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Kalkfilter


Pilger am 05 Sep 2015 10:08:28

Guten Morgen zusammen,

nachdem die Internetproblematik jetzt sehr zufriedenstellend gelöst ist :) , hier der nächste Punkt auf meiner ToDo-Liste :) :
Wenn ich alle paar Monate mein Wassersystem reinige, muss ich aus dem Frischwassertank immer mehrere Handvoll weißes, klumpiges Pulver rausschaufeln, ich nehme an, dass das Kalk ist? Weil es ein Kunststofftank ist, setzt er sich offenbar nicht an den Wänden ab, sondern liegt da drin eben einfach so rum ...? Trotzdem blöd jedenfalls, und die Leitungen verkalken dann ja auch entsprechend.
Klar führe ich bei der halbjährlichen Tankreinigung auch eine Entkalkung des Wassersystems durch, aber besser wäre es ja, wenn diese Menge an Kalk gar nicht erst in den Frischwassertank gelangen würde.
Hat jemand eine Empfehlung für eine Art Vorfilter, den man außen bei der Betankung zwischen Schlauch und Tankstutzen schalten kann?
Werde aus den Angeboten im Internet nicht ganz schlau. Gardena bietet offenbar so Vorfilter gegen Schmutz und Dreck an, aber nicht speziell gegen Kalk. Und dann gibt es bei anderen Herstellern ziemlich teuere Vorfilter gegen Keime, das brauch ich eigentlich nicht.
Bin für jeden Hinweis dankbar!

Beste
Pilger

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MrCodec am 05 Sep 2015 16:50:49

Servus,

mehrere Hände voll Kalk, das ist eine Menge. Wieviel Wasser verbrauchst du in der Regel zwischen 2 Reinigungen? Füllst du an wechselnden Orten oder überwiegend an der gleichen Stelle? Bei solchen Mengen wäre jeder Filter (manche Aktivkohle/Keramikfilter sind fein genug um Kalk zu filtern) schnell überfordert. Da würde allenfalls eine Enthärtungsanlage helfen (dort wird dem Wasser der Kalk mit Hilfe von Zeolith entzogen, das Zeolith wird regelmäßig mit Salzlauge gespült um die Wirkung zu erhalten) , die gibt es aber meines Wissens nach nicht für den mobilen Einsatz.

LG
Oliver

Pilger am 05 Sep 2015 18:55:36

Hi,
da ich dauerhaft im Wohnmobil lebe, hab ich einen relativ hohen Durchlauf, d.h. mindestens eine Tankfüllung (80 l) pro Woche.
Komplettreinigung mach ich alle 6 Monate. Also, mal auf 100 l pro Woche gerundet, heißt das 100 l x 26 Wochen = 2600 l Verbrauch zwischen den Reinigungen.
Ich fülle überwiegend an der gleichen Stelle, an dem Wasseranschluss an meinem Stammstellplatz, und da ist das Wasser leider extrem kalkhaltig.

Frage: Könnte man so einen Aktivkohle- oder Keramik-Filter nicht einfach alle paar Wochen von dem dann darin angesammelten Kalk reinigen, so wie man es z.B. im Wohnmobil mit den kleinen Sieben an des Wasserhähnen macht? Könnte das der "Überforderung" des Filters entgegenwirken?


Pilger

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Webusta am 05 Sep 2015 19:06:27

Pilger hat geschrieben:...
Frage: Könnte man so einen Aktivkohle- oder Keramik-Filter nicht einfach alle paar Wochen von dem dann darin angesammelten Kalk reinigen, so wie man es z.B. im Wohnmobil mit den kleinen Sieben an des Wasserhähnen macht? Könnte das der "Überforderung" des Filters entgegenwirken?


Pilger


Es gibt Filter die "Rückspül" fähig sind und somit die groben/mittelgrossen Partikel wieder ausspülen können, aber die Feinstpartikel bleiben drinn und der Filter muss irgendwann doch getauscht werden, vielleicht wäre so etwas für dich.

Variophoenix am 05 Sep 2015 19:28:06

Oder mache einen grossen Ablaufventil hin. Dann kannst du gleich das Wasser und den Kalk rausspühlen beim entleeren. Bei mir ist das so. Ich fülle den Tank und mache dabei den grossen Abflusshahn auf so kann der Kalk rausgespühlt werden.

thomas56 am 05 Sep 2015 19:32:09

Variophoenix hat geschrieben:Ich fülle den Tank und mache dabei den grossen Abflusshahn auf so kann der Kalk rausgespühlt werden.

