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Schweden – eine schöne Reise mit unglücklichem Ende


borkenkaefer am 12 Sep 2015 22:04:46

Hallo Gemeinde,
ich habe lange überlegt, ob ich diesen Beitrag schreiben soll, da unsere schöne Reise kein schönes Ende gefunden hat. Da wir aber Glück im Unglück hatten, möchte ich nun doch berichten.
Das Schlimme gleich am Anfang - auf der Rückfahrt mit der Fähre hat sich unser Schnuffel in einer schweren Metalltür zum Außendeck die Schwanzspitze eingeklemmt, so dass wir gleich mit ihm zu Hause zum Tierarzt mussten, der keine Wahl hatte, als ein kleines Ende zu amputieren. Vor allem die Hundebesitzer unter Euch können sich vorstellen, wie wir uns gefühlt haben.
Warum ich nun trotzdem schreibe - die Wunde heilt sehr gut, so dass er wahrscheinlich alles in einer Woche überstanden haben wird. Er ist ein tapferer großer Kerl, wirkt schon wieder recht lebhaft und macht Zerrspiele mit mir. Wir wollen uns nun nicht ganz und gar runter ziehen lassen, da wir bis dahin total von unseren Erlebnissen geschwärmt haben. Also hake ich das Unglück für hier und jetzt erstmal ab.
Ich hatte Euch um Anregungen gebeten, da wir ja das erste Mal in Schweden unterwegs waren und möchte nun wenigstens ein kleines Fazit abgeben, was wir daraus gemacht haben.
Aber der Reihe nach. Da ich so ein planerischer Typ bin, habe ich alle Tipps, Nationalparks, Stellplätze, Rastplätze usw. die beschrieben wurden als POI ins Locus auf mein 7-Zoll-Tablett übertragen und dazu eine grobe Route eingezeichnet, die über den Vildmarksvägen bis zur Ostküste reichen sollte. Im Übrigen erwies sich die Kombination aus der Vektorkarte im Locus und Copilot als Navi-Lösung als ganz hervorragend, da man aus Locus die POI bzw. deren Koordinaten einfach an Copilot übergeben und sich dorthin navigieren lassen kann.
Bis auf eine Ausnahme funktionierte das auch bei kleinsten Schotterstraßen in den Nationalparks oder -reservaten. Außerdem fanden wir in niedrigen Zoomstufen in Locus manchen Campingplatz, auf dem man mal Wasser holen oder entsorgen konnte, der sonst auf keinem Verzeichnis zu finden war, bis auf App's, deren Namen nicht genannt werden dürfen, die aber auch auf die OSM-Daten zugreifen.
Wenn ich gerade bei der Technik bin - die hier --> Link vorher bestellten, kostenlosen (!) Telia-Karten muss man wirklich nur einlegen, kann telefonieren und hat noch 500 MB Datenvolumen, ohne dass man vorherrschenden einen Telia-Shop vor Ort suchen muss.

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borkenkaefer am 12 Sep 2015 22:06:24

Na gut, der Tag der Abholung des WoMo ist gekommen (Mo, 17.08.). Da wir es doch nicht schon vormittags holen können, wie eigentlich erwartet, fahre ich mit unserem Hund nochmal schwimmen, mein Smartphone in einer Neopren-Gürteltasche am Mann. Was sonst nie passiert, tritt nun am Tag vor der Abreise doch ein- das Ding schließt nicht richtig, Smarti gewässert und unbrauchbar - Schockstarre. Wie blöd kann man sein?!
Nützt aber nichts, man kann auch ohne überleben, meine Frau hat ja auch eins. Die Übernahme geht problemlos, das WoMo hat nur 13.000 km runter aber ein paar dokumentierte Schäden vom Vornutzer (leider werden das nicht die einzigen bleiben). Auch die Rückfahrt mit dem ungewohnt großen Teil macht keine Schwierigkeiten. Das Einräumen dauert dann allerdings bis in den späten Abend.
Am nächsten Morgen geht es zur Fähre nach Rostock (Abfahrt 13.45 Uhr). Wir haben für Hin- und Rückfahrt Haustier-Kabine gebucht und fanden es sehr angenehm. Nur für unseren Briard kam die Hundetoilette an Bord überhaupt nicht in Frage, er hat sogar das Leckerchen ausgespuckt, mit dem ich ihn bestechen wollte und lieber durchgehalten.
Für die nächsten Stationen möchte ich ein paar Bilder mit kurzen Stichworten sprechen lassen, die vielleicht deutlich machen können, warum wir zu Schweden-Schwärmern geworden sind. Um es gleich vorweg zu nehmen - wir haben meine Planung im weiteren Verlauf über den Haufen geworfen, da sie Stoff für viele Reisen nach Schweden bieten wird und ich irgendwie total vernachlässigt hatte, dass wir effektiv vor Ort nur reichlich zwei Wochen Zeit haben. Es waren also nicht unbedingt die spektakulären Highlights, die wir dieses Mal nicht geschafft haben, sondern der Luxus der Ruhe, Einsamkeit und der schwedischen Landschaft, die uns so für das Land eingenommen haben. Also los geht's:

