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Jetzt wird es pervers Diesel sollen in Städten nicht fahren 1, 2, 3


Mover am 11 Jul 2016 18:32:02

Jetzt wird es pervers: Diesel sollen nicht mehr in die Innenstädte.

Das betrifft uns fast alle. Ausnahme die mit er 6er Plakette:

--> Link

Erinnern wir uns: die Feinstaubbelastung war in Mainz noch nie so hoch als in den Stunden, die für US-Präsident Bush gesperrt wurden.

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bockpfeifscheisserl am 11 Jul 2016 18:58:33

Sommerloch oder doch schon der erste April?

Rechberghausen am 11 Jul 2016 19:05:51

Eben den Bericht im Focus angeschaut soll wohl im Herbst kommen. Arbeitsgruppe zwischen den Ländern und dem Bund bereits eingerichtet.

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biauwe am 11 Jul 2016 19:07:53

Verkehrsminister Alexander Dobrindt schwang sich jedenfalls schon mal zum Retter des Selbstzünders auf: Die blaue Plakette und damit ein "faktisches Einfahrtverbot für Dieselfahrzeuge", sagte der CSU-Politiker in einem Interview mit der Zeitung "Bild am Sonntag", "werde ich nicht akzeptieren".

Gast am 11 Jul 2016 19:16:13

Spätestens dann werde ich zum ersten Mal in meinem Leben mit auf die Strasse gehen.
Schon die jetzigen Umweltplaketten sehe ich als Zwangsenteignung.
Beim Thema Umweltplaketten werde ich spinnefeind. Dabei bringt der Mist noch nicht mal was.

Atrus am 11 Jul 2016 19:16:43

Hallo zusammen.

Fakt ist, dass die Regierung am 17. April 2016 festgelegt hat, dass es die blaue Plakette geben wird. U.A. haben Stuttgart und Tübingen die blaue Umweltzone auch schon für sich beansprucht. Es steht nur noch nicht fest, wann die grüne in die blaue Zone gewandelt wird.

felix52 am 11 Jul 2016 19:40:12

Doch "Sommerloch", wie damals vor 2 Jahren Frau "Nahles" mit Ihren Vosstellungen vom Tageslicht im Keller WC als "Arbeitsplatzvoraussetzung. :irre:
Habe gerade erneut ne Whg. am Alexanderplatz angemietet. Zigtausende Handwerker, Lieferdienste, Taxifahrer würden dort Ihre Existenz
verlieren. Nee nee, diese Idee wird so schnell nicht umgesetzt werden können. Nicht nur in Berlin nicht! Mit Perversität hat das allerdings nichts zu tun.
Vernunft muss walten! Aber ein wenig Bereitschaft, mit zu helfen, sollte schon vorausgestzt werden dürfen.
:)

cbra am 11 Jul 2016 19:59:27

wie werden denn die plaketten überhaupt kontrolliert? ich bin ca 1x wöchentlich in München, habe auf meinem benziner eine grüne plakette, habe aber noch eine kontrolle gesehen, viele touristen ohne plakette,... habe in MUC den eindruck dass das niemanden interessiert....

auf meinem Womo habe ich keine plakette, damitr gehts aber auch nicht in deutsche städte - nur autobahen / durchreise oder mal vorstadt bzw. chiemseestrand.

braucht man für messegelände düsseldorf eine plakette?


keine diesel in der stadt... das wird spannend in der umsetzung, mal schaun welche lobby am längsten hebel sitzt. gibt es transporter und kleinLKW überhaupt mit benzin?

bockpfeifscheisserl am 11 Jul 2016 20:09:13

Eure 'Politessen' kontrollieren das. Hatte ich vor ein paar Jahren in Leipzig am Zoo. Ich hatte zwar eine Plakette, diese aber nicht angebracht. Irgendwann kam dann Post...

cbra am 11 Jul 2016 20:32:58

bockpfeifscheisserl hat geschrieben:Eure 'Politessen' kontrollieren das. ....


wie eure? wir in österreich haben zwar politessen, aber keine plaketten... ;)

