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Und die Erkenntnis aus dem dem ganzen Aufwand? Der Bordcomputer zeigt genau die Probleme auf, die es ohne ihn nicht gegeben hätte. Ein bischen Voltmeter, ein bischen Hintergrundwissen, ein bischen Batterieempathie, kein Bordcomputer; und du hast plötzlich genug Strom, keine Sorgen, kein Stress, keinen Strang im Forum, nichts abgeglichen Geld gespart, usw. Oder in anderer Reihenfolge. Du hast das Geld übrig, ein leckeres ungefiltertes, nicht pasteurisiertes Bier aus deinem Absorberkühlschrank. Prost und schön ists! Du hast ja Recht mit Deinem Einwand. Aber ich fahre mit dem Wohnmobil in Urlaub und da reicht mir ein kurzer Blick aufs Panel um informiert zu sein. Zumindest habe ich mir das so gedacht. Nur die Spannungsanzeige war mir persönlich zu unsicher. Wie war das : Männerspielzeug Aze ... eher Schätzeisen. Ich würde mal den Schaltplan und ein Multimeter zur Hand nehmen und die Werte überprüfen (Ströme und Spannungen). Und wenn die nicht mit der Anzeige am BC übereinstimmen - dann ist der BC oder der Shunt hin - vorausgesetzt die Verkabelung ist in Ordnung. Ich würde auch die Ströme und Spannungen am Solarregler mal nachmessen und vergleichen. Wenn beide Anzeigen Recht haben und die Werte mit den Multimeter Messungen übereinstimmen, dann hast Du einen Verbraucher an, den Du noch nicht kennst... Muß eine Lanze für meine uralt Votronic-BC brechen. Die beiden Votr.-BC der ersten Generation ,seit 2005 in Betrieb, die bis heute ihren Dienst hinsichtlich Spannungs- u. Stromwerten mit prakt. absoluter Genauigkeit (eine Stelle nach dem Komma reicht) ihren Dienst verrichteten(bis auf eine Rep: Plus-Kabel am Shunt neu einklipsen); die Ah-Kapazitätsanzeige ist hinreichend genau, getestet mit der vorraussichtlichtlichen Generatorlaufzeit (+/- 5 Min.) zur Ladung der Batts auf 80% ( bei 160 Ah Gels auf 128 Ah Anzeige). Die BCs waren immer informativ/hilfreich bzgl. Energiemanagement u. haben mir vor allem Zeit/Überraschung u. durch zeitige Fehlererkennung Geld gespart. Natürlich muß man interpretieren können. Mir ist es völlig unbegreiflich, wie man als Ingenieur den Wert überwachender Instrumente so negieren kann, Bl...inen.-Niveau? Die brauchen sowas nicht, haben immer genug Männer um sich, die sich um sie u. ihre Probleme kümmern. :razz: Selbst Sonnentau mit seiner auf Sicherheit bedachter LiFeYPo4-Umgebungs-Technik sagt irgendwo, ein BC ist Vorraussetzung dafür o. so ähnlich. Gr. Richi Danke Richi, hab ich doch das Geld für den BC nicht unnötig ausgegeben. Aze
Servus, ich habe ein ähnliches Problem mit meinem "neuen gebrauchten BC" von Votronic. Mit dem Ladebooster und dem Batterieladegerät habe ich bis zur Erhaltungsladung geladen und danach zeigt auch korrekt die programmierten 150 AH an, aber nach der Abschaltung aller Ladegeräte fließt immer noch ein permanenter Ladestrom von 0,8 A angeblich!!! Also habe ich am Shunt überprüft ob wirklich noch ein Strom fließt, das hätte ich mir zwar sparen können, da es keine weitere Ladequelle gibt, aber ich arbeite nach dem Ausschlußverfahren. Danach habe ich alle Leitungen auf richtigen und festen Sitz überprüft und nichts feststellen können. Dann blieb nur noch die technische Hotline von Votronic und was soll ich sagen: Top Service!!! :top: :top: :top: wir sind noch einmal alle Details durch gegangen bis wir zu dem Schluss gelangt sind, daß der BC neu kalibriert werden muss. Dazu habe ich ihn heute nach Lauterbach geschickt und ich rechne so wie besprochen mit ca. 20€. Ich muss dazu sagen der BC gehört noch zu den ersten Generationen und Herr Möller meint: alles kein Problem den kriegen wir wieder hin. :tanz: Wenn sie sehen würden was für alte Geräte wir hier im Service von Kunden reparieren, die