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Hallo zusammen, ich habe die Suchfunktion bemüht aber nichts gefunden. Sollte ich was übersehen haben dann nicht absichtlich. Ich habe hier eine Frage an die Spezialisten bzw. an die die es evtl. so nutzen wie ich es nachfolgend beschreibe. Wenn es etwas zu technisch werden sollte; bin Elektrotechniker aber eben kein Autoelektriker. Als Versorgungsakkus nutze ich zwei EXIDE Gel ES950 die bekanntermaßen ein hohen Innenwiderstand haben. Der Starterakku ist ein "ganz normaler". Der Regler der LIMA richtet sich beim Laden nach dem kleinsten Innenwiderstand um zu erkennen wann der Akku annähernd voll ist. Diesen hat nun mal der Starterakku. Durch die durch das Trennrelais während der Fahrt bewirkte Parallelschaltung aller 3 Akkus ändert sich zwar der Innenwiderstand, er ist aber immer noch erheblich kleiner als der der GEL Akkus. Eine Volladung der Aufbauakkus ist somit nicht möglich weil dem LIMA Regler dann auch relativ schnell signalisiert wird, dass alles voll ist. Oder ich müsste sehr lang am Stück fahren. Dies kann ich auch alles anhand des vorhandenen Batteriecomputers nachvollziehen der die Daten aufzeichnet. Ein Freund von mir, Autoelektriker Meister, hat mir nun empfohlen den Starterakku gegen einen baugleichen auzutauschen wie ich ihn auch als Versorgungsakku nutze. Der Innenwiderstand sei somit identisch und der Regler könnte dann nicht mehr frühzeitig abregeln. Das wäre eine relativ einfache Lösung. Als Alternative ist mir bekannt, dass ich einen Booster einbauen könnte der dann auch noch mit der entsprechenden Kennlinie lädt. EXIDE hat auf Nachfrage keine Bedenken diesen Akku als Starterakku zu nutzen. Es gibt vom Starterakku zum Aufbauakku keinen Spannungsfall da die Zuleitungen ausreichend dimensioniert sind. Sollte das einer wissen wollen; die LIMA liefert 150A die Spannung schwankt je nach Ladezustand zwischen 14,7 V und 13,2 V. Hat einer von euch das so geregelt? Gruß aus Bayern Udo Irgendwie hast du die Regelung der Lichtmaschine nicht verstanden. Die schaut unter den elektrischen Größen nur und ausschließlich auf ihre Ausgangsspannung. Daneben noch auf ihre Temperatur, aber die interessiert hier nicht. Diese Ausgangsspannung stellt sie auf 14,xx V. Fertig! Was dann an Widerständen kommt interessiert sie nicht mehr. Jede Batterie nimmt sich entsprechend der Limaspannung minus der Batterie EMK (Innere Spannungsquelle) geteilt durch die Widerstandssumme ihrer Anschlusskabel und ihres Innenwiderstands den Strom den sie brauchen kann. Das wars auch schon. Also alle Batterie laden sich nahezu unabhängig voneinander. ...was schlussendlich bedeuten würde, dass man um einen Ladebooster doch nicht herumkommt, wenn man seine Versorgungsbatterie möglichst zügig während der Fahrt aufladen will? An die Lösung mit einem Tausch der Starterbatterie in eine Versorgungsbatterie hatte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Ich plane bei meinem Bestellfahrzeug den Einbau eines Boosters (Triple-Ladegerät von Votronic, das in den nächsten Tagen auf den Markt kommen soll) mit 60A Ladeleistung, um parallel dazu eine Klimaanlage während der Fahrt betreiben zu können - wenn auch nur stundenweise. Hat hier jemand Erfahrungen gesammelt oder kann Tipps geben? Grüße Frank Hallo, meine Ausführungen wurden vor dem Abschicken vom Autoelektriker Meister geprüft und als richtig befunden. Entweder sind er und ich komplett neben der Spur oder Deine Ausführungen stimmen nicht. Bin jetzt etwas verwirrt. Ich meinte damit rolfblock Gruß aus Bayern Udo