July123 am 11 Jul 2016 20:40:01

Ich habe schon ein blaues .Ding mit D und dem Sternenkreis auf der linken Seite auf den KFZ Kennzeichen. Wenn jetzt noch eins mit blau auf die Scheibe soll dann passt das auch farblich zusammen. Wenn das der Umwelt hilft kann man doch nur dafür sein.
Grüßle

bockpfeifscheisserl am 11 Jul 2016 20:41:47

Woher bitte soll ich wissen das du kein Pief bist?! :twisted:

Mover am 11 Jul 2016 20:42:49

Wenn das kommt was die Politiker Spinner (wo ist der Durchstreichstrich?) planen,

dann frieren sich viele mit Dieselheizungen, sprich Ölheizungen, den Ar... ab. Auch in den Altenheimen.

Den Holzheizern geht es ebenso.

Es ist nicht zu fassen...

BlackPearl am 11 Jul 2016 21:01:52

Na toll, jetzt habe ich mir zum ersten mal einen Diesel gekauft, weil keiner so recht daran geglaubt hat, dass die blaue Plakette so schnell kommt.... und jetzt sowas!!!!!!!!!!!!!!! Ist doch echt zum Heulen, was die Politiker alles versuchen durchzuboxen. Allerdings sind die dicken Benz' von denen doch wohl auch Diesel, oder? Wahrscheinlich gibt es dann wieder jede Menge Sondergenehmigungen. Na ja, erstmal abwarten. Das wird doch hoffentlich nich etwas dauern.....

Flatus am 11 Jul 2016 21:02:54

Mover hat geschrieben:Jetzt wird es pervers: Diesel sollen nicht mehr in die Innenstädte. ...

Kümmert mich nicht - ich fahre mit Heizöl, das ist eh billiger. :idea:

Gruss Flatus
.

Mover am 11 Jul 2016 21:50:38

Nix für ungut - ich dachte Du treibst Dein Gefährt mit Abgasen an.

Ja, ich weiß natürlich: no Jokes with names.

Solofahrer am 11 Jul 2016 22:11:06

cbra hat geschrieben:… gibt es transporter und kleinLKW überhaupt mit benzin?


Oh ja, die gibt es. Und zwar nicht nur bei Transportern oder KleinLKWs, sondern auch bei den großen !
Schau mal nach Nordamerika, dort überwiegen selbst bei den großen Trucks die Benzinmotoren. Und VW und Mercedes bieten den Transporter und Crafter bzw. den Sprinter, Ford den Transit, auch hier mit Benzinmotoren an.

Knutliner am 12 Jul 2016 05:59:13

[quote="Solofahrer
Oh ja, die gibt es. Und zwar nicht nur bei Transportern oder KleinLKWs, sondern auch bei den großen !
Schau mal nach Nordamerika, dort überwiegen selbst bei den großen Trucks die Benzinmotoren. Und VW und Mercedes bieten den Transporter und Crafter bzw. den Sprinter, Ford den Transit, auch hier mit Benzinmotoren an.[/quote]

Bei deren Spritpreisen ware es mir auch egal ob ich einen Transporter oder LKW als Diesel fahre

Variophoenix am 12 Jul 2016 08:29:48

Mir tun die leid die auf Grün aufgerüstet haben oder sogar wegen dem einen neuen Grünen gekauft haben. Da ich die Politiker kenne und weiss wie schnell sie die Farben wechseln, bleibe ich auf Rot bis zum Tot. Ich fahre sowieso nicht in Stätte rein, wenn dann mit Fahrrad oder el. Roller.
Dann wenns doch sein muss, Busse bezahlen, ist günstiger als Umrüsten.
Wer weis in 15 Jahren lassen sie nur noch elektro rein.

hampshire am 12 Jul 2016 09:41:53

Ich bin da zwiegespalten:

Der Weg ist eindeutig der Richtige. Der Dreck muss weg. Bei vielen anderen Themen bin ich für radikale Wechsel (Bildungs- und Schulsystem, Gesundheitsversorgung, Renntenlösung). Da bin ich zwar betroffen, aber es geht mir nicht direkt ans Geld. Indirekt vielleicht durch höhere Steuern und Abgaben, aber nicht so unmittelbar wie "Du darfst mit Deinem Auto nicht mehr zur Arbeit fahren, kauf Dir ein Anderes!". Plötzlich will ich eine Ausnahmeregelung für mich. Fühle mich ungerecht behandelt.

