|
Hallo zusammen, jetzt stelle ich uns erst mal vor. Wir sind ein Ü50 Paar und haben nach einigen Jahren im Nugget nun einen Ducato 250 von La Strada (avanti C, Bj. 2014) mit dem wir eine ausgedehnte Afrika-Tour machen möchten. Jetzt macht uns die Gasversorgung ein bisschen sagen. Wir haben ganz klassisch einen Gaskasten zwei 11-Kilo-Flaschen,aber da war ja jedes Land sein eigenes System bei diesen Gasanlagen hat, wären wir circa nach dem dritten Grenzübertritt pleite wenn wir für jedes Land das entsprechende System einbauen lassen müssten. Deshalb meine Frage an euch Experten, wie können wir unsere Gasversorgung in Afrika oder jedem anderen außereuropäischen Land sicherstellen? Wir haben einen Absorber-Kühli, sind also auf Gas angewiesen. Den absorber gegen einen Kompressorkühlschrank austauschen, möchten wir eigentlich nicht, da wir dann auf ca. 20 Liter Volumen Inhalt verzichten müssten. Die Möglichkeit eines fest verbauten Gastanks haben wir auch in Betracht gezogen, aber auch dafür braucht man ja allein in Europa schon vier verschiedene Adapter, da will ich an Afrika gar nicht denken. Ein Honda-Stromerzeuger steht schon auf der Einkaufsliste, damit man den Kühli wenigstens im Stand im 220-Volt-Betrieb laufen lassen kann, um Gas zu sparen. Ansonsten haben wir 100-Watt Solar auf dem Dach und eine 105er-Gelbatterie. Noch eins, wir sind technische trottel und für jeden Handgriff auf eine fachwerkstatt angewiesen. Ich wäre euch also für möglichst leicht verständlich formulierte Tipps dankbar. Ist Quatsch, besser mit Honda in 2 Std. 40 Ah in Batt laden u. damit 6h Küli über Wechselrichter 120 W laufen lassen, besser direkt über 12V (Sonderschaltung). Ansonsten unbedingt gr. Gastank einbauen, wenn nur Küli u. Kochen--> geringer Gasverbrauch; WW geht auch noch, aber Heizen !! Nat. vorher Adapter erkundigen u. besorgen sowie Info Tanknetz. Gr. Richi Hallo Kintzi, erstmal vielen Dank für die Antwort. Wenn ich das also richtig verstanden habe, dann meinst du, wir sollten mit dem Stromerzeuger die Batterie vollmachen und den Kühli dann im 12-Volt-Betrieb laufen lassen, wofür wir aber einen Wechselrichter bräuchten. Der 12-Volt-Betrieb läuft bei uns nur mit laufendem Motor.... achso, das meinst du wahrscheinlich mit "Sonderschaltung", oder? Allerdings kühlt er im 12Volt-Betrieb nicht sooooo toll.... Der grosse Gastank war auch bei uns schon eine Überlegung, aber kann man in Afrika an den Tankstellen auch wirklich Gas tanken? ich weiss es nicht.... Weiss vielleicht jemand, wie das Gastankstellennetz in Afrika aussieht? Gibt es da eine flächendeckende Versorgung, bzw. in welchen Ländern sieht es gut oder eben nicht so doll aus? ich denke, der Adapter ist da das kleinere Problem, die Tankstellen, die da Gas verkaufen, haben vermutlich auch den passenden Adapter im Angebot. Oh je,Gott sei DAnk haben wir noch ein bisschen Zeit, bevor es dann wirklich losgehen soll.... Hallo, eine Anmerkung zum Absorberkühlschrank in Afrika: Bei den zu erwartenmden Temperaturen kommt der Absorber relativ schnell an seine Grenzen. Ich empfehle den Einbau von Zusatzlüftern, um die Kühlleistung zu verbessern. Sicher wäre es auch empfehlenswert, eine 2. Aufbaubatterie zu installieren. Der Rat mit einem möglichst großen Gastank ist sicher auch sehr sinnvoll. Hier ist ein Link zu jemandem mit Afrikaerfahrung: --> Link Ich persönlich würde mich wohl nicht trauen als Einzelfahrzeug, ohne Technik-Knowhow und mit Ducato-Frontantrieb (ohne Allrad) durch Afrika zu fahren. gerhardo ja, vielleicht sind wir wirklich ein bisschen leichtsinnig, aber es war schon immer mein Traum, mit dem Womo die Welt zu bereisen. und wenn wir nach drei Wochen den Karren geschrottet haben, dann war's das eben und wir kaufen ein Flugticket nach Deutschland, aber einen Versuch ist es allemal wert. Zusatzlüfter sind eine gute Idee! Und was ich bisher so im WWW gelesen habe, spricht eigentlich für das afrikanische Strassennetz. Die Hauptstrecken sind gut ausgebaut und gut beschildert und auf denen werden wir uns bewegen. Aus dem Alter für "das ganz grosse Abenteuer" sind wir ja nu auch schon draussen, es muss also keine Sahara-Durchquerung sein. Du hast übrigens beim einem Gastank die gleichen Anschlüsse und Adapter, wie bei Gastankflaschen. Soweit mir bekannt ist, gibt es weltweit 4 Adapter inkl. dem Spanienschnösel :) . In Marokko, Ägypten und Tunesien gibt es LPG-Tankstellen, das weiß ich. Dort fahren u.a. Taxis mit Gas. Die Reinheit des LPG ist dort allerdings fragwürdig, sodass Du gerade mit Deinem Absorber-Kühlschrank Probleme bekommen kannst. Die Verklappen gern schonmal irgendwelchen Mist. In welche Länder Afrikas soll es denn gehen? ok ralf, du nimmst mir die frage vorweg.... der gesamte norden ist z.zt. auszer Marokko, tunesien, ägypten und mauretanien individuell NICHT bereisbar. und auch bei dieser kleinen Auswahl wird's schon grenzwertig. d.h. weiter nach süden kommt man nur über Marokko, mauretanien... um dann im niger und/oder mali zu landen. ohne Erfahrung mit einem solchen Fahrzeug sollte man das in der aktuellen politischen Situation sein lassen! wenn also unbedingt Afrika, dann per verschiffung und mit einem anderen Fahrzeug! sorry! früher gut - heute besser! hartmut Über so eine Reise mit einem Frontdukato kann man schon ins grübeln kommen, da kommt es auf die Art des Kühlis eigentlich kaum noch an. Sicher ist aber: bei Temperaturen über 35°C kommt ein AbsorberKühlschrank definitiv an seine Grenzen. Da helfen auch keine Zusatzlüfter. Also Kompressorkühlschrank, dann aber nur mit mit dreifacher Batteriekapazität und Verdopplung der Solarenergie. Das Ganze aber nur auf Basis einer sauberen Bedarfsanalyse (die Kompressorstromwerte der Hersteller gelten für 20°C nicht für 40°C!!!) Nur meine Meinung, Andreas Bilder sagen mehr als Worte: Guckt Euch die Funktionskleidung bei 1:50 an. :lol: [youtube]https://www.youtube.com/watch?v=ZiR4U19_Tqs[/youtube] Liebe , Alf Leopard II kaufen :razz: Wird mit Duc schon hart, im Sand!?! Bleche!! Und ASR ausschalten, sonst geht Kupplung in die Knie, weil bei Schlupf laufend Leistung reduziert wird.Und Wüstenausrüstung für Motor(Feinfilter,) mußten f. Nordafrika die Flieger auch mit Kit ausrüsten, das Prop-Profil ging durch Schmirgel auch nur die halbe TBO. Gr. Richi Ja, in welche Länder soll es gehen .... Wir müssen noch ca. zwei Jahre arbeiten und dann wollten wir uns gaaanz gemütlich auf den Weg machen, ohne festes Ziel, einfach mal losfahren und schauen, wie weit wir kommen. Wir wollten in Tarifa oder Algeciras mit der Fähre nach Marokko und dann mal schauen. Natürlich habt Ihr alle Recht, dass die politische Lage dort zur Zeit grausam ist, kein Mensch (ich auch nicht!) hat Lust, sich von so einem bekloppten IS'ler enthaupten zu lassen. Also werden wir uns wohl auf Nordafrika (Marokko, Algerien, Tunesien) beschränken müssen, die Nachrichten vom Auswärtigen Amt immer fest im Blick. Schön wäre es ja, wenigstens bis Ägypten zu kommen und mal am Roten Meer runterzufahren, ein bisschen tauchen .... aber dazu müsste man durch Libyen, was auch ziemlich ungesund werden kann. Von der anderen Seite her (über die Türkei) sieht es ja leider genauso chaotisch aus, da wird in Syrien gekämpft. Ich glaube, es liegt weniger am Auto, als an den Menschen dort, die das alles so gefährlich machen. Im südlichen Teil Afrikas (Botswana, Namibia, ...) sieht es wieder viel