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WARNUNG - Großraum Barcelona 1, 2, 3


Julia10 am 09 Apr 2016 11:05:44

Darüber hier zu diskutieren, wie sich die Politik verhalten sollte (mehr Kontrollen usw) hilft hier nicht weiter.

Darüber zu diskutieren, wie man sich vor Langfingern schützt, schon eher :)

Ich denke, das Diebe, wenn sich ihr Geschäft gelernt haben :idea: darauf achten, möglichst schnell und einzusteigen, mitzunehmen was gerade zu finden ist und wieder zu verschwinden.

Da hat "vielleicht" der Hinweis auf einen vierbeinigen Begleiter den Vorteil, das Fahrzeug aus dem Beutechema zu streichen. Wohlgemerkt vielleicht.

Möglichst wenig Wertgegenstände im Fahrzeug zu haben, nichts für Diebe interessantes offen liegen zu lassen, sich von einigen Autobahnraststätten fernzuhalten usw., halt sie grundsätzlichen Regeln einzuhalten, macht das sicher Sinn.

Wer einbrechen will, findet auch einen Weg.

Julia

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

kurt2 am 09 Apr 2016 11:14:36

mafrige hat geschrieben:Trickdiebe, Beschaffungskriminelle wollen auf der Schnelle ihre Opfer bestehlen.
Sie suchen sich die schwächsten und einfachsten Opfer.
Also wenn sie auf einen Rastplatz nach Opfern suchen, dann nehmen sie das leichteste erreichbare Ziel und verschwinden.


Das ist richtig, gilt aber nur für genau diese Tätergruppe.

mafrige hat geschrieben:In der Regel sind es keine Profis, denn der Gewinn ist zu gering, im Verhältnis zum Risiko (Polizeifallen mit Wohnmobil, diese werden regelmäßig durchgeführt).


Das ist eindeutig falsch und klar widerlegt.
Auf den großen Autobahnraststätten, Parkplätzen von Supermärkten und Einkaufszentren oder auf Rast-/Stellplätzen (zum Nächtigen) treiben in der Regel organisierte Banden ihr Unwesen. Gerne auch speziell für die Reisesaison aus dem Ausland angereist.
Es handelt sich hierbei um bis in Detail generalstabsmäßig geplante Zugriffe incl. des dafür benötigten Personals.

Der Fall des TE zeigt es überdeutlich!

Beteiligt waren mindestens 4 Personen:
- Der Chef der Truppe als Organisator, der die Opfer akribisch aussucht, seine Leute steuert und anschließend das Opfer beruhigt („Ich rufe die Polizei) um Zeit zu gewinnen.
- Der Ablenker, der das/die Opfer aus dem WoMo lockt, ins Gespräch etc verwickelt und auch wenn nötig festhält.
- Der Greifer die auf Anweisung ins WoMo eindringt und die Sachen stiehlt
- Der Fahrer hat mehrere Aufgaben. Z.B.:
a) im Bedarfsfall ( z.B. bei zufällig eintreffender Polizeistreife) den Weg mit seinem Fz zu versperren (vor der Streife in die Strasse einfahren und Motor abwürgen, der natürlich nicht mehr anspringt). Dadurch Zeitgewinn zum Abbruch der Aktion.
b) nach geglücktem Coup die Truppe vom TO wegbringen.

Evtl. noch eine 5. Person z.b.V.

Dass der Gewinn zu gering ist, ist eine weitverbreitete Mär.
I.d.R. werden Örtlichkeiten in Fahrtrichtung URLAUB ausgesucht, so dass die Börsen noch gefüllt sind. Man schätzt je Bande mit einem täglichen Einkommen von 15 – 25000 Euro/Tag an Wochenenden und ca 5 - 7000€/Tag unter der Woche.

Es lohnt also, die Augen offen - und das WoMo geschlossen zu halten.

kurt2 am 09 Apr 2016 11:16:14

RichyG hat geschrieben:Richtig ist aber auch, dass die Kriminalitätsrate im besagten Zeitraum nicht spürbar sank.


Woher nimmst Du diese Erkenntnis?

