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Jetzt wird es pervers Diesel sollen in Städten nicht fahren 1, 2, 3


teuchmc am 12 Jul 2016 17:18:37

Moin Max! :top: :top: :top:
Sonnigen Tach weiterhin.Uwe

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Mover am 12 Jul 2016 17:22:18

Im Verteidigungsfall ist mir völlig wurscht, mit welchen umweltschädlichen oder umweltfreundlichen Fahrzeugen die Bundeswehr und die Nato-Soldaten anderer Länder meine Freiheit verteidigen.

Gast am 12 Jul 2016 18:40:28

cbra hat geschrieben:wie werden denn die plaketten überhaupt kontrolliert? ..... viele touristen ohne plakette,... habe in MUC den eindruck dass das niemanden interessiert....

auf meinem Womo habe ich keine plakette, damitr gehts aber auch nicht in deutsche städte -.....


Kontrollieren die Politessen bzw Ordnungsamt :lol:
Ich hatte zwar ne Rote Plakette , bin aber trotzdem in die Städte rein :wink: -> "Meiner " war sicherlich nicht der größte "Stinker" und die Autobahn war auch nur 20 m weiter weg und da brauchte ich ja keine ....

Plaketten sind für mich nicht Umweltfördernd und Betrug -> gibt ja auch bessere Wege die Umwelt zu schützen ....
Umweltampeln sind noch"besser" wie die Plakette -verursachen Stau und dann gehen die Dinger ewig nicht auf Grün , weil 5 Busse neben dem Messkasten laufen :lach:

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jokathi am 12 Jul 2016 19:25:27

Man achte genau auf die Äußerungen unserer Politclowns: Wahlkampf steht vor der Tür!

Variophoenix am 12 Jul 2016 20:54:56

Ziemlich ruhig geworden hier. Seit ihr alle gesperrt worden?
Warten wir mal ab was passiert, ist ja noch nicht beschlossen. Sonst kommt doch alle in die Plaketefreie Schweiz.

Mover am 12 Jul 2016 20:58:32

Plaketefreie Schweiz? Was ins das?

Jetzt habe ich es kapiert. Und was ist mit den Vignetten, sind das etwa keine Plaketten?

hampshire am 12 Jul 2016 21:46:33

Nicht gesperrt - genug dazu gepostet.

bockpfeifscheisserl am 12 Jul 2016 21:51:12

...soll heißen:
'Das Sommerloch ist jetzt ordentlich aufgefüllt?'!

teuchmc am 12 Jul 2016 22:45:21

Moin Carsten!Meinst Du die "Eingangsampeln" der Landeshaupstadt? Was für eine Grütze.Naja,der entlassene Baustadtbeigeordnete hat ja auch 4 Jahre gebraucht,bis er begriffen hat,daß unsere gemeinsame Landeshaupstadt ne Insel ist.
Schönen Abend weiterhin.Uwe

Variophoenix am 12 Jul 2016 22:54:47

Mover hat geschrieben:Plaketefreie Schweiz? Was ins das?

Jetzt habe ich es kapiert. Und was ist mit den Vignetten, sind das etwa keine Plaketten?

Ne das ist eine Mautsteuer wie es die meisten haben. Und 36€ für ein ganzes Jahr fahren ist noch bescheiden bis 3.5 T.

anton-reiser am 12 Jul 2016 22:58:45

mal ein positiver vorschlag.

in vielen ländern, die wir mit dem wohnmobil aufsuchten, von italien bis portugal, gibt es weniger ampeln als in deutschland, sondern kreisverkehre.
die langen schlangen, die sich in deutschland vor den ampeln beim stoßverkehr bilden, das unnötige warten im leerlauf, wenn kaum verkehr die kreuzung kreuzt, das abbremsen bis zum stillstand und energieintensive anfahren aus diesem stillstand kosten energie und produzieren umweltbelastung. könnte durch vermehrte keisverkehre die luftbelastung in den deutschen großstädten gesenkt werden? wäre das nicht intelligenter, als weitere plaketten einzuführen?

anton

brawo1 am 13 Jul 2016 00:11:39

Auch an Kreisverkehren gibt es Stauungen und nach meinen Erfahrungen genauso häufig wie bei Ampelanlagen.h

jesse69 am 13 Jul 2016 00:18:35

brawo1 hat geschrieben:Auch an Kreisverkehren gibt es Stauungen und nach meinen Erfahrungen genauso häufig wie bei Ampelanlagen.h


Ja, wei die Ausfahrenden nicht blinken ;D

gespeert am 13 Jul 2016 01:10:03

Natürlich denkt da niemand an die neueren Heizungsanlagen mit Blaubrennern.
Dort gibt es ebenfalls erhöhte Abgaswerte.

