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Pille für den Hund bzw Verhütungsmethoden ?


jochen-muc am 28 Apr 2016 17:34:40

Folgender Fall:


Wir würden gerne eine Pudeldame zu uns nehmen. Das Butzerl ist 2 Jahre und da wo sie jetzt ist, wird sie wohl nicht viel älter. :oops:

Es klingt sicher etwas egositisch, aber wir wollten eigentlich immer, dass unser Gizmo irgendwann mal Kinder machen darf, weil wir einen Teil von Ihm bei uns erhalten wollten. Und mit einem Pudel dürfte auch die Hoffnung nicht unbegründet sein, dass meine GG weiterhin nicht so allergisch auf den Nachwuchs reagiert (ist ja bei Gizi auch so. die Erbanlage Pudel/Labrador/und noch was :mrgreen: , also fast Labradoodel, ist im Bezug auf Allergiger ein Glücksfall)

Problem dabei, würden wir diese 2 jährige Dame jetzt zu uns nehmen, dürfte es einfach zu schnell gehen, mit dem Nachwuchs, weil eigentlich war die Zeitplanung erst so in 4-6 Jahren
(Gizmo ist jetzt 6 )

Zwei Hunde sind ja evtl noch "handelbar" aber mit dann 3 und zwei Katzen wird es selbst in unserem Raumwunder :D Gustl doch erheblich zu eng (mir wenigstens) und wie geschrieben es sollten ja "Nachkommen" sein.

Gibt es eine Möglichkeit wie beim Menschen die junge Dame die nächsten Jahre "unfruchtbar" zu halten und dann später zu Schauen ob die Natur dann nochmal zuschlägt ?

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Volker1959 am 28 Apr 2016 17:55:58

Es gibt den Kastrationschip für den Rüden. Ob er sie dann in der heissen Phase zufrieden lässt weiss ich nicht! Den kleine Chip wirkt für ein halbes Jahr und der große für ein Jahr. Wenns jetzt die Pille für die Hündin gibt wird der Rüde ja immer noch versuchen sie zu decken :oops: Das ist während der Stehtage der Hündin dann nicht lustig :roll: Jedenfalls nicht für euch :D

sini2000 am 28 Apr 2016 18:22:18

Also, mal tief Luft hole:

Es gibt viele Menschen, die gerne von ihrem Seelenhund Nachwuchs hätten, ich glaube das liegt in der Natur des Menschen. Aber die Züchter müssten nicht umsonst "eine Million" Untersuchungen mit den Hunden machen, denn sie können schon auch Dinge vererben, die in den Großeltern schlummern. Und wenn der von Dir gezüchtete Nachwuchs dann massive Knochenprobleme hat oder Herzprobleme oder eine der vielen anderen Krankheiten, dann macht das weder Dich glücklich noch die Leute, die von Dir einen Hund haben.

In 4 - 6 Jahren ist die Hündin auch zu alt um noch Welpen zu bekommen. Von der Natur her geht das, aber für den Hund ist es einfach Mist.

Und Menno Jochen, Du bist doch Tierschützer- Die Tierheime sind voll mit diesen Wald und Wiesenzuchten. :cry:

Ok, sorry nun den Moralapostel aus und zu Deiner Frage, denn auch ohne diese Pläne möchtest Du ja nicht zwingend den Rüden kastrieren nur weil ein unkastriertes Mädel ins Haus kommt:

Ja es gibt diesen Chip und der ist sehr wirkungsvoll. Wir haben beide Rüden mit diesem Chip gehabt um zu gucken ob die Kastration ihr Verhalten ändern würde. Rüde 1 hatte den 6 Monats Chip. Danach wurde er kastriert. Rüde 2 hatte dann später erst den 6 Monats Chip und dann den 1 Jahres Chip. Der Chip ist schon wie eine Kastration, die Hoden bilden sich komplett zurück. Und es gibt Züchter in Australien, das war mein Kenntnisstand vor ein paar Jahren, die ihre Rüden über mehrere Jahre mit dem Chip versorgen und erst damit aufhören wenn diese decken sollen.