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ganderker am 09 Apr 2016 11:53:57

kurt2 hat geschrieben:Dass der Gewinn zu gering ist, ist eine weitverbreitete Mär.
I.d.R. werden Örtlichkeiten in Fahrtrichtung URLAUB ausgesucht, so dass die Börsen noch gefüllt sind. Man schätzt je Bande mit einem täglichen Einkommen von 15 – 25000 Euro/Tag an Wochenenden und ca 5 - 7000€/Tag unter der Woche.


nun hast du mich neugierig gemacht: wo kann MAN das nachlesen?

danke für Info

kurt2 am 09 Apr 2016 11:54:50

hast KN

Mover am 09 Apr 2016 12:04:15

"Beifang", da sind die Unterhaltsdrücker und die Zahlungsunfähigen die sich weigern, die Finger zu heben.

Für diese Leute lagen Haftbefehle vor.

Trashy am 09 Apr 2016 20:13:54

Einen guten Schutz gegen Eindringlinge habe ich gerade beim Händler gesehen.
Etwas oversized..aber witzig...
--> Link

...
--> Link

Gruß

Trashy

zulu am 09 Apr 2016 22:10:06

ich sehe das wie kurt2:
Diese Banden sind ziemlich gut organisiert, jeder hat seinen "Job".
Die Polizei sagte uns, wir seien "Nr.20" an dem Tag.
Wenn ich nun rechne ... 20 mal xxx ... mal 5/6/7 Tage ... da kommt schon ein hübsches Sümmchen zusammen.
Vermutlich deutlich mehr, als man z.B. als Erntehelfer in einer Woche verdient.
Und man macht sich nicht die Knochen kaputt.
Nur das Karma.
*lach*

Es war wirklich eine unschöne Erfahrung und ich wünsche sie keinem.
Aber ich glaube einfach auch, so lange es diese ungleichmäßige Verteilung des materiellen Wohlstandes in der Welt gibt, so lange wird es auch immer einige geben, die den leichten Weg zum schnellen Geld suchen und gehen. Man muss sich einfach selbst gut schützen!
Dazu sind Informationen wichtig und deswegen ist dieser thread richtig.

camper01 am 15 Apr 2016 23:01:15

Ich werde Morgen noch einmal 3 Wochen nach Spanien fahren!
Und habe das Glück das ich unseren Hund dabei habe bei dem kommt keine an sein Womo!
Und ich halte mich auch an die gut gemeinten Ratschläge hier im Forum.
Des weiteren halte ich meine Ohren und Augen auf und passe auf andere Womos oder Wohnwagen auf.
Das sollten alle Wohnmobil und Wohnwagenbesatzungen machen dann wird die Gefahr das was passiert kleiner.
Eine Schrottfreie und glückliche Fahrt wünsche ich hier allen.
Gruss Ha-Jü

eposoft am 16 Apr 2016 07:16:15

Täusch Dich nicht, evtl. geht genau von einem Wohnwagen oder Womo eine Gefahr aus. Einfach genug gesundes Misstrauen an den Tag legen. Hilfsbereitschaft ist gut aber kann durch die böse Seite der Macht ausgenutzt werden. Leider, muss man dazu sagen.

Gute und sichere Reise
Gruss Ernst

SOUTHCAMPER am 26 Apr 2016 20:58:47

Hallo,

bin selber sehr häufig mit dem Wohnmobil in Spanien unterwegs.
An der Küste von Figueres nach Almeria ist gerade in den Sommermonaten durchaus Vorsicht geboten.
Übernachten nur auf Stellplätzen und Campings. Wertsachen nie offen im Auto liegen lassen. Das schließt Navi mit ein.
Von der Autobahn abfahren, um zu tanken und zu rasten halte ich eventuell für etwas übertrieben, hängt aber vielleicht von der Tageszeit ab.

Ich denke, wer dies befolgt, hat eventuelle Risiken deutlich gemindert.

Jesús

Mover am 26 Apr 2016 22:10:08

Ich fahre seit Jahrzehnten von jeder Autobahn ab und tanke im nächsten Dorf.

