danke!

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pepe53 am 10 Jun 2015 08:07:29

Du meinst sicher die Fuge zwischen Alkoven und hinterem Dachteil. Diese Fuge neu zu dichten ist kein Hexenwerk, eine Teilreparatur ist aber sicher schwieriger als die gesamte Leiste runter, reinigen, neue Dichtleiste aus z.B.Dekalin herstellen und die Deckleiste wieder verschrauben.
An dieser Verbindungsstelle ist die GFK-Haut des Alkoven ca. 15 cm unter die hintere Dachhaut geführt und mit dauerelastischem Kitt (z.B. Dekalin eingedichtet - Längenausgleich). Die Alu-Deckleiste dient nur zum Fixieren und Zusammendrücken der beiden Dachteile.

captnsharky am 10 Jun 2015 08:13:51

Danke Jürgen. ICh glaube, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Es handelt sich um die SEITENABDECKUNG, also das Plastik, was die Kante von Dach und Seitenwand schützt. Darunter ist die Dichtmasse. Dichtmasse ist rissig und es kommt zu Feuchtigkeitseintritt an der Seitenwand (Kappilarwasser).

Konnte ich mich jetzt verständlicher ausdrücken?

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topolino666 am 10 Jun 2015 08:24:42

... eine gute Adresse wäre hierzu evtl. die Werkstatt Degmayr
--> Link

selbstschrauber am 10 Jun 2015 09:07:21

Auf jeden Fall die ganze Leiste runter nehmen und komplett neu abdichten. Anders geht es nicht / wäre es totaler Pfusch. Kann man auch selber machen. Stabile Leiter und trockner Tag vorausgesetzt. Mittel der Wahl ist Dekalin. Spaß wirst du dabei haben das untergelegte Plastikprofil von Dichtungsresten zu reinigen. Für das Reinigen dieses Profiles und das reinigen des Daches/ Wand würde ich mal locker 30 Minuten je m einplanen.
Da zeitaufwenig teuer in der Werkstatt. Empfehlung daher: selbst machen, aber nur wenn gründlich und sorgfältig gearbeitet wird.
Meinst Du jetzt die Kantenleiste, oder was eigentlich? Mach mal nen Foto davon. Die Kantenleiste ist kein Plastik, sondern Alu

LG

Selbstschrauber

cool das war der 999 Beitrag :-) Was schreib ich für den 1.000?

captnsharky am 10 Jun 2015 10:19:33

Danke, dann korrigiere ich jetzt noch mal meine Fragen:

1. Es handelt sich um die Kantenleiste und ja, die ist aus Plastik und kein Alu!

2. Sie ist hohl gebogen und nirgendwo verschraubt sondern aufgelegt/geklebt

3. Die berühmte Frage: Nimmt man jetzt Sika 221 oder Dekalin?

4. Soweit Dekalin: Hält das Dicht an den Nähten, wo Dekalin auf den alten Auftrag kommt? Ich knn ja schlecht das komplette Mobil ringsherum neu abdichten. Irgendwo trifft das immer auf einen alten Dichtstreifen...

andwein am 10 Jun 2015 10:40:28

Für mich stellt sich die erste Frage: wie gut ist sie geklebt und bekommt man das spröde Ding noch unzerstört ab??
Die zweite Frage ist: Klar ist die Umlauf-Verblendung abgedichtet. Aber das ist bestimmt nicht die Abdichtung von Dach zu Wand, oder?
Und damit stellt sich die Frage: ist es eine Schönheitsreparatur oder ist es ein Abdichtungsproblem von Dach zu Seitenwand?
Fragend, Andreas

pepe53 am 10 Jun 2015 12:42:10

Am besten Du stellst mal ein Bild rein. Wenn die Kunststoffabdeckung Dach-Seitenwand gemeint ist, dann ist diese mit Sika aufgeklebt. Anders würde sie auch nicht halten. Schrauben gibt da nicht. Diese Abdeckprofil ist aus meiner Sicht zur "Schönheit" da. Die eigentliche Dichtung ist darunter. Wo ist denn der Wassereintritt? Fotos helfen echt weiter.

captnsharky am 11 Jun 2015 12:56:43

So, nach einer weiteren Nacht darüber schlafen und der Einholung eines Werkstattangebots bin ich nun zu folgendem Entschluss gekommen: Die Reparatur werde ich selbstständig ausführen.

