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Reisebericht - Salve Italien April/Mai 2015


Säcker am 10 Jul 2015 18:23:42

Dies ist nach einer langen Reise auch ein etwas längerer Reisebericht. Es folgt nun ein kurzer Abriss des Reiseberichtes.

Den gesamten Reisebericht und viel mehr Bilder findet ihr hier--> Link

So eine richtig große Italien-Rundreise haben wir schon einige Male angedacht und immer wieder verschoben. In diesem Jahr soll es aber Wirklichkeit werden. Als wichtige Anlaufziele sehen wir dabei die Toskana, Rom und Neapel/Pompei. Und tatsächlich haben wir es in der Zeit vom 02. April bis zum 13. Mai 2015 bis an den Golf von Taranto, im Fußgewölbe Italiens, geschafft und insgesamt 4.549 km zurückgelegt. Wir sind zuerst an der Westküste geblieben und haben die Rückfahrt an der Adria-Seite gemacht.

Übernachtet haben wir auf ACSI-Campingplätzen, Wohnmobil-Stellplätzen und einfachen Übernachtungs-Plätzen. Bei den von uns angesteuerten Tankstellen lag der italienische Dieselpreis in dem Bereich von 1,39 EUR bis 1,46 EUR. Wobei die Kartenzahlung nicht überall gewährleistet war. Oftmals sollte man bei Kartenzahlung einen höheren Preis zahlen. Die niedrigen Preise galten nur bei Selbstbedienung mit Barem.












Gründonnerstag, 02.04.2015

Unsere Reise beginnt am frühen Abend mit einem kleinen kulinarischen Event, einem saisonalen 5-Gänge-Menü für zwei Personen, um 19.00 Uhr im “Das Dorfhaus” in Burgholzhausen bei Friedrichsdorf/Ts.. Lena hat hierfür wieder mal einen Gutschein von Groupon erworben. Auf der Anfahrt dorthin zeigt uns das Navi bei der Einstellung “Autobahn vermeiden” erst einmal die schönen Seiten des Taunus auf seiner Zickzack-Tour zum Ziel.

In der Nähe des Lokales, nur unweit außerhalb des alten Ortskerns, finden wir einen Parkplatz, den wir auch zum Übernachten nehmen wollen. Zu unserem Schrecken ist die Feuerwehr im alten Ortskern im Einsatz und löscht einen Kaminbrand. Zum Glück ist es aber nicht unser Lokal.

Noch zweimal um die Ecke herum und nur wenige Meter entfernt, stehen wir vor dem Restaurant. Es ist ein unscheinbares Haus. Wir werden beim Eintreten von dem Inhaber (Koch, Somelier und Kellner) und seiner Ehefrau sehr freundlich empfangen und stehen in einem Raum mit 4 Tischen. Kurz nach uns treffen noch zwei weitere Paare mit besagten Groupon-Gutscheinen ein.

Es ist ein wirklich gelungener Abend geworden und ruhig geschlafen haben wir beim Kindergarten auch.

Tagesstrecke: 75 km



Karfreitag, 03.04.2015

Zum Thema “Navi” muss ich heute mea culpa sagen. Ich habe vergessen, die Autobahn zu erlauben. Wir werden auf jeden Fall kreuz und quer durch Hanau gejagt und das Mistding will mich nicht auf die Autobahnen lassen. Ein “Geistesblitz” bringt mir die Erleuchtung. All zu viel Technik ist für einen “alten” Mann nichts. Endlich auf der A3, sind wir im Spessart wegen Baustellen und Stau abgefahren. Kurz vor Würzburg haben wir uns wieder in den Autobahnverkehr eingereiht und sind in der Nähe von Ochsenfurt auf die B13 abgebogen. Dort sind wir erst ein wenig durch die Gassen gelaufen und haben uns im “Purzl” ein mainfränkisches Mittagessen gegönnt.

Bei ruhigem Verkehr und herrlichem Wetter fahren wir über die B13, B2 und B17 nach Landsberg/Lech auf den Wohnmobil-Stellplatz (Gebühr EUR 7,00; Strom EUR 1,00/6 Std.). Es ist sogar noch ausreichend Zeit für einen abendlichen Spaziergang durch die Altstadt. Vor der Stadtpfarrkirche wird mit einer großen Ratsche das Karfreitagsklappern vollzogen. Am Lechufer lassen wir uns noch draußen bei einem Bistro zu Weinschorle und Weizenbier nieder und genießen die letzten Sonnenstrahlen.

Tagesstrecke: 387 km



Karsamstag, 04.04.2015

Petrus hätte mich nicht mit den “letzten Sonnenstrahlen” so ernst nehmen sollen. Nachts hat schon der Regen angefangen, der tagsüber dann in Schneeregen übergeht. Da wir unsere Weiterfahrt über Fern- und Reschenpass geplant haben, bleiben wir noch einen Tag in Landsberg. Bei einer nochmaligen Runde durch die Stadt ist es wirklich unangenehm. Die Schirme müssen raus, und der kalte Wind ist dann an den Händen unangenehm. Also trösten wir uns im Restaurant “Am Hexenturm” mit Bärlauchknödel und -maultaschen mit Salat.

Bei einem kurzen Einkauf im Netto in der Nähe des Stellplatzes (Bäcker hat auch sonntags auf), finden wir eine Abkürzung zum Stellplatz, die über den Friedhof führt. Den Nachmittag verbringen wir mit spielen, lesen und fernsehen.

Tagesstrecke: 0 km



Ostersonntag, 05.04.2015

Endlich ist die Sonne wieder zu sehen. Wir fahren schon früh los, und haben auf dem Weg nach Schongau links und rechts eine geschlossene Schneedecke. Die Entscheidung ist schnell getroffen. Es geht nicht über den Reschenpass, sondern den Zirler Berg runter und über die Brenner-Autobahn. In der Nähe vom Kloster Ettal sind es bestimmt schon mehr als 30 cm Schnee. Die Skilifte sind in Betrieb, die Straßen sind aber frei.