freundlicher aus, mal schauen, wie der Weg dorthin in drei Jahren aussieht. Wir sind nicht auf Abenteuer aus, so Sachen wie Sahara-Durchquerungen, fahren über vermintes Gelände oder auf weglosem Gelände durch den Regenwald überlassen wir gerne denen mit den 6x6 Expeditionslastern. Wir wollen einfach nur ganz gemütlich "globetrotteln", fremde Menschen und Kulturen kennenlernen, wollen immer in zivilisierter Gegend bleiben und haben auch keinerlei Problem damit, einfach wieder umzudrehen und zurückzufahren, wenn es nicht mehr weiter geht. Afrika war einfach schon immer mein Traum, also fahren wir halt mal hin, aber nie auf "biegen und brechen". Und wie gesagt, wenn die Strasse dann zur Schotterpiste wird, okay, dann drehen wir um. Aber ich war schon öfters in Nordafrika, wenn auch nicht im eigenen Womo und die Hauptverbindungstrassen sind für wirklich jedes Fahrzeug gut zu befahren. Es würde mich einfach nur ärgern, wenn die äußeren Bedingungen (politische Verhältnisse, Strassenzustand, ...) in Ordnung sind und wir nicht weiterkommen, weil uns das Gas ausgeht. Das wäre echt blöd. Wird ja nicht 365 Tage Regnen :lach: und auch dort fahren Fronttriebler trum ....Die Politische Situation muß jeder für sich einschätzen. ABER -> Bei 2X 11 kg Gas , kommst Du doch locker 2 Monate aus - heizen brauchst Du nicht , der Kühli braucht nicht viel .... Berechnungen gibts hier irgendwo im Forum ...... Und mal ehrlich , zu Not frisst der Teufel fliegen :lol: -> Da gibts bestimmt Einheimische , die Flaschen mittels Schlauch neu füllen :D -> Das meine ich ernst , habs in PL schon gesehen(Flaschen waren Aus und die hatten nur noch die 60 kg Flaschen , oder so , weiss nicht wie viel da genau drin war ) und halte es für Ungefährlicher als eine Betankung an der Autogas Tankstelle mit Adapter (wenn es keine Tankflasche ist).... Sicher wird jetzt der Aufschrei groß sein ABER -> Die Leute sind ausserhalb vom verwöhnten Deutschland :!: Da werden noch ganz andere Sachen gemacht :ja: Interessante Reise die Ihr vorhabt .... kommt Gesund wieder :!: Vergiß den Absorberkühler bei über 40 Grad Außentemperatur!!! Denke daran, die medizinische Versorgung ist nicht wie bei uns, Spritzen und Nadeln solltet ihr mit haben. Baut am Besten Tankflaschen ein, die kann man auch rausnehmen und an der Buschtankstelle (lokale Flasche kopfüber am Baum aufhängen, die abgekühlte als Empfängerflasche) füllen lassen. Evtl. müßt ihr sogar etwas Gas abblasen (wenn der Tankwart nach Gehör und damit 100% füllt !!!). Ein Tank unter dem Auto schränkt die Geländetauglichkeit enorm ein (die Straßen sind teils nicht mit Europa zu vergleichen). Solar könnte ausreichen, zur Sicherheit nimm nen 100W Koffer noch mit. Wir verfolgen seit Jahren die Reisen eines Ehepaares, die auf ihrer Homepage fast taeglich von ihren sehr interessanten Reiseerlebnissen berichten. Kathrin und Hans-Hermann haben 2012 zum ersten Mal Schwarzafrika bereist, und zwar mit einem La Strada. Zwar waren sie bei dieser Reise mit einem Reiseveranstalter unterwegs, aber du kannst zumindest sehr genau nachlesen, mit welchen Unwaegbarkeiten sie zu kaempfen hatten. Wenn du die Begriffe phoenix und tour eingibst ( ich habe keine Ahnung, wie man hier einen Link setzt), landest du zwangslaeufig auf ihrer sehr umfangreichen Homepage. Uta Hey super, vielen Dank für die Tipps! Uta: die Reiseberichte sind wirklich klasse, so stelle ich mir das südliche Afrika vor! Irgendwie müssen wir einen Weg dorthin finden! Vielleicht nehmen wir einfach zusätzlich eine kompressorkühlbox mit, die einspringt, wenn es dem absorber zu warm wird. Und so ein 100W-Koffer ist auch unkompliziert. Zusammen mit dem honda-Generator und einer zweiten Aufbaubatterie sollte es wohl reichen. Und wenn es weltweit tatsächlich nur vier verschiedene Gasadapter gibt... Easy! meier923: ich sehe das auch so, ein Schritt ergibt den nächsten. Was man im Vorfeld tun kann, tut man und der Rest ergibt sich. eure Tipps und Anregungen werden wir beherzigen, Dankeschön euch allen und wenn euch noch etwas einfällt.... Lasst es mich wissen!
