Hallo,
sind in der Planung, im Dezember unser Womo (2WD) nach Perth
zu verschiffen und dann ab Mitte Januar in 9 Monaten Australien
zu umrunden. Wer kann praktische Tips geben (Strom, Gasversorgung etc.)
bzw. Versicherung usw.
Danke
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Hallo, sind in der Planung, im Dezember unser Womo (2WD) nach Perth zu verschiffen und dann ab Mitte Januar in 9 Monaten Australien zu umrunden. Wer kann praktische Tips geben (Strom, Gasversorgung etc.) bzw. Versicherung usw. Danke Salut Richard, du brauchst zur Einfuhr des Fahrzeugs ein Carnet, ist aber wohl bekannt, denke ich. Zum befüllen Für deutsche Gasflaschen brauchst du einen Amerika Adapter. Befüllen ging Dawin und Sidney möglich, jeweils bei den großen gasversorgern im Industriegebiet. Infos von anderen Reisenden erfragen. Du musst mit Deinen Fahrzeug nach der Einfuhr zum australischen TÜV. Frag dort nach Versicherungen, die kannst du telefonisch mit Angabe einer Adresse und der Kreditkarte abschließen. Schau auch mal im 4x4 Forum bei den Iveco und Bremachs. Da ist grad jemand mit seinem Fahrzeug unterwegs. Der kann sich mehr Infos liefern. Meine Frau und ich haben unsere Hochzeitsreise im WoMo in Australien verbracht. An deiner Stelle würde ich es mir gut überlegen dein Fahrzeug nach Australien zu verschiffen (Dauer der Überfahrt ca.5-8 Wochen) und der Preis dafür dürfte je nach größe auch nicht zu unterschätzen sein.Und wenn es dumm läuft kommt es nicht durch den Zoll weil dreck in den Reifen ist die sind da streng mit dem was ins Land rein kommt,so weit ich weiß darf nichts pflanzliches ,tierisches oder Erde ins Land. Wir hatten uns drüben ein gebrauchtes gekauft und ein Tag vor der Rückreise haben wir es an die nächsten Touristen verkauft. Ich will dich jetzt nicht Abschrecken aber das Geld was die verschiffung kostet würde ich mir sparen und anderweitig ausgeben. Laß es!! Du mußt dein Womo schmutztechnisch in den Neuzustand versetzen. Und in Down under geht es nach Ankunft erstmal zum Inspektor. Findet der nen Krümel, no Go hinsichtl. Einreise. Für die erneute Reinigung eines zertifizierten Betriebs ist dann auch wieder einiges fällig. Für das Geld zum Verschiffen, Reinigen vor Ort könnt ihr dort unten gleich ein Gebrauchtes kaufen. Macht euch schlau was die Handhabung von Bergewinden sowie Offroadfahren angeht. Fahrt ihr euch im Dreck fest und sind gerade mal wieder keine Bäume in der Nähe wo man sich aus Schutzgründen mglst nicht anbinden sollte, müßt ihr wissen wie man sich bspw. mit dem Reservereifen rauszieht. Paßt auf den Highways auf die sogenannten Road Trains auf!! Die Dinger sind sehr lang (2, 3, 4 Auflieger hinter einer Zugmaschine), ein Überholen ist oft mit dem Fahrer derselben über Funk zu klären!! Man benötigt da u.U. einige Kilometer Überholstrecke, bei Staubpiste kann das lebensgefährlich werden, für Beide!!! Wenn ihr bummeln wollt, Rückspiegel im Auge behalten!!! Die Teile wiegen gerne mal 100-200 Tonnen und fahren keine 80!! Rechtzeitig links ranfahren bzw. den Fahrer kontaktieren!! Der Bremsweg der Trains kann sehr lang sein. Versuch erst gar nicht den dt. Oberlehrer rauszulassen. Du hast dort Linksverkehr, beim dt. Womo wären noch die Scheinwerfer umzubauen!! Vorsicht auch mit den nachts auftauchenden tierischen Hindernissen!! Von Känguruh über Rinder bis zu Kamelen läuft da nachts so einiges rum!! Locals kontaktieren und ggf. Reisepläne hinterlegen. Im Outback genug Wasser, Reservesprit, Ersatzteile nicht vergessen (NOTSENDER, PLB oder ELT/EPIRB beschaffen!!!!), es kann schon mal Tage dauern bis wieder jemand die Strecke fährt. Bei Regenzeiten