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Das ist ja mal eine positive Nachricht :P :P :P Hoffentlich werde ich jetzt nicht gesteinigt (oder negativ bewertet) von den Umweltschützern Wie schön wäre das denn? Mal sehen, was draus wird... Ohne Quatsch- seit Jahren werden die Straßenverkehrswege krumm gebaut, wo sie gerade waren. An den Ampeln lange Rotphasen und Verkehrsverhinderungseinbauten auf den Fahrbahnen- bis man dann endlich jammern kann, daß die Luftwerte in den Städten so miserabel sind. Ein Blick über den bundesdeutschen Tellerrand hinein ins europäische Umland zeigt, daß es auch ohne diesen Firlefanz geht. Nach wie vor müssen die Leute zur Arbeit fahren und für genug unter ihnen ist wegen Schichtdienst o.ä. der Öffi keine Lösung. Wartet mal bis nach den Wahlen,dann wird es interessant,so oder so. Bernd Moin, ich glaube nicht, dass diese Entscheidung eine dauerhafte Lösung sein wird. Ob es nun per Zwangs-Androhung durch die EU oder durch Verbände oder Klagen von Bürgern geschieht, es wird nicht mehr lange dauern, bis es in einigen Städten zumindest zu Fahrverboten kommen wird. Ob das dann besser als eine schöne bunte Plakette ist, mag jeder für sich entscheiden. --> Link Klar ist das Auto nicht der einzige Verursacher, die Industrie, Hausbrand und andere leisten auch ihren Anteil. Trotzdem: Ein erhebliches Maß an Schuld für diese Situation trägt hier unsere Autoindustrie, die bewusst über Jahre hinweg mit Ihrer Lobbyarbeit für laxe Umweltauflagen gesorgt hat. Städte wie Kopenhagen und im Moment scheinbar auch Paris haben schon reagiert und man sollte es kaum glauben. Es funktioniert. Gruß Fred Diese Diskussionen kann es glaube ich nur bei uns in Deutschland geben, einem Land dessen Bevölkerung gern reglementiert und bevormundet wird. Der Fisch stinkt immer zuerst vom Kopf her und der Kopf ist in diesem Falle die Autoindustrie. Wenn niedgrigere Grenzwerte oder neue Reinigungssysteme von der Politik gewünscht oder von der EU eingefordet werden, dann soll man doch bitte schön die entsprechenden Grenzwerte festlegen und in jedem Land beschließen. Dann hat sich die Autoindustrie in Zukunft daran zu halten und in ein oder zwei Jahren werden keine Fahrzeug mehr verkauft, die diese Werte nicht einhalten. Ältere Fahrzeuge verschwinden, nach und nach von den Straßen und gut ist´s. Die paar die dann noch fahren, die soll man doch gefälligst fahren lassen. Daran wird unsere Erde sicher nicht zu Grunde gehen. Aber was sollen bei all dem neue Plaketten und Fahrverbote bewirken ? Das ist das Problem mal wieder vom Schwanz her angepackt...Ach so ich vergaß den eigentlichen Grund für die Einführung von Plaketten....die Einnahmeseite, ich Dummerchen... :mrgreen: Gruß Roman Schöner hätte ich es nicht schreiben können. :top: Hi Ich verstehe gar nicht was ihr habt? Fast alle Benziner haben die grüne Plakette und würden mit der Einführung der blauen Plakette auch bestraft werden. Das ist die absolute Frechheit! Die Benziner produzieren noch nicht mal Feinstaub ( bis auf die TFSI) und auf Gas umgebaut, reduziert sich der CO Ausstoß um mehr als 25 Prozent. Der Stickoxidausstoß geht gegen Null! Also wir, die Gasfahrer haben schon so viel für die Umwelt von uns aus gemacht, das sollte eigentlich reichen. Leider sind wir zu wenig, als das wir mit den Massen an Dieselfahrern mithalten könnten........ Das lustige daran, der Staat hat die massenhafte Einführung von Dieselfahrzeugen gefördert auf Teufel komm raus und jetzt zahlt der Besitzer der Dieselfahrzeuge die Zeche! Roman erwähnte das bereits! Aber der "gemeine Dieselfahrer" ist doch selber schuld. Es hat ihn niemand gezwungen Diesel fahren zu müssen! :lol: :lol: :lol: :wink: :wink: Bitte, bitte, nicht hauen! Ich denke mal , das haben wir der Lobby eines großen Autokonzerns zu verdanken. Spätestens dann wäre nämlich vielen Pkw-Fahrern aufgefallen, dass die neuesten Modelle die eigentlich auch die „blaue“ bekommen müssten, dann doch nur mit grün hätten weiter fahren dürfen. Aber nachdem es – Gott sei dank – keine „blaue“ gibt, fällt´s gar nicht auf. Es geht in den Wahlkampf. Da stört die blaue Plakette. Eines