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Hundedressur mit E-tronik-Hilfe 1, 2


kintzi am 21 Jul 2016 08:17:40

Ist so lange her, keine U-lagen mehr, auch keine Festplatten.
Weiß nur noch, daß das erste abgesoffene bei 100€ lag, das Gute (300€) habe ich noch, muß aber nachsehen, habe es ja 9 1/2 dann nicht mehr gebraucht. Erinnere mich dunkel, daß meine Frau sagte, funktioniere nur noch auf Ton, auf Sprüh nicht, evtl. E-Ventil fest.
Wollte evtl. ein neues kaufen, aber Sunny entwickelt sich bisher so gut, daß ich's erstmal nicht brauche.
Einzige Situation: Hier-Befehl zu langsam ausgeführt bzw. erst nach mehrmals, fall's etwas interessanteres, viel zu kritisch , wenn sie auf Strasse.
Deshalb Richtung Strasse nur mit Leine, denn Gebet "Ich bin klein, mein Herz ist rein....., schützt sie nicht vor Kollision.
Könnte über die Distanz mit Pieps f. d. Notfall klappen, wenn sie es asoziiert. Melde mich . Gr. Richi

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HeikeD am 21 Jul 2016 10:59:54

Zu dem Zucht- und Mischlingsthema möchte ich auch noch mal was sagen.

Ich halte aus Überzeugung Rassehunde.
Warum?
Weil ich keinesfalls Hobbyzüchter, UPS-Würfe und Hinterhofverpaarungen unterstützen möchte.

Warum?
Weil - ein guter Rassehund - eine ellenlange Ahnentafel hat (ich meine damit nicht Sieger auf Ausstellungen, sondern gesundheitlich geprüfte Elterntiere, Groß- und Urgroßeltern usw).
Ein guter Züchter lässt die Welpen auf Krankheiten untersuchen, HD- ED- Untersuchungen, Hörtest, Impfungen und bringt die vom Verband vorgegebenen Mindestanforderungen mit (entsprechende Schulung des Züchters, eigener Raum für die Welpen - Zuchtstättenabnahme!).

Was ich nicht leiden kann (dies ist MEINE Meinung) sind Leute die ihre Susi mal mit Nachbars Strolchi verpaaren wollen, weil "die sich ja so gut verstehen" und mixen da wohlmöglich zwei Rassen oder Mixe (noch schlimmer), deren Eigenschaften vielleicht gar nicht zusammen passen. Von vorherigen gesundheitlichen Untersuchungen ganz zu schweigen, wer lässt seinen Hund schon auf HD röntgen?

Schaut euch doch die Tierheime an, wenige Rassehunde (von seriösen Züchtern), dafür aber viele Mixe und sogenannte Rassehunde von Hobbyzüchtern, die sich anschließend nicht mehr kümmern (können), weil kein Platz für zurück gegebene Welpen ist oder man gerade eine andere "IN-Rasse" züchtet.

Meinen Hund habe ich von einer Züchterin, er wurde zurück gegeben weil er zu viele Ansprüche stellte und die FAmilie mit Bauernhof, Kindern und anderen Tieren keine Zeit hatte diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Rasse ist nunmal kein Couchhund und bei Unterforderung kann schon mal das ein oder andere in der Wohnung kaputt gehen.
Es war nicht einfach, aber lohnenswert.

Ein Beispiel noch: silbergraue Labradore
Tolle Tiere - sehen fantastisch aus.
ABER:
es gibt keine silbergrauen Labradore - zumindest nicht im VDH
Dies ist vermutlich eine Kreuzung aus Weimaraner und Labrador, irgendwer hat mal nen Gentest gemacht.
Tolle Mischung!
Die Familie kauft sich einen Familienhund (den Labrador mit dem "will-to-please" und beim ersten Waldspaziergang ohne Leine ist er fort, weil der Weimaraner in ihm einen Hasen oder ein Reh in der Nase hatte).
Herzlichen Glückwunsch zum Labbi-Jagdhund :D
Muss nicht so sein, kann aber!

Wie gesagt, das ist hier meine Meinung, ich weiß, dass viele Hunde aus dem Ausland retten, die oft sehr schwierig sind.
Da ich auch im Ausland die Welpenproduktion nicht unterstützen möchte (denn das ist eine Geldmaschine, weil es ja hier so viele gibt die einem armen Tier helfen wollen), werde ich auch nie einen Auslandshund holen, so leid mir die Tiere auch tun. Aber mit der Anschaffung eines Auslandshundes, mache ich den Platz frei für die nächsten Welpen :?

Habe die Welpenverkäufer in Ungarn gesehen, es war schwer daran vorbei zu gehen.... aber mit jedem Kauf unterstütze ich diese (in meinen Augen) Verbrecher.

