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Länge des Wohnmobils - enge Straßen


Milla am 03 Okt 2015 19:44:33

Hallo Norwegen-Fans,
wir wollen 2016 zum ersten Mal mit einem gemieteten Wohnmobil nach Norwegen. Von Kristiansand bis nach Ålesund und zurück nach Oslo. Die Größe des Wohnmobils ist ja nicht unwichtig. Wir stehen vor der Entscheidung ein Wohnmobil mit einer Länge von 6,60m oder 7,20m zu mieten. Was empfehlt ihr uns? Kann man mit dem größeren Wohnmobil noch gut auf den engen Straßen (Trollstiegen, Geirangerfjord) fahren?
Unsere zweite Frage: Die Fährpreise der Fähren nach Norwegen kann man ja leicht ermitteln. Wie teuer sind aber die Fähren im Inland für große Wohnmobile?

Wir freuen uns auf eure Antworten.
Milla

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berny2 am 03 Okt 2015 19:54:43

Hallo Milla,
das 6,6m Mobil könnte hier und da bei einer Fähre noch als 6m durchgehen. Bei 7,2m musste damit rechnen, dass nach über 6m berechnet wird, und das ist oftmals unwahrscheinlich teurer.
Der Trollstigen, also die gesamte RV63, ist i.A. auch für Fz bis 12m noch zu befahren.

Helmchen am 03 Okt 2015 20:12:48

Auf den meisten Straßen fahren Linienbusse, da sollte es für ein Wohnmobil dieser Länge reichen.

Bei den kleinen Fährverbindungen im Inland habe ich für mich behalten, dass wenn z.B. ein kurzes Fahrzeug umgerechnet 5 € kostet, für unser 7,80m-Wohnmobil ca. 20 € aufgerufen wurden. Das hatten wir auf der von Dir beschriebenen Strecke so ca. 5-6 Mal. Dagegen habe ich übrigens gerechnet, dass die Übernachtungen in aller nichts gekostet haben und VE meistens auch nichts.

Unsere Erfahrungen.

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Gast am 03 Okt 2015 20:16:09

Hi Milla,

Entweder 5,99 oder egal. Die Fähre rechnet ab 6 m teuer ab.

Ansonsten sind die Strassen in der Region gut.

Dein Alf

Limanda am 03 Okt 2015 20:38:52

Nach über 20 Jahren Urlaubserfahrung in Norwegen kann ich dir dazu raten: Egal wie groß das Womo auch ist...du solltest immer aufpassen! Passieren kann immer etwas auch wenn man zu Haus auf dem Klo sitzen bleibt :D
Zig Tausend Kilometer haben wir in Norwegen und Schweden abgespult und zweimal hat es uns erwischt...oder ich sage mal einmal war ich als Fahrer der Verursacher (hätte auch in meinem Heimatort passieren können) Bei der zweiten Begebenheit meinte ein Busfahrer im Tunnel mehr als seine Spur nutzen zu müssen uns so fuhr er unseren großen, hängenden Außenspiegel ab. Der Tunnel ist über 7 Km lang und ich benötigte eine längere Zeit um diesen Unfall zu verarbeiten.
Zu sagen dass es auf einer Fähre über 6 m richtig teuer wird kann ich nicht bestätigen. Ich bin mit dem 6,5 m Vorgänger Mobil oft zum Bil Preis gefahren.

Hier mal die Preise der Norled Routen. Einfach eine Verbindung anklicken und du kannst die Preise für Erwachsene, Kinder und für das Fahrzeug,getaffelt nach Länge, sehen.--> Link
Ähnliches gilt auch für Fjord1 u.a.

mithrandir am 03 Okt 2015 21:57:11

Bist du es gewohnt ein Fahrzeug dieser Länge zu bewegen, auch mal auf engen Straßen. Dann passt es, wenn du das erste mal damit unterwegs ist, musst du halt mutig sein.

Altmaerker39638 am 26 Okt 2015 18:41:45

Hallo,
wir waren 2015 mit einem 7,60 m Mobil 4,0 t in Skandinavien und in Norwegen über Bergpanoramastr./Atlantikstr. zum Geirangerfjord bis zum Nordkapp.
Wenn man das FAHREN gewohnt ist, gibt es Fahrtechnisch kein Problem. Zu den Fährkosten wurde ja schon ALLES gesagt! Es hat fast ALLES ohne Stress geklappt, nur auf der Bergpanorama, nur so 3-3,5 m Breit, musste ich einmal gut 1000m zurück. :kette: Tipp: Genau an die Geschwindigkeit halten, dort wird ab + 1km/h mehr gezahlt! Joachim

berny2 am 26 Okt 2015 19:16:54

Altmaerker39638 hat geschrieben:nur auf der Bergpanorama, ....