Moin Udo, das glaube ich dir. Die Ausführungen von User "rolfblock" sind grundsätzlich richtig. Die Stromverteilung richtet sich ausschließlich nach physikal. Gesetzen und die ändert ein "Autoelektriker Meister" nicht. Durch einen Ladebooster kann man konstruktive Mängel ausgleichen, aber die scheinen bei dir nicht gegeben zu sein. Gel Akkus haben halt einen hohen Innenwiderstand und entsprechend lange Ladezeit. Gruß, Charly Hallo Udo, kauf dir einfach einen Ladebooster, dann werden die Aufbaubatts immer nach Kennlinie richtig und vollständig geladen. Die 250,-- sparst du an Batterieverschleiß wieder ein. Dein Alf Hallo Charly, ist schon klar, dass physikalische Gesetze unumstößlich sind. Ich hinterfrage aber immer alles mehrfach habe es aber hier nicht alles geschrieben. Das von mir Geschriebene habe ich insgesammt mit drei angeblichen Fachleuten besprochen. Alle haben es so gesagt wie ich es aufgeschrieben habe. Der eine ist der von mir erwähnte Autoelektriker Meister, der andere ist ein Berufschullehrer der KFZ-Mechatroniker unterrichtet und die dritte gleichlautende Auskunft habe ich anläßlich eines Anrufes bei der Abteilung von Bosch erhalten die LIMA' s und die entsprechenden Regler herstellen. Wem soll ich nun glauben? Gruß aus Bayern Udo
Hallo Alf, ist schon klar. Aber für 250 € erhalte ich den nicht. Wenn "nur" einen Booster allein und nicht ein Kombigerät dann würde ich den VOTRONIC mit 45A kaufen. Unter 350€ ist der nicht zu bekommen. Gruß aus Bayern Udo Udo, du bist schon auf der richtigen Spur. Den Votronic 45 A habe ich auch eingebaut ... Süper!!! (um es auf türkisch zu sagen) Jetzt wo du es sagst: Ja, der war teuer und ist sein Geld wert.
Hallo Udo ... alle haben Recht ... ältere LiMas regeln so das diese eine Konstante Spannung erzeugen, meist 14,0 V bei neueren Fahrzeugen wird durch die Anforderung an die vielen E-Verbraucher, die LiMa gesteuert, bei diesen Fahrzeugen wird aber auch der Lade-Strom und Spannung der Starter-Batt überwacht ... genaueres kann ich auch nicht sagen ... es wäre aber sehr interessant welches Fahrzeug und von welchen BJ Du hast ... in wie Weit ein normaler Lade-Booster, an den neuen geregelten LiMas betrieben werden kann, würde ich mal bei den Herstellern solcher erfragen ...
Doch, das geht!
Hast Du Links, wo man das nachlesen kann ... Hallo Udo ... alle haben Recht ... ältere LiMas regeln so das diese eine Konstante Spannung erzeugen, meist 14,0 V bei neueren Fahrzeugen wird durch die Anforderung an die vielen E-Verbraucher, die LiMa gesteuert, bei diesen Fahrzeugen wird aber auch der Lade-Strom und Spannung der Starter-Batt überwacht ... genaueres kann ich auch nicht sagen ... es wäre aber sehr interessant welches Fahrzeug und von welchen BJ Du hast ... in wie Weit ein normaler Lade-Booster, an den neuen geregelten LiMas betrieben werden kann, würde ich mal bei den Herstellern solcher erfragen ...[/quote] Hallo feuerring, ich fahre einen Westfalia James Cook. Die Basis ist ein MB Sprinter 316CDI Bj. 2005. Gruß aus Bayern Udo Wurde gelöscht da doppelt Zum Thema Moderne Generatoren mit Multifunktionsregler habe ich mal einen Link --> Link Das Problem die Motorsteuerung nimmt Einfluss auf die Leistung (Spannung) der LiMa , kennen aber den Lade-Booster und dessen Strom-Bedarf nicht, da könnte es zu Problemen kommen ... Hallo Udo, dein Fahrzeug ist von 2005, da gehe ich mal von einer recht einfachen Motorsteuerung (LiMa-Steuertung) aus, würde mal beim Hersteller nachfragen, was bei deinem verbaut wurde ... Das Problem die Motorsteuerung nimmt Einfluss auf die Leistung (Spannung) der LiMa , kennen aber den Lade-Booster und dessen Strom-Bedarf nicht, da könnte es zu Problemen kommen ... Hallo Udo, dein Fahrzeug ist von 2005, da gehe ich mal von einer recht einfachen Motorsteuerung (LiMa-Steuertung) aus, würde mal beim Hersteller nachfragen, was bei deinem verbaut wurde ...[/quote] Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Hallo Ralf, das habe ich schon gemacht. Ob Du es glaubst oder nicht; MB ist dazu nicht fähig. Die können mir nur sagen, dass eine LIMA mit 150A eingebaut wurde. Ohne das in Augenschein zu nehmen könnnen die mir noch nicht mal sagen von welchem Hersteller. LG Udo
