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Truma Heizung! Defekt???


withebuffalo am 14 Nov 2003 14:51:31

Ich habe folgendes Prolem mit meiner Heizung(Trumatic SL 3002) mit electronischer Zündung: Sie bringt nur noch schwache Heizleistung, egal wie hoch ich sie einstelle. Ich habe mal das kleine Sichtfenster abgenommen und reingeguckt. Dort sehe ich eine Düse, die über einer Art rundem Lochsieb(ca. 20Cent Stück Durchmesser) steht. Diese Teile sind in Funktion, das heißt, sie brennen. Neben dem runden "Lochsieb" ist noch ein längliches "Lochsieb angeordnet. Dort tut sich nichts. Übrigens starte ich die Heizung wie folgt: Ich drücke das Eiinstellrad herrunter, stelle auf der angeordneten Scala(von 1-10) auf etwa 5. Nach einigen Sekunden springt die Heizung an. Dann lasse ich das Rad los und der Knopf schiebt sich selbsttätig einige Millimeter wieder hoch. Ist das korrekt? Doch egal, wie ich das Einstellrad danach auch drehe, es brennt nur aus dem beschriebenen runden Sieb und sonst verändert sich nichts. Was ist da los?
Vielen Dank im voraus
Wolfgang

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Gast am 14 Nov 2003 16:06:22

Hallo Wolfgang

Das grössere Sieb, wie Du beschreibst, ist der eigentliche Brenner und das er nicht anspringt kann genau zwei Gründe haben.

Im Ventil wo die Stange vom Drehregler hinführt, sitzt ein Kapillar mit Dehnungsblase. Diese zylindrische Kupferröhre hat ein feines dünnes Rohr welches zu einem kleinen Dehnungsbalg, sieht wie eine Ziehharmonika aus, führt und auf dem eigentlichen Ventil sitzt. Dies siehst Du wenn du das Kunststoffteil in welches die Stange mündet entfernst.
Der Raum wo dieses kleine Ausdehnungsteil (Thermostat) drinsitzt, regelt den Brenner und mit der Zeit sammelt sich dort Dreck an und dein Regelrad kommt nicht mehr ganz zurück. Dies ist aber erforderlich da erst in der obersten Stellung der Hauptbrenner freigegeben wird.

Ich habe das Teil ausgebaut, ein bisschen Kontaktspray reingesprüht und ein paar mal das Ventil betätigt. Danach ein par Tropfen Öl und die ganze Sache funktionierte wieder. :)

Wenn es danach immer noch nicht funktioniert ist das Kapillar defekt. :(

Es mögen mir andere Leser eine fachlich nicht korrekte Bezeichnung verzeihen. :roll:

Also viel Spass da es eine lästige Fummelei ist. :?


Thomas

Zegu am 14 Nov 2003 16:20:04

Thomas_p hat geschrieben:
Im Ventil wo die Stange vom Drehregler hinführt, sitzt ein Kapillar mit Dehnungsblase. Diese zylindrische Kupferröhre hat ein feines dünnes Rohr welches zu einem kleinen Dehnungsbalg, sieht wie eine Ziehharmonika aus, führt und auf dem eigentlichen Ventil sitzt. Dies siehst Du wenn du das Kunststoffteil in welches die Stange mündet entfernst.


Thomas



Niedlich beschrieben, nicht ganz korrekte Bauteilbezeichnung (macht nix), aber die Beschreibung kann jeder verstehen. Weiter so Thomas ;-)

Nee, aber ehrlich! Das muss die richtige Lösung sein.

Aber vorsichtig mit Kriechöl. Nicht alle Dichtungen des Gasregelblockes sind beständig gegen agressive Öle. Besser ein Armaturenfett aus der Sanitär- und Heizungsbranche nehmen, welches eine Zulassung für Gas hat. DVGW Prüfzeichen beachten!



Frank

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withebuffalo am 14 Nov 2003 18:14:46

Hallo und Danke für die Ferndiagnose. Ich gehe nun davon aus, das der Hund in dem kleinen Plastikteil begraben ist, in den der Drehregler führt. Ich habe versucht, dieses Teil zu obduzieren. Die zwei Schräubchen gelöst und das Deckelchen über die Stange des Reglers nach oben geschoben. So, nun hatte ich freien Einblick und der kleine Kontaktschalter der Zündautomatic war in aller Pracht zu bewundern. Sonst nix. Es ist mir noch gelungen, die Führungsscheibe mit der "Nase", die den Zündkontakt auslöst, von der mittleren Verzahnung zu lösen und auch nach oben zu schieben, aber nun ist Feierabend. Das Ding weigert sich beharrlich, mir einen Blick auf sein Innenleben zu gewähren. Die Verzahnung, die nun noch herausguckt, ist relativ schwergängig und kommt ziemlich zäh zurück, wenn man sie reindrückt. Wahrscheinlich auch nicht vollständig. Wie zerlege ich dieses schwarze Teil nun soweit, un eine Reinigung von innen vorzunehmen.
Ich hoffe, diejenigen, die diesen Text nun zum ersten mal lesen, halten mich Dank meiner "fachlichen Beschreibung " nicht für total bekloppt und verzeihen mir meine laienhaften Ausführungen.
und Danke für die bisherige Hilfe
Wolfgang