Zunächst möchte ich erläutern warum.
1. Die gesamte Kalkulation des Wohnmobils bezog sich auf eine Nutzungsdauer von 12 Jahren, Danach gehe ich davon aus, dass das Wohnmobil mehr oder minder nur noch eine Anerkennungsprämie an Wert hat. (also was um 5.000 €)
2. Demnach ist eine Reparatur ausgelegt auf die Haltbarkeit bis 2021. Alles, was danach kommt, ist ein glücklicher Umstand. Ich habe nicht vor, den Wagen zwischenzeitlich zu verkaufen. Die Reparatur ist also nur für mich.
3. Alle Problemchen, die am Womo auftreten, versuche ich selbstständig zu beheben (Ausnahme: Basisfahrzeug, das geht immer in die Werkstatt). Das möchte ich einfach so, um meinen persönlichen Horizont zu erweitern, das Fahrzeug besser kennen zu lernen und auch um bei einem Nachfolgemodell (vielleicht sogar Selbstausbau?) einen gewissen Grundstock an Wissen, Kenntnisse und Fertigkeiten zu haben. Außerdem habe ich auch selbst die notwendige Zeit (wir starten erst wieder in 8 Wochen zur nächsten Tour).

Genug der einleitenden Worte. Auch wenn 95% es hier wohl als "Pfusch" bezeichnen, plane ich nur eine Teilreparatur und keine vollständige Ablösung und Neuverklebung der Kantenleiste. Jetzt kommen wir also zum Ausbildungsteil, wofür ich mich schon mal herzlichst bei Euch bedanke!

Wie von Euch angemerkt anbei drei Bilder, damit ihr das mal besser einschätzen könnt, worum es geht:






Die aufgetragene Dichtmasse ist durch Witterungseinflüsse rissig geworden und löst sich teils von der Kunststoffkante, teils vom Dach. Dadurch kommt Wasser bis an die Kante der Holzwand darunter.Eine weitere Abdichtung zwischen Holzwand und der sichtbaren Dichtungsmasse gibt es nicht (man sieht dann also das Holz, wenn man die Dichtungsmasse ablöst. Die Holzkante ist aber nur auf 2-3 CM feucht, danach trocken lt. Messgerät.

Mein Plan ist jetzt, 60-80 cm von dieser Dichtungs-/Klememassung zu entfernen, das DAch zu reinigen, einige Tage in der Sonne austrocknen zu lassen und anschließend wieder abzudichten/verkleben.
Soweit die Theorie. Wie gesagt, die Plastikkante ist nirgendwo geschraubt, klebt nur an der Dichtungsmasse.

Jetzt konkretisiere ich mal die Fragen
1.Was für ein Zeug ist das, was Trigano da verwendet?
2. Was sollte ich jetzt sinnvollerweise benutzen? Sika 221i, 251i, Dekalin?

Hoffe, mein Ansinnen und mein Ziel sind jetzt besser rübergekommen. Klar ist auch, das ist nur eine Teilreparatur und hält keine 15 Jahre. Aber wie gesagt, es geht mir um eine Lösung für die nächsten 5-6 Jahre. Eine Überwachung der Dichtigkeit mache ich ja sowieso regelmäßig (etwa alle 3 Monate). Daher denke ich, dass man eine solche Reparatur schon durchführen kann, da ja der Erfolg dauerhaft überwacht wird.

Zu guter letzt: Der optische Eindruck dieser Reparatur ist für mich absolut nachringig! Es geht hier für mich nicht um ein Statussymbol sondern um ein - im wahrsten Sinne des Wortes - "Nutzfahrzeug".

Herzlichen Dank für jeden sachdienlichen Hinweis!

