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Ich lese gerade einen Artikel, in dem vom Verband CIVE (Caravaning-Industie-Verband) mitgeteilt wird, das 25 % der Wohnmobilproduktion in die Vermietung geht. Ziel ist natrürlich auch, so viele Fahrzeuge wie möglich auf die Straße zu bringen, um Aufmerksamkeit zu erregen und Neukunden bzw. WOMOWechsler zu werben. Hätte ich nicht gedacht :!: Das heißt ganz praktisch, das ein Großteil der 2-3 Jahre alten Womos aus der Vermietung kommen müssen :) Der Trend geht zu kompakteren kleineren Womos und Kastenwagen :!: Julia Übrigens, das Profil des klassischen Womokäufers: Zitat Pressemeldung: Männlich :( :( :( Wir Frauen zählen ja woh nicht :wink: Älter als 45 Jahre Und hat in seinem Leben genug Geld verdient, um sich ein Womo zum Preis von mehren tausend Euro zu leisten. Julia Die Tatsache, dass das Profil des klassischen Womokäufers männlich ist, dürfte wohl auch auf darauf zurückzuführen sein, dass bei Paaren das Womo meistens auf den Mann zugelassen ist und deshalb der Mann als Käufer des Womos registriert wird. Ansonsten dürfte es wohl auch keine überraschende Erkenntnis sein, dass eindeutig mehr Männer als Frauen Womos fahren, hiermit sollen die Frauen ja nicht diskriminiert werden. ...ist halt wie in der Automobilindustrie :wink: Aber welche "normale" Familie (Eltern mitte 30 mit zwei Kindern) kann sich heute noch ein WoMo aus der Portokasse bezahlen. Ein einfaches neues WoMo kostet locker 40t€, wenn man was besseres haben will geht der Spass eher Richtung 60t€ und mehr. Also ich Camping mit WoMo ist heute eher was für die Käufergruppe Ü50 ohne Kinder. Das sieht man ja auch an den Arten der WoMo`s die Verkauft werden. Teilintregierte ohne Ende, Alkoven dagegen sind am "aussterben. ...ich finde den Trend schade, aber so ist es halt :( Gruß Andy Moin Andy!Fast volle Zustimmung.Beim Preis kannst Du ja meistens gleich noch ca.10tEu ruffpacken wegen der "fehlenden" sinnvollen/notwendigen Extras.Dann kommt noch eine gewisse Veränderung in der Gesellschaft hinzu.Dieses Jahr mal Womo-Urlaub,nächstes Jahr Boots-Urlaub,übernächstes Jahr Pauschalclub-Urlaub,etc.. Die 25% für die Vermietung verdienen eigentlich 2 mal Geld.Einmal für ein halbes Jahr pro Woche und danach ist es als Halbjahresfahrzeug kaum bis garnicht eine "Standuhr" beim Händler.Mal einfach gesprochen.Wenn es nicht so wäre,würde es keiner machen. Schönen Sonntach weiterhin.Uwe Die 25% Mietwomos finde ich aber bei den Neuvorstellungen hier - gefühlt - nicht wieder :) ... und ich glaube nicht, dass sich alle das Geld für´s Mobil durch Arbeit verdient haben. Es wird wohl eher auf die Menge gesehen eine Melange von Versicherungsauszahlung, Erbe (direkt oder indirekt) und Finanzierung sein. Richy
Das dachte ich auch, denn wenn hier das Them Kauf eines Leihmobils aufkommt, raten gefühlte 90 % vom Kauf ab. Ich fahre ein Leihmobil und bin superzufrieden. Pech haben kann man mit jedem Fahrzeug. Julia Hallo Julia, meiner Erfahrung nach wird der Kauf eines Wohnmobils zu 99% von Frauen entschieden - zugelassen wird es dann auf den Mann. Insofern muss die Statistik hinterfragt werden. Du hast Recht: Gegen den Kauf eines Mietmobils spricht zuerst einmal gar nichts! Ich hätte auch nichts pauschal etwas gegen ein Leihmobil gehabt. Allerdings läßt sich der von mir erwartete Nachlaß realistisch nicht in einer Saison verdienen und somit fand ich die Angebote nicht sehr attraktiv. Zumal ja immer noch Kompromisse bei der Ausstattung nötig sind. Aber wenn es gepaßt hätte, hätte ich auch eins genommen. Unser Fahrzeug wird übrigens auf meine Frau zugelassen, weil sie den ÖD-Rabatt bei der Versicherung bekommt.