Kurz vor der Grenze nach Österreich wird getankt und für EUR 8,70 ein 10-Tage-Pickerl gekauft. Es fällt uns wieder Schnee auf den Kopf, und auf der Straße bleibt er auch liegen. Doch je weiter wir den Zirler Berg mit seinen 18 % Gefälle herunterfahren, um so mehr geht der Niederschlag in Regen über. Auf der österr. Autobahn und hoch zum Brenner (Maut EUR 9,00) begleitet uns wieder die Sonne und es ist nicht so viel Verkehr. Kurz vor dem Brenner legen wir bei der Raststätte “Hotel Wipptalerhof” bei sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis eine Mittagsrast ein.

Auf der Weiterfahrt gen Süden kommen uns unzählige Wohnmobile entgegen. In Affi beim Gardasee fahren wir von der Autobahn ab und zahlen EUR 15,70 Mautgebühr. Unser Ziel ist in Bardolino der ACSI-Camping Serenella (Gebühr EUR 16,00). Bei der Einfahrt in Bardolino sehen wir schon, dass hier die Hölle los ist. Trotzdem bekommen wir noch einen sehr schönen und großen Platz, direkt neben dem Altglas-Container. Wir fühlen uns wie auf einem Stellplatz in Frankreich.

Auf der Uferpromenade zwischen Bardolino und Garda herrscht reger Fußgänger- und Fahrradverkehr. Lena meint, dass Tausende hier unterwegs sein müssen. Es ist wieder etwas bewölkt und es geht ein kalter Wind. Die Italiener laufen mit dicken wattierten Winterjacken durch die Gegend. Nach Bardolino geht man etwa einen Kilometer. In der Altstadt haben alle Geschäfte offen. Männer und Frauen sind an beiden Armen mit Tüten voller neuer Bekleidungsstücke bepackt. Die Kinder tragen schwer an ihren Riesen-Ostertüten. Wir setzen uns an einen Tisch im überdachten und beheizten Außenbereich der “Vecchia Bodhega” und genehmigen uns zwei Aperol. Dazu gibt es Chips, Erdnüsse, Oliven und Mixed Pickles. Von hier aus können wir genüsslich das bunte Treiben rund um uns herum anschauen.

Etwas später zieht es uns zu zu einem Pizza-Imbiss, der uns im Verlaufe des Spaziergangs durch die Altstadt schon aufgefallen ist. Hier gibt es riesige, dicke Pizzastücke, mit der Schere abgeschnitten und nach Gewicht verkauft. Wir setzen uns draußen an einen Tresen und ich packe noch den vorher gekauften Weißwein vom Fass aus, und wir lassen es uns gutgehen. An der örtlichen Uferpromenade ist ein großer Markt mit vielen regionalen Spezialitäten aufgebaut. Bei unserer Rückkehr zum CP ist es noch voller geworden. Überall sitzen große Gruppen zusammen und es wird ausgiebig gegrillt und getrunken.

Tagesstrecke: 397 km



Ostermontag, 06.04.2015

Bei schönem Wetter fahren wir heute mit den Rädern am Ufer entlang nach Garda, im T-Shirt und Weste. Die uns entgegen kommenden Italiener schauen uns, in ihren Wintersachen eingemummelt, total mitleidig an. Na ja, manchmal ist es im Schatten schon ganz schön kühl, aber wir sehen cool aus. Garda hat den gleichen Flair wie Bardolino: enge Gassen mit schönen Geschäften, alte Cafés am Ufer entlang und schöne alte Villen mit Palmen. Wir trinken hier noch einen Cappuccino und fahren wieder zum CP zurück. Dabei kommen wir an dem Wohnmobil-Stellplatz von Bardolino vorbei. Die Wohnmobile stehen hier für EUR 15,00 dicht an dicht auf der Platte. Da ist es aber bei uns schöner. Im “Restaurante nostro” gibt es jetzt Brusschetta und Spaghetti Aglio Olio. Danach machen wir es uns in der Sonne gemütlich. Gegen Abend spazieren wir noch einmal nach Bardolino und genießen zum Sonnenuntergang hiesigen Wein.

Tagesstrecke: 0 km



Dienstag, 07.04.2015

Die Sonne nimmt schon sehr früh ihren Dienst auf. Wir zahlen und entsorgen. Dabei kann ich auch mein Wohnmobil mit dem Wasserschlauch entsalzen. Das arme Teil hat in Bayern und Österreich doch sehr viel vom Flüssigsalz abbekommen. Wir tanken noch in Bardolino, besuchen einen Mini-Lidl mit sehr engem Parkplatz und fahren noch ein Stück am See entlang. Die alte Stadtmauer von Lazise verführt uns zu einem Stopp. Direkt gegenüber ist ein großer Parkplatz mit einem separaten Bereich für Wohnmobile (Gebühr EUR 3,50 für 2 Stunden).
Wieder einmal laufen wir durch unzählige Gassen und freuen uns über die tollen Winkel und Aussichten. Zum Mittagessen landen wir in einem Restaurant mit einem kleinen Garten. Hier gibt es preiswerte Menüs für EUR 12,90 zuzügl. Coperto EUR 2,00 in einer Wohlfühl-Umgebung.

Den Gardasee lassen wir nun zurück und fahren nach Mantua. Auf der Suche nach dem Stellplatz umrunden wir die Stadt und gelangen auf einen Parkplatz in der Nähe des Kanuclubs. Hier stehen bereits einige Wohnmobile und es ist eine gute fußläufige Entfernung zur Stadt. Der Stellplatz befindet sich einige hundert Meter weiter außerhalb. Mantua ist einfach beeindruckend. Unsere erste Ansicht ist der Palazzo Ducale mit seinen 450 Wohnräumen, den wir aber nur von außen besichtigen. Dann folgen die Basilika Palatina di Santa Barbara, der Dom, die Rotonda di San Lorenzo an der Piazza Erbe und die vielen kleinen Straßen mit schönen Geschäften.