Wo, bitte, ist diese Strasse? Evtl. Nummer?

FloMo am 27 Okt 2015 01:37:06

Wir waren dieses Jahr mit unserem 7m langen WoMo das 1. mal in Norwegen unterwegs. Die Länge ist nicht das Problem - eher die Breite und da entsprechend vorausschauend fahren - z.B am Trollstiege kamen halt im Nebel mal Reisebusse entgegen und dann heisst es schon rückwärts auch mal den Hang hoch. Da es unser Mobil war, hatte ich entsprechende Erfahrung.

eposoft am 27 Okt 2015 05:12:34

Die Breite und der Radstand sind die wesentlichen Einfluss nehmenden Faktoren. Wenn der Radstand dieser beiden Fahrzeuge unterschiedlich ist, würde Dir der kürzere etwas bringen. Sind beide Radstände gleich, musst Du beim längeren Fahrzeug den hinteren Überhang im Auge behalten. Gutes Beispiel für grosse Fahrzeuge die überall hinkommen sind die alten Schweizer Postauto. Maximal 2.30m breit und kurzer Radstand. Die fahren in jedes Bergkaff.

Ihr solltet angeben welche Fahrzeuge das sind und wer alles mit auf die Reise kommt. Zu zweit kann ja ein 6.60m Fahrzeug vollauf genügen, insbesondere wenn man dauernd weiter reist. Sind Kinder und oder Tiere dabei, ist man um mehr Platz froh. Allerdings sind längere Fahrzeuge auch schwerer und man hat weniger Zuladung über.

Ernst

Tinduck am 27 Okt 2015 07:04:08

eposoft hat geschrieben:Allerdings sind längere Fahrzeuge auch schwerer und man hat weniger Zuladung über.

Ernst


Diese Perle der Weisheit kommt wohl aus dem Universum der 3,5-Tonnen-Verfechter?

Schwerere Fahrzeuge haben in der Regel eine deutlich höhere Zuladung als die bis 3,5 Tonnen, auch wenn sie länger sind. Mit einem schweren Fahrgestell hat man halt ein höheres zGG und dann auch mehr Reserven. Immer, wenn man in die Gegend künstlicher Grenzen (3,5 bzw. 7,5 Tonnen) kommt, bauen die Hersteller Mist und die Zuladung schrumpft. Das sieht man einerseits bei den 'familientauglichen' 7-m-3,5-Tonnern und andererseits bei den abgelasteten 10-Tonnern, die unbedingt noch mit der alten Klasse 3 fahrbar sein sollen. In beiden Fällen ist die Zuladung nicht mehr erwähnenswert bzw. künstlich beschränkt.

Zum Thema Norwegen kann ich nur sagen, dass auf den normalen Strassen dort die Länge kaum eine Rolle spielt, da gurken schliesslich auch überall normale Reisebusse mit 18 m Länge und 2,50 Breite rum. Dass man sich mal ausweichen oder ein bisschen Rückwärts fahren muss, ist normal und eingeplant, da sind auch PKW betroffen, von daher ist die Breite auch egal. Sind ja bei den meisten Womos (ausser bei den schlecht isolierten :D in die eine und den dicken Linern in die andere Richtung) um die 2,30 m, da hat man wenig Auswahl.

Ich weiss auch gar nicht, was die Leute immer mit den Trollstiegen haben, seit da asphaltiert ist, sind die doch eher milde, zumindest, wenn kein Schnee liegt. Vor jedem spanischen Bergdorf gibts da 'schlimmere' Serpentinen. Wir fanden damals Dalsnibba (Aussichtspunkt auf den Geiranger) wesentlich fordernder, weil ähnlich steil und eng, aber dann mit Schotter. Aber auch da wird man noch vom Reisebus hochgeschoben, wenn man zu lahm ist, von daher wohl doch alles Kinderk*cke 8)

bis denn,

Uwe

Batzemann am 27 Okt 2015 12:09:34

Limanda hat geschrieben:
Hier mal die Preise der Norled Routen. Einfach eine Verbindung anklicken und du kannst die Preise für Erwachsene, Kinder und für das Fahrzeug,getaffelt nach Länge, sehen.--> Link
Ähnliches gilt auch für Fjord1 u.a.



