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Hallo, wir fahren derzeit einen Adria Twin Active mit einer Gesamtlänge von 5,50m. Evtl. möchten wir uns vergrößern. Welche Nachteile fallen Euch ein, die bei einer Gesamtlänge von mehr als 6 m bestehen ? Danke für Eure Auskünfte. :razz: Ganz einfach, die Mobilität leidet. Ich will voll Mobil sein fast wie mit einem Pkw und nicht ständig durch die Größe beim Entdecken von Land und Leuten behindert werden. Groß genug zum alles dabei haben muss es aber schon sein, und das ist für mich ein 6 m Mobil mit Alkoven. Damit bin ich genauso Mobil wie mit einem Kastenwagen, nutze aber die Länge durch den Alkoven besser aus und habe ein gutes Raumgefühl durch die größere Breite. Fährt sich für mich wie ein PKW, von Parkhäusern und engen Innenstädten abgesehen, aber die befahre ich auch mit Pkw ungern. Mir fallen spontan folgende ein: Auf einigen Fähren wird es >6 m teurer; möglicherweise auch auf einigen Mautstrecken. Du passt nicht mehr in die meisten Parkbuchten. Je größer (länger) das Womo ist um so eher bekommst Du Probleme mit den 3,5 t. Die Länge an sich ist ein Nachteil. Ab 6 m wird es bei normalen Parkplätze richtig schwer. Ich habe 6,20. Damit parkt man z.B. am Supermarkt extrem grenzwertig.und die Fähren in Norwegen sind teurer. Dein Alf Hallo, ich bin von 6 m auf knapp 7 m umgestiegen. Manchmal muss man etwas länger einen Parplatz suchen, aber man gewöhnt sich dran. Da ich zu Hause auf meinem Grundstück parke entfällt das Problem mit dem Dauerparken schon einmal. Der größte Nachteil sind höhere Kosten bei Fährfarten. Dafür verbessert sich das Wohngefühl. Das kompensiert die Fährkosten locker. Gruß Manfred Als wir unseren Bürstner gekauft hatten, waren wir überzeugt, 6,8 m Gesamtlänge das Maximal verträgliche ist. Größer auf keinen Fall! Wir hatten nie Probleme damit. Jetzt haben wir noch 90 cm Heckträger mit Heckbox, also 7,7 m und es ist immer noch kein Problem. Mach Dir keinen Kopf. Stauraum ist cool! Hallo , wir haben 6,99 m WOMO und das zu zweit, wie schon Manfred geschrieben hat bin ich auch der Meinung das Wohngefühl ist angenehmer. Gruß Michael Ich habe 5,84 m. und finde manchmal, es könnten ein paar cm weniger sein. Das bezieht sich ausschließlich aufs Parken. Wir passen in normale PKW Buchten und hängen manchmal leicht über. Man muss abwägen, will man mehr Wohnraum oder flexibler im Verkehrsraum sein. Richtig oder falsch gibts nicht, muss man individuell selbst entscheiden.
:gruebel: Du bist damit länger als die meisten PKW - ja und :?: Wir sind (mit Heckbühne) 8,60 m lang ... sind bisher überall dorthin gekommen, wo wir hin wollten :!: Klar : manchmal brauch ich 2 Parkbuchten ... oder muß den Hecküberhang über die Wiesenfläche schieben .. oder sonstwas. Aber "weniger mobil" hab ich mich bisher nie gefühlt :razz: Hallo, also wir haben acht Meter. Und bisher bin ich fast überall hingekommen. Das grössere Problem bei mir ist die Höhe und ansonsten immer die Dosenfahrer, aber da sind dann acht Meter auch mal ein gutes Argument. Gruss der Freisteher Willst du PKW fahren , dh schnell, wendig, parken wie gewohnt ect.....dann Kasten oder kurzen bis...5,50...... Wie oben schon geschrieben, wo sind die Prioritäten??? genau ausloten. Möchtest du mehr Fahr- oder mehr Wohnkomfort? Was ist wichtiger? Meine "olle Rübe" hat ohne Heckbühne dran 7,20m. Geht noch gerade so, bislang noch überall hingekarrt bekommen. Bin allerdings auch kein Städteurlauber und parke ihn halt vor der Firma. Fahre nie auf CP und selten auf SP. "Normale" Parkplätze und ggf. Fährkosten sind meiner Meinung die Haupt-Nachteile. Wenn man kein Hobby hat was viel Platz verbraucht sollte man m.E. mit 2 Personen durchaus auch mit einem 6 m Womo klarkommen, vorausgesetzt es ist ein Alkoven :) da hast du allerdings bezüglich Mautgebühren ggf. zusätztliche Kosten wegen der Höhe. Kai Ich finde das die Vorteile überwiegen,jeder Meter mehr ist ein angenehmeres Wohnen. Unser Mobil ist knapp über 7m Alkoven .Parkplätze sind nicht das Problem, beim Supermarkt kann man ,meistens 2 hintereinander nutzen und im Urlaub steht das Gerät ja sowieso auf nem SP oder CP bis zum nächsten Ortswechsel. Ob man auf der Autobahn 6 oder 7m hat merkt man nicht. Die Fähre ist etwas teurer. Z.B. Kroatien 18 zu 22 Euro. Maut ist sowieso der Höchstsatz wegen der Fahrzeughöhe ansonsten Vignette. Ich bin vor 5 Jahren von 6,00 mtr. auf 7,50 mtr. umgestiegen und habe es zu keinem Zeitpunkt bereut.
