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Rettungsaktion Wasserschäden Moncayo 360SL auf Ducato 244 1, 2


dingsundbums am 05 Mär 2016 12:53:04

Hallo zusammen,
nachdem ich hier schon einige Zeit mitlese und emil77b auf diesem Wege meine Hochachtung zur Restauration seines Fendt aussprechen möchte,
würde ich an dieser Stelle auch gerne von unserer Womo Rettungsaktion berichten und hoffe auf eure Tipps bzw. euren Rat.

Zuerst ein wenig zur Vorgeschichte:
Wir haben im Dezember 2015 einen Moncayo 360SL auf Basis eines Fiat Ducato 244 Bj. 2002 gekauft und waren nach Besichtigung begeistert. Triebwagen in tadellosem Zustand, Innenraum super gepflegt. Alkoven, Stockbetten und gute Raumaufteilung. Genauso wie wir es wollten. Bei der Umrüstung auf DPF zur Erlangung der grünen Plakette kam der erste Schock. Auto hat am Holzunterboden morsche Stellen, die leider durch die Schürzen so verdeckt, das wirs stumpfweg nicht gesehen haben. Also in einer Werkstatt für Wohnmobile checken lassen. Dort hat man uns schon gesagt, das eine Komplette Instandsetzung ein wirtschaftlicher Totalschaden wäre. Alternativ könnte man den Unterboden für rund 2k€ beiflicken und noch 1-2 Jahre damit fahren.
Da wir keine Freunde von halbherzig Beiflicken sind, haben wir uns entschlossen den Schaden erstmal selbst freizulegen und zu sanieren.

Aktueller Stand:
- Unterboden ist an den äußeren 10-15 cm jeweils zu den Wänden hin morsch.
- Seitenhölzer sind komplett durchgegammelt
- Rückwand scheint okay, da ists wohl nur in den unteren Regionen durch
- Seitenwand links in Fahrtrichtung gesehen ist wohl am schlimmsten. Auf der Seite befindet sich Kühlschrank mit zwei Gittern. Gasfach mit Tür (dort stand auf dem Boden nach dem ersten Urlaub Wasser), Klappe für das Staufach unter den Stockbetten. Auf der Seitenwand gab es wohl laut Vorbesitzer auch mal ein Problem durch das undichte Küchenfenster, was aber in einer Fachwerkstatt repariert worden ist. Fakt ist: Die Wand ist stellenweise nass.

Wir haben schon das Badezimmer im Heck ausgebaut um überhaupt was beurteilen zu können. Ebenfalls sind auf der linken Seite und auf der Rückwand schon Stossstange bzw. Schürze ab.

Fotos würde ich zur besseren Lesbarkeit in einem nächsten Post einstellen.

Wir würden uns über eure Unterstütung und Ratschläge riesig freuen.
Sind zwar keine kompletten Laien, aber leider grade was die Tragswerkskonstruktion anbelangt etwas ratlos.

Grüße,
Dierk

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dingsundbums am 05 Mär 2016 13:12:26

So sieht der Unterboden Hinten Links aus.


Hinten Rechts:


Linke Seitenwand unterhalb des unteren Stockbetts:


Hier der Übergang der Wand zum Boden. Dort ist auch der Radkasten zu sehen. Etwa bis zur Mitte des Radkastens ists von links aus morsch, danach vermeintlich OK


Grüße,
Dierk

schrauberwilli am 05 Mär 2016 13:32:43

Hallo Dierk,
als erstes solltest du nachschauen wo das Wasser eindringt. Bei mir war es ein kleines Loch in der Seitenwand.
--> Link
--> Link Das Loch oben am Bildrand
Bemerkt habe ich es weil der Flussboden im Eingangsbereich weich wurde.
--> Link

Ich hatte mich vom Fußboden zu dem Loch hochgearbeitet bei der Suche. Bei mir war das Styropor noch Nass, dadurch habe ich das Loch finden können.

Gruß
Tom

Anzeige vom Forum


kurt2 am 05 Mär 2016 16:04:06

Hallo Dierk,
da Du offenbar nicht der Reparaturprofi bist hier ein paar Fragen:
- hast Du im Dez 15 von einem Händler gekauft?
- wurde Dir die „Dichtheit“ bzw. das „Nicht-Vorhanden sein“ eines Wasserschadens im K-vertrag zugesichert?

dingsundbums am 05 Mär 2016 17:34:48

-> Tom:
Die Seitenwand ist wohl deshalb nass, weil am oberen Stockbettfenster (das Auto hat zwei im Abstand von ca 1m übereinander) auf der oberen/vorderen Seite des Rahmens die Dichtmasse weg war und sich dort ein Spalt gebildet hat. Von dort aus ist, so denke ich, das Wasser eingedrungen.

-> Kurt:
Das Auto ist von Privat unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft. Also beides Negativ :wink:

Grüße,
Dierk

emil77b am 05 Mär 2016 19:17:28

Hallo Dierk,

eingehend eine Frage, das Fzg. ist dieses hier?

--> Link

Gruss Emil

dingsundbums am 05 Mär 2016 20:04:55

Hallo Emil,
schön das du dich meldest.
Wie ich schon sagte: Meine/Unsere Hochachtung.