kintzi am 21 Jul 2016 12:18:53

Sorry, da wird Strassenhundnachwuchs mit kriminellem Hundehandelnachwuchs in der Ost-EU in einen Topf geworfen, und zur Aufsicht d. VDH eine Story: Mein damaliger Chef kaufte vor 40 J einen Kuvasz für sich u. die Kinder von anscheinend renommierten VdH-Züchtern um viel DM.
Der sonst unauffällige Rüde zeigte mit einem 1/2 oder 3/4 Jahr einen staksigen Gang, was den Verdacht auf HD weckte. Der Hund wurde in Narkose geröntgt mit niederschmetterndem Ergebnis: kaum angelegte Femurköpfe u. flache Pfannenrudimente.Der TA empfahl die Regenbogenbrücke noch in Narkose. Die beschafften Röntgenbilder der Eltern, Großeltern u. Urgroßeltern zeigten durchweg diesselbe Erbkrankheit, mal weniger ,mal stärker ausgeprägt. Die Züchter , damit konfrontiert, wollten sofort das Geld zurückgeben, wenn man bloß die Klappe halte, machten wir natürlich nicht mit. Den VdH regte das damals nicht groß auf, hatte zwar die Papiere ausgestellt, sei aber selbst betrogen worden. Über den Rauswurf der Züchter wolle man "beraten".
Das Tierasyl in Beja, woraus Sunny stammt, gehört der Stadt.. Als Portugal pleite war, waren es die Städte auch.So wollte man das Tierheim auch schließen, Tierfreunde versch. Nationalitäten verhinderten das mit Geldgaben u. freiwilligem Betrieb. U. a. auch pens. Angehörige der Bundeswehr. Da in den 50/60ern zu viele KampfJets der BW mangels Pilotenübung (viel Schlechtwetter hier) herunterfielen, wurde in Beja durch den damaligen Verteid.-Min.Strauss mit dtsch. Steuergeld ein großer Luftwaffen-Übungsstützpunkt gebaut, der 1995 in Besitz der portugiesischen Luftwaffe überging. Ehemalige Luftwaffenangehörige blieben unten u. versorgen das
Asyl unentgeltlich mit. In Beja (kleine Kreisstadt) u. Umgebung sah ich keine streunenden Hunde, wie ich selbst bemerkte, achtet die Bevölkerung
die Freiwilligen v. der "Cantinho dos Animais" hoch. Ausgezeichnete tierärztl. Behandlung in Diagnostik u. Therapie, nat. kastrierte Hündinnen.
S. viva la hund e.V. u. --> Link.
Meiner Meinung nach echte Tierfreunde,-schützer u. Hundeliebhaber. Gr. Richi

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jochen-muc am 21 Jul 2016 12:19:12

Ein sicher nachvollziehbarer Beitrag Heike, aber ich denke das es auf beiden "Seiten" leider auch Grauzonen gibt.

Das fängt ja schon mit der Definition Rassehund an, um der gerecht zu werden schränkst Du ja die Welpen von Rassehunden nochmals ein, weil wie würdest Du einen Welpen bezeichnen, der durch zwei nachweisliche Rassehunden gezeugt wurde, obwohl die Besitzer keine eingetragenen Züchter sind ?

Das wären dann obwohl keine natürliche Mischung von Hunderassen stattfand eigentlich trotzdem keine Rassehunde mehr, oder ?
Genauso was passiert wenn zwei Rassehunde (mit Papieren) bei einer zugelassenen Zucht einen Welpen auf die Welt bringen mit einer rasseuntypischen Eigenschaft (Fehlstellung der Ohren oder Augen stehen schief etc)
der Welpen hätte doch Papiere, oder ? Würde man aber dann mit diesem Welpen "Rassetechnisch" weiterzüchten würden sich diese Veränderungen fortbilden können und der Hund hätte optisch auf einmal deutliche Änderungen zur Rasseform wäre aber ein Rassehund, oder ?

Und auch das Problem der unterschiedlichen Zuchtverbände etc auch über die Landesgrenzen hinaus gesehen kann da alles eine Rolle spielen.

Ich weis leider auch nicht was eigentlich eine Rasse ist ? Also ab wann Kreuzungen von Hunderassen die durchaus nicht nur optische Hintergründe haben müssen, irgendwann anerkannt und damit eine Rasse sind ?

Aus meiner Entfernung heraus ein sehr komplexes und für mich zumindest nicht überschaubares Gebiet.

Trotzdem kann ich die Richtung sicher nachvollziehen, hier legt halt der mensch "fest" welches Tier er möchte mit welchen Eigenschaften und auch zu welchem Zweck.

bei Hunden wie dem von Richi oder auch unserem Mucki verhält es sich ja anders, hier wird ein Tier aufgenommen, was evtl noch nicht einmal durch Menschen "vorsätzlich" auf die Welt gekommen ist sondern die Natur "draußen" hat entstehen lassen oder auch ein Tier welches einfach keine Heimat mehr hat.

Wenn "wir" so ein Tier aufnehmen steht primär nicht der Wunsch nach bestimmten Eigenschaften im Vordergrund, sondern eher nach der "Rettung" dieses Tieres, dem Wunsch wenigstens dieses kleine Leid beenden zu können. Und da ist es dann halt egal welche Eltern hier reingespielt haben.

Übirgens die Aussage das "Stiagenglanderhunde" auf manchen Gebieten evtl sogar dem rassehund überlegen sind, mag wohl einfach an der Evolution liegen, wo halt die beste "Keuzung" oft die überlebensfähigste war denke ich.

Wo wir übirgens komplett daccord sind: Man darf keine Hunde auf irgendwelchen Märkten oder auch bei "Zuchtfabriken" o.ä. kaufen !!!!!!

Aber die Wahl entweder ein Hund von einem Züchter oder einen Tierheimhund oder aus einer Hunderettung finde ich bei beiden Möglichkeiten durchaus richtig.