ach das ist die normale Familie? Schei...benkleister, da hab ich wohl was falsch gemacht:-) Gruß Andreas
Hallo Julia, wir hatten uns auch Leihmobile angesehen, der Händler meinte, die sind aber nach der Vermietung noch nicht gereinigt worden. Egal, wir wollten nur wegen der Grundrisse gucken. Was ich da gesehen habe, hat mir den Appetit verdorben. Es war wirklich eklig... Scheinbar habt Ihr wirklich Glück gehabt. Gruß Andreas Dieser Anteil wird auch weiter steigen. Die Hersteller brauchen eine gleichmässige Auslastung auf ihren Produktionsstrassen, über die Leihmobile wird dann 'geatmet'. Wenn der Rubel rollt, gibts ein paar Leihmobile weniger; lassen die Bestellungen auf der CMT und dem CSD etwas nach, gibts ein paar Leihmobile mehr. Ausserdem zeigt das auch, dass der Gebrauchtmarkt für die Händler und Hersteller immer wichtiger wird. Viele Kunden wollen oder können den hohen Wertverlust der ersten Jahre nicht selber tragen, und mit einem Tausender Aufwand (neue Matratzen, Refresh Set für Toi, Reinigung von Polstern und Bezügen) und einem Wochenende Aufwand ist selbst ein ziemlich verranztes Leihmobil wieder prima hinzukriegen. Und für die Händler lohnt sich das auch. So ca. 100 Tage im Jahr lässt sich so ein Schlitten mindestens vermieten (Schulferien und lange WE), und zu den Zeiten läuft auch nix unter 100 Euro. Da ist der Wertverlust beim Verkauf mehr als aufgefangen (sind ja meist auch keine 100 K€-Mobile), und da ist die Nebensaisonvermietung und die Servicepauschalen noch gar nicht drin. bis denn, Uwe Zitat Andreas: Hallo Julia, wir hatten uns auch Leihmobile angesehen, der Händler meinte, die sind aber nach der Vermietung noch nicht gereinigt worden. Egal, wir wollten nur wegen der Grundrisse gucken. Was ich da gesehen habe, hat mir den Appetit verdorben. Es war wirklich eklig... Scheinbar habt Ihr wirklich Glück gehabt. Wenn ein Leihmobil nicht regelmäßig gereinigt wird und zwar nach jedem Verleih, vergammelt es. Ein Vermieter, der ein Fahrzeug welches er verkommen läßt, ungereinigt zur Besichtigung freigibt, wird das Fahrzeug auch während der Verleihphase nicht gut gewartet und gepflegt haben. Von solch einem Fahrzeug würde ich auch die Finger lassen. Julia Wir haben auch ein Mobil aus der Vermietung gekauft und haben überhaut keinen Grund zur Klage. Wir sind sehr zufrieden damit und man sieht keinerlei Gebrauchsspuren. Ich glaube auch, dass es schon darauf ankommt, wie ein Vermieter/Händler auf seine Mobile achtet. Wir haben zwar noch ein paar Sachen nachrüsten lassen, die aber in Bezug auf den Fahrzeugwert eher zu vernachlässigen sind. Wir haben das Fahrzeug in einem einwanfreien Zustand übernommen, konnten ohne großartige Intensivreinigung sofort losfahren. Die paar Kleinnigkeiten, die wir dann in den ersten Wochen und Monaten noch gefunden haben, wurden auf Gewährleistung oder Kulanz zu unserer Zufriedenheit gelöst. Wir haben gemeinsam gesucht und ausgewählt, zugelassenen ist das Womo aber auf mich, also den Mann. Das hat, wie bei vielen Paaren, meist praktische Gründe, wie z.B. einen freien Versicherungsvertrag mit sehr guter Schadenfreiheitsklasse. Ich denke nicht, dass Alkoven Fahrzeuge am aussterben sind. Ich denke genau andersrum. Viele Familien merken, das ein "normaler" Urlaub (2 Erw. + 2 Kind.) auch eine Menge Geld kostet. Ich möchte gar nicht an die Gefahr des Urlaubs in anderen Ländern denken. Ich denke in den nächsten Jahren wird sich in der Wohnmobilszene noch viel tun. Gerade immer mehr junge Familien suchen gute und günstige Alkoven Fahrzeuge. Der Markt wird sich in die Richtung gute preisgünstige Familienmobile hinbewegen und wer erst einmal probiert (ausgeliehen) hat. ;D ..............! Auch günstige Mietfahrzeuge werden mehr gefragt. Zum Thema Mitfahrzeug kann ich sagen. Die Kinderkrankheiten des Neufahrzeuges sind beseitigt und der Vermieter hat jede Schäden professionell sofort behoben. Auto ist wie im Neuzustand aber um vieles günstiger. Also Augen auf beim Kauf, ich weiß von was ich rede. Gruß Schnackel
Das kam mir in den Diskussionen aber anders vor. Da waren doch eine Menge zufriedene Kunden zu lesen. Ich bin auch einer.