Mache ich auch immer, obwohl ich nicht weiss, ob da Kalk drin ist.

Vor meinen Pumpen hatte ich immer Feinsiebe. Ich sehe dort leichte Kalkablagerungen, habe es aber selber nie entkalt und die Vorbesitzer wohl auch nicht.

z.B.

Link zum eBay Artikel

Pilger am 05 Sep 2015 21:12:50

Mein Tank ist, glaub ich, in sich saublöd konstruiert. Das Ablaufventil ist sehr klein und mittig und nicht tiefer gelegt, so dass sich der Kalk, der sich als Haufen in den Ecken sammelt, nicht dorthin spülen lässt. Ich muss ihn, bei leerem Tank, mit einem Kochlöffel o.ä. ( mein Arm reicht nicht) aus den Ecken nach vorne schieben. Und dann kann ich ihn gleich rausschaufeln. Mühsame Sache.
Zudem hab ich halt Sorge um die Leitungen. Wer weiß, wie die in ein paar Jahren aussehen, bei den Kalkmengen. Und alle paar Wochen das gesamte System entkalken will ich halt auch nicht.
Deshalb die Idee mit dem externen Filter.


Pilger

andwein am 06 Sep 2015 10:50:39

Hallo "Pilger"
Des Rätsels Lösung ist dein Wohnort "Münchner Umland". Wer nicht hier wohnt, kann sich den Kalkgehalt des Wassers hier nicht vorstellen. Rückspülfilter oder Entkalkungsanlagen gibt es meines Wissens nur für die Haustechnik und den dort herschenden Wasserdruck im EZufluss, mit Tauchpumpe ist das also nichts.
Meine Meinung: Wenn du das Problem lösen willst, musst du entweder im Haus eine Entkalkungsanlage einbauen (auch dort sinnvoll) oder einen "Befüllungsfilter" konstruieren. Wie der allerdings für Kalkwasser aussehen soll ist mir unklar, ich kann mir nur einen Kohlefilter vorstellen, der beim Münchner Kalkwasser aber bestimmt bald dicht ist.
Nur meine Erfahrung, Andreas

MrCodec am 06 Sep 2015 11:13:56

Rückspülfilter für Kalk gibt es meines Wissens nicht. Enthärtung ist das einzige was in deinem Fall wirklich hilft, bei dem extrem kalkhaltigem Wasser. Oder du suchst dir eine alternative Befüllstation mit kalkärmerem Wasser.

Pilger am 06 Sep 2015 11:31:09

Hallo zusammen,

Danke für die bisherigen Antworten!

Andwein, ja, Münchner Umland ist fürchterlich in dieser Hinsicht und hier " tief im Westen" ganz besonders :( . Deswegen ist eben dies: "Befüllungsfilter" mein Ansinnen. Entkalkungsanlage im Haus einbauen ist nicht so einfach, bin weder Mieter noch Eigentümer. Werde also mal in Richtung Kohlefilter schauen.

MrCodec, absolute Laienfrage: Enthärtung, wie geht das :? ?

,
Pilger

Lancelot am 06 Sep 2015 11:34:16

Pilger hat geschrieben: absolute Laienfrage: Enthärtung, wie geht das :? ?


Guckst Du beispielsweise .... : --> Link

Pilger am 06 Sep 2015 12:37:42

Danke, Lancelot,
habe auch selber noch bisschen romgegoogelt und bin auf das gestoßen:

--> Link)

Sowas in der Art müsste man doch auch zwischen Tankstutzen und Schlauch bauen können .... :gruebel:

Pilger am 06 Sep 2015 12:41:51

schade, der link funktioniert nicht
Ich probiers später nochmal ...

raribay am 06 Sep 2015 12:45:31

Nehme an, Lancelot meint dieses Teil:
--> Link

Pilger am 06 Sep 2015 12:54:59

Nee, klappt leider nicht. Das letzte Zeichen des links (die Klammer) wird nicht mitverarbeitet.

Das Ding heißt ...

