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Hallo eine kurze Frage bezüglich Holzrahmen beim Fenstereinbau Demnächst werde ich mir ein Dometic Seitz S4 Fenster im Rückwand meiner WoMo einbauen. Da muss ich ja bekanntlich den Ausschnitt mit einen Holzrahmen verstärken. Aber welcher Holzart ist eigentlich der best geeignete dafür? Ich habe eine Sägewerk quasi als Nachbar und kann mir fast jeden beliebigen Holzart auswählen und überlege entweder Eiche oder Lärche zu wählen. Was meint Ihr? MfG Thomas Villadsen Eiche, weil recht wetterfest. oder noch besser Eukalyptus (beim Fenstermacher) Dein Alf Ein leichtes Holz: Fichte oder Pappel. Sofern Dein Aufbau nicht holzfrei ist hast Du das eh in den Wänden. Aber: sauber abdichten ist wichtig. Du solltest auf das Gesicht achten. Wenn man Feuchtigkeit auschließen kann Fichte, wenn nicht Lärche. Lärche ist das Holz für Freilandanwendungen. Scout Servus Ich habe schnöde Buchenstäbe aus dem Baumarkt genommen. An den Ecken verleimt und verschraubt .... reicht völlig aus. Sorry ich meinte natürlich Gewicht und nicht Gesicht Du solltest auf das Gewicht und nicht Gesicht achten. Wenn man Feuchtigkeit auschließen kann Fichte, wenn nicht Lärche. Lärche ist das Holz für Freilandanwendungen. Scout Fichte/Tanne und fertig. Was nutzt Dir ein feuchteresistenter Holzrahmen bei einer Undichtigkeit wenn das Wasser dann in die Bodenplatte sickert? Hallo Thomas, ich schließe mich meinen Vorrednern an, welche ein Weichholz empfehlen :wink: Emil Für die Dachluken habe ich Multiplex genommen. 3 Bretter mit je 18mm mit Sikaflex verklebt und dann ausgeschnitten. ![]() Für die Fenster habe ich Eichenholzleisten verwendet, die ich ebenfalls mit Sika verklebt habe ![]() , Frank
Buche ist so ziemlich das ungeeignetste Holz das man für sowas nehmen kann Wir haben heute auch zwei Dachfenster ausgetauscht: --> Link Verbaut war ganz billiges Fichtenholz für den Rahmen. Michael
Was ist an Buche ungeeignet ... fragt der Schreiner? Abgesehen vom Gewicht ... Meiner laienhaften Ansicht nach ist Buche schwer zu bearbeiten, hat ein hohes Gewicht und ist teurer als Fichte. Das Holz dient eigentlich nur als Einbauversteifung der Wand. Der Fensterrahmen wird in sich verschraubt und nicht im Rahmenholz und spannt sich dann an den Fensterausschnitten. Die Auflageflächen müssen abgedichtet werden. Andreas Nadelholz in einer guten Qualität - d.h. trocken, rissfrei und gerade reicht vollkommen aus. Ist meines Wissen auch die Holzart die im Aufbau verwendet wird - wenn der denn aus Holz ist. Kai Hallo,
So hätte ich jetzt auch gedacht. Fi/Ta, ist ja auch im Aufbau verwendet. Feuchteresistentes Holz bringt bei einer Undichtigkeit nix. Klar, Buche ist schwerer, härter und teurer ... ok, wenn das mit ungeeignet gemeint war. weil Buche immer arbeitet...und zwar noch nach Jahren... wie viele Vorschreiber schon geschrieben haben...Nadelholz ..kommt auch auf die Fenstergröße an...bei einen großen Fenster solltest du du die Quer-Latten so lange wählen das sie nach Möglichkeit an die Lattung die nach unten geht Anschluß finden. Hallo Rumbuddel, sorry, habe erst jetzt wieder vorbeigeschaut... Mit ungeeignet habe ich hauptsächlich gemeint, dass Buche in Abhängigkeit der Luftfeuchtigkeit sehr stark sein Maß verändert oder wie "mv4" geschrieben hat "Buche arbeitet....auch noch nach Jahren". Bei Stäbchenparkett aus Buche kann man das schön sehen - da reißt der Parkettlack schon nach wenigen Jahren an den Fugen durch. In einem Wohnmobil wo die Luftfeuchtigkeit besonders stark schwankt halte ich das für keine besonders günstige Eigenschaft. Daneben ist Buche kurzfasrig und für die Aufnahme von statische Belastung (Biegemomente) auch wesentlich schlechter geeignet als Fichte. Zu guter Letzt ist es bleischwer. Alles Eigenschaften weshalb ich Buche im Womo nicht verwenden wollte. Ich gebe aber zu dass es bei einem mit Sikaflex "angepappten" Fensterrahmen wahrscheinlich ziemlich egal ist aus welchem Material dieser ist. , ws Hallo, Danke für die vielen Antworten - auch wenn es keine übereinstimmende Meinung gibts. Ich habe jetzt mit der Fachmann vom Sägewerk gesprochen und er hat mir zur Eiche geraten. Nicht weil es Wasser besser verträgts und das Fenster muss sowie so dicht sein, sondern weil es am wenigsten arbeitet. Er hätte gemeint das die Holzcellen in Eiche geschlossen sind und Eiche deshalb weniger Feuchtigkeit von der Luft absorbieren kann. Bei Fichte und Buche z.B. sind die Cellen offen und das Holz absorbierst deshalb mehr Feuchtigkeit und "bewegt" sich dann entsprechend mehr. Davon abgesehen, ein stück gehobeltes Eiche ist einfach ein wunderbares Material und die Paar Gram Gewicht mehr, damit muss ich leben. MfG Thomas Villadsen Hallo, es ist zwar absolut nicht notwendig aber wenn Du unbedingt Hartholz verbauen willst dann hätte ich Dir auch Eiche empfohlen. Eiche hat eine sehr gute Masshaltigkeit bei Änderung der Luftfeuchtigkeit. Eiche wurde schon früher wegen der guten Eigenschaften zum Haus- und Möbelbau verwendert, Buche war Brennholz. Letztlich aber für die Anforderung absolut egal - ich hätte Weichholz-Fichtenlatten genommen. , ws Auch wenn es irgendwie um des Kaisers Bart geht ... Jedes Holz arbeitet je nach Beschaffenheit mehr oder weniger bis es entweder vermodert oder verbrannt ist. Bei Feuchtigkeit dehnt es sich aus, bei Trocknung zieht es sich zusammen. Und wenn Ihr Euch mal die gehobelten Fichte/Tanne Konstruktionshölzer im Baumarkt anschaut wie verdreht und ungerade die z.T. sind ... :roll: Generell, je kürzer die Faser, desto weniger arbeitet das Holz. Ansonsten ist es wichtig auf den Verlauf der Maserung zu achten. Hallo Ihr Lieben. Villadsen hat sich entscchieden. Das und nichts anderes zählt. :ja: Emil gelernter Tischler und Kfz-Schlosser, wie manche aus "Rettet die Wohnmobile" wissen :-) Tag Ich könnt mich kugeln vor Lachen. Buche, Eiche, u.s.w. :eek: :D Man könnte ev. Vollalluminium verwenden oder auch Edelmetalle oder Vollkunststoffe. Diskutiert mal das. :lol: Nicht ernst nehmen, aber das musste jetzt raus. Kurt at Turbokurtla: Verstehe deine negative Kommentare nicht. Ich soll ein Fenster zum ersten Mal in meinen Womo einbauen. Als fast Nachbar habe ich ein Sägewerk, und dort kann ich gegen Zahlung von DKK 50 (EUR 6,50) das benötigte Holz aus einen "Holzabfall" Container holen. In dieser Container liegt mindestens 20 verschiedene Holzarten von Robinie über Merbau, Buche, Fichte bis zu Lärche, Douglas und Eiche und einige Holzarten deren Namen ich gar nicht kenne. Jetzt habe ich eine Frage gestellt welche Holzart ich aus der Container rausholen sollen. Was ist daran so lustig? TSV Hallo Villadsen, ich denke, Du hast Kurt seinen Kommentar falsch verstanden. Letztendlich wird jedes Holz, wie auch ein Alu- oder Kunststoffprofil den Ansprüchen an solch einen Rahmen gerecht. Drum hätte ich ein einfach zu bekommendes und zu verarbeitendes Weichholz genommen. Mit Eiche machst Du nichts falsch. Zu sehen ist von dem Rahmen allerdings nach Einbau des Fensters nicht. An der "Schönheit" der Eiche wirst Du Dich wenig erfreuen können. Willst Du eine Schraube in Eiche einschrauben, gilts genau vorzubohren, sonst reißt die ab. Gutes Gelingen wünscht Emil Kurt hat schon recht ...es ist völlig unnötig dort ein schwereres Holz einzusetzen...als notwendig. Es würde sogar reichen blaues oder grünes styrodur einzukleben. Hallo Emil, Nein ich denke nicht das ich den Kommentar falsch verstanden habe. Wenn ich gefragt hätte: Welches Holz ist gut genug um einen Fensterrahmen zu machen, dann würde ich auch selber sagen, dass man fast jeden Holzart dafür benutzen kann. Jetzt habe ich aber gefragt welche Holzart am besten geeignet ist. Das ist etwas anders. MfG Thomas V. Hallo Thomas, Fichte, Tanne wurde mehrfach empfohlen und ist ok, vll was ohne viele Äste aussuchen :) Emil
Das wird sicher nicht reichen. Denn in den meisten Fällen übernimmt der eingesetzte Rahmen auch die Aufgabe, die Krümmung aus dem Blech rauszunehmen, damit das Fenster glatt aufsitzt. Und das wird mit Styrodur sicher nicht klappen , Frank