Das merkten wir schon in den 90ern wenn wir für den Kaminkehrer die optimalen Abgaswerte einstellten. Da wir einen eigenen Messkoffer organisiert hatten, konnte man deutlich sehen, wie der Verbrauch sich senkte wenn wir die Grenzwerte verließen. Für den Termin wurde die Heizung vorher umgestellt und soff dann wie Loch, aber die Werte waren dafür top.

Hinterher stellten wir auf minimalsten Verbrauch zurück.

siemueller am 13 Jul 2016 08:26:54

Das merkten wir schon in den 90ern wenn wir für den Kaminkehrer die optimalen Abgaswerte einstellten. Da wir einen eigenen Messkoffer organisiert hatten, konnte man deutlich sehen, wie der Verbrauch sich senkte wenn wir die Grenzwerte verließen. Für den Termin wurde die Heizung vorher umgestellt und soff dann wie Loch, aber die Werte waren dafür top.

Hinterher stellten wir auf minimalsten Verbrauch zurück.[/quote]

dann kommt noch der Schornsteinfeger zweimal in 7 Jahren zur Brandstättenbeschau vorbei. Schöne neue EU-Verordnung für schlappe € 50,-- ! Ich kann gar nicht soviel essen wie ich k..... könnte !!!

rabi am 13 Jul 2016 09:39:41

siemueller hat geschrieben:dann kommt noch der Schornsteinfeger zweimal in 7 Jahren zur Brandstättenbeschau vorbei. Schöne neue EU-Verordnung für schlappe € 50,-- ! Ich kann gar nicht soviel essen wie ich k..... könnte !!!


Die Feuerstättenschau ist im Schornsteinfeger-Handwerkergesetz (SchfHwG) geregelt. Was hat das mit der EU zu tun?

rkopka am 13 Jul 2016 10:32:45

hampshire hat geschrieben:Wie viele büßen denn wirklich von ihrem Lebensglück ein, wenn wir Wohnmobilisten einen Wertverlust erfahren oder künftig auf unseren Reisen in Städte draußen parken und öffentliche Verkehrsmittel in die Stadt benutzen?

Das Problem sind weniger die fremden Städte, als die eigene. Unterwegs bleibe ich bei größeren Städten auch draußen am CP und fahre Öffis, einfach weil es viel angenehmer ist. Aber was ist zuhause ? Wenn man das Womo bei sich im Garten stehen hat, aber in Zukunft gar nicht mehr hinfahren kann ? Oder Werkstätten, zu denen halt keine Dieselfahrzeuge mehr kommen dürfen. Die müssen zusperren oder umziehen. Was in Summe nur mehr Spritverbrauch zur Folge hat.
Wenn so eine Zone z.B. nur die innerste Innenstadt betrifft, dann ist es für Womos recht unproblematisch, Lieferfahrzeuge sind ein anderes Thema.

Ich bin mit der Art und Weise, wie nun vorgegangen wird nicht einverstanden. Mit Härtefällen muss umgegangen werden. Es ist aber allemal besser als nur zu diskutieren und festzustellen "Das geht ja nicht, weil...einen Nachteil hat."

Die Frage ist, was für einen Nachteil und in welchem Zeitrahmen, bzw. mit welcher Möglichkeit zu reagieren. Wenn ich weiß, daß in 5 Jahren die Euro 66 eingehalten werden muß, kann ich mich gut darauf einstellen. Wenn ich mir aber gerade erst einen Euro5 Wagen gekauft habe und dann eine Verordnung kommt, daß ich in 3 Monaten nicht mehr zu meinem Haus/Wohnung damit fahren darf, dann ist das inakzeptabel.
Was wäre denn mit Regelungen, die nach dem Kaufdatum gehen, d.h. alle Neukäufe (egal ob neu oder gebraucht) kommen in den "Genuß" der Regelung. Also würden die neuen Fahrzeuge entsprechend der strengen Regeln angeschafft und die alten sterben langsam aus, ohne daß eine komplette "Enteignung" stattfindet. Immer noch schlecht für den Gebrauchtwagenmarkt, aber wenigstens nicht für die Besitzer. Meinetwegen noch mit einer längeren Maximalfrist von 5 besser 10 Jahren. Wobei hier die Womos mit langer Lebensdauer und normalerweise wenig km zuhause (von denen abgesehen, die damit im Alltag fahren) am ehesten betroffen sind, aber der Umwelt kaum schaden.