Hast Du zufällig auch die Fährpreise für die Mallorca Fähre parat :D
Ich habe bisher leider noch keinerlei Daten für 12m Länge (16to) gefunden :roll:

ganderker am 27 Okt 2015 12:51:30

hallo,
aus eigener Erfahrung -siehe unten- würde ich bei schmalen Straßen künftig mal den Fahrplan der Fähre beobachten, dass ich nicht ausgerechnet dann solche Sträßchen fahre, wenn die Fähre gerade ankommt. Fahrt Geilo-Bergen, bei Kvanndal haben uns 3 solche Laster überrascht, es musste ein Vielzahl von Fahrzeugen rückwärts und sich irgendwo "verkrümeln". Ein Norweger hat kurzerhand seinen kleinen PKW-Anhänger von Hand weggeschoben. Das deutsche Womo hat sich dann irgendwann stark seitlich zur Felswand geneigt, ich meine, er müsste "Felskontakt" gehabt haben.


lonsome am 27 Okt 2015 13:46:29

Hallo,

noch mein Senf dazu: Norweger sind meistens entspannter, wenn es um Plattz machen etc. geht, darum ist die Länge kein Problem. Schwieriger können, je nachdem, wo man hin will, die Überhänge bzw. die Bodenfreiheit sein. Mein ersten Womo, ein Knaus Sport Traveller mit 5,2 m Länge, war da völlig unproblematisch. Mein jetziges, ein Knaus Sun Traveller, 5,95 mit Alko-Tiefrahmen, bringt da schon öfter Probleme, dass ich keine Bodenberührung habe, vor allem mit dem Reserverad.


Klaus

berny2 am 27 Okt 2015 15:09:23

lonsome hat geschrieben:noch mein Senf dazu: Norweger sind meistens entspannter, wenn es um Plattz machen etc. geht, darum ist die Länge kein Problem. Schwieriger können, je nachdem, wo man hin will, die Überhänge bzw. die Bodenfreiheit sein.

Interessant wird es .... siehe bei 0:50 -->> --> Link

Gast am 27 Okt 2015 15:19:13

"Fahrkunst" kommt von "fahren können". ;D

lonsome am 27 Okt 2015 18:47:10

Hallo,

einmal auf Senja erlebt: Eine Straße wurde gerade aufgefüllt mit erde etc., ein Sattelzug mit Heizöl in der weichen Erde versenkt, nichts gibt mehr. Alle Wartenden saßen in Ruhe in den Autos, die einen lasen Zeitung, die anderen haben zugeschaut. Der Sattelzug wurde von einem Bagger herausgezogen, dann wurde die Straße neu aufgefüllt, festgewalzt, dann durfte, ca. 45 Minuten später, der Sattelzug wieder drüberfahren, alles problemlos. Keiner hat gemotzt oder sich aufgeregt, geschimpft etc., einfach alles entspannt.

Unentspannt sind meistens nur die LKWs beim Überholen ...


Klaus

Gast am 08 Nov 2015 18:52:13

Vorsicht bei den Inlandsfaehren! Wer fuer 6,6m nur fuer PKW bis 6m bezahlt kann eine boese ueberschaschung bekommen. Gebt die Fahrzeuglaenge inklusive der Anbauteile (Fahrradtraeger) an. Wenn z.b. in der Zulassung 6,99m steht, das Fahrzeug aber durch den Traeger 7,30m hat solltet ihr fuer Fahrzeuge bis 8m bezahlen. Die Betreiberfirmen der Faehren (z.b. Fjord1) Machen Ticktetkontrollen. Dabei wird geschaut fuer was ihr bezahlt habt und mit einem Bandmass gemessen wie lang das Fahrzeug wirklich ist. Habt ihr fuer 6m bezahlt , das Auto hat aber 6,05m, dann kostet das mal 2000NOK Strafgebyr. Die Kontrollen sind leider in letzter Zeit immer mehr geworden. Ich benutze jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit die Fjord1 und bekomm da einiges mit. :wink:

eijden am 16 Nov 2015 21:42:59

Wir waren in diesem Jahr auch zum ersten Mal mit unserem WoMo (7,35 m Länge) unterwegs. Alles gut gelaufen und wie ja schon vorher beschrieben wurde: Vorausschauend fahren. Wir waren angenehm überrascht, wie rücksichtsvoll es dort zuging.

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