borkenkaefer am 12 Sep 2015 22:21:41

Tag 0 - Ankunft in Trelleborg - ruhige Übernachtung in Kämpinge Strandbad

Tag 1 - nach einem schönen Strandspaziergang in Kämpinge geht es Richtung Kullaberg
Bei herrlichem, fast zu heißem Wettter geht machen wir einen schönen Spaziergang und stehen abends am kleinen Hafen Swanshals Hamn bei Jonstorp mit Blick auf's Meer
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Tag 2 - heutiges Ziel: Swartedalen NP

Nach einer Empfehlung aus dem Forum finden wir nach langen Fahrten auf Schotterwegen einen Stellplatz am Ende eines Stichweges mit tollen Blick auf den Härsvatten.
Über einen kleinen Disput über den genauen Stellplatz vergesse ich die Handbremse vor dem Aussteigen, lasse aber glücklicherweise die Tür auf, so dass ich sie gerade noch von außen ziehen kann, als das WoMo auf einen kleinen Abhang losrollt. Die Handbremse ist glücklicherweise beim Fiat links neben dem Sitz. Das hätte mit unserem Urlaub gewesen sein können.
Dann beginn die Invasion. Ein Auto mit Jugendlichen nach dem anderen taucht an der schönen Badestelle auf, letztlich waren neben uns ca. 20 Leute dort und vergnügten sich lauthals. Allerdings ist 21 Uhr der Spuk vorbei und alle verschwunden, so dass wir noch eine einsame und ruhige Nacht haben.

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Tag 3 - Campingpatz Ed

Vor der Abfahrt gibt es noch eine kleine Wanderung im Park.
Eigentlich wollten wir danach ins Kroppefjäll, finden aber irgendwie den Abzweig nicht und fahren deshalb nach Ed

Tag 4 - Fänstjärnskogen NR

Nach einer ruhigen Nacht wollen wir auf dem Inlandsvägen vorankommen. Endstation ist das Fänstjärnskogen NR, wo wir einen einsamen Wanderparkplatz mit Tisch und Feuerstelle gefunden haben.
Eine super ruhige Stelle, an der ab und zu ein Auto auf der Schotterstraße vorbei fährt und nur abends noch ein Pärchen seinen Volvo abstellt und mit Zelt und Gitarre loswandert.
Ich sammle Holz und Karin macht das Feuerchen, aus der Ferne klingt die Gitarre zu uns hinüber, sehr idyllisch.
Tag 3 - Campingpatz Ed

Vor der Abfahrt gibt es noch eine kleine Wanderung im Park.
Eigentlich wollten wir danach ins Kroppefjäll, finden aber irgendwie den Abzweig nicht und fahren deshalb nach Ed

Tag 4 - Fänstjärnskogen NR

Nach einer ruhigen Nacht wollen wir auf dem Inlandsvägen vorankommen. Endstation ist das Fänstjärnskogen NR, wo wir einen einsamen Wanderparkplatz mit Tisch und Feuerstelle gefunden haben.
Eine super ruhige Stelle, an der ab und zu ein Auto auf der Schotterstraße vorbei fährt und nur abends noch ein Pärchen seinen Volvo abstellt und mit Zelt und Gitarre loswandert.
Ich sammle Holz und Karin macht das Feuerchen, aus der Ferne klingt die Gitarre zu uns hinüber, sehr idyllisch.

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Tag 5 - Fulufjället NP

Vor der Abfahrt machen wir eine sehr schöne Runde auf einem Naturpfad durch das Sumpfgebiet .