der herausragenden Wahlkampfthemen wird "Sicherheit" werden. Erst Angst schüren und dann Sicherheit verkaufen. Großartig. Die Partikel machen einfach nicht genug Angst und das Recht auf Partikelproduktion während der gewohnten Fortbewegung ist uns Wählern und (Ex-)Fortbewegungsmittellieferanten zu wichtig. Danach kann wieder mit Aktionismus an der sichtbarsten (selten ist diese auch die effektivste) Front gegen Partikel gekämpft werden. Und da ist sie wieder: --> Link Ich glaube spätestens nach der Wahl zum Bundestag im September wird es ernst! Ich habe meinen Flair verkauft und werde mit jetzt einen Wohnwagen oder einen Oldtimer zulegen . . . . Hallo, solche Gutachten kann man in der Pfeife rauchen, wie die vorangegangenen auch. Im Stuttgarter Kessel wird es schwer werden die Werte zu senken! Aber wir haben ja noch einige Farben frei bis schadstofffreie Fahrzeuge das Straßenbild prägen. Nur haben wir den Feinstaub trotzem, und dann, Fahrverbote? Sicherlich! Aber wenn die blaue Plakette kommt, dann wird das Blitzartig gehen das der Großraum Stuttgart bei Feinstaub Wetterlagen zuerst nur noch blaue Plaketten zulassen wird. Und dann gehen die Herren aus der Industrie mit Dobrindt lecker essen und Schwupps - haben wir die blaue Plakette flächendeckend! Moderation:Bitte bleibt doch mal sachlich. Einige Spekulationen gehören hier einfach nicht hin. Bleibt bei den Fakten. Spekulatius gibt es erst in der Weihnachtszeit wieder. Vielen Dank. Der Feinstaub kommt ja nicht nur vom Diesel, die ganzen Heizungen stoßen weit mehr aus. Wenn das alles so stimmt mit den behaupteten "Todeszahlen" durch Feinstaub, müsste Stuttgart ja bald ausgestorben sein, dann erledigt sich das mit der Plakette von allein. Alles Willkür aus Brüssel und den Grünen, wenn Ihr mich fragt.
. 7 % sinds - um genau zu sein. Die Studie wurde vor einigen Wochen veröffentlicht. Zuckerbäcker, Du hast doch sicherlich Belege für deine genannten 7%. Auf welche Gegend oder Fläche sind die denn gerechnet? Das wäre doch mal ganz interessant. Über das ganze Land verteilt oder für eine Innenstadt? Nun, gib uns doch mal genaue Angaben......
Diese Statistiken werden idR pro Land erstellt, natürlich mit Häufungen in den Ballungsgebieten. Hier mal ein Bericht über eine Studie des Max-Planck-Institutes: --> Link Wir sollten auch nicht über 5 oder 7% bei Todesfällen streiten. Jeder Fall ist zuviel, wenn man Chancen hat etwas zu ändern. In der Summe wird jedenfalls viel zu wenig getan, das werden die Generationen nach uns massiv zu spüren bekommen. Für mich ist es unverständlich, dass viele die Situation nicht wahr haben möchte, sobald es um eigene Interessen oder um wirtschaftlichen Profit geht. Sicher ist es auf den ersten Blick zweifelhaft nicht mehr in eine Innenstadt fahren zu dürfen, wenn wir global am Dreck ersticken. Aber wo soll man anfangen? In der Regel nie bei sich selbst..... Gruß Frank Es ist hat für die Politik einfacher, den Autofahrer zu Buhmann zu machen. Autos haben ein Kennzeichen, sind mit all ihren Daten registriert und so kann man die Halter zur Kasse bitten oder eben Autos ab einem bestimmten Alter ausschließen oder zu teuren Umrüstungen zwingen. Leider sind ja viele auf ihr Auto angewiesen. Anfang der 90er war es die G-Kat-Plakette, dann kam rot, gelb, grün und jetzt reden wir über blau. Dass die Autos nur einen kleinen Bruchteil beim Feinstaub ausmachen, ist dabei egal, man hat etwas für die Umwelt getan, nebenbei wurde die Wirtschaft angekurbelt und gut. Die Politiker bezahlen ja ihre Dienstwagen nicht selber, da können sie immer die neuesten fahren... Jeden Herbst frage ich mich, wann werden die "umgekehrten" Laubsauger verboten? Hunderte Hausmeisterdienste sind unterwegs, um sich gegenseitig Laub und Dreck auf die Grundstücke zu blasen... ist das kein Feinstaub? Von den Abgasen mal abgesehen...! In Berlin darf ich nicht in die Umweltzone, wobei ich dort nur wenige Kilometer fahren würde und dann mein Wohnmobil abstellen und laufen oder die S-Bahn nehmen, 27.000 kommunale Fahrzeuge haben von der Stadt Berlin eine Ausnahmegenehmigung erhalten und fahren den ganzen Tag dort