können einige Strecken unpassierbar werden/sein. Nicht alleine aufs GPS verlassen!! Bei einsam stehenden Fz. euch entspr. verhalten (bes. bei Notfällen). Einige Gewässer enthalten teils gefährliche Tiere (Krokos, Haie, Quallen, besonders die berühmten Würfelquallen, Schlangen). Wenn man euch dort zu Waffen rät, leiht euch auch welche!! Immer vorher abklären, wer oder was dort wohnt bevor ihr baden wollt. Ebenso Strömungen (Rip Streams usw.) beachten. Tip von mir: Im Sand mit ca.40% reduziertem Reifenluftdruck fahren um ein Festfahren zu verhindern.Ich schließe mich da meinen Vorschreibern an: Lass Dein Wohnmobil zu hause,die Autos sind nicht für Wellblechpisten gebaut.Ich war zwar noch nie in Australien aber die Wellblechpisten in Afrika sind genau so übel und beanspruchen Dein Fahrzeug sehr stark incl.der Inneneinrichtung. Bernd :) Wir haben auch die Erfahrung gemacht :) dass viele Wohnmobilhaendler das Fahrzeug nach beispielsweise 6 Monaten zu einem garantierten Festpreis zuruecknehmen. ist allemal preiswerter und problemloser als der Export des eigenen Fahrzeuges von Deutschland aus. Und der Wertverlust bei einen beispielsweise 4 oder 6 Jahre alten Mobil ist wirklich ueberschaubar. Und ruhig was groesseres nehmen, sind dort eher gesucht. Jedenfalls bei denen, die Reisen ueber 3 Monate machen. Gruss von der schonen Mittelmosel und geniest euren Trip Achim Und was den Transport des Fahrzeugs auf einem RoRo Schiff betrifft empfehle ich die Lektüre der vorletzten Ausgabe des "Reisemobilist" dort berichtet ein Wohnmobil Eigner der sein Fahrzeug auf dem Schiff begleitet hat. Bernd Salut, interessant, wie von einer Australienreise mit dem eigenen WoMo abgeraten wird. Frage: hat hier schon mal jemand das eigene Fahrzeug nach Australien verschifft? Hat die Geschichten von einem verschmutzten Auto, welches dann nicht eingeführt werden darf, tatsächlich schon mal jemand erlebt? Oder sind das die Geschichten von einem Bekannten, der das von einem Freund eines anderen bekannt gehört hat? Vielen vielen Dank für die Ratschläge!! Habe mich vielleicht nicht ausreichend geäußert: Die Entscheidung, das eigene Womo zu verschiffen, ist in Kenntnis aller Fakten wie Kostenabwägung und Einreisebestimmungen bereits getroffen. Ja, das ist vielleicht teurer und umständlicher, aber billiger wie mieten. Wir fühlen uns wohl in unserem Womo, haben gute Matratzen und unser eigenes Equipment dabei. Das ist uns den Mehrpreis wert. Wie beschrieben haben wir 2WD, fahren keine wüsten Outbackrouten, sondern Asphalt und befestigte Roads. Wenns mal rustikal werden soll, mieten wir vor Ort 4WD. Wir beschäftigen uns mit dem tollen Land, stellen uns auf die spezifischen Gegebenheiten ein und haben keine Angst, auch nicht vor der australischen Quarantäne Behörde. Man muss halt vorher putzen. Haben andere vor uns auch gemeistert. Interessant wären Leute, die vor kurzer Zeit in Down Under waren und aktuelle Tips haben über spezifische australische Gegebenheiten. Probleme mit 240 V statt bei uns 230 V welche Gewinde auf Wasseranschlüsse Stromversorgung auf Campingplätzen/ Ampereabsichering wegen Klimaanlage Australische Gasflaschen kaufen - sinnvoll Handy Simkarte - welcher Anbieter. Hallo lieber "Franzose" vielen Dank für den Link, toll !! Es gibt auch noch thehäusgens.com ist aber Expeditionsfahrzeug, Hardcore. Kann gerne mal unsere Erfahrungen hier kundtun, wenn wir praktische eigene Erfahrungen gewonnen haben Bis dann Salut Richard, ist zwar schon 10 Jahre her, dass ich mein WoMo nach Aussi verschifft habe, aber weder mit Strom noch Wasser gibt es was zu beachten. Sind für wasseranschlüsse die selben