Will ich übernachten, dann wieder in ein Dorf, am liebsten in eine Wohnstraße, egal um welche Uhrzeit.

Damit habe ich immer (und billiger) gut getankt und gut geschlafen.

zulu am 04 Mai 2016 10:09:23

Noch am Abend des Überfalls habe ich eine Nachricht via fb bekommen:
"Habe Ihre Handtasche gefunden ..."

Inzwischen ist sie wieder bei mir eingetroffen,
es war fast alles noch darin (ausser dem Bargeld),
sogar die ec-Karte, ohne Nutzungsversuch lt. Bank.

Genau wie die Polizei in Figueres sagte:
Sie nehmen nur das Bargeld.

Vielleicht tu ich dem "Finder" unrecht, wer weiß,
aber ich habe das Gefühl, er gehört dazu
und sein Job ist die Rekrutierung eines "Finderlohns" vom dankbaren Opfer.
Schliesslich hätte die Wiederbeschaffung von Schlüsseln, Papieren usw
auch einiges gekostet.

Nachtrag an jochen-muc: Woher hast Du das Foto von meinem Freund? *smile*
Er hätte die Band vermutlich vom Wagen ferngehalten,
aber er mußte ja gerade mal ein anderes Geschäft erledigen.
Leider.

Es war wirklich kein schönes Erlebnis und hat mir noch etliche Nächte den Schlaf geraubt.
Also Leute, seht Euch vor und seid wachsam.
Aber man will ja auch nicht gegen alle und jeden misstrauisch sein ...
Kriminelle gibt es wohl überall, nicht nur in Nordspanien.

rolf51 am 04 Mai 2016 10:18:17

Hallo,
trotzdem eine gute Nachricht, wünsche keine weitere Probleme.

scubafat am 04 Mai 2016 11:18:23

Velledalen hat geschrieben:Moin,
nen grossen Fressnapf kaufen und vor die Tuer stellen. Da brauchts nichtmal einen Hund fuer. :razz:

Das ist ja eine gute Idee :D

Mover am 04 Mai 2016 12:06:48

Dann ist der Freßnapf auch noch weg! :mrgreen:

scubafat am 04 Mai 2016 12:21:48

Bei mir nicht. Ich habe die passenden Hunde dazu :razz:

hampshire am 04 Mai 2016 14:56:22

Als Neuling interessiert mich welche Strecken und Regionen besonders betroffen sind. Sind es nur die Hauptreiserouten, Touristenzentren und Innenstädte?

In anderen Urlauben haben wir uns meistens auf kleinen Straßen und eher in Dörfern als in Städten aufgehalten, da wir an den kleinen Geschichten und Entdeckungen mehr Freude haben als an den großen Sehenswürdigkeiten. Mit dem Kastenwagen freuen wir uns auf genau diese kleinen Geschichten.

Grüße,
Max.

P.S.: Unser Hund ist groß (60+ cm Schultermaß), pechschwarz, sehr aufmerksam und verhält sich Menschen, die sich unserem Haus nähern gegenüber laut und griffig. Während in vielen anderen Häusern in der Nachbarschaft schon eingebrochen wurde gab es bei uns noch keinen erkennbaren Versuch. Ich nehme an, dass das im KaWa auch so sein wird. Einen Zwischenfall wünsche ich mir dennoch oder gerade deswegen nicht.

jochen-muc am 04 Mai 2016 19:12:59

hampshire hat geschrieben:Unser Hund ist groß (60+ cm Schultermaß), pechschwarz, sehr aufmerksam und verhält sich Menschen, die sich unserem Haus nähern gegenüber laut und griffig. WIch nehme an, dass das im KaWa auch so sein wird. Einen Zwischenfall wünsche ich mir dennoch oder gerade deswegen nicht.