Du hast Recht: Genau der. Mit Ausnahme davon das bei unserem eine Holzleiter für den Alkoven ist und der Hinten einen Fahrradträger und eine Leiter an der Rückwand hat.

Ansonsten Identisch. Offensichtlich von innen auch noch original wie im Video zu sehen.

Danke für den Link !

Gruß,
Dierk.

mactommi am 05 Mär 2016 22:49:44

Wie immer unsere Empfehlung...www.caravan-metropol.de
Ich bin am Montag zur ersten Nachkontrolle da, auch einige Nacharbeiten werden gleich erledigt...

Also wenn Rettung, dann richtig :D

emil77b am 06 Mär 2016 02:27:44

Hallo Dierk,

meine Frage stellte sich insbesondere zur allgemeinen Konstruktion, Außenaufbau.

- Die Fenster sind vom Ansehen Seitz C2 (vll auch ein Nachfolger), im Original außenherum mit eingelegtem Gummi abgedichtet. >> wird undicht, neu mit Dekalin eindichten, Gummis raus.
- Die Verkleidunhgen hinten, Stoßstange und die Ecken, aua, da scheint weder was dicht gewesen zu sein, noch im Untergrund auf wasserabweisende Konstruktion wertgelegt worden zu sein.

Zur Abschätzung des Schadens, für Ratschläge, wärs angenehm, Groß- und Detailansichten zu sehen, ev. auch nur ne Zeichnung mit Kennzeichnung der Schadensbereiche bei Boden, Außenwand rechts, links, Dach, Rückwand.

Mit ein bischen Mut und handwerklichen Geschick lässt sich fast alles richten :)

Gruss Emil

dingsundbums am 06 Mär 2016 06:10:01

mactommi hat geschrieben:Wie immer unsere Empfehlung...www.caravan-metropol.de
Ich bin am Montag zur ersten Nachkontrolle da, auch einige Nacharbeiten werden gleich erledigt...

Also wenn Rettung, dann richtig :D


Hallo ihr beiden,
eure Rettungsaktion hab ich natürlich auch gelesen !

Eigentlich möchte ich ungerne mit dem Auto noch rund 700km durch Deutschland von ganz West nach fast ganz Ost fahren. Ausserdem wird mir dort die Reparatur vermutlich zu teuer.
Ich hatte aber Anfangs auch den Gedanken dort Vorstellig zu werden.
Ich denke, ich werds erstmal so versuchen.

Danke für den Tip !

Gruß, Dierk

dingsundbums am 06 Mär 2016 06:21:19

emil77b hat geschrieben:- Die Fenster sind vom Ansehen Seitz C2 (vll auch ein Nachfolger), im Original außenherum mit eingelegtem Gummi abgedichtet. >> wird undicht, neu mit Dekalin eindichten, Gummis raus.

emil77b hat geschrieben:Zur Abschätzung des Schadens, für Ratschläge, wärs angenehm, Groß- und Detailansichten zu sehen, ev. auch nur ne Zeichnung mit Kennzeichnung der Schadensbereiche bei Boden, Außenwand rechts, links, Dach, Rückwand.


Hallo Emil,
an den Fenstern ist bereits mal mit Dekalin oder ähnlichem nachgedichtete worden (an den Rändern).
Das Problem unter den Schürzen ist wohl, das die mal abgekommen und dabei Schrauben abgerissen worden sind. Die waren auch nicht mit irgendwas an der Aussenhaut abgedichtet. Von dort aus ist dann zusätzlich noch durch offene Schraubenlöcher der Seitenwandverschraubungen Wasser eingedrungen, weils von Oben hinter die Schürze laufen und von da in den Unterboden sickern kann.

Ich werde erstmal die Verlängerung vom Kistenträger abnehmen (Auto hat ne Metallkiste hinterm Heck) und alles Morsche am Heck entfernen. Der Unterboden scheint in der mitte noch Kernig.

Zeichnung bzw. Fotos mit Detailansichten reiche ich nach, sobald ich wieder beim Auto war.

Gruß, Dierk.

emil77b am 06 Mär 2016 12:23:34

Hallo Dierk,

zwischenzeitlich empfehle ich alles was zu Wasserschadenreps zu finden ist zu lesen. Hier im Forum, im Wowa-Forum. Such nach Turbokurtlas Anleitungen.
Vll. meldet sich Kurt auch bald persönlich. Ich bin mir sicher, er kann viele heiße Tips geben.

Eine Anmerkung zum Kauf sei mir erlaubt, ich würde durchaus mit dem Verkäufer Kontakt aufnehmen. Ob gekaut wie gesehen etc. pp. , Du hast einen Gebrauchsgeegnstand, für sicherlich nicht ganz wenig Geld erworben. Dass heisst, Du hast das Womo sicherlich nicht in der Absicht gekauft, um 2 Mille in Wasserschaden-Notreparatur zu investieren, um es nach 2 Jahre später zu verschrotten.

Wenn der Vk. nicht ganz bösen Willens ist, sollte er Dir gegenüber einen gewissen Betrag zurückzahlen, wenn Du ihn mit dem benannten Mängelbericht konfrontierst.

Gruss Emil

dingsundbums am 06 Mär 2016 18:21:10

Hallo Emil,
werde mich mal nach Kurts Anleitungen umsehen. Oder hast du zufällig gerade Links parat ?