Tipsel am 21 Jul 2016 12:31:20

Ich hab einen aus nem Ups-Wurf, und auch diese Hunde haben ein Recht auf ein glückliches Leben.
Chihuahua-Zwergspitz + Dackel-Pinscher. Ein sehr mitteilsamer Hund :D und wir lieben ihn, trotz seines Sturkopfes.

Aber das Thema Rassehunde wäre ein anderes und gehört hier eigentlich nicht hin.

sini2000 am 21 Jul 2016 12:42:57

Einzige Situation: Hier-Befehl zu langsam ausgeführt bzw. erst nach mehrmals, fall's etwas interessanteres, viel zu kritisch , wenn sie auf Strasse.


Richi: Lass es weg. Vielleicht hast Du das Ranruf Kommando falsch aufgebaut oder anfangs zu viele Ausnahmen zugelassen. Mir ist das so ergangen. Ich rief den Hund ran mit "Komm" und dann machte man mich drauf aufmerksam, dass ich dieses Komm ständig verwendete "komm, lass uns gehen", "komm wir gehen da mal gucken" usw. usw.

Ich baute das dann mit der Hündin nochmal neu auf und damit ich keinesfalls diese Fehler wieder mache, nahm ich das Französische ICI. Und baute es auch richtig auf. Anfangs übt man das in komplett reizarmer Umgebung und stopft auch ein Leckerchen rein, wenn sie kommen. Das lässt man nach und nach weg und übt es auch nach und nach in anderen Umgebung. Und - immer nur nutzen, wenn Du ganz sicher bist, dass sie das ausführt. Dann wird es mit der Zeit bei ihr so verinnerlicht.

Die ICI Hündin war eine Angsthündin aus Spanien. Ich nahm für alles eine andere Sprach und so übten wir DOWN für normales Hinlegen. Dies hatte sie nachher drin. Und dann kam es zu dieser Geschichte:

2 Frauen standen im Feld und quasselten. Als wir vorbei wollten, flog ein Heissluftballon über uns. Jede Situation für sich (Menschen oder Heißluftballon) waren für Sina kein Problem. Aber die Kombi versetzte sie in helle Panik, sie drehte um und raste wie der geölte Blitz Richtung Heimat. Ich brüllte dann nur ein DOWN - und sie blieb stehen. Selbst in der Panik kam das noch bei ihr an. Aber eben nur, weil es gut aufgebaut war.

Zu den Rassehunden: Sollen wir da einen separaten Thread zu aufmachen, habt Ihr Interesse?

HeikeD am 21 Jul 2016 12:46:50

Es stimmt, das Thema gehört hier eigentlich nicht hin und ist wesentlich komplexer als ich es in meinem Beitrag darstellen konnte.

Ich würde einen eigenen Thread gut finden, das Thema ist sehr interessant.

Standgaaaaas am 21 Jul 2016 13:04:13

HeikeD hat geschrieben:Zu dem Zucht- und Mischlingsthema möchte ich auch noch mal was sagen.

Ich halte aus Überzeugung Rassehunde.
Warum? ...


Obwohl es nicht zum eigentlichen Thema gehört: Ich habe auch einen Rassehund, und das mit vollster Überzeugung! Den Ausführungen von HeikeD kann ich mich voll anschließen! Genau das ist der richtige Weg zum Schutz der Hunde.

Zum eigentlichen Thema: Teletak, Sprayhalsbänder etc. können eine gute Hilfe bei Problem-Hunden sein. Bei richtiger Erziehung, und um die Erziehung sollte es bei einem Familienhund gehen, selten geeignet. Wenn ein Hund als Welpe angeschafft wurde, würde ich jedem Hundebesitzer von dem Gebrauch solcher Hilfsmittel grundsätzlich erstmal abraten. Da ist doch offensichtlich bei der Erziehung schon was schief gelaufen, warum sollte es mit techn. Hilfsmitteln, womit man so viel falsch machen kann, besser klappen. Die Gefahr, das es damit richtig daneben geht ist doch viel zu groß!

Wie schon gesagt, bei der Hundehaltung als Familienhund geht es um Erziehung. Die Vokabel "Dressur" passt m.E. nicht mehr in unsere Zeit. Für mich ist Dressur negativ belegt. Heute sollte es eher um das Team Mensch-Hund gehen. Das ist jedenfalls meine Motivation, einen Hund zu halten.

harpya am 21 Jul 2016 13:51:08

Variophoenix hat geschrieben:So macht es einfach Spass einen Hund zu halten. Und ihm auch, da er viele Freiheiten geniessen kann.
Der Husky hat übrigens eine Sibiren Husky Mutter und einen Husky- tschechien Wolf Vater und stammt von einer Zucht.


Dann ist bestimmt das notwenige Rudel bald beisammen.
Wie manche Vögel sollte man auch Huskies nicht alleine halten.

Gast am 21 Jul 2016 15:08:11

Ich kann Heikes Ausführung nur voll zustimmen.
Wie gesagt habe ich eine Briard und durch die konsequente Kontrolle und Selektion von Paarungspartner und Zusammenarbeit den Verbände, konnte z.B. das Thema HD wieder fast vollständig ausgemerzt werden.
DAS ist der große Vorteil für eine professionelle Zucht und hat nichts mit Kommerz zu tun.