Servus Max


meiner Erfahrung nach mit südlichen Ländern (wobei bei mir eher die Italien Seite) ist, dass dort viele Menschen eher Amgst vor solchen Hunden haben. Unser Gizmo ist dagegen ein Winzling (ich glaube er hat knapp 20 Zentimeter) ist auch schwarz und wenn wir am Strand spazieren gibt es nicht wenige Erwachsene die da sichtbar Angst haben. Das liegt wohl einfach daran, dass der Hund eigentlich früher absolut kein Haustier war und es halt auch viele streunende Hunde gibt, die sicher ab uns zu unangenehm geworden sind und dass kennst ja was mit einem Knurren begann wird nach der 4 Erzählung zum Hund hat Kind gefressen :D

Nur aus dieser Erfahrung heraus habe ich die Bemerkung gemacht, dass ich die Sichtbarkeit eines Hundes oder die Zeichen darauf, dass einer im WOMO ist, für mich ein (wenn nicht das) wirksames Mittel ist solche Banden abzuschrecken.

Wie schon geschrieben wird der Späher seine Kumpanen wohl kaum auf ein WOMO loslassen, wo er solch eine "Bestie" gesehen hat oder drin vermutet. Und bei diesem Überfall hier ist ja die arme TE genau solche einer organisierten Bande zum Opfer gefallen.

Ich denke wenn Ihr auf einen Parkplatz fahrt und dann gleich nach dem Parken mit dem kleinen Max mal ums Womo spaziert um das Territorium zu markieren wird das auch solche Grattlern abhalten wenn sie sehen, dass der Max dann wieder im WOMO verschwindet

Ganz egal wie brav oder nett er ist !

rolf51 am 04 Mai 2016 22:28:15

Hallo,
eine große Abschreckung hat ein Hund ohne Zweifel, aber wie alle anderen Sicherheitseinrichtungen kann auch der Hund überwunden werden. Nur dann muss man sich fragen, besser einen Sachschaden oder?

scubafat am 04 Mai 2016 22:35:04

Also ich, als potenzieller Dieb, würde mir sicher das Mobil mit dem geringsten Wiederstand suchen.
Also würde ich ein Mobil mit Hund(en) sicher lieber links liegen lassen.
Ich gehe mit meiner Rackern einmal gassi ums Mobil und wir haben unsere Ruhe :D

sini2000 am 05 Mai 2016 00:04:38

Bei uns sind sie in Südfrankreich rein, obwohl 2 große Hunde im Womo waren. Eine eher ängstliche Schäfermixhündin, 60 cm hoch, das konnten sie nicht wissen. Und ein 60 cm Podenco Mix, der wohl auch versucht hat zu verteidigen. Allerdings waren die Hunde vorher nicht zu sehen und sie standen denen dann wohl gegenüber.

Der Podenco hat noch jahrelang damit zu tun gehabt, ich weiss nicht was sie mit ihm gemacht haben.

Das Ganze auf der Einfädelspur zum Campingplatz während wir einchecken waren. Mitten am Tag, links in den Häusern saßen überall Leute auf dem Balkon.

Fazit: Man ist nirgends sicher. Es kann immer passieren.

hampshire am 05 Mai 2016 07:52:31

sini2000 hat geschrieben:Fazit: Man ist nirgends sicher. Es kann immer passieren.


Dem stimme ich zu. Sicherheit ist relativ und die Tatsache, dass wir hier so einfach durch die Länder tingeln können ist ein absolutes Privileg, wenn man sich den Rest der Welt so anschaut. Wir leben in einer "Blase" und die meisten von uns haben das Glück nur sehr selten unsichere Momente zu erleben.

Mir geht es darum blöde Anfängerfehler zu vermeiden und mich nicht auf den Präsentierteller zu stellen. Daher meine Frage der typischen Regionen für solche Banden.

Raststätten und Autobahnparkplätze habe ich verstanden.
Supermärkte - welche Merkmale haben diese dann?
Regionen - Spanien und Südfrankreich erscheinen mir etwas grob gefasst - kann man das genauer einkreisen?

Grüße,
Max.

Gast am 05 Mai 2016 10:31:05

hampshire hat geschrieben: Daher meine Frage der typischen Regionen für solche Banden.
Raststätten und Autobahnparkplätze habe ich verstanden.
Supermärkte - welche Merkmale haben diese dann?
Regionen - Spanien und Südfrankreich erscheinen mir etwas grob gefasst - kann man das genauer einkreisen?