Gast am 14 Nov 2003 20:03:02

Hallo Wolfgang

Dann sind wir, was den laienhaften Ausdruck angeht, ja schon zwei :D

Aber was solls Haupsache es bringt was, irgendwie.

Das mit dem Plastikteil ist das Problem. Es ist leider schon etwas länger her und ich weiss nicht mehr genau wo das Teil fest gemacht war.

In diesem Plastikteil müsste doch eine drehbare Scheibe sein und wenn mich nicht alles täuscht sind darunter noch zwei Schrauben die es am eigentlichen Ventilblock befestigten. Sie müssten in einer Bohrung liegen und es hat einiges gedauert bis ich sie gefunden habe. Von diversen Flüchen mal ganz abgesehen. :twisted:

Alles ander was Du beschreibst ist exakt so wie bei mir gewesen. Da sitzt ne Menge Staub drin da es normalerweise ganz leicht geht.
Bei mir half zur Not noch wenn ich am Regler leicht gezogen habe.

Ich hoffe das waren ein paar Laienhafte Statements die Dir weiterhelfen können. 8)


Thomas

withebuffalo am 14 Nov 2003 20:32:30

Hallo Thomas,
Du hast hast bis dato mit allem Recht. Sogar die eine kleine Schraube, die in einer Bohrung sitzt, habe ich geortet und rausgedreht. Das Teil ist schon leicht am wackeln, gibt aber noch nicht auf. Es muß, wie Du sagst, an zwei Schräubchen befestigt sein. Doch die zweite finde ich ums verrecken nicht. Diese Ecke ist auch relativ ungünstig zu bearbeiten, wenn man nicht grade Pianistenfinger und das Auge eines Uhrmachers sowie dessen Werkzeug hat.
und Danke
Wolfgang

Gast am 16 Nov 2003 16:03:43

Hi Wolfgang

Ich fühle mit Dir :(

Ich musste damals bei Minus 10 Grad das Ding reparieren und war kurz vor einem Tobsuchtsanfall. :twisted: :evil: :twisted:

Es ist leider so lange her das ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wo genau die Schrauben sassen. Ich meine sie lagen sich genau gegenüber.

Übrigens ein kleiner Tip wo Du schon dabei bist. In dem Loch wo der Brenner durch den Boden geht ist immer ein Teils grosser Spalt wo die kalte Luft durchströmt. Genau darüber sitzt ja das Thermostat und dieses wird durch die durchströmende Luft beeinflusst.
Nachdem ich das mit feuerfestem Stoff abgedichtet hatte, funktionierte auch gleich die Regelung besser und es zog auch nicht mehr. Nur so als Tip wenn Du schon mal dabei bist.


Thomas

withebuffalo am 16 Nov 2003 23:16:51

Hallo Thomas,
zunächst mal herzlichen Dank für Deine Unterstützung. Hat mir sehr geholfen. Ich hab die zweite Schraube entdeckt und konnte das Ding nun genauer inspizieren. Sah wüst aus und hat sich kaum noch bewegt. Ich hab alles, wo ich dran kam, mit Reinigungsbenzin und Ohrenstäbchen so gut es ging gereinigt. Dann hab ich Silikonöl ringesprüht, vor allem dort, wo dieser komische Zapfen reingeht und auf das Ventil oder was das ist, drückt. Danach habe ich solange rauf und runter gedrückt bis mir der Finger eingeschlafen ist und siehe da, es bewegte sich wieder wie geschmiert. Alles schnell wieder zusammengeschraubt und das Ding brennt wieder wie einst im Mai. Allerdings hatte ich nur ca. 10 Minuten Freude, denn das verflixte Ding macht nun genau das Gegenteil und läßt sich nicht mehr bremsen. Das heißt, es brennt nun lichterloh und zeigt keine Reaktion, wenn ich es runterdrehe. Zudem spinnt nun das andere runde kleinere Lochsieb, was vorher in Ordnung war. Es fängt,,wenn es warm ist, an zu sprotzen und zu stottern, das zwischendurch immer wieder die Zündsicherung ihren Dienst aufnimmt. Was ist nun schon wieder los? Einen Tag gebe ich mir und dem Teil noch eine Chance. Danach nehm ich den dicken Hammer.
Viele
Wolfgang

Gast am 17 Nov 2003 09:35:42

Hallo Wolfgang

Keine Ursache und was Du beschreibst kommt mir alles bekannt vor und die Erinnerungen werden wieder wach. Ich hatte so etwas ähnliches und es lag zum einen daran das ich diese komische Scheibe, die mit einer kleinen Rampe versehen ist und dadurch den Vordruck auf das Ventil regelt, falsch eingebaut habe.