Bei uns in Graz gab es auch so einen Vorstoß, der damals alle EURO3 und älter betroffen hätte (EURO5 war gerade ganz neu) und einen größeren Bereich der Stadt incl. Randzonen. Konnte aber nicht durchgesetzt werden. Die Zone hätte auch einen großen Teil der Händler und Werkstätten umfaßt. Damit wäre der Markt hier wohl komplett über den Haufen geworfen worden, allein schon weil viele Gebrauchte hier keinen Wert mehr gehabt hätten und erstmal zum Verkauf wegtransportiert werden müßten.

xbmcg hat geschrieben:Den Rest Freiheit, der Mir bleibt, bekomme ich durch Verordnungen entzogen, die mir den Marktzugang verhindern, um mein sauer verdientes Geld für eine krumme Gurke, eine Glühlampe oder einen starken Staubsauger auszugeben, obwohl der Staat am Mehrverbrauch der "Öko"-Energie prächtig verdienen würde.

Hier bin ich geteilter Meinung. Auch wenn die Energiesparlampe ein Irrweg war, ist doch der Siegeszug der LED Lampe auch dadurch gefördert worden. Ich hab zwar noch einen Beutel alter Glühbirnen im Keller. Die werden aber wohl nie mehr benutzt. Obwohl sich für selten benutzte Lampen z.B. in einem Abstellraum eine LED wohl nie amortisiert. Selbst bei den heute schon recht niedrigen Preisen.

Beim Staubsauger ist es wirklich idiotisch. Vielleicht kann man bei moderneren Konstruktionen auch mit etwas weniger Leistung die gleiche Saugleistung erbringen. Nur in Betracht der geringen Nutzungszeiten, erscheint mir der mögliche Energiegewinn doch minimal. Bei der LED kommt man auf etwa 1/5tel der Leistung - das ist ein Fortschritt. Aber der Staubsauger jetzt mit 1600W statt 2000W ? Und wenn die Staubsauger nur weniger Leistung brauchen, dann saugt man halt länger...
Gurken esse ich nicht ;D

RK

cbra am 13 Jul 2016 10:38:14

schornsteinfeger (bei uns kommt der 2x jährlich - gut so), kreuzfahrtschiffe mit schweröl, hausbrand etc - alles berechtigt, aber das eine schliesst ja das andere nicht aus. und dass feinstaub kacke ist sollte sich rumgesprochen haben, und dass da kraftfahrzeuge mit dran schuld sind ebenso. also ist es erstmal gut dass auch an dieser schraube gedreht wird.

leider treffen da viele gegensätzliche dinge aufeinander - lobbyarbeit, klientelpolitik, populismus, gewinnstreben etc. deshalb wirds kaum intelligente mittelfristige lösungen geben, sondern viel kleinkram der meist ein schlechter kompromiss ist. klar ärgert man sich darüber. als österreicher ist das deutsche plakettenthema ohnehin nur schwer nachvollziehbar und interessiert auch nur wenige, bei uns wird das anders gedreht, und leider werden grundsätzlich gute ansätze durch fragwürdige umsetzung massiver kritik ausgesetzt und dann geht die pauschalablehnung los. rund um salzburg haben wir jetzt tempolimits wegen feinstaub. angeblich eine intelligente anlage die nach schadstoffbelastung das tempolimit regelt. aqllerdings ist die (eine) messtation km weit von der autobahn weg, und wenn abends um 23 h bei minimaler verkehrsdichte, und gutem wind auf 80 geregelt wird kann das niemand nachvollziehen - die regelung ist einfach gaga. es wird gejammert dass es gefährlich ist weil die bösen LKW auch 80 fahren und sich die pkw lenker beim ausfahren fürchten, etc. die strafen bei IG-L (Immisionsgesetz Luft) sind höher als bei geschwindigkeitsübertung STVO - um den feuinstaub gehts fast garnicht.

in diesem sinne bin ich überzeugt dass die lösung nur im grossen liegen kann, und da setze ich auf die EU, auch wenn das schwierig wird - immer noch besser als ein flickenteppich kleinster pseudolösungen.

mit gutem willen sollte da einiges zu verbessern sein, und dass die mini - luxus - randgruppe der Womo fahrer da kaum berücksichtigung findet kann ich nachvollziehen, auch wenn es mich persönlich treffen sollte.