hätten andere schon längst entsorgt. Alles in allem ca. 30 min Arbeit den Rest erledigt Votronic so liebe ich es! Das ist MADE IN GERMANY :top: :top: :top: :top: TeXas So ein kurzes Update: Also ich habe meine BC zu Votronic gesandt und dieser wurde dort vom Service auf Herz und Nieren geprüft. Es stellte sich eine kleine minimale Abweichung von 0,02 Volt heraus. Diese Abweichung ist aber nicht maßgeblich für die 0,8 A verantwortlich die der BC fälschlicherweise angezeigt hat. Ich ging mit dem Techniker von Votronic meine Installation am Telefon durch und wir kamen zu dem Ergebnis: daß es an meiner Installation liegen muss. Ich hatte zuvor eine 4 adrige Messleitung verbaut, diese war aber nicht abgeschirmt, also mit keinem Metall-Geflecht versehen.Somit wurde die Messung von denen im gleichen Kanal verlegten Zuleitungen (16mm²) der Batterien beeinflusst. Also die alte Steuerleitung raus und stattdessen ein geschirmte Messleitung rein, die Anschlüsse habe ich nicht nur gecrimpt, sondern auch noch verlötet. Jetzt passt es!!! :D Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an den Service von Votronic, nur mal so am Rande das Gerät ist 14 Jahre alt und funktioniert wieder tadellos. Das ist MADE IN GERMAY!!! Wie viele Hersteller gibt es den, die nach 14 Jahren einen Kunden noch so behandeln als habe er gerade erst gekauft. Ich kenn keinen!!!! Viele aus Mainburg TeXas
super! Vielen dank, schaue ich mir mal durch. Klingt komisch, war aber wohl so, da das Problem nun behoben zu sein scheint. Zur Ehrenrettung muss man natürlich sagen, dass am Shunt nur ca. 1mV/A abfällt. Wir reden also hier von einer Spannung von 0.0008V bei 0.8A. Das sind so kleine Spannungen, die über die lange Messleitung übertragen werden müssen, dass natürlich benachbarte Leitungen mit ihrem elektrischen Feld (wie hier) einen großen Einfluss auf die Messgenauigkeit haben können. Vermutlich reicht es schon, wenn man einen der Anschlüsse mit dem Finger berührt, um komische Werte angezeigt zu bekommen. Eine gute Abschirmung ist immer von Vorteil. Bei mir ist es so, dass ich so 20 - 30Ah über die Nacht verbrauche. Mein Victron 700 zeigt das so an. Doch am morgen, sobald die Sonne wenig scheint ist es gleich wieder bei Null. Bei 30AH müsste es doch ca. 10 h dauern wenn nur 3A kommen oder 1h bei 30A. Ich stelle ebenfalls fest, dass dann auch 100% angezeigt wird. Es fliessen aber immer noch gute 5A rein bei 14.3V. Erste wenn der Solarregler in Erhaltung geht, werden es weniger. Wie ist das bei euch? Genauso. Sobald die Ladespannung 14.8 Volt erreicht und die Solaranlage anfängt runterzuregeln, zeigt der Batteriecomputer voll (280 Ah) an. Es fließen noch über 4 A. Dein Alf Und wie kann es sein das bis ca. 9 Uhr die fehlenden 30Ah über Solar schon geladen sein sollen? Du musst dem Batteriecomputer einfach nicht alles glauben!!! Aber eine klitzekleine Erklärung gibt es vielleicht. Der Batt.Computer misst nicht nur den Strom der fließt sondern auch die Batteriespannung. Und an der Batterie liegt auch die Ladequelle an. Wenn diese mit einem Temperaturfühler ausgestattet ist, ändert sich die Ladespannung und damit auch die Batteriespannung. Die Frage ist jetzt, wie die jeweiligen Schätzeisen diese Spannungsänderung von doch immerhin 0,36 V (Abkühlung von 25°C auf 10°C) interpretieren. Umgekehrt (Erwärmung) wird natürlich auch ein Schuh daraus. Also ich weiß es nicht, aber wenn ich mit einem Messgerät erst 12,5V an der Batterie messe und dann 12,8V würde ich interpretieren, dass die Batterie innerhalb der beiden Messungen von 50% auf 100% geladen wurde. Was natürlich falsch wäre, denn das Ladegerät hat ja nur auf Kaltbetrieb umgestellt. Tja, alles nicht so einfach, Andreas René, Wann und unter welchen Bedingungen der victron eine