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Verfolgt man verschiedeneste Postings und Threads so läuft es am Ende oft auf die Gewichtsfrage hin, so auch hier bei der >>Kastenwagen für fünf Personenen << Diskussion wie auch dem Thread zum >> Knaus Boxstar <<. Insbesondere für den berechtigten Wunsch nach mehr Fünfsitzern ist das sehr bedeutsam, weil die Hersteller mit reinen Viersitzern von vorne herein den Zuladungsbedarf um 100 bis 120 kg drücken können. Natürlich macht es individuell einen gewissen Unterschied ob man mit 3.5t + 10% Toleranz (was z.B sogar noch der Duc Light mechanisch noch locker hergibt) in Deutschland im Rahmen einer Ordnungswidrigkeit unterwegs ist oder in der im Hinblick auf minimale Verkehrsübertretungen tendenziell totalitären Schweiz. Aber das muss jeder grundsätzlich selber abschätzen. Wie das aktuelle Beispiel VW Diesel zeigt ist das Ausreizen und Überdehnen von Grauzonen überaschend schnell mal am kostspieligen Ende. Der Denk-Ansatz müsste daher m.E. ein völlig anderer sein: Ein WoMo - ungeachtet der Karosserie-Bauweise - für die Bedürfnisse eine Durchschnittsfamile unter 3.5t umsetzen ist machbar (s.a. die Ausführungen von Klaus dazu) , schränkt den Praxisnutzen aber unnötig ein und zehrt vor allem jegliche Reserven auf. Demgegenüber wird ein aufgelastetes Wohnmobil über 3.5t hinsichtlich Führerscheinregeln, Besteuerung, Mauteingruppierung usw. behandelt wie ein mittelschweres Nutzfahrzeug mit bis zu 19t. Nur 20% mehr zGG schlägt mit zwei-, drei-, vierfachen Tarifen zu Buche. Das ist unangemesssen und nicht sachgerecht, der Grundsatz der Gleichbehandlung wird eindeutig verletzt. Oder kann mir jemand erklären wie ein WoMo mit rund 4t und ein 50-sitziger Fernbus vergleichbar sein sollen? Fazit: Die praxisferne 3.5t Grenze für So.Kfz. Wohnmobile muss weg und auf mindestens 4.0t oder 4.2t angehoben werden und zwar einheitlich auf EU weiter Basis. Das würde auch viele Fälle der endlosen Diskussion zum Überholverbot für WoMos obsolet machen. Es wird Zeit, dass sich die Hersteller hier endlich stark machen. Die Inhaber der alten Führerscheine mit "Klasse 3"sind mehrheitlich über 50 und werden täglich weniger. Zwei, drei Fahrstunden mit einem Transporter im Rahmen der normalen praktischen Ausbildung sollten - mittleres Talent zum Autofahren vorausgesetzt - völlig reichen, um mit ein paar cm. mehr Fahrzeuggröße vertraut zu werden, alles weitere ist nur Beutelschneiderei. Caravan-Industrie, Interessenverbände und Presse täten gut dran endlich der Lobby aus Fahrschulen und Prüforganisationen deutlich entgegen zu treten. Oder wurde schon irgendwo ein plausibler Beweis erbracht, dass ein Sicherheitsgewinn zu verzeichnet worden wäre, seit Klasse B nur noch bis 3.5t geht? Moin
Da werden die Hersteller die nächsten Jahre reagieren (machen Die ja jetzt schon ) . Wer genau nach Wohnmobilen der "höheren Klasse" schaut , stellt fest das super Mobile mit 7,5 to und mehr meistens günstiger sind wie ein"" Runtergerittenes 3,5 to Mobil"" gleichen Baujahres :ja: , halt Angebot und Nachfrage. Wer dann noch einer 2èr Schein besitzt , kann sich Überlegen ein vernünftiges Mobil oder "Überteuerte Weissware". Die Hersteller werden den "Teufel" tun in die Gewichts- Grenze einzugreifen , denn