"BWT Quick & Clean Antikalk-Filtersysteminkl. 1 Filterkartusche",

..., falls ich das hier ersatzweise so schreiben darf ...? Wird wohl üblicherweise zwischen Duschschlauch und Duschkopf montiert.

Pilger am 06 Sep 2015 12:58:15

Oh, raribay, super, danke, wie macht man sowas :gruebel:
Aber es war nicht der Lancelot, sondern meine Wenigkeit, der sich mit dem link versucht hat ... :)
Der link von Lancelot hat funktioniert.

raribay am 06 Sep 2015 13:04:11

Pilger hat geschrieben:Oh, raribay, super, danke, wie macht man sowas :gruebel:
Aber es war nicht der Lancelot, sondern meine Wenigkeit, der sich mit dem link versucht hat ... :)
Der link von Lancelot hat funktioniert.


Hast Recht Pilger. Bei deinem Link fehlt nur die schließende Klammer.

Pilger am 06 Sep 2015 13:34:18

Ja, schon klar ..., ist mir auch aufgefallen. Hab auch versucht, die reinzubasteln, ist mir aber nicht gelungen :?
Na ja, egal, ist ja hier kein Nachhilfeforum für PC-Dilettanten :lol:

Gast am 06 Sep 2015 14:31:47

Ein Auszug aus der Bedienungsanleitung:

„Ist das BWT Quick & Clean-Filtersystem aktiv, reduziert sich der Wasser
durchfluss auf 4 Liter/Minute. Für die einwandfreie Funktion des Filtersystems
darf der Eingangsdruck 2 bar nicht unterschreiten“

Also 20 min. für 80 Liter; das ist schon heftig.

Wechselintervalle der Filterkartusche:
Härtebereich - Wechselintervall nach
A - 3 Monaten
B - 2 Monaten
C - 1 Monat


Neuanschaffung des Filtersystems ca. 60,00 €
Ersatztfilter 40,00 €, also in Deinem Fall im Härtebereich „C“ mtl. 40,00 €
Über die Kapazität des Ersatzfilters habe ich keinen Hinweis gefunden.
„Pilger“ braucht 100 l / Woche bzw. 400 l / Monat.
Da ist es durchaus möglich, dass der Filter schon zeitiger gewechselt werden muss.
Dann wird das ein teurer Spaß.
Und Du hast immer noch kein weiches Wasser, bestenfalls die Schwebstoffe werden herausgefiltert.
In Deinem Fall sollte das aber wohl genügen.

Da ist es wohl einfacher und wie bereits beschrieben, einen größeren Auslauf herzustellen oder den Schlamm mit einem geeigneten Sauger abzusaugen.

VG Petri

Pilger am 06 Sep 2015 17:11:54

Ja, stimmt, das klingt irgendwie nicht so prickelnd ... :?
Danke für die detaillierte Analyse.
Dann vielleicht wirklich eher den Schlonz so rausschaufeln und für die Leitungshygiene dann wohl doch monatlich entkalken ...

Pilger am 06 Sep 2015 17:27:55

Hm, wobei der "Ersatzfilter" für 40 € 3 Stück enthält, da stimmt deine Rechnung dann doch nicht ganz...
20 Minuten für 80 l wäre auch nicht so tragisch, ich bin während der Tankbefüllung eh meistens noch mit anderem V/E-Zeugs beschäftigt...
"grübel" ... :gruebel: :gruebel:

Gast am 06 Sep 2015 18:11:04

Sorry, drei Stück im Pack hab ich überlesen.

... den Schlonz so rausschaufeln und für die Leitungshygiene dann wohl doch monatlich entkalken ...


Wie sieht es unter diesen Umständen eigentlich im Boiler aus. Passt da auch noch Wasser rein?

VG Petri

Pilger am 06 Sep 2015 18:46:00

:lol:
Ja, gute Frage. Das ist es eben, was mir Sorgen macht. Bis jetzt scheints noch zu passen, habe ausreichend warmes Wasser zum Duschen etc., aber ich kann ja in den Boiler und in die Leitungen nicht reinschauen und das Wohnmobil ist ja auch ers 2, 5 Jahre alt. Will halt nicht in 5 Jahren völlig verkalkte Leitungen haben.
Also, ich denke mal, wenn ich keinen praktikablen Vorfilter finde, muss ich bei meiner Dauernutzung und der hier vorliegenden Wasserhärte monatlich einmal das ganze System entkalken, um auf der sicheren Seite zu sein.