Vielleicht (noch) nicht andersherum, aber ich glaube, diese Form wird auf lange Sicht bestehen bleiben. Vielleicht nicht so viele Varianten und nicht von jedem Hersteller, aber der Markt wird nicht komplett verschwinden.
Ist auch meine Ansicht. Ich hab auch schon ein (mein) Womo ungereinigt nach der Vermietung besichtigt (war gerade erst zurück gekommen), und die Mieter hatten ganz schön drin gehaust. Aber alle Schäden wurden festgestellt und behoben, natürlich alles gereinigt. Zur Vermietung wurden andere Matrazen verwendet als die Originalen (konnte ich sehen). Und danach war es (fast) wie neu. Nur weil ein Womo sauber und geputzt da steht, sagt das aber auch nichts über die Vorkommnisse davor aus. Im übrigen waren alle Händler Vermietwomos, die ich gesehen habe, äußerst sauber. Maximal kleine Gebrauchsspuren, die oft noch repariert würden vor dem Kauf. RK
Ich fand den Preisvorteil ehrlich gesagt zu gering. Für mich wäre das nur akzeptabel, wenn ich ein Mietfahrzeug gefunden hätte, daß ziemlich genau unserem Ausstattungswunsch entsprochen hätte. Fand ich aber nicht. Preislich lagen die Mietmobile so bei gut 20% Rabatt auf den Listenpreis. Hätte bei unserem Mobil so 5-7.000€ zusätzlichen Preisnachlaß gemacht. Dafür habe ich ein Mobil, wo das Innendesign nicht meinem Wunsch entspricht und es fehlen Extras, die ich zum Teil nicht nachrüsten kann. Und nun ja, bei 25.000 Km sind auch ca. 10% vom Fahrzeug weg. Und zwar vom dem Teil, bei dem keine Reparaturkosten anfallen. Wenn man eins findet, wo die Ausstattung paßt oder man einen deutlich besserer Preis raushandeln kann, kann es aber sicher attraktiv sein. Hallo, zum Thema Mitfahrzeug kann ich sagen, wer genug umherschaut kann schon ein gutes Schnäppchen machen. :eek: Erstens sind die Kinderkrankheiten des Neufahrzeuges beseitigt und der Vermieter hat jede Schäden professionell behoben. Wer 1/2 Jahreswagen oder Jahreswagen nimmt hat noch genügend Garantie. Auto ist wie im Neuzustand aber um vieles günstiger. Also wir haben einen 1/2 Jahreswagen genommen und der war 20 % unter NP. Dazu eine sehr gute Ausstattung mit Klima, SAT und tolle Küche... Damit konnten noch Extras wie 2. Batterie und 2x 100Wp Solar und WR mit 1,8 KW Dauer eingebaut werden und es blieb und 5stelligen Bereich. :ja: Ich glaube ich bin von den PKW Jahreswagen verwöhnt und deswegen empfinde ich 20% unter Listenpreis für ein Vermietfahrzeug als zu wenig. Habe jetzt 12% auf unseren Bürstner bekommen (Sondermodell weitgehend frei konfigurierbar). Wenn man aber mal kaluliert: 100 Tage vermieten bringt 10.000€. Abzüglich Reinigen, Aufwand Risiko etc. kann der Händler kaum mehr als 5.000€ gegenüber einem neuen runter gehen. 