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Anzeige vom Forum


borkenkaefer am 12 Sep 2015 22:40:03

Bevor wir abfahren, kommt noch eines älteres Ehepaar an, mit denen wir ein paar Worte wechseln. Sie sind als Pensionäre in der beneidenswerten Lage, noch 6 Wochen durch die Gegend gondeln zu können.
Nahe des Fulufjället NP finden wir wir am Fulan einen tollen Stellplatz direkt am Fluss. Jetzt sind wir nach der langen Fahrt aber doch k.o. und brauchen erstmal Ruhe.

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Nun wird aber auch klar, dass wir meine Planungen über Bord werfen können. Wir sind jetzt 1.100 km gefahren und es fehlen immer noch über 400 km bis Strömsund als Ausgangspunkt des Vildmarksvägen. Der ist selbst 400 km lang und führt in einer Schleife nach Norden und zurück müssen wir auch noch kommen - das ist ohne Dauerstress nicht zu schaffen. So beschließen wir, in den Tag zu leben und auf der jetzigen Höhe die Schönheiten zu genießen, um dann wieder gen Süden zu gondeln.

Tag 6 am Fluss Österdalälven vor Idre

Heute morgen war es kalt - 1°C und die Heizung konnte schon mal zum Frühstück den Dienst aufnehmen.
Danach geht es zu einer kleinen aber feinen Rundgang zum Njupeskär Wasserfall.

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Das einzige weiter Tagesziel ist es, einen schönen Stellplatz am Fluss zu finden. Karin hat Halsschmerzen und Grippe-Symptome, es ist daher Abgammeln mit Flussrauschen angesagt. Herrlich.

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borkenkaefer am 12 Sep 2015 22:52:16

Tag 7 Nippfjället und schöner Stellplatz an einem kleinen See

Auf dem Weg zum Nippfjället sehen wir die ersten Rentiere, kraxeln dann zum Gipfel des Lillnipen hoch und genießen den herrlichen Rundblick.
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An unserem Stellplatz mache ich Aaron glücklich, indem ich eine Runde mit ihm schwimme und mit seinem liebsten Gummilatsch mit ihm spiele.
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Irgendwann kommt noch ein anderes WoMo und stellt sich weiter unten ab. Ja, wir sind nicht die Einzigen, die den WoMo-Führer lesen.

Tag 8 Stellplatz am Hässjön
Nach einer regnerischen Nacht erkennen uns die Leute aus dem zweiten WoMo an Aaron wieder, es ist das Ehepaar vom NR Fänstjärnskogen, so klein ist die Welt.
Heute geht es auf der 311 weiter Richtung Süden. Im Ggenssatz zu Straße Nr. 70 gibt es hier keine schönen Rastplätze am Fluss, die Fahrt ist unspektakulär, aber wir finden einen schönen Stellplatz am Hassjön. Da gibt eine Menge Blaubeeren und Zeit für Spiele mit unserem Hund.

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borkenkaefer am 12 Sep 2015 23:02:36

Tag 9 , Badeplatz an einem See bei Sunne


Heute lief es nicht so gut. Durch den Dauerregen mussten wir unsere geplante Wanderung am Hovfjället ausfallen lassen und sind dann weiter gefahren.
Dann bin ich beim Wasser holen mit dem hinteren oberen Eckteil an die Dachrinne auf einem Campingplatz gefahren und habe dicke Kratzer erzeugt. Sonst habe ich mich immer von Karin einweisen lassen und wir sind auf jeden Stellplatz gekommen und nun ohne Not sowas.
Merke: Ein WoMo ist nicht nur breit, sondern auch hoch - brrr
Gelandet sind wir nach langem Suchen auf einem Badeplatz mit Campingverbot in der Nähe von Sunne. Da es nur schüttet, bleiben wir einfach mal hier, wird uns schon keiner verjagen.
Als es dunkel wird, sind auch die Wolken weg und der Mond zaubert eine Caspar-David-Friedrich-Stimmung über den See.
Das ist die volle Entschädigung für den Tag.

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Tag 10 Trecklistan NP
Hier gönnen wir uns eine ausgedehnte und tolle Wanderung von 9 km an den schmalen Seen und durch die Sümpfe im Park, die man wunderbar auf Bohlenwegen queren kann. So schöne Wege hatten wir lange nicht. Danach sind wir ausreichend geschafft, aber glücklich.