Mit dem Verkäufer habe ich bereits Kontakt aufgenommen. So wie ich den kennengelernt habe, glaube ich auch an eine gütliche Einigung. Ich denke einfach, das ers selbst auch weder wusste, noch gesehen hat. Sonst hätte er in den vergangenen Jahren auch nicht knappe 6k€ in das Auto investiert und alle Rechnungen aufbewahrt. Mich hat schon beruhigt, dass jemand anderes den Schaden auch erst auf den dritten Blick gesehen hat und das Auto genauso wie wir gekauft hätte.

Wie auch immer:
Haben heute den Kistenträger und den AHK Träger abgenommen, damit man überhaupt mal von unten was tun kann.
Scheinbar hat man als Rahmenholz dort wohl Echtholz genommen.
Deine Vermutung ist also richtig:
Man hat vom Werk aus dort schon nicht auf eine Wasserabweisende Konstruktion gesetzt.
Allerdings ists am Heck auch am schlimmsten. Dadurch dass der "Hintern" höher ist als das Führerhaus (wohl durch die Luftfederung) läufts halt dann nach vorn.

Die gute Nachricht ist: In der Rückwand ist über dem unteren Holz Styropor.
Das ist absolut trocken.
Also scheinbar nix raufgezogen sondern tatsächlich von Hinten über die Schürzenlöcher reingelaufen.

Gruß,
Dierk

dingsundbums am 06 Mär 2016 18:31:13

Noch ein paar Bilder:

Aufnahme von unten Hinten Rechts. Dort ist der Ablauf vom Waschbecken. Von der Holzstärke her sieht das für mich nach Dachlatte aus



Hier die Rückwand von unten. Ich hoffe das Styropor kann man erkennen.




Leider hatte ich keine Hand mehr frei.
Ich hätte gerne davon ein Foto gemacht, wie ich mit meiner Frau, wie die Schildkröten auf dem Panzer, rücklings unter dem Auto liege und die Schrauben von den Tragewerken entferne :lol:

emil77b am 07 Mär 2016 01:25:14

Hallo Dierk,

gib einfach Turbokurtla in die Googlesuche ein, da wirst Du fündig :wink:
Bischen weiter zurück im Themenbereich Dichtheit etc. findet sich was zum Bodenaufbau -Rep, ist auch so betitelt, Schau auch dies an

Wasser läuft runter, manchmal quer an der Holzkonstruktion lang, hoch nicht :ja:

Maßtechnisch mag Dachlatte in etwa stimmen, ansonsten sind diese viel zu astig, Such Dir ein passendes Konstruktionsholz, ggf. vom Schreiner.

Das mit dem Vorbesitzer hört sich zum ersten nicht schlecht an :)

Gruss Emil

dingsundbums am 07 Mär 2016 21:28:58

emil77b hat geschrieben:gib einfach Turbokurtla in die Googlesuche ein, da wirst Du fündig :wink:
Bischen weiter zurück im Themenbereich Dichtheit etc. findet sich was zum Bodenaufbau -Rep, ist auch so betitelt, Schau auch dies an


emil77b hat geschrieben:Maßtechnisch mag Dachlatte in etwa stimmen, ansonsten sind diese viel zu astig, Such Dir ein passendes Konstruktionsholz, ggf. vom Schreiner.


Hallo Emil,
hab heute mal eine Schöpferische Pause gemacht und mich ein wenig in Kurts "Bilderanleitungen" eingelesen.
Mal sehen wie ichs mache.

Du hast natürlich recht. Eigentlich meinte ich auch Konstruktionsholz. Bin nur nicht aufs richtige Wort gekommen. Hamwer doch schon andere Sachen mit gebaut ;-)

Gruß,
Dierk

dingsundbums am 13 Mär 2016 11:04:52

Hallo zusammen,
erstmal Danke für die Unterstützung.
Hab etwas länger nicht gepostet, da diese Woche viel zu tun war.
Alleine schon die Materialbeschaffung ist nicht so ganz ohne. Darum hat sich größtenteils Vattern gekümmert, ohne den das ganze Projekt wahrscheinlich garnicht laufen würde. Also auch von hieraus nochmal ein Danke !!

Bis jetzt haben wir erstmal die Rückwand und Teile des Bodens ersetzt, damit erstmal wieder "Stand" ins Auto kommt. Fotos kommen im nächsten Post.

Gruß,
Dierk.

dingsundbums am 13 Mär 2016 11:14:24

Hier haben wir erstmal das morsche Holz am Unterboden auf der rechten Seite entfernt. Dabei hat sich rausgestellt, das alles nur am Rand in Mitleidenschaft gezogen ist. Zur Mitte des Autos ist alles trocken und Hart. Also Hartholz quasi ;-)
Da vorher unten ein Holz eingefügt war und dadrüber Styropor, haben wir den neuen Boden entsprechend zur Rückwand hin länger gelassen und wieder aufgefüttert.







Das ist beim Rauskratzen übrig geblieben:


Am Ende des Tages haben wir das folgendermassen gelöst:
Als Boden ist ein Streifen Siebdruckplatte reingekommen. Dadrauf liegen Hölzer die wieder den Anschluss an die Rückwanden bilden. Die Bodenplatte und die Hölzer liegen auf der Rahmenverlängerung, die man vorher auf den Fotos sieht auf. Damit ist an und für sich erstmal soweit alles stabil. Natürlich alles schön mit Kleber angesetzt und angepresst.