25.000 Km und 100 Tage übernachten entsprechen bei unserem Nutzungsverhalten ca. 3 Jahre Nutzung. Mal zum Vergleich unsere derzeitigen PKWs: VW Passat CC TDI, 10 Monate alt, 27.000 Km, Liste 41.000€, gezahlt 22.200€, Rabatt 46% BMW 116i, 1 Jahr alt, 4.500 km, Liste 28.000€, gezahlt 17.000€, Rabatt 39% Für den VW habe ich zwei Wochen gesucht, für den BMW 2 Tage. Mit etwas mehr Zeit hätte ich bestimmt noch was besseres gefunden. Der Reinverdienst eines Vermieters wird bei einem Tagespreis von 100,-€ sicher nicht 100% abzüglich der Reinigungskosten sein! Richy Natürlich nicht, habe ich ja auch nicht geschrieben: 10.000€ Einnahmen - 5.000€ Wertverlust - Kosten der Vermietung (Renigung, Administration, Versicherung...) ____________________ = Gewinn des Vermieters
Es gibt übers Jahr wirklich so viele Angebote von Neufahrzeugen oder neuen Vorjahresmodellen, dass mir die Preise für Mietfahrzeuge im Vergleich oft auch zu hoch wären. Das gilt natürlich besonders für die gesuchten Typen. Gruß Roman Hallo, Man muss aber auch sehen, dass der Vermieter das Auto nicht für den Listenpreis einkauft bzw. auf den Hof gestellt bekommt. Der wird aber beim Wiederverkauf zugrunde gelegt, dann - 20%. Die Bedingungen für die Händler sind aber auch höchst unterschiedlich was z.B. Garantieleistungen anbetrifft. Für "Billigmarken" sind die Leistungen der Hersteller wesentlich schlechter als für die "Premium" Marken. Für den Händler! Der Kunde sollte im Idealfall davon ja nichts merken!
Die Prozentzahlen sind in der Tat etwas verwirrend. Der Händler kauft ja nie zum Listenpreis ein, auch nicht bei Verkaufsmobilen. Wenn ich auf mein Bestellmobil 12% bekomme und das vermietete ca. 20% unter Liste raus geht, beträgt meine Ersparnis 8% vom Listenpreis. Das sind dann bei einem 60-70 k€ Mobil die ~5.000€ aus meinem Beispiel oben. Hallo alle, der Händler ist ein Händler der etwas verdienen möchte. - er bekommt vom Hersteller Mengenrabatt, wenn ihm noch 3 Fahrzeuge zur nächsten Rabattstufe fehlen, kauft er sie und nimmt er diese in die Vermietung. - Verkaufspreis - Einkaufspreis - Vermietungseinnahme = Verlustabschreibung (damit werden Steuern gespart). Wenn man alles zusammenzählt, ist die Vermietung für ein Händler sehr lukrativ! Für den Käufer auch, aber die Nachfrage nach vermieteten Wohnmobile ist sehr hoch. Wo bekommt man sonst ein Wohnmobil mit 20 -25 % Rabatt und Garantie bzw. Gewährleistung? Privat verkaufen die meisten ihr Fahrzeug erst nach ca. 4 Jahren! Ich finde den Markt für WoMo's auch extrem überteuert. Wenn ich ein Jahreswagen kaufe, bekomme ich auch schon Abschläge bis zu 30%, bei Fahrzeugen aus der Vermietung erst recht. Außerdem ist die Ausstattung bei den Mietmobilen eher schlecht, die extras kann der Vermieter ja nicht direkt auf die Miete schlagen und sie bedeuten auch evtl. zusätzlichen Reparaturaufwand. Andererseits sind die Wartezeiten auf ein neues WoMo in Wunschkonfiguration auch nicht ohne, so dass sich der Kauf eines Gebrauchten lohnt. Die Nachfrage scheint nach wie vor noch groß genug zu sein, um die Preise hochzuhalten, Leasing Rückläufer sind auch nicht so häufig, wie bei PKW, und privat werden Jahreswagen / junge gebrauchte selten angeboten, so dass man hier auch nicht viel reißen kann.