Dann musst Du wohl nachschauen, was für eine LiMa und Regler ( externe Anschlüsse ) da verbaut wurde ... ist es eine einfache LiMa , ohne Motor-steuer Beeinflussung, dürfte diese nur eine konstante Spannung um die 14,xx Volt erzeugen, diese Spannung kann aber je nach Belastung geringfügig ein brechen ... aber Spannungen von 14,7 V und 13,2 V sind für diese LiMas eher ungewöhnlich ... es sei denn, es ist ein Regler mit erhöhter Spannung (14,7V Leerlauf ) bei den 13,2V würde ich mal auf extreme Belastung ausgehen, das die Spannung derart einbricht ... Ein Booster ist ein Ladegerät, nicht mehr, nicht weniger Nur das es sein Strom aus der Starterbatterie erhält und nicht aus der Steckdose. Wenn nun die Starterbatterie um 720Watt entladen wird - soviel braucht die 45A-Variante - wird auch bei einem modernen System ein großer Verbraucher festgestellt. Die Lima wird aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit das wieder ausgleichen. Ihr ist es nämlich schnuppe, ob da ne fette Hifianlage oder eben ein Booster dranhängt. Je moderner, desto größer die Überwachung der Starterbatterie und um so effektiver greift die Lima ein. Bei Euro6 Fahrzeugen ist ein Booster meines Wissens Pflicht, ergo kann es kaum schädlich, sondern eher sinnvoll sein. Das ist kein Fachwissen, sondern meiner Logik schuldig. Lasse mich aber gern eines Besseren belehren. :ja: Hallo, der hat kein Euro 6 nur eine gelbe Plakette. Aber wir kommen gänzlich vom Thema ab. Das mit dem Booster ist mir alles bekannt weil es bei vielen James Cook einwandfrei funktioniert. Meine Eingangsfrage war aber eine andere. Die wurde zumindest hier im Forum bis jetzt noch nicht so beantwortet, dass ich sagen könnte i.O. es ist nun mal so. Gruß aus Bayern Udo Aus meiner Sicht ist das Problem, dass Gelakkus mit ihrer lahmen Ladekurve eben kaum während einer normalen Fahrtdauer vollgeladen werden können, weil die Absorptionsphase nach der Hauptladung so lang dauert. Von daher wäre es eher kontraproduktiv, den Starterakku auch noch als Gel zu nehmen, dann wird der nämlich auch nicht mehr richtig voll. Für deine Akkus brauchst Du eigentlich eine Solaranlage, die dafür sorgt, dass genug Ladezeit zur Verfügung steht, oder Du musst halt öfter über nacht an Landstrom. Auch der Booster alleine bringt bei Gel-Akkus nichts, wenn die Kabel ausreichend dimensioniert sind und man nicht gerade 8 Stunden am Tag fährt. AGM- oder sogar normale Blei/Säure-Akkus sind für den Booster-Betrieb wesentlich besser, weil sie eben schneller 'satt' sind. Also 3 mögliche Lösungen: - Nachts an Landstrom oder - Solaranlage einbauen oder - Gel-Akkus gegen AGM oder wartungsfreie Blei/Säure eintauschen und evtl. mit Booster ergänzen. Alle drei Möglichkeiten dürften Dir volle Akkus bescheren, wenn nicht noch andere Punkte ins Spiel kommen (wie z. B. ein Carport, unter dem die Solaranlage nix bringt). bis denn, Uwe Um jetzt mal alpi1 seine Eingangsfragen zu beantworten. Klar wenn dann lieber Booster als gleiche Starterbatterie. Bei 2005 war Euro6 kein Thema = Einfache Regeltechnik (LiMa hält ca. 14V). Bei Euro6 muss man mit Tricks arbeiten wie Heckheizung an oder Beheizte Außenspiegel, Sitzheizung damit über den CAN-Bus dem System großen Strombedarf zu signalisieren, nur Trennrelais reicht nicht. Allerdings glaub ich nicht das die Womo-Hersteller das nicht beachten und da Änderungen drin sind. Allerdings hilft die der Booster nicht um die Batterien (ganz) voll zu bekommen. Die letzten 10-20% brauchen Zeit um sie Voll zu kriegen und die Zellen auszugleichen. Selbst Solar reicht da teilweise nicht aus. Meine Batterien gönnen sich wenn sie voll sind ca. 0,4A. Das erreiche ich nur wenn über Nacht Landstrom war und dann Tagsüber nur mit Solar. Bei kein Landstrom hab ich beim Solar am Nachmittag immer noch 0,6 - 0,7 A, es fehlen also immer noch ein kleiner Tick bis 100%, obwohl die um 10 Uhr schon die Ladeschlussspannung hatten.