Nach einem Cappuccino fahren wir weiter zu einem kostenlosen Übernachtsplatz in Carpi, kurz vor Modena. Auf dem Weg dorthin haben wir den Po mit Hilfe einer Brücke überquert, die je Fahrbahn eine Begrenzung von 2,30 m hat. Betonpoller verstärkten die Begrenzungsangaben. Im Geiste ging ich schnell noch einmal die Maße unseres Womos durch – passt und los!

Carpi hätten wir uns schenken können. Es war ein nackter Parkplatz und die pittoreske Altstadt war meilenweit entfernt. Wir hätten also auch in Mantua bleiben können.

Tagesstrecke: 114 km



Mittwoch, 08.04.2015

Heute geht es in die Toskana. Bis nach Vinci sind es nur 178 km. Das Navi errechnet uns eine Fahrtzeit von 4 Stunden. Dies hätte mir eigentlich zu denken geben müssen. Die Straßen wurden schlechter. Die Geschwindigkeit meistens auf 50 bzw. 30 kmh reduziert. Außerdem überquerten wir den Appennino Tosco, mit herrlichen Aussichten auf schneebedeckte Berge und grüne Täler, und verfahren uns in, und in der Umgebung von, Pistoia, da einige Straßen für uns gesperrt sind. Die Fahrtzeit wird auch immer länger. Auf dem kostenlosen Stellplatz von Vinci stehen schon einige Wohnmobile. Es ist warm und wir schleppen uns zu einem ersten Rundgang hoch auf den Berg. Im Ort selbst ist auf jeden Fall momentan nichts mehr los. Die Besichtigungen gehen wir erst morgen an.

Der Fernseher funktioniert nicht. Er weiß nicht mehr dass er Astra bringen soll und lässt sich auch nicht an den Einstellungen verändern. Irgendwie sind ihm vielleicht auch heute die Straßen auf den Kopf geschlagen. Ich will auch nicht mehr weiter suchen. Spielen wir lieber etwas.

Tagesstrecke: 178 km



Donnerstag, 09.04.2015

Obwohl wir schon die Museen in Vinci vor einigen Jahren besucht haben, zieht es uns trotzdem noch einmal dorthin. Die Arbeiten von Leonardo da Vinci sind einfach zu grandios. Lena bekommt jetzt Reduzierungen: sie bezahlt die Hälfte (EUR 3,50) und ich als Begleiter gar nichts. Jubel !!!

Wie es sich gehört gehen wir zu Mittag auch wieder, wie damals, in das “Il Ristoro del Museo”. Der Eingang befindet sich auf Straßenniveau, und das Restaurant ist ein Stock tiefer mit herrlicher Aussicht über die Wiesen und Weinberge. Bei gutem Wetter kann man auch auf einer überdachten Terrasse sitzen. Mir war es aber zu windig. Wir essen natürlich auch heute wieder Bressaola mit Ruccola und Parmesan, Bruschetta und danach Bandnudeln mit Wildschweinragout. Dazu trinken wir einen toskanischen Weißwein.

Wir wollen noch bis Greve in Chianti fahren. Auf kleinen Straßen geht es auf und ab. Das innere Italien besteht nur aus Bergen oder Hügeln. Flachland ist wirklich Mangelware. Der kostenlose Stellplatz in Greve ist voll, deshalb platzieren wir uns nebenan auf dem Parkplatz beim Schwimmbad. Aber wir haben Glück. Kurz darauf verlassen vier oder fünf Wohnmobile den Platz, sodass wir uns schnell neu installieren können.

Mit einem kleinen Spaziergang erreichen wir den Ortskern. Sehenswert ist wirklich nur der zentrale Marktplatz in Form eines spitzen Dreiecks mit seinem umlaufenden Arkadengang und den schönen Geschäften, besonders die Antica Macelleria Falorni. Die Weine in den dortigen Bars sind sehr teuer. Wir gehen auf dem Rückweg eine kleine Straße parallel zur Hauptstraße. Dort sehen wir dann auch die Bars wo die Einheimischen sitzen. In einer Weinhandlung gibt es Wein vom Fass und auch preiswerte Flaschenweine von einem kleinen Winzer aus dem Ort.

Der kalte Wind ist mittlerweile eingeschlafen. Wir haben im Wohnmobil 26° und später immer noch 20° bei offener Tür. Nachts kühlte es aber draußen wieder auf 2° ab. Die Temperaturunterschiede vom Tag zur Nacht sind noch immer sehr groß.

Tagesstrecke: 55 km



Freitag, 10.04.2015

Die Berg- und Talfahrt geht durch die Toskana weiter. Durch die Entschleunigung auf 50 bzw. 30 kmh, dies übrigens durch unsere ganze Italien-Tour, ist es überhaupt nicht stressig, man fährt und schaut. Nur lange Strecken sollte man nicht planen.

Unser erster heutiger Stopp ist Castellina in Chianti. Am Ortseingang ist ein neuer und teurer Stellplatz mit V+E. Wir wollen aber nur über die Mittagszeit dort parken. Die engen dicht bebauten Gassen in den toskanischen Orten, die allesamt auf den Hügelkuppen errichtet wurden, sind einfach toll. Noch etwas oberhalb vom Stellplatz soll es auch noch ein altes Etruskergrab geben, was wir uns aber schenken.

Nach einem kleinen Einkauf essen wir Pizzastücke aus der Hand und weiter geht es nach Colle di Val d’Elsa. Während der Fahrt springt vor uns ein Reh über die Straße. Zum Glück haben wir es rechtzeitig gesehen. In Colle di Val d’Elsa finden wir trotz Navi und Koordinaten den Stellplatz nicht, oder aber der Parkplatz war mit PKWs zugeparkt. Es ist aber auch überhaupt kein Hinweisschild vorhanden. Als wir unseren zweiten Anlauf bergab starten wollen, ich hatte gerade gedreht, versperrt uns ein Schulbus die Straße. Der Bus ist dem Fahrer ausgegangen und läßt sich nicht mehr starten. Die dabei stehenden Polizisten sind am verzweifeln. Die Autos aus beiden Richtungen bekommen signalisiert, dass sie wieder wenden sollen. Das war es also mit Colle di Val d’Elsa.