:lol: Und ich bin vor gut 5 Jahren (nach 19 Jahren und ca. 400.000 km) von 7,50 mtr. auf 6,00 mtr. zurück gegangen und habe es auch zu keinem Zeitpunkt bereut. ;D Aber was neben den m.E. vernachlässigbaren Mehrkosten bei Reisemobilen über 6,00 mtr. Länge viel entscheidender ist, ist die Höhe und die Breite. Die Länge läuft ohne Probleme hinterher, aber manche Passagen sind in der Höhe begrenzt und bei mehr als 2,30 mtr. Breite kann es auch oft zu eng werden. Daher würde ich jetzt immer lieber einen Kastenwagen mit bis zu 7,50 mtr. Länge als eine Alukiste mit Alkoven von unter 6,00 mtr. wählen. Aber darüber hinaus stünde - nein steht - bei mir das Gesamtgewicht mit unter 3,5 Tonnen an allererster Stelle! :) Hallo, keine. Ab 5m wir es auch in den Städten schwierig einen Parkplatz zu finden. Womo ist kein PKW und daher in den Städten ein wenig schwierig. Wie oft kommt man mit Längenkosten in Berührung? Wenn man nicht dauernd in Norwegen fährt, ist es zu vernachlässigen. Hallo, wir fahren seit gut 2 Jahren einen Carthago Highliner von 8,60 Länge. Bis jetzt hat uns das noch nie gestört. Größe ist mit nichts zu ersetzen. Es ist eben auch ein Wohlfühlfaktor. Und Länge läuft, sagt man so schön beim Boot. Beim langen Radstand ist es das gleiche. Das fährt sich viel besser. Und höhere Kosten für Fähren und Maut sind nur Geld, das ist ja nicht weg, es hat dann nur ein anderer. Vor einigen Jahren sind wir teils mit dem SUV und Dachzelt gefahren. Damit konnten wir in kleinen Orten in der Ortsmitte parken. Das hatte auch was! Jetzt fahren wir mit dem E-Bike in den Ort und das können wir sogar durch die Fußgängerzone schieben. Dafür brauchen wir gar keinen PKW-Parkplatz. Als wir vor vielen Jahren in Cahors gezeltet haben und so ein Wohnmobil auf den Campingplatz fuhr, fanden wir so was total dekadent und haben das für uns kategorisch abgelehnt, jetzt haben wir selbst so ein dekadentes Teil, aber wir haben uns daran gewöhnt und genießen jetzt den Luxus ohne schlechtes Gefühl. Alleine die Möglichkeiten mal ein paar Kartons Wein einkaufen, dafür genug Platz und Zuladung zu haben, ist schon toll. Auch gefällt uns der Hinterradantrieb. Bei Starkregen sind wir einfach wieder vom Campingplatz gekommen, ein Kollege mit seinen Fiat war hoffnungslos mit der Vorderachse versunken. Gruß Rudi Hallo Rudi, Das ist ja total interessant! Bitte erzähle noch mehr. Habt ihr hinten Zwillingsbereifung? Liebe Grüße, Alf
Hallo Alf, ja, haben wir und das Differenzial kann man sperren. Gruß Rudi
Außer durch noch mehr Größe.......... Unsere Kiste ist (mit Moppedträger) knapp 9,6 m lang und etwas über 3,5 m hoch. Bisher haben wir ausschließlich die Höhe als limitierenden Faktor festgestellt. Länge und Breite waren stets unterzubringen - beim Fahren immer, beim Stehen bisher nur ein Mal nicht. Wir sind eine große Familie mit einer Frau und genau soviel Männern. Alle haben keinen Hund oder andere Haustiere. Von Vorteil ist auch, daß die Frau maximal 57 kg auf die Waage bringt. Bei zwei "Dicken" könnte es eng werden. Dank großem Alkoven reicht der verfügbare Platz für uns beide gut aus, Volker ;-) Selbstverständlich ist es angenehmer, sich in einem richtig großen Wohnmobil aufzuhalten als in einem Mobilchen von 5,5 m Länge (wie unseres). Bei unserem Reisestil waren wir immer wieder in Situationen wo selbst unser Mobilchen beim Fahren noch ein wenig kleiner sein dürfte. Z.B. Wenden in schmalen Sackgassen. Oder vor Sperrungen. Im Ausland ist sowas nicht immer zuverlässig ausgeschildert. Und das Navi spielt manchmal einen Streich. Serpentinen sind manchmal so eng dass mit grossen Fahrzeugen rangiert werden muss. Großbritanniens Nebenstrassen (da stört eher die Breite des Fahrzeugs). Hierzu gibts im Forum reichlich Diskussionen. Arno, ein Busfahrer fährt privat ein rel. kleines Mobil mit der Begründung er wolle doch im Urlaub nicht auch noch arbeiten müssen. Ein Beispiel von öfters beobachteten Situationen: In Griechenland auf einem Cp kam ein ca 9 m langes, 2,5 m breites und 3,5 m hohes Mobil mit Mühe die Einfahrt