die unter 3,5 to Grenze ist der am Gewinnbringendste Markt ..... auf dem Wasser ist es auch nicht anders als auf den Strassen. Wenn ich ein grosses Boot fahren möchte, mache ich den erforderlichen Führerschein. Wenn ich den erforderlichen Führerschein nicht machen will, muss ich eben mit der Nussschale und 15PS-Motor übers Wasser schaukeln. Aber ich käme nicht auf die Idee ewig irgendwo rumzuheulen und zu schimpfen! Und wenn schon die Gewichtsklassen raufgesetzt werden sollen, dann bitte nicht auf 4t, sondern auf 14T! Sollen dann ja Alle zufrieden sein und nicht nur ein paar! In meine Augen bringt das hochsetzen der Gewichtsklassen gar nichts. Es ist vielleicht für eine kurze Zeit gut und dann fängt es wieder an, dass die Mobile an der 4,2 to oder 4,5 to Grenze kratzen. Es müssen die Hersteller in die Puschen kommen und sich andere Materialien/Bauweisen einfallen lassen um das Gewicht zu drücken. Innovationen sind gefragt, im Fahrzeugbau wie im Zubehör. Das beste Beispiel sind die Batterien. Hälfte Gewicht doppelte Leistung. Bringt nicht auch eine Umstellung auf 24 Volt etwas? , Christian an: Thomas56: Was genau wäre jetzt eine diskussionswerte Ableitung aus deiner Argumentation? Klasse3 ging schon mal bis 7,5t das war vlt. tatsächlich etwas to much, 3,5t ist nicht praktikabel also was ist die Logik dazu? Nicht jeder hat die Zeit und die Möglichkeit wegen 400kg und vier Wochen Urlaub im Jahr Führerscheine nachzumachen (das mag für einen rüstigen Frühpensionär vlt. noch machbar sein ). Mir persönlich geht das Führerscheinthema übrigens ziemlich an der Hosennaht vorbei, hab noch alte Klasse2 vom Herrn Bundeverteidigungsminister spendiert bekommen. Wer noch Klasse 3 hat muss heute mindesten 35 Jahre alt sein und auch solche Leut trifft man heutzutage beim Campen, auch wenn das manchen hier mglw. mißfällt, Den Rest kann man sich leicht ausrechnen.
für dich vielleicht Für viele sind eben 7,5t zu wenig und die hätten auch gerne ne Tonne mehr. Selbst wenn man auf 4t geht, werden sich die Hersteller davon gleich 450kg greifen und das Gejammer geht von vorne los. Also gleich auf 14t, dann ist Ruhe.....zumindest erstmal.
Ja, ich auch. Aber (!) damit ist an deinem 50. Geburtstag Schluß. Oder Du gehst zur Untersuchung zum Arzt; und das dann alle weitere 5 Jahre wieder --> Link
Also Thomas56: Das fass ich jetzt mal so zusammen, ein anständiges WoMo hat für dich 14t, du hast schon alle Scheine dazu und bist deswegen auch rundrum zufrieden. Da du das Thema >>3,5t zGG nach 4,2t<< z.B. im Sinne junger Familien die Campen möchten nicht unterstützen willst, ist eigentlich dieser Thread für dich auch gar nicht so wirklich nicht interessant - oder? ich bin nicht zufrieden, weil ich möchte mit Klasse 3 bis 14t fahren dürfen! Klar darf ich mit meinem Klasse 2 die 14t fahren, aber ich will es auch mit Klasse 3 dürfen! Wo ist der Unterschied? Beide Klassen erwarten Geschenke und wollen nichts (grösseren Führerschein) dafür einsetzen. Hallo, ich bin als alter 3er Inhaber nicht von diesem Führerscheinwahn betroffen. Ich frage mich aber dennoch, ob es denn diese absurden Unterscheidungen bei den einzelnen Führerscheinklassen geben muß. Früher gab es die Klassen 1-5, dazu noch Bus und Sonderfahrzeuge und es ging auch problemlos.