Die nächste Übernachtungsmöglichkeit besteht in Monteriggioni auf dem Großparkplatz mit einer besonderen Abteilung für Wohnmobile (Gebühr EUR 6,00) unterhalb der Stadt. Hierfür fahren wir wieder einige Kilometer zurück, bis die Straße nach Monteriggioni abbiegt. Der Ort ist typisch toskanisch, nur viel kleiner. In Monteriggioni gelangt man durch ein Stadttor und eine kleine Gasse auf die zentrale Piazza Roma. Wenige Häuser und eine Kirche scharen sich um den Platz. Auf zwei kurzen Strecken kann man auf der Stadtmauer bzw. speziellen Gerüsten enlang laufen, um die herrliche Aussicht von oben zu genießen. Auf der anderen Seite des Ortes kann man wieder durch ein großes Tor hinausfahren, wenn man ein kleines und schmales Auto hat. Aber es ist gemütlich, und in der Abendsonne lässt es sich auch dort mit einem Aperol aushalten.

Tagesstrecke: 64 km



Samstag, 11.04.2015

Heute wollen wir als erstes nach Siena. Die Fahrt in die Stadt ist ganz unproblemtisch. Der Wohnmobilstellplatz ist nicht schön und teuer. Da wir hier nicht übernachten wollen, parken wir kostenlos im unteren Bereich der Viale Sardegna am Straßenrand. Von hier aus lässt es sich gut in die riesige Altstadt von Siena laufen. Über Siena und seine Altstadt ließe sich viel erzählen, und Siena besteht nicht nur aus der Piazza del Campo. Am besten ist es , man lässt Bilder sprechen. Wir haben den Palazzo Publicco mit seinem Museo Civico besucht und sind begeistert von der Ausstattung mit Fresken und Malereien. Von der rückwärtigen Terrasse haben wir auch das Restaurant gesehen, wo wir nachher unbedingt essen wollen. An der kleinen Piazza del Mercato liegen einige Restaurants. Uns gefällt aber das “La Finestra” am besten, und es hat sich gelohnt. Nach vielen Kilometern wieder bergauf und bergab tuen uns die Füße weh, und wir sind froh, wieder beim Wohnmobil zu sein. Über die Schnellstraße fahren wir nach Lucignano auf den kostenlosen Stellplatz incl. V+E und Strom. Wir stehen auf einer sonnigen Wiese und über uns trohnt Lucignano. Wir sind so platt, dass wir uns nichts mehr anschauen wollen. Es ist ganz wunderbar, einfach nur draußen zu sitzen.

Tagesstrecke: 36 km



Sonntag, 12.04.2015

Nun geht es aber hoch in die Stadt. Die Sonne ist auch wieder durch die Wolken durchgekommen. An dem Sonntagmorgen ist es hier sehr ruhig. Es laufen herzlich wenig Touristen durch die Gassen. Des Fotografen Herz blüht auf. Von dem Besitzer eines kleinen Geschäftes werden wir auf der Straße angesprochen und bekommen einen kostenlosen Stadtplan überreicht. Zudem erhalten wir Erläuterungen über Besonderheiten, die wir uns unbedingt anschauen sollen, alles ohne Hintergedanken. So etwas ist Tourismuspflege. Auf den besonderen Hinweis landen wir auch in der Kirche SS. Annunziata. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Kirche mit Räumen zur Krankenpflege. Das Gebäude ist heute ein Museum und untersteht der erwürdigen Bruderschaft der Misericordia (Barmherzigkeit), die gegen Ende des 14. Jhdt. als Gesellschaft der Geiselbrüder ins Leben gerufen wurde. Danach setzen wir uns an der Porta San Giusto, außerhalb der Stadtmauer in ein Caffè, genießen bei einem Cappuccino und einem Wein an einem Tisch unter Bäumen den sonnigen Morgen, und schauen den Einheimischen beim Kartenspielen zu und lauschen dem lautstarken Palaver. Gegenüber steht ein Bauer mit seinem Kleinbus und verkauft dicke Bohnen aus dem Auto. Die Italiener holen sich die Bohnen in Plastiksäcken. Einige werden sofort am Tisch verzehrt. So was kennen wir auch noch nicht.

Wir essen im Wohnmobil und ruhen uns noch ein wenig aus. Auch wenn es uns hier gefällt, müssen wir weiter. Auf einer manchmal endlos erscheinenden Strecke geht es langsam durch die Toskana auf einen Stellplatz in Capodimonte am Lago di Bolsena. Für die 163 km haben wir 3 Std. gebraucht. Für die 163 km nach Capodimonte haben wir 3 Std. gebraucht. Der Stellplatz liegt etwa zwei Kilometer außerhalb des Ortes direkt am See. Die Zufahrt ist eng und man fährt erst einmal vorbei. Die Kassiererin fährt abends mit dem Auto vor und möchte für Platz und V+E EUR 10,00.

Wir unternehmen noch eine kleine Radtour nach Capodimonte. Es sind einige Sonntagsausflügler rund um den kleinen Hafen unterwegs. In den Sommermonaten sind bestimmt auch alle Buden auf und die Bewirtung der vielen Touristen ist geregelt. Momentan ist aber alles eher ruhig. Im Ort selbst ist es noch ruhiger und über allem steht ein Schloß mit Parkanlage, was aber in Privatbesitz ist. Selbst die Zufahrt über eine Brücke ist schon als Privatweg gekennzeichnet.

Tagesstrecke: 163 km



Montag, 13.04.2015

Stellplatz und Ort sind nicht so, dass man unbedingt länger verweilen möchte, und die andere Seite des Lago di Bolsena heben wir uns für den nächsten Besuch auf. Also beginnen wir wieder unsere tägliche Achterbahn-Fahrt mit der ersten Teilstrecke nach Pitigliano. Hierfür fahren wir wieder ein Stück zurück bis Latera um dann nach Westen abzubiegen. Die Straßen werden immer schlechter.