Mover am 13 Jul 2016 11:14:40

Dieser VW-Käufer tut mir leid:

--> Link

Noch was zu geplanten Fahrverboten und technischen Aufrüstungen für Womos:

ehe ich Tausende Euros da reinstecke, parke ich lieber draußen.

Öffentliche Verkehrsmittel, ggf. Taxi, kann ich im Leben nicht für dieses Geld abarbeiten.

tobi02 am 13 Jul 2016 12:45:10

Mal schauen was da kommt. Ein Dieselverbot in der City sehe ich - mal abgesehen vom Lieferverkehr ehr unkritisch. Da wohnt i.d.R. keiner. Im Zweifel werden die Lieferanten halt den Innenstadtbereich nicht mehr anfahren weil die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs die Mage der zwei Kunden nicht mehr aufwiegt.
Macht man die Grüne Zone einfach überall zur Blauen (Und das vermute ich) wird es spannend. Zum einen ist 2017 die nächste Bundestagswahl und niemand wird so bekloppt sein sich noch vorher mal schnell 12 Millionen Wähler zu vergraulen!!! Zum anderen wird, sofern die Kontrollen durchgezogen werden, das Leben in einigen Städten einfach zusammenbrechen. Die kommunalen Fahrzeuge werden zwar wie immer Sondergenehmigungen erhalten so das die Städte mit Bussen und Müllwagen munter weiter stinken aber der restliche Güterverkehr ist platt. Die ganzen Klein und Mittelständler können nicht schon wieder neue Karren kaufen. Die Privatwagen werden einfach weiter fahren. Selbst wenn die Strafen drakonisch wären. Ein Grossteil der Dieselbesitzer kann weder auf das Auto verzichten noch einfach ein neues kaufen zumal die alten Diesel (alt ist etwas zynisch - alles was nicht Euro6 ist ) dann fast wertlos oder unverkäuflich ist. Es können auch nicht 10Millonen Familien aufs Land ziehen auch wenn die Kommunen das freuen würde weil man so Luft für Wohnungssuchende und Neubürger bekommen würde.
Da man wegen der EU-Verordnung und einigen klagewütigen Gutmenschen reagieren muss bleibt unter dem Strich wohl nur die südeuropäische Variante. - Wir stellen brav Schilder auf die aber keinen interessieren und lassen dann die Kläger von BUND immer wieder und wieder klagen bis die irgendwann die Lust verlieren und die Zeit uns eine andere Antriebstechnik schenkt.
Persönlich kann ich ein Verbot derzeit nur wegignorieren. Ich habe nur das WOMO und benötige zwangsläufig ein Auto um in vertretbarer Zeit zur Arbeit zu kommen. Ausweichen könnte ich nur durch einen Umzug weil ich bereits in einer Umweltzone wohne. Kontrolliert wird üblicher Weise nur der ruhende Verkehr. Das ist, sofern man sein WOMO nicht auf die Strasse stellen muss unkritisch und Punkte gibt es dafür nicht mehr. Vorerst betrachte ich das, sollte es kommen als Erhöhung der KFZ-Steuer die ich halt in Form "Multa" 1-2 im Jahr abdrücken muss. Wird das ganze zu teuer muss man halt die Sache noch einmal überdenken und entweder den Wohnort oder das Hobby oder beides wechseln; und solange das Kreuz beim Wählen an einer Stelle anderen Stelle machen bis der finanzielle Schaden ausgeglichen ist. Bei 10 Millionen betroffenen Wählern und 8-10 Jahren sollte das für die Politik eine ernstzunehmende Grösse darstellen!

cbra am 13 Jul 2016 13:25:08

tobi02 hat geschrieben:... Bei 10 Millionen betroffenen Wählern und 8-10 Jahren sollte das für die Politik eine ernstzunehmende Grösse darstellen!