Gewinde wie bei uns und für die Campingplätze brauchst du einen australischen Adapter für den deutschen Schukostecker und gut is. Lediglich in den Nationalparks gabs keinen Strom und nur eingeschränkt Wasser. Gasflaschen füllen hatte ich oben beschrieben. Die Australier, speziell an der Westküste, sind überaus hilfsbereit. Wir hatten uns damals einen stellplatzführer und einen Campingplatzführer gekauft. Und du triffst so viele Reisende, die dir die besten Tipps geben können. Übrigens haben wir uns damals auch für eine Verschiffung des eigenen WoMos entschieden, weil wir unser Auto gut kannten, die eigene Ausrüstung im Auto mitgenommen haben und zusätzlich noch ein Motorrad mitnehmen wollten. So ein Setup kannst du in Aussi weder kaufen noch mieten. Es war unser schönstes Jahr, welchen wir je erlebt haben. Salut Richard, habe eben auf der HP --> Link die du oben genannt hast, gesurft. Dem gibts nix hinzuzufügen. Sehr informativ, da erfährt man alles, was du suchst. Klasse! Mit denen würde ich mich gleich mal auf ein Bier verabreden
:) Hallo Franzose :) Ich selbst war schon 3 mal in Australien, mein Bruder lebt seit ueber 30 Jahren dort und ist zur zeit hier in Deutschland. Auch er hat mir meine Erfahrungen bestaetigt, sowohl mit dem kauf als auch mit der "Desinfizierung" des Fahrzeuges. Also glaube mir mal ruhig. Aber der Forenersteller moechte ja sein eigenes Fahrzeug auf jeden Fall mitnehmen, braucht offensichtlich auf Geld nicht so sehr Ruecksicht zu nehmen. Und damit hat sich das ja erledigt. Gruss von der schoenen Mittelmosel Achim Google doch mal nach "snowwind". Das ist ein Typ aus der Schweiz, der über den letzten Jahreswechsel mehrere Monate in Downunder verbracht hat und das schon zum wiederholten Mal. Er hat ein Fahrzeug gemietet und er kennt sich bestens aus. In Kurzform auch mein "Senf" dazu. Habe bisher 2 x dorthin verschifft, 1 x vorher nach Neuseeland und dann rüber. Würde es immer wieder machen statt mieten oder kaufen/verkaufen. Ich habe bei der letzten Reise dort Gasflaschen gekauft und meine deutschen entsorgt, bekam immer mal wieder Probleme mit dem Füllen. Also die ca. 100 Euro investieren. Auto sollte schon sauber sein, aber es gibt wohl sehr viele Horrorgeschichten dazu, habe 1x Nachreinigen müssen. Das hat auch nichts mit dem Zoll zu tun wie hier jemand schrieb, ist Quarantäne. Man muss auch nicht unbedingt zum "Tüv", war in Melbourne nicht der Fall (Bundesstaatenabhängig?) Versicherung habe ich über einen australischen Camping Club laufen lassen. Kann jetzt nicht nachsehen, bin im Urlaub. Mach es und gute Reise. Und keine Sorge, auch mit 2WD kann man die GRR fahren (wenn ihr es denn wollt) und ansonsten hat das LAnd sehr viele interessante Ecken die auch mit 2WD gut erreichbar sind, habe 4WD nicht oft benötigt. Gruß Fritz Hallo! Passt nicht absolut zum Thema... Da sich hier aber ein paar Leute gut auszukennen scheinen, frag ich mal. In Afrika kann ich das verschipperte Mobil stehenlassen und heim fliegen. Geht in Australien nicht, das ist zumindest mein Kenntnisstand. Bei Ausreise muss man das Ding mitnehmen. Gibt es neue Erkenntnisse? Wenn nicht, gibt es einen Trick? Danke für Rückmeldung schon mal jetzt! Kannst du dort auch stehen lassen, ist auch im Pass nicht eingetragen. Aber die Nutzung im Land (Carnet) gilt nur für 1 Jahr, danach ist die Ausfuhr fällig (Zulassung des LHD-Autos wohl unmöglich) Also Ausfuhr nach Neuseeland, dort wieder 1 Jahr mit Carnet. Zulassung dort geht auch nicht. Danach wieder nach Australien? Vermutlich möglich, habe es aber so nicht praktiziert. Gruß Fritz |
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