Früher hat man uns auch nicht die EU übergestülpt! Auch die heutige Führerscheinregelung ist ein Resultat von dem wo man bei den Wahlen die Kreuze gesetzt hat! Also aufregen dürfen sich nicht wirklich viele. Ich glaube eher, er möchte damit sagen, dass die 7,5 to. Fahrer auch gerne lieber eine Gewichtsklasse mit bis 8,5 to. oder mehr hätten. Egal wohin man die Grenze der jeweiligen Gewichtsklassen setzt, es reicht (manchen) immer wieder nicht. Unter 3,5 to. ist es natürlich am extremsten. Im Grunde genommen können wir Deutschen eh froh sein, dass es die Regelung Besitzstandswahrung gibt. Auch wenn es immer weniger Menschen gibt, für die sie zutrifft. , Christian Ich halte den Führerschein oft für die völlig untergeordnete sache. Es wären sicherlich viele bereit den C1/C zu machen. Aber die wenigsten sind - zumindest kommt es mir so vor - bereit dazu wenn sie über 3,5t sind nur mit 100km/h zu fahren und Go-Box usw. zu akzeptieren. Dass wäre mit sicherheit das nächste. Mann stelle sich vor alle 3,5er dürften mit Führerschein B bis zu 4,5t auflasten aber haben plötzlich Überholverbot für Kfz über 3,5t. SKANDAL :lol: :lol: Ich habe in den Foren seltenst gelesen - den C1 kann ich mir nicht leisten, der kostet zuviel. Ich gebe zu als "alter 3er" habe ich leicht reden. Aber wer die Foren so mitliest hört fast immer die Frage nach "welche Nachteile hat über 3,5t" und nicht "was kostet der Führerschein".
Aber egal ob neue Materialen oder Zubehör, irgendwann ist mit der Inovation Schluss, spätestens wenn du mit 3,5t gegen die Wand bretterst. Masse ist und bleibt Masse. Wenn die Materialen leichter werden, werden sie entweder weniger stabil oder teurer. Aber teuer wollen wirs auch nicht, oder? Und ob du 12V Batterien oder 24V oder sogar 48V hast ist solange egal wie du z.B. die Leistung von 1 kW speichern willst für den Betrieb deiner Nespresso. Die Energiedichte bleibt gleich. Ja, du kannst auch auf Lithium-Batterien umstellen, damit gewinnst du gegenüber einer 100 Ah Batterie 50% Gewichtseinsparung. Da du aber kein % über die Straße bewegst, sondern 3500 kg beträgt die Einsparung gerade mal 12 kg. ich meione ja nur, Andreas
Braucht doch kein Mensch ! Wohnmobilfahrer , die nur den 3'er haben können einen Anhänger ziehen und zudem wurde noch das ZGGW. raufgesetzt auf 4250 kg mit BE Schein --> Link .ansonsten geht ein Einachsanhänger ohne E zusatz immer noch mit 750 kg iO. und somit steckt DIESER Kunde die 400 kg locker weg wenn er möchte -> Das wissen die Hersteller :mrgreen:
Hallo Andreas, diese Meinung vertrete ich ganz und gar nicht. 1. zu Masse bleibt Masse. Ich kann das Fahrzeug aber so gestalten, dass die Energie besser abgefedert wird. Dann muss sich die Konstruktion ändern. Schau Dir mal die Formel 1 an. Die knallen mit Geschwindigkeiten an die Wand, das war vor Jahren noch unvorstellbar. 2. Materialien werden leichter = weniger stabil oder teurer. Schau Dir die Luftfahrt an. Stabil, leichter, effizienter, und teurer wird ein Flug deshalb auch nicht mehr als eine Bahnfahrt. Es gibt momentan Herstellverfahren für Teile, die werden einschlagen und die Herstellung von komplexen Teilen (bionische Teile) revolutionieren. Ich möchte kein Hersteller von Fertigungsmaschinen im Metallbereich sein. Das beste Beispiel ist der 3D-Drucker für Jedermann. Zerspanungsmaschinen wird in Zukunft keiner mehr brauchen. Schau mal nach "adaptive Manufacturing". Wir haben Bauteile in der Firma, die sind mit keiner Zerspanungsmaschine hergestellt worden und wiegen einen Bruchteil des bisherigen konventionell hergestellten Bauteils. , Christian