herab: drei Einweiser und mehr als eine halbe Stunde Rangieren auf dem baumbewachsenen Platz hats gebraucht bis der Wagen richtig auf dem einzigen Stellplatz stand der groß genug war. Der Fahrer war geschafft. (Ist das Urlaub?) Für die anwesenden Campinggäste war es ein schadenfroher Genuss, dabei zuzuschauen. :mrgreen: Mit unserem Mobilchen war das eine Angelegenheit von 1 Minute, auf einem kleineren Platz. Was mich sehr erstaunt ist der starke Trend zum Kauf von ganz kleinen Wohnmobilen auf Basis von VW T5 oder T6 Kasten/Kombi oder auch Mercedes Viano. Der Trend scheint trotz der sehr hohen Preise für solche Fahrzeuge ungebrochen zu sein. Damit fahren oft auch Leute in unserem Alter. Das wäre nun selbst uns zu eingeschränkt im Raumangebot. Ich sehe durchaus Nachteile beim Fahren von Mobilen über 5,99 m; neben den anderen oben genannten. Einen Tod muss man halt sterben. :(
Genau, das ist wie bei Motorräadern: Hubraum ist durch nix zu ersetzten - außer durch mehr Hubraum! 8) Nee, im Ernst, wenn man das Gefühl von Wohnraum einmal hatte ist es schwer, kürzer zu treten. Insbesondere, wenn man nicht nur bei Sonnenschein und super Wetter fährt, wo man sich außen aufhält. Bei der Nutzung im Herbst, Winter und Frühjahr geht nix über den Komfort von entsprechend Platz im Innenraum. Gerade bei Dreckswetter mit hoher Luftfeuchtigkeit und Kälte. Der unangenehme Faktor bei höheren Fährkosten läst sich m. M. n. vernachlässigen, wenn man nicht gerade täglich über eine Fähre fährt :lol: Und Parkplätze lassen sich überall finden. OK - mit 9 m auf einem kleinen ital. Campingplatz am Gardasee ist schon etwas anstrengend :cry: Hallo Christine, da der Wunsch nach Vergrösserung aufgrund der Erfahrungen mit eurem jetzigen kommt würde ich sagen macht doch mal für euch eine Liste wo ihr die Dinge aufführt die euch Heute stören oder zumindest nicht so gefallen. Bevor ihr beim erneuten Lesen der Liste jedes Mal erneut ins grübeln kommt würde ich einmal Fahrzeuge über 6 m und deren Räumlichkeiten ansehen, idealerweise einmal ein Wochenende testen. Danach habt ihr einen wirklichen Vergleich. Die Entscheidung kann euch eh keiner abnehmen. Wir haben uns auch von 6,4m auf 7,5m vergrößert und bereuen es auch nach über 2 Jahren nicht, im Gegenteil. Aber die Entscheidung hängt auch von euren Reisezielen und der Art des reisens ab. Wir haben bisher noch keine Fähre benutzt und fahren auch sehr gerne Landstrasse. Wir geniessen die Gegend und nehmen uns die entsprechende Zeit. In Innenstädten ist das fahren an sich auch bisher noch kein Problem und beim parken suchen wir uns eine Möglichkeit ausserhalb des Stadtkerns was meist aufgrund des Verkehrs ohnehin entspannender ist. In grösseren Städten gibt es meist Parkplätzen in der nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln. Ach so, unserer ist auch über 3,5 t wobei der alte unter 3,5 t war. Auch zu diesem Schritt haben wir uns bewusst entschieden unter Kenntnis aller damit zusammenhängender Punkte. Es war uns die Zuladung wichtig da wir vorher immer an der Beladungsgrenze fuhren und manchmal auch etwas darüber 8) :eek: wir bauen unsere womos selber, die sind zum windsurfen ausgelegt. wir haben uns beim aktuellen auf 6,5m festgelgt, wesentlich gründe waren - parken in städten und plätzen wie yachtclubs etc, aber auch leinere CP und wenns ums frei stehen geht -fähren - handling wenns mal enger wird ( ich fahre schon recht lange womos) wenn ich mal die 7,4m kiste von meinem bekante ums haus fahren muss freu ich mich über meine entscheidung. wir habe hundebox und fahrradgarage im auto, alle surfboards (6-8 boards & ca 12 riggs) dazu eine normalgrosse dusche (80x80) und sind zu weit unterwegs, wir würden es nicht länger machen. das vorgängerwomo habe ich sogar von 7,2 auf 6,8m abgeschnitten... da hat auch der überhang hinten genervt Hallo, Einschränkungen bezüglich der Größe eines Mobils nach meiner Erfahrung in folgender Reihenfolge: 1. Höhe 2. Breite 3. Länge Länge stört am wenigsten. Grüsse |
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