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Jou, dies ist der Punkt, an dem Nachfragen selbst beim "Örtlichen" zu kompletter Ratlosigkeit führen. Vorab: Auch ich bin allein schon deshalb ratlos, weil es keine Präzedensfälle gibt. Jedenfalls mir nicht bekannt. In concreto: Kann ich recht einfach weitere Autarkie im Womo bei 2 mal 250 AhAufbau-Nassbatterien erreichen, wenn ich eine hinter dem Womo befindliche 22 kWh / 65 Ah Li/Io Batterie mit Nennspannung AC/DC in Volt 230 / 400 WIE anzapfe? Kannst du das mal genauer erklären ? Ich verstehe nur Bahnhof. 22 kWh sind bei mir ein Kraftwerk. Klar kann und will ich das, denn ich brauche und erbitte ja eine Lösung. :ja: Also: Hinter meinem Wohnmobil befindet sich auf einem Anhänger ein Elektrofahrzeug mit dem vorgenannten Akku. Von diesem möchte ich gerade im Winter aus dessen Ressourcen Energie abzweigen. Sorry, sonnentau, diese Info hatte ich unterschlagen. Und der Akku ist 65 Ah AC/DC? Oder wie ist das gemeint? Es gibt ja Lösungen wo das Elektroauto als Homspeicher dient. Ob das so funktioniert weiß ich wirklich nicht. Alf und sonnentau, ich habe die Akkuwerte doch oben veröffentlicht. Bitte lest noch einmal nach. Fehlt etwas? Hier noch eine Ergänzung: Lithium-Ionen / 192 Zellen / 12 Module Bei dem "Organspender" handelt es sich um ein Fahrzeug der Marke Renault, Modell "ZOE" oder "Z.E". Einen Link muss ich dazu wohl nicht senden. Vielen Dank im Voraus, Ihr Beiden... :) Hallo Felix, ich kenne Dein Elektroauto nicht. Aber gibt es da nicht auch noch ein 12V Bordsystem, für zB Radio usw? Falls ja, wäre es doch evtl. ein Ansatz, eines vielleicht schon vorhandenen B2B. Dh vom 12V Netz des Elektroauto zum B2B und dann weiter auf die Aufbaubatterie. Mit einem entsprechenden Wandler geht alles. Auf der CMT Messe in Stuttgart war so was auch schon als fertige "Lösung" zu besichtigen. Batterien sind Gleichstrom-Speicher. Mit einem passenden Wechselrichter kann man 220V Sinus erzeugen und dann die normale Netzeinspeisung in das WoMo versorgen - wie Landstrom oder mit DC-DC Wandler gleich den benötigten Ladestrom erzeugen. Die erste Variante ist meiner Meinung nach eleganter, da man dann im Womo alle 220V Geräte direkt betreiben kann und die Bordbatterie über das EBL-Ladegerät ohne Zusatzschnick-Schnack geladen wird. Man muss also am WoMo nichts umbauen. Bei der zweiten Variante braucht man fette Kabel und eine gesonderte 12V Hochstrom-Einspeisung (Stecker, die die hohen Ströme aushalten ohne zu verglühen).