Ich finde es Klasse, wenn sich Menschen wie Richi den armen Geschöpfen widmen.
Aber, so etwas kann auch Risiken bergen, die man ja nicht verschweigen sollte.
Als ich ca.7 Jahre alt war, haben meine Eltern einen gebrauchten Hund geholt, weil die Kinder so gequengelt haben.
Es wurde ein Rottweiler, der leider auf Grund der Besitzer oft einen schlechten Ruf genießt. Zu Unrecht wie ich finde. Mein Bruder und ich kamen phantastisch mit dem Hund klar, meine Mutter ebenfalls. Essen nahm er nur von meinem Vater an. Eines Tages spielten wir im Garten und ich stolperte rückwärts über diesen Hund ohne das er den Sturz sehen konnte. Aus Reflex hat er mir dann hinten in den Kopf gebissen. Wären meine Haare heute sehr kurz, könnte man noch den Abdrücke der Zähne sehen. Meine Ma, völlig geschockt hat den Hund erstmal weggesperrt. Als mein Vater nach Hause kam und in das Zimmer ging, war der Hund (aufgrund des Sozialanzugs) völlig verunsichert, den negative Haltung meines Vaters hat natürlich dazu beigetragen. Geschlagen wurde er nicht. Der Hund wurde daraufhin bei einem Züchter gegen einen Welpen eingetauscht. Durch nachforschen fand sich in der Historie ein Mann, der den Hund mit der Motorradkette verprügelt hat. Das Beißen war also nur ein Angstreflex, weil er den Sturz von mir gar nicht sehen konnte.
Ich bin mir sicher, dass heute immer noch nicht alle Vorfälle in der Akte eine Heimhundes stehen. Wie auch, der Hund kann ja nicht berichten und wer würde schon zugeben, was alles dem Hund widerfahren ist. In den 70iger gehörte die harte Hand ja noch zur Hundeerziehung. Ich kann mich an so Sprüche wie: "Der Hund muss erstmal gebrochen werden, damit er weiß wer der Boss ist". Grausam mehr fällt mir dazu nicht ein.

Deswegen würde ich immer - egal ob Rasse oder Strasse-hoch-runter nur zu einem Welpen greifen. Überraschungen kann man so erstmal ausschließen.

Rasse oder Kreuz-Quer, die Erziehung sollte immer an die Kindererziehung angelehnt sein.
Liebe, Lob und Leckerchen ist der Garant für eine Partnerschaft fürs Leben, und das hat nichts mit vermenschlichen zu tun.

Variophoenix am 21 Jul 2016 15:10:23

Das höre ich immer wieder, doch wenn man dann den Hund erlebt. ändert sich schnell die Meinung.

1. Ist es nicht ein richtiger Husky er hat nicht alle karakterzüge dafon, weil ja wie schon geschrieben tschechischer Wolf darin ist. Ich habe viele seiner direkten und indirekten Geschwistern erlebt, und alles sind tolle Hünde geworden.

2. Halte ich sie nicht alleine, denn ich als "Rudelführer"bin auch dabei. Dann kommt sie täglich in Kontakt mit anderen Hunden, da sie gut sozialisiert wurde.

3. Theoretische Urteile zu fällen ohne zuvor den Hund zu kennen mag zwar gut klingen, finde ich aber total daneben.

Welcher Husky kennst du, der neben dem Fahrad unangeleihnt läuft, durch Strassen, Städte und Land bei Verkehr und sich von nichts beirren lässt. Er geht läuft weiter auf dem Gehsteig wenn ich es sage, stoppt vor einer Strasse, damit wir nebeneinander überqueren können. Kommt ihm auf dem Weg ein Hund entgegen rennt er etwas schneller vorbei oder hällt sein Tempo. Wenn ich in einen Shop einkaufen gehe, wartet sie ebenfalls da vor dem Shop unangeleihnt bis ich wieder komme. Ist da ein anderer Hund und kläfft, gehts sie den auch nicht begrüssen, ansonsten darf sie in meinem dabeisein hallo sagen und dann war es das.
Beim Wohnmobil ist sie meist draussen und liegt da irgendwo darum herum. Ist ein Hund weit weg, bleibst sie an ihrem Platz und beobachtet ihn. Kommt er jedoch her, steht sie auf und stellt sich gross hin. Ist er zu aufdringlich, weisst sie ihn zurecht.

Ja sie ist eigenwillig und manchmal respektiere ich auch ihren willen. Z.b. hat sie manchmal kein Bock zu laufen dann lässt sie sich hintermich fallen und schaut mich an. Wenn ich dann mit ihr spreche und einen schritt auf sie zugehe kehrt sie um und will wieder zurück.

Sie hat bei mir viel Freiheiten und kann meist damit gut umgehen, da ich ihr auch klar die Grenzen aufgezeigt habe.
Die ganze Erziehung ist auf gegenseitiges Vertrauen geschehen und heute habe ich mit ihr ein tolles Leben. Die ersten 1.5 jahre waren zwar sehr anstrengend, da sie da noch viele Flausen im Kopf hatte doch hat es sie gelohnt sie zu fördern und führen.

Das Teleteil habe ich nur für eine kurze Zeit gebraucht wegen dem Jagttrieb da ich mit ihr viel in die schweizer Alpen ging. Heute brauche ich es nur noch aus Sicherheit wenn ich länger Wandern gehe. Jedoch brauche ich es kaum noch anzuwenden wenn ich die Situation rechtzeitig erkenne.