In Marokko Gastankstellen, habe ich nicht eine einzige gesehen, ist zwar schon 6 Jahre her, aber da wird sich wohl nichts geändert haben. Die fuhren damals Uralt-Mercedes, aber nicht mit Gas. noch eine Anmerkung zu algerien. es gibt auf absehbare zeit keine visa für individualreisende, ausser du bist Archäologe, geologe... und hast eine Einladung aus dz. auch eine einreise mit dem Fahrzeug egal von tunesien oder Marokko ist def. unmöglich und dieser zustand wird anhalten! ich bin mal vor längerer zeit ("als die welt noch halbwegs in Ordnung war") von Marokko eingereist, auch damals hat der Grenzübertritt schon 3 tage gedauert.... verabschiede dich (wie ich) von Nordafrika - das wird nix mehr! früher gut - heute besser! hartmut Moin keddi, und wenn Ihr Afrika von Süden her aufrollt? Mit Seabridge nach Südafrika verschiffen? Sowohl Südafrika, als auch Namibia, Botswana und Sambia etc. sind wunderschön und gut zu bereisen. Wir hatten zwar einen Landcruiser, aber wie man aus dem oben erwähnten Reisebericht entnehmen kann, geht das auch mit einem normalen WoMo. VG Harriet Tja, anscheinend müssen sich die Menschen überall die Köppe einhauen, als ob es nichts wichtigeres gäbe. Wir leben hier in Europa in einer richtig netten, kleinen Oase, manchmal vergisst man das .... Das "Feld von unter her aufzurollen" hatten wir auch schon überlegt, zumal es ja wirklich vor allem das südliche Afrika ist, wo es so schön ist und wo wir hinwollen. Die Idee mit Seabridge ist klasse, kannte ich noch nicht, hab aber gleich mal eine kleine Preisanfrage gestartet, bin ja mal gespannt, hoffentlich fällt mein Mann nicht vom Stuhl. ich habe keine Ahnung, in welchen Preiskategorien sich sowas bewegt. Aber Dankeschön für den tollen Tipp! Die Alutankgasflaschen sind schon in Auftrag gegeben, den passenden Kompressor habe ich auch schon rausgesucht. Es ist ein MDC090 von Dometic, im Internet kann man ihn für 750,- Euronen erwerben, leider will die hiesige Werkstatt ihn nicht verbauen, die sagen, sie verbauen nur, was sie auch verkauft haben und bei denen kostet der MDC090 rund 1.000,- Euro. Ihr wisst nicht vielleicht jemanden hier im PLZ 797... der uns einen selbst gekauften (neuen) Kompressor ein- und den Absorber ausbaut? Den Absorber (noch keine 100 Betriebsstunden) würde ich dann hier im WoMo-Forum zum Verkauf einstellen. Naja, hat ja auch alles noch ein bisschen Zeit, immer step by step.... Jetzt sind erst mal die Tankflaschen dran. Moin Keddi, also den Norden würde ich echt überdenken. Ägypten kann man inviduell auch nicht so ohne Weiteres bereisen, mal davon abgesehen, dass es außer Müll und Steinwüste kaum etwas zu sehen gibt. Ich schließe mich der Meinung von Stadtmaus an, Südafrika, Namibia, Botswana... Traumhafte und abwechlungsreiche Landschaften, gute Infrastuktur, freundliche Menschen, die Tierwelt, viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen, ich könnte die ganze Seite voll schreiben :) Wenn Du auf den Haupt- und asphaltierten Straßen in Südafrika bleibtst, teils auch die Pisten in den Nationalparks, dann reicht auch locker ein Duc, sofern es trocken ist. Wichtig ist ein hochbeiniges Fahrzeug. Dumm wird es bei Regen! Diese Momente hatten wir bei einigen Urlauben gut 6 oder 8 mal, der Allrad war dann die "Lebensversicherung". Einige tolle Strecken und