Mein Plan ist jetzt, auf ca. 60-80 cm die

andwein am 12 Jun 2015 11:14:17

Nur ein kleiner Hinweis am Rande.
Auf den Bildern, die ich sehe, habe ich die Vermutung, dass die Dichtmasse kein Dekaseal ist (auch kein graues). Für mich sieht das aus wie typische Silikonfugendichtung, die sich abgelöst hat. Auch die Stelle rechts von der Überlappung ist bestimmt nicht vom Hersteller verfugt worden!
Wenn dem so wäre, muss das ganze Silikonzeugs weg und zwar vollständig und sauber bis aufs Blech!
Aber ich kann mich aufgrund der Bilder natürlich auch täuschen.
Andreas

micbre am 22 Mai 2016 18:00:16

Hallo zusammen,

haben an unserem Chausson Flash 03 aus 2012 jetzt das gleiche Problem.
Was auch immer Trigano da am Dach als Dichtmasse aufgetragen hat, lange hält das jedenfalls nicht.

Bei uns ist die 'Dichtmasse' jedoch auf der kompletten Länge auf beiden Seiten rissig.
Daher überlege ich momentan mit Dekalin nachzudichten, vorher natürlich die alte Dichtmasse rauskratzen, dann mit breitem Spachtel etwas aufhebeln und Dekalin reinspritzen.

Oder wie habt Ihr das Problem gelöst?

Viele Grüße,
Micha

micbre am 13 Aug 2016 23:58:13

Ich antworte mir jetzt mal einfach selbst, vielleicht hilft es ja anderen, die auf der Suche nach einer Problemlösung sind.

Nach mehreren Anrufen bei WoMo-Fachwerkstätten im Umfeld und vielen Absagen / "müssen wir uns anschauen, haben aber erst in drei Wochen" Zeit haben wir dann eine andere Lösung gefunden.
Wir haben unser Dach bei einer KFZ-Werkstatt in der Nähe für 500€ neu abdichten lassen ( eine WoMo-Fachwerkstatt wollte für die gleiche Leistung im Übrigen 900€ sehen ).
Wie erwartet und auch gerechtfertigt war der Arbeitslohn der Hauptbestandteil der Rechnung.

Mit viel Zeit und UV-beständigem Silikon kann man das bestimmt auch selber machen.

Schrauber71 am 14 Aug 2016 00:07:56

Halt uns bitte auf dem laufenden, Bilder sind auch immer gern gesehen.
Viel Erfolg beim habwerken.
Undichtigkeit ist schon eine sehr unangenehme Sache.

Gruß Manfred

qx-56 am 14 Aug 2016 21:54:53

Hallo, ich würde auch die gammelnde Dichtung so weit als nötig wegschneiden und nach Reinigung der Dach / Leiste das ganze mit Sika verfugen ggf. kann ich aus eigener Erfahrung auch Soudal Fix All empfehlen. Nachdem das ganze abgebunden hat
könnte man das ganze zusätzlich mit einem Alubutyl-Band überkleben als zusätzlicher Schutz > war bei N&B z.B. beim Flair vor einigen Jahren Standard....hält nicht ewig aber kann bei Bedarf leicht erneuert werden.
Übrigens gibt es das Butyl-Band in verschiedenen Breiten und Farben.
Gruss Helmut

turbokurtla am 15 Aug 2016 07:11:11

Tag
Ich sehe das ganz genauso wie Andreas.
Da hat mal jemand mit Silikon gepfuscht.
O.K., war aber auf jeden Fall undicht vorher.
Mach das Plastikteil, ev. mit Erwärmen, vorsichtig ab. Dann alles säubern und so lange wie möglich austrocknen lassen.
Dann machst nochmal nen Bild, aber ich würde jetzt schon sagen zuerst mit Dekalin unten drunter alles abdichten.
Denn da läufts Wasser letztendlich rein.
Zum Schluss das Plastikteil mit Sika 221 ankleben.
Gruß Kurt

deedee am 16 Aug 2016 20:43:12

Kleiner Tipp ... ist aber auch nur gepfuscht:

Die quer über das Auto verlaufende Leiste incl. explizit dieses Teiles habe ich zum einen mit Spühfolie überzogen (nur die eine Seite), die gesamte Leiste aber mit "Wasserdicht" - Masse (graue Farbe, sehr faserig) überstrichen. Dieses Zeugs lässt sich nicht gut verarbeiten, ist aber extrem dehnungsfreudig und soll auch auf Kunststoffen ewig halten und abdichten .... Selbst dehnungsfreudige Außenfarbe (Lack) reißt auf dem "Wasserdicht" - Mittel ... bin mal gespannt, ich hatte zwar noch kein Wasser im Auto, wollte dem aber vorbeugen ....

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