Diesen Ansatz finde ich sehr gut. Dh einfach den Wechselrichter ins Elektroauto montieren und die bereits vorhandene Ladetechnik des Womo nutzen. Gibt es denn bei den E-Autos immer ein 12V Netz (das man auch ordentlich belasten kann)? Ich vermute allerdings, dass das LiPo-Batteriepack des Renault ein 48V Pack ist. Da wird es mit entsprechenden Wechselrichtern eng im Angebot. Das 12V Bordnetz des Renault ist, aller Wahrscheinlichkeit nach, draht und Sicherungsmässig zu dünn ausgelegt für diese Aufgabe. Eine Zeichnung mit techn. Angaben zu Strom und Spannung würde ungemein helfen. Die Angaben, Zitat "befindliche 22 kWh / 65 Ah Li/Io Batterie" erscheinen mir irgendwie nicht stimmig, mir fehlt zwar die Spannungsangabe, aber ich bekomme es trotzdem nicht auf die Reihe. Fragend, Andreas Also bei den Angaben muss es ein Hochvolt-System sein : 22kWh = 22000Wh = 22000VAh 65Ah ist die Batteriekapazität -> 22000VAh / 65Ah = 338V DC an der Batterie. Würde beim Laden über Dreiphasen-Wechselstrom fast nur passende Gleichrichter benötigen. Ein Wechselrichter / Umrichter für die Spannung ist im "normalen" Zubehör-Handel nicht zu finden, gibt es aber vielleicht für stationäre Energiespeicher. Bei den höhen Spannungen muss die Umrichter - Elektronik nicht so hohe Ströme verkraften und kann kompakter ausgeführt werden. E-Autos sollen ja als Back-Up Batterie / Solar-Pufferspeicher im Haushalt dienen, es gibt bestimmt auch die passenden Umrichter irgendwo dafür. Soviel ich weiß können bislang nur Nissan Fahrzeuge bi-direktional laden, sprich in beide Richtungen - also aus der Fahrzeugbatterie heraus zurück ins Haus/Womo. Welche Technik dafür noch zusätzlich auf der Empfangsseite notwendig weiß ich nicht, wechselrichter > 300 V auf alle Fälle. Die 12 V Batterie im E-Auto versorgt nur die Schalt- und Elektrotechnik zum Starten des E-Autos und wird auch nur während der Fahrt geladen. So kann es passieren, dass ein E-Auto mit voller FAhrbatterie nicht "anspringt" weil die 12v BAtterie leer ist. Michael (E-Mobilist) Echt jetzt? Haben die eine 2. Batterie mit 12V und eine extra Lichtmaschine an Bord? Das wäre ja unfassbar! :eek: Moin, die 12 V Batterie mit 45 Ah? In jedem Fall findet ja also irgendwo vorher eine Spannungs-Umwandlung statt. Allerdings scheint mir der Aufwand bzgl. der Ladeleitung mit den benötigten Querschnitten zum WoMo zu groß. Meine Idee könnte sich wohl in Luft auf zu lösen. Zumal es in diesem Zusammenhang noch ein Problem gibt. Bei ZOE ist der Akku gemietet. Ich bemühe mich mal um genauere Daten. Vielen Dank jedenfalls bisher. :)
Lichtmaschine in dem Sinne nicht, eher ein Ladegerät von der Hochvoltbatterie zur 12V BAtterie. So, wie Michael es sagt, ist es. Allerdings, wie oben gesagt, bei 10 Metern Ladekabellänge mal 2 Kabel zur Aufbaubatterie wirds unpraktikabel, aber ne Lösungsmöglichkeit wärs schon. :gruebel: Beim Zoe weiß ich's nicht genau aber mein Peugeot 106 electrique hat eine 45Ah/12V Batterie zur Versorgung der Beleuchtung, Armaturen, Lüfter, Webasto-Standheizung. Diese 12V Batterie wird über die Bordelektrik und einen Umformer geladen und zwar von den Batterien. Eine Lichtmaschine gibt es nicht und braucht eine E-Auto auch nicht. Wie hoch die Ladeströme sind, die zur 12V-Batterie gehen, weiß ich nicht, die Batterieanschlüsse sind aber nur 4mm². Ohne die 12V-Batterie kann ich übrigens auch das E-Auto nicht laden. Sie ist auch dazu da, z.B. im Falle einer Störung Licht und Warnblinkanlage zu versorgen. Es ist keine Starterbatterie denn einen Anlasser brauche ich auch nicht. Der Peugeot hat übrigens 20 NiCD Nass-Batterien 6v/100Ah, in Reihe