Ich versuche mal deine Logik mit meiner Logik in Einklang zu bringen: Euro 6 versucht den Verbrauch und die Abgasbelastung zu verringern. Das System Lima, Limasteuerung (Batteriespannung/Batteriestrom) und Batteriekapazität ist rein auf das Chassis ausgelegt und hat weniger Spielraum als die älteren Systeme (Gewichtseinsparung) Deshalb werden alle unnötigen Belastungen des Motors abgeschaltet oder heruntergefahren. Eine Lima an einer vollen Startbatterie und wenig anderen Verbrauchern ist eine unnötige Belastung, also wird sie lolange heruntergefahren bis der Ladestrom wieder benötigt wird. In dieser Zeit werden alle Verbraucher aus der Startbatterie versorgt. Dies gilt auch für den B2B-Lader. Er bezieht in dieser Zeit seine Eingangsleistung nur aus der Startbatterie. Diese muss jetzt die zusätzlichen Lade/Entladezyklen erbringen. Das ist auf jeden Fall lebensdauerverkürzend für die Startbatterie. Wo der B2B Lader bei solchen Fahrzeugen mit intelligenter Lima-Steuerung "eher sinnvoll" sein soll konnte ich bis jetzt mit meinem Verständnis noch nicht nachvollziehen. Man muss alle Lösungen der Fahrzeughersteller unter dem Thema Kraftstoff/Gewichtseinsparung und Abgasminimierung sehen. Irgendwelche Überlegungen, eine chassisfremde Batterie zu laden gibt es da nicht. Nur meiner Überlegungen, Gruß Andreas
Den Innenwiderstand zu messen, ist gar nicht so einfach und meist recht ungenau. Praktisch muß man dafür mindestens 2 unterschiedliche Belastungspunkte haben (kann auch beim Laden sein). Z.B. unbelastete Batterie und belastete. Aus Strom und Spannungsdifferenz bekommt man einen Innenwiderstand. Man kann auch während des Ladens und bei Vollladung messen, dann bekommt man auch einen Innenwiderstand, aber wieder einen anderen. Das ist kein fixer Wert sondern mehr ein Rechenwert, der für verschiedene Betriebspunkte unterschiedliche Werte aufweist.
Aber was hat das mit dem Innenwiderstand zu tun ? Außer der Computer hat da einen voreingestellten Wert für Ladung, Strom und Spannung und ignoriert die anderen Akkus. Wenn sie parallel sind und die gleichen Ladeendspannungen haben, müßten sie auch immer gleich geladen werden. Oder gibts da tatsächlich eine entsprechende Änderung des rechnerischen Innenwiderstands gegen Ende der Ladung und er nimmt das Abschaltkriterium ? Ohne Kontrolle scheint mir das sonderbar. Der Innenwiderstand wird immer sinken, wenn die Akkus parallel geschaltet werden. Da jeder Akku mit einem Drittel eingeht, wird sich bei Tausch einer Batterie gegen eine schlechtere die Summe nur wenig ändern. Solange die Parallelschaltung besteht und anscheinend der Elektronik Probleme bereitet, wird sich so kaum was verbessern.