Verhaltenstechnisch war es schon noch ein Unterschied zwischen Chip und richtiger Kastration, sie waren danach noch ruhiger.

Aber was noch wichtig ist, wenn der Chip gesetzt ist, geht das Testosteron erstmal so richtig ab. Bei einem Rüden mussten wir was zum Dämpfen spritzen, der war total kirre. Das dauerte 6 Wochen, dann wirkte der Chip.

Für die Hündin gibt es nichts. Es gibt zwar Hormone für Hündinnen, wenn diese inkontinent werden (was durch Kastration oft passiert) aber es gibt nichts zur Verhütung.

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macagi am 28 Apr 2016 19:04:37

Wir haben auch 2 Hunde, einen Rüden und eine Hündin, beide nahezu gleichzeitig aus dem Tierheim bekommen.

Damit die keinen Nachwuchs produzieren, hat der Rüde bei der ersten Läufigkeit den Chip bekommen, den 6 Monatschip. Gepoppt haben sie trotzdem wie die Weltmeister, aber es ist eben nix passiert. Bei der 2ten Läufigkeit hat der Chip immer noch gewirkt, war aber schon am Abklingen, die originale Dosis war wohl ziemlich hoch gewesen. Man kann das wie schon geschrieben an den Hoden sehen und fühlen. Jetzt ist das Mädchen kastriert, er nicht. Er ist zwar schon deutlich mutiger als früher (sie ist die Chefin), aber wir werden ihn nicht kastrieren. Dafür geht er dann eben manchmal in den Garten (ganz alleine) und macht feuchte Flecken.....
Er bricht auch gerne aus, wenn er ne Lücke findet. Ist glaube ich auch typisch Rüde.

Mover am 28 Apr 2016 19:33:17

Für unsere "heiße" Hündin müsste ich 100 Chips für die frei laufenden Herren am Strand mitnehmen.

Sie spielt und rauft so gerne, wer weiß, was sie noch machen will. :mrgreen:

jochen-muc am 28 Apr 2016 19:42:30

Servus Sini,

nachdem es ja eigentlich eine zweigeteilte Antwort ist, auch mal zwei Antworten :D

[quote="sini2000"]Also, mal tief Luft hole:

Es gibt viele Menschen, die gerne von ihrem Seelenhund Nachwuchs hätten, ich glaube das liegt in der Natur des Menschen. Aber die Züchter müssten nicht umsonst "eine Million" Untersuchungen mit den Hunden machen, denn sie können schon auch Dinge vererben, die in den Großeltern schlummern. Und wenn der von Dir gezüchtete Nachwuchs dann massive Knochenprobleme hat oder Herzprobleme oder eine der vielen anderen Krankheiten, dann macht das weder Dich glücklich noch die Leute, die von Dir einen Hund haben.

In 4 - 6 Jahren ist die Hündin auch zu alt um noch Welpen zu bekommen. Von der Natur her geht das, aber für den Hund ist es einfach Mist.

Und Menno Jochen, Du bist doch Tierschützer- Die Tierheime sind voll mit diesen Wald und Wiesenzuchten. :cry:





Den leisen Vorwurf kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich will ja nicht hier eine gezielte Auswahl vornehmen nur Hunde mit einer gewissen Größe oder einem gewissen Stammbaum oder ähnliches für irgendein Optimum selektieren, sondern nichts anderes tun, als es die Natur doch im Zweifel auch machen würde. Nämlich das sich ein Rüde und ein Weibchen "zusammentun" und hierbei dann halt evtl Junge auf die Welt kommen. Ich verstehe auch nicht warum nur weil es Mischlinge sind hier unbedingt Fehlbildungen oder ähnliches sein müssen bzw warum diese Gefahr bestehen sollte ? Eigentlich dachte ich immer das gerade Mischlinge deutlich "stabiler" sind als irgendwelche hochgezüchteten Rassehunde. Und auch Dein drittes Argument möchte ich so nur zum Teil stehen lassen. Warum sollte es falsch sein auch einen jungen Hund zu haben ? Sicher es gibt viele Alte Hund an vielen Stellen der Welt, nur muss man doch vernünftigerweise auch die "eigene" Familie in den Vordergrund stellen.
Wir haben ja bereits mit dem "Zuwachs" Stelle erlebt wie schwer es für das bestehende "Rudel" sein kann diese Veränderungen zu akzeptieren, dass sollte bei einem jungen Hund der ja hier hineinwachsen würde doch viel weniger Probleme bereiten und auch problemloser für die älteren Tiere sein, als bei einem alten Hund der z.B. evtl Probleme mit Katzen hat o.ä. . Schau ihr habt doch auch zwei junge Hunde mit ins Boot geholt und wenn ich mich Recht erinnere war das ganze ja auch nicht immer einfach.
Sicher es gibt auch junge Hunde in Tierheimen, aber da ist doch im Zweifel die Gefahr viel viel größer tatsächlich einen Problemhund zu bekommen, weil man ja nix über die Eltern weis. Viele Hundebesitzer werden der Meinung sein, das "ihr" Hund der Beste , Schönste, Klügste oder was auch immer ist und das finde ich auch dud, wenn man stolz auf sein Tier ist, ganz egal warum.
Bei mir ist die Verbindung durch mein turbulentes Leben zu Gizmo sicher anders, als bei anderen Fällen wo z.B. ein Hund wegen Kindern ins Haus komme oder warum auch immer. Das ist jedesmal ein eigenes Schicksal, aber neben dieser Einmaligkeit die ja jeder Hund hat zeigt sich immer wieder das Gizmo auch objektiv nun mal auch ein super Wesen hat und ich finde nichts falsches daran diese Wesenszüge auch evtl eine Generation weiterzugeben.

Das zu der emotionalen Seite :)


[quote="sini2000"]


und zu Deiner Frage, denn auch ohne diese Pläne möchtest Du ja nicht zwingend den Rüden kastrieren nur weil ein unkastriertes Mädel ins Haus kommt:

Ja es gibt diesen Chip und der ist sehr wirkungsvoll. Wir haben beide Rüden mit diesem Chip gehabt um zu gucken ob die Kastration ihr Verhalten ändern würde. Rüde 1 hatte den 6 Monats Chip. Danach wurde er kastriert. Rüde 2 hatte dann später erst den 6 Monats Chip und dann den 1 Jahres Chip. Der Chip ist schon wie eine Kastration, die Hoden bilden sich komplett zurück. Und es gibt Züchter in Australien, das war mein Kenntnisstand vor ein paar Jahren, die ihre Rüden über mehrere Jahre mit dem Chip versorgen und erst damit aufhören wenn diese decken sollen.

Verhaltenstechnisch war es schon noch ein Unterschied zwischen Chip und richtiger Kastration, sie waren danach noch ruhiger.

Aber was noch wichtig ist, wenn der Chip gesetzt ist, geht das Testosteron erstmal so richtig ab. Bei einem Rüden mussten wir was zum Dämpfen spritzen, der war total kirre. Das dauerte 6 Wochen, dann wirkte der Chip.

Für die Hündin gibt es nichts. Es gibt zwar Hormone für Hündinnen, wenn diese inkontinent werden (was durch Kastration oft passiert) aber es gibt nichts zur Verhütung.





Wenn ich es richtig verstehe, würde damit nur der Weg bleiben Gizmo "vorübergehend" unfruchtbar zu machen ? Nun dann ist das eher keine Option. Ich verstehe zwar, dass man Rüden in vielen Fällen sinnvoller Weise kastriert (wegen Problemen etc ) aber das ist bei ihm nicht der Fall. Und ich denke nicht das ich bereit bin etwas durchzuführen, von dem ich nicht sicher sein kann dass sich deshalb sein Wesen ändert (was wie gesagt in anderen Fällen ja erwünscht ist und auch dann sicher richtig). Und auch der Hintergrund bezüglich einer möglichst geringen Population istja bei einem Familienhund anders als beim Streuner nicht da.