Von unten werden wir als Übergang noch eine Platte über den Spalt setzen und die Löcher wieder ausfüttern.

Gruß,
Dierk.

dingsundbums am 14 Mär 2016 09:03:40

emil77b hat geschrieben:Wenn der Vk. nicht ganz bösen Willens ist, sollte er Dir gegenüber einen gewissen Betrag zurückzahlen, wenn Du ihn mit dem benannten Mängelbericht konfrontierst.
Gruss Emil


Hallo Emil,
der Verkäufer hat sich mittlerweile gemeldet und wir haben uns geeinigt.

Gruß,
Dierk.

dingsundbums am 19 Apr 2016 17:40:44

Hallo liebes Forum,
leider ist dieser Thread in letzter Zeit ein wenig eingeschlafen.
Waren halt leider mit der Restauration sehr beschäftigt.

Gottseidank hab ich zwischen
Wut,
Verzweiflung,
Lachen und viel Arbeit noch geschafft jede Menge Fotos zu machen.

Sollte Interesse eurerseits bestehen,
kann ich die Dokumentation gerne Fortsetzen.

Gruß,
Dierk.

kurt2 am 19 Apr 2016 17:57:02

Hallo Dierk,
ich denke, dass sich so manch künftiger Bastler Rat holen könnte.

bernie8 am 20 Apr 2016 09:53:11

Hallo Dierk,

Danke für deinen Bericht!
Gerne weiter !

dingsundbums am 20 Apr 2016 14:35:22

Ok,
dann wird ich mal in den nächsten Tagen das ganze hier fortsetzen ....

dingsundbums am 20 Apr 2016 17:05:26

Dann fang ich mal an:

Von unten haben wir 15mm Siebdruckplatte unter den alten Boden gemacht. Da wie gesagt der alte Boden selbst noch tragfähig war, stützt das jetzt die Seitenwände und Rückwand. Das ganze natürlich schön mit Kleber angesetzt und mit Schrauben fixiert.

Fahrerseite:


Mitte:


Beifahrerseite:


In der Mitte kann man noch den Spalt zwischen altem Boden und neuen Boden sehen:


Hier kam später noch eine Aluleiste mit Kleber und Co drüber, als Lückenschluss.

dingsundbums am 20 Apr 2016 17:14:20

Als nächstes haben wir uns um den Unterboden an der Fahrerseite gekümmert.
Hier war alles arg mitgenommen. Die Ursache dafür haben wir zu einem späteren Zeitpunkt auch gefunden (unter Tränen- / Wutausbrüchen).

Zuerstmal alles morsche, was mehr oder weniger von selbst rausfällt rausgekratzt.
Das sah dann so aus:


Nachdem dort alles freigelegt war, sahs erstmal schlimmer aus als es eigentlich hinterher war.
Bei uns ist das Gasfach an der Fahrerseite hinter der Fahrertür. Also vorne. Auf diesem Bild sieht man dort die GFK Schale für die Gasflaschen auf der linken Seite:


Und das Stück mittig zum Radkasten hin:


Und hinter dem Radkasten bis zur Rückwand:


Hier noch zwei Detailfotos vom Schaden:



Hier gab es wohl auch schonmal ein Problem am Radlauf.
Zwei Schrauben waren durch die GFK Schale komplett durchgezogen worden, steckten also noch im Boden ohne den Radlauf zu halten. An den Stellen konnte man deutlich sehen, das dort auch Wasser eingedrungen ist.

dingsundbums am 20 Apr 2016 17:28:40

Gleichzeitig haben wir hier auch das Holz zwischen Seitenwand und Boden entfernt. Das war wirklich bis oben zum Styropor auf ca 5 cm komplett morsch. Eine oder zwei Stellen mal ausgenommen.
Als nächstes haben wir die unterste Bodenplatte bis auf ca 5 cm zum Rahmenträger hin entfernt, um nachzusehen wie die Substanz des Tragwerks ist.

Wiedermal ein schöner Müllhaufen:


Nach Messung und Kontrolle der Hölzer hatten wir vermutlich richtiges Glück. Das äußere Rahmenholz (an der Aussenwand entlang) war zwischen Stockbettenklappe und Gasfach ziemlich vergammelt, wurde aber an den jeweiligen Enden wieder "gut". Also erstmal alles morsche raus und weggeschnitten.

Hier zuerst ein paar Impressionen vom morschen Teil:
Tragewerk. Querbalken unten im Bild ist der zur Seitenwand.