Ja, ich bin mit 2 Dieselfahrzeugen (2012 und 2016) betroffen.
Ja, meine Fahrzeuge haben nun einen größeren Wertverlust (spüre ich allerdings erst beim Verkauf)
Ja, mit dem Kleinwagen in die Stadt nebenan zu fahren wird das Risiko eines Bußgeldes bergen.
Ja, ich finde das Ziel richtig.
Nein, ich bin mit dem Weg dorthin nicht einverstanden.

Und: Ich vertraue auf den riesigen Markt für Umrüstungen. Da werden sich die Ingenieure noch was einfallen lassen und auf den Markt bringen. Vielleicht gibt es sogar wieder etwas Subvention für Umrüstungswillige.

Eine mögliche Posse:
Ein wohlhabender Mensch, der sowohl einen 3-Liter Lupo, als auch einen Q7 mit V12 Benziner besitzt wird den Großen Wagen nutzen um mal schnell in die Stadt zu fahren, mit dem kleinen darf er ja nicht. Die Umwelt freut sich!

xbmcg am 12 Jul 2016 10:23:34

Ich glaube, 2017 gibt es wieder Wahlen, Rot-Rot-Grün / Schwarz-Grün-Gelb oder Schwarz-Rot(Gelb|Grün) stehen zur Auswahl,
und da gibt es auch noch eine andere Alternative, die das im Namen hat, und sich gegen die Öko-Abzocke stellt. Hoffentlich
bekommen sie ihren Laden vorher in den Griff und sortieren ihr Führungs-Personal mal etwas aus, sowohl links als auch rechts,
und konzentrieren sich mal auf die wirklich wichtigen Themen. Dieser Einheitsbrei und Einigkeit bei der Abzocke sind nicht
auszuhalten, wo ist die Steuersenkungspartei abgeblieben, die weniger Staat und mehr Freiheit wollte?

Ich hofffe, einige wachen vorher auf und wählen eine Kobination, die kein Grün enthält - sonst kommt neben der blauen
Plakette noch weiteres Ungemach auf uns zu - wie Europasteuer, Alterpflichtvorsorge für Selbstständige, Anhebung
Rentenalter bis zum Umfallen, GEZ-Erhöhung, Solar-Abgabe bei Eigenverbrauch, City-Maut usw.

Jedes Jahr wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. Portugal und Spanien reißen die Schuldenkriterien und werden hart bestraft
von Brüssel - mit 0€. Wenn ich mal falsch parke, zahl ich 15€, da können 1000 Pleitestaaten alle EU Verträge reißen - ich würde
immer noch mehr Bußgeld zahlen als die. Und Italiens Banken warten schon wieder auf den Rettungsschirm. Wie ich die Briten beneide!

Mover am 12 Jul 2016 10:27:43

Hmmmh. Ich habe Probleme, Deinen Beitrag zu verstehen.

Geht es anderen auch so?

Fiatia am 12 Jul 2016 10:43:48

Hallo ins Forum,

ist schon mal jemand auf die Idee gekommen, die Musikdampfer der Kreuzfahrerflotten mit ihren Schwerölmotoren, die den billigsten Rest aus den Raffinerien verfeuern,
aus dem Hamburger Hafen zu verbannen? Änderungen in der Betriebsweise dieser Schiffe sind nur sehr schwer und gegen große Widerstände mit langen Übergangsfristen durchzusetzen.

Eigenartigerweise ist selbst von den idiologischen Ökofaschisten, wie Greenspace und deren Anhängern nicht viel zu hören. Messergebnisse über dieses Thema
sind sehr rar und vermutlich Verschlusssache - Nur zum dienstlichen Gebrauch.
Da scheint sich die effiziente Lobbyarbeit der an diesem Wirtschaftzweig beteiligten Unternehmen wohl richtig zu lohnen.

Wenn sich eine Frau Monika Griefahn, ehemals Mitbegründerin Greenpace, von einer der Reederei AIDA Cruises als "Umweltdirektorin" anheuern lässt, kann man
sich nur an die Stirn fassen. So etwas nennt man in der Werbung "Greenwashing extrem". Es stinkt zwar, ist aber leider wirksam.

Man braucht kein Fachmann zu sein, um sich den Verbrauch eines solchen Bespaßungsdampfer in Relation zu einem Dieselauto vorzustellen. Da nützt es auch überhaupt nichts,
wenn mit großem Pohei durch die regionalen Medien die Inbetriebnahme eines elektrischen Landanschlusses hochgejazzt wird. Hier ist mal wieder ganz klar erkennbar, dass
Macht und Einfluss Gesetz macht.

Gruß Fiatia

silent1 am 12 Jul 2016 10:46:04

Variophoenix hat geschrieben:Mir tun die leid die auf Grün aufgerüstet haben oder sogar wegen dem einen neuen Grünen gekauft haben. Da ich die Politiker kenne und weiss wie schnell sie die Farben wechseln, bleibe ich auf Rot bis zum Tot.

Mir tun alle leid, die meinen ein KFZ ohne Plakette fährt plötzlich nicht mehr in einer Umweltzone.
Mir tun alle leid für die ziviler Ungehorsam ein Fremdwort ist.
Nicht falsch verstehen. Auch ich bin der Meinung das wir was für unsere Umwelt tun müssen.
Der Hebel muß allerdings an anderer Stelle angesetzt werden, nämlich bei den Herstellern. Und das hätte schon vor vielen, vielen Jahren passieren müssen.
Mit geringem nutzen unser Geld zu verbrennen, bescheiden funktionierende Umweltzonen einzurichten, nö, da bin ich nicht dabei.
Schlußendlich war- und bleibt diese Plakettengeschichte ein Konjunkturprogramm.

kurt2 am 12 Jul 2016 10:50:14

Mover hat geschrieben:Hmmmh. Ich habe Probleme, Deinen Beitrag zu verstehen.
Geht es anderen auch so?


Ich sage mal dass all diejenigen, die noch nicht völlig abgedreht sind und die Welt noch mit klarem Verstand begreifen, ihn schon sehr gut verstehen.

Denn, ganz furchtbar daneben liegt er nicht.

xbmcg am 12 Jul 2016 10:54:41

Das Problem ist nicht der Diesel, sondern die Politik, die ihn als neue Geldquelle erschließen will.
Ein großer Teil des Problems ist die EU mit ihren hirnlosen Grenzwerten und Vorgaben und die
Öko-Lobby, die eine neue Geldmaschine "Klimawandel" langsam zum Laufen bringt. Leittragende
sind wieder mal die Bürger, wie bei Glühbirne, Staubsaugerleistung, Energiewende, Ökostromabgabe
usw. Die Roten wollen Umverteilung und die Grünen Umerziehung. Was ist da nicht zu verstehen?

Ich freue mich schon auf CETA und TTIP, dann kommt die Wende von der Energiewende, Kohle, Gas,
Kernkraft und Öl werden wieder Schick und vor den Schiedsgerichten wegen Diskriminierung durchgesetzt.

Der Diesel wird sterben, aber Benzin wird stattdessen wieder kommen, Amis bauen Benziner.
Ein Womo mit V8 oder V10 ist doch auch nicht schlecht, ist dann halt statt FIAT oder BENZ eben ein DODGE
HEAVY_DUTY Chassis drunter, verbraucht beim Cruisen 30l/100km oder schöner ausgedrückt: nur 7 mi/gal.

Auch der Scheich wird wieder glücklich.

hampshire am 12 Jul 2016 11:22:07

Fiatia hat geschrieben:idiologischen Ökofaschisten, wie Greenspace und deren Anhängern


Diese Ausdrucksweise ist ziemlich daneben.

Allen, die bei klarem Verstand sind und mit offenen Augen durchs Leben gehen ist klar, dass der Mensch sein umweltzerstörerisches Verhalten ändern muss. Ohne, dass Gruppen dazu laut werden würde sich NICHTS ändern. In Stuttgart wäre Smog wie in Peking und viele Arten bereits verschwunden ohne dass wir eine Ahnung haben, welche Funktion sie für eine Natur haben, die das Leben von Menschen ermöglicht. Die Natur kann auch ohne uns. --> Link

Änderungen verschieben Märkte und Märkte verschieben sich über die politischen Rahmenbedingungen und den Geldfluss. Unsere Automobilindustrie steht gut im Markt. Eine gute Marktposition macht konservativ - bedeutet sie ist änderungsfeindlich, denn Änderungen bedrohen die Marktposition.
Die Richtung über politische Vorgaben zu einer besseren Umweltsituation zu kommen ist völlig richtig. Die Grünen und Umweltaktivisten gehen mit sehr hohen Forderungen in die politische Diskussion um überhaupt etwas gegen die konservative Marktmacht zu erreichen und es beginnt zu funktionieren.

Bislang waren wir "Normalbürger" Beobachter der Entwicklung und nun sollen wir einen Beitrag leisten. Es geht den meisten von uns hier recht gut. Das ist einer guten Marktposition vergleichbar. Änderungen bedrohen unser Geld. Nun argumentieren wir privat wie die Konzerne, die wir zu Änderungen bewegen wollen.

Die Aussage "Es muss etwas getan werden" ist eine leere Hülse, wenn gleichzeitig "Ich muss etwas beitragen" abgelehnt wird, sobald es unbequem wird. Wie viele büßen denn wirklich von ihrem Lebensglück ein, wenn wir Wohnmobilisten einen Wertverlust erfahren oder künftig auf unseren Reisen in Städte draußen parken und öffentliche Verkehrsmittel in die Stadt benutzen?

Ich bin mit der Art und Weise, wie nun vorgegangen wird nicht einverstanden. Mit Härtefällen muss umgegangen werden. Es ist aber allemal besser als nur zu diskutieren und festzustellen "Das geht ja nicht, weil...einen Nachteil hat."

Mein Vorschlag wäre der Wegfall der Besteuerung des geldwerten Vorteils für Elektrofahrzeuge. Firmenfahrzeuge werden innerhalb von 3-4 Jahren ausgetauscht. Dazu wirkliche Anreize für Umrüstung und Erleichterung beim Neukauf für Privatpersonen. Ruckzuck ist der Anteil der Elektrofahrzeuge enorm und eine erhebliche Emissionsverringerung erreicht. Unsere Automobilindustrie will das nicht, da sie noch nicht die entsprechenden Fahrzeuge produziert.

Ich wusste beim Kauf unseres Euro5+ Kawa im Mai, dass ich ihn umrüsten lassen werde. Ich wollte nicht 18 Montae Lieferzeit in Kauf nehmen und habe mich für die "Unsicherheit" entschieden. Vielleicht eine falsche Entscheidung, damit muss ich dann eben leben. Die Umrüster werden bald Angebote machen und dann sehe ich weiter.

thatslife am 12 Jul 2016 11:25:26

Variophoenix hat geschrieben:Wer weis in 15 Jahren lassen sie nur noch elektro rein.


die Tendenz geht eher zu Esels- oder Ochsenkarren. Wir sollten uns schon mal mit dem Kummet vertraut machen :D.

thatslife

xbmcg am 12 Jul 2016 11:34:30

thatslife hat geschrieben:die Tendenz geht eher zu Esels- oder Ochsenkarren. Wir sollten uns schon mal mit dem Kummet vertraut machen :D.
thatslife


Nein, das sehe ich anders, die pupsen zu viel. Methan ist schädlicher als CO2.

hampshire hat geschrieben:Bislang waren wir "Normalbürger" Beobachter der Entwicklung und nun sollen wir einen Beitrag leisten. Es geht den meisten von uns hier recht gut. Das ist einer guten Marktposition vergleichbar. Änderungen bedrohen unser Geld. Nun argumentieren wir privat wie die Konzerne, die wir zu Änderungen bewegen wollen.

hampshire hat geschrieben:Die Aussage "Es muss etwas getan werden" ist eine leere Hülse, wenn gleichzeitig "Ich muss etwas beitragen" abgelehnt wird, sobald es unbequem wird.


Da gehen unsere Meinungen deutlich auseinander. Es muss nichts getan werden und schon deshalb muss ich auch nichts beitragen.
Wenn Du etwas tun willst - es steht Dir frei, keiner zwingt Dich einen Diesel zu fahren und Du kannst Dein Vermögen gerne spenden.

Ich habe etwas dagegen für die Ideologie und Engstirnigkeit anderer zu bezahlen.

thatslife am 12 Jul 2016 11:40:41

thatslife hat geschrieben:die Tendenz geht eher zu Esels- oder Ochsenkarren. Wir sollten uns schon mal mit dem Kummet vertraut machen :D.
thatslife


xbmcg hat geschrieben:Nein, das sehe ich anders, die pupsen zu viel. Methan ist schädlicher als CO2.

Stimmt! Dann eben wieder nur mit Plakette und Nachbrenner :lol:

thatslife

xbmcg am 12 Jul 2016 12:06:30

thatslife hat geschrieben:die Tendenz geht eher zu Esels- oder Ochsenkarren. Wir sollten uns schon mal mit dem Kummet vertraut machen :D.
thatslife

... Außerdem haben wir schon einen Esel - Karren, sogar einen Di-Esel Karren!

hampshire am 12 Jul 2016 12:24:09

xbmcg hat geschrieben:Da gehen unsere Meinungen deutlich auseinander. Es muss nichts getan werden und schon deshalb muss ich auch nichts beitragen.


Ja, unsere Meinungen gehen da offenbar grundlegend auseinander und das ist in Ordnung so. Ich halte es für zwingend erforderlich, dass etwas getan wird und bin bereit einen Beitrag zu leisten.

xbmcg hat geschrieben:Wenn Du etwas tun willst - es steht Dir frei, keiner zwingt Dich einen Diesel zu fahren und Du kannst Dein Vermögen gerne spenden.


Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Wir leben hier in einer Blase der Glückseeligkeit und wissen sie nicht richtig zu schätzen. Reisen zu können ist ein hohes Privileg und für meine Frau und mich ein sehr hohes Gut. Wir haben wie die meisten hier auch dieses Privileg. Den Aufwand dafür schütteln wir persönlich nicht einfach so aus dem Ärmel. Auch unseren Kindern wollen wir gerne dieses Privileg ermöglichen.

Unser "Vermögen" zu spenden - so weit bin ich nicht. Unser Konsumverhalten passen wir dahingehend an, dass wir weniger kaufen und bei dem was wir kaufen z.B. bei Lebensmitteln im Rahmen unserer Kenntnisse und Urteilsvermögens möglichst auf Produkte zurückgreifen, die ökologisch und wirtschaftlich fair hergestellt wurden. Von manchen Unternehmen kaufen wir nichts mehr, was nicht ganz leicht ist, denn die Zusammenhänge der Unternehmen sind nicht wirklich transparent. Nespresso beispielsweise haben wir rausgeschmissen. Fleisch und Gemüse kommt aus regionaler Produktion. Bei der Kleidung interessiert mich der Produktionsstandort. Das führt dazu, dass ich bei gleichen Kosten weniger im Schrank habe.

Es hat mich krank gemacht so lange gegen meine eigenen Überzeugungen zu leben. Sind wir zu 100% konsequent und reize das Letzte aus - sicher nicht. Sind wir dadurch angreifbar - jederzeit. Es tut uns gut mehr Nachhaltigkeit zu leben und motiviert uns noch weitere Schritte zu gehen.

Es gibt für mich kein höheres Gut als die persönliche Freiheit. "Ein jeder wie er mag" hat jedoch eine klare Grenze. Diese ist die Gleichgültigkeit gegenüber der Auswirkung des eigenen Handelns auf andere Menschen.

thatslife am 12 Jul 2016 12:33:13

hampshire hat geschrieben:Unser "Vermögen" zu spenden - so weit bin ich nicht.

Ja, ja, verstehe! „O heiliger St. Florian, verschon mein Haus, zünd andre an.“

thatslife

kurt2 am 12 Jul 2016 12:33:59

hampshire hat geschrieben:Unser "Vermögen" zu spenden - so weit bin ich nicht.


Hallo,
das brauchtst Du auch gar nicht persönlich machen, dafür sorgen schon andere. --> Link

Grundsätzlich bin ich jedenfalls der Meinung, dass man inzwischen jedes Maß und Ziel verloren hat.

Wer persönlich meint, bestimmte Dinge tun zu müssen und dies dann auch umsetzt, zolle ich Respekt. Aber es gibt in der Gesellschaft immer mehr Menschen, die so manch angedachte Maßnahme einfach finanziell nicht mittragen können.

Was sollen denn Wohnmobilisten machen, die ältere Fahrzeuge fahren, in diversen Zonen wohnen und einfach keine 3000/4000 Euro übrig haben, geschweige denn einen Neuwagen zu kaufen.

buschdie am 12 Jul 2016 12:50:58

Was haben eigentlich Panzer und die Militär Transporter für eine Umweltplakette? Sollten die nicht erstmal mit Fahrverbot belegt werden,denke da ist schon sehr viel erreicht.Bei den jetzigen Truppenbewegungen ist es ja kein Wunder der ganze feinstaub, obwohl das wird wohl eh das geringste Problem in Zukunft sein.

xbmcg am 12 Jul 2016 12:54:17

Das demokratischste überhaupt ist der Markt.

Ich entscheide bei jedem Kauf wem ich mein Vertrauen schenke und wem nicht, was mir wichtig ist und was nicht,
und wieviel meiner Lebenszeit in Form von verdientem Geld ich wofür bereit bin auszugeben. Jeder staatliche
Eingriff, der den Markt manipuliert - sei es durch Steuern oder durch "Förderung" über Subventionen schränkt meine Freiheit
ein. Wir haben heute - glaube ich den Tag des Steuerzahler. Seit Neujahr bis heute waren wir Sklaven des Staates.
Besserverdiener sind wohl auf Grund der Progression noch bis September Leibeigene.

Den Rest Freiheit, der Mir bleibt, bekomme ich durch Verordnungen entzogen, die mir den Marktzugang verhindern, um
mein sauer verdientes Geld für eine krumme Gurke, eine Glühlampe oder einen starken Staubsauger auszugeben, obwohl
der Staat am Mehrverbrauch der "Öko"-Energie prächtig verdienen würde.

Ich hoffe die Herde denkt mal darüber nach. Die Politik ist nicht alternativlos.

Klar ist der Klimawandel menschengemacht, das leugnet niemand. Er wurde in Marketingagenturen der Politiker erschaffen,
nachdem sich das Ozonloch wieder schließt...

kiteliner am 12 Jul 2016 13:03:47

Buschdie: Die Bw kauft nur Fahrzeuge, die den höchsten am Markt verfügbaren Motorenstandart haben und zahlt kräftig dafür. Der "alte Kram" wird zwar nicht nachgerüstet, das tun die viele "Zivilisten" aber auch nicht. Allerdings sind die von dir angesprochenen Pz und Transporter so alt, dass die direkt H-Kennzeichen bekommen würden und damit auch nicht unter die Plakettenpflicht fallen.
Also von daher kein Effekt.

xbmcg am 12 Jul 2016 13:08:31

Ich freue mich schon auf das "Dosenpfand" für die Geschosshülsen.

Auch Mehrweg-Munition wäre doch mal ein Beitrag zum Umweltschutz. Mal darüber nachdenken...

Allradmobilist am 12 Jul 2016 13:10:36

xbmcg hat geschrieben:... Die Roten wollen Umverteilung ...Was ist da nicht zu verstehen?....

Nenne mir nur eine einzige Partei, die keine Umverteilung will! Die Roten unterscheiden sich von anderen lediglich dadurch, dass sie die Richtung der Umverteilung ändern wollen, und zwar von unten nach oben. Ohne Gegenmaßnahmen generiert die Marktwirtschaft zwangsläufig und unvermeidbar eine Umverteilung von oben nach unten, das ist systemimmanent.

xbmcg am 12 Jul 2016 13:13:08

Du wiedersprichst Dir selbt. Denk noch mal nach über die Richtungen.

kurt2 am 12 Jul 2016 13:29:46

Allradliebhaber hat geschrieben:Die Roten unterscheiden sich von anderen lediglich dadurch, dass sie die Richtung der Umverteilung ändern wollen, und zwar von unten nach oben.


Hallo,
ob Du dich da mal nicht fürchtlerlich täuschst.
--> Link

Überleg mal:
Die „Roten“ waren von 1998 bis heute (außer vom 28. Oktober 2009 – 22. Oktober 2013) an den Regierungen zumindest beteiligt. Vom 27. Oktober 1998 – 18. Oktober 2005 sogar federführend.

Ich frage mich, ob da nicht genug Zeit gewesen wäre, diese Missstände zu beheben und nicht nur ständig davon zu reden, was man alles machen müsste.

Variophoenix am 12 Jul 2016 13:38:20

Köstlich diese Beiträge zu lesen
Mein Betrag ist, ich fahre mit meiner Roten Plakette nicht in grosstätte den da werde ich sowieso ausgeraubt. Also Eigennutz. Dann nehme ich das Fahrad oder wenn mehr als ca. 5 km mein elektroroller der mit eigenem noch Steuerfreiem Strom gespiessen wird. Ich verbrauche auch kein Gas zum Kochen sondern ebenfalls wird mit Solarstrom gekocht. Abfallentsorgung nehme ich auch sehr ernst und trenne alles. Beim Einkaufen achte ich auf gute Qualität mit möglicht Fairtraid oder Bio. Mehr wil ich nicht machen. Übrigens habe ich diese Einstellung schon lange.

xbmcg am 12 Jul 2016 13:39:35

Blockparteien eben. Bald wird noch das Bargeld abgeschafft, und dann haben wir wieder Kommunismus.
Der EU-Binnenmarkt ist ein protektionistisches Gebilde und hat mit freien Handel eh nichts zu tun.

Ich bin mal gespannt, welche junge Demokratie als nächstes ausschert, die Briten haben zumindest mal
gezeigt, dass 1.) Demokratie funktioniert und 2. wie undemokratisch EU Anhänger sind (Forderung der
Entmündigung der älteren Wähler, äberungen Wahlrecht, Quorumgrenzen, weil Mehrheit nur dann eine
Mehrheit ist, wenn sie der Eigenen Meinung entspricht, Forderung nach Wiederholungen, bis das Ergebnis
passt und so weiter).

hampshire am 12 Jul 2016 16:37:14

buschdie hat geschrieben:Was haben eigentlich Panzer und die Militär Transporter für eine Umweltplakette?

Satire-Fiction:
Ich stelle mir gerade vor, dass wir angegriffen werden. Der Feind, eine Gruppe von 100 Menschen hat Saarbrücken erobert. Die Bundeswehr hat sich vor den Schildern der Umwetzone formiert und berät. Im Parlament wird versucht eine Plakette für Militärfahrzeuge zu verabschieden. Nachdem das Gesetz nach 6 Monaten mit einigen Kompromissen durch ist wird es vom EU Gerichtshof gekippt. Derweil verlagert der Feind des Nachts unauffällig die Schilder um wenige Meter und unser Heer ist gezwungen den Rückzug anzutreten. Aufgrund der Fluglärmgesetze verbietet sich ein Lufteinsatz. Die Rückeroberung gelingt erst als man auf die Idee kommt einen Natopartner, der es mit den Gesetzen nicht so genau nimmt um Hilfe bittet. Der steigt in unsere Militärfahrzeuge ein und holt sich München binnen 3 Tagen zurück. Die diplomatischen Beziehungen zu diesem Natopartner werden auf die Probe gestellt, als die Bußgeldbescheide an die Bundeswehr an die Fahrzeugführer weiter geleitet werden. Man erinnert sich an die aus der EU praktizierte Lösung die Strafe auf den Symbolischen Betrag von 0€ zu senken. Durch die elektronische Verarbeitung erhält der Natoparner noch 2 Jahre lang Mahnungen und gerichtliche Mahnbescheide. Die Schufa wird über den notorisch schlechten Rechnungsbegleicher informiert und leitet die Information an Rating-Agenturen weiter. Die wirtschaftlichen Folgen werden mit einem Rettungsschirm abgepuffert. Im Haushalt stellt man fest, dass kein Geld für neue Bundeswehrfahrzeuge da ist...

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