Die sind doch garnicht vergleichbar. Oder meinst Du, wieso bei Überholverbot für KFZ über 3,5 t ein 50-sitziger Fernbus auf der Autobahn überholen darf, das Wohnmobil mit 4,0 t aber nicht? Volker ;-) Jaja das Liebe Gewicht und der Führerschein Meiner Meinung nach liegt es nur an der 3,5 t Grenze in dem EU Schein Eigentlich war es ja wohl so gedacht das jung Führerschein Inhaber nicht mehr mit nem 5 tonnen Sprinter auf der linken spur rumrasen. Als ich zum ersten mal 7,5 tonnen gefahren bin hatte ich ordentlich nasse Hände aber wieviele machen sich darüber keine Gedanken. 80 km/h mit nem VW Polo oder mit nem 5 tonnen Kastenwagen mit 3,5 tonnen Hänger ist ein unterschied 200m vor dem Stauende. Voraus schauendes Fahren bekommt ne ganz andere Bedeutung. was mir nicht in den Kopf geht ist diese Sonderregelung für Reisebusse von wegen 100 km/h und Überholverbot. Aber was nutzt das Gejammer Ich fahr 3,5 tonnen mit 2 tonnen Anhänger Gemütlich mit 80 auf der linken spur mit der Reisebussen im Nacken Alles gut oder nicht? :evil: Man muss sich halt mit den Gegebenheiten arangieren. Diskusionsbedarf gibt es hier ja noch ohne ende und andere bessere lösungen. ich hab meine für mich gefunden wenns bessere gibt na los her damit
Nicht zwangsläufig. Bei höheren Spannungen hast du weniger Ströme, damit dünnere, leichtere Kabel. Evt. wirkt sich das auch innerhalb des Akkus aus. In Summe wirds aber nicht allzuviel sein.
Stimmt, klingt nach wenig, aber wenn man an einer absoluten Grenze zu knabbern hat (3,5t), dann machen eine Reihe von kleinen Werten am Ende vielleicht den Unterschied.
Indem die Fahrer massiv geschützt werden durch das Monocoque. Wie will man das preislich und konstruktiv auf ein Womo übersetzen ? Außerdem brauchen sie auch noch Auslaufzonen oder Reifenstappel, weil sie sonst zwar geschützt werden, die Beschleunigungskräfte aber zu hoch sind, weil nichts am Wagen eine Knautschzone darstellt.
Und zu welchem Preis ? Beim Flugzeug brauchst du generell wenig Gewicht und das wirkt sich direkt im Spritverbrauch aus, der einen beträchtlichen Teil der Kosten ausmacht. Hier können sich Einsparungen im Gewicht rechnen. Aber wo rechnet sich da was beim Womo ? Die meisten fahren nicht soviel im Jahr und haben soviel weitere Kosten, daß 1-2l/100km sich kaum auswirken. Andererseits ist ein Womo für viele (gerade bei 3,5t) sowieso schon grenzwertig teuer, da ist einfach kein Spielraum. RK
Du glaubst doch nicht, dass die Firmen teurer herstellen wollen? Natürlich wird es preiswerter. 1. Du kannst die Formen wählen, die sich optimal auf die Belastung auswirken. Also Hohlräume und Formen schaffen, die mit der bisherigen Technik nicht herstellbar waren. 2. Du kannst Kleinserien/Einzelteile fertigen ohne irgendwelche Werkzeuge anfertigen zu lassen und das mal kurz über Tag/Nacht. 3. Du brauchst nur das Material, das auch wirklich im Bauteil gebraucht wird. Der ganze Zerspanungsabfall fällt weg. Ich spreche hier nicht von Blechteilen. Die werden sicherlich noch einer anderen Revolution (Faserverbund) weichen müssen. , Christian Hier ein Beispiel eines Fahrradrahmens, der generativ hergestellt wurde. Gewichtseinsparung 33% und das ist erst er Anfang. --> Link , Christian
Dafür ist das sicher ein guter Weg, aber funktioniert das auch in einer Großserie ? Wenn jeder Cent eingespart werden soll und die bisherigen Technologien sehr weit auf Kostenersparnis hingetrimmt wurden ? Bisher sind die 3D-Drucker teuer und langsam. Und bei hohen Festigkeiten wird es nochmal aufwendiger. RK
ich hätte auch den hier anbringen können: :thema: Nachdem hier Konkretisierungen von Fragestellungen gleich als "politische Äußerungen" zensiert werden, ist es glaub ich allerhöchste Zeit mich aus diesem Forum endgültig zu verabschieden. Viel Spaß noch mit euere Vorstellung von Meinungsfreiheit und Diskussionskultur. Allzeit "gute Reise" und eine schöne Zeit noch !!