Gegenden bleiben Dir allerdings verwehrt, da sollte man immer mit einem Allrad unterwegs sein. Also Südafrika nicht gerade zur Regenzeit ist eigentlich kein Thema. Hier mal einen Reisebericht mit ein paar Infos: --> Link Der Absorber-Küli dürfte in der Regel reichen, nur zu bestimmten Jahreszeiten und Gegenden wird er wohl mal mucken. Ganz leicht verderbliche Ware wie Fleisch würde ich dann nicht bunkern. Gas ist in der südafrikanischen Welt so eine Sache :D Die Standards wie hier kannst du nicht erwarten, die Südafrikaner sind da, ich nenne es mal schmerzbefreiter :D Flaschen von hier bekommst Du niemals befüllt. Eine Gastankflasche sollte ein Muss sein, aber schon im Vorfeld erkundigen, wo es eine Tankstelle gibt, LPG wirst Du nur selten antreffen, in Namibia wohl gar nicht. Für Namibia und Botswana gilt prinzipiell das Gleiche, allerdings vermute ich mal, dass es Deine Inneneinrichtung und manche Technik auf Grund der Rüttelpisten zerlegen wird :D Technische Ausfälle dürften bei dem Duc nahezu vorprogrammiert sein. Problem dürfte hier die Ersatzteilbeschaffung sein, in einem Fiat würde sich dort keiner rein setzen, das ist nicht ihre Welt. Die Autos müssen halten... :) Nicht ohne Grund sind die Leihfahrzeuge dort ohne techn. Schnickschnack! Keine elektr. Fensterheber, kein Turbo, keine Elektronik! Wie gesagt, für Südafrika reicht der Duc, allerdings bleibt Dir vieles verborgen. Nur meine Meinung: Wenn man viel Zeit investiert, wirklich etwas sehen möchte und seine Zeit nicht mit Problemen verbringen möchte, dann sollte man das anders angehen. Google mal nach Namibia / Südafrika Forum, dort findest Du viele nützliche Tipps und Anregungen. Wäre ich (nicht nur) dort lange unterwegs, würde ich entweder je nach Geldbeutel ein WoMo verschiffen, welches auch die erhöhten Belastungen aushält, oder günstig einen 4x4 Toyota oder Nissan schießen und mit Dachzelt unterwegs sein. Alternativ auch einen Nissan / Toyota mit Aufsetzkabine... Klar, etwas teurer, aber bedenke, wenn Du schon investierst, dann mit dem größtmöglichen (positiven Erlebnis-) Gewinn. Dein Vorhaben mit dem Duc erscheint mir recht naiv, auch in Bezug auf Dein Technik-Verständnis! Deinen Duc bekommt niemand repariert, einen Toyota bringt Dir jeder im Busch wieder zum Laufen! Das ganze Südafrika ist so was von schön und toll, schlicht ein Traum. Wenn Du diesen Traum Realität werden lassen willst, pack das besser richtig an, ohne Duc :) LG vom Mikesch moin , moin bei deiner Afrika fahrt meinst du sicher marocco denn andere länder kommen aus polituschen gründen z.zt. sicher nicht in frage. gas ist in marocco kein Problem in einigen orten kannst du deine deutsche flasche füllen lassen, sonst holst du dir eine maroc.-flasche kostet füllung mit pfand ca.10 € mußt nur bei Rückgabe auf die farbe achten da wo die gleiche farbe verkauft wird kannst du deine dann wieder los werden und bekommst den pfand zurück. marocc.-flaschen passen an deutsh.-regler oder umfüllen da triffst du sicher jemanden der sich da auskennt und dir hilft- gr.günther Hallo, ich habe selbst das südliche Afrika bereist (Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mozambique und Südafrika) beruflich war ich auch öfters und auch über einen längeren Zeitraum, in Südafrika. Man kann alle Länder mit einem normalen PKW bzw. Womo bereisen, für die „normalen“ Straßen, auch gravel roads ist kein Allrad erforderlich. Freunde in J’bay haben einen ausgebauten Ducato und waren damit schon in vielen Parks, unter anderem dem Kruger, unterwegs. Wer das Abenteuer sucht und auch abseits der Touristischen Infrastruktur reisen will kommt um den 4WD, in welcher Form auch immer, nicht herum, aber es geht auch