Gast am 21 Jul 2016 15:11:18

sini2000 hat geschrieben:... Und - immer nur nutzen, wenn Du ganz sicher bist, dass sie das ausführt. Dann wird es mit der Zeit bei ihr so verinnerlicht.


Das nennt man bei uns: Das 5.000€ Kommando. Nur nutzen wenn man bereit ist auf die Ausführung den Betrag zu setzen wird es benutzt.
Dauert lange und darf am Anfang nur ohne Ablenkung genutzt werden, aber es wird :ja:

Gast am 21 Jul 2016 15:17:35

Variophoenix hat geschrieben:Das höre ich immer wieder, doch wenn man dann den Hund erlebt. ändert sich schnell die Meinung.


Eines ist doch klar, jeder hat den besten Hund - ich auch - und die beste, tollste und schönste Frau :ja:


Wäre komisch wenn das anders wäre ;D

Variophoenix am 21 Jul 2016 15:25:16

Na ja, der beste wird es wohl nicht sein, aber meine liebe hat sie.

brainless am 21 Jul 2016 17:10:28

HeikeD hat geschrieben:Ich halte aus Überzeugung Rassehunde.




Aha,

wenn man als gesichert betrachten kann, daß alle unsere Hunde Nachkommen von Wölfen sind, interessiert es mich, wie Du "reinrassig" definieren willst.


Was ich nicht leiden kann (dies ist MEINE Meinung) sind Leute die ihre Susi mal mit Nachbars Strolchi verpaaren wollen, weil "die sich ja so gut verstehen" und mixen da wohlmöglich zwei Rassen oder Mixe (noch schlimmer), deren Eigenschaften vielleicht gar nicht zusammen passen.


Genau so sind viele unserer heutigen "Rassen" entstanden.
Glaub doch nicht, daß der VDH der Nabel kynologischer Definitionen sei,



Volker :roll:



Volker

Heraline am 21 Jul 2016 18:18:02

Normalerweise halte ich mich bei solchen Diskussionen IMMER raus denn man kann kaum besser über etwas in Streit geraten als über Hundeerziehung und wer mit seiner Meinung recht hat. Vermutlich werde ich mich verfluchen, dass ich es nicht getan habe aber ich möchte nicht, dass ein unbedarfter Hundehalter jetzt denkt: wow! Das scheint eine tolle Methode zu sein, solch ein Teil kauf ich mir auch!

Auch ich hatte fast immer Problemhunde aus dem Tierschutz und es geht auch anders!

Jeder sollte sich als erstes die Frage stellen welche Art von Hundeführer er sein möchte! Der souveräne und zuverlässige Führer dem der Hund sich vertrauensvoll anschließt oder der, der mit Angst und Druck arbeitet wenn der Hund noch nicht so "dressiert" reagiert ist wie man sich das wünscht!

Dressiert man einem Hund das Knurren und Bellen ab, dann nimmt man ihm seine Warnsignale! Logische Konsequenz: Übergang zur nächsten Stufe!

Zeigt einem der Hund so klar wie im Eingangspost geschrieben, dass er mit Situationen, Kindern, Menschen Probleme hat, dann gibt es wie eingangs erwähnt 2 Möglichkeiten ein Hundeführer zu sein!

1. Ich arbeite mit der Angst des Hundes und drücke mittels Knöpfchen die erwünschte Dressurvorführung herbei

oder

2. Ich zeige dem Hund, dass ich seine Probleme erkannt habe, bin ihm ein souveräner Hundeführer und arbeite gezielt an seinen Problemen!

Völlig wertneutral soll das jeder für sich selbst entscheiden! Ich bitte aber zu beachten, dass bei Methode 1 die Probleme des Hundes nur weg- und unterdrückt werden, bei Methode 2 arbeitet man an der Problembeseitigung!

Auch ich hätte einen Strassenhund aus dem Tierschutz der Kinder abgrundtief hasste, sicher aufgrund entsprechender Erfahrungen, und der nach entsprechendem Training lernte, dass Kinder ganz tolle Spiel- und Schmusekameraden sein können. Mir persönlich wäre es viel zu riskant gewesen das Kinderproblem über die Angst des Hundes zu unterdrücken. Was wenn weder ich noch das tolle Impulshalsband grad nicht anwesend sind, denn das Kinderproblem wurde ja nicht behoben sondern nur das unerwünschte Anzeigen, dass es ein Problem gibt!Aber auch das mag jeder für sich entscheiden!

Connie

Tipsel am 21 Jul 2016 18:27:06

So seh ichs auch, wobei man bedenken/wissen muss, dass die Methode ohne Sprühwerkzeug evtl. bissi länger dauert.

Ich hab nen unsicheren Kläffer. Ihm das Kläffen zu verbieten würde garnix bringen. Er muss erkennen, dass er nicht kläffen muss.
Inzwischen stellt er sich hinter uns wenn er unsicher ist und wir aus der Situation nicht rausgehen können, und kläfft schon bedeutend seltener. Dabei arbeiten wir nicht am Kläffen, sondern an seiner Unsicherheit.

sini2000 am 21 Jul 2016 19:00:27

Danke Connie. Genau das wollte ich mit meinen Posts eigentlich sagen, aber Du hast es sehr klar und gut ausgedrückt.