Nun mal sehen was das Schicksal so bringt, vordringlich ging es ja nicht um die "Zucht" das war nur so ein "Beigedanke" als wir dieses Bild hier zufällig gesehen haben





und jetzt schaut mal wie unser Kerlchen mit etwas längeren Haaren aussieht.....


gaia3 am 28 Apr 2016 21:18:34

Hallo Jochen,

ich kann mich Sini/Ingrid nur anschließen.

Bedenke bitte auch, dass ein Wurf recht groß ausfallen kann. Weißt Du, wie viel Arbeit es macht, wenn man die Welpen wirklich gut aufziehen und sozialisieren will? Hast Du so viel Zeit?
Wo soll der Wurf aufwachsen? Die Welpen sind nicht sauber und produzieren Pfützen und Häufchen in Mengen!
Was ist, wenn es bei Trächtigkeit, Geburt, bei Hündin oder Welpen Komplikationen gibt? Hast Du schon mal eine Hundegeburt begleitet?
Bist Du sicher, dass Du für alle Welpen wirklich gute Abnehmer finden wirst? Was ist, wenn ein Abnehmer nicht mit seinem Welpen/Junghund zurecht kommt und ihn Dir nach einiger Zeit zurück bringt?
Denke auch an die Kosten. Tierarzt, Wurfkiste, Vetbeds, Welpenzaun, Spielzeug, Futter, Impfung, Entwurmung und und und ...

Und ob sich das gute Wesen Deines Hundes wirklich bei den Welpen zeigt? Nachkommen sind keine Kopie ihrer Eltern. Was ist, wenn der Hund, den Du behältst, sich ganz anders entwickelt, als erwartet? Gerade Mischlinge sind richtige Wundertüten, was die Vererbung betrifft.

Überlege es Dir gut! Sehr gut!
Du trägst die Verantwortung für die Hündin und die Welpen!

Gnutsiel am 28 Apr 2016 21:43:18

Hallo,

auch von mir eine kleine Info zum Thema, es gibt eine "chemische Kastration" für Rüden. Das haben wir mal bei unserem Jungrüden gemacht, da wir ihn nicht gleich kastrieren lassen wollten.

Lange Rede, kurzer Sinn, die Hündin hat ihn solange gezwickt, bis er doch aufgesprungen ist, das Ergebnis sitzt gerade neben mir und heißt Antonia :D

Die Perioden, in denen das Mittel wirkt (wirken sollte), wurde bequem eingehalten, ein wenig hat es auch funktioniert, wir hatten "nur" einen Welpen.

Fazit unserer Erfahrung damit: unsicher!

Viele Grüße,

Richard

Tipsel am 28 Apr 2016 21:47:32

Von Wundertüten kann ich ein Lied singen.
Carls Papa ist Chihuahua-Zwergspitz-Mix, also ein Winzling. Und seine Mama ist ein kleiner Dackel-Pinscher-Mix. Auch ein Winzling.
Also sollte Carl maximal 3-4 Kilo schwer werden. Er hat nun gut 10 Kilo und ist länger als Papa und Mama hintereinander gestellt.

Seine 7 Geschwister blieben Winzlinge.

Gast am 28 Apr 2016 21:50:08

Wir hatten vor über 25 Jahren auch mal einen "Unfall".

Ich hatte aus einer ASSIfamilie mit 2 Kumpel 6 Wochenalte, halb verhungerte Schäferhundwelpen geholt. Wir haben übrigens mit einverständnis der Frau mit Hundefutter bezahlt. Ihn mussten wir etwas überzeugen...egal. Als der Welpe den wir hochgepäppelt hatten knapp 6 Monate alt war, wurde unsere Hündin läufig.
Der Zuchtwart vom Schäuferhundeverein meinte, keine Sorge der kann noch nicht....und wie der konnte !!!!
13 Junge sind es auf einen Schlag geworden.

Also DAS passiert uns nicht nochmal. Seit dem sind unsere Hunde kastriert, die Rüden übrigens auch.