Wie kann denn Vermietung attraktiv sein, wenn Du von einem Verlust ausgehst? Also die GuV sieht wie folgt aus: Verkaufspreis (Einnahme) - EK Preis (Ausgabe) + Vermietungseinnahmen (Einahme) - Vermietungskosten (Ausgabe) = ein postives Ergebnis und keine Verlustabschreibung Ansonsten wird es diesen Händler nicht lange geben.
Andererseits werden Womos doch meist doppelt so alt wie PKW (gibts da eigentlich Statistiken ?). Außerdem laufen die Mietwomos normalerweise nur im Sommer. Ansonsten finde ich die Preise auch horrend. Als ich vor ein paar Jahren gesucht habe, hatte ich ein 20 Jahre altes Womo (10 Jahre in meinem Besitz). Ein vom Alter (~10Jahre, wie damals) und genereller Preisklasse vergleichbares Womo hätte etwa das doppelte gekostet, wie ich damals gezahlt habe. Bei ca. 20-30% Inflation !? Ich fand jetzt auch Womos in Anzeigen, die in Typ und Alter identisch zu meinem alten waren und fast das gleiche wie meines vor 10 Jahren kosten sollten, jetzt aber mit 20 Jahren am Buckel ! Meines (mit einigen Macken) hat schließlich ein Drittel des damaligen Preises erzielt. Ohne Macken wäre realistisch etwa die Hälfte möglich gewesen. Anders gesagt ist die Wertminderung über das Alter recht gering für Womos. RK
Das ist anders gemeint, der Verlust entsteht beim Wiederverkauf. Verkaufswert (40.000 € = 20 % Rabatt) - Einkauf (50.000€) - Vermietung (5.000 € Gewinn, da sind Steuern und Unkosten abgezogen) = 5.000 € Verlust, die werden dann mit den Steuern der normal Verkäufen und der Vermietung verrechnet. Der Händler macht bei diesem Beispiel 10 % Gewinn durch Vermietung, behält seine Einkaufsmarge und zahlt fast keine Steuern. Dieses Vorgehen ist üblich und Steuern spart man nur durch Verluste ... Nun ja, richtig Spaß machen eigentlich nur Verluste, denen keine Ausgaben gegenüber stehen. Also Abschreibungen. In einer Saison fünf Riesen miese in Vermietung machen ist kein gutes Geschäft, Steuer hin oder her. Das sind imho typische Einflussgrößen, die wir hier alle nicht wirklich beurteilen können :roll: . Deswegen mache ich mir über so etwas auch gar keine Gedanken. Von den Einkaufspreisen der Händler können wir sowieso nur träumen. Was soll's - der Händler verdient, aber ich habe anschliessend ja auch einen Benefit. Für die Händler wird's sich unterm Strich schon rechnen - sonst würden ja nicht immer mehr Mietfahrzeuge so verkauft. Angebot und Nachfrage regeln eben auch hier den Preis. Vergleiche mit Leasing-Rückläufern und Rabattaktionen bei PKW finde ich zum schmunzeln: das sind doch wirklich völlig unterschiedliche Märkte. Unser Mietmobil war nach einem halben Jahr und 25.000km ca. 25% unter Listenpreis zu haben. Es hat uns in jeder Hinsicht gefallen, und wir haben uns über die Gelegenheit gefreut. Als Schmankerl gab's noch eine zweite Aufbaubatterie und eine Garagentür links dazu. Am Fahrzeugzustand hatten wir nichts auszusetzen- alles tiptop. Die Laufleistung ist nicht wegzudiskutieren, die Kröte muss man schlucken. Im Nachhinein gab's noch die nächste HU (weil für Mietfahrzeug nach einem Jahr fällig) und zwei neue Außenspiegel (weil wir erst zuhause gesehen haben, dass die schon "Feindberührung" gehabt hatten). Wir sind zufrieden und würden es wieder machen - wenn das Objekt der Begierde uns auch wirklich überzeugt :D . So sehe ich das auch Uli. Ein gutes Deal ist wenn beide zufrieden sind. Wer würde dir sonst ein Wohnmobil nach 1/2 Jahr mit 25 % Rabatt verkaufen ? :lol: Na wer zahlt denn überhaupt den Listenpreis? Bei der Mietflotte kommt noch dazu, dass die Fahrzeuge ja aus einer einheitlichen "Mietversion" stammen, also auch nicht individualisiert werden und somit im Einkauf / Herstellung wesentlich günstiger sind. Da sind die 25% Rabatt, die Du auf den Listenpreis bekommen hast eher gleich oder über dem Neupreis, zu dem der Händler das Fahrzeug einkauft. ... ich nicht :D . Wie gesagt: wir haben uns über die Gelegenheit gefreut - wir haben zu der Zeit am Markt kein besseres Angebot gefunden. Mag ja sein, dass wir irgendwann und irgendwo noch günstiger hätten kaufen können. Der natürliche Feind eines guten Angebotes ist immer ein besseres Angebot. Man muss es nur finden :D . ... apropos Listenpreis: das ist für mich nur ein virtueller Geldbetrag, um verschiedene Angebote vergleichen zu können - mehr nicht. Letztendlich steht auf der Rechnung, wieviel EUR ich wirklich bezahlen muss. Für mich zählt, was ich auf den Tisch legen muss, und was ich dafür bekomme. Unabhängig von Rabatten, Prozentzahlen und Listenpreisen :ja: .
In beiden steckt aber schon mal ein Fahrzeug mit drin, es gibt also auch Gemeinsamkeiten. Klar hält ein WoMo deutlich länger als ein PKW. Aber auch nur, wenn entsprechend wenig gefahren wird. Und 25.000 Km und 100 Übernachtungen entsprechen bei uns wie gesagt drei Jahren Nutzung. Das Verhältnis ist also ca. gleich zum PKW - 10% der Substanz sind weg. Und Märkte hin oder her - niemand kauft einen Leihwagen mit 20 oder 25% Rabatt. Also warum sollte man das beim WoMo tun? Bei uns kam noch dazu, daß meine Frau bei einem gebrauchten WoMo auf neuen Matratzen bestand. Da hatte ich dann keinen Bock mehr :? Viele Mietmobile hatten auch Extras wie TV nachgerüstet, aber in der Regel nur was günstiges, das hier im Forum weniger gut weg kam. Da war ich dann auch nicht sicher, wie ich das für mich bewerten sollte. Aber was solls - wenn man schnell was braucht oder eben genau das passende findet kann man schon zuschlagen. Bedenken wegen der Haltbarkeit hätte ich jetzt auch nicht. ... gab's bei uns zum Glück erst gar nicht 8) . Unser erstes WoMo (neu gekauft auf der Düsseldorfer Messe) hatte eine schöne Sat-Anlage dabei (CARO Digital). Haben wir uns drüber gefreut, haben wir auch relativ viel genutzt. Jetzt freuen wir uns darüber, Sat-Fernsehen überhaupt nicht zu vermissen 8) . Ab und zu ein Spielfilm auf dem Laptop reicht uns völlig aus. Und auf "Sat-Empfang" müssen wir bei unseren Stellplätzen auch nicht mehr achten :lach: . Beim Fernsehen haben wir auch ewig überlegt: Abends mal einen Film schauen wollten wir schon und das wenn's geht nicht auf einem 12" Laptop. Da Internet im Ausland immer noch schwierig ist - vom Tarif und vom Empfang in der Natur allgemein - haben wir dann einen Kompromiß gefunden. Denn Nachrichten oder mal ein Fußballspiel wollen wir schon sehen. also kommt ins WoMo ein Fernseher und Sat über eine selbst ausrichtende transportable Schüssel.
Hoffentlich wirst Du nie gezwungen sein, ein Unternehmen erfolgreich führen zu müssen, Volker :roll: ;-)
Hallo Volker, es ist nicht leicht zu verstehen. Aber nochmal das Beispiel: wir gehen von 20 % Rabatt bei Verkauf und 1 Jahr Vermietung aus! - Einkauf des Wohnmobil (Händler) 50.000 € - Verkauf an Kunde nach 1 Jahr = 40.000 € (20 % Rabatt) - Vermietungseinnahmen 10.000 € Wo wär da der Gewinn? Von der Vermietung musst du noch Steuern, Unkosten wie Risiko, Versicherungen abziehen! Bei einem höheren Rabatt, wären die Verluste noch größer. Guten Morgen, auch ich denke, dass man mit einem Mietmobil ein ganz gutes Preis-Leistungsverhältnis oder Kosten-Nutzen-Risiko eingeht. Bei meinem Fahrzeug (7 Monate alt, knapp 24tsd km) war der Verkaufspreis 30 % unter Listenpreis. Das entspricht in meinem Augen ungefähr dem zu erwartenden Neubestellungsrabatt plus Wertverlust des ersten Jahres und somit ist das sicher fair für Käufer und Verkäufer. Ob der Händler das Fahrzeug unter diesem Preis vom Werk bekommt, wage ich zu bezweifeln, aber sein Geld hat er mit Vermietung sicherlich trotzdem verdient. Aber die Summen, die hier im Raume stehen, kommen mir schon hoch gegriffen vor. Die Kosten des Händlers sind nicht ohne... erst mal 19% MwSt, dann die Versicherung (liegt zw. 2000 und 3000 € jährlich). Was dann über bleibt bei der Vermietung, muss durchaus auch durch Arbeitsstunden erarbeitet werden, wie Interessenten-Vorfühung, Einweisung, Innen-Aussenreinigung, technische Überprüfung der Fahrzeuge, Vorhalten von Reservefahrzeugen im Falle eines Schadens am bereits eingeplanten mobil... Die Selbständigkeit der Händlers und die Erwirtschaftung eines ordentlichen Gewinns (wenn man nicht gerade hunderte Fahrzeuge jährlich verkauft) kann ich mir schon als hartes und arbeitsintensives Brot vorstellen. Das soll jetzt nicht heissen, dass die alle gaaaanz arm sind, aber für den Gewinn müssen die schon schaffen... Und ich persönlich glaube fast, dass der Händler mit der Vermietung hauptsächlich den Wertverlust abfängt und dann nur noch ein bisschen Gewinn überbleibt, aber ehrlicherweise ist das jetzt völlig geraten... :-o In diesem Sinne Frohen Arbeitstag an alle Die ganze Kalkulation steht und fällt doch mit dem Einkaufspreis des Händlers für das Mietmobil. Die Paar Einblicke, die ich bis jetzt in die 'Szene' hatte, bringen mich zu der Überzeugung, dass die Mietwomos ziemlich exakt für das weggehen, was der Händler dafür bezahlt hat. Netto natürlich. Ausserdem sollte man nicht vergessen, dass die Fahrzeuge, die beim Händler stehen, bei ganz vielen kleinen und mittleren Betrieben ebenfalls finanziert sind. Da muss dann die Vermietung eigentlich nur noch die Zinsen für den Vermietungszeitraum rein bringen plus die Betreuungskosten des Mobils, wobei fällige Reparaturen entweder vom Mieter, vom Hersteller oder von der Versicherung beglichen werden dürften, das Risiko für den Händler ist also überschaubar. Als Bonus hat er durch die zusätzliche Werkstattarbeit noch seine Angestellten in Lohn uns Brot. Und über die Vermietflotte steigert der Händler seine Verkaufszahlen und bekommt dadurch sowohl beim Werk als auch beim Zwischenfinanzierer (oft Santander) bessere Konditionen, auch für die Mobile im regulären Verkauf bzw. bestellte Modelle. Was den Verkaufspreis der Vermieteten angeht... wenn es nur um den absoluten Preis für das jeweilige Mobil geht, dürften 20 bis 25 % Abschlag vom Listenpreis nach tw. unter einem Jahr nur schwer zu schlagen sein. Ist zwar verglichen mit PKW teuer, aber so ist der Markt nun mal. Die Händler wären ja bekloppt, wenn sie weniger dafür nehmen würden, als sie bekommen können :D bis denn, Uwe |
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