Gast am 21 Jul 2016 19:28:37

Ich liebe Hunde, aber das Bellen nervt mich ohne Ende. Bei größeren Hunden nicht ganz so schlimm, aber je kleiner sie werden umso schriller werden sie.
Mein Hund bellt relativ zügig wenn Leute am Grundstück vorbei gehen, wenn jemand zu dicht ans Womo kommt usw.usw.
Es war mir vorher schon bekannt, dass der Briard schnell Zeichen gibt, also kann ich mich darüber nicht beschweren. Haben möchte ich es trotzdem nicht und hab mir meine Gedanken gemacht.

ich habe angefangen das Bellen direkt zu bestätigen. Klingt erstmal kontraproduktiv, funktioniert aber hervorragend, weil die Bestätigung nur beim ersten Bellen kommt, lob wird beim zweiten Bellen direkt eingestellt.
Nun ist es deutlich kürzer und ich bin zuversichtlich das nur noch ein-zweimal gebellt wird. Damit kann ich leben
Ich kann den Hund ja nicht für seinen Job bestrafen, aber, ich kann ihm zeigen wie ich das melden haben möchte.
Würde ich es unterbinden, hätte ich mich für die falsche Rasse entschieden.

Mein alter Hund hat immer große Steine über den Rasen gezogen und dabei gebellt bis der Arzt kommt.
Unterbunden hab ich das nicht, weil ich immer Angst hatte ihn fürs spielen zu bestrafen

kintzi am 21 Jul 2016 19:47:07

Mendel läßt grüßen ! :razz:
Eltern=P: Schwarz u. Weiß-
Kinder=F1: alle grau
Enkel=F2 : 25% schwarz, 25% weiß, 50% grau.
Großeltern "mendeln" raus

Gr. Richi

harpya am 22 Jul 2016 04:10:29

ich-bins hat geschrieben:Mein alter Hund hat immer große Steine über den Rasen gezogen und dabei gebellt bis der Arzt kommt.
Unterbunden hab ich das nicht, weil ich immer Angst hatte ihn fürs spielen zu bestrafen


Bei mir reicht egentlich immer ein "aus" oder "lass das".
Kein Hund ist zum Kläffer geboren, denk ich, da muss was falsch gelaufen sein.
Alternative einen cairn kaufen, die bellen nicht, ausser ein Dackel wie in meinem Fall im hohen Alter, bringts ihm bei.
Der hatte auch keine Meinug für menschliches Entertainment zu sorgen,
hat einfach nicht auf Weggeworfenes reagiert.
Was die Kinder zu der Meinung veranlasst hat " der ist ja nicht nur stumm, sondern auch blind".

cbra am 22 Jul 2016 07:50:17

So - fünf seiten immer wieder mitgelesen, jetzt mal was von mir dazu

wie tlw im rasse thread beschrieben haben wir jetzt hund, lana aus einem tierschutzprojekt.

meine erfahrungen mit eigenem hund sind lange her, der war super, aber in den 70ern und 80ern war vieles anders, wenn die weibchen läufig waren zog der eben mal mit seinen kumpels 2-3 tage über die höfe, hat keinen gestört. mit dem bin ich motocross 2x wöchentlich rund um den see gehizt, etc.

mittlerweile ist das alles ganz anders, an unserem leihund haben wir gesehen was gute erziehung ist.

die ersten monate waren wir auch in hundescghule, das hat uns gut weitergebracht udn es gibt kaum probleme, besonders da sie ja erst 6 monate da ist.

die probleme die wir haben sind
1. sie ist wie ein staubsauegr und frisst alles was am boden ist... sagen viele die ehemalige strassenhunde haben. ds "AUS" mit leckerli zum tausch funktioniert in ca 30% der fälle, also kapiert sies ja grundsätzlich, sogar bei leckeren kotelettknochen funktioniert das immer wieder mal.
hier herrscht halt etwas sorge und eile, weil wir nicht wissen wann sie das erste mal einem giftköder über den weg läuft
2. "HIER" geht perfekt - fast immer. am Anfang des Ausgangs oder in fremden revieren ansatzlos und sogar mit Freude, da scheint sie sogar auf das kommando zu wartn. manchmal gibt es auch eine wartephase, "warte mal, ich muss noch schnell fertigschnuppern"... und wenn es was auszubuddeln gibt - keine chance. da kann neben ihr die welt untergehen - alles egal. ist jetzt nicht so das problem wie ein giftköder, sollten wir also mit der zeit auch hinbringen.
3. abhaun / verirren / wildern. manchmal ist sie ansatzlos weg. man geht / spielt mit ihr, alles super und interessant, immer wieder komm und fuss damit sies nicht vergisst, und plötzlich weg - einmal im bergwald in vorarlberg, einmal am gardasee, einmal daheim (bei unserer werkstatt, nicht stadtwohnung) nahe dem see. irgendwann ( so nach 15-30min) kommt sie wieder, bei der werkstatt hörte ich beim szuchen von weitem einen hund aus der falschen richtung bellen - da war sie vor der werkstatt und hat sich die seele aus dem hals gebellt "ich bin eh schon zuhause" - bei den anderen fällen war sie aufgeregt, schlechtes gewissen, hecheln,.... - in diesem sinne überlegen wir - siehe anderer thread - GPS zu besorgen und ggf eine variante mit funksignal dabei.

einerseits wollen wir das lieber ohne elektronik schaffen und uns die zeit nehmen das zu lernen, andererseits haben wir etwas sorge wenn sie dem falschen jäger übern den weg läuft....

wir lesen weiter mit und überlegen mal.