volle Batterie anzeigen soll kann man einstellen bzw verstellen. Es sind dazu min 2 Schwellenwerte ausschlaggebend ! Am besten mal die Bedienungsanleitung zur Hand nehmen und im Menü die Werte auf deine Anlage einstellen, die Nummer der funktionsebene hab ich nicht im Kopp! Du kann den Strom in % der nennkapazität einstellen der unter Schritten werden muss und die Dauer bis der victron 100% anzeigt! ... sag ich doch, Schätzeisen. Die Aufnahmekapazität verändert sich auch mit dem Alter und mit der Umgebungstemperatur. Ein Batteriecomputer ist eben keine "Tankuhr für die Batterie", wie es in der Werbung steht, es gibt keinen wiederkehrenden absoluten Füllstand - ist aber auch nicht wirklich wichtig. Den Anwender interessiert es ja nur ungefähr wie lange das Licht noch anbleibt und welcher Verbraucher wie viel zieht. Zur Überwachung, ob die Batterie geladen wird und was momentan an Energie verbraucht wird, ist der Batteriecomputer OK. Was auch gut ist, man kann bei richtiger Eichung den einen oder anderen Stand-By Verbraucher identifizieren und eliminieren. Man darf keine Wunder erwarten und auf ein paar Prozentpunkte kommt es auch nicht wirklich an beim Füllstand. Nun ich habe kein Fühler daran. Eigentlich sollte er einfach messen was rein und wieder rausgeht. Dann muss ich wohl damit leben. Meine zwei Batterien sind nun schon 15 Jahre alt, also immer noch die ersten.
Konntest du schon die Ursache finden warum die so alt werden? :lach:
Ne, bin immer noch am suchen. Unterdessen bereite ich mich mal für Lipros vor.
Was nicht heißt, dass keine verbaut sind. Morning Star Regler (und andere Hersteller) haben den Fühler z. T. eingebaut und brauchen keinen externen oder schalten den internen ab wenn ein externer eingesteckt wird. Hilfe bietet hier das Lesen des Datenblattes. Nur so zur Info, Andreas Batteriemonitor BMV 700 Kapazitätanzeige sehr ungenau. Ich habe heute Victron angeschrieben: "Folgende Situation: Ich habe über die Nacht einen Verbrauch von -47AH die der Batteriemonitor so anzeigt, was auch stimmen könnte. Nun am morgen beginnt der Solarregler MPPT 100/50 an zu laden von 0.1A bis um 10 Uhr auf ca. 5A. An der Solaranzeige wird 5AH angezeigt. Es gibt aber noch laufende Verbraucher von ca. 2A Nun zeigt der BMV700 um 10 Uhr plötzlich 100% / und Verbrauch von -0AH an. Was aber kaum stimmt. Es fehlen sicher noch ca. 45AH. Was ja auch durch die Ladung der Batterie sichbar ist, die erst am Nachmittag abgeschlossen ist. Wie kann es also sein das er von -45Ah plötzlich auf -0Ah springt? " Soviel Ungenauigkeit ist einfach zu viel. Antwort schon erhalten: Change the tale current( to 1) and the charge voltage ( lower) This due you are charging with solar, this setting should be changed. Regards, Kann mir das jemand erklären? ...René , Auf Seite drei hab ich von diesen beiden Werten DIr geschrieben welche bei deinem Problem eingestellt werden müssen. (Der Hinweis auf ) die Bedienungsanleitung würde Aufschluss geben welche Setup Ebene dafür aufgerufen werden muss und zudem gibt es dort die entspr Erklärung in Deutsch. Der BMS zeigt alles in Englisch... Die Anleitung kann man unter victron Homepage abrufen falls nicht zur Hand! Nun noch eine zweite Antwort erhalten: Synchronisierung des BMV Um eine verlässliche Anzeige zu erhalten, muss der durch den Batteriewächter angezeigte Ladezustand regelmäßig mit dem tatsächlichen Ladezustand der Batterie synchronisiert werden. Dies erfolgt durch das vollständige Aufladen der Batterie. Bei einer 12 V Batterie wird der BMV auf “vollständig aufgeladen” zurückgesetzt, wenn die folgenden “Voll-Ladeparameter” erfüllt werden: Die Spannung übersteigt 13,2 V und gleichzeitig liegt der (Schweif-) Ladestrom 4 Minuten lang unter 4,0 % der gesamten Batteriekapazität (z. B. 8 A bei einer 200 Ah Batterie). Der BMV lässt sich bei Bedarf auch manuell synchronisieren (d. h. auf "Batterie voll aufgeladen" einstellen). Hierfür müssen entweder im normalen Betriebsmodus die Tasten + und – drei Sekunden lang gleichzeitig gedrückt werden oder im Setup-Modus die Option SYNC verwendet werden (siehe Punkt 4.2.1 Einstellung Nummer 10). Sollte die Synchronisierung des BMV nicht automatisch starten, kann es erforderlich sein, den Wert für die "Voll-Ladungs-Spannung", den Schweifstrom und/oder die Ladezeit anzupassen. Nach einer Unterbrechung der Spannungsversorgung zum BMV, muss der Batteriewächter erst wieder synchronisiert werden, bevor er korrekt arbeiten kann. Ich werde also mal Synchronisieren sobald die Batterie voll ist. Ich hatte ja mal unterbrochen als ich den Wechselrichter eingebaut habe. ...auch wieder richtig Die kommen schonmal durcheinander wenn die Anzeige länger nicht auf 100% kommt! Allerdings sind hier die Beinen vor genannten Werte ausschlaggebend ob der BMS deine Batterie berechtigt oder unberechtigt als 100% anzeigt und somit richtig kalibriert! Falls das vollladen nicht zum 100% zufriedenen Ergebniss führt , dann halt die Schwellenwerte kontrollieren/einstellen.
Seite drei? von diesem Traed? Nichts gefunden. Ich werde mal die Anleitung auf Deutsch runterladen. Ich denke ich habe es gefunden. Da ich meist mit Solar lade und deswegen die Ladung den Schwankungen ausgesetzt ist, muss man im Setup Punkt 2 den Charged Voltage von Standart 13.4V auf ca. 14.1V erhöhen, dass bei Gel. Ebenfalls muss der Tail Curent angepasst werden. Ich setze ihn mal auf 3% von 4%. Muss man wohl ausprobieren. Ups, war dann doch Seite 4 :oops: ....setze auch die Zeit hoch, gerade bei Gel....glaube 5h ist Max! Die Ermittlung des Ladezustandes erfolgt aufgrund der Berechnungen des Ladestromes als Funktion der Zeit. Irgendwann muß ein Punkt gesetzt werden, wo die Batterie voll geladen definiert wird. Das erfolgt beim Votronic beim ersten Laden, aber auch später korrigiert er sich aufgrunddessen. Umso größer die Batterie, umso größer wird auch der dazugehörige Ladestrom, wo gesagt wird, das ist voll. Bei dem Entleeren ist die Frage, wie genau die Batterie sich entlädt in Abhängigkeit vom Entladestrom. Da gibt's ebenfalls mehrere Fehlermöglichkeiten nach oben und unten für irgendeine Softwaresimulation, was ja der Batteriecomputer tut. Der Batterie ist es ja nicht egal, wie schnell sie entladen wird. Ihre rechnerische Kapazität nimmt ja stärker ab, umso schneller man entlädt, abhängig vom Batteriehersteller und der Tagesform der Batterie. Zitat aus einem Handbuch zu einem ähnlichen Gerät (MT4000IQ) zu einem anderen Problem (Ladegerät, Restwelligkeit z.B.): "Beim Batterieladen wird der Vollladezustand automatisch erkannt und eventuell korrigiert. Je nach Qualität des verwendeten Ladegerätes kann die eingeladene Kapazität zwischen 80 % und 100 % liegen." Letztendlich gibt es bei der Berechnung eine Menge Annahmen, wo teilweise mit Modellen etwas korrigiert wird. Aber das kann natürlich nie 100%-ig sein. So ein Fehler von 5% in der Kapazität ist doch nicht schlecht. Die Frage ist zudem, ob die Kapazität auf dem Batteriecomputer für 100% noch stimmt. Teilweise wird ja mit einer Alterung gerechnet, anderswo steht, man sollte die Kapazität jährlich per Hand korrigieren. Leider geht ausprobieren (vollständige Entleerung) ja schlecht. Ich versuche da gegenzurechnen, wieviel geladen wird, z.B. aus dem Landstromverbrauch bei abgeschalteten Verbrauchern beim Aufladen und der Batteriespannungsmessung. Ungenauigkeit ist dabei immer die kleinen Stromquellen, die nie ganz aus sind, sowie das zusätzliche Laden der Autobatterie. Aber alles ist immer sehr ungenau (>>5% Fehler!). Andreas