wirklich ohne. Man sollte allerdings darauf achten, dass das Fahrzeug und falls vorhanden, der Aufbau staubdicht ist. Ich kenne sogar mehrere Leute die mit einem Bulli von Deutschland bis ans Kap gefahren sind. Auf Grund der politischen Lage gab es allerdings Zeiten wo dies nicht ganz so gefährlich war. Südafrikaner kochen gerne mit Gas und passende Adapter gibt es auch vor Ort Hallo, kauf Dir doch bei Wynen einen Adapter und fertig. Einfach füllen, 22 kg hält ewig, weil Du nicht heizen musst. Gastankstellen gibt es nicht. In Port Elizabeth kann man inzwischen Gastanks füllen. Die Tipps bzgl. Sandfahrten mit Deinem Fahrzeug sind etwas lustig, das würde ich einfach vermeiden. Da kommen ganz andere Fahrzeuge nicht durch. Grüße aus Südafrika. So, Ihr Lieben, Ich bin ja wirklich echt begeistert, wie viele gute Ratschläge ich hier bekommen habe (nein, das ist NICHT ironisch gemeint!) und einige davon haben wir auch beherzigt. Wir werden uns also nicht auf dem Landweg ins südliche Afrika arbeiten, sondern haben tatsächlich eine Überfahrt mit seabridge nach Port Elizabeth gebucht, wir selbst fliegen am 01.07. mit Lufthansa hinterher. Wir haben noch immer unseren La strada, denn sogar der Chef von seabridge meinte, inzwischen laufen auch dort unten einige Ducs, so dass die technische Versorgung kein Problem sein sollte. Aber wir haben ihn ein bisschen aufgepeppt. Absorber raus, Kompressorkühli rein. Dieselbetriebene luftheizung rein (die Nächte sollen ganz schön kalt sein dort unten!) Gelbatterie raus, große Lithium-Ionen-Batterie (160 Ah, mehr hat nicht reingepasst) rein, außerdem das Dach mit Solarpaneels zugepflastert. Gas brauchen wir also nur noch zum warm duschen und für den Kaffee morgens. Gekocht wird ansonsten bei uns nicht viel, wir sind passionierte Griller. Und da die Reederei gasflaschen ohnehin nur leer und gereinigt mitnimmt, werden wir das Auto ohne gasflaschen auf die Fähre stellen und dann in Port Elizabeth eine südafrikanische kaufen. Womit sich unser ursprungsproblem auch schon erledigt hätte. Aber vielleicht könnt Ihr uns doch noch mal mit guten Ratschlägen zur Seite stehen! Ich habe ein bisschen Angst vor schlechtem Diesel und deswegen mal bei FIAT angefragt, ob in unserem Fall vielleicht der Einbau eines SEPAR-Filters nützlich sein könnte und überhaupt möglich ist. Die Antwort war klasse: "Wenn Sie immer sauberen Diesel tanken, werden Sie keine Probleme haben " Und in unserer örtlichen Fiat-Niederlassung waren sie komplett überfragt. Also nicht wirklich hilfreich, vielleicht weiß einer von Euch mehr. Ich weiß, je niedriger die Abgasnorm, umso besser wird schlechter Diesel vertragen, aber ich weiß auch, dass schon vor uns etliche euro5-Autos dort unten gelaufen sind. Weiß jemand von Euch, ob uns ein SEPAR-Filter wirklich nützlich sein würde und kann man den überhaupt in uneren Duc einbauen? Oder hat jemand vielleicht sogar eine bessere Idee? Wir werden auf jeden Fall Ersatzdieselpartikelfilter mitnehmen, genau wie Luftfilter und sowas. Aber wie schützen wir den Motor am besten, wenn der Diesel mal nicht der beste ist? Wäre toll, wenn Ihr mir eure Ideen möglichst bald mitteilt, denn Anfang Juni geht für den La strada die Reise los! Beste Grüße, Kerstin Hallo Kerstin, ich finde Euer Projekt toll. Toll schon deshalb, weil wir die gleiche Sache für 2021 planen. 