Gast am 06 Sep 2015 20:12:33

Ich nehme noch mal Bezug auf die Feststellung von Andreas

Des Rätsels Lösung ist dein Wohnort "Münchner Umland". Wer nicht hier wohnt, kann sich den Kalkgehalt des Wassers hier nicht vorstellen.


Kalk, Calziumkarbonate bildet sich eigentlich sichtbar erst bei hohen Temperaturen, besonders über
über 85°C und ist dann außerdem meist sehr hart.
Können es in Deinem Fall evtl. Sulfate, z.B. Gips, Anhydrit etc. sein.
In dem Fall würde sich der Schlamm in dem Tank eher erklären.

Die Frage ist vielleicht ein wenig ungewöhnlich, aber hast Du in deinem Haus eine Enthärtungsanlage eingebaut?
Eine auf der Basis Ionenaustausch?
Befüllst Du Deinen Tank ausnahmslos bei Dir zu Hause?

VG Petri

Pilger am 06 Sep 2015 20:36:40

Hi Petri,
also, wie gesagt, mein "Zuhause" ist mein Wohnmobil. Eigene Wohnung oder Haus gibts keins (mehr), weder als Mieter noch als Eigentümer. Ich habe einen kleinen Stammstellplatz, wo ich hauptsächlich stehe und hier tanke ich auch. Ist ein Mini-Stellplatz im Hinterhof eines Hauses an einer Dorfstraße Nähe München, zwar mit Strom und allem und schön direkt am Fluß, aber mit recht einfacher V/E.
Jedenfalls weiß ich weder, ob der Stellplatzbetreiber im Haus eine Enthärtungsanlage hat, noch was da eigentlich genau aus der Leitung kommt. Es tanken alle Wohnmobilisten hier, die hier eintrudeln, jedoch bin ich der einzige Dauercamper.
Jedenfalls danke für die Anregungen, ich werde das mal klären und dann berichten.


Pilger

andwein am 08 Sep 2015 10:42:17

Petri40 hat geschrieben:Ich nehme noch mal Bezug auf die Feststellung von Andreas
Kalk, Calziumkarbonate bildet sich eigentlich sichtbar erst bei hohen Temperaturen, besonders über
über 85°C und ist dann außerdem meist sehr hart. VG Petri

Das dachte ich auch einmal, bevor ich ins "Münchner Umland" zog. Beide Toilettenspülkästen haben die Fungtion eingestellt, weil Schwimmer und Schwimmerbehälter eine zentimeterstarke Kalkkruste hatten. Und wir spülen nicht mit Warmwasser.
Ich bin auch am überlegen ob ich eine Enthärteranlage einbaue. Aber ca. 2000,-€ sind schon eine Ansage!
Kalkhaltigen Andreas

Gast am 08 Sep 2015 11:12:16

Ich bin auch am überlegen ob ich eine Enthärteranlage einbaue.


Andreas, in das Wohnmobil? :eek: :eek:

Wir haben im Umfeld auch Wasserhärten bis 40°dH.
Oft wird eine Enthärtungsanlage auf der Basis Ionenaustausch eingesetzt.
Durch den Ionenaustausch entsteht ja aus Kalziumkarbonat (nicht wasserlöslich) Natriumkarbonat.
Dieses wird in der Regel ausgeschwemmt aber an manchen Standorten sammelt sich das Zeug in Form von sehr feinem Material (wie Mehl) in allen Ecken und besonders auch an Heizungen.
Ist natürlich nicht so hart wie man es von einer verkalkten Heizung kennt, sonder leicht lösbar.
Macht aber oft große Probleme. Dem kann man nur mit einem Filtersystem beikommen.
Da habt Ihr ja um München herum richtig viel Spaß mit dem Wasser.

Mit diesem System kann mal viele Probleme erschlagen aber nur im Einzelfall, nicht im Hauswassersystem.

--> Link

VG Petri

Matt01 am 08 Sep 2015 14:41:11

in den USA gibt es auch entkalker fuer den mobilen Einsatz. Habe ich dort fuer ca, 400 US Dollar gesehen. Mal nach "water softener" googeln oder bei Camping World in den Produkten suchen. Viel Erfolg!

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