Einfassung des Radlaufs:



Ecke am Gasfach:
Hier ist die Ecke selbst ok und das Holz zur Seitenwand hin ebenfalls:


Und noch der hintere Teil zur Rückwand hin (also hinter dem Radlauf):


Meine Frau hat derweil schonmal im Badezimmer den Boden wieder ausgefüttert und auf halbwegs Niveau gebracht. Da in diesem Bereich keine Last auf den Boden kommt, die Rückwand wird ja von der neuen Holzkonstruktion getragen, haben wir uns dazu entschieden, das Niveau mit Styrodur wieder herzustellen und nachträglich mit Bauschaum anzugleichen.


dingsundbums am 20 Apr 2016 17:38:58

Im nächsten Schritt haben wir die Morschen Hölzer am Unterboden entfernt und ersetzt.
Hier einmal der Teil vorne am Gasfach:


In der Mitte mit den Querhölzern:


Und zum Radlauf hin.
Hier habe ich einen Riegel reingeschnitten und das neue Holz später eingepasst:


Weiterhin haben wir aus dem 15mm Siebdruckmaterial eine Leiste fertig gemacht, um das fehlende Holz an der Seitenwand wieder zu ersetzen:


Diese Schritte haben sich auch über mehrere Tage hingezogen, da immer wieder Trocknungszeiten des Klebers eingehalten werden müssen ;-)

Und hier nochmal das neu eingesetze Rahmenholz um später die Seitenwand zu tragen. Da haben wir nicht nur mit Kleber gearbeitet, sondern auch geschraubt, da in der Seitenwand an den passenden Stellen sowieso schon Löcher waren. Schaden kanns ja nicht.

Holzanschluss hinten:


Mittig:


Und vorne am gasfach:


Derweil hat meine Frau das Bodenniveau im Badezimmer mit Bauschaum wieder hergestellt:

dingsundbums am 20 Apr 2016 17:47:47

So,
und nun der letzte Post für heute:

Da, wo der unterboden entfernt war, fehlte uns nun etwas Bodenniveau. Das haben wir mit einer angepassten Sperrholzplatte erstmal wieder angeglichen. Leider kann man das auf den Fotos nicht ganz so gut erkennen.



Ziel wars, den ganzen Boden mit einer Untergelegten Siebdruckplatte wieder tragfähig zu machen. Also haben wir einen entsprechend Breiten und Langen 15mm Siebdruckplattenstreifen (was für ein Wort) über die gesamte Länge gemacht. An der Rückwand ist ja schon, wie auf den vorherigen Bildern zu sehen, ein großen Siebdruckplattenfeld, was das Loch dort im Unterboden verdeckt, zu sehen.
Daran angeschlossen ist auch diese Siebdruckplatte, natürlich möglichst nahtlos.
Der Streifen ist so breit, das auf der einen Seite dort die Seitenwand "unterbaut" ist und auf der anderen Seite die Naht zum Rahmenträger hin verdeckt wird und man einen graden und sauberen Anschluss an den Ex- Boden hat.

Ich fürchte, auch das ist wieder nicht so gut auf den Fotos zu erkennen. ich hoffe ihr versteht trotzdem was ich meine.

Seht selbst:



Wie schon geschrieben, werde ich den Bericht in den nächsten Tagen, so die zeit es zulässt, fortsetzen und würde mich über eure Kommentare freuen.

Cu l8er,
Dierk.

dibru2 am 20 Apr 2016 19:25:39

Hallo Emil
Sieht doch ordentlich aus!
Eine kleiner Tipp noch: Streicht die Schnittkanten der Siebdruckplatte mit Kunstharzfarbe oder PU-Farbe an, damit die Platten Stirnseitig nicht aufsaugen können.

Weiter so!!! Und unbedingt weiter berichten. :razz:

dingsundbums am 20 Apr 2016 19:36:25

Nicht Emil,
macht aber nix ;-)

dibru2 hat geschrieben:Sieht doch ordentlich aus!


Danke für das Lob. Ich kanns gebrauchen ;-)

dibru2 hat geschrieben:Eine kleiner Tipp noch: Streicht die Schnittkanten der Siebdruckplatte mit Kunstharzfarbe oder PU-Farbe an, damit die Platten Stirnseitig nicht aufsaugen können.


Danke für den Tipp,
kommt im nächsten Post. Wir sind schon fast fertig. Im Grund genommen ist das ein Vergangenheitsbericht. Vermutlich werde ich Donnerstag und Freitag noch die Fortsetzung Posten.

dibru2 hat geschrieben:Weiter so!!! Und unbedingt weiter berichten. :razz:


Sehr gerne !

Gruß,
Dierk.

dingsundbums am 21 Apr 2016 17:02:29

Hallo zusammen,
wie versprochen mach ich heute mal weiter.

Nachdem wir also nun "untenrum" wieder dicht waren (nicht so wie ihr jetzt denkt), haben Vattern und meine Frau sich ums Waschbecken gekümmert. Selbiges war schon vor dem Ausbau defekt. Ab werk hatte man wohl gedacht, das ein eingesetzter Wasserhahn in ein dünnes Waschbecken wohl ewig halten würde. Hatter aber nicht.
Kurz gesagt, das Waschbecken war vom Wasserhahn ausgehend gerissen.
Dazu kam, dass das Waschbecken nach dem Ausbau so aussah:


Leider konnten wir auf die schnelle kein neues Waschbecken mit 390x420er Maß auftreiben.
Da kam der Verkaufsoffene Sonntag bei Obelink grade recht. Kurz ein neues Waschbecken gekauft in Oval mit 420 mm und ne Grundplatte selbst gebaut. Hier noch im Rohbau. Fertig gibt's dann später:


Als Resttat für diesen Tag hab ich dann schonmal auf der Rückwand das Badezimmerfenster und die Toilettenklappe mit ner Dekalinnaht "umgelegt" ;-)