Man kann eine Läufigkeit übrigens "abspritzen" ebenso, wenn es sofort gemacht wird, eventuelle Früchte des ungewollten Deckakt.
Das ist jedoch wenig empfehlenswert und schon garnicht über mehrere Jahre.
Unsere Hündin wurde 5 Tage vor Urlaubsbeginn läufig (knappe 3 Monate nach letzter Läufigkeit) ...schöner Mist. Was tun ? Also gab unsere Tierärztin Ihr die Spritze die eine Befruchtung verhindern sollte. Ergebniss...3 Wochen leichte Blutungen, sie roch trotzdem für alle Rüden äußerst angenehm, ob es eine Trächtigkeit verhindert hätte...keine Ahnung. Wir haben trotzdem aufgepasst wie sonst was und ich wäre beinahe von einem freilaufenden Rüden "gepitscht" worden.

sini2000 am 28 Apr 2016 21:54:27

Hallo Richard,

war das der Chip? Oder eine Spritze?

Jochen: Emotional: Nikan kam mit 8 Monaten als Tierschutzhund, Sina die schon hier war, war Tierschutzhund. Der Kater ist Tierschutzkater und der Schäfi ist vom Züchter :D Und deshalb weiss ich genau was Du meinst, wenn Du sagst, es ist was Anderes wenn man einen Welpen von Anfang an hat. Ist es auch. Und es ist für mich auch ok, den Hund vom Züchter zu holen. Oder im Tierheim. Und wenn ich nächste Woche bei nem Bauern einen Wurf Welpen sehen würde, wo mich einer flasht, dann würde ich gesamte Vernunft die ich Dir eben geschrieben habe, auf Seite schieben.

Ich inde dass sich jeder seinen Hund da holen soll, wo er möchte.

Aber geplant züchten. Sind Mischlinge gesünder? Meine Mona, Schäfi Mischling hatte Leberprobleme, an den sie dann leider auch verstarbt. Sina, Schäfi Mix aus Spanien hatte hochgradige HD, Milzdrehung, Niereninsuffizienz, neigte extrem zu Hotspots. Nikan, auch ein Mix braucht Schilddrüsentabletten und hat Bauchspeicheldrüsenprobleme. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass der Zuchthund das auch hat. Aber ich möchte hier nicht zu sehr shreddern.

Vielleicht kannst Du ja mal zur Thematik wenn Du das Thema mal angehst, vorher etwas recherchieren?

Zurück zum Thema: Nun kommt der Chip nicht in Frage.Heisst das, dass das Mädel auch nicht in Frage kommt? Denn die hat verdammt viel Ähnlichkeit mit Gizmo.... und wenn sie da wo sie ist keine Chance hat? Du könntest auch versuchen sie in den Stehtagen zu trennen?

Gnutsiel am 28 Apr 2016 22:14:08

sini2000 hat geschrieben:Hallo Richard,

war das der Chip? Oder eine Spritze?


Hallo Ingrid,

das war eine Spritze. Seitdem sind wir davon auch geheilt :-)

Viele Grüße,

Richard

jochen-muc am 28 Apr 2016 22:36:17

[quote="gaia3"]Hallo Jochen,

ich kann mich Sini/Ingrid nur anschließen.

Bedenke bitte auch, dass ein Wurf recht groß ausfallen kann. Weißt Du, wie viel Arbeit es macht, wenn man die Welpen wirklich gut aufziehen und sozialisieren will? Hast Du so viel Zeit?
Wo soll der Wurf aufwachsen? Die Welpen sind nicht sauber und produzieren Pfützen und Häufchen in Mengen!
Was ist, wenn es bei Trächtigkeit, Geburt, bei Hündin oder Welpen Komplikationen gibt? Hast Du schon mal eine Hundegeburt begleitet?
Bist Du sicher, dass Du für alle Welpen wirklich gute Abnehmer finden wirst? Was ist, wenn ein Abnehmer nicht mit seinem Welpen/Junghund zurecht kommt und ihn Dir nach einiger Zeit zurück bringt?
Denke auch an die Kosten. Tierarzt, Wurfkiste, Vetbeds, Welpenzaun, Spielzeug, Futter, Impfung, Entwurmung und und und ...