Typisch bzw. oft ist immer dort wo viele Menschen bzw. Touristen sind.
Also für Südfrankreich (obwohl mir dort noch nie etwas passiert ist), gibt es sicher ein paar Ecken, die potentiell "unsicherer" sind, z.B. Großraum Marseille bzw. generell auf der Route du Soleil, aber auch rund um Perpignan.
Es gibt sogar eine Übersicht der "Zones Urbaines Sensibles", sollte man jedoch nicht überbewerten:
--> Link

Bei Supermärkten mache ich es nach dem Bauchgefühl - bei kleinen Märkten auf dem Lande habe ich in der Regel keine Bedenken, im Umfeld von Großstädten oder wo viele Touristen sind bleibt ggf. zur Sicherheit jemand im Auto.

Kai

Stefan-Claudia am 05 Mai 2016 10:55:31

hampshire hat geschrieben:....fehler zu vermeiden und mich nicht auf den Präsentierteller zu stellen.


Verstecken ist nich...DU wirst beobachtet und "durchleutet", sobald du den Parkplatz ansteuerst.
Ich versuche uns zu schützen indem ich immer eine kleine Fototasche umhänge und meine Kamera offen um den Oberkörper gebunden habe.

Da ich weiß, das ich beobachtet werde soll für die Diebe der Eindruck entstehen:
da ist nix mehr (zu wenig) zu holen.

sini2000 hat geschrieben:Das Ganze auf der Einfädelspur zum Campingplatz während wir einchecken waren.
Mitten am Tag...


Das passiert des öffteren, die Gauner stehen mitten in den ankommenden Gästen, keiner achtet auf den anderen und sie wissen : Ich habe eine halbe Stunde Zeit bis die Ankömmlinge eingecheckt und sich einen Platz ausgesucht haben.

jochen-muc am 07 Mai 2016 21:26:06

hampshire hat geschrieben:Mir geht es darum blöde Anfängerfehler zu vermeiden und mich nicht auf den Präsentierteller zu stellen. Daher meine Frage der typischen Regionen für solche Banden.
Raststätten und Autobahnparkplätze habe ich verstanden.
Supermärkte -
Regionen - Spanien und Südfrankreich
Grüße,Max.


Die Antwort die Du und sicher auch andere suchen wird es hier nicht geben, weil würde das so einfach sein, würden sich viele dran halten und die Banden würden dann genauso ausweichen. Diese Banden halten sich einfach da auf, wo ein erhöhtes Aufkommen an Wohnmobilen oder PKW´s zum ausrauben zu vermuten sind.


Ich denke wenn man einfach einen normalen Sinn dafür entwickelt und auch deine schwarze "Alarmanlage" gleich sichtbar präsentiert wirst Du normalerweise durchs Raster solch einer Bande fallen.

Denn wie schon angesprochen die suchen sich immer ein leichtes Ziel

nulpe am 13 Sep 2016 10:51:04

Ich hol das Thema mal mit einem Erlebnisbericht hoch. Als Forenfrischling muss man ja auch mal was liefern:

2012 wars, wir fuhren das dritte mal nach Spanien (noch ohne Wohnmobil) und benutzten da wir ein festes Ziel im Süden hatten auch die AP7 (Bezahlautobahn) Wir hatten schon einiges gehört, fühlten uns aber auf der Mautstrecke sicherer (wieso sollten die Bösen Mautgebühren investieren). Dann der bekannte Ablauf: Etwa bei Tarragona an einer Tankstelle getankt, Frau derweilen den Hund gelüftet. Zum Bezahlen rein gegangen (PKW im Blick .... dachte ich) Danach alle wieder rein und weitergefahren. Nach einigen Kilometern offenbar zunehmender Seitenwind, Wagen wurde etwas unruhig. Dann knallte es und wir hatten hinten einen Platten. Reifenwechsel (Notrad) ging recht problemlos. Beim Verstauen des Rades kam auf einmal "Hilfe" wie Zieten aus dem Busch durch die Oleander des Mittelstreifens und laberte uns voll. Zeigte hierhin und dorthin - wir hatten regelrecht den Eindruck ihn abwehren zu müssen, mit Unterstützung des Hundes, der ihn von der Rückbank aus böse anbellte: Wir alle den Blick nach hinten zu dem Kerl gerichtet. Plötzlich ließ der von und ab und trollte sich über den Mittelstreifen, die Gegenfahrbahn war nicht einsehbar.
Erst beim Weiterfahren stellte sich raus, dass die Handtasche von Frau fehlte. Es war also jemand (Kind?) von recht-vorn angeschlichen, hatte leise die Beifahrertür geöffnet. Wir alle waren nach hinten auf den Kerl orientiert, selbst der Hund war abgelenkt.
Das Gute: Ich halte meine Frau finanziell kurz :mrgreen: , die erbeuteten nur 30 €, - aber ihre Papiere wieder zu beschaffen war echt lästig.

Die Beobachtung an uns: Wir waren schockiert, dass uns, die wir doch schon davon gehört hatten, so etwas passiert ist und fühlten uns eine Zeit quasi wie betäubt (insofern kann ich die Berichte der zunächst desorientierten "Schlafgasopfer" nachvollziehen, wobei ja bei denen noch die Aufwachphase dazu kommt).

Fazit: Es gibt unglaublich viele Varianten auch der angeblich schon bekannten Tricks, dass man immer wieder überrascht werden kann. Inzwischen haben wir eine Reifendruckkontrolle, beobachten fortwährend auffällige Fahrzeuge und halten Kamera bzw. Telefon selbst bei kleinstem Verdacht griffbereit. Schon mehrfach haben sich Typen aus unserer Nähe verdrückt, nur weil wir in aller Unschuld den Rastplatz fotografieren wollte.

Nur eines werden wir nicht: Wegen eines inzwischen wohl schon folkloristischen Brauches unser Reiseziel ändern.

LG.
nulpe

bennykater am 13 Sep 2016 11:05:45

nulpe hat geschrieben:...Nur eines werden wir nicht: Wegen eines inzwischen wohl schon folkloristischen Brauches unser Reiseziel ändern. LG.
nulpe


Ich bestimmt auch nicht, denn ich habe es genau deswegen erst garnicht auf dem Schirm :)

nulpe am 13 Sep 2016 11:22:29

bennykater hat geschrieben:
Ich bestimmt auch nicht, denn ich habe es genau deswegen erst garnicht auf dem Schirm :)


No risk, no fun :D

Immerhin haben wir jetzt was zu erzählen, ... spannende Räubergeschichten gab es doch schon in den Berichten aus dem 19. Jhdt.
Da führten ja viele Reisende ihre Meuchelpuffer mit sich.

Und auch heute ist man in seiner Kutsche nicht mehr sicher:
--> Link

rabi am 13 Sep 2016 11:41:12

nulpe hat geschrieben:Beim Verstauen des Rades kam auf einmal "Hilfe" wie Zieten aus dem Busch durch die Oleander des Mittelstreifens und laberte uns voll....

...... Es war also jemand (Kind?) von recht-vorn angeschlichen, hatte leise die Beifahrertür geöffnet.


Dann müssen die ja irgendwo im Gebüsch gewartet haben. Aber woher wussten die denn, wo dein Reifen endgültig den Geist aufgibt? :gruebel:

bennykater am 13 Sep 2016 11:51:07

Ist doch klar: Das "angeschossene weidwunde" Tier (der angestochene Reifen) musste zeitnah seinen Geist aufgeben, da braucht man nur hinterher fahren und wenn der vorausfahrende dann schließlich anhält, weiß man wo er ist. Der Rest ist nicht so schwer zu erraten.

