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Doppelter Boden = Wintertauglich?


Digio71 am 14 Jan 2016 20:52:14

Hallo,
Habe mir vor 3 Wochen meinen Traum verwirklicht und mir ein Wohnmobil gekauft. Lmc liberty 551, 12 Jahre alt.
Wir wollten zwar erst als Rentner uns ein Wohnmobil kaufen aber das Leben ist zu kurz :-).
Jetzt wollen wir, meine Frau und mein 4 jährigem Sohn einen Kurzurlaub in Österreich machen.
Unser Wohnmobil hat einen doppelten Boden. Bedeutet ein doppelter Boden immer gleich Wintertauglichkeit?
Danke!

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Klausimaus am 14 Jan 2016 21:05:07

Moin!
Nur dann, wenn die entsprechenden Leitungen und Frischwasser- sowie Abwassertank im - beheizten - Zwischenboden verlaufen und günstigerweise auch der Ablasshahn fürs Grauwasser ebenfalls im Zwischenboden ist.
Gruß Klausimaus

momobaer am 14 Jan 2016 21:17:09

Genau Klausimaus, recht hast Du.

So ist das bei uns. Alles im doppelten Boden!

VG Claudia :ja:

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Digio71 am 14 Jan 2016 21:37:38

Dann ist mein LMC leider nicht wintertauglich:-(
Dann muss ich noch bis zum Frühjahr warten.
Danke für die Antworten!

eposoft am 14 Jan 2016 21:54:15

Gratuliere zu der Wahl und viel Freude damit. Er ist auf jeden Fall besser Winter geeignet als ohne doppelten Boden. In der Regel verlaufen die Wasserinstallationen im geheitzten doppelten Boden. Auch ist der Wohnboden dadurch wärmer. Mit dem Alkovenfahrzeug solltet ihr das Fahrerhaus abtrennen können, das reduziert den Wärmeverlust. Falls der Abwassertank nicht im doppelten Boden liegt, einfach weniger Wasser nutzen, einen Eimer unter den Auslauf stellen und den Ablauf offen stehen lassen. Es gibt viele Wintercamper die haben keinen doppelten Boden. Die Toilette könnt ihr trotzdem nutzen, Duschen werdet ihr nicht da drin sondern in geheitzten Campinganlagen, Abwaschen ebenso. Das bisschen Wasser für Zähneputzen, abschminken und Händewaschen, füllt den Kessel in zwei bis drei Tagen.

Im Winter soll man aber noch auf sehr vieles achten. Winterreifen, Schneeketten mitnehmen, Schaufel (Armeeklappspaten und Schneeschaufel), Schneebesen um das Dach von Schnee und Eis zu befreien (Evtl. eine Klappleiter um hoch zu kommen), eine Abtropfnase für den Heizungsstutzen oder eine Wäscheklammer drauf klipsen. Holzbrettchen unter Stützen, damit diese nicht anfrieren (Brettchen kann dann nach der Wegfahrt mit dem Spaten freigeschlagen werden). Frostschutzzusatz für Scheibenreiniger mindestens mit 50% mischen. Winterdiesel tanken. Kleine Elektroheizung (Keramikheizer) als Notfallabdeckung. Abtropfbrettchen für Schuhe. Isomatte klein um drauf zu knien bei Kettenmontage

Nach auffahren auf Keile das Fahrzeug mit Gegenkeilen vor dem rückrollen sichern und die Handbremse lösen, damit die Bremsen nicht anfrieren. Scheibenwischerarme mit Wäscheklammern von der Scheibe abheben, aber nicht aufstellen, weil sie sonst durch herunterrutschende Schnee- oder Eismassen abgebrochen werden können. Fahrerhaus mit Aussenmatten abdecken.

Na, das reicht mal für's erst.

Es ist ein tolles Erlebnis, im Winter mit dem Wohnmobil zu reisen und zu campen.

Gruss Ernst

Digio71 am 14 Jan 2016 22:12:00

Danke eposoft für die vielen Tipps! Mein Abwassertank ist nicht im doppelten Boden. Vielleicht riskiere ich es nächstes Wochenende mal und stellen einen Eimer unter den Abwasseventil.
Noch einen schönen Abend!

felix52 am 14 Jan 2016 22:26:00

Mal abgesehen davon hat "Wintertauglichkeit" wohl auch etwas damit zu tun, ob genügend Batteriekapazität
vorhanden ist. Gerade zur Zeit sind "Stromplätze" rar. :)
Usw. usw.