2 Dinge schrecken mich noch. Das blöde Carnet de Passages und seine nicht unerheblichen Kosten und die sch.. begrenzte Aufenthaltsdauer in ZA. Wie löst Ihr das denn. Habt Ihr die Rückfracht schon gebucht und reist ihr nach 90 Tagen wieder zurück? Oder reist Ihr in ein Nachbarland wie Mosambik, Simbabwe, Botsuana aus (und kommt von dort wie zurück?). Namibia kommt meines Wissens in dieser Hinsicht ja nicht in Betracht. Übrigens waren wir schon mehrmals mit Leihmobilen über viele Wochen in ZA unterwegs. Alles neuere und neue Benz oder Iveco und alles Diesel. Wir hatten nie Probleme mit dem Stoff. Sandfahrten würde ich übrigens auf jeden Fall vermeiden. Aber ZA hält tausend sehenswerte Strecken und Ziele für Serienfahrzeuge bereit :wink:. Und sehr schlechte Strecken fährt man halt dann im Schritttempo. Wenn die Gasfrage für Euch geklärt ist, könnt Ihr ja einen neuen Thread aufmachen in dem es dann nur um Eure Reise geht! Nachtrag: Nach meiner Berechnung ist 90 Tage mieten ungefähr so teuer wie der Hin- und Rücktransport mit Seabridge Hi Ritchy, wir fahren mit einem Open End los, bei seabridge ist nur die Hinfahrt gebucht. Geplant ist, dass wir unsere Tour so ein bisschen an die "Seele Afrikas " anlehnen, die ja von seabridge mit eigenen WoMos für ca. 128 Tage angeboten wird und durch das ganze südliche Afrika führt. Wir wollen uns einfach etwas mehr Zeit dafür nehmen, so ungefähr ein Jahr mit längerer Überwinterung in Tansania. Die ersten Camps im Krüger sind schon gebucht, der Rest ergibt sich dann. Wir sind ja flexibel. Ein Visum braucht man nur nur für Mosambik und Malawi, alle anderen Länder lassen Deutsche mit Reisepass rein. Zeitlich zwar meist begrenzt auf 90 Tage, aber das soll mal reichen. Und wenn der Duc nach einem Jahr noch nicht alle reifen gestreckt hat, wer weiß, vielleicht setzen wir unsere Reise dann in Australien fort, seabridge verschifft ja auch von PE nach Australien. Aber soweit denken wir noch nicht. Schöner Plan! :ja: Hi Kerstin, sehr guter Plan :lol: :lol: :lol: Lasst uns bitte an eurer Reise teilnehmen in einem neuen Thread. Hallo, evtl. solltet ihr euch mal mit einfachen technischen Dingen an eurem Ducato vertraut machen....ich meine so Dinge wie Sicherungen tauschen (Ersatz mitnehmen) Spritfilter tauschen oder entwässern, Luftfilter usw. Alles kleinigkeiten die aber die ganze Tour versauen können wenn man niemanden findet der weis wie es geht...und Internet gibt es dort evtl. nicht an jedem Ort. Wobei Internet mittlerweile ja selbst im entlegensten Winkel tlw. besser ausgebaut ist wie in ländlichen Gegenden von Deutschland. Letztes Jahr in Ägypten konnte man für kaum 10€ eine Vodafone prepaid Karte kaufen und hatte da 4 oder 5GB Datenvolumen drauf, nachladen kostete um die 5-7€ ....war allerdings in manchen Gegenden etwas schwierig, zumindest wenn man die Sprache nicht spricht. Für die beschriebenen Probleme mit dem Gas würde ich mal anfragen ob es da nicht einen Gasfilter gibt den man einfach in die Leitung zwischen Flasche und Crashsensor einbauen kann....Ich hatte mal einen PKW mit Autogas, da hab ich in D auch mal schlechtes Gas bekommen worauf die Kiste Probleme machte, in der Werkstatt hat man dann recht einfach den Filtereinsatz getauscht (sah auf dem Filter aus wie zerlaufener Wachs) und danach lief er wieder wie ein döppken. Gut das ihr eure Photovoltaik erweitert habt, so könnt ihr vermutlich zeitlich unbegrenzt stehen ohne den Moppel oder Motor anschmeissen zu müssen!! Aber eine Frage, habt ihr einen mppt-Laderegler und Module in Reihe geschaltet?? Ansonsten könnte es bei sehr viel Wärme schonmal eng werden die Akkus zu laden. Wünsche euch eine tolle Reise! grüße Tja, und schon bin ich überfordert. Wir haben das Auto einfach in die Werkstatt gebracht und gesagt, was wir wollen. Jetzt ist eine 160 Ah-Batterie drin mit dem dazugehörigen Kombiladebooster und Laderegler. Auf den Moppel haben wir dafür verzichtet, denn - wie man uns in der Werkstatt sagte - lädt sich die Batterie bei fast leer innerhalb von wenigen Stunden (2-3) bis zu 