Und ob sich das gute Wesen Deines Hundes wirklich bei den Welpen zeigt? Nachkommen sind keine Kopie ihrer Eltern. Was ist, wenn der Hund, den Du behältst, sich ganz anders entwickelt, als erwartet? Gerade Mischlinge sind richtige Wundertüten, was die Vererbung betrifft.

Überlege es Dir gut! Sehr gut!
Du trägst die Verantwortung für die Hündin und die Welpen!


Hallo Ursula,

wir verbringen sehr viel Zeit mit unseren Tieren und sind ja nebenbei noch in der zweiten heimat meiner Frau Sizilien engagiert5 und versuchen dort Futterspenden zu vermitteln oder Sterilisationsaktionen durchzuführen. Und nachdem meine Frau und meine Tochter von zu Hause aus arbeiten wäre hier auch sicher die Zeit vorhanden einen Wurf zu betreuen.

"Natürlich" haben wir noch keine Hundegeburt begleitet, aber hast Du das alles den im Vorfeld schon gemacht, bevor Ihr Euch entschlossen habt "semi"professionell wenn ich Deine Hompage richtig deute, zu züchten ?

Trotzdem geht es wie ja geschrieben im Moment nicht um eine Fortpflanzung sondern eher darum ob es die Möglichkeit gibt, hier nicht von Beginn an durch die Sterilisation sämtliche Möglichkeiten in der Zukunft schon zu beenden.

Da ich bisher immer nur Rüden habe und der einzig weibliche Hund in unserer Familie, der meines Vaters ist (eine ehemalige tschechische "Zuchtmaschine" die wir freikaufen konnten) habe ich da nun wenig Erfahrung deswege meine diesbezügliche Frage :)

gaia3 am 28 Apr 2016 23:53:58

jochen-muc hat geschrieben:"Natürlich" haben wir noch keine Hundegeburt begleitet, aber hast Du das alles den im Vorfeld schon gemacht, bevor Ihr Euch entschlossen habt "semi"professionell wenn ich Deine Hompage richtig deute, zu züchten ?

Jeder fängt mal an ;-)
Aber ich habe mich bei anderen Züchtern informiert, eine Schulung gemacht, viele Fachbücher gelesen und hatte Rückhalt über meine Zuchtwartin und meine Tierärztin, die im Notfall (auch nachts) gekommen wäre.
Meine Zucht ist übrigens eine reine Hobbyzucht mit bisher nur 4 Würfen. Aber wir werden von unserem Verein streng kontrolliert und müssen viele Auflagen erfüllen. Und die Hunde müssen viele Gesundheits- und Wesenstests bestehen, bevor sie zur Zucht zugelassen werden.

Ich wollte Dich nur darauf hinweisen, dass man das nicht "so mal eben" machen kann. Es ist sehr aufwendig und ich kann Dir nur abraten.
Mache Dir zu meinen Fragen mal gründlich Gedanken, und dann entscheide.

Wir hatten übrigens auch ein intaktes Pärchen. Während der Läufigkeit der Hündin ist das einfach nur sehr, sehr stressig. Soll nicht gedeckt werden, muss man die Hunde während der Standhitze mindestens 1 Woche komplett und absolut zuverlässig trennen können.

Zur Verhütung hast Du ja schon einige Tipps bekommen. Für die Hündin gibt es nichts, für den Rüden einen Chip.

eaglesandhorses am 29 Apr 2016 00:37:21

Lass sie beide kastrieren und gut ist. Die Tierheime sind eh übervoll .


Lg vom Frauchen eines Traumrüden. :-)

Globetrotter111 am 29 Apr 2016 23:52:36

Hallo zusammen,

ein wenig kenne ich mich mit eigenen Hündinnen + Rüden aus. Wenn die Hündin genügend zu tun hat, beschäftigt ist, was erlebt,ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass sie nur einmal jährlich hitzig wird. Das ist dann durchaus - auch mit einem Rüden im Haus,oder Reisemobil - zu handhaben.