Der kostenlose Wohnmobil-Stellplatz von Pitigliano ist Teil eines Großparkplatzes, liegt im äußeren Bereich des Neubaugebietes und hat in der Nähe auch einen Supermarkt. Wir wollen auf jeden Fall hier nur kurz parken.

Nach ca. einem Kilometer Fußweg bergab durch die Neustadt sieht man das alte Pitigliano auf einem steilen Bergrücken des Tuffsteinfelsens, der wie eine Nase herausragt, vor sich liegen. Wir sind allein von diesem Anblick begeistert. Die Etrusker wussten schon, warum sie hier siedeln wollten. Über eine schmale Straße gelangen wir in die Altstadt und befinden uns sofort in einer anderen Zeit. Wir schlendern durch die schmalen Gassen und interessieren uns schon mal für die Speisekarten der Restaurants. Es gibt so viele schöne Ecken, an denen man sich erfreuen kann. Vor einer alten Synagoge stehen zwei Carabinieri mit umgehängten Maschinenpistolen und halten Wache. Momentan macht das Museum der Synagoge aber Mittagspause. Wir machen es genauso und entscheiden uns später noch einmal hierher zu gehen. Ganz am Anfang der Altstadt hat uns bereits ein Restaurant an der Piazza della Repubblica gefallen. Wir setzen uns beim “La Rocca” draußen an einen Tisch und lassen es uns bei einer Vorspeisenplatte und Salsiccia mit Beilagen gut gehen.

Jetzt nehmen wir den Ort ein wenig genauer unter die Lupe, wobei die kleinen Geschäfte nun bis zum Spätnachmittag zu haben, denn alles hat seine Zeit. Es gibt aber genug zu besichtigen. Wir schauen nur kurz in den Dom hinein, der gerade renoviert wird. Es ist alles mit Planen zugehängt und überall stehen Baumaterialien. Dafür gehen wir in eine andere kleine Kirche. Als wir von dort wieder herauskommen, beobachten wir Carabinieri, die krampfhaft versuchen mit ihrem neuen und klitzekleinen Polizeiwagen um die Kurve und in die Gasse zur Synagoge zu gelangen. Da gibt es nur eins, Spiegel einklappen, Augen zu und durch. Die Synagoge mit ihren gesamten Anbauten geht auf das 16. Jhdt. zurück. Aber bereits 1622 begründeten die Medici die Errichtung eines Ghettos in diesem Stadtteil für die mittlerweile zahlreich gewordene jüdische Gemeinde. Heute kann man tief in den Tuff-Felsen hinabsteigen und die Baderäume, sowie die Backstube und Schlachträume besichtigen. Die Synagoge selbst strahlt durch ihre Schlichtheit eine beispiellose Eleganz aus und die Dokumentationen belegen die Geschichte der jüdischen Gemeinde durch die vielen Jahrhunderte.

Nach der Besichtigung erschlägt uns fast die Hitze, die draußen herrscht. Wir latschen mehr als wir gehen wieder bergauf zu unserem Wohnmobil. Auf dem weiteren Weg nach Saturnia muß man schielen können, um noch etwas von der Landschaft zu sehen. Denn mit einem Auge muß man selbst bei Tempo dreißig die Straße und die vielen Schlaglöcher im Blick haben. Außerdem gilt es eine Umleitung zu nehmen, da irgendwo eine Straße gesperrt ist.

In Saturnia fahren wir zur Orientierung erst zu dem Stellplatz im Ort. Nee, erst mal weiter zum Fluß mit den Schwefelbecken. Hier ist die Straße zu Ende, da die Brücke beim Hochwasser weggerissen wurde. Aha, deshalb gab es die Umleitung. Parkplätze gibt es nur für PKW und eine Frau sieht das Wohnmobil und erklärt mir auf italienisch und mit Händen und Füßen, wie ich fahren soll. Ich bin folgsam und fahre die Umleitung über ein Hotel- und Golfgelände um auf die andere Seite der Brücke zu gelangen. Da wollte ich aber überhaupt nicht hin. Also wieder zurück und rein in den Weg zum Stellplatz mit V+E, Strom und Free Wifi etwas oberhalb des Flusses.

Ein kostenloser Pendelbus bringt zu festgelegten Zeiten die Gäste zum Fluss und mit einer der nächsten Touren geht es wieder zurück. Es war sehr angenehm in dem warmen Wasser, auch wenn man sich erst an den Geruch gewöhnen muss.

Tagesstrecke: 73 km



Dienstag, 14.04.2015

Lena zelebriert heute Waschtag und ich pflege mich in Muse. Danach wandern wir bergauf, teilweise auf alten römischen Wegen, nach Saturnia, die vermutlich erste etruskische Stadt Italiens. Wir betreten den Ort über die alte Via Clodia und gehen von Süden her durch die Porta Romana. Sonst ist aber nicht viel zu berichten. Alles sieht zu dieser Jahreszeit noch sehr verschlafen aus. Einige Marktstände stehen noch auf dem zentralen Platz. Nach einem kurzen Rundgang suchen wir uns ein Ristorante und essen aus der regionalen Küche heute: Coratello d’Agnello (Lammnieren), Hühnchen mit Mangold und als Beilage dicke Bohnen. Den Rückweg nehmen wir bei großer Hitze über die Hauptstraße den Berg hinab. Beim Wohnmobil halten wir eine ausgiebige Siesta. Gegen Abend lassen wir uns noch mal zu den Schwefelbecken fahren.