das - mMn kaum lösbare - problem für "die politik ist es die betroffenen wähler einerseits vorm feinstaub zu schützen, andererseits auch deren existnzängste oder bequemlichkeit zu berücksichtigen. eltern von kindern mit atemnot setzen die prio sicher anders als der resiemobilits oder kleinhandwerker mit altem lieferwagen. jeder hat gründe die aus seiner sicht verständlich sind, den grössten gemeinsamen nenner zu finden ist schwer, man macht sich bei vielen dennoch unbeliebt und geht daher lieber ineffizient vor. ausbaden müssen wir es eh alle, aber wir sind selbst schuld

cbra am 13 Jul 2016 13:39:13

übrigens gehen manche überlegungen noch viel weiter

--> Link

mal schaun was kommt, aber auch damit könnte man sich vermutlich arrangieren

mit dem verbrennerauto nur mehr auf der rennstrecke

beim womo sehe ich ein problem weil der 3,5 t pritschen IVECO sicher schwerer ist als der verbrenner - möge der gesetzgeber da luft nach oben schaffen

beim kleinwagen denken wir eh schon an elektro

beim van - schaumamal.

nur der ducatisound würde mir wirklich fehlen, abervielleicht geht die bis dahin als oldtimer durch ;)

tobi02 am 13 Jul 2016 13:56:44

das - mMn kaum lösbare - problem für "die politik ist es die betroffenen wähler einerseits vorm feinstaub zu schützen, andererseits auch deren existnzängste oder bequemlichkeit zu berücksichtigen. eltern von kindern mit atemnot setzen die prio sicher anders als der resiemobilits oder kleinhandwerker mit altem lieferwagen. jeder hat gründe die aus seiner sicht verständlich sind, den grössten gemeinsamen nenner zu finden ist schwer, man macht sich bei vielen dennoch unbeliebt und geht daher lieber ineffizient vor. ausbaden müssen wir es eh alle, aber wir sind selbst schuld[/quote]

Im Grunde ja. Würde man annehmbare Übergangsfristen von 3-4 Jahren schaffen und nach ggf die E-Klassen nach oben staffeln das dann zB. E5 noch einmal 2 Jahre länger bekommt würde sich das Problem nicht stellen. Die Politik hat eine brauchbare Reglung allerdings so lange verschleppt das eine Fahrverbote quasi mit der Einführung der Plakette aktiv werden würden(müssten). Da ist meine Toleranz allerdings gleich Null. Was in der allgemeinen Diskussion schön untergeht ist das auch diverse alte Benziner betroffen sind! Aber das mal nur so nebenbei...

Vergleicht man die Luftqualität von heute mit der vor 30-40 Jahren wird man vermutlich gravierende Unterschiede feststellen. Durch das Wegfallen vieler alten Öl und Kohleheizungen (auch wenn zugegebener Massen einige Strassenzüge mit Holzofen verpestet werden). Akuten Handlungsbedarf sehe ich erst mal nicht sondern mal wieder nur blinden Aktionismus.

Solofahrer am 13 Jul 2016 15:03:00

Obwohl ich die angekündigten Bestrebungen nicht als "pervers" bezeichnen würde, scheint der Weg dorthin wohl unausweichlich zu führen. Jedem von uns dürfte klar gewesen sein, dass der Plakettenwahn nicht bei der Farbe grün aufhören würde und jedem von uns dürfte auch bewusst sein, dass die Diesel-Rußpartikel nicht gesund sind.

Paris schließt jetzt schon Fahrzeuge, die vor 1997 zugelassen wurden komplett aus, --> Link - andere Städte in Europa wollen dem Beispiel folgen oder lösen das vermeintliche Problem mit City-Maut (London) oder anderen Mitteln. OK, viele dieser immer neuen Regelungen könnte man auch unter Konjunkturfördermaßnahmen für die Automobilindustrie einordnen, wo sie vielleicht sogar richtiger hingehören als in den Umweltschutz. Aber darüber wollen wir gar nicht diskutieren.

Ich habe ein ganz anderes Problem:

Eigentlich wollte ich mir im Herbst letzten Jahres ein neues Reisemobil kaufen - neu. Und dies auf der Basis eines Sprinters. Da ich aber mit meinem Reisemobil nicht nur in Deutschland oder Europa fahren möchte und andere Länder noch lange nicht so aufgerüstet sind, dass dort eine flächendeckende Versorgung mit AdBlue gegeben ist, wollte ich einen Sprinter haben, der maximal Euro 5 erfüllt. Dies war leider nicht mehr möglich (oder nur mit großem, außergewöhnlichem Aufwand). Also bleibe ich vorerst bei meinem Euro 5 Jumper und kann wenigsten in Länder fahren, ohne mir Gedanken über die Versorgung zu machen.
Dass ich mit meinem Jumper dafür aber nicht mehr in einige Innenstädte fahren kann, damit kann ich deutlich besser leben als wenn ich ganze Länder von meiner Reiseliste streichen müsste. Stell- und Campingplätze in Deutschland liegen (zumindest zur Zeit) noch außerhalb sogenannter Umweltzonen. Und was soll ich mit meinem Reisemobil in einer Innenstadt, wenn ich dort auch bequem und deutlich preiswerter mit dem ÖPNV oder meinem Pedelec-Beiboot hin komme.

Durch Fahrverbote in Innenstädten fühle ich mich nicht ausgebremst, durch neue Technologien schon eher.

rkopka am 13 Jul 2016 15:27:18

Solofahrer hat geschrieben:Da ich aber mit meinem Reisemobil nicht nur in Deutschland oder Europa fahren möchte und andere Länder noch lange nicht so aufgerüstet sind, dass dort eine flächendeckende Versorgung mit AdBlue gegeben ist, ...

Aber ist das wirklich ein Problem ? Ich hatte das so verstanden, daß man schon mit der normalen Füllung sehr weit kommt (PKW ~20.000km). Notfalls nimmt man halt noch einen Kanister mit oder fährt halt (bei einem monatelangen Trip) mal in ein Land, wo es das gibt oder läßt es sich notfalls schicken.

RK

andreasnagel am 13 Jul 2016 16:33:14

Moin!

rkopka hat geschrieben:Aber ist das wirklich ein Problem ? Ich hatte das so verstanden, daß man schon mit der normalen Füllung sehr weit kommt (PKW ~20.000km).


Ja, das stimmt. Allerdings nur dann, wenn beim Motormanagement eine Schummelsoftware eingesetzt wird, die die Ad-Blue-Einspritzung unter bestimmten Bedingungen (nicht auf dem Prüfstand, unter 17 C oder über 20 C) abschaltet.

Viele Grüße,
Andreas

Gast am 13 Jul 2016 17:18:44

teuchmc hat geschrieben:Moin Carsten!Meinst Du die "Eingangsampeln" der Landeshaupstadt? Was für eine Grütze.Naja,der entlassene Baustadtbeigeordnete hat ja auch 4 Jahre gebraucht,bis er begriffen hat,daß unsere gemeinsame Landeshaupstadt ne Insel ist.
Schönen Abend weiterhin.Uwe

Ja die meine ich, Potsdam hat mehrere dieser Messstationen :lol:
Ich laufe zur Weissglut wenn die Ampeln Stadeinwärts auf Rot stehen und mir braucht doch keiner erzählen , das sich die Luft nach mehreren Minuten verbessert -> Das Problem dabei ist der Rückstau und das sind schon mal 5-6 km :evil: . Ich stehe natürlich hinten ....GsD hat die Landeshauptstadt keine Plakettenpflicht .

Frei nach dem Motto -> "Stau ist nur hinten doof " :lach:

gespeert am 13 Jul 2016 19:53:05

Tja, wenn mein 4l Auto nicht reinfahren darf, dann muss halt mein 30l Oldtimer ran.
Und wer das Pech hat am 100mm Auspuff mit offenem Fenster vorbeizufahren, kann abends mit dem Kehrblech die Russflocken aus seinem Pkw entfernen.

gespeert am 13 Jul 2016 19:56:47

Siemueller,
So ne kleine Fachsimpelei war ab und an ganz interessant.
Zur Rechnung sage ich oeffentlich nix. :)

Klaus52R am 28 Jul 2016 13:27:24

...nicht nur ein Deutsches Thema...:

Paris ---> --> Link

Silvarado am 28 Jul 2016 19:24:55

Ein Hoch auf den Diesel!

Hier mal eine andere Sicht auf das Thema "Umwelt & Diesel" aus der FAZ.
Der Autor - Thomas Koch - leitet ein Institut für Kolbenmaschinen und bricht eine Lanze für den Dieselmotor.
Die Argumentation erscheint mir fachlich fundiert.
Interessant ist die These zu den Umweltvorteilen des Dieselmotors gegenüber dem E-Antrieb!!!

(Achtung:PDF)
--> Link


Viele Grüße
Klaus

wolfherm am 28 Jul 2016 19:28:30

Na ja, ich kenne einen Spruch: Frage nie die Frösche, ob du einen Tümpel trockenlegen sollst.......


Ein wenig voreingenommen wird er schon sein....

felix52 am 28 Jul 2016 21:38:46

Offen gestanden...
Mit meinem Elektroroller erledige ich hier meine alltäglichen Kurzfahrten. In Jever gibt es dazu nur 2 Ampeln, an denen ich hinter einem "Stinker" ohne jegliche Plakette,
die bei uns auf dem Land nicht vorgeschrieben ist, inhalieren mss.
Weiter in der Stadt schaltet mein e-Mobil-Pkw andererseits dann automatisch auf Umluft und "Ionositation" um.
Das ist schon echt angenehm auch in der direkten "Begegnung hintereinander". :ja:

Aber ich bin natürlich auch Wohnmobilfahrer seit zig Jahren. Möchte das auch bleiben. Aber wer weiss..... :?

Die durchaus sprudelnden Steuereinnahmen werden wohl anderswo benötigt. Ich nenne das Opportunismus Derjenigen, die mit solchen Bestimmungen ihr Einkommen erzielen.

Quasi von Berufs wegen.... ;D

Es kümmern sich zu Viele berufsmässig um Regeln und zu Wenige um pragmatische Lösungen, meine ich. :ja:

Beefeater57 am 28 Jul 2016 22:32:02

Der MP von Hessen,Volker Bouffier hat klipp und klar erklärt das vor ablauf von mind.3-4 Jahren keine blauen Zonen kommen werden,danach nur an besonders neuralgischen Punkten.Tatsache ist allerdings auch das alle Ausschreibungen für Leistungen im ÖPNV die Klausel enthalten das die Bieter garantieren müssen das sie bei einem evtl.Zuschlag neue Fahrzeuge Euro 6 anschaffen.


Bernd

teuchmc am 28 Jul 2016 23:01:40

Beefeater57 hat geschrieben:Tatsache ist allerdings auch das alle Ausschreibungen für Leistungen im ÖPNV die Klausel enthalten das die Bieter garantieren müssen das sie bei einem evtl.Zuschlag neue Fahrzeuge Euro 6 anschaffen.
Bernd


Naja, da ist ja nix gegen zusagen. Bei unsren "Busbuden" im Umkreis sind die Kfz.nach spätestens 10Jahren aus dem Linienbetrieb "raus" und der Ersatz hat immer die neueste Abgasklasse. Aussage eines meiner besten Freunde, welcher Busschrauber ist. Außerdem sind rein zulassungstechnisch ab Jahr XY nur noch Kfz mit Eu6 möglich.
Was mich schon bei der 1.Zwangsenteignung(Verdopplung der Kfz-Steuer bei Katlosen Kfz) so richtig angekxxx hat, ist dieser massive staatliche Eingriff in mein Privatvermögen von sogenannten Volksvertreter, welche das wahre Leben überhaupt nicht mehr kennen. "Freie Fahrt für freie Bürger" ist wohl demnächst noch stärker vom Geldbeutel abhängig. Danke für nüscht.
Sonnigen Tag weiterhin.Uwe

felix52 am 28 Jul 2016 23:29:21

Ist doch genau derselbe Schitt wie bei den Protz-Hybriden:
Bis sagenhaften 18 km Reichweite in der City und dann durch Mehrbeanspruchung beim Stinker- Rückladen in die Batterie doppelte Belastung auf dem Land.
Ist das fair? Man verschiebt das Problem. Einige andere Probleme ja auch, wenn ich "Mutti" verstehe.
Alles Schummler.... :ja:

Jede/r muss das für sich selbst wissen. Bei mir ist der Urlaubsort nicht mehr so oft in Deutschland - Süd.
Na ja, ganz ehrlich: Ich komme in den letzten Monaten 15 km entfernt von der Nordseeküste ohne Überschwemmungen, Unwetter und dauernden Regenfällen klar.
Das Wetter ist echt beständig wie nie zuvor.
Und bei uns gibbet weit und breit keine "Umweltzone"!
Trotzdem sollte sich Jeder nen Kopp machen bzgl. "Stinkern".

Wollte ich nur mal sagen zu später Stunde....... :ja:

eposoft am 29 Jul 2016 05:57:24

Zitat Uwe:

Naja, da ist ja nix gegen zusagen. Bei unsren "Busbuden" im Umkreis sind die Kfz.nach spätestens 10Jahren aus dem Linienbetrieb "raus" und der Ersatz hat immer die neueste Abgasklasse. Aussage eines meiner besten Freunde, welcher Busschrauber ist. Außerdem sind rein zulassungstechnisch ab Jahr XY nur noch Kfz mit Eu6 möglich.
Zitat Ende!

Das ist meiner Meinung nach nicht wahr, bzw. mehr als unwahrscheinlich. Diese Fahrzeuge sind in der Regel zwischen 20 und 25 Jahren in Betrieb. Anders gar nicht zu finanzieren. Dein Kollege ist Schrauber? Da erzählt der Stammtischsprüche.

Frag doch mal bei den Betrieben nach dem Durchschnittsalter der Flotte.

Gruss Ernst

bockpfeifscheisserl am 29 Jul 2016 06:57:54

Betrachten wir bei dieser Diskussion wirklich alle Umstände? Kann man stolz sein, ein 'Umweltbewusstes Gewissen' haben, wenn nur noch neue Fahrzeuge fahren? Werden neue Fahrzeuge 'umweltneutral' produziert? Werden alte Fahrzeuge 'umweltgerecht' entsorgt/recycelt? Wo kommt der Strom her? Wie und mit welcher Belastung für die Umwelt werden die Anlagen zur Gewinnung der Windenergie produziert....und...und...und...
Hinter dieser Geschichte mit den Umweltzonen steckt meinem Empfinden nach lediglich versteckte Lobbyarbeit der Automobilindustrie - damit sie noch mehr Fahrzeuge verkaufen können. Der Braten muß uns lediglich 'schmackhaft' gemacht werden...
Wir sollten gegen diesen Neuwagenwahn Sturm laufen. So viel Dreck kann ein 'alter Stinker' ja gar nicht ausstoßen, wie bei der Produktion eines neuen entsteht. Auf den 'historischen Feinstaub' braucht man dann gar nicht mehr einzugehen.
Ich sehe mich grundsätzlich als Umweltschützer, versuche meinen Beitrag für unseren Lebensraum zu leisten. Und gerade deswegen bin ich gegen die Produktion von Dingen die die Welt nicht braucht.

bockpfeifscheisserl am 29 Jul 2016 06:59:49

Neuproduktion belastet unsere Umwelt mehr als das Erhalten des Bestehenden.

bockpfeifscheisserl am 29 Jul 2016 07:00:51

Darum mache ich sowieso einen Bogen um vermeintlich umweltfreundliche Gemeinden.

ganderker am 29 Jul 2016 07:22:22

bockpfeifscheisserl hat geschrieben:Neuproduktion belastet unsere Umwelt mehr als das Erhalten des Bestehenden.


nur so als Tipp: man kann seine Postings eine gewisse Zeit "editieren" dann erspart man sich (und uns) 3 postings im Minutentakt :D

ganderker am 29 Jul 2016 07:24:09

tja, nun bin ich selbst reingefallen, bei "Urteile usw" geht das nicht.

Also behaupte ich für "Urteile...." das Gegenteil von dem, was ich soeben geschrieben hatte. Sorry :(

bockpfeifscheisserl am 29 Jul 2016 07:24:53

...nur so als Hinweis:
Das ging in meinem Fall nicht! ;-)

bockpfeifscheisserl am 29 Jul 2016 07:26:09

Haben wir gleichzeitig geschrieben - und gleich noch ein paar Beiträge produziert! ;-)
LG

teuchmc am 29 Jul 2016 09:14:11

Moin Ernst! Ich habe nur wieder gegeben, was mir gesagt wurde.Und der arbeitet bei solch einer "Busbude".Da will man auch nix mehr kaufen.Man will wohl nur noch leasen.Ob das aber so wird steht tatsächlich wohl in den Sternen.Zumindest aktuell.
Wie es bei anderen Busbuden in D aussieht,kann ich nicht wissen.Deswegen ÖRTLICHE Busbuden.
Sonnigen weiterhin.Uwe

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