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Hallo Womofreunde Ich möchte auf unser neues WOmo eine Solaranlage bauen und muss dafür ein Loch in das GFK Dach bohren. Erlischt damit meine Garantie auf die Dichtigkeit des Herstellers? Gruss Tom Ja, musst du dann vom Vertragshändler des Herstellers durch führen lassen. Jein. Wenn Du auf dem Dach bohrst und z. B. am anderen Ende des Mobils der Boden wegfault, kann der Hersteller sich am Ende nicht rausreden, wenn das eine mir dem anderen nichts zu tun hat. Das klappt dann aber im Zweifelsfall nur mit Gutachter vor Gericht. Einfacher ist, die Durchführung vom Händler montieren zu lassen, dürfte maximal eine Arbeitsstunde sein. Den Rest der Solaranlage kannst Du dann ja selber montieren, wird ja üblicherweise nur geklebt. bis denn, Uwe Hallo, mache es selber! Hier gibt es genügend Anleitungen und dann gibt es auch keine Undichtigkeit. Den Händler es machen zu lassen heist dafür ggf. 2 Jahre Undichtigkeits-Garantie keine 5 Jahre wie vom Hersteller! Es hilft dir nichts wenn nach 3-5Jahren durch unsachgemäßes Arbeiten eine Undichtigkeit auftritt. Daher selbst machen und sicher sein, dass es nicht undicht werden kann. Gemacht habe ich das schon beim Vorgänger womo, das ist nicht das Problem. Ich werds machen und fertig. Danke für Eure Meinungen. An mein Womo las ich nur einen Monteur, wenn es gar nicht mehr geht, d.h. ich keine Hände mehr habe.. :? Gruss Tom
Das denkst aber nur Du, könnte ja mal die Schriftsätze reinsetzten, als wir vor Gericht waren. Aber da du das ja genau zu wissen scheinst, erübrigt sich das. Ich habe auch selbst montiert und auf die Garantie verzichtet. Wenn es undicht wird, muss ich halt wieder ran. Und ich spare mir die Kosten für die jährliche Inspektion. :eek: Darauf sollte man unbedingt verzichten! ;D Wer auf nummer sicher gehen will, sollte auf alle Eingriffe während der Gewährleistungsfrist verzichten. Wie eventuelle Streitigkeiten ausgehen weiß niemand!!!!! Das ganze Leben ist ein Risiko, man muss halt abwägen. Gruß Andreas
Auf die jährliche Dichtheitsprüfung werde ich wohl auch von Anfang an verzichten. Kostet 100€ und 3-4 Stunden pro Jahr. Werde im ersten Jahr alles ganz genau mit dem MF-100 beobachten. Wenn alles OK ist, paßt es schon. WoMo steht unter Dach, auch falls im 3. oder 4. Jahr was undicht wird, wird es bei der Dichtheitsprüfung wohl nicht gefunden. Da wir Kurzreisen nur bei gutem Wetter machen und der Sommerurlaub auch eher in den sonnigen Süden geht, werde ich ein - zumindest kleineres - Leck dann auch zwischen den Prüfungen ggf. nicht bemerken. Da bringt mir dann auch die Garantie nichts. Da ich außerdem auch eine Solaranlage draufbauen möchte, stände die Garantie ja sowieso auf wackligen Füßen. Ja, das war auch meine Überlegung. Ich warte nicht 10 Jahre, um die Einbauten zu machen, die ich im Urlaub haben möchte - und die Werkstatt für jeden Kleinkram zu bemühen / mich mit denen herumzustreiten und dauern Geld für sinnlose Prüfungen zu überweisen - dafür ist mir die Lebenszeit zu schade - gilt auch für die Checkheft-Durchsichten. Was ich machen lasse (oder auch selbst mache) sind regelmäßige Ölwechsel mit Filterwechsel, Zahnriemenerneuerung und Bremsen / Reifen / Beläge bei Bedarf. Die Flüssigkeiten kann ich selber kontrollieren / nachfüllen und die Schrniere abschmieren / Wischerblätter / Glühbirnen wechseln. Die Gewährleistung nach dem Kauf ist auch schon Geschichte, also sieht das Fahrzeug die Werkstatt erst bei einem größeren Schaden wieder. Das muss der Ducato aushalten. Unser Ducato sieht so schnell auch keine Werkstatt. Zulassung ist im März, ich kann also zwei Saison bis zur ersten fälligen Inspektion nach 18 Monaten fahren. Wenn er bis dahin zuverlässig ist, spare ich mir diese. Über den Winter fahren wir nicht und nächstes Frühjahr ist die Garantie dann abgtelaufen. Kulanz ist im dritten Jahr nicht schlecht, aber bei zu erwartenden ca. 6-8TKm im Jahr ist das Risiko gering. Öl und Filter wechsele ich selber. Das erste Mal dann so nach drei Jahren / 25 Tkm. Beim Zahnriemen werde ich wohl einen Zwischenweg gehen: Selbst mache ich das nicht, aber das Intervall werde ich überziehen. Fünf Jahre ist echt knapp bemessen. Schon vor 10 Jahren hatte unser Volvo einen 10 Jahres Intervall. Mein Passat hat auch 10 Jahre / 210 TKm. Wenn auf dem Riemen also Conti oder so was drauf steht, sollte der zumindest 7 oder 8 Jahre locker halten. Zumal der dann noch keine 100 Tkm runter hat. Na ja ich würde darauf nicht verzichten. Verstehe nicht, warum einige wegen den 100 - 150 Euro Prüfkosten herummachen. Ist ja nicht so, dass dies herausgeschmissenes Geld ist. Im Gegensatz zu einem unbemerkten Wasserschaden. Ich würde eher sogar in Erwägung ziehen eine Verlängerung der Dichtheitsgarantie anzustreben. Die Solaranlage habe ich auch selbst darauf gebaut. Allerdings hatten wir bei unserem Womo die "Vorbereitung" mitbestelllt. Also inkl. Dachdurchführung. Ansonsten hätte ich zumindest die Dachdurchführung vom Händler durchführen lassen. Den Vent haben wir auch bewusst von unserem Händler einbauen lassen, um eben den Garantiefall nicht zu gefährden. Aber jeder ist halt anders. Im Übrigen haben sich bei uns die Scheiben in Bad und Heck bei unserem Mobil nach ca. 12 Monaten gesetzt. Da gab es dann wohl auch vom Hersteller eine Info an die Händler, dies zu prüfen und ggf. zu beheben. Ja, die 100-150 Euro pro Jahr für die Dichtigkeit und die 600-700€ für die Durchsicht und so weiter. Nach 10 Jahren kommt schon was zusammen, dafür bekommt man schon einen neuen Motor oder Getriebe. Es sind ja nicht nur die 2 Löcher. - Einbau automatische SAT-Anlage (Durchführung, Verschraubung der Antenne) - Einbau Solaranlage (Durchführung) - Einbau Gas-Außensteckdose (Durchführung, Abdichtung) - anschl. Gasprüfung natürlich vom Fachmann - Einbau Rückfahrkamera (Verschraubung, Durchführung der Kabel durch die Wand, den Boden und im Motorraum) - Einbau FantasticVent (Dachluke ausbauen, Ausschnitt verkleinern, dichten) - Befestigung Rollerhalterung Vorderradwippe mit Gegenplatte durch den Garagenboden Demnächst Einbau Docking Lights für das Einparken bei Nacht mit entsprechenden Kabeldurchführungen. Es läppert sich und jedes Loch hat so seine Tücken. Wobei die Gefahr eines Motor und Getriebeschadens in den ersten Jahren, ja heutzutage eher die Ausnahme ist. Zumindest wenn man keinen Ford hat. Einen nassen, durchfaulten Aufbau ist da ne andere Kategorie. Wird auch beim Wiederverkauf eine Rolle spielen, ob man die Prüfungen hat machen lassen und diese dann dokumentiert dem nachfolgenden Käufer vorlegen kann, oder nicht. Wie gesagt ist nur meine Meinung, wenn ich sage, da wird vermutlich am falschen Ende gespart. Aber klar, wer sein letzte Geld zusammenkratzt um sich ein Womo zu kaufen oder gar zu finanzieren, der wird an solche Dinge sparen und hoffen. Wenn alles gut geht, hat man alles richtig gemacht. Aber dann später bitte nicht herum heulen, warum der böse Hersteller die Sache nicht über Garantie abwickelt. Feuchtigkeitsmesser kann sich jeder kaufen und die kritischen Stellen testen. Zwischen 2 Prüfungen kann eine Menge gammeln, ist also auch keine Garantie. Mein Panoramafenster war auch undicht, weil die Riegel nicht straff genug das Fenster zuhielten. Hab ich selbst entdeckt und behoben (drehen der Kunststoff-Blöcke). War dem Händler auch nicht aufgefallen. Wie gesagt muss jeder selber wissen. Und ich bezweifle, dass jeder mit nem Messgerät auch richtig umgehen kann. Die Dichtheitsprüfung bringt meiner Einschätzung nach gar nichts, wenn das Womo unter Dach steht. Konkret wird unseres im März zugelassen. Also muß es auch im März 2017 zur Dichtheitsprüfung. November bis Februar ist es abgemeldet und steht unter einem Schleppdach. Der Aufbau ist holzfrei, speichert also (fast) kein Wasser. Natürlich ist das Ding dann trocken bei der Dichtheitsprüfung. Ich denke, das Risiko kann