Das könntest du ja mit deinen vorhandenen schnell ausprobieren !? Evt. hast du auch zu hohe Verlust auf dem Kabel von der Lima zu den Aufbauakkus. Durch den Spannungsabfall "sieht" sie eine höhere Spannung und entscheidet halt, daß die Akkus schon voll sind. RK Hallo RK, ich habe im ersten Beitrag geschrieben, dass ich Elektrotechniker bin und das die Querschitte ausreichend dimensioniert sind. Wir haben in unserer Firma alles zur Verfügung was man sich an Meßtechnik nur vorstellen kann. An den Aufbaubatterien kommt genau das an was auch von der LIMA erzeugt wird. Keinerlei Verluste. Gruß aus Bayern Udo
Was physikalisch nur geht, wenn es auch keinen Ladestrom gibt (oder bei Supraleitung). RK Du hast ja Recht. Aber ich glaube schon, dass Du weißt was ich gemeint habe. Wir wollen doch jetzt nicht päpstlicher als der Papst sein. Gruß Udo
Ich hab nur den Smiley vergessen :D :) :-o 8) :wink: :mrgreen: Aber wenn das Teil wirklich irgendwie über den Innenwiderstand geht, dann können auch sehr kleine Spannungsabfälle die Verhältnisse ändern. Und die hat man auch bei recht dicken Kabeln. Außerdem braucht er dazu auch eine Strommessung. Gibts dafür einen Sensor ? Könnte er je nach Masseanschluß die Ströme der Aufbaubatterien nicht mitmessen ? RK
Also ich sehe deine Antwort auf meine Frage als Frage auf meine Antwort ;D ;D Wenn kleine Verbraucher aus der Starterbatterie versorgt werden dann ist die Lima erstmal mehr oder weniger im Winterschlaf und wird sicherlich nach dem nächsten Start die Starterbatterie versorgen. Kommt nun ein großer Verbraucher wie B2B, wird die Überwachung dafür sorgen, dass die Lima wach wird und nachschiebt damit die Batterie beim nächsten Start genug Strom hat. Vermutlich wird das Parallelschalen von Starter & Bordbatterie durch Trennrelais nicht ausreichen um die Lima zu wecken, egal wie der Stand der Bordbatterie ist. Der Innenwiderstand der Batterien ist hier gar nicht so wichtig. Im Gegenteil, nur die Widerstandssumme aus Kabel und Innenwiderstand begrenzt die Ladungsgeschwindigkeit. Entscheidend ist die EMK, die Innere Spannung, die vom Füllstand abhängt. Wenn nun einer schlafenden Lima an einer fast vollen Motorbatterie eine halb- oder dreiviertelvolle Aufbaubatterie parallel geschaltet wird, fließt sofort ein freundlicher "Guten Morgen" Strom, der die Spannung an der Limaregelung so zwickt, dass diese aufwacht. EMK bedeutet was?
Elektromotorische Kraft. Die Spannung die die Batterie "im "Innern" hat. Eine Batterie besteht im Ersatzschaltbild z.B. aus einer EMK plus Innenwiderstand. Bei Wechselstromanwendungen käme noch eine Kapazität dazu. USW. kann man es komplizieren. Danke!
Das ist vollkommen richtig, ist aber nicht der Kern meiner Befürchtung/Überlegung/Frage. Die Frage ist: 1. Wie weit saugt der kontinuierlich arbeitende B2B-Regler den Strom aus der Starterbatterie bis der Level soweit gesunken ist, dass die Lima wieder zur Ladung zugeschaltet wird? Einschaltspannung 12,3V, 12,5V, oder sofort wenn Strom aus der Startbatterie fließt???? 2. Die meisten B2B Reglern fordern bis zu 25A, für eine vernünftige LiFeYPo4-Ladung wären 40A angebracht. Wieviel hat die Lima übrig, wenn die Chassisverbraucher bedient wurden?? 