Du sagst es.... bisher teuer. Wie alles am Anfang. Hohe Festigkeiten? Das ist ja gerade einer der Vorteile dieses Verfahrens. Es werden ganze Abteilungen in den Firmen eingerichtet, und sogar ganze Firmen gegründet. , Christian Bergcamper, nichts für ungut, aber das Thema ist etwas ausgeweitet worden. Es ging ja um die Klasse bis 3,5 to. und das Ausweiten dieser Regelung. Mein Kommentar dazu war, die Hersteller sollten leichter bauen und nicht der Staat die Gesetze ändern. Denn das Problem wird dadurch nur vorübergehend, nicht nachhaltig gelöst. In einem Forum diskutiert man das Thema unter anderem auch mal abschweifend, aber immer noch themenbezogen. Dies ist ein großes Forum mit vielen Usern und deren Gedanken/Meinungen. Ich habe auch nicht verstanden, warum Du einen neuen Thread aufmachst, nur weil die Antworten/Diskussionen nicht in deinen engen Korridor der Fragestellung passen. Man (also Du) kann doch nocheinmal eine Frage stellen um wieder zur ursprünglichen Fragestellung zurückzukehren. Also nicht gleich eingeschnappt spielen (sich verabschieden), sondern im eigenen Thread aktiv mitwirken. , Christian Auch ich halte die 3,5 to-Einschränkung, im Gegensatz zur alten 7,5 to Regelung, die auch für mich gilt, für unsinnig. Allerdings aus folgenden Gründen: 1. Wohnmobile könnten, bei gleicher Größe, sicherer gebaut werden. Es gäbe keine Zwangs-Gewichtsgrenzen für 6,5 - 7,5m-Mobile. 2. Wohnmobile würden dadurch nicht zwangsläufig größer. Ein Kastenwagen-Fahrer würde dadurch auch kaum zum Liner-Fahrer. Ein Allrad-Freak würde ebenfalls kaum zum Busfahrer mutieren. 3. Es gibt natürliche Grenzen für die Größe. Alsda wären a) der mit der Größe einhergehende Preis (pro Meter X-000 Euro ... wie bei Booten), sowie b) der Wille, Busse überhaupt fahren zu wollen. Beispiele gibt der Gebrauchtmarkt her, es werden nicht wenige 10 bis 20 Tonner angeboten, die hierzulande auf geringes Interesse stoßen. Was will man in südlichen Ländern in den engen Ortschaften mit einem Reisebus ? Schon mit meinen 9 Metern (mit Mopped- oder Fahrradträger) stoße ich auf vielen Campingplätzen an deren Stellflächen-Grenzen. 4. Jeder erwachsene Führerscheininhaber kann mit einen Mini Cooper Leute zu Tode bringen. Warum sollten mehr Menschen gefährdet sein, wenn ein 7m Mobil statt 3,6 nun 3,8 oder 4,5 to wiegt ? Es wäre sinnvoller, Fahrsicherheits-Kurse für Neu-Wohnmobilisten vorzuschreiben. Auf solchen Kursen würde soviel mehr an praktischen Erfahrungen vermittelt, als in Fahrschulen für die nächst höhere Gewichtsklasse. Für Wohnmobil-Händler wäre es in Zusammenarbeit mit den Herstellern ein Leichtes, solche Kurse für kleine Gruppen zu organisieren. Das wäre ein echter Beitrag zur Verkehrssicherheit. Ich habe bereits mit 11 Jahren Segelboote gefahren, später jahrelang eigene, größere Boote gehabt. Viele Jahre Segeln auf unterschiedlichen Revieren ergeben ein gerüttelt Maß an Erfahrungen. Mein Schwager dagegen hatte nie ein Boot, dafür aber einen Sportbootführerschein. Er bekommt ein Boot geliehen, ich nicht ...
