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Wasserschaden im Alkoven, LMC 1992


Morganic am 02 Apr 2016 22:46:07

Hallo an euch alle,

wir haben einen Wasserschaden in unserem Alkoven. :( Der Schaden war anfangs nicht sichtbar, da dort die Matratzen drüber waren. Gerochen hat man auch nichts. Nach vielem lesen, weiß ich jetzt natürlich, dass wir ein Feuchtigkeits-Messgerät hätten haben müssen, aber leider ist es jetzt zu spät und wir wollen versuchen das Beste drauß zu machen. Es ist unser erstes Wohnmobil aber wir wollen es trotzdem probieren zu reparieren. Ich habe schon viel im Forum gelesen und auch schon viele nützliche Dinge erfahren, habe aber trotzdem gedacht ich schreib mal hier rein, vielleicht hat der ein oder andere ja noch ein paar Tipps für uns.
Wir sind ziemlich sicher, dass das Wasser von den Enden der „Rundungen im Alkoven“ reingekommen ist und dann nach hinten gelaufen ist und nicht vom Dach oder den Fenstern. Der mittlere Teil vom Boden scheint auch trocken zu sein.Wir haben angefangen das vermoderte Holz rauszunehmen und die Reste von Holz, Styropor und Kleber vom Alublech abzukratzen. Hier auch gleich meine 1. Frage:
Wie bekomme ich alles restlos vom Blech entfernt? Ich habe es mit Aceton versucht, aber irgendwie bleit da trotzdem noch so eine Art Schicht und Flecken drauf. Ist das ok oder muss ich da noch was machen, damit ich neues Holz verkleben kann?
Außerdem hoffen wir, nicht wirklich das ganze Blech rausnehmen zu müssen, da wir uns nicht so gut auskennen und auch nur vorrübergehend einen überdachten Stellplatz mit der Möglichkeit zu arbeiten haben. Wir hoffen, dass wir Stück für Stück ersetzen können.
Wenn wir jetzt alles dunkle, nasse Holz raushaben, womit fangen wir zuerst an? Boden oder Seite?Und vor allem, wie klemmen wir das neu geklebte Holz an, während der Kleber trocknet? Könne wir einfach von außem, unten, bzw. von den Seiten Druck aufbauen?
Ich danke euch schon mal im Vorraus und freue mich auf eure Tipps!



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Schrauber71 am 03 Apr 2016 00:37:49

Ich habe in dem Bereich keine Erfahrung möchte aber 2 Gedanken einfließen lassen:

1) Bevor an einem Wiederaufbau gedacht wird, sollte natürlich das "Leck" abgedichtet werden.

2) Gibt es vielleicht neben den Üblichen Dichtmassen auch eine Flüssigversion, die man quasi von innen nach außen "kriechen" lassen kann, welche dann die Spalten sicher ausfüllt?

Andernfalls fürchte ich müßten die äußeren Kanten abgenommen und neu verklebt werden.
Aber ich bin sicher, daß sich noch Leidensgenossen melden, die ähnliche Arbeiten schon umgesetzt haben.

Viel Erfolg
Manfred

Ganzalleinunterhalter am 03 Apr 2016 00:59:39

Hier geht es zu LMC Wasserschäden
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donaldmobil am 29 Apr 2017 21:17:43

Hi,
bin gerade auf Euer Problem gestoßen - sieht ähnlich aus wie es bei mir war.

Ich habe aber dazu noch das hier gehabt:



wisst Ihr, was die hellen Punkte sind?
Hatte ich durch Zufall entdeckt: ich hatte innen Licht an, die Isolation war weg und ich ging nach draußen - da sah ich das.
Früher (bei mir 1990) reagierte der Kleber bei LMC wohl agressiv mit Wasser und Du bekamst Lochfraß im Alu!

Das heißt: wenn Ihr das auch hättet und alles schön zu macht, habt Ihr möglicherweise weiterhin das Problem.

Bei meinem waren praktisch alle nassen Stellen durchgefressen, daher habe ich ihn abgerissen. Wenn es begrenzt geblieben wäre, hätte ich das innen angeschliffen und mit 1-2 Schichten GfK belegt - dann von außen gespachtelt und neu lackiert, und das Problem ist weg.

nur so als Idee...

LG donaldmobil

donaldmobil am 29 Apr 2017 21:26:14

Morganic hat geschrieben:Wir sind ziemlich sicher, dass das Wasser von den Enden der „Rundungen im Alkoven“ reingekommen ist und dann nach hinten gelaufen ist und nicht vom Dach oder den Fenstern. Der mittlere Teil vom Boden scheint auch trocken zu sein.


ALso wenn Ihr dran seid, solltet Ihr unbedingt möglichst ganz sicher sein, sonst fangt Ihr womöglich bald wieder an.
Ich habe bei meinem Boden einen 5er Bohrer genommen und reingebohrt. An der Art, wie der Bohrer in das Holz geht und der Farbe des Bohrstaubes könnt Ihr sehen, ob -auch wenn es jetzt trocken ist - es da mal feucht war. Gutes Feuchte-Messgerät ist wohl sicher auch hilfreich. Unbedingt einen Tiefenanschlag basteln, sonst bohrt Ihr womöglich durch ...

Die Bohrlöcher kann man hinterher zuspachteln oder mit farbigen Abdeckungen überkleben (meine Schwiegermutter sagte immer: "da hänge mer e Bildche drüber" (wir sind hier aus Hessen... :-) )
Und bei Allem auch an den Lochfraß aus meinem ersten Beitrag denken...

dibru2 am 30 Apr 2017 08:19:44

Morganic hat geschrieben:Wir sind ziemlich sicher, dass das Wasser von den Enden der „Rundungen im Alkoven“ reingekommen ist
Hallo
Da wäre ich noch nicht so sicher. Aber ganz sicher als erstes die Leckstelle lokalisieren und von Aussen abdichten. Dann das Dach mit Schlauch beregnen und Innen beobachten. Wasser läuft nach dem geringsten Widerstand... kann ja auch sein, dass es nur bei Fahrtwind leckt.
Die Vorgehensweise wurde hier schon oft beschrieben.
Laut der Fotos muss das Dekor Innen auch erneuert werden. Wenn du dich noch ein bisschen Richtung Dach vorarbeitest kannst du allenfalls eine höher liegende Leckstelle ausschliessen.
Im Grunde muss alles wieder so rein wie du es rausgenommen hast Die Reihenfolge wird sich nach der Situation ergeben. Bei mir habe ich damals idealerweise zuerst den Alkoven-Boden gemacht.
Die Hölzer und die Isolation habe ich mit einem herkömmlichen Montagekleber aus der Kartusche mit dem Blech verklebt. Holz auf Holz selber musst du natürlich verschrauben. Wenn überhaupt nötig kannst du das Blech von Aussen gegen die inneren Hölzer pressen/sperren.
Betr. Reinigung Innen passt das schon. Alte Kleberreste so gut wie möglich abmachen. Montagekleber verzeiht dir kleinere Unebenheiten. Jedoch bei Abdichtungen Aussen muss alles penibel sauber sein.

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