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Jemand hat dann auch ganz großen Hunger.
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Tag 11 Fällbacka CP
Da wir heute morgen wieder zeitig losfahren, so gegen 08.30 Uhr, kommt uns auf der schmalen Zufahrt zum Park keiner entgegen, das ist auch gut so, denn Ausweichen wäre dort schwierig.
Wir fahren zunächst zur Tanumsküste auf eine kleine Halbinsel, finden dort aber keinen Stellplatz.

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Weiter zum Veddö NR, dort gibt es eine traumhafte Wanderrunde von etwa 3km, die immer am Meer entlang führt, ein echtes Highlight.

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Leider finden wir keinen freien Stellplatz, das ist offensichtlich an der Küste ungleich schwieriger, als im Landesinneren und landen deshalb auf dem CP Fällbacka.

borkenkaefer am 12 Sep 2015 23:12:18

Tag 12 Hunneberg

Die heutige Strecke ist überschaubar. Wegen der vielen Leute wollen wir weg von der Küste und setzen uns den Hunneberg als Ziel. Wir wollen einen Tag zum Entspannen. Wir kommen schon gegen 11 Uhr an und stehen in einer großen Einbuchtung nahe dem Wanderparkplatz ganz weit hinten und ungestört.
Nach der Mittagsruhe laufen wir eine kleine Runde um den See, nicht spektakulär aber schön auf Waldpfaden.

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Tag 13 Störsjön

Heute ist ein Fahrtag. Karin hat ein Waldgebiet am Störsjön ausgesucht. Das erreichen wir dann auf relativ unattraktiver Route über die 42 und 41. Statt eines einfachen Parkplatzes erwartet uns ein Stellplatz mit voller Ausstattung und absolut ruhiger Lage. Eigentlich kostet das Ganze 150 SEK, aber der Kartenleser des freundlichen Verwalters bringt immer nur Fehler. So lässt er und kostenlos stehen und das mit Dusche und WiFi. Als Dankeschön gibt's von uns eine kleine Flasche Nordhäuser.

Tag 14 , Vistorp's Hamn

Heutiges Ziel ist Hovs hallar, ein interessantes Gebiet mit Felsenabbrüchen auf der Halbinsel Bjärehalvön. Leider ist es so regnerisch, dass wir keine Wanderung machen. Also fahren wir nach dem Kaffee weiter und finden einen herrlichen Stellplatz mit Meerblick. Eine kleine Strandwanderung und ein Bad im Meer runden das ab.

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Tag 15 , Skanörs hamn

Der letzte Fahrtag hat uns auf Falsterbö geführt, 25 km vor den Hafen in Trelleborg. Nach Schlängeln durch enge Straßen zu einem zuerst ausgesuchten Parkplatz, der aber keinen schönen Blick bietet, landen wir am Hafen von Skanörs. Hier kostet es zwar Parkgebühr (220 SEK), aber dafür haben wir nochmal Strom und Dusche. Außerdem geht es direkt zum Strand, so dass wir dort nach einer Mittagspause unseren Nachmittag verbringen. Sonne, Wind und Wellenrauschen - so stelle ich mir einen Tag am Meer vor. Vollkommen allein schlendern am Strand entlang und finden dann eine Kuhle an der Düne, wo wir windgeschützt abruhen und den Anblick genießen können. Ein Abschiedsgeschenk von Schweden.

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Fazit:
- Baden gehen nur noch ohne Smartpone.
- Frauen haben öfter Recht, als man denkt. Wenn man mal nicht der Meinung ist - trotzdem Handbremse anziehen.
- Wohnmobile sind hoch und breit, man sollte sich nie in Sicherheit wiegen.
- Planung ist schön und gut, man darf nur nicht die verfügbare Zeit vergessen.
Aber trotzdem - Schweden ist wunderschön, Urlaub mit Wohnmobil hat uns sehr gut gefallen, nächstes Jahr wollen wir schon wieder dorthin mit mehr Zeit. Vielleicht schaffen wir es ja dann bis zum Vildmarksvägen.