ich eingehen. Ich muß mich nicht gegen etwas versichern, das recht unwahrscheinlich ist und mich im Schadenfall nicht ruiniert. Solltest Du jedoch einen Wassereinbruch innerhalb der Garatiezeit bemängeln, wirst Du ohne die protokollierten Dichtigkeitsprüfungen leer ausgehen und den Schaden - wie hoch er auch immer sein mag - selbst tragen müssen. Richy Ich werde auch die Dichtheitsprüfung und auch die Inspektionen machen. Maschinen sollten halt gewartet werden. Außerdem würde ich niemals ein gebrauchtes WoMo kaufen, bei dem kein Service gemacht worden ist. Und ich glaube, so denken nicht wenige. Ich denke, so teuer wird ja wohl die Anbindung der Kabeldurchführung durch den Händler nicht werden..... Kann man ja bei der nächsten Dichtheitsprüfung gleich mitmachen lassen :D Moin, Beim Hersteller anfragen, habe es auch so gemacht fahre einen Carado. Aussage Hersteller kein Problem nur im Bereich wo das Loch gebohrt wurde keine Dichtigkeitsgarantie. Habe diese Aussage schriftlich. Also fragen und ran ans Werk. Gruss Markus
Nur ein kleiner Tipp: Du solltest nicht beobachten, man vergißt die Werte schnell. Du solltest ein grobe Zeichnung deines Mobils anfertigen und die Prüfpunkte und deren Werte dort festhalten. Dann kann jeder, auch nach Jahren, die "Mobil trocken und neu" Werte mit den aktuell gemessenen vergleichen. Der Prozess geht unter umständen schleichend, nicht digital (heute trocken, morgen nass) Meine Vorgehensweise, Gruß Andreas Hallo Andreas, ja, ich habe schon einiges dazu hier gelesen. Heute kam mein MF-100 an. Ich werde in den verlinkten Beiträgen noch mal genau lesen, wo und wie viele Meßstellen sinnvoll sind und diese dann benennen und notieren. Da mir meine Holde das Aufkleben kleiner Aufkleber mit den Nummern der Meßstellen wohl nicht erlauben wird, muß ich mir wohl ein anderes System einfallen lassen. Wenn ich keine Dichtigkeitsgarantie von der Vertragswerkstatt durchführen lasse und ich stelle dann kurz vor deren Ablauf, eine Undichtigkeit fest, dann wird's lustig.
Alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit: Dicher sind erst mal 5 Dichtheitsprüfungen zu je 100€ + 5x4 Stunden Aufwand (bei uns). Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Schadens? Für 500€ bekomme ich wohl schon ein Fenster ausgebaut, abgedichtet und wieder eingebaut, oder? Kann man hier im Forum eigentlich eine Umfrage erstellen "Wessen WoMo wurde in den Jahren 2-6 undicht?" [quote="Breisgauer"] Alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit: Dicher sind erst mal 5 Dichtheitsprüfungen zu je 100€ + 5x4 Stunden Aufwand (bei uns). Sorry warst Du dabei bei der 4 Stunden Überprüfung? 30-60min bei uns! Die Dokumentation war der höchste Zeitaufwand. 4 Stunden und 100 Euro passen nicht zusammen. Die Regel dürfte 1 Stunde bei rund 100-150 Euro sein. Dennoch sind es in 5 Jahren ca. 500 Euro. Aber 500 Euro sind bei einem Wasserschaden dennoch nichts. Vor allem wenn es dann noch Folgeschäden gibt. Mir persönlich war von vornherein klar, dass die Womokosten und dessen Unterhalt nicht ohne sind. Das haben wir auch beim Kauf mitberücksichtigt. Ist wie mit einer Versicherung. Man braucht ja auch keine Vollkasko. Wenn aber dann doch etwas passiert, darf man nicht heulen, sondern muss seine damalige Entscheidung eben akzeptieren. Kann ja jeder machen wie er will. +Rolf Wenn Dein WoMo direkt beim Händler auf dem Hof parkt, dann paßt es ja. Ich muß erst das WoMo holen und dann noch eine Stunde zum Händler fahren. Etwas Wartezeit oder Stau auf der AB und schon sind die vier Stunden voll. Daß dann auch noch mal ca. 40€ Fahrtkosten anfallen, hatte ich noch gar nicht erwähnt. Warum, das verbindet man doch direkt mit nem Kundendient oder Gasprüfung. Zumindest machen wir das so