Sorry, aber ganz bestimmt nicht Deine Frage. Es geht mir nur um die Kommendare einiger Leute. Ausserdem hast Du schon mehrmals die richtige Antwort bekommen. O.K., beim S 4 sind Innen- und Auußenrahmen miteinander verschraubt und ein Holzrahmen nicht unbedingt nötig. Viele Hersteller bauen die ohne ein. Besser und stabiler ists natürlich schon mit Holz. Nur wenn, dann sollte man einfach nur ganz normales Fichtenholz nehmen. Das ist leicht, leicht zu ver- und bearbeiten. Alles andere, wie diese Harthölzer, ist völliger Quatsch und genau das Gegenteil ist der Fall. Aber diese Diskussionen halt, von Leuten die meist 0 Ahnung haben..... Kurt
Hallo Kurt, dies sehe ich anders. Jedenfalls wenn die Isolierung nicht billiges Styropor, sondern Wasserfest ist. Auch wir hatten schon ein Fenster Undicht (--> Link) und bei einem zusätzlichen Holzrahmen hätte dieser eventuell nach einigen Jahren bereits angefangen zu faulen? Ohne Holzrahmen scheint es nochmal gut gegangen zu sein. Michael Bei meiner Leerkabine mit PU Isolierung 37 mm und zwei mal GfK 1,5 mm habe ich auf Rat des Leerkabinenherstellers keinen Rahmen bei den Fenstern und bei der Kofferklappe gemacht. Das hält bis heute dicht (14 Jahre). Es sind Seitz S4 Fenster , nicht besonders groß. Abgedichtet mit Dekalin das immer noch arbeitet - dh. plastisch und nicht versprödet ist. Genau! Dann ist ein Holzrahmen, meiner Meinung nach, nicht besser. Sondern eher ein Nachteil. Es kommt also auf den Aufbau an und man sollte nicht pauschal schreiben, ein Holzrahmen sei besser. Michael Hallo Michael, ich weiß gerade nicht wo es hier noch hinführen soll. Wenn man Fenster oder andere Außenteile am Wohnmobil undicht aufbaut, ist ggf. nach Jahren immer mit Schäden zu rechnen, ganz gleich woran. Emil
Doch das kann man, allerdings nur wenn man Ahnung davon hat und viele viele zig dieser Fenster ein- und ausgebaut und abgedichtet hat. Was man allerdings nicht kann ist, aufgrund eines dichten Fensters ohne Holz darauf schließen das ein Holzrahmen nachteilig ist. Es gibt so viele Varianten des original Einbaues wie es Hersteller gibt. Und genau so viele Fehler bei der Fertigung oder beim Einbau gibt es. Mossgummi als Dichtung ist hier z. B. einer davon. Die größte und am häufigsten auftretende Ursache für Undichtheit ist ein zu großer Fensterausschnitt. Und das hat gar nix mit Holz zu tun, denn das Fenster wandert im Ausschnitt hin und her, meist nach unten, und wird undicht. Ob mit Mossgummi, Dekalin oder sonstwas abgedichtet. Also ist es viel wichtiger son Fenster mit ganz wenig Spiel einzubauen als nen Holzrahmen reinzukleben. Besser ist ein Holzrahmen, weil er fast nix wiegt und die Wand um den Ausschnitt rum stabiler macht. Absolut das gleiche gilt z. B. für Serviceklappen oder sonstige Einbauten die nicht punktuell fest verschraubt sind. Kurt Eigentlich ist damit alles gesagt. Aber wer unbedingt einen rechtwinkligen Rahmen aus Buche oder Eiche will, why not. Ich bin der gleichen Meinung, die Undichtigkeiten kommen von nachlassiger Konstruktion (Ausschnitt zu Fenstergröße) und handwerklichem Pfusch beim Abdichten mit zum Teil ungeeigneten Materialen. Und Pfusch bekommt man mit Fichtenholz genau so hin wie mit Stahlträgern!!!!!! Andreas Phonotherm klingt gut (Bosig-Seite)... Hast Du Erfahrung mit der Platte? Ist das eher ein Dämmstoff oder eine Montageplatte (kann man da z.B. reinschrauben?) Danke für eine Antwort! Olaf Hallo, wir benutzen diese Platten im Bereich Fensterbau ( also beim Hausbau ) z. B. als Unterbau bei bodentiefen Fensterelementen. Sie sind druckfest, können geschraubt, geklebt, gesägt, gebohrt, usw. werden. Die herausragend Eigenschaft ist hierbei die Maßhaltigkeit und Resistenz bei Einwirkung von / gegen Nässe. Deshalb bestimmt auch eine Alternative zum Vollholzrahmen um ein Wohnmobilfenster. |
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