Bei uns ist das so, die Hündin ist ja sicherlich mindestens einmal täglich auf dem Schoss,wird gestreichelt,auf Zecken,Hautveränderungen et.untersucht und dabei auch die Schnalle betrachtet.Wird diese grösser, geben wir täglich einen EL Obstessig ins Futter und das hilft, den Hitzegeruch stark zu dämpfen. Ein Rüde, der noch nicht gedeckt hat, wird dadurch schon ein wenig abgelenkt.Natürlich,wenn die Hündin dann erstmalig "rot färbt" - soll und wird man nicht übersehen - kann so eine Woche lang nichts passieren.Dann allerdings muss man eben aufpassen, so gut 2 Wochen lang. Das ist machbar.
Einen Hund, sei es ein Rüde, oder eine Hündin, aus Vorsorgegründen zu kastrieren, ist keine humane Lösung.
Nach einer Kastration, wird ein Rüde oder eine Hündin vom Geschlechtsgenossen oft nicht mehr als gleichberechtigter Partner anerkannt und es gibt oft böse Beissereien. Das muss nicht sein.

Ich meine, mitdenken,aufpassen so 2 Wochen lang, mit Hündin + Rüden oft verschiedene Gassiwege gehen,dann kann man durchaus auch geschlechtsreife Hunde, sogar im Reisemobil,Hündin im RM in der Box,über diese natürliche Schwierigkeit im Hundeleben,"begleiten".
Eine gute Nacht

Servus
Globetrotter111

Tipsel am 30 Apr 2016 00:05:52

Selbst mein kastrierter Rüde war nicht mehr zu bremsen, wenn eine Hündin gut gerochen hat. Wir waren zu viert in der Wohnung und konntens nicht verhindern.

Ich war Pflegestelle für Hunde aus Spanien und weiß, was da abgeht. Eine Nach kann man sowas mal durchhalten, und dann musste die Dame auf ne andere Pflegestelle, obwohl mein kleiner Zwockel Kastrat war.
Ich kann zuhause den Rüden in ein anderes Zimmer sperren, damit nix passiert, aber das gefällt ihm nicht wirklich, der Hündin auch nicht. Der Trieb ist stark und mir kann keiner erzählen, dass er mit intaktem Rüden und läufiger Hündin Spaß im Wohnmobil hat. Und daheim auch nicht, denn ich denke, meine Erfahrung war keine Ausnahme.

gaia3 am 30 Apr 2016 00:25:00

Tipsel hat geschrieben:Ich kann zuhause den Rüden in ein anderes Zimmer sperren, damit nix passiert, aber das gefällt ihm nicht wirklich, der Hündin auch nicht. Der Trieb ist stark und mir kann keiner erzählen, dass er mit intaktem Rüden und läufiger Hündin Spaß im Wohnmobil hat. Und daheim auch nicht, denn ich denke, meine Erfahrung war keine Ausnahme.

So ist es. Unser Rüde hat in dieser Zeit sehr gelitten. Während der Standhitze seiner Hündin war er in der anderen Etage und es waren immer mindestens 2 abgeschlossene (!) Türen zwischen den Hunden. Trotzdem hat er sich durch die Türen gegraben. Wir mussten die Türen mit Edelstahl verkleiden!

sini2000 am 30 Apr 2016 16:37:56

Türen mit Edelstahl verkleiden? Oh je.

Jochen, was macht Ihr denn jetzt mit dem Mädel? Nehmen? Oder für sie einen anderen Platz suchen?

Spook am 30 Apr 2016 18:07:51

Moin Moin,

in den meisten Hundzuchtverbänden muß die Erstbelegung einer Hündin bis zum 6. Lebensjahr vorgenommen haben. Theoretisch können Hündinen zwar ihr Leben lang Welpen bekommen jedoch kommt es zu 4 Schwierigkeiten:

1 Je älter die Hündin wird, desto weniger Eier reifen herran, desto kleiner wird der Wurf ausfallen. Je kleiner der Wurf, desto größer der einzelne Welpe, desto schwerer die Geburt.

2 Je älter die Hündin desto weniger Hormone, desto weniger Milch. Zufüttern ist teuer und sehr sehr sehr zeitaufwendig. Alle 2 Stunden 15-20 Minuten pro Welpe mit Wiegen und absolut notwendiger Massage! ....und das mindestens 3 Wochen lang!