Allerdings sollte es kein Problem sein, bei einem "beheizten" Doppelboden sich mal eben mit dem eingeschalteten
Föhn der Holden liegend an das Ablassventil zu legen. Zuerst tröppelt es. Dann schiesst es heraus.... :)

eposoft am 15 Jan 2016 00:14:24

Den Liberty hat es auch mit beheitzten Tanks gegeben, bitte mal prüfen, ob das nicht verbaut ist. Wenn der Frischwassertank im beheizten Doppelboden ist, ist das grössere Problem schon mal gelöst. Bezüglich Strom, da würde ich schon erst mal an Orte mit Stromanschluss fahren.

Gruss Ernst

Digio71 am 15 Jan 2016 10:07:30

eposoft hat geschrieben:Den Liberty hat es auch mit beheitzten Tanks gegeben, bitte mal prüfen, ob das nicht verbaut ist. Wenn der Frischwassertank im beheizten Doppelboden ist, ist das grössere Problem schon mal gelöst. Bezüglich Strom, da würde ich schon erst mal an Orte mit Stromanschluss fahren.

Gruss Ernst

Sorry muss jetzt mal dumm fragen:
Wie erkenne ich ob der Doppelboden bzw. die Tanks beheizt sind?
Der Frischwassertank ist in der Mitte und ich kann von innen einen Deckel aufmachen und in den Tank schauen. Ansonsten habe ich keinen Zugang zum Doppelboden.

wolfherm am 15 Jan 2016 11:37:43

Wenn der Abwassertank beheizbar ist, dann muss es einen Schalter dafür geben. Bei mir kann ich das über das Boardcontrol-System oberhalb der Eingangstür steuern.

andwein am 15 Jan 2016 12:52:45

Digio71 hat geschrieben:Dann ist mein LMC leider nicht wintertauglich:-(
Dann muss ich noch bis zum Frühjahr warten.

Fahr einfach und lerne die Stärken und Schwächen kennen. Ich bin jahrelang mit einem Womo in den Skiurlaub gefahren, das nach heutiger Sicht nichtmal herbsttauglich war. Das Einfrieren kann man teilweise verhindern, der CP gibt Strom und Gas, was man wirklichj braucht sind Winterreifen, Leihschneeketten und am besten noch Heckantrieb!
Gruß Andreas

kurt2 am 15 Jan 2016 13:42:51

andwein hat geschrieben:.... Das Einfrieren kann man teilweise verhindern,...........
Gruß Andreas


Hallo Andreas,
obwohl ich Deine Fachkenntnisse sehr schätze würde ich Dir hier widersprechen wollen.

Der TE schreibt “ Jetzt wollen wir, meine Frau und mein 4 jährigem Sohn einen Kurzurlaub in Österreich machen.“ Auf Grund des „Jetzt“ vermute ich mal, dass er demnächst starten möchte. Die Wettervorhersagen in „A“ berichten die nächsten Tage des Nächtens von strengem Frost bis -15 Grad und tiefer. Der TE weiß ja nicht mal, ob er Grauwasertank isoliert ist oder nicht, deshalb denke ich, dass er nicht die Erfahrung hat, das Einfrieren im Falle eines nicht isolierten Grauwassertanks „zumindest teilweise“ zu verhindern. Und wenn es passiert ist, kostet es je nach Beschädigung evtl. nicht unerheblich.

Ehrlich gesagt würde ich es heuer sein lassen und mich erst mal mit dem Fz vertraut machen. :ja:

(Es ist mir eh unverständlich, wie man ein WoMo kaufen kann, ohne sich zumindest mit dem Wichtigsten ein klein wenig vertraut zu machen. Kauft man sich eine Jacke für 200 € gibt es tausend Fragen an den Verkäufer, beim WoMo für mehrere tausend Euro offenbar keine……) :oops:

tiefschneewikes am 15 Jan 2016 14:01:55

Hallo Digio71,

mein Womo hat keine beheizten Tanks, keinen doppelten Boden und ist auch sonst nichts besonderes, aber ich bin seit Jahren damit im Winter (Max war -25 Grad in Davos) unterwegs. Eimer unter den Grauwassertank und Frischwasser im 10 Ltr. Kanister mitnehmen. Auf dem CP oder Stellplatz an den Strom anschließen und gut. Mein Gasvorrat ( 2 x 11 KG) hat mir immer ca. 10 - 11 Tage gereicht. Auch wir mit unseren Sparmobilen können im Winter auf Tour gehen - nur nicht so bequem wie andere.

Ich fahr eben Stellplätze mit Sanitäreinrichtungen oder Campingplätze an, dann geht das prima.