Es ist erstaunlich, mit welcher kriminellen Energie da gearbeitet wird. Von räuberischen Angriffen ist das nicht mehr weit entfernt.
Viel erstaunlicher ist allerdings, dass die Behörden angeblich machtlos seien. Für mich stinkt das zum Himmel, will ich da einfach nicht hin.

scubafat am 13 Sep 2016 11:57:31

Das habe ich mich auch gefragt!

nulpe am 13 Sep 2016 11:59:18

rabi hat geschrieben:
Dann müssen die ja irgendwo im Gebüsch gewartet haben. Aber woher wussten die denn, wo dein Reifen endgültig den Geist aufgibt? :gruebel:


Die haben uns wahrscheinlich verfolgt, sind dann aber offenbar an uns vorbei, haben später gewendet und auf der Gegenfahrbahn zurück. Diese war wegen hoher Oleanderbüsche nicht einsehbar. Hat wohl Zeit gekostet, wir waren ja schon fertig und wollten nur den Reifen in den Kofferraum laden. (Dazu musste umgeräumt werden, da er ja nicht wie das Notrad unter den Wagen passte.
So wie der Kerl hinter uns aus dem Mittelstreifen kam, muss der andere (nachdem wir durch Ablenkung nur nach hinten schauten) vor dem Wagen aus dem Seitenstreifen gekommen sein.
Wir beide standen wie eine eins vor dem noch geöffneten Kofferraum und wollten den Kerl eben nicht in dessen Nähe lassen, haben ihn richtig zurück gedrängt.
Dabei natürlich nicht nach vorn geschaut.
Möglicherweise war auch mind. einer mit einem Motorrad unterwegs: Ich glaubte an der Tankstelle ein Motorrad bei uns in der Nähe gesehen zu haben und der Kerl hatte Motorradklamotten an.

nulpe am 13 Sep 2016 12:13:00

bennykater hat geschrieben:Es ist erstaunlich, mit welcher kriminellen Energie da gearbeitet wird. Von räuberischen Angriffen ist das nicht mehr weit entfernt.
Viel erstaunlicher ist allerdings, dass die Behörden angeblich machtlos seien. Für mich stinkt das zum Himmel, will ich da einfach nicht hin.


Nun ja: Ich habe den Eindruck, dass sowohl die Gauner als auch die Guardia Civil da eine scharfe Grenze ziehen: Wenn Menschen verletzt oder gar getötet werden ist der Einsatz ein ganz anderer und die Purschen haben sich damit auf einige Zeit ihre Spielwiese versaut.
Deswegen halte ich auch nichts davon, zur Abschreckung selbst zur Schusswaffe zu greifen, bzw. diese griffbereit zu haben.

stefan161 am 28 Sep 2016 09:38:34

Hallo WoMo Freunde,
habe die berichte mit etwas großen Augen gelesen, aber werde mich diesbezüglich doch besser vorbereiten, nicht in jedem ein netter Mensch zu sehen.
Wir fahren vom 25.Oktober bis 26.November nach Spanien mit dem Wohnmobil. Ziel ist erstmals Barcelona da ja einige CP ab November geschlossen haben und wir noch nie in Spanien waren, wäre ich da auch für einige Tipps sehr Dankbar.
Vielleicht fahrt ja der ein oder andere auch in diese ecke.

viele Grüße aus der Pfalz
Stefan

Gast am 28 Sep 2016 13:48:51

In oder bei Barcelona kann ich keinen Campingplatz empfehlen. Lieber an der Costa Blava schauen, wo ein offener Platz ist. Oder rund um Tarragona. Für den Besuch von Barcelona nimmt man am besten die Bahn (Nahverkehrszug = unter anderem cercanías von Renfe).

Gerhard-Heinz am 29 Sep 2016 23:24:40

stefan161 hat geschrieben:Hallo WoMo Freunde,

Wir fahren vom 25.Oktober bis 26.November nach Spanien mit dem Wohnmobil. Ziel ist erstmals Barcelona da ja einige CP ab November geschlossen haben und wir noch nie in Spanien waren, wäre ich da auch für einige Tipps sehr Dankbar.

viele Grüße aus der Pfalz
Stefan


Schau mal hier gibt es genügend CP: --> Link{!tag=ccaRate}ccaRate%3A11%20OR%20ccaRate%3A13%20OR%20ccaRate%3A15%20OR%20ccaRate%3A17%20OR%20ccaRate%3A19&fq=ccaAcceptPeriods%3A%22INTERSECTS(16071%2017099%2017131%2020088)%22

Gogolo am 30 Sep 2016 01:41:16

Für die Gegend um Barcelona kann ich dir den CP Bon Repos: --> Link empfehlen. Wenn man ein wenig Geld mehr ausgibt, dann kann man unmittelbar am Strand stehen. Genial.




Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besteht eine gute Anbindung nach Barcelona.


Habe die Ehre

Gogolo

cbra am 30 Sep 2016 09:19:42

Wir nutzen am Weg nach tarifa gerne camping 3 estrellas im süden von barcelona. bislang immer super, direkt am strand. vor dem campingplatz fährt der bus los ins stadtcentrum. gut anfahrbar und auch für stadtbesichtungen gut gelegen.

mit kriminalität hatten wir rund um barcelona, auf campings oder om fährhafen noch nie probleme

saharasepp am 30 Sep 2016 10:28:18

.....hallo,

die A 7 und die N II sind ja die hauptrouten in den süden in spanien.

zum übernachen kann ich nur jedem empfehlen weg davon ein paar km in einen kleinen ort ins inland,an der kirche oder friedhof gibt es immer einen Parkplatz wo man für eine nacht stehen kann.

jeder ist seines glückes schmied und muß wissen was ihm seine sicherheit wert ist.

Gr. Günther :versteck: :blume:

hampshire am 30 Sep 2016 10:36:21

Na klar, solche Erlebnisse will keiner haben und doch zeigt es in welcher Blase der Glückseligkeit wir eigentlich leben. Die Gegend als "unsicher" zu erklären ist doch weit übertrieben. Schaut Euch mal in der Welt um. Angst und Sorge sind sehr subjektive Gefühle und könen natürlich nicht durch Andere beurteilt werden. Dennoch habe ich das Gefühl, dass wir Mitteleuropäer inzwischen unseren extrem hohen Standard nicht mehr einschätzen können und zu sensibel reagieren. Das macht uns anfällig und verführbar ohne dass wir es merken.
Ich wünsche niemandem die Erfahrung ausgeraubt oder bestohlen zu werden. Für mich versuche ich die Gefahr ins Verhältnis zu setzen und sehe überhaupt keinen Grund den Großraum Barcelona zu meiden. Augen auf und genießen, Leute!

stefan161 am 05 Okt 2016 15:37:28

vielen dank für die Tipps,
habe schon die ein oder andere " Story " gelesen und mir zu Herzen genommen, auch die Ratschläge sind doch Hilfreich. Somit ist der weg das Ziel, muss noch Winterreifen auf mein Wohnmobil machen und hoffe das ich nicht in den Genuss komme im Schnee zu fahren.

stefan161 am 05 Okt 2016 15:40:24

cbra hat geschrieben:Wir nutzen am Weg nach tarifa gerne camping 3 estrellas im süden von barcelona. bislang immer super, direkt am strand. vor dem campingplatz fährt der bus los ins stadtcentrum. gut anfahrbar und auch für stadtbesichtungen gut gelegen.

mit kriminalität hatten wir rund um barcelona, auf campings oder om fährhafen noch nie probleme


Danke für den Tipp,
hatte ich mir schon rausgesucht, und somit Super für die Bestätigung das er gut ist

Mover am 17 Jun 2017 22:19:09

Pfefferspray (mit DE-Kennzeichen) sind in Deutschland und in Polen, z.b. auch in Frankreich erlaubt.

In Spanien jedoch hundepfui!

JamesBond am 18 Jun 2017 12:40:57

thomas56 hat geschrieben:In D hatte ich mal einen am Kragen, der mir mit dem Sand-Wassergemisch die Scheibe zerkratzen wollte. Die Polizei hat angeblich keine Handhabe gegen die "Putzkolonnen".


Und, haste ihm wenigstens sein Gesicht auf den zarten Asphaltsteinen gereingt??????

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