Des weiteren, durch leicht gesteigerte Aggressionen, während des mühelosen Einbaus und der tollen Zugänglichkeit, habe ich mir das Thermostat, wenn man das Kupferteil mit dem kleinen Ausdehnungsbalg als so etwas bezeichnen kann, beschädigt.

Nicht lachen Frank :unknown:

Es regelte nicht mehr und dadurch war das Ventil immer voll auf. Die Gasmenge war somit viel zu hoch und wenn ich den Stab leicht zurückgedrückt hatte war wieder alles in Ordnung.
Sorry das mir das nicht früher eingefallen ist aber es ist schon zu lange her. Wenn Du ein Feuerzeug darunter hältst muss sich das Dehnungsgefäss (oder was auch immer) bewegen.

Du kriegst das für ein paar Euro im Campingbedarf.

Zu dem von Dir beschriebenen Unmut :twisted: kann ich nur beipflichten, da ich mir auch überlegt hatte das Ding zu vergessen und statt dessen die Einbauten zu verfeuern. Ich habe aber doch dann auf Grund der unangenehmen Rauchentwicklung davon Abstand genommen.


Thomas

withebuffalo am 17 Nov 2003 14:43:51

Hallo und Hurra,
Dank der ratgebenden und auch für Laien verständlichen Hilfe von Member Thomas_P (nochmals vielen Dank) und zäherAusdauer meinerseits konnte ich die Truma überreden, ihren Dienst wieder aufzunehmen. Bei meinem letzten Versuch habe ich die Scheibe mit der kleinen Rampe noch mal hochgenommen und die Stellung der Einstellstange mit der daran befindlichen Verzahnung etwas geändert. Scheint was gebracht zu haben, denn nun läuft sie seit ca 2 Stunden ohne Mucken. Auch der Thermostat funktioniert. Nun werde ich sie bis heute abend durchlaufen lassen und alle halbe Stunde mal kontrollieren und wenn mir bis dahin die Kiste nicht explodiert oder abgefackelt ist, bin ich wahrscheinlich diesen Winter auf der warmen Seite. Ich werde aber vorsichtshalber die ganze Geschichte bei einem Fachmann abdrücken lassen. Die nächste Gasprüfung ist eh fällig. Zum guten Schluß hätte ich noch eine andere Frage: Wenn ich das Mobil am 230V Stromnetz angeschlossen habe und das Ladegrät eingeschaltet ist, leuchtet am Kontrollpaneel eine dicke rote Kontrollleuchte auf. Ist das normal und kann ich bei angeschlossenem Netz das Ladegerät angeschaltet lassen oder fliegt mir irgendwann die Batterie um die Ohren?
Wolfgang

Gast am 17 Nov 2003 16:18:38

Hallo Wolfgang

:jump: :jump: :jump:

Na also, nach langem hin und her und trotz meiner nicht ganz fachmänischen Begriffe (bin aus dem Bereich E-Technik&IT), nun doch der Erfolg.

Mit Deiner Kontrollleuchte kann ich dich aber auch beruhigen. Die zeigt an das dein Ladegerät im Netzbetrieb ist. Eine Beschädigung wird durch die Laderegelung vermieden da bei einem Ladestrom <xAmp. automatisch die Ladespannung von 14,4V wieder abgeschaltet wird, bzw. der Regler falls vorhanden auf Haltespannung gesetzt wird.

Dies geht auch problemlos über einen längeren Zeitraum, wie bei mir von 3 Monaten. Weder das Ladegerät noch die Batterie zeigte eine übermässige Erwärmung (abgesichert). Einfach mal kontrollieren und informationshalber mit einem Multimeter nachmessen. Bei dieser Gelegenheit kannste gleich schauen ob Blinde Verbraucher vorhanden sind. (Natürlich ohne Netzbetrieb)

Also dann viel Spass mit der wiedererlangten Erwärmung und nochmals nix zu danken, mich freuts wenn man mal helfen konnte.


Thomas

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