Lieber Entdecker, danke für die Aufmunterung. Hatte ja ganz bewusst niemandem auch nur den Hauch eines Vorwurfs gemacht, vieles was gesagt wurde (Leichtbau z.B.) ist ja prinzipiell auch interessant (und sorry, aber bei ein, zwei Beiträgen wären mir schon Vorwürfe eingefallen), aber wenn genau die Konkretisierung einer Fragestellung gleich als AGB widrige politische Betätigung abgestaft wird, dann kann ich mich ja gleich bei einem Nordkoreanischen Forum anmelden (ist jetzt tatsächlich politisch - weiss schon, aber den Rausschmiss riskier ich, finde eh den Button zum Profil löschen nicht) Also, sorry - echte keien Lust mehr ...
Puh, danke ganz genau darauf wollte ich raus !!!
Nimm es nicht persönlich. Es ist sicher nicht einfach so ein Forum zu führen und aufpassen zu müssen, dass etwas ausartet. Ich möchte diese Tätigkeit nicht übernehmen und muss mich auch öfter mal zusammenreißen nicht das Handtuch als User zu schmeißen. Einfach mal ne Nacht drüber schlafen und es geht wieder, auch wenn das Wetter im Münchner Süden grad nicht so toll ist :D So zurück zum Thema. Das mit dem Bootsschein finde ich auch ein Paradebeispiel für eine schwachsinnige Regelung. Dort darfst Du sogar fahren ohne Führerschein, Hauptsache einer an Bord hat einen. Aber wie gesagt, wir jammern in D auf hohem Niveau. Frag mal in den Nachbarländern nach, was sie von unserer Besitzstandswahrung halten. , Christian
Hi Christian, Es scheint ja so zu sein, dass sich wirklich von der 3,5t Regel Betroffene hier nicht deutlich äußern mögen, aber dafür zahlreiche Nicht-Betroffene den Wunsch haben ausführlichst mitzudiskutieren, so wird man aber z.B. Politiker oder Hersteller nicht überzeugen können. Machen wir halt weiter wie gehabt: Entweder mit gefakeden < 3,5t auf die Ammortisation von Bußgeldern für Gewichtskontrollen zocken oder für > 3,5t brav sinnlose, teure Führerscheine nachholen, Maut blechen wie die Kieskutscher und hinter kasachischen Truckern herzockeln, die nebenbei noch telefonieren und ihren Laptop oder anderes bearbeiten. Wie auch immer - schönen Sonntag noch! Schöne Tja, thats life. Ich wette, es fahren > 50% der 3,5 to. überladen durch die Gegend. Das merkt man schon alleine daran, wie oft es um die Frage geht: wieviel darf ich überladen in D, A, CH, .... und was kostet es. Man versucht sogar noch die Toleranz auszureizen, auf nicht ertappen spekulieren und Klappe halten. Uns waren die 3,5 to. beim Laika zu wenig und haben deshalb aufgesattelt. Jetzt haben wir vollbeladen (mit Moped, 170 L Diesel, 350 L Wasser) noch ca. 600 kg Luft nach oben und trotzdem im Frühjahr die Sicherheit durch einen Retarder erhöht. Wenn wir nicht den Besitzstandwahrungsvorteil hätten, dann würden wir auch in den sauren Apfel beißen und den Schein machen. Selbst der LKW Schein war bei uns in Diskussion, aber die Erfahrung mit LKW-Verbotsschilder auf unseren Reisen hat uns letztendlich davon abgehalten. Also was nützt eine Erhöhung der 3,5 to. (Oder 7,5 to) Grenze, wenn die Schilder, Maut und sonstige Bestimmungen nicht mitspielen. , Christian
Damit hast Du,Christian,den Nagel auf den kopf getroffen. In einem anderen Thread habe ich auch meine vermutung geschrieben das nicht der Führerschein das eigentliche problem ist. Den FS C1 hättest Du gemacht. Aber viele wollen "Rosinenpicken". Mit B bis 4,5t . Aber ohne Maut . Das Forum hier hat .de endung. Wer zahlt in D Maut fürs Womo ? Und gerne schneller als 100. Achja , wenn man mit B 4,5t darf keine Go-Box sondern Pickerl. :ja: Der C1 dürfte ca. 1500€ kosten. Kein Pappenstiel aber man macht ihn einmal. Nur geht es (wohl) gar nicht darum.