Das Problem ist wohl die Ladeschlußspannung / Ladeschlußstrom beim Laden mit Solar. Die Panele liefern nicht ausreichend Strom, um die angenommene Ladekurve eines normalen Ladegerätes zu entsprechen. Wenn der Strom unter dem Schwellwert sinkt, nimmt der BC an, die Batterie wäre voll und würde keine weitere Ladung aufnehmen. Das ist aber nicht der Fall, der Strom wird in anderen Verbrauchern verbraten oder kommt gar nicht erst vom Dach. Ist eben ein Schätzeisen, dass nicht die Amperestunden bei der Ladung zählt, sondern sich an der "normalen" Ladekennlinie orientiert. In erster Näherung ist die Annahme auch richtig, wenn keine starken Verbraucher beim Laden an sind, die einen signifikanten Teil des Ladestroms abziehen oder wie beim Solar - der Laderegeler selbst starken Schwankungen unterliegt auf Grund der Einstrahlung. Genauer wäre der BC, wenn er die entnommene Energiemenge erst mal wieder einlädt, und erst danach nach dem Strom und der Schlußspannung schaut, um sich zu kalibrieren. Da der BC ja nicht für die Ladekennlinie zuständig ist, kann auch nichts passieren, die Batterie wird damit nicht überladen oder so. Ich sag mal - mangelhaftes Design der Strategie - da nur von reinen Ladevorgängen und Entladevorgängen ausgegangen wird und die Belastung der Batterie / Ladequelle bei der Betrachtung vernachlässigt wird. Außerdem sorgt der BC für eine Endorfine-Ausschüttung beim Blick auf die Anzeige - wer freut sich nicht über eine schnell geladene Batterie?
Diese These ist falsch. Nach einer Nacht ohne Landstrom jetzt im Winter sind unsere Batterien (laut BC) noch ca. 85% voll. Wenn am nächsten Tag die Solaranlage etwas nachlädt und der Strom dann z.B. nach einer Stunde wieder nachlässt, nimmt der BC mitnichten an, dass die Batterie voll wäre. Der Ladestand bleibt bei ca. 85%. Viele Grüße, Andreas Kann man am BC den Strom anzeigen lassen, egal was der BC an Kapazität anzeigt sollte der Strom dort korrekt angezeigt werden. Ein BC kann nur richtig arbeiten wenn alle Ströme über den Shunt laufen, also darf NICHTS weiteres direkt an den Akku angeschlossen werden. häufig wird empfohlen Solar-Regler, B2B oder WR direkt an den Akku anzuschließen, dann macht aber ein BC keinen Sinn ... Dann hat ein Akku ein Wirkungsgrad, der je nach Temperatur und höhe des Strom auch schwanken kann, liegt so um die 90 % ... bedeute entnehme ich 100 Ah muss ich min 110Ah wieder nachladen ... Ich verwende einen LOW-COST-BC ... da kann man die Akku-Kapazität einstellen, worauf sich der BC in der % und Rest-Kapazität - Anzeige bezieht ... ist aber auch nur ein errechneter theoretischer Wert. Auch bei meinem BC kommt es vor das die Anzeige 100% anzeigt und dennoch noch geladen wird, was aber auch OK ist, da der LOW-COST-BC weder Wirkungsgrad noch Peukert berücksichtigt. Alle Argumente ändern aber nichts an der Tatsache, dass "voll" bei Batterien ein relativer Begriff ist. Bei einem Masskrug gibt es einen Eichstrich, der fehlt bei der Batterie. "Voll" ist eine Interpretation einerKurve von Ladestrom und Zeit. Das Dumme ist nur, die Ladekurve ist Batterietypisch, der BC ist von einem anderen Hersteller und kann nicht auf einen Batterietyp eingestellt werden. Meist gibt man nur die Kapazität ein und korrigiert diese mit dem Peukert-Faktor. Der wird aber im Batteriedatenblatt nicht aufgeführt und wird halt "angenommen". Auch Strom aus anderen Ladequellen (natürlich über den Shunt) verwirrt den BC, denn er kann jetzt nichtmal mehr lernen, weil der Strom mal so, mal so ist. Wie soll er jetzt voll erkennen??? Sorry, aber es ist so, der BC bleibt ein Schätzeisen, aber halt ein modernes. Und mit App ist er absolut up to date, aber leider auch nicht gfenauer! Gruß Andreas |
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