3. Gibt es Schutzmechanismen/Überwachungsfunktionen, die den maximal zulässigen Batteriestrom der StartBatt. bei der Entnahme überwachen???? Mit zunehmendem Downgrading von Lima und Batterie (Gewichtseinsparung durch bessere Regelung! das ist ja der Hintergrund) rücken diese Fragen immer weiter in den Vordergrund. Früher hat man lima/Startbatt großzügiger und mit mehr Toleranz bemessen. Sind aber anscheinend nur meine Fragen bei der neuen "intelligenten Lichtmaschinensteuerung", Gruß Andreas Hallo, geh mal auf die Seite von VOTRONIC und da unter Downloads. Dort gibt es eine Beschreibung des Ladewandlers incl. Schaltbild. Der Starterakku wird überwacht, sodass da nichts passiert. Gruß aus Bayern Udo Ich habe nicht geschrieben, dass da was schwerwiegendes passiert. Ich habe, aufgrund eines Beitrages in dem steht " der Einsatz eines B2B-Laders eher sinnvoll ist", meine Befürchtung geäußert, dass bei "intelligenten Lichtmaschinensteuerungen", wie sie bei Euro6 teilweise eingesetzt werden, die Startbatterie unnötigen Lade/Entladezyklen ausgesetzt ist und damit die Lebensdauer schmälert! Diese Befürchtung könnte man als Grundlage nehmen, den Einsatz einer B2B-Ladung bei einem modernen Fahrzeug mit bereits serienmässiger Chassisspannung von 14,2V und normalen Bleibatterien für Start- und Aufbau zu überdenken. Beim Einsatz von Lithium-Batterien ergeben sich noch andere Fragen. Sicherlich stoppt der Laderegler die Stromentnahme aus der Startbatterie, wenn die Spannung der StartBatt sinkt, aber bei den Votronic Beschreibungen wird vorausgesetzt, dass die Lima läuft (D+ Steuerung) dies ist aber bei den Euro6 Fahrzeugen nicht kontinuierlich der Fall. Nur meine Meinung, ich weiß noch zu wenig über die Regeltechnik und die Steuerung des Motormanagementes. Gruß Andreas Ohne Booster wird die Aufbaubatterie gar nicht geladen, sondern im Gegenteil entladen ... Wurde hier im Forum schon berichtet. Liebe Grüße, Alf
Wurde dies ernsthaft berichtet oder hast du den Ironie-Button vergessen? Wenn nicht, dann staune ich, denn mein vorhandenes Messgerät zeigt mir ganz eindeutig an, dass Strom zugeladen wird. at brawo1 Es geht hier um Euro6 Bei Deinem von 2002 ist das kein Thema! Da war Energie sparen bezüglich Lichtmaschine kein Thema. Es hier ist es oft so das das Thema weiterwandert ohne Bezug zur Frage vom Themenstarter. Für den ist Euro6 auch kein Thema da auch das Fahrzeug von 2005. Hallo zusammen, bis jetzt habe ich noch keine schlüssige Antwort erhalten. Aus diesem Grund habe ich gestern bei Hella angerufen. Da ich von denen einen Batterieconmputer nutze, Hella IBS Control, habe ich mich gefragt warum bei der Erfassung der Daten auf der Micro SD auch der Innenwiderstand des Akkus auftaucht. Meine diesbezüglich bei Hella wurde wie folgt beantwortet: die zu diesem BC gehörende Datenerfassungseinheit fertigen wir in großen Stückzahlen weil sie in modernen Fahrzeugsteuerungen genutzt wird. Auf meine weitere Frage warum der Innenwiderstand erfasst wird erhielt ich als Auskunft weil dieser dafür genutzt wird um den Akku korrekt zu laden. Aha. Somit dürfte der von mir befragte Autoelektiker Meister doch nicht ganz verkehrt gelegen haben. Siehe Eingangsfrage. Ich habe aber trotzdem noch einen zeitaufwändigen Test durchgeführt weil mir das Ganze keine Ruhe gelassen hat. Vorgehen wie folgt: Aufbauakkus 2 x EXIDE Gel mit jeweils 85 AH in Parallelschaltung sowie Starter Akku in der Ausführung Blei flüssig. Zu Beginn Spannung der Aufbauakkus bei 12,7 V, Kapazität laut Batteriecomputer (sicher Schätzeisen) 70%, Starterakku 12,2 V. Habe eine 30 minütge Fahrt durchgeführt. Anfangsspannung durch die LIMA bei 14,7 V schnell abfallend auf 14,4V. Nach rund 20 Minuten bei 13,5V. Zum Beginn 29A Ladestrom. Nach 20 MInuten nur noch 3A. Vermutung, dass der Starterakku "voll" ist. Gemessene Spannung nach dieser Fahrt: Aufbauakkus 12,8 V und Starterakku 12,9V. Kapazität nach der Fahrt 72%. Zweiter Test. Da habe ich das Glück, dass ein Kollege von mir die gleichen Aufbauakkus nutzt und davon gleich 3. Vorgehen: Ausbau aller Akkus und Einbau der Akkus meines Kollegen. Somit auch eine EXIDE ES 950 als Starterakku. Zu Beginn hatten alle drei GELS ebenfalls 12,7 V. Die Kapazität ist nicht bekannt da mein Kollege keinen BC nutzt und der Hella min. 