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Allererster Urlaub: Frankreich, Italien oder Deutschland?


CKgroupie am 03 Mai 2006 09:55:52

Hallo Frankreich-Freunde.

Die gleiche Frage wie an die "Italiener" auch an euch:
also das niegelnagelneue Wohnmobil meiner Eltern wird in den nächsten 10 Tagen eintreffen und wir haben die Ehre es mit einem Urlaub einweihen zu dürfen. Meine Eltern sind schon mit dem Wohnmobil verreist, aber wir noch nie.

Jetzt planen wir und planen und können uns gar nicht entscheiden. Frankreich reizt uns ungemein, aber genauso Italien. Trotzdem sind wir nicht sicher, ob wir nicht vielleicht doch lieber die "Schisser-Tour" machen sollen und beim ersten Urlaub in deutschen Landen bleiben sollen, auch wenn uns die Sonne des Südens so lockt?

Das Problem ist die Sprache. Französisch kann ich einigermaßen, aber das "Fachvokabular" fehlt mir natürlich völlig. Ich kann ein mini bisschen Italienisch verstehen, aber wirklich nicht viel. Kriege ich das dann hin? Mit der VE vor allem und Frischwasser und Maut und Strom und und und?!

Beim Italien-Urlaub hätte das den Vorteil, dass wir erst mal durch Deutschland und Österreich müssten und dort Station machen könnten. Sozusagen um zu "lernen" was all diese Sachen angeht. Beim Frankreich-Urlaub wären wir direkt im anderen Land, denn die französische Grenze ist nicht weit.

Gibt es vielleicht ein Reisewörterbuch für Wohnmobil-Reisende?

Was meint ihr? Rein ins kalte Wasser oder doch lieber AN's kalte Wasser, sprich Nord/Ostsee? :D

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Tipsel am 03 Mai 2006 11:21:56

Hallo Nicole, Klaus, Valentina und Kilian,

ihr könnt locker ohne jegliche Sprachkenntnisse nach Italien oder Frankreich fahren, das tun wir auch. Wir hatten anfangs ebenfalls Bedenken, es klappe aber alles prima.

Ich würde mir eher Gedanken über das niegelnagelneue Womo machen, bei dem evtl. bei der ersten Ausfahrt Mängel festgestellt werden könnten, die dann den Urlaub vermiesen, wenn der Händler weit weg sitzt und telefonisch von unterwegs aus nachgefragt werden muss.

Oder werden schon kleinere Probetouren vorher von den Eltern gemacht?

Gast am 03 Mai 2006 12:27:34

Schließe mich Tipsels Anregungen uneingeschränkt an und gebe zu bedenken, daß zum Beispiel Südtirol deutschsprachig, jedoch schon "über die Berge" und somit wesentlich wärmer und sonniger ist.
Außerdem ist es nicht soooo weit und nicht "aus der Welt". Und deutschsprachige Hilfe solltet Ihr dort auch finden, solltet Ihr welche benötigen.
Ansonsten: Daheim alles überprüfen, Heizung anmachen, Boiler laufen lassen, sich mit der gesamten Haustechnik vertraut machen, auf allen vieren durchs Wohnmobil und die Stauräume kriechen, wo ist was ... ??
Und dann los - wird schon schiefgehen !!
Wir hatten unseres vor 3 Jahren an einem Dienstag abgeholt und sind am Samstag um 6.00 Uhr in Piombino aufs Schiff zu unserem Haupturlaub gestartet. Zu bemängeln gab's absolut nichts, außer, daß alles ungewohnt war. Aber der Mensch ist lernfähig und so geht das ganz schnell, nur, wie erwähnt, man sollte wissen, wo die Ver- und Entsorgungseinrichtungen sind, was wie funktioniert usw.

Viel Freude und Glück mit dem neuen Fahrzeug!!

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Gast am 03 Mai 2006 13:11:57

Ich schließe mich ebenfalls den Vorschreibern an.

Insbesondere für Frankreich gilt m.E., dass gerade die Bretagne und Normandie für "WoMo-Ersturlauber" auf Grund ihrer Vielzahl von Stellplätzen und Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten gut geeignet sind. Sollte man sich mal bzgl. der Fahrzeit oder der Kapazitäten des Frisch- oder Abwasers bzw. der Toilette verschätzen, führt das in der Regel zu keinen größeren Problemen.

Zu der "Sprachbarriere" fällt mir noch folgendes ein:

Als wir vor Jahren mit unserem Wohnwagengespann auf dem Weg in die Pyrenäen waren, machte unser Auto schlapp. Wir wußten zwar den Ort in dem wir standen, aber das war es dann auch schon. Da wir im Besitz eines Eurschutzbriefes der Gelben Engel waren, rief ich in Lyon an, nannte den Ort und markante Punkte die ich sehen konnte. Nach knapp 30 Minuten erschien ein Abschleppwagen, der erstmal meine Frau samt Auto mit genommen hat (meine Frau hat in der Schule immerhin am Französichunterricht teilgenommen). Wenig später holte der Schlepper dann mich samt Wohnwagen.
Als wir an der Werkstatt ankamen, war bereits alles geklärt. Die Lichmaschie war defekt und die Rep. würde mehrere Tage dauern. Nun glaubt aber nicht, dass meine Frau in der Schule Ausdrücke wie "Lichtmaschine" gelernt hatte.
Nein, die Werkstatt hat einfach die Engel in Lyon angerufen, das Problem am Telefon geschildert und dann wurde meiner Frau der Hörer in die Hand gedrückt damit sie sich die Übersetzung anhören konnte. So ging das hin und her bis alles geregelt war.

Stephan

rs270550 am 03 Mai 2006 14:12:12

Hallo Ihr Groupies,
falls Du ein wenig französisch kannst, so gibt es keine Probleme. Du kannst den "Begriff" ja beschreiben. Und wenn ein Franzose merkt, daß Du Dir Mühe gibst, so wird auch er versuchen mit Dir zu "reden". Plötzlich steht dann da eine Person, die deutsch kann. Wichtig ist, daß Du bei Anreden IMMER "mein Herr" oder "meine Dame" also Madame, hinten dran hängst. Das ist einfach so üblich. Einkaufen kann man im Supermarkt und umgeht so die französischen Zahlen:
z.B.: 80 =4 x 20, 90 = 4 x 20 + 10
Abends im Restaurant: es gibt kleine Übersetzungshefte, die auch verschiedene Saucen beschreiben.
Ver- und Entsorgung, Stellplätze: --> Link
Alle Plätze sind aufgeführt. Preise, GPS-Daten, Entfernungen zu Geschäften, Fotos, Erfahrungsberichte anderer Womo-Fahrer usw..
Übrigens hat die franz. Atlantikküste nur 2-3 Tage weniger Sonnenschein als das Mittelmeer.
,
Rolf

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