Digio71 am 15 Jan 2016 14:07:24

Hallo,

also mein Abwassertank ist nicht beheizt. Wintertauglichkeit ist eigentlich nicht wichtig für mich. Will ab dem Sommer auf Saisonkennzeichen umstellen.
Da aber Winterreifen montiert sind, kribbelt es mich und ich will los :-).
Wir ware auch schon 4 Tage in AT unterwegs, da war es aber noch nicht extrem kalt.
Wir werden mal schauen wie es nächste Woche in AT wird.
Wünsche euch ein schönes Wochende und Danke für die Tipps!

DigiMik am 25 Jan 2016 23:55:18

Moin,

ich verfolge in letzter Zeit den Blog eines Schweizers, der sich grad einschneien lässt. Ehrlich berichtet er so von seinen kleinen Problemchen.
Ein Anderer fährt über Weihnachten nur mal so aus Jux zum Nordkap. Alles eigentlich winteruntaugliche Mobile, schon gar kein doppelter Boden. Langsam glaube ich, dass die Wintertauglichkeit eines Mobiles eher von der Wintertauglichkeit seiner Bewohner abhängt :)

Wie ättiefschneewikes schreibt, alles ist möglich, man muss vielleicht nur ein wenig improvisieren und es ist nicht alles so komfortabel.
Ich denke, wer gedenkt im Winter autark zu stehen oder eine hohe Komfortgrenze hat, da bedarf es vielleicht gewisser Ausstattungen des Mobils.

LG vom nicht wintertauglichen Mikesch

Aretousa am 26 Jan 2016 00:30:50

DigiMik hat geschrieben: Langsam glaube ich, dass die Wintertauglichkeit eines Mobiles eher von der Wintertauglichkeit seiner Bewohner abhängt :)

So ist es. Unser Wohnmobil ist nicht wintertauglich. Trotzdem sind wir im Winter unterwegs. Immer nur einige Tage, evtl. auch mal ein Woche. Mit den nötigen Vorkehrungen klappt das prima. Zur Not Wasser nur im Kanister, dazu immer Stellplätze mit Strom. Fertig.

Beduin am 26 Jan 2016 08:31:06

Ich hatte mir ja, nach Jahrelangem lesen hier, vor zwei Jahren auch eins mit Doppelboden gekauft. Dachte das muss so, ist besser-wärmer so und bin die 24 Jahre davor auch immer mit untauglichen Womos gefahren. Hat bisschen mehr Gas gekostet. War ansonsten sehr gut möglich ohne zu fahren, wie die vorherigen auch geschrieben haben. Sogar bisschen einfacher.
Nächste wird vermutlich wieder ohne. Spart 200 Kilo Gewicht und soooooo wichtig bzw unerlässlich finde ich den jetzt nicht,

ramWFnet am 26 Jan 2016 08:49:33

Hallo,

wintertauglich sind doch (fast) alle Wohnmobile. Alle Kastenwagenfahrer kommen auch im Winter klar. Einen Eimer unter den Abwasserhahn stellen und gut ist. Ob ein Wohnmobil winterfest ist hat doch widerum nichts mit dem doppelten Boden zu tun, sondern ist laut DIN Norm genau festgeletgt (siehe z.B. --> Link).

Ob mit unseren Ex Pössl 2win (wintertauglich) oder dem Hymer Exsis-t (winterfest) wir hatten bei -10 Grad keine Probleme. Bei dem Pössl hatte die Heizung aber mehr zu tun :-)

Grüße
Marten

Roman am 26 Jan 2016 09:14:13

ramWFnet hat geschrieben:...Ob ein Wohnmobil winterfest ist hat doch widerum nichts mit dem doppelten Boden zu tun, sondern ist laut DIN Norm genau festgeletgt.....


Hallo Marten,

das ist richtig, aber bei vernünftiger Nutzung des Doppelbodens ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Mobil wintertauglich oder sogar winterfest ist, doch sehr groß.
Natürlich reicht die Frage an den Händler..." hat das Mobil einen doppelten Boden".. allein nicht aus, um die wintertauglichkeit zu klären. Wenn allerdings alle Tanks im Doppelboden liegen, ist die Chance dass es so ist, schon mal recht groß.

Dein Hinweis auf die DIN ist zwar auch richtig, würde aber nur tatsächlich etwas bringen, wenn es analog zu dem Energieausweis für Häuser ein entsprechendes Zertifikat für Wohnmobile geben würde. Dazu müsste allerdings jedes Mobil in die Kältekammer und dort seine Tauglichkeit unter Beweis stellen.

Gruß
Roman

tiefschneewikes am 31 Jan 2016 10:49:14

Bin ganz bei Aretousa - wir sind mit unserem einfachen Womo jeden Winter 10 - 20 Nächte unterwegs. Geht auch ohne doppelten Boden, isolierten Tanks usw.. Komforteinbussen hat man halt.

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