Verstehe den Begriff "Rosinenpicken" in dem Zusammenhang nicht. Natürlich macht das ganze nur Sinn wen gilt WoMo < 4,2 t = PKW fertig aus. Ob sich die Autobahngesellschaften, die ja formal eigenständig sind und ihre Preis enach Marktgegebenheiten ( :lol: ) festlegen daran halten ist ja nochmal eine eigene Thematik. Mam kann es aber auch aus der andren Richtung im Sinne Verbraucherschutz und Umkehr der Beweislast herleiten: (Ist jetzt etwas amerikanisch im Gedankengang aber nur um es zu verdeutlichen): Das zGG liegt bei 3.500 kg, aufgrund von Wiegetoleranzen sind davon schon mal 3% abzuziehen => 3.395 kg. Lebensnah gerechnet hat ein Camper 75kg Lebendgewicht :oops: 20 kg Gepäck + 10 kg Proviant + 20kg für pbliche Sportgeräte ==> 125kg/Nase Die Rechnung für einen Vierpersonecamper sieht dann so aus: 3.500 - 3% => 3.395 - 4 x 130kg - 3% Fertigungstoleranzen => 2.788 kg Dann ziehen wir davon nochmal gängige Sonderausttattungen (ist jetzt exemplarisch aus der Sunlight Preisliste) ab: Basic Paket 22kg Chassis Paket 30kg Active Paket 4kg 96kw Motor 15kg 2. Batterie 27kg großer Kühlschrank 15kg Hubbett 55kg => 2.620kg Damit müßte - rein aus Verbraucherschutz - jeder Hersteller nachweisen, dass er mit 2.620 kg ein reisefertiges dh. mit 100% Gas, 100% Wasser, 100% Kraftsoff, Bordwerkzeug, Kabeltrommel etc. auf die Räder stellen kann. Und schwupps stünden auf dem Caravan Salon 2016 nur noch Zweisitzer mit 2.870kg könnte das gerade so gehen. Und dann möchte ich mal sehen wie schnell die Hersteller in Brüssel vorstellig werden und die 4,2t durchdrücken. Schönen Abend noch ...
Was haben denn Fahrschulen und Prüforganisationen mit der aktuellen Gesetzgebung zu tun? Übrigens war es die Lobby die Caravan-Industrie die für die Fahrerlaubnisklasse B96 heftigst plädiert hat.
Warum soll Brüssel für die gesamte EG Vorschriften ändern, nur weil ein paar Deutsche nicht Willens sind, den Führerschein der Klasse C1 zu machen? Den Änderungen müssen alle EG-Staaten zustimmen. Es wäre vermutlich einfacher in Deutschland die Klasse B als Einstiegsklasse durch die Klasse C1 zu ersetzen. Das würde national wohl gehen.
Ein nationaler Alleingang ist nicht möglich, die 3. Führerscheinrichtlinie setzt aber B voraus. Und selbst wenn man B komplett streichen würde, müsste das Ausbildungsfahrzeug für C1 eingesetzt werden. Und wenn du jetzt mal in FeV schaust und einem(er) 17 jährigen erklärst, dass dies sein Ausbildungsfahrzeug sei........