geschaltet, Nominal 120V, vollgeladen aber 150V und einen Gleichstrommotor mit Kohlebürsten. Die neuen Fahrzeuge arbeiten mit 400V und haben bürstenlose Wechselstrommotoren. Menno, endlich kommen hier mal n paar E-Pkw Besitzer ausm Gebüsch. :D Allerdings bin ich immer noch der Meinung, es müsste, sollte eine Lösung für eine Wechselstromladung geben. :ja: Zumal bei mir die Infrastruktur mit Ladegerät und WR im WoMo schon verbaut ist. Im Sommer lade ich umgekehrt über das WoMo den 72 V Akku meines E-Rollers auf. Schaut doch mal beim Prius II nach, hat das schon seit 2003 . Die kleine 12V AGM f. die üblichen 12V Verbraucher: Glühbirnen usw. Der Rest über 200V Netz. 48V in 12V zu Wandeln, ist wohl nicht schwierig. WR 12 --> 230V kein Problem. Dann Lader 12V Ctek f. Tiefk.-Truhe Batt = III. 12 V Netz im Knaus seit 2005, Ladung bei Bedarf (BC) manuell durch Ferneinschaltung des WR v. Fahrersitz: Strom: Lima--> St.Batt--> 45ABooster--> Aufbau Batt --> WR --> Ctek 25A Batt III--> Tiefkühltruhe. PS: Verluste will ich garnicht wissen. :razz: Gr. Richi Du bist nicht allein... Mein Twizy hat einen 12V Akku für Bordelektrik und einen 60V Akku für den Antrieb. Bei Twizy kannst du mit einem normalen Schuko Stecker laden. ![]() Moin Rolf, jetzt gibts den Twizzy ja sogar mit Fenstern. Aber im Winter trotzdem zu kalt. Mein Traum von "bidirektionaler Ladung" geht gerade den Bach hinunter. Schade an und für sich! Hier mal ein Serienbild von meinem ZOE mit fünf Türen. Meine Winterbereifung ist allerdings "voluminöser". :ja: ![]() Ich hoffe, Du bist mir nach der HSV-Niederlage jetzt bald nicht böse. :D Ansonsten steht jetzt (für mich) fest: Der auf den ersten Blick komfortable, aber wegen der benötigtigten Kabelquerschnitte aufwendige Ladetransfer von der 12 V 45 Ah Betriebsbatterie (für die 12 V Funktionen) zum WoMo ist realitätsfern und "zu schlapp", um die 2 mal 250 Ah Aufbaubatterien zu laden. Generell ist für die bidirektionale Ladung nur unter höchstem Kostenaufwand zur Zeit jedenfalls keine praktikable Möglichkeit in Sicht. Zudem, und warum bin ich eigentlich nicht früher darauf gekommen, ist der ZOE zwar gekauft, aber die Batterie nur gemietet mit entsprechenden monatl. Zahlungen. In diesem Zusammenhang wird natürlich klar, dass beim geringstenBatterie- Defekt die über R-Link getätigten Aufzeichnungen in der Zentrale von Renault ausgewertet werden und für mich im Schadensfall Regresspflicht bedeuten. Ganz einfach deshalb, weil ich die Batterie nur deshalb gemietet bekommen habe, weil ich vorher unterschrieb unterschrub, unter..... hatte, dass es eben mit meinem Strom nur in eine Richtung gehen darf. Selbst wenn ich nur ein wenig Strom und auch nur von dem 12 V Batteriechen abzapfe, stellen sie das fest. Na klar. Scheixxx Batterie Computer. :D Cést la vie! Aber ich habs wenigstens versucht, wie seinerzeit mit dem Windrad auf dem WoMo. Vergeblich.... :ja: Aber vielleicht hat ja noch Jemand eine Idee.... :wink: Danke. :) Wie wäre es mit so was: --> Link Mit 7kWh, damit kannst Du auch dein e-Auto notfalls unterwegs laden ;-) (Entspricht in etwa einer 600Ah Li Batterie)
Aber der Versuch war aller Ehren wert! Nur so wird einem die Tücke des Objektes klar. Andreas
Moin, danke für den Tipp. Ne Wallbox habe ich zu Hause. Unterwegs mach ich ja nur Ausflüge von 40 - max 120 km Wegstrecke. Das passt. Zumal, wenn ich eh mal an Strom müsste, auch das serienmäßige Ladestromkabel ausreichend ist. Aber ich brauchs ja umgekehrt. Vom E-Pkw in die Aufbauakkus des WoMo. :) Andreas, DER Drops ist noch nicht gelutscht..... :nein: :) |
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