rum... wenn ich in der Umweltzone am Spreeufer langlaufe, fahren dieselgetriebene Schiffe vorbei und stoßen dicke Wolken aus... LG Peter Bonn ist einer der Städte, die hinsichtlich Luftqualität an einigen Stellen der Stadt keine gute Bilanz aufzeigen können. Insbesondere die B 9, innerhalb der Stadtgrenze zum Großteil „Reuterstraße“ genannt, fällt aufgrund ihrer Verkehrsdichte negativ auf. Dies zeigt u. a. ein Artikel aus 2009. --> Link Hier wird auch beschrieben, dass nicht nur der Autoverkehr, sondern zu gleichen Teilen auch der Schiffsverkehr auf dem nahen Rhein für die Luftverschmutzung zu einem Großteil verantwortlich sein soll. Nun, wer schon einmal ein schwer beladenes, altes Motorschiff sich den Rhein aufwärts hat hochkämpfen sehen und dabei die mächtig flimmernde Wolke über dem Auspuff bemerkt hat, kann sich gut vorstellen, dass diese alten Motoren noch nach anderen Prioritäten als „Umweltfreundlichkeit“ konstruiert wurden. Das Problem „Reuterstraße“ gibt es aber ab 2010 nicht mehr, zumindest nicht offiziell. Problemlösung ist einfach: Bis dato betrieb die Stadt die Messstation. Die Zuständigkeiten wechselten jedoch von den Kommunen auf das Land, der Stadt Bonn war die Wahrnehmung dieser somit „freiwilligen Aufgabe“ zu teuer – die Stadt muss sparen. Das Land misst zwar auch in Bonn, aber im weniger „verseuchten“ Bonner Stadtteil Auerberg. Bonn wurde somit offiziell "reiner", was von den Anwohnern der Reuterstraße (beispielsweise) nicht nachvollziehbar ist. Denn für sie änderte sich am Gestank rein gar nichts. Quelle: --> Link Resümee: a) Luftverschmutzung ist ein Zusammenwirken vieler Faktoren, einschl. der geographischen Lage. Was in Bonn neben dem Autoverkehr der Schiffsverkehr ist, ist vielleicht anderswo der Flugverkehr eines nahen Flughafens. Oder Betrieb eines Kraftwerkes. Der Autoverkehr ist, politisch gesehen, am einfachsten "steuerbar". b) Messwerte fallen nur da an, wo gemessen wird. Wo nicht gemessen wird, wird auch offiziell keine "dicke Luft" festgestellt. Messpunkte und damit Ergebnisse hinsichtlich Luftqualitäten sind also ebenfalls steuerbar. Statt "steuerbar" könnte man auch "manipulierbar" sagen :roll: .
Jetzt werft ihr aber ein paar Sachen durcheinander. Feinstaub ist eine Sache, Abgasemmissionen (CO, Co2, Nx) sind eine ganz andere Sache. Die blaue Plakette gilt für Abgassemmisionen, nicht für Lärm und nicht für Bremsen- Kupplungs- und Reifenabrieb. Jedenfalls habe ich das so verstanden, Gruß Andreas Vielleicht sollte man lieber hier ansetzen..... . ![]() Leider nur für FB Nutzer zu sehen...... Hallo, Ich pflichte Peter zu Autos sind nicht die einzigen Verursacher von Feinstaub. z.B. --> Link Wenn reine Luft dann alle Industrien maßregeln. Gruß Michael Da hab ich auch einen von........ . ![]() Fähre von Ankona nach Patras Hallo, zur Zeit ist in Stuttgart mal wieder Feinstaubalarm und dafür soll die blaue Plakette kommen.
Jou Peter, aber die Fähre verbrennt wohl Schweröl... :eek: Und das ist der "worst case" für die Umwelt so als Brennstoffschlamm und fast unraffiniert.
. --> Link Sorry - waren 6 % --> Link Leider finde ich das detailierte Gutachten nicht mehr auf Google Hier eine etwas ältere Erfassung der Werte, wohingegen dort noch nicht unterschieden wurde zwischen Abrieb und Auspuffgasen: --> Link Bei den grossen Schiffes kommt kein Feinstaub zum Auspuff raus. Da fliegen Briketts durch die Luft.
Wann war denn ihr Ableben geplant? :lol: Gruß Andreas PS: Leute!!! es gibt Wahlen! macht Euch nicht verrückt, wählt lieber richtig...
...you made my day! :mrgreen: Hallo Absolut sicher wird die blaue kommen Ich sprach mit einem Abgasexperten für LKWs Der sagte die wollen dem Diesel an den Kragen,die blaue kommt auf jeden Fall Klar sind die Autos nicht allein schuld das Stuttgart erstickt, aber die kann man melken. Das wird alles nach den Wahlen kommen,aber dann wird noch einiges kommen. Steuererhöhung Krankenkasse,Erhöhung mal schauen was noch alles.
Das befürchte ich auch. Wenn hier politische Diskussionen nicht unerwünscht wären, dann würde mir vor rot, rot, grün grausen... |
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