Tagesstrecke: 0 km



Mittwoch, 15.04.2015

Wir haben in den letzten Tagen viel besichtigt und wollen nur noch ans Meer. Mittags halten wir in einem kleinen Ort unter Bäumen an und machen uns Semmelknödel, aus unseren Weißbrotresten, mit einem Pilzragout. Die Fahrt führt uns durch das Naturschutzgebiet der Maremma hin zur ehemals vorgelagerten Insel des Monte Argentiero, die aber durch angeschwemmte Sandablagerungen mittlerweile mit drei schmalen Verbindungen Kontakt zum Festland hat. Die Suche nach einem schönen Stellplatz gestaltet sich sehr schwierig. Die Küstenstraße liegt direkt am Felsen an und Parkplätze sind rar. Die Ausicht, wenn vorhanden, ist toll. Auch gefällt uns der erste Anblick von Porto Santo Stefano sehr gut. Der Stellplatz am Stadion ist aber nicht offen. Ansonsten ist jegliches freie Übernachten verboten. Der Stellplatz etwas vor Porto Ercole liegt im Wald ellenweit vom Wasser weg und den Platz in Orbetello finden wir auch nicht.

Es hilft nichts, wir fahren wieder runter von der Insel. Also entscheiden wir uns für Plan B und suchen den “Giardino dei Tarocchi” mit den Kunstwerken von Niki de Saint Phalle in der Nähe von Capalbio. Es ist ein Traum. Uhrzeit und Sonnenlicht rücken die Gebilde ins rechte Licht. Wir haben genügend Zeit um die vielen Pfade zu durchstreifen, damit wir auch noch das letzte versteckte Eckchen mit einer weiteren Skulptur finden. Es ist unglaublich, was hier unter der Anleitung von Niki de Saint Phalle in der Zeit von 1979 bis 1996 von vielen helfenden Künstlern geschaffen worden ist. Der Garten enthält 22 Monumentalkonstruktionen, die teilweise bewohn- und begehbar sind. Die mit Zement überzogenen Eisenkonstruktionen sind mit einem Mosaik aus Spiegeln, Glas und farbiger Keramik verkleidet. Die Künstlerin lebte während der Arbeiten selbst in der Kaiserin, und hielt dort auch die Besprechungen ab. Wir übernachten mit noch anderen Wohnmobilen in dem unteren Bereich des kostenlosen Parkplatzes.

Tagesstrecke: 112 km



Donnerstag, 16.04.2015

Die kurze Fahrt nach Montalto Marina ist schnell bewältigt. Direkt am Anfang des Ortes bei einem großen Wehrturm befindet sich ein Stellplatz. Wir fahren aber an der Promenade mit diversen noch geschlossenen Restaurants vorbei und gelangen kurz nach einem Linksknick der Straße zu dem großen Stellplatz mit V+E, der außerhalb der Zeit vom 01. Juni bis 15. September kostenfrei ist. Von hier aus führt ein kleiner Weg durch die Dünen zum Strand. agesstrecke: 22 km

Endlich ist wieder faulenzen angesagt. Der Fernseher geht nach dem Rücksetzen des Recievers auf die Werkseinstellungen auch wieder. Wir machen Strandspaziergänge, fahren mit den Rädern noch zu einem anderen Strand, erkunden den Ort, kaufen bei den Fischern Muscheln und Tintenfische, essen in einer Pizzeria. Und so vergehen die Tage.

Freitag, 17.04.2015

Samstag, 18.04.2015



Sonntag, 19.04.2015

Heute wollen wir nach Rom und unsere Sightseeing-Tour fortsetzen. Auf der Via Aurelia kommen wir zügig voran. Dann wechseln wir auf die Autobahn, wo wir EUR 2,40 und nochmal EUR 1,20 Maut bezahlen, um dann den Ring bis zur Abfahrt Prima Porta zu fahren. Von dort aus ist es nur noch etwas mehr als ein Kilometer bis zum ACSI-CP “Tiber”. Hier können wir uns einen schönen Platz unter hohen lichten Bäumen aussuchen. In Ruhe machen wir uns draußen eine kleine Mahlzeit. Während wir uns diesen Nachmittag noch ausruhen, können wir erstmals die Flüchtlingsproblematik der Italiener aus nächster Nähe erleben. Es ist eine Gruppe mit jungen afrikanischen Flüchtlingen angekommen, die ärztlich untersucht werden und dann in einem Bereich der Ferienhäuser ihr Quartier zugewiesen bekommen. In Begleitung einer Aufsichtsperson geht immer ein Trupp zum Duschen und Neueinkleiden.

Gegen Abend machen wir einen Spaziergang nach Prima Porta und erkunden die Gegend um den Bahnhof. Es sieht vieles heruntergekommen aus. Der Müll stapelt sich. Eine typische Vorstadt zeigt ihr Gesicht. Weiter oben in einem anderen Viertel kann es natürlich ganz anders aussehen.

Tagesstrecke: 144 km


Wer es bis jetzt noch nicht bemerkt hat. Den gesamten Reisebericht mit viel mehr Bildern gibt es hier --> Link

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connysvenja am 12 Jul 2015 18:45:36

Hallo Werner,
sehr schöner Bericht mit super Fotos.
Leider bleibt dein Bericht auf deiner Homepage bei einem
BILD immer "hängen".

Roland

Gast am 12 Jul 2015 19:08:28

Gut gemacht!

Anzeige vom Forum


Anne42 am 12 Jul 2015 19:23:30

bei mir blieb der Bericht nicht hängen und ich habe ihn verschlungen, so interessant und toll. Außerdem hab ich schlicht weg Hunger bekommen durch die leckeren italienischen Gerichte!!!!!! Noch mal ein ganz großes Dankeschön!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Säcker am 12 Jul 2015 19:43:32

connysvenja hat geschrieben:Hallo Werner,
sehr schöner Bericht mit super Fotos.
Leider bleibt dein Bericht auf deiner Homepage bei einem
BILD immer "hängen".