Gast am 22 Jul 2016 10:43:02

harpya hat geschrieben:Bei mir reicht egentlich immer ein "aus" oder "lass das".
Kein Hund ist zum Kläffer geboren, denk ich, da muss was falsch gelaufen sein.


Ganz sicher sogar. Das hab ich sicher selbst verbockt.
Erst hat man große Freude daran wie sich der Hund selbst bespasst und dann ist es halt irgendwann für den Hund verknüpft.
Ein "Lass es" oder "aus" führte immer zum sofortigen Spielabbruch, das war ja nicht mein Ziel.
Ich arbeite viel mit dem Clicker. Ich hab zwar immer die wenigen ruhigen Momente bestätigt, aber das hab ich nicht mehr aus dem Hund bekommen.

Deswegen hab ich beim jetzigen Hund frühzeitig gegen das Bellen gearbeitet.
Ganz will ich ja auch nicht drauf verzichten. Wir stehen meist frei, weg von allem und da ist so eine Alarmanlage auch mal hilfreich.

Gast am 22 Jul 2016 11:23:27

cbra hat geschrieben:1. .. frisst alles was am boden ist... sagen viele die ehemalige strassenhunde haben. ds "AUS" mit leckerli zum tausch funktioniert in ca 30% der fälle, also kapiert sies ja grundsätzlich, sogar bei leckeren kotelettknochen funktioniert das immer wieder mal.
hier herrscht halt etwas sorge und eile, ...



Tauschgeschäfte sind nie gut, denn auf Distanz funktioniert das ja recht schlecht, weil du nicht DIREKT tauschen kannst.
Wenn du deinem Hund erst einen Kotelettknochen anbietest und dann wieder wegnimmst würde ich, wenn ich dein Hund wäre auch nichts mehr abgeben wollen und beeilen. Ab 2m sind deine Arme einfach zu kurz und der Hund nutzt seine Chance. Essen wegnehmen ist für den Hund Stress und es ist eigentlich eher die Chefs-Karte die du ausspielst. Die ist aber bei Essen absolut nicht nötig. Würde ich dir dein gerade gereichtes Grillgut vom Teller zu nehmen, wärst du auch nicht happy.

Ich würde selber Köder (natürlich ohne Gift) auslegen und dann dran vorbei gehen und jedesmal die Aufmerksamkeit komplett auf mich lenken und dann mit Großem bestätigen. So werde ich interessanter als der Köder und das Interesse am Köder geht langsam zurück. Sollte er kurz ausbrechen und doch danach schnappen wollen, reicht eigentlich ein heftiges "Na" und auf dem Boden liegendes wird negativ verknüpft. Nimm zum Anfang außergewöhnliche Leckerchen, irgendetwas was auf den Hund magisch wirkt. Da ist jeder anders. Variiere die Leckerchen denn wer will schon jeden Tag Schnitzel. Die Köder können simple Sachen sein.
Die Übung solltest du aber nicht im häuslichen Bereich machen, sondern auf Feldwegen, Fußgängerzone o.ä. machen.

Manche nutzen auch Tauschgeschäfte, damit der Hund beim Spielen z.B. den Ball wieder abgibt.
Ich hab das anders gemacht weil ich ja nicht immer mit mehreren Spielzeugen hantieren will und der Hund sieht, das ich nichts zum tauschen habe.
Erst den Ball abgegeben und dann den Hund wieder gerufen. Der Ball in der Schnauze interessierte mich nicht, ich wollte das Vertrauen beim Hund wecken, dass ich ihm den Ball nicht wegnehme. Wenn er wieder auf Distanz gegangen ist wieder gerufen nur gestreichelt. Das hab ich ein paar mal gemacht und irgendwann war ich dann mit den Streicheinheiten am Kopf. Später konnte ich nach dem Ball greifen, habe aber nicht dran gezogen sondern darum gewartet, dass er loslässt. Den Ball hat er erst sofort wieder bekommen und das spiel ging von vorne los. Ball abgeben hat also keine negative Konsequenz weil es kein Wegnehmen sondern ein Abgeben ist und heute legt sie mir das Dingen in die Hand. Danach hab ich den Ball immer sofort geworfen. Kein Zögern, sondern direkt zum Spielen wieder freigegeben.

Unser Hund ist ein Sockeldieb, eimal die Tür zu Ankleide aufgelassen und sofort wird das Sockenfach angegriffen.
Meine Frau ist flott hinterher und hat irgendwann die faxen dicke weile er Hund wegrennt und wurde etwas lauter. Doof für den Hund. Ich gehe ruhig hin, bin wortlos bzw., baue mich nicht vor dem Hund. Er läuft nicht weg und wenn ich die Socken festhalte lässt sie wieder los. Das Ganze ist bei mir konsequenzenfrei. Bei Frauchen wird gemault, bei mir ist es eine unauffällig und ruhige Situation. Zweimal darfst du raten bei wem der Hund immer noch wegläuft und bei wem er stehen bleibt wenn er angesprochen wird.

In der Ruhe liegt die Kraft.