Jonah am 13 Sep 2015 03:05:51

Hallo Thomas, danke für deinen Bericht und die tollen Fotos. Das mit eurem Schnuffel ist natürlich nicht so schön, hatte mich eben richtig erschrocken, als ich deine Überschrift gelesen hatte. Gut, dass es bereits abheilt. Gute Besserung an eure Fellnase!

Wenn ich die tollen Fotos sehe, dann habt ihr ja richtig Glück mit dem Wetter gehabt, nur 3 Tage bewölkt und Regen oder? Wobei ich auch Regen mag, wenn es nicht allzu sehr schüttet. Ich hatte letzten Sommer riesiges Pech und habe wohl den wärmsten Sommer seit Jahren erwischt. Bei 32-36° macht das keinen Spaß, meine langen Wanderungen, die ich eigentlich geplant hatte, konnte ich fast alle vergessen. Auch am Meer wehte kein Lüftchen, meine Hunde waren fix und alle nur vom Hecheln. Dann doch lieber mal die Heizung anschmeißen und draußen die Jacke drüberziehen. Freut mich richtig, dass ihr drei so eine gute Zeit hattet. Wie war das denn mit dem Womo? War das mit der Aufteilung ok, weil ihr doch anfangs 2 Mobile in die engere Auswahl genommen hattet?

Dooley am 13 Sep 2015 10:35:08

Hallo Thomas,
Eine schöne Reise habt ihr gemacht, man bekommt beim lesen Lust, gleich loszufahren!
Ja u d Pläne sind nur da u. Geändert zu werden. Das stellen wir auch jedesmal fest. Ein grober Plan ist da, und dann schaun wir mal wo es endgültig hingeht. Blinker rechts oder links raus - das wird manchmal spontan entschieden, aber das ist ja das schöne beim fahren mit dem Wohnmobil.
Und .... Ihr habt gute Gründe, wieder loszufahren!

So ein Pech, was da eurer Fellnase passiert ist, der arme. Tat sicher ordentlich weh, hoffentlich gabs als Trostpflaster einen dicken Knochen ?!

LG Renate

borkenkaefer am 13 Sep 2015 16:43:43

Hallo Michaela,

das Wetter war genial. Ich habe auf dem einen Rastplatz am Fluss mit einen jungen Mann gesprochen, der jedes Jahr nach Schweden zum Wandern fährt. Er war dieses Mal drei Wochen im Rogen-Gebiet unterwegs und meinte, er hätte noch nie solange hintereinander so schönes Wetter gehabt.
Für uns ist so große Hitze auch nichts, für unseren Hund mit dem langen Fell schon gar nicht. Wir hatten immer so um die 25°C weiter nördlich 20°C, einfach Klasse. Ich denke, das hat auch wesentlich zum Wohlbefinden beigetragen. Mal ein bisschen Regen ist ja vollkommen ok, aber bei Dauerregen hat man auch nichts von der schönsten Landschaft.
Das Wohnmobil war optimal, wir hatten uns ja für das Euramobil --> Link entschieden und das war super. Eine Menge Platz und eine optimale Raumaufteilung.

Hallo Renate,

unser Hund hat gelitten und wir mit ihm. Klar, dass er jetzt besonders verwöhnt wird. Hauptsache, er steigt nächstes Jahr nochmal in ein WoMo :wink: .

matech am 13 Sep 2015 17:42:49

Hallo Thomas,

danke für den tollen Bericht. Ja, mit der Planung ist das so eine Sache...
Wir waren dieses Jahr das zweite mal dort oben, und es war 100% nicht das letzte Mal! Für nächstes Jahr schwärmt mir auch der Fulufjället NP vor. Bis auf die Höhe sollte das in (leider nur) zwei Wochen Urlaub machbar sein. Mit euren WoMo- Freunden wurde ich gern tauschen, 6 Wochen Urlaub, das wäre genial!
Aber Hauptsache euer Fellkind hat alles gut überstanden! Und die Beule am WoMo.... Was solls, so was passiert halt....


Maik

borkenkaefer am 13 Sep 2015 18:07:54

Hallo Maik,

das nächste Mal werden wir am Anfang zügig gen Norden fahren und die Sehenswürdigkeiten im Süden für die Rückfahrt aufheben, wenn dann noch Zeit ist.
Ich habe übrigens auch schon die Abrechnung für die Schramme bekommen - 420 Euronen, das ist ok für mich, das buche ich als Lehrgeld ab.