Roland


Wo habt ihr dennn den Abbruch? Es hängt vielleicht auch an der Leitungskapazität. Es ist halt ein langer Bericht mit vielen Bildern. Vielleicht brauch eure Leitung einen kleinen Moment um weitere Bilder hochzuladen. Versucht es halt noch mal, und etwas langsamer weiterscrollen. Oftmals treten solche Fehler auf, wenn man zu schnell weiterscrollt. Mir würde es leid tun, wenn ihr nicht bis zum Schluß "mitfahren könntet".

nuvamic am 12 Jul 2015 23:38:34

Bin noch nicht durch.... aber Frage zum 8. April - is das schon was in Vinci, wo Ihr am 08.04. die moderne Kunst fotografiert habt? In und an ner Kirche, wie es aussieht? Besonders das letzte Bild mit Adam und Eva gefällt mir sehr...

nuvamic am 13 Jul 2015 00:10:10

Jetzt hab ich ab Rom den Turbo eingelegt und bin erst mal überblicksweise durch. Das muss aber noch mal mit mehr Muße und Ruhe langsamer gelesen werden. Merke: Reiseberichte der Familie Säcker ausschließlich mit vollem Magen (möglichst pappppppsatttttttt *g*) durchsehen. Jedenfalls die bebilderte Variante ;) Die Bilder bringen viele schöne Erinnerungen hoch - und die, die ich noch nicht kenne, erzeugen Neugier. Herzlichen Dank für's Aufschreiben, Fotografieren und Zusammenstellen. Und Glückwunsch, dass Ihr Euch so schön Zeit lassen könnt. :)y

Lancelot am 13 Jul 2015 07:31:31

Lange Reise - langer Bericht - viele schöne Fotos ... :gut:

.. und "essenstechnisch" laßt ihr nix aus ;D
(warum sollte man auch ?)

Hab den Bericht sehr genossen, vieles kennen wir, einiges ist uns neu, haben wir "auf den Zettel" aufgenommen.
Herzlichen Dank fürs "mitnehmen" ... :dankeschoen:

Säcker am 13 Jul 2015 10:18:52

nuvamic hat geschrieben:Bin noch nicht durch.... aber Frage zum 8. April - is das schon was in Vinci, wo Ihr am 08.04. die moderne Kunst fotografiert habt? In und an ner Kirche, wie es aussieht? Besonders das letzte Bild mit Adam und Eva gefällt mir sehr...


Ja, in der Kirche von Vinci gibt es mehrere kleine Skulpturen mit biblischen Motiven in der Seitenkapelle rechts vom Eingang.

Ansonsten an alle ein herzliches Dankeschön

nuvamic am 13 Jul 2015 11:07:58

Ah - danke auch dafür. Wird notiert. :)

Aretousa am 13 Jul 2015 11:50:06

Die Kirche Santa Croce in Vinci wird im Internet eher stiefmütterlich behandelt.
Ja doch, man findet sie, aber wenig Hinweise auf das was man dort sehen kann.

Mit seinem Bericht hat mir Hans- Werner ganz schön viele Möglichkeiten fürs Reiseraten vermasselt :wink:

bonjourelfie am 13 Jul 2015 14:59:09

Hallo,

ich habe auch gerade euren Mammutreisebericht nonstop verschlungen. Danke für die Mühe, er ist ganz toll gelungen. Mich würde interessieren, welche Reiseführer ihr dabei habt, oder nur Internet?

LGElfie

Säcker am 13 Jul 2015 15:56:34

bonjourelfie hat geschrieben:Hallo,

ich habe auch gerade euren Mammutreisebericht nonstop verschlungen. Danke für die Mühe, er ist ganz toll gelungen. Mich würde interessieren, welche Reiseführer ihr dabei habt, oder nur Internet?


Hallo Elfie,
wir haben uns das Reisepaket Italien des ADAC zusenden lassen. Dies ist schon mal ein ganz guter Überblick. Das wichtigste war aber das "Reisehandbuch Italien" aus dem Michael Müller Verlag. Dann hatten wir noch von Dumont "Rom" und "Toskana" und von Marco Polo "Rom". Wir konnten uns bei den beiden Rom-Führern nicht für einen entscheiden, weil sie total verschieden aufgebaut und von den Informationen unterschiedlich gewichtet waren.

sujokain am 13 Jul 2015 16:56:36

Ein großes Lob für Euere wunderbaren Berichte,die Kultur,Stellplatzinfos und gutes Essen und Trinken genau richtig verbinden!

frankjasper8 am 13 Jul 2015 21:22:54

Hallo, Hans-Werner!

Ich habe eben auch mal in Deinen Reisebericht hinein geschnuppert und bin etwa bis zur Hälfte vorgedrungen.
Mein Fazit:
1. Jetzt habe ich Hunger!!! :)
2. Mir juckt jetzt der Gasfuß!!! :)
3. Durch Deine Schilderungen lerne ich wieder ein Stück der Welt kennen, welches ich allein wohl so schnell nicht selbst ansehen werde.

Ich Danke Dir und natürlich auch Lena :ja: für die Arbeit, die Ihr Euch wieder mit dem Bericht gemacht habt. Dankeschön für`s Mitnehmen! :)
Ich muß mir das Alles dann noch einmal in Ruhe durchlesen!

ilonqa am 13 Jul 2015 21:27:31

Einfach nur Klasse, der tolle Reisebericht mit den tollen Fotos!

Säcker am 13 Jul 2015 22:51:03

frankjasper8 hat geschrieben:

Mein Fazit:
1. Jetzt habe ich Hunger!!! :)



Es ist schön, wenn unsere Berichte so appetitanregend sind. Vermitteln sie dadurch doch eine Freude am Genuß. Und wie heißt es bei Konstantin Wecker: " Wer nicht genießt ist ungenießbar."