Gast am 22 Jul 2016 19:35:19

Meine ist auch wie ein Staubsauger gewesen. Alles was sie gefunden hat, hat sie gefressen. Wegbekommen habe ich es in dem ich ihr lieblingsleckerli auf den Boden legte. Zu Hause, oder beim Spazieren gehen. Immer so das sie es nicht merkte und es rein zufaellig fand :) . Wenn sie es gefunden hatte, kam ein deutliches ,,Nein!``. Erst nachdem ich es aufgehoben habe und ihr lobend gegeben hab, durfte sie es Essen. Seit dem hat sie verstanden das sie nur das Essen darf was durch meine/unsere Hand gereicht wird. Gibt es ein ,,Nein`` dann kann sie auch ihr Lieblingsleckerli mal eine halbe Stunde ignorieren, auch wenn sie die ganze Zeit allein im Zimmer ist. Wichtig ist halt konzequent sein. Ein ,,Nein`` heisst ,,Nein!`` und nicht ,,vielleicht` und das immer. Das ganze gilt fuer alle Kommandos. Dran bleiben :ja:

Gruss

cbra am 22 Jul 2016 20:07:48

ich-bins hat geschrieben:[...
Wenn du deinem Hund erst einen Kotelettknochen anbietest und dann wieder wegnimmst würde ich, wenn ich dein Hund wäre auch nichts mehr abgeben wollen und beeilen.


missverständnis - den knochen biete ich nicht an, sondern der liegt herum - frag mich bitte nicht warum mitten in der stadt im park immer wieder knochen rumliegen

ich-bins hat geschrieben:...

Ich würde selber Köder (natürlich ohne Gift) auslegen und dann dran vorbei gehen und jedesmal die Aufmerksamkeit komplett auf mich lenken und dann mit Großem bestätigen. So werde ich interessanter als der Köder und das Interesse am Köder geht langsam zurück. ...


köder brauche ich nicht auszulegen - es ist unpackbar wie viel da rumliegt - jause von schülern weggeworfen, jausenverpackungen - die "tierfreunde" die täglich geschätze 5kg brot zerkleinern und im park verteilen, die besagten knochen, eistüten. also bei unseren runden haben wir das thema gefühlt alle 2 min...

ich-bins hat geschrieben:Manche nutzen auch Tauschgeschäfte, damit der Hund beim Spielen z.B. den Ball wieder abgibt.
...

Tja - spielen lernt sie erst langsam - ist schön ihr dabei zuzusehen und mit ihr spielen zu lernen. bälle vermeiden wir, charly liebte bälle, und die dinger sind am berg immer wieder wohin gelaufen wo es dann doch gefährlich wurde. bei lana haben wir geknüpfte leinen und die mag sie. entweder zum werfen oder rumzerren. wenn sie das auf "BRING" auch wirklich bringt legt sies entweder auf die füsse oder auch mal 1m davor. da entwickelt sie sich recht gut. aber die spiele werden relativ rasch - 2bis 3 minuten - langweilig und sie schnuppert lieber oder läuft einfach vollgas durch die gegend. am liebsten spielt sie mit anderen hunden, und da kommt sie auch sofort wenn man sie ruft.

ich-bins hat geschrieben:In der Ruhe liegt die Kraft.


klar, sehen wir meistens auch so - aber bei giftködern oder jägern suchen wir unsere ruhe noch.

das gute bei einem ihre "ausflüge" war dass es bereits finster war - da sehen evtl. jäger nix ;)

und da überlegen wir eben die GPS unterstützung

Gast am 22 Jul 2016 20:32:08

cbra hat geschrieben:köder brauche ich nicht auszulegen - es ist unpackbar wie viel da rumliegt - jause von schülern weggeworfen, jausenverpackungen - die "tierfreunde" die täglich geschätze 5kg brot zerkleinern und im park verteilen, die besagten knochen, eistüten. also bei unseren runden haben wir das thema gefühlt alle 2 min...


Es geht nicht um den Real-Life-Test sondern ums Üben.
Zufällige Fundstücke erzeugen bei euch mehr Stress als die Gelassenheit beim Üben.
Das ist ein riesen Unterschied, weil sich eure Stimmung auf den Hund überträgt.

cbra am 22 Jul 2016 20:35:20

gut - wir werden dran bleiben....

Heraline am 22 Jul 2016 21:06:34

In einem gewissen Alter sind alle Hunde wie Staubsauger! :wink: Also völlig normales Verhalten. Mit üben und ab einem gewissen Alter legt sich das.

Bälle/Seile, sprich das was für den Mensch "Spielzeug" ist, ist für den Hund Beute! Fördert also den Jagdtrieb, puscht somit den Adrenalinspiegel und würde ich bei einem Hund der ab und zu ausbüchst kräftig über denken!!!

Ein Hund ist niemals völlig ohne Vorzeichen verschwunden. Er zeigt immer Anzeichen. Verpasst ihr diese und stoppt ihn nicht vorher dann spult der Hund sein "Programm" ab.

Mir persönlich hat das Buch von Dorothee Schneider, "die Welt in seinem Kopf" unglaublich geholfen!

Wissenschaftlich fundiert wird sehr gut und verständlich beschrieben wie ein Hundegehirn funktioniert, zu welchen Leistungen es überhaupt fähig ist, bzw. zu was nicht. Ich denke, wenn man erstmal verstanden hat wie ein Hund denken und lernen kann, dann wird klar warum wir mit unserer Denkweise oft auf dem Holzweg sind! Ausbaden muss unser Unvermögen dann der Hund, was nicht fair ist!

Connie

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