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Hallo alle zusammen, bin neu hier im Forum und möchte gleich mal meine Erfahrungen mit Kastenwagen weitergeben. Vielleicht kann der eine oder andere davon profitieren. Nach einem VW-Bus (da waren wir noch zu viert) einem Wohnwagen, einem Mercedes 407 (größter Alptraum) und zwei Alkoven wollten wir nun das perfekte haben, nämlich einen Kastenwagen für fünf Personen. Wir glaubten, das Ei des Columbus gefunden zu haben! Handlicher als die weißen Wale, schneller, robuster, keine Dichtigkeitsprobleme, unauffällig und trotzdem für alle Platz. Es gibt nur eine Firma (Clever) die diese Kastenwagen für fünf Personen (Schlaf u. Sitzpätze) herstellt, zumindest in Serie. Nach einer unendlich langen Lieferzeit und verschiedenen Problemen (hier möchte ich lieber nicht mehr erzählen) kam er dann endlich! Schon bei der ersten Fahrt haben wir uns in dem U-Boot die Köpfe eingeschlagen und sind fast erstickt. An gemütlichem Zusammensitzen an der Viererdinette wie beim Alkoven oder kochen im Wagen usw. war nicht zu denken. Selbst zu dritt hat man sich noch im Wege gestanden. Jetzt will meine Frau nie mehr was vom Campen bzw. Wohnmobilen wissen, für die ist das Thema durch. Selbst zu dritt oder zu viert ist es immer noch verdammt knapp. Bitte versteht mich nicht falsch, ich möchte kein Rechthaber oder Besserwisser sein, oder Kastenwagen grundsätzlich schlecht reden. Es gibt bestimmt auch einige wenige, die es schaffen, zu fünft im Kastenwagen zu hausen, aber das sind nur sehr, sehr wenige. Grundsätzlich gilt, es muß alles perfekt zusammenpassen, ruhige Familie, ruhige Kinder, stabile Beziehung, jeder muß dem anderen zuarbeiten. Eine Hand muß die andere waschen usw. Dann, aber auch nur wirklich dann hat man eine reale Chance auf schöne Stunden. Wer davon überzeugt ist, dass dieses bei seiner Familie der Fall ist, kann das Abenteuer wagen! Viele Wohnmobilhändler und Wohnmobilisten haben mich vorher gewarnt und gesagt, "Zu fünft im Kastenwagen???" Das machst du einmal und nie wieder. Leider hatten Sie recht. Hallo Thommy, willkommen im Forum. auch ich hätte zu denen gehört, die dir dringend davon abgeraten haben. Natürlich muss man etwas differenzieren. Zwei Erwachsene und ein Kind kann im 6,00m Kawa funktionieren. Ebenso zwei Erwachsene und zwei Kinder im 7,0m Kawa mit Hochdach und Hubbett im Stil eines CS Rondo XL. Aber zu fünft darin leben halte ich für Quälerei. Ein Kawa ist i.d.R. nur zu zweit sinnvoll und komfortabel zu nutzen. Da werden leider unausgegorene Lösungen auf den Markt geworfen, um auch die kinderreiche Familie mit Kawas zu erreichen...... Gruß Roman Hallo Tommy, ich verstehe Deine Frustration, dass offensichtlich eine Hoffnung zerplatzt ist. Andererseits hattet Ihr als Familie doch einige Camping-Erfahrung und hättet wissen können, dass selbst ein größeres Wohnmobil für eine fünfköpfige Famile eigentlich nur dann ausreichend Platz bietet, wenn man zusätzlich die Annehmlichkeiten eines Campingplatzes nutzt und eventuell sogar ein Teil der jüngeren Mannschaft in einem Zelt schläft. Das ist vielleicht ja immer noch eine Option. Ich wünsche Euch, dass Ihr das noch irgendwie hinkriegt! Herzliche Grüße Pegasus Also.... wir sind zu viert im Kastenwagen -6,00m- unterwegs und ich muss sagen, es passt vorzüglich.Wir sind echt begeistert. Noch dazu ist es ein Clever und nach gut 62 000km keine Probleme, wir hoffen, es bleibt so. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Ansprüche und Menschen sind. Gruß Michi Moin Tommy, ich kann alles nachvollziehen, was Du schreibst. Das Gegenbeispiel einer mir persönlich bekannten Familie findest Du hier: --> Link Die Familie ist zu sechst, also mit 4 Kindern und einem Hund in einen selbst ausgebauten 4x4-Sprinter mit 6 m Länge unterwegs. Bei denen klappt das sehr gut. Glaube mir, es liegt nicht am Fahrzeug, es liegt an Euch und Eurer Einstellung. Bitte sieh das nicht negativ, denn auch für mich wäre das nichts. Wenn evtl. noch schlechtes Wetter dazu kommt und die Anwesenheit im Fahrzeug erforderlich ist, dann gibt's Probleme, wenn nicht absolute Harmonie zwischen Eltern und Kindern herrscht. Du hast nicht geschrieben, wie alt Eure Kinder sind, das ist evtl. auch noch ein Kriterium. Warum habt Ihr nicht vorher mal einen Kastenwagen gemietet, um zu testen, ob das zu fünft funktioniert? Lösung: wie Pegasus schon schrieb, die Jungmannschaft, wenn's altersmässig passt, in's Zelt auslagern oder einen kleinen Wohnwagen an Euren Kasten dranhängen. Wäre doch schade, wenn Ihr den fast neuen Kