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Bergcamper, zu den von dir genannten Punkten ist das Internet voll mit Informationen. Ich habe keine Lust, dir die Arbeit abzunehmen. Such mal schön selber. Diese Diskussionen kommen ständig wieder auf. Naja, er will halt mit 4,2t zum "PKW-Tarif" herumfahren. Wie so oft - es geht nur ums Geld, nicht um die Sache an sich. Für die Sache reicht der C1. Es gibt auch Leute ohne Wohnmobil die der Meinung sind man sollte denen (uns!) noch viel mehr abknöpfen weil wir oftmals mit alten Dieseln nur zum Spass rumfahren und die Luft verpesten. Wenn man jetzt Demokratisch abstimmen würde wären wir wohl zahlenmäßig weit abgeschlagen. :roll: :roll:
Gesetzlich gibt es keine Toleranzen, da hast du schon recht. Aber ich empfehele die Lektüre von beliebeigen Wohmobilpreislisten, dort steht z.B. Zitat: Die „Masse in fahrbereitem Zustand“ umfasst nach den EG-Richtlinien 97/27 EG und EN 1646-2 das Leergewicht des Fahr- zeugs – inkl. Fahrer (75 kg) und gefüllten Kraftstofftanks sowie folgender Grundausstattung: Wassertank mit reduziertem Volumen (20 kg), eine gefüllte Alugasflasche (11 kg) und eine Kabeltrommel (4 kg). Die technisch zulässige Gesamtmasse darf durch die persönliche Ausrüstung, mitfahrende Personen und eine evtl. Sonderausstattung nicht überschritten wer- den. Mit dem Einbau von Sonderzubehör verringert sich die Zuladung und die zulässige Personenanzahl kann sich ggf. reduzieren. Die Angaben über Lieferumfang, Aussehen, Leistung, Maße und Gewichte der Fahrzeuge entsprechen den zum Zeitpunkt der Drucklegung vorhandenen Kenntnissen und den europäischen Homologationsbestimmungen. Bis zum Fahrzeugkauf bzw. bis zur Lieferung können diese sich ändern. Abweichungen im Rahmen der Werkstoleranzen (+/- 5 % max.) sind möglich und zulässig. Preisliste Sunlight Reisemobile Stand 06/2015, gültig ab 15.08.2015. Zitat Ende. Kommt bei anderen Herstellern ganz analog, oder spätestenes bei den AGBs/ Kaufverträgen. Das meinte ich mit Toleranzen zuungunsten des Käufers. Das lese ich so, dass der Hersteller sich herausnimmt neben den anderen Schönrechnereien das Leergewicht (die Leermasse für all unsere DIN Fanatiker) schon mal um bis 5% zu überziehen bei 3.000kg sind das ja nur 150kg. Und das natürlich stets zu Lasten des Kunden, weil der ja immer die Möglichkeit hat aufzulasten und ggf. die Strafe zu zahlen hat. Und genau das sehe ich umgekehrt, der Hersteller hat ein verbindliches Leergewicht zu garantieren, er darf natürlich gerne um 5% drunter bleiben. Ich beibe dabei - alles Zweisitzer wohin man nur schaut!
Oder du weisst halt nix gegenteiliges, könnte ja auch sein ... Bergcamper, sei bitte vorsichtig mit deinen Aussagen......OK? Ansonsten solltest du den Weg gehen, den du vor einigen Beiträgen schon selbst angedeutet hast.....
Das tut er ja auch, nein, das muss er ja auch! Siehe §42 (3) StVZO
Ja, klar - genau darum geht es. Endlich hat es einer verstanden. Zumindest verspüre ich kein Lust einmalige und laufende Aufwände auf mich zu nehmen als würde ich ein gewerbliches Fernbusunternehmen führen, nur wegen fünf Wochen Campingurlaub im Jahr. Sorry, gehöre der berufstätigen Minderheit an. Soll ich denn aus lauter Solidarität mit der Wohltätigkeitsorganisation ASFINAG, dem Verband deutscher Fahrschulen, dem TÜV Süd oder ähnlichen karitativen Vereinigungen rundherum in Europa mein hart verdientes Geld zum Fenster raus werfen? Feel free, das zu tun - für die "gute Sache" ... .. der Hersteller hat ein verbindliches Leergewicht zu garantieren, ...
Das beschreibt also die Theorie wie das Fahrzeuggewicht (müsste es nicht -masse lauten?) in die ZLB bzw. das EU CCC kommt. Für die Praxis halten sich die Hersteller das Hinterütchen in den AGB offen und der Kunde ist der Dumme weil er ja für den zustand im laufenden Betrieb haftet. (3) Das Leergewicht ist das Gewicht des betriebsfertigen Fahrzeugs ohne austauschbare Ladungsträger (Behälter, die dazu bestimmt und geeignet sind, Ladungen aufzunehmen und auf oder an verschiedenen Trägerfahrzeugen verwendet zu werden, wie Container, Wechselbehälter), aber mit zu 90 Prozent gefüllten eingebauten Kraftstoffbehältern und zu 100 Prozent gefüllten Systemen für andere Flüssigkeiten (ausgenommen Systeme für gebrauchtes Wasser) einschließlich des Gewichts aller im Betrieb mitgeführten Ausrüstungsteile (zum Beispiel Ersatzräder und -bereifung, Ersatzteile, Werkzeug, Wagenheber, Feuerlöscher, Aufsteckwände, Planengestell mit Planenbügeln und Planenlatten oder Planenstangen, Plane, Gleitschutzeinrichtungen, Belastungsgewichte), bei anderen Kraftfahrzeugen als Kraftfahrzeugen nach § 30a Absatz 3 zuzüglich 75 kg als Fahrergewicht. Austauschbare Ladungsträger, die Fahrzeuge miteinander verbinden oder Zugkräfte übertragen, sind Fahrzeugteile. aber Pragraphenzitate machen sich immer gut ...
Anmerkung II: So wie andere scheinbar gerne überholen möchten - ist das verwerflich? Neues zum Thema „Überholverbot für Reisemobile über 3,5t“? --> Link Ich finde die AGB-Regelung mit den Gewichtstoleranzen auch grenzwertig. Mal nüchtern betrachtet, wofür braucht ein Serienhersteller diese Toleranz? Anhand der Ausstattungsliste lässt sich das Leergewicht trefflich errechnen. Und selbst wenn 3 Mitarbeiter ihre Werkzeugkästen hinterm Schrank vergessen, kommt man nicht auf 150Kg Mehrgewicht (bei 3,5 Tonnen). Das riecht nach Toleranzschaffung zum Zwecke der Ausnutzung derselben. bis denn, Uwe Uwe, dann versuche doch einfach beim nächsten Kaufvertrag, diese Klausel zu streichen. Es wird aber wahrscheinlich schwierig werden, einen Verkäufer zu finden, der das mitmacht: "Es riecht nicht nur" nach konzipierter Gewichts-Hintertür - es ist eine, Volker ;-)
Hallo Wolfgang, Deeskalation sieht anders aus :D , Christian
Wenn das wirklich so,ist, wie wir beide vermuten, sind diese AGB unzulässig. Es wurden in der Vergangenheit schon öfter AGBs von Gerichten kassiert, weil sie den Kunden unverhältnismässig benachteiligen, und das ist hier ganz klar der Fall. Wäre ja nicht so schwierig für einen Massenhersteller, anhand der statistischen Auswertung aller Wiegescheine der hergestellten Womos zu zeigen, dass er das zugesagte Leergewicht im Mittelwert trifft. Nur dann wäre die Klausel tragbar. Liegt er im Durchschnitt darüber (was der Fall sein wird), so ist das ganz klar eine Regelung zum Nachteil des Kunden und damit nicht zulässig. Freiwillige vor, wer klagt? Ich falle raus, bin Gebrauchtkäufer :D bis denn, Uwe
Fürchte es wird nicht für jedes ausgelieferte WoMo, zumindest aus der Serienfertigung, einen Wiegeschein geben, wüsste nicht wo das vorgeschrieben wäre. Nur so können sich die Hersteller überhaupt auf die Toleranz rausreden, es steht doch in jeder ZLB / Fahrzeugschein bei bauglichen Fahrzeugen auch der Fake-Wert (pardon der errechnete Wert) ohne Zubehör. Mein Posting weiter oben zielte mehr darauf ab, dass es lebensfremd und einem privaten Nutzer keinesfalls zuzumuten ist vor jeder Fahrt aufwändig auf eine kostenpflichtige Waage zu fahren oder die Masse seiner Zuladung auf das kg genau rechnerisch zu bestimmen. Das mag ja bei einem Kurierfahrer anders sein, der die Masse der Ladung ziemlich genau aus seinen Fracht-Papieren entnehmen kann. Daher wäre mein Ansatz gesetzlich einen realistischen Wert für die verbleibende Zuladung pro Passagier incl. Reisegepäck zu definieren (m.E. 125 -130 kg) und aus der Differenz zwischen kumliertem Leergewicht incl. aller Toleranzen und Sonderausstattungen oder noch besser abgeleitet aus einem realen Wiegeergebnis, die zulässige Anzahl der eintragungsfähigen Sitzplätze zu definieren. Die dann vorherrschende Ein- bis Zweisitzitzigkeit bei den meisten Mobilen < 3,5t würde folgendes bewirken: 1. Die Hersteller würden zu Kreativität im Sinne echtem Leichtbau < 3,5t gezwungen 2. Der Benutzer (vor allem auch der unerfahrene Mieter) wäre nicht mehr der Dumme, der mit einem rechnerisch vermeintlich korrekten, auf der Waage aber deutlich übergewichtigem Mobil, schmerzliche Bußgelder berappen muss. 3. Der Benutzer wäre dann natürlich auch der Dumme, der ggf einen C1 Führerschein und die sonstigen kostspieligen Nachteile > 3,5t tragen muss, wenn es den Herstellern nicht gelingt einen wirklich legalen Vier- oder Fünfsitzer < 3,5t auf die Räder zu stellen. Da jede Woche auch Millionen Menschen freiwillig Lotto spielen, wird sich die Mehrheit wohl für den Fortbestand der bestehenden Vorgehensweise des hahnebüchenen gegenseitigen Schönrechnens entscheiden, wo mit geringer Wahrscheinlichkeit ordentlich Strafe für eine Überladung (samt Abladen und Einlagern) in Kauf genommen wird, aber man sicher erst mal kein Geld für C1 Führerschein, Reifen mit mehr Traglast, jährlichen TÜV, Abstellplatz usw. in die Hand nehmen muss. Habe gerade längere Zeit alle Wortmeldungen in diesem Thread gelesen. Was ich bei all diesen Diskussionen nicht verstehe ist die Tatsache, dass allen Neulingen in diesem Forum, die vor einer Kaufentscheidung beraten werden wollen, empfohlen wird, dass sie sich möglichst ein oder zweimal ein Womo mieten und intensive Recherchen betreiben sollen, um das passende Womo für ihre Interessen (z.B. frei stehen, SP oder CP aufsuchen) zu finden. Wenn ich diese gutgemeinten und sinnvollen Ratschläge beherzige, muss man sich doch auch mit den Unterschieden, Vor- und Nachteilen der Womo unter bzw. über 3,5 t beschäftigen. Ich gehe mal davon aus, dass jeder Womo-Besitzer seine Kaufentscheidung nicht ohne vorhergehende gründliche Abwägung, welches Mobil für seine individuellen Vorstellungen das Richtige ist, getroffen hat. Wenn ich mich für ein unter 3,5 t Womo entschieden habe, muss ich mit den Nachteilen (Gewichtsbeschränkung) leben und kann dafür die Vorteile (geringere Kosten) genießen und umgekehrt. Trifft jemand aber eine spontane Kaufentscheidung, ohne sich vorher mit der Thematik auseinandergesetzt zu haben, kann er natürlich später eine böse Überraschung erleben und dann seinen Ärger über seine Probleme hier im Forum auslassen. Dann ist er aber nach meiner Meinung selbst an seinen Problemen Schuld und kann weder die Politik noch irgendwelche Lobbyisten hierfür verantwortlich machen. Wenn ich mit den bestehenden Einschränkungen bzw. Nachteilen je nach Gewichtsklasse nicht zu Recht komme, zwingt mich auch niemand ein Wohnmobil zu kaufen, dann lass ich es halt eben und buche meinen Urlaub in einem Reisebüro ! Vielleicht ist meine Meinung naiv, aber so sehe ich die ganze Diskussion über Zu-, Be- und Überladung !
Nein, viele beschäftigen sich mit Raffgardinchen, Maserung der Dekorfolie auf Möbeln und Ambientebeleuchtung - aber doch nicht mit so profanen Dingen wie mögliche Zuladung. Oft fällt eine Entscheidung folgendermaßen: - Der Mann will ein Wohnmobil - die Frau begrenzt das Budget dafür - der Mann sucht eins aus nach äußerem Erscheinungsbild - die Frau entscheidet nach Blick ins Innere, ob das Ding gekauft wird........ WO ist da noch Raum für technische Details? ;D
Zum ersten Satz: Ich gehe davon nicht aus. Zum zweiten Satz: Ja, wenn damit der erste Satz gemeint ist. ;D
Ja, Foren sind so eine Art sozialisierter virtueller Psychotherapeuth. Es geht nicht um Diagnose und erfolgreiche Behandlung, eher um unzählige Sitzungen. :mrgreen:
Das ist nicht nur Deine Meinung.......... 8) Jetzt mache ich Dir richtig Angst: Du hast bisher wohl nur von den Leuten geschrieben, die in diesem Forum angemeldet und aktiv sind. Deren verschwindend geringer Anteil an der Gesamtmenge aller zugelassenen Wohnmobile, macht erst deutlich, wie die Lage auf unseren Strassen tatsächlich ist: All die anderen, die ein Forum erst garnicht besuchen, werden sich um solche belanglosen und störenden Dinge wie zulässige Gesamtmasse den Teufel scheren. Hauptsache, der TV-Empfang klappt. Volker ;-)
Ich muß gestehen, daß ich erst mit dem Kauf des letzten Womos auf dieses Thema aufmerksam wurde. Vorher hatte ich ein (am Ende) 20 Jahre altes Womo mit 3,2t und keinerlei Ahnung, wie schwer es wirklich war. Das war einfach kein Thema. Auch bei der Suche nach einem Womo wurde es von Verkäufern überhaupt nicht erwähnt. Ich hatte eines in der engeren Wahl, das schon am Papier nie unter 3,5t geblieben wäre (meine Grenze). Beim jetzigen sieht es am Papier ganz gut aus, in der Realität aber kann ich lang nicht alles mitnehmen, was gewünscht wäre, weil da irgendwo 100kg sind, die ich mir nicht erklären kann. RK
Wenn es so einfach wäre könnte man sich diesen Thread tatsächlich schenken. Wenn ich mit einem echten Dickschiff von 6 - X t den Frieden gemacht habe, dann gehen mir auch Maut, Tempolimit und Überholverbot an der Naht vorbei. (Im Gegenteil einige Foristen scheinen ja aus dieser Klassifizierung ein elementares Trucker-Lebensgefühl abzuleiten, darum plädieren sie so vehment für das Überholverbot respektive gegen die Aufhebung oder Lockerung. :ja: ) Ärgerlich ist einfach der Umgang des Gesetzgebers mit der Übergangszone zwischen 3,5 und 4,5t insbesondere auch bei KaWas. Das trifft vor allem aktive, sportbegeisterte Familien mit mehr als einem oder größeren Kindern. Auf der Messe oder beim Händler klingen 3,5t zGG erstmal nach richtig viel Luft für Zuladung, schließlich hat der gewohnte Familienkombi meist nicht mal die Hälfte als zGG. Und der Händler müsste ja völlig dämlich sein, den Kunden auf die gängigen Schönrechnereien und oder alle Nachteile einer Auflastung mit der Nase zu stoßen. Kein Mensch hätte ein Problem wenn beim Übergang von 3,5t auf 3,85t oder 4,25t zGG (was die häufigste Konstellation sein dürfte) die Mehrkosten und Nachteile nur halbwegs proportional ansteigen würden. In der Realität wird man hinsichtlich Straßen-Maut, Führerschein, Prüfungsfristen und Beschränkungen schon wegen 350kg oder 10% Mehrgewicht mit einem Schlag vom großen PKW zum ganz normalen LKW. Das entspricht weder der tatsächlichen technischen Straßenbelastung noch einer sinnvollen Differenzierung nach Privatgebrauch oder gewerblicher Nutzung, ungleiches wird nicht annähernd ungleich behandelt. Im Gegenteil Reisebusse werden sogar - obwohl normalerweise deutliche länger und schwerer als Wohnmobile - auch noch beim Überholverbot bevorzugt. Das ist alles in allem natürlich keine Katastrophe, schon klar, aber gerade in einem Alter sehr ärgerlich wo man vlt. lieber mal den Kindern ein neues Mountainbike kauft, anstatt das Geld für Go-Box, jährlichen TÜV oder ähnliches auszugeben. Hallo Bergcamper, kann deine Argumente schon nachvollziehen, dabei ist aber folgendes zu Bedenken: Hinsichtlich der Beschränkung der Fahrerlaubnis der Klasse B auf FZ bis 3,5 t zG ist zu beachten, dass diese Grenze EU weit gültig ist und wegen der gegenseitigen Anerkennung bzw. Angleichung des Fahrerlaubnisrechts innerhalb der EU diese Grenze auch in Deutschland zum 01.01.1999 eingeführt werden musste. Personen die vor diesem Datum die Fahrerlaubnis der alten Klasse 3 in Deutschland erhalten haben, können froh sein, dass der Gesetzgeber ihnen die Besitzstandswahrung gewährt hat und europaweit durchsetzte, dass die Klasse C1 eingeführt wurde, obwohl es die früher oder zum Teil immer noch, in den anderen europäischen Staaten nämlich nicht gibt. Aus dem gleichen Grund musste Deutschland vergangenes Jahr auch einführen, dass die neu ausgestellten Führerschein alle nur noch höchstens 15 Jahre gültig sind. Die bis 31.12.2013 ausgestellten Führerscheine gelten übergangsweise noch bis 2033. Deshalb kann man es sich in Deutschland abschminken, dass die Berechtigung der Klasse B wegen ein paar tausend Wohnmobilisten irgendwann einmal über 3,5 t angehoben wird. Die älteren von uns, die noch bis 7.5 t fahren dürfen, sind eine aussterbende Rasse, auf die man eh keine Rücksicht mehr nehmen muss. Langfristig wird der Wohnmobilindustrie daher nicht anderes übrig bleiben, als durch bauliche Maßnahmen und neue Materialien die Wohnmobile leichter zu machen, (wie es schon jemand anderes in diesem Thread geschrieben hat) damit ihre Kundschaft nicht gezwungen ist, irgendwann einmal alle die Fahrerlaubnis der Klasse C1 zu erwerben, um überhaupt noch Wohnmobile fahren zu können. Dann sehe ich es noch für realistischer an, dass irgendwann einmal das Überholverbot nur noch für Fahrzeuge über 7,5 t gilt. Die übrigen Nachteile für Womos über 3,5 t (höhere Maut etc) bleiben dann aber immer noch bestehen.
Begreif es doch einfach mal: Es gibt keine Übergangszone! Auch wenn Du diese Wortschöpfung wiederholst und wiederholst - sie ist, zumindest in diesem Zusammenhang, sinnlos. Aus Deinen Überlegungen hinsichtlich gewünschtem Komfort und Transportkapazität hast Du diese "Übergangszone" konstruiert, um Deinen Ausführungen eine Basis zu schaffen, mehr nicht. Mit Wegfall der Basis sind auch alle Ausführungen dazu obsolet, Volker ;-)
Hi Volker, genau DAS ist ja der Punkt: Es gibt keine Übergangszone!. Wenn man eine Familie mit drei größeren Kindern in einen Ducato oder Sprinter KaWa setzt, fünf Mountainbikes und etwas Brotzeit einpackt ist man ggf. > 3,5t aber bei weitem noch kein vollweriger LKW. Man findet sich aber gesetzlich (Go-Box, Führerschein, Überholvebot, Prüfungsfristen etc. ...) übergangslos in bester Gesellschaft irgendwo zwischen Möbellaster (9m 7,5t) und stellenweise noch schlechter gestellt als ein Fernbus (15m 26t). Wenn du das alles toll und gerechtfertigt findest - von mir aus. Aber nicht böse sein wenn ich es nicht akzeptiere. BC Es geht nicht darum, ob ich das als gut oder schlecht empfinde. es herrscht bei uns Meinungsfreiheit. Es geht darum, daß DU deine Meinung als seligmachend empfindest und ständig von einer Übergangszone redest, die ja garnicht existiert. Du jagst einer Chimäre nach, befasse Dich lieber mit Fakten Volker ;-)
Ok, stimme ich zu, frag mich nur warum du dann speziell mit meiner Meinung (zu einem Sachverhalt der tausende von WoMo Fahrern genauso betrifft, nämlich die sonderbare Behandlung der europaweit meistgefahrenen Gewichtsklasse so um die +/- 3,5t) so ein Riesen-Problem hast? Siehst du Nachteile für dich bei dem was ich sage?
Welche "sonderbare Behandlung" .. :nixweiss: Es gilt EU-weit die 3,5 to FS-Klasse .. daran hat sich jeder zu halten - OHNE Übergangszone/Toleranzgrenze oder ähnlich ... Ob Du´s jetzt magst oder nicht : wer drüber muß/will, der braucht nen anderen FS :!: Ob jetzt die Hersteller mit dem Limit spielen, an die Grenze gehen oder nicht - verantwortlich bleibst DU .. niemand anders. Ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht ... :nixweiss: Aber die Chancen eine europaweiten Änderung könnten so in die Richtung NULL laufen, fürchte ich .. :)
Nicht ich habe das Problem, Du hast es, Volker ;-)
Vielleicht bin ich aktuell einer von wenigen die hier über nicht sauber austarierte Vorschriften schreiben, mag ja so sein. Da aber die Klasse um 3.5t die unbestritten meistverkaufte ist, betrifft es letztlich eine Mehrheit oder zumindest sehr große Zielgruppe. Ja, ich bin der Überzeugung, dass auch darunter eine Mehrheit mit den Randbedingungen nicht zufrieden ist. Wahrscheinlich haben viele schon resigniert oder nehmen Bußgelder in die eine oder andere Richtung billigend in Kauf. Auch eine Lösung. Auch der neue <<Frankreich und 3,5t>> Thread mit dem ich bisher nicht das geringste zu tun habe greift letztlich genau einen Aspekt dieses Themas auf. Gesetze oder Vorschriften sind in einer Demokratie durch öffentliche Meinungsbildung sehr wohl und legal änderbar, selbst die DDR und das sog. tausendjährige Reich hat nur jeweils ein paar Jahrzehnte überdauert. Herrliche Steilvorlagen für unsere besonders beharrungsaffinen Politiker (und das Verkehrsministerium ist eines wo nicht erst seit dem jetzigen Amtsinhaber Aktivität großteils nur medienwirklsam visuell simuliert wird) sind natürlich Aussagen wie: Arrangiere dich bitte mit den "Fakten". DAS hieß es auch jahrelang bei den übergroßen Kuchenblechschildern für schwere Motorräder oder bei der Genehmigung für Fernbuslinien. Und siehe da - es geht doch. Was würde denn - nur als Denkmodell - passieren wenn die WoMo Hersteller plötzlich und willkürlich für alle Fahrzeuge über 3,5t immer mindestens den vollen Preis eines 7,5t Luxusliners - sagen wir mal 250.000 EUR verlagen würde? Kein Mensch würde mehr einen 4,2t TI kaufen. Genau das betreiben aber Gesetzgeber und Autobahngesellschaften seit Jahren. Das ist keine Chimäre das ist FAKT. Beispiele stehen weiter oben und in anderen Threads schon genügend. Wenn demnächst ein Hersteller mit einem vollwertigen fünsitzigen und -schläfrigen, halbwegs geräumigen Camper bei einem real mit üblichem Zubehör erreichbaren reisefertigen Leergewicht unter 2950kg unter 60kEUR auf den Markt kommt, bin ich bei den ersten Bestellern. Fürchte nur mit den EURO6 Fahrzeugen werden erstmal wieder zusätzlich 50kg Technik unter der Motorhaube landen. Kleines Nachwort an Volker :ja: - brainless: Es steht dir natürlich frei hier zum X-ten Mal zwei bis drei Stichwörter rauszupicken und mit etwas kleinem Latinum rhetorisch anzureichern, so wie in vielen anderen Threads auch. Das ist sicher ein kurzweiliges Hobby wenn man gerade nicht auf Reisen ist oder am WoMo zu schrauben hat. Es steht jedem frei Postings auch mal missbilligend zu ignorieren oder besser noch konkrete Nachteile zu benennen, die daraus entstünden, wenn von mir und einigen anderen so empfundene Missstände durch den Gesetzgeber beseitigt würden, inhaltlich bringt so etwas zumindest einen Schritt weiter. Hallo bergcamper, bisher habe ich nur mitgelesen, möchte mich aber nun einmal äußern. Ich als "absoluter Laie" und nur Auto- bzw. auch Womofahrerin kann Deine Gedankengänge hier im Forum überhaupt nicht nachvollziehen, da diese hier nichts bewirken können! EU-Rechtler bzw. Politiker werden hier kaum mitlesen und da gehören Deine Ausführungen m.M. nach hin. Warum reichst Du nicht eine Petition ein und sammelst dafür Unterschriften??? Evtl. würdest Du dann hier im Forum entsprechende Unterstützung finden. Und die Petition kann dann an entsprechender Stelle eingereicht werden und könnte evtl. auch ein Umdenken bei den zuständigen Stellen bewirken.
Nur eins zu Deinem abolut unsubstantiierten Beitrag: Diese "Klasse um3,5 t" gab und gibt es nicht - Du aber gründest all Deine Ausführungen darauf, Volker :roll:
Die Jungs in der "Klasse" haben sogar alle recht bekannte Namen: Ducato, Sprinter, Crafter, Transit, Master ... Zu finden bei jedem FIAT Professional, VWN, Mercedes-Benz ... Vertreter unter auch unter tausenden Wohnmobilen aller Bauarten. Merkmal: zGG zwischen ca. 3,3t und 4,5t welches nur durch papiermäßige Eintragung, nicht durch bauliche Veränderungen jeweils unter oder über 3,5t zu liegen kommen kann. Noch Fragen, ja klar :ja: So Jungs, ich fasse zusammen: Es wäre schön, wenn jeder so fahren könnte wie er wollte und was er wollte........ Wir haben aber Regeln, die in einem demokratischen Prozess zustande gekommen sind. 3,5to sind die Grenze - und das ist gut so, damit wir in Europa nicht in jedem Staat eigene unterschiedliche Regeln haben! Sonst wüssten wir wirklich nicht, wie wir uns verhalten sollten. Und wenn jemand die Grenze verändern möchte, dann steht ihm der demokratische Prozess offen (Wahlen, Lobyismus etc...., sich selbst wählen lassen). Überzeugt, alle anderen, das 4,2 to sinnvoller ist als 3,5 to Freut euch, dass wir eine so klar definierte Grenze haben - mit allen Vor- und Nachteilen. P.S. Ich finde 3,5to völlig ausreichend und denke, das das in Zukunft zu Innvationen anregt. Franzosen und Italienier können übrigens schon lange auch leichtere Womos herstellen (Wir hatten einen sechssitzigen und mit sechs Schlafplätzen ausgestatteten Challenger BJ 2007 mit einem Leergewicht von 2,7 to!). Viele Alex Die Frage ist nur, was passiert, wenn die Grenze tatsächlich auf 3,85 to angehoben würde. Wieder eine Diskussion warum nicht 4,2to? Wenn 4,2to dann käme und die Hersteller diese Ausreizen, um noch mehr Luxus, Schnickschnack und Gimmicks einzubauen und es dann nicht mehr reicht, was kommt dann 4,75to? Ich vermute mal im EU-Ausland wird man über die 3,5to Diskussion hier bei uns nur den Kopf schütteln.... Ich verstehe die ganze Diskussion sowieso nicht. Niemand wird gezwungen, ein Mobil unter 3,5 Tonnen zu fahren, auch im Ausland nicht, den entsprechenden Führerschein kann man überall erwerben. Wie schon oft erwähnt, ist dessen Preis im Vergleich zum Womo-Preis ein Furz im Winde, selbst wenn es um Klasse C geht. Und was die Einschränkungen über 3,5 T angeht... umsonst ist halt noch nicht mal der Tod. Entweder Portemonnaie aufmachen oder eben unter 3,5 echten Tonnen bleiben, dann aber auch den Nuhr machen und nicht rumheulen. Man hat sich halt innerhalb der Gesetze zu bewegen, 'ungerecht' schreien ist Kindergarten. Nur meine Meinung. bis denn, Uwe
Womöglich war es ja garnicht nicht so überheblich gemeint wie es klingt, aber das spiegelt die typische Sichtweise von wohlversorgten Ruheständlern wider, denen ansonsten alles Wurscht sein kann. mithin einer kleiner zahlenmäßig werdenen Spezies. Szanarien wo man mit Mitte 50 bei bester Gesundheit sechsstellige Abfindungen abgreift und mit einem nagelneuen 7,5 Tonner ins Wohnmobilistenleben startet, passen gut in die 1990er Jahre. Wer so etwas nutzen konnte, dem sei es auch herzlich gegönnt, aber die nach 1970 Geborenen können davon noch nicht mal mehr träumen. Angesichts von Rente mit 67, zerbröselnden Altersversorgungen usw. das Wohnmobil-Hobby in den Ruhestand zu verschieben erscheint nicht sehr zweckmäßig. Das dämmert auch so langsam den Wohnmobilherstellern. Bei vielen Campern fällt die Nutzung eines WoMo damit zwangsläufig in eine Lebensphase wo Go-Box, Führerschein C usw. aus dem laufenden, versteuerten Erwerbs-Einkommen zu bestreiten sind und sich dadurch fühlbar vom "Furz im Winde" unterscheiden. Wenn ein 3,5t mit Familie nur eingschränkt praktikabel ist und ein 4,2t die selben Kosten und Nachteile nach sich zieht wie ein Zehntonner, dann motiviert das nicht unbedingt zum Kauf. Es wäre einfach eine sympathische Geste der Kollegialität, wenn sich speziell die Herrschaften, die ihr Hobby bereits seit Jahren frei von (wirtschaftlichen) Einschränkungen genießen etwas dezenter darüber freuen und bei den Fragestellungen zumindest neutral verhalten, die für Mobilisten in anderen Lebensphasen sehr wohl einen Störfaktor darstellen. Die Wohnmobilhersteller sehen das - natürlich eigennützig - diffrenzierter und unterstützen Themen wie der Erweiterung des FS B98 auf Wohnmobile sehr wohl. Ich bin 45 und unterwegs mit Familie incl. 3 Kinder. Vom Ruhestand bin ich weit entfernt und werde bis 67 malochen müssen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man sich mit den bestehenden Gesetzen gut arrangieren kann. Man kann halt nicht Rosinen picken. Vielleicht sollte man Tempo 100 und LKW-Überholverbot für alle Womos unabhängig vom Gewicht einführen, dann fällt die Entscheidung für entspannende über 3,5 Tonnen Mobile leichter. :D Diese deutsche Jammer-Mentalität geht mir manchmal tierisch auf den Geist. bis denn, Uwe Ich fahre >3,5t. Mehrkosten KFZ-Steuer u. Versicherung sind nicht nennenswert. Überholverbot kann ein Nachteil sein, aber einen 3,85tèr sieht man sein Gewicht nicht an ;D Schneller als 100km/h bin ich auch mit <3,5 nicht gefahren. Erster TÜV nach 2Jahren(statt 3 Jahre) nach dem 7 Jahr jährlich u. die Maut (Abzocke) in bestimmten Ländern sehe ich schon als mehr als größeren Nachteil. Aber dafür passt es bei mir mit der Zuladung mit einer vierköpfigen Fam. und bin mit meinem Mobil zufrieden. Unsere Gesetze haben schon ihren Zweck u. die Nachteile in Deutschland sind doch überschaubar.
Womöglich war es ja garnicht so unüberlegt gemeint, wie es geschrieben wurde - aber es spiegelt die unqualifizierten Vorurteile von 3,5 t Fahrern wider, die gerne die aktuellen Gesetze ihren aktuellen Bedürfnissen anpsassen würden. Leider eine zahlenmäßig wachsende Spezies.
Szenarien von Mittvierzigern, die sich ein weiteres Leben in unverdientem Wohlstand -mit viele Wochen währenden Urlauben in kostenlosen Luxusmobilen- erträumen, passen überhaupt nicht in die heutige Zeit.
Unsere Tochter wurde 1977, unser Sohn 1979 geboren: Beide dürfen unser Mobil mit 6,5 t zGM fahren.............und tun das auch regelmäßig - obwohl sie 7 bzw. 9 Jahre nach 1970 geboren wurden.
Es wäre einfach ein Zeichen von Verstand, wenn sich die Herrschaften, die ihr Hobby seit Jahren in Urlaub und an Wochenenden mit ihrer Familie genießen, mal darüber nachgedacht hätten, daß viele Leute, die heute als Rentner ihr Reisemobil intensiv nutzen, während des Berufslebens garkeine Zeit, geschweige denn die finanziellen Mittel, dazu hatten. Familienurlaube gab es bei uns, berufsbedingt, leider nur selten. Wenn es möglich war, dann maximal für 10 Tage. Insgesamt nie mehr als fünfzehn Tage jährlich. Volker :roll:
oder
Also an Fach- und Sachverstand unserer Politiker zweifle ich bisweilen. Man muss sich nur ansehen (sorry wird jetzt leicht off-topic) was ein (mittlerweile gottlob ehemaliger) Verkehrminister für einen Terz um das Wechselkennzeichen veranstaltet hat. In Nachbarländern funktioniert sowas seit Jahrzehnten problemlos, nur bei uns wurde es solange durch die Lobby-Maschinerie gedreht bis zu dem Ergebnis, dass Stand 01.01.2015 nicht mal VIERTAUSEND Wechselkennzeichen bei über 40 Millionen zugelassenen Kraftfahrzeugen vergeben sind. Und ich finde auch man kann es gerade für Neueinsteiger, die Foren wie dieses hier ja zur Kaufentscheidung konsultieren nicht oft genug wiederholen, dass die Angaben zur möglichen Zuladung die Hersteller auf Messen und in Prospekten machen ungefähr so viel mit der Realität zu tun haben wie Abgase von manchen VW Motoren mit der gesetzlichen Norm. Hinterher steht das teure, nicht erwartungsgemäß nutzbare Vehikel dann auf dem Hof und man selbst vor einer mehr oder minder zwangsweisen Auflastung mit den hier schon ausführlich diskutierten Konsequenzen. Man kann das natürlich einfach so als gottgegeben hinnehmen, speziell wenn man selbst als Besitzer eines richtig großen WoMos oder der alten FS Klasse 3 (noch) nicht betroffen ist. Die meisten dürften aber Kinder oder Enkel haben, denen sie dann zum Abi noch den C1 "sponsern" dürfen falls diese das Familienwomo mal fahren sollen. Es ist ja auch ein ausgesprochener Schelm wer auf die Idee kommt, dass der Gesetzgeber diese Situation gerne billigend in Kauf nimmt, weil er entweder an den Bussgeldern für Überladung der 3,5 Tonner oder an den Bussgeldern für die > 3,5 Tonner (die unverschämterweise keine Lust haben stundenlang hinter kasachischen EURO minus 5 Lastzügen zu zuckeln) gleichermaßen verdient. Man muss auch kein promovierter Verschwörungstherothiker sein um sich Gedanken darüber zu machen, wer daran verdient wenn Wohnmobilisten (zumindest alle die bis 1998 nicht nach Klasse3 geprüft wurden) ein Führerschein aufgenötigt wird der ggf. teuerer kommt als die Klasse B die man ja längst absolviert hat. Aber wie gesagt, es steht jedem frei das alles gut und förderlich für den Spaß am WoMo zu finden. Moderation:Jetzt sollten wir aber mal wieder zum Thema zurückkommen. Für Verschwörungstheorien gibt es spezielle Foren. |
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