3 Std. benötigt um diese zu ermitteln. Ebenfalls Durchführung einer 30 minütigen Fahrt. Anfangsspannung ebenfalls bei 14,7V schnell abfallend auf 14,4V aber keine weitere Reduzierung. Nach Ende der Fahrt auf allen 3 Akkus eine gemessene Spannung von 13,2 V. Der Strom pendelte zwischen 31A und 25A. Glaubt ihr immer noch, dass der LIMA Regler sich nicht nach dem Innenwiderstand des Akkus richtet? Ich nicht. Gruß aus Bayern Udo Nachtrag. Siehe auch den P-M Artikel "Volltanken Bitte". Der entsprechende Link darf nicht gepostet werden. Warum nicht entzieht sich meiner Kenntnis. Gruß aus Bayern Udo
Mit "Bitte Volltanken" findet man ihn schneller. Das ist ja generell nichts neues. Durch die Verluste auf den Kabeln, denkt das System, daß die Akkus schon voll sind, weil der Starterakku schon voll ist, der ja mehr Strom kriegt. Anscheinend reicht dem System einige Zeit mit hoher Spannung, dann regelt es runter. Du hast zwar geschrieben, daß deine Kabel so toll sind, daß da keine Spannung abfällt, aber bei 30A Ladestrom müßten sie schon mindestens fingerdick sein. Also ist dein Starterakku (vorher schon gut gefüllt) schnell voll und die anderen über die Kabel werden schlechter behandelt. Die Akkus deines Kumpels sind anscheinend alle auf gleichem Ladestand. Also wird wohl auch die Starterbatterie (auch bei ihm die Starterbatterie ?) geladen und mit ihr die anderen. Die Frage ist nur, ob bei deiner Verkabelung mit den 3 gleichen Batterien nicht auch nach einiger Zeit ein entsprechendes Ungleichgewicht auftritt ? Durch den Aufbaubetrieb während die Starterbatterie genau nur das macht, dürfte das bald passieren. Gibts denn an deiner Starterbatterie einen Stromsensor ? Dann könnte man das noch eher erklären. Sonst muß man sich eher an die Spannungen halten. Aber egal wie es ist, wird man bei nicht so dicken Kabeln und kurzen Ladezeiten wohl einen Booster brauchen. RK Hallo RK, ich denke auch, dass ich einen Booster verwenden werde. Die Verbindungen bestehen aus 35mm². Das dürfte reichen. Der Starterakku hat keinen Stromsensor. Mein Kumpel hat als Starterakku einen Bleiakku flüssig. Also insgesammt 4 Akkus. Gruß Udo
Danke für den Hinweis.
Tja, da habe ich mich reinlegen lassen :mrgreen: .
1. Ich weiß dass sich ein normaler Limaregler nicht nach dem Innenwiderstand der Batterie richtet sondern nach der Ausgangsspannung der Lima! 2. Ich weiß, das eine Smart-Charge Regelung sich nicht nach dem Innenwiderstand der Batterie richtet, sondern über die Informationen des Motormanagementesw nach Außentemperatur, nach Lima-Ausgangsspannung und nach Anzahl der benutzten bzw. benötigten Verbraucher. In Zusammenspiel mit dem Motormanagement wird die Drehzahl des Motors (und damit der Lima) erhöht oder abgesenkt. 3. Ich vermute, dass ein Batteriemonitor von Hella sehr eng an die Anforderungen der Fahrzeugindustrie konzipiert wurde. Eine laufende, dynamische Errechnung des jeweiligen Innenwiderstandes ist sicherlich besser wie die Eingabe von Parametern (Votronic), die ja dann bei jedem Startbatteriewechsel in der Werkstatt wieder neu eingebeben werden müssten. 4. Ich vermute, die Inteligente Lichtmaschinensteuerung für Euro6 Vorgaben ist ein Zusammenspiel zwischen einem Teil (ähnlich Hella) zur Entnahme/Ladestromerfassung etc., dem Motormanagement oder Zentralcomputer, einer modifizierten Lima die vermutlich keinen herkömmlichen Laderegler mehr hat und direkt über Motormanagement (Verbrauchergeräteerfassung) und Batt-Controll-Computer gesteuert wird. Teilweise lassen sich die Infos zu Punkt 3 & 4 den verschiedenen Beiträgen im iNet entnehmen, teilweise ist meine Aussage eine Vermutung aufgrund der techn. Praxis Mein Wissensstand, Gruß Andreas |
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