Ist nur eine Frage, wie man das definiert. Grundausbildung auf Klasse B mit Prüfung und Zusatzausbildung auf C1 mit Prüfung. Man könnte die Klasse B nur nicht mehr alleine beantragen. Und ganz ehrlich, die Generation 17 und 18 kann doch eh alles...
Naja, definiert ist das ganze schon eindeutig... Der von dir beschriebene Ausbildungsgang ist aber heute schon so geregelt. Da braucht es keine Änderung. Die Kosten für die Erweiterung, macht man dies in einem Ausbildungsgang belaufen sich dann auf ~ 500,--€.
Wer außer den genannten Organisationen profitiert denn seit 16 Jahren davon? Soll mir einer sagen z.B. ein TÜV Süd hatte nicht das politische Netzwerk sowas durchzudrücken. Aber vemutlich hat seinerzeit (= 1998) sogar gereicht zuszudehen und sich über den "Harmonisierungswahn" der EU ins Fäustchen zu lachen. Und dann noch ein Bild in der "BILD" vom 100ten Kurierfahrer der den Sprinter in die Böschung gesetzt hat und fertig war die 3,5t Regel.
Ja natürlich, wer denn sonst, außer vlt. noch der Verband der selbständigen Hausmeisterbetriebe? Nur zu dumm, dass man fulminant verpennt hat die Wohnmobile dort reinzunehmen. Wenn ein Gespann mit 4,25t sicher bewegt werden kann wird er/sie es ja wohl auch schaffen ein Wohnmobil mit 4,25t sicher zu bewegen. Gliederzüge sind erwiesenermaßen deutlich schwieriger zu beherrschen als Einzelfahrzeuge (stimmts Daniela - RETourer?) . Aber wenn es über den B96 mit den 4,25t funktionert soll es mir genauso recht sein, eien erster Schritt wärs. Das Mautthema bleibt dabei natürlich offen Schönen Abend noch
Bevor du so einen Mist verzapfst, beschäftige dich erstmal mit den europäischen Verträgen.
Genau andersrum wird der Schuh draus! Wenn vom Gesetzgeber bei 3,5t zGG eine realistische Zuladung und eine Gewichts-Toleranzrechnung zu Lasten der Hersteller als Voraussetzung zur Zulassung von Sitzplätzen während der Fahrt ins Spiel käme, wäre die Klasse Alkoven / Integrierte / Kastenwagen faktisch zum Zweisitzer degradiert (Hab das oben mal überschlägig durchgerechnet). Mit Zweisitzern läuft aber ein Großteil des Vermietgeschäftes nicht und spätestens das ist existenzbedrohend für die Branche. (Wer es nicht glaubt - einfach mal mit einem Händler in der Nebensaison einen Kaffee trinken, die vermieten fast alle und nur in der Kombination funktioniert das Camping Geschäftsmodell gewinnbringend). Trifft übrigens in EU Nachbarländern wie Italien noch stärker zu als in Deutschland. Und was macht die Branche bei Existenznöten, sie lässt das Netzwerk spielen. (und wenn hier jetzt nochmal das Wort "Mist" fällt liebe Daniela, dann hol ich mir nen Moderator dazu ;-) Bergcamper, vielleicht solltest du dich mal wirklich mit der gesetzlichen Realität und den europäischen Zusammenhängen vertraut machen, bevor du hier so rumholzt........
Es gibt keine Toleranzen. Warum auch? Die Hersteller und natürlich auch der Besitzer des WoMo haben die Möglichkeit die zGM zu verändern.
Na dann klär uns unwissende, ignorante Nicht-Volljuristen doch bitte mal auf wem wir die sinnfreie Beschneidung der Klasse 3 auf Klasse B bis 3,5t samt der anderen eklatanten Benachteiligungen von WoMos über 3,5t in Wahrheit zu verdanken haben. Freu mich drauf, vlt. arbeite ich mich hier ja wirklich an den falschen "Schuldigen" ab! |
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