3 Je älter die Hündin desto verknöcherter und unelastischer das Becken und desto unnachgiebiger und fester der gesamte Bandapparat.

4 Die Anstrengungen einer Hundeschwangerschaft sind enorm. Je jünger desto besser kommt sie damit klar.

ABER: Das Zusammenhalten von Rüden und Hündinen kann sehr wohl gut klappen. Vorraussetzung sind stabile Türen, Konsequenz, Nerven, Nerven und Nerven.

markgraefin am 30 Apr 2016 22:27:22

Unser erster Cocker sollte nicht kastriert werden, weil die Züchterin ihn noch zum Decken haben wollte.

Nachdem in der weiteren Nachbarschaft eine Hündin in die Hitze kam, wurde aus unserem Schmusehund ein Ekel.

Er wollte raus, ein "Nein" benatwortete er mit Knurren und mehr.

Wir haben der Züchterin mitgeteilt, dass wir den armen Kerl jetzt kastrieren lassen werden, zumal die Nachbarschaft
sein nächtliches Heulen (zuletzt lebte er im nachts im Keller) nicht mehr ertragen wollte.

Sie versuchte uns zu verklagen, wollte den Hund zurück und und.
Wir haben ihn kastrieren lassen und nach zwei Wochen hatten wir unseren Schmuser wieder.

Unsere Hündinnen wurde sofort nach der ersten und immer sehr stressigen Hitze, kastriert.

Einmal ist die Erste mir abgehauen und kam nach Stunden völlig zerzaust wieder.
Die Tierärztin gab ihr die Spritze, die die Trächtigkeit verhindern sollte und unsere arme Maus hat drei !!! Tage
gelitten, gespuckt und gejammert.

Ich habe bei meinen Eltern die Trächtigkeit und die Geburt bei ihrer Schäferhündin mitgemacht.

Danach war mir klar, dass ich das nicht noch einmal brauche.
Abgesehen davon, dass es damals in den Schäferhundvereinen noch üblich war, die "überzähligen" Welpen
umzubringen, war es auch so eine sehr schwere Zeit.

Die arme Hündin musste, statt bei uns in der Familie, bei ihren Babys sein.
Das empfand sie als Strafe.
Und dann der doch heftige Geruch und der Dreck im Haus.

Später gab es dann nur noch Hunde aus dem Tierheim und da ist die Kastration ja Bedingung.

Ürigens war nicht eine unserer Hündinnen, es waren insgesamt 7, nach der Kastration inkontinent.

Man tut den Tieren keinen Gefallen, wenn man sie nicht kastriert und sich selbst auch nicht.

Gruß
Markgräfin

kintzi am 01 Mai 2016 18:54:20

Zitat Spook:
Theoretisch können Hündinen zwar ihr Leben lang Welpen bekommen jedoch kommt es zu 4 Schwierigkeiten:

Voll einverstanden. Zusätzlich evtl. noch die größere Bereitschaft des älteren Brustdrüsengewebes zur malignen Transformation unter den Hormonen/Laktation. (Höhere Mamma-Ca Rate). Gr. Richi

HeikeD am 25 Jul 2016 17:25:27

Wir sind Rüdenbesitzer, Kastration erfolgt bei uns nur wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Bis jetzt noch nie und ich halte seit meinem 19 Lebensjahr Rüden.
Der Nachbar züchtet und hat 3 oder 4 Hündinnen...kein Problem mit unseren Rüden. Gejammer gibt's nicht, auxbüxen auch nicht, obwohl sie über den Zaun könnten wenn sie wollten.
Zudem weiß der ältere Rüde was ihm entgeht, er durft schon einmal decken (offizielle Zuchtzulassung).

kintzi am 25 Jul 2016 23:31:06

Vielleicht sind sie andersrum, der Chef bi ? :razz: (nicht hochgehen,nur Spaß !) Gr. Richi

HeikeD am 26 Jul 2016 09:58:18

:D
Konnte ich noch nicht ausmachen, ich werde beobachten :mrgreen:

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