Gast am 06 Okt 2015 20:27:51

Hallo Namensvetter :) (aus Gastn?),

hab erst heute Deinen Bericht richtig wahrgenommen. Schöner Bericht und tolle Bilder! Danke für die Mühe! (Ich weiss, wieviel Zeit das kostet. Aber man erlebt beim Schreiben ja ein bischen das Erlebte nochmal. Das entschädigt für die Arbeit.)

Ich hoffe, Euer Hund ist mit etwas kürzerem Schwanz wieder ganz gesund? Ich hatte mal ne angefahrene Katze adoptiert, der musste der komplette Schwanz amputiert werden (plus Oberschenkel nageln). Sie kam prima damit klar, sah aber etwas komisch aus für Katzenverhältnisse :) Ihr Name war dann auch Pingu. (Sie war schwarz-weiss!)

Dein Foto aus Tresticklan mit Hund erinnert mich an meinen Aufenthalt dort..



Bei diesem Bild frag ich mich, weshalb man dem Hundi nicht wenigstens die Augen freischert, damit er was sieht... :eek:



Wie habt Ihr das mit dem Zottel bei Regenwetter geschafft, daß er Euch das Mobil nicht total einsaut?

borkenkaefer am 09 Okt 2015 20:41:07

Hallo Thomas,

Danke für die Nachfrage, Aarons (mittlerweile) Schwänzchen ist super verheilt, er kann jetzt noch schneller wedeln, wenn ich abends nach Hause komme :) . Mit dem Fell vor den Augen hast Du völlig recht, wir schneiden das eigentlich regelmäßig, ich glaube, kurz nach dem Bild haben wir das auch gemacht.
Da wir auf unserer Reise viel Glück mit dem Wetter hatten, war die Nässe nicht so das große Problem und sonst nehmen wir immer ein großes Badetuch, mit dem wir Pfoten und Fell trocknen, so gut es geht.

Den Trecklistan Park fanden wir ganz toll und haben gestaunt, dass man auf dem Parkplatz übernachten konnte. Die Wanderung war toll, ich habe Deinen Bericht auch gelesen und mich gleich wieder dran erinnert.
Ich habe abends im WoMo immer gleich die Eindrücke des Tages auf meinem Tablet festgehalten, das mact sich besser, als mit Papier und Kugelschreiber, zumal ich früher kaum meine Klaue lesen konnte und wir sicher auch wieder ein Fotobuch daraus machen werden.

Aus dem schönen Brandenburg...

pipo am 10 Okt 2015 10:45:00

Danke für den tollen Bericht.. Und schön zu hören, dass es eurer Fellnase wieder gut geht :ja:

borkenkaefer am 10 Okt 2015 17:43:56

Danke. Wenn das Fell an der Schwanzspitze nachgewachsen ist, stelle ich mal ein Foto ein.

traveller69 am 10 Okt 2015 18:22:45

Auch ein Dank von mir für den tollen Bericht inkl. der schönen Bilder! Und es freut mich, dass es Eurem Aaron wieder gut geht :)
Das war sicherlich eine gute Entscheidung, die Ruhe zu genießen und die Seele baumeln zu lassen, als Kilometer zu schrubben.

Gast am 11 Okt 2015 19:03:28

pipo hat geschrieben:...schön zu hören, dass es eurer Fellnase wieder gut geht :ja:


Dito! :)

:oops: Nur aus Neugier noch eine Frage: Wieso hattet Ihr als Brandenburger in Richtung Schweden ein Miet-Womo mit EBE-Kennzeichen? (Deshalb kam ich auf Gastn)

borkenkaefer am 12 Okt 2015 14:59:32

-Thomas:
Danke.
Wir haben am Berliner Ring eine Station von DRM, die wir in 45 min super und ohne Innenstadt-Kontakt erreichen können. Waren dort auch sehr zufrieden.

-Torsten:
Die Entscheidung war in jedem Fall richtig. Nächstes Jahr wollen wir schon wieder los und das erobern, was wir diesmal nicht ansehen konnten und das mit einer Woche mehr Zeit und schneller hoch in den Norden.

Leider habe ich unsere Bilder zu stark verkleinert, so dass sie nun bei Vergrößerung nicht besonders scharf sind :( , wird das nächste Mal besser.

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