80% auf (die restlichen 20% brauchen dann deutlich länger), und das sollte uns reichen. sollten wir tatsächlich mal trotz ständiger Solaraufladung ans Limit kommen, dann müssen wir halt mal ein paar Kilometer fahren, was wir ja sowieso immer müssen. Und 80% von 160 sind ja immerhin auch über 120 Ah, das reicht dann erstmal. Was wir bislang so gehört haben, spricht für eine nahezu vollkommene Autarkie, strommäßig gesehen. at Richy: das CdP ist gar kein soo grosses Problem und eigentlich recht unkompliziert. Es gibt drei verschiedene, das teuerste umfasst dann wirklich die ganze Welt. Die Bearbeitungszeit beim ACAC beträgt zur Zeit ca. drei bis vier Wochen, du brauchst einfach nur diesen Betrag, der sich aus dem Zeitwert deines Autos ergibt, auf das ADAC-Konto zu überweisen (oder eine Bankbürgschaft über ebendiesen Betrag beibringen) und dann bekommst du es zugeschickt. Kostet ca. 200,- Euro und gilt ein Jahr lang, danach brauchst du dann ein Anschlusscarnet. Auf der ADAC-Seite ist das eigentlich ganz gut beschrieben. Und die Wege, die Seabridge bei der Seele Afrikas fährt, sind alle für jedes Auto geeignet, in Namibia (Schotterpisten) ist halt ein Limit von 30 km/h einzuhalten. Natürlich ist uns schon klar, dass uns wohl manches verborgen bleibt und wir z.B im Chobe-NP oder auch in der Serengeti unseren Avanti draussen stehen lassen und uns einer geführten 4WD-Safari anschließen müssen, aber wie gesagt, wir sind beide Mitte 50 und nicht auf ein Survivaltraining aus. Wir wollen im eigenen Auto unser Tempo fahren ohne dabei auf ein Mindestmaß an zivilisiertem Luxus verzichten zu müssen. Also werden wir die Klimatabellen (Regenzeiten) der jeweiligen Länder immer im Blick haben, uns aus unwegbarem Gelände fernhalten, gerne mal freistehen, aber auch CPs genießen und versuchen, das Ganze möglichst stressfrei über die Bühne zu bringen. Die Tourbücher von Seabridge sind sehr aussagekräftig, die Treffen von Seabridge in Bad Dürrheim (jetzt wieder im April) eine Pflichtveranstaltung und das WWW weiss ja auch manches. Unser Fiat-Werkstattmeister wird uns in einem Crashkurs zeigen, wie man Filter reinigt und austauscht und dann werden wir uns auf den Weg machen. Das mag sich vielleicht ein bisschen naiv anhören, aber ich bin der Meinung, dass man niemals jedes Risiko ausschließen kann und irgendwie lassen sich die meisten Probleme lösen, wenn man davor steht. Es ist ja nun auch nicht mehr so, dass man in Afrika in Höhlen schläft und kleine Kinder frisst. Und sollte wirklich irgendwas total schieflaufen, naja, dann buchen wir einen Flug nach Deutschland und fertig, aber wir haben wenigstens versucht, unseren Traum - unseren Möglichkeiten entsprechend - umzusetzen, das Leben ist immer ein Kompromiss. Und wenn Ihr meint, dann würde ich vielleicht tatsächlich einen neuen Thread mit dem Titel "Im Avanti durch Afrika" eröffnen, wenn wir dann endlich auf Tour sind. Freut mich ja, dass Euch unsere Idee gefällt.
Hallo Keddi, also ich meine schon mal und freu mich von Euch zu lesen :wink:
Jetzt vermute ich mal ganz stark, das sind Bleibatterien. Die kannst du aber nur zu 20-30% entladen. Zusammen mit der nur 80% Ladung (Zeit) heißt das für mich, dir stehen nur ca 50-60% der Ladung der 160Ah Batterie zur Verfügung. Bei mir sind das netto für eine AGM-Batterie ca. 96 Ah. Jetzt wäre eine Energieverbrauchsbilanz sinnvoll. Nur meine Rechnung, Gruß Andreas Nein, nein, das ist eine Lithum-Ionen-Batterie. Unsere Gelbatterie mit 95 Ah musste dafür weichen. Mehr als 160 Ah hat leider nicht in den Batteriekasten gepasst, aber der Werkstattmeister hat uns dann auch davon überzeugt, dass 160 Ah einer Li-Ionen-Batterie absolut ausreichend sind. |
Anzeige
|