In diesem Sinne bedanke ich mich für die vielen positiven Kommentare.

zeus am 13 Jul 2015 22:58:07

Genial, nächstes Frühjahr geht es nach Italien, habe ich eben beschlossen. Sooooo tolle Fotos, massenhaft. Ich/ wir sind einfach nur begeistert.
gaaaaanz toll, DANKE

Säcker am 14 Jul 2015 08:38:48

zeus hat geschrieben:Genial, nächstes Frühjahr geht es nach Italien, habe ich eben beschlossen. Sooooo tolle Fotos, massenhaft. Ich/ wir sind einfach nur begeistert.
gaaaaanz toll, DANKE


Das ist doch super. Dann könnt ihr euch jetzt gaaaaanz lange darauf einstimmen. :ja:

uschi-s am 14 Jul 2015 12:28:12

Das war wieder ein sehr schöner Bericht, so unterhaltsam. Danke

pipo am 14 Jul 2015 17:49:04

Ich bin noch immer am lesen, wollte aber für dieses tolle Werk schon einmal Danke sagen :ja:
Hammer Bericht :!: ;D

Säcker am 14 Jul 2015 19:49:14

Vielen Dank UschiS und Pipo

heidchen am 14 Jul 2015 21:03:10

Auch von mir vielen herzlichen Dank für Deinen interessanten Bericht mit den tollen Fotos, Hans-Werner. So einiges habe ich wiedererkannt, aber auch viele Anregungen für die nächste Tour im kommenden Jahr erhalten. :dankeschoen:

Die Rumtreiber am 14 Jul 2015 21:12:38

Super Reisebericht Hans Werner und wie immer mit wunderschönen Fotos garniert.
:daumen2:
Weckt die Lust zum Reisen.
Bis zum Gardasee sind wir ja auch schon mal gekommen, vielleicht reicht es ja auch bei uns auch mal für südlicher. :bindafür:

Säcker am 14 Jul 2015 22:03:27

Herzlichen Dank euch beiden.

Ulrike, ihr habt es ja noch weiter nach Süden als wir. Dafür haben wir nächstes Jahr vor, nochmals ausgiebig eure Heimat und alles drumherum zu besuchen.

pipo am 15 Jul 2015 10:22:35

Ich bin immer noch am lesen.. Unglaublich.. :top:

Säcker am 15 Jul 2015 13:15:34

Peter, hast du schon ein Glas Wein und etwas Antipasti neben dem Bildschirm stehen?

Lancelot am 15 Jul 2015 14:57:17

pipo hat geschrieben:Ich bin immer noch am lesen.. Unglaublich.. :top:


Du mußt NICHT alles nachkochen .. und nachessen .. :D
:versteck:

Säcker am 15 Jul 2015 20:12:35

Velleicht sollten wir mal einen italienischen Abend gestalten? :ja:

pipo am 16 Jul 2015 07:58:54

So habe fertisch.. Wahnsinn, beim Bilder anschauen min. 3 Kilo zugenommen :mrgreen:
Italien ist ein kulinarisches Paradies und ihr habt es perfekt in Bilder beschrieben :ja: :daumen2:

Säcker am 16 Jul 2015 18:41:38

Vielen Dank Peter,

Hauptsache ist, dass es so vielen gefallen hat. Damit hat sich doch wenigstens die Arbeit gelohnt und bleibende Erinnerungen festgehalten.

frankjasper8 am 18 Jul 2015 22:25:48

Hallo Hans-Werner, hallo Lena!

Ich habe mir jetzt den kompletten Bericht noch einmal angeschaut und durchgelesen. Und ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Beeindruckende Fotos von einer beeindruckenden Tour.
Und ich habe sogar einige Stellen wieder erkannt: den Reschensee, den Grauner Kirchturm, den Fernsteinsee am Fernpass und zuletzt auch den Brombachsee mit dem SP auf der Badehalbinsel. Dort war ich noch vor 14 Tagen.

Noch einmal meinen herzlichen Dank an Euch, daß Ihr Euch so viel Mühe gemacht habt. :ja:

:dankeschoen:

mannigoose am 20 Jul 2015 12:03:22

Hallo, wie kann man nur in Pitigliano gewesen sein und hat kein Bild/Foto der schmalen, steilen Strasse gemacht, auf der man in die Altstadt auf dem Berg kommt. Selbst zu Fuß ist es abenteuerlich. Das fehlt hier wirklich :-(

Säcker am 20 Jul 2015 12:14:51

mannigoose hat geschrieben:Hallo, wie kann man nur in Pitigliano gewesen sein und hat kein Bild/Foto der schmalen, steilen Strasse gemacht, auf der man in die Altstadt auf dem Berg kommt. Selbst zu Fuß ist es abenteuerlich. Das fehlt hier wirklich :-(


Das hängt damit zusammen, das wir die normale Straße vom SP aus heruntergekommen sind, und das war total easy! :D Danach sind wir am Fels entlang heruntergefahren, dass ging aber auch.

hast29 am 20 Jul 2015 19:22:45

Hallo Hans-Werner, hallo Lena,


Danke fürs mitnehmen...tolle Bilder, lecker essen...ich werde mir gleich ein Lesezeichen setzen...

Toller Bericht wie immer. Glückwunsch übrigens zur "eigenen" ..

reisetanteuta am 20 Jul 2015 19:56:26

Hallo Hans-Werner, hallo Lena,

seit ich vor nicht allzu langer Zeit an irgendeiner Stelle im Forum gelesen hatte, dass ihr in Italien wart, sah ich regelmaeßig nach, ob nicht bald wieder einer eurer unuebertrefflichen Reiseberichte erscheinen wuerde.

Nun hatte ich Glueck! Es hat mir wieder viel Freude bereitet, mit euch zu reisen und ebenso all die leckeren Speisen zu sehen, die ihr unterwegs genießen konntet (ihr habt offensichtlich großes Geschick, besonders gute Lokalitaeten zu finden).

Danke fuer's Mitnehmen!

Uta

Säcker am 20 Jul 2015 22:15:21

Vielen Dank für die netten Kommentare.

reisetanteuta hat geschrieben:
Es hat mir wieder viel Freude bereitet, mit euch zu reisen und ebenso all die leckeren Speisen zu sehen, die ihr unterwegs genießen konntet (ihr habt offensichtlich großes Geschick, besonders gute Lokalitaeten zu finden).


Wir essen halt gerne und schauen immer, dass wir was regionales, gut bürgerliches und bezahlbares finden, sicherlich gibt es auch schon mal Ausreißer, dass wir uns etwas besonderes gönnen. Aber richtig, wir haben sehr oft Glück mit unserer Wahl, und scheuen uns aber auch nicht, Einheimische zu befragen.

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