Weiter geht's im nächsten Post 8-)

dingsundbums am 21 Apr 2016 17:24:15

Weiter gings dann später.
Meine Frau hat sich die Mühe gemacht und den ganzen Unterboden neu geschützt. Deswegen auch der Hinweis, das das später kommt dibru2 ;-)

Ich denke das ist ganz gut so. Unten auf Fläche und noch rum bis auf die Seitenwand. Natürlich alles unterhalb der Fender:



Auf der Beifahrerseite (rechts) haben wir im gleichen Stil weitergemacht. Da dort glücklicherweise nur das Holz der Seitenwand etwas angegriffen war, die Stirnseite des Holzes ist unten und nicht mehr ordentlich versiegelt gewesen, haben wir dort auch einen Streifen Siebdruck drunter gemacht, da ansonsten dort alles trocken ist. Leider hab ich davon keine Fotos gemacht. Ist aber denke ich nach der Vorgehensweise auf der linken Seite auch selbsterklärend.

Im hinteren Teil des Unterbodens hatte ich mir einen kleinen Behelf überlegt. Dort gibt es mehrere Durchbrüche durch den Unterboden.
1. Der Ablauf vom Waschbecken
2. Der Überlauf der Toilette.
Auf diesem Bild ganz gut zu erkennen:


Den Toilettendruchbruch hab ich so wieder eingedichtet, da der sich eigentlich nicht groß bewegt.
Da aber Serienmäßig die Rohre einfach durch den Boden gelegt und abgedichtet waren, leider aber geriffelt sind, kann das meiner Meinung nach nicht dicht werden.
Also kurzerhand ein PVC Rohr in passender Stärke zum Schlauch besorgt, Unterbodenloch größer gemacht, und mit der dickeren Seite nach unten eingeklebt. Jetzt kann sich der Schlauch bewegen und der Unterboden bleibt dicht, da das Rohr ja starr ist. Später hab ich die Hohlstelle zwischen Schlauch und Rohr noch mit Dekalin abgedrückt.

Auf der Beifahrerseite kommen vom Kabelsatz unter dem Auto Kabel nach innen, die die Positionsleuchten versorgen. Dort hab ich auch ein Rohr eingeklebt, allerdings mit deutlich kleinerem Durchmesser. Aber auf gleiche Art. Bei gleicher Gelegenheit hab ich da auch den Aussenfühler vom Thermometer durchgesteckt. Nach Anschluss auch wieder schön mit Dekalin abgedrückt.

Weiter geht's im nächsten Post.
Gruß,
Dierk.

dingsundbums am 21 Apr 2016 17:37:11

So,
letzter Post für heute. Bei dem schönen Wetter bin ich lieber draußen und genieß die Sonne 8)

Bleibt, so haben wir zumindest gedacht, eigentlich nur noch das Waschbecken fertig machen und noch im Staufach bzw. bei den Stockbetten die Platte zu ersetzen.
Die war arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Den Wasserschaden hatte der Vorbesitzer auch angegeben und beseitigen lassen.

Also erstmal schön alles morsche in der Wand raus. Danach die Hölzer wieder um den Türrahmen herum ersetzen.



Das Holz Quer konnte ich passend sägen. Irgendwie benutzen die scheinbar in Spanien bzw. generell im WoMo bau wohl anderes Holz als Ottonormalverbraucher das zu kaufen bekommt. 45 mm Styropor ist ja schon schwierig. Gottseidank mussten wir keins ersetzen......

Aber 45er Holz kannste wirklich auf ner Kreissäge besser selbst schneiden.
So hab ichs dann auch gemacht wie man sieht.
Bei dem Längsholz hab ich zwei Leisten aufeinander geschraubt und geklebt. Die waren vom Maß her dann genau passend, sodass ich nur eine Kante sägen musste.
Noch Kleber drunter und schön festzwingen:



Fehlte eigentlich nur noch ne einseitig Weiß kaschierte Spanplatte in 3mm und Aufkleben und die Ausschnitte wieder passend machen.

Doch dann die Überraschung..........

Aber die gibt's erst morgen :evil: :mrgreen:

Gruß,
Dierk

dingsundbums am 22 Apr 2016 16:45:50

Wie versprochen geht's heute weiter.

Mir war schon aufgefallen,
das sich im Kleiderschrank, der an die Stockbetten angrenzt, die Wand ein wenig wölbt.
Die Beule war auch definitiv bei Besichtigung und Kauf noch nicht da.
Also kurzerhand, nach einem mittleren Wutanfall, einen Einschnitt um die Beule gemacht und den Teil entfernt.
Nachmittags war ich dann fast soweit, das ich das Teil in den nächsten Graben fahren oder anzünden wollte oder.......

Wie auch immer.
So sahs dann im Schrank später aus:


Wie man sieht, ist Ursächlich für den Wasserschaden wohl der Knick im Dach in Kombination mit der Luftfederung hinten. Das Auto wird halt durch den Alkoven nach vorne hin vom Dach her höher.
Die Luftfederung sorgt aber dafür, das man hinten auch mehr Bodenfreiheit für den Überhang hat. Was natürlich bei Kanten von Vorteil ist.
Letztendlich sorgt das aber dafür, das durch das eigentlich immer höhere Heck das Regenwasser nicht mehr weg kann. Es bleibt also immer im Dachknick stehen und nur das, was seitlich über die Kantprofile laufen kann, läuft auch weg. Also hat man da ca. 3 cm Wassersäule.
Dazu kommt, das die Kederleisten, die in der Mitte der Profile die Schrauben verdecken
1. von der Sonne nach 14 Jahren porös geworden sind.
2. durch die Art und Weise der Konstruktion immer durch die Fugen an den Seiten Wasser reinlassen.

Das führt dann unweigerlich dazu, das erst die Schrauben weggammeln.
Da die Kantprofile kaltverformt werden, platzen die dann im zweiten Schritt, wenn nicht mehr genug Halt da ist, weg. Die wollen halt wieder in die Ursprungsform. Dazu kommt, das der Aufbau durch den Unterboden nicht mehr stabil war und "gearbeitet" hat.

Das sieht dann so aus:



Gleich geht's weiter.
Gruß,
Dierk.

dingsundbums am 22 Apr 2016 17:11:26

Aus der o.g. Theorie hab ich für mich folgendes Abgeleitet:
- Wohnmobile ohne Alkoven werden diese Probleme wohl seltener haben
- Nach Möglichkeit immer Auffahrkeile benutzen oder alternativ Luft aus der Luftfederung ablassen.
- Das Heck MUSS bei abgestelltem Fahrzeug tiefer sein als die Front, damit das Wasser ablaufen kann und nicht auf dem Dach stehen bleibt.

Aber zurück zum eigentlichen Schaden.
Erstmal hab ich das alte morsche Zeugs natürlich rausgemacht. Das war wohl die besch...... Arbeit. Man kommt im Schrank halt super dran.

Danach sahs dann so aus:



Wie man auf den beiden Bildern sieht, laufen in der Konstruktion der Wand 3 kleinere Leisten längs, die ein bischen ins Styropor eingelassen sind.
Die oberste auf Bild 1 läuft komplett von der Stockbettklappe durch Schrank und Küche bis zum Alkoven. Die war komplett morsch. Offensichtlich ist die dazu da, auch die Oberschränke in der Küche an der unteren Kante zu halten. Wäre nur auch schön gewesen, wenn man die da eingeschraubt hätte. Die Halteschrauben enden dort jedenfalls in der Sperrholzplatte und nicht in der Latte *tilt*
Die unteren beiden, wie auf Bild 2 schlecht zu sehen, sind wohl dazu da, um die Küchenmöbel mit der Wand zu verbinden. Die waren Gottseidank nur bis in den Schrank morsch und konnten von der Stockbettklappe, wie die obere auch, ersetzt werden.
Leider ist dort auch das Holz der Aussenwand/Dach beschädigt. Gottseidank nur auf ein "paar" cm.

In der Küche dann das gleiche Spiel wie im Schrank:
Alles morsche entfernen.
Erstmal linke Seite:


Und dann rechts:


Als letze Tat haben wir noch das kaputte Holz zwischen Seitenwand und Dach ersetzt und mit Styrodur wieder aufgefüttert:


Gruß,
Dierk.

dingsundbums am 22 Apr 2016 17:22:30

So,
weiter geht's.

Wir haben dann erstmal die Latten wieder ersetzt.
Und zwar immer von der Stockbettklappe aus durchgeschoben.
Da die Latte 12mm im Original war, hab ich sämtliche 14mm Latten die wir hatten mit einer Tischkreissäge auf 12 mm runtergeschnitten.
Nachher sah das dann so aus:

Im Schrank:


In der Küche:



Nachdem der Kleber trocken war, haben wir uns dann ans einpassen der neuen Platten gemacht.

Für die Rundung im Schrank als Tipp:
Das Sperrholz etwas länger lassen und anlegen. Dann mit einem Klötzchen und Stift die Rundung auf das noch grade Holz anzeichnen. Passt hinterher nahezu perfekt.

Von aussen noch die Seitenwand gegen die Hallenwand abstützen, damit man keine Beule in die Aussenhaut drückt.
Von innen dann entweder mit Holzlattenkonstruktionen anpressen oder festzwingen. Je nachdem was besser geht.
Wir hams so gemacht:

Aussen:


Im Schrank:



An den Stockbetten:


In der Küche:



Gruß,
Dierk

dingsundbums am 22 Apr 2016 17:33:19

Fertig sah das ganze dann hinterher so aus:

An den Stockbetten:


Im Schrank:


In der Küche:



Die Nahtstellen haben wir erstmal mit Weißem Panzertape überklebt. Später kommt dort noch eine Selbstklebende Tapete oder ähnliches drüber.

Mit der Stichsäge hab ich dann noch die Rundung an der Stockbettklappe wieder hergestellt.


Blieb zwischen den Trocknungsphasen Zeit, haben wir die meistenteils mit dem Badezimmer verbracht. Dort mussten auch die Nähte wieder zugeschmiert werden.
Vor allem das Waschbecken war schon arbeit.
Da hat meine Frau aus Acryl die Basis fertig gemacht. Drunter befindet sich 40er Styrodu, damit die Höhe stimmt.
Sieht meiner Meinung nach gut aus. Der Klotz hält das Waschbecken auf Druck, damit der Kleber vernünftig klebt ;-)



Gruß,
Dierk.

dingsundbums am 22 Apr 2016 17:47:14

Hier auch nochmal die Undicht gewordenen Kantprofile. Allerdings hier auf der Rückwand fotografiert. Die gehen aber durch bis vorne unter den Alkoven:




Zwischendurch haben wir dann noch den Küchenschrank wieder zusammengesetzt und in den Kleiderschrank noch einen Boden mehr reingemacht sowie den Rahmen für die Stockbettklappe wieder eingesetzt.

Blieben noch die Versiegelungsarbeiten.
Ich glaube fast, das das die langwierigste Arbeit war. Aber ich glaub, da täusche ich mich.

Sämtliche Fenster, Türen und Co von aussen rundherum dichten,
die Eingangstür selbst nochmal neu an den Metallrahmen eindichten,
die Stockbettklappe an den Metallrahmen eindichten.
Hier mal ein paar Impressionen:

Stockbettklappe:


Oder solche nickeligen Kanten/Rundungen/Streifen wie auf der Rückwand:


Nachdem wir die Fender rundherum wieder angebracht haben, mussten die natürlich auch mit Dekalin versiegelt werden.
Auch hier wieder ein paar Impressionen (nicht vollständig, das würd den Rahmen sprengen):

Kantprofil (links an der Aussenwand vorbei, rechts über Rückwand & Dach & Alkoven bis vorne, mitte um die Schrauben zu verdecken):



Heckschürze (hier noch ohne zugedrückte Schraubenlöcher):



Alkoven:


Gruß,
Dierk.

dingsundbums am 22 Apr 2016 17:51:39

So,
letzter Post für heute, dann seit ihr auf dem aktuellen Stand :eek:

Natürlich haben wir auch die Seitlichen Fender komplett gedichtet und die Schraubenlöcher zu gemacht.




Hier schon fertig mit der gefüllten Mitte (wo die Schrauben sind)


Die Eckprofile an der Heckschürze:


Die Alkovenwanne:



Ich hoffe euch gefällts und ich habe euch nich zu sehr mit Bildern und Klugschei.....ei überflutet :)
und ich freue mich auf eure Kommentare.

Da wir am Wochenende wohl noch ein paar Restarbeiten haben, werde ich wohl erst am Montag wieder Nachschub posten.

Gruß,
Dierk

mantishrimp am 22 Apr 2016 18:12:49

Hallo,

sind die Kantenleisten und Seitenschürzen geschraubt und die Nuten mit Kleber oder sonstigem versiegelt?

dingsundbums am 22 Apr 2016 19:43:26

mantishrimp hat geschrieben:Hallo,
sind die Kantenleisten und Seitenschürzen geschraubt und die Nuten mit Kleber oder sonstigem versiegelt?


Hallo Frank,
ja und ja.

Also ja: Die Seitenschürzen und Kantleisten sind geschraubt.

Und ja: Die Nuten und alles was um die Metallleiste herum an Lücke war ist mit Dekalin versiegelt.

Gruß,
Dierk.

Rockerbox am 22 Apr 2016 19:53:13

Hallo Dierk,

Respekt für deine Arbeit!
Weiterhin gutes Gelingen!

dingsundbums am 22 Apr 2016 19:56:58

Rockerbox hat geschrieben:Hallo Dierk,

Respekt für deine Arbeit!
Weiterhin gutes Gelingen!


Hallo Rockerbox,
vielen Dank für das Lob.

Ich hätts ja fast vergessen.

Das ganze hab ich natürlich nicht alleine gemacht sondern auch mit Hilfe meiner Frau und vor allen Dingen meinem Vater, ohne den ich das Ding wahrscheinlich in den nächsten Kanal gehämmert hätte.

Edit: Anmerkung meiner Frau:
Meine Schwester, was meine Schwägerin ist, hätte nen Bagger zum Durchfahren......
Der steht schon passend an der Halle :lach:
/Edit
Auch ohne die ganzen anderen Helfer, die z.B. mal zwischendurch auf die Kinder aufgepasst haben, wärs wohl nicht gegangen.

kurt2 am 23 Apr 2016 11:13:50

Hallo Dierk,
habe Deinen Bericht aufmerksam gelesen. Allerhöchste Hochachtung vor Deiner Leistung.
Ich bewundere immer wieder Leute die so etwas durchziehen, obwohl ich glaube, dass es die Meisten nicht gemacht hätten, wenn Sie vorher gewußt hätten, was sie nachher erwartet. (Vielleicht könntest Du dich dazu äußern).

Jetzt wünsche ich Dir die Erholung die Du sicher benötigst.

rudo am 23 Apr 2016 21:12:55

Hallo Dierk
Super habt Ihr das gemacht .
Ich hatte auch mal einen Moncayo Halcon in 2006 gekauft , der war ähnlich Nass sogar der Händler hat mir später nach einigen Garantiearbeiten zum verkauf geraten. Da es in Spanien ja angeblich nicht regnet , kann man so bauen ,sonst wären die nicht erst in 2009 in Konkurs gegangen, bei der schlampigen Arbeit
Euer ist jetzt sicher besser als ab Werk
Wünsche euch noch viele schöne Reisen mit dem Mobil.
Gruss Rudi

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