Das klappt alle zwei Jahre, die meisten Hersteller fordern aber eine jährliche Dichtigkeitsuntersuchung. Ja das stimmt, aber dass man jedes Mal die Strecke fahren muss, stimmt ja auch nicht. Ist halt dann auch nur die halbe Wahrheit. Und wenn man den Händler nicht so wählt, das man gleich 4 Stunden einplanen muss, ist das auch ein Vorteil. Kundendienst - Fiat Gasprüfung - TÜV Man kann es höchstens mit Reparaturen am Aufbau verbinden. Für mich wären es jedenfalls jeweils 130 Km extra. Aber ich denke ja, daß ich einen (kleinen) Wasserschaden sowieso nicht bemerken würde. Das Ding steht immer unter Schleppdach, da regnet auch mit Leck nichts rein. Dann finden die Kurztrips nur bei schönem Wetter statt. Einzig im Jahresurlaub und einer weiteren Woche hat der Wagen die Chance auf Wasser von oben. Und auch das wird im Sommer ganz überwiegend im Süden nicht extrem viel sein. In der Konstellation kann es Jahre dauern, bis ein Schaden auffällt, oder was meint Ihr? Nochmal zum Ausgangspunkt zurück: Die Ausgangsfrage war doch, ob die Dichtigkeitsgarantie bei "Eigenarbeiten" an der Aufbauhülle erlischt. Die Antwort ist tatsächlich Jein. Grundsätzlich erlischt die Garantie (die übrigens der Hersteller gewährt und nicht der Händler) nicht. Bei der angefragten Situation wird der Hersteller allerdings versuchen (und das halte ich auch für legitim), einen möglichen Schaden mit den Eigenarbeiten zu begründen. Zumindest darf man davon ausgehen, dass der Kunde in die Nachweispflicht kommt. Und dann sind die Sachverständigen auf beiden Seiten gefragt. Das dauert und kostet. Werden nun die Zubehörteile beim liefernden Händler verbaut, ist die grundsätzliche Situation nicht anders als oben beschrieben: Der Hersteller kann den Garantiefall bestreiten, dann kann man als Kunde den Händler in die Pflicht nehmen. Der aber gibt üblicherweise keine Garantie auf seine Ein- und Umbauten, da besteht dann nur die gesetzliche Händlergewährleistung. Wenn Händler und Hersteller in solchen Fällen nicht Hand in Hand im Sinne des Kunden zusammenstehen, haben wir als Kunden nichts gewonnen. Deshalb halte ich es schon für eine interessante Frage, ob - in Fällen wie oben beschrieben - die Investition in die jährliche kostenpflichtige Dichtigkeitsprüfung sinnvoll ist. Was macht denn der Vertragshändler, wenn wirklich eine Undichtigkeit festgestellt wird ? Behebt das Problem und stellt es mir mit dem Hinweis "selbstverursacht" in Rechnung bzw. lehnt die Behebung auf Garantie ab ? Wir haben alle Um- und Anbauten an unserem neuen Frankia von einer kleinen aber feinen Wohnmobilwerkstatt machen lassen, kein Vertragshändler. Ich neige dazu, die Dichtigkeitsprüfung gar nicht oder bei unserer Werkstatt machen zu lassen. Da weiß ich, dass in meinem Sinne mit dem Thema umgegangen wird. VG, Traveldog Zur Ausgangsfrage: Hier muss man die Garantiebedingungen lesen. Bei einer Undichtigkeit wird der Hersteller möglicherweise versuchen die Ansprüche auf Grund der nachträglichen Anbauteile abzuweisen.(in manchen Fällen vermutlich auch zu recht, wir hatten ja schon genug Beispiele für haarsträubende Anbauten). Ich sehe es wie einige hier im Treat: Ich mach es selber und bin mir sicher, dass es dann wenigstens dicht ist. Die Dichtigkeit prüfe ich selbst mit dem MF 100 und in den ersten 2 Jahren habe ich die gesetzliche Gewährleistung, da spare ich mir den Aufwand der Dichtigkeitsprüfungen beim Händler, zumal mich unser Händler sowieso freiwilig nicht mehr sieht. LG Selbstschrauber Es kann sich aber auch lohnen die Dichtigkeitsüberprüfung durchführen zu lassen. War gerade heute bei meinem Händler zur ersten Überprüfung nach einem Jahr. Erstens kostete die Überprüfung weit weniger als 100 € und zweitens wurde an der Garagentür innen ein Schaden entdeckt. Aufgrund der Garantie wird demnächst eine neue Garagentür eingebaut. Ohne Garantie wäre der Ersatz der Tür bestimmt teurer geworden als vielleicht 400 € in 5 Jahren für Kontrolluntersuchungen. Wenn ich mich richtig entsinne, steht bei Eura/Karmann, "wenn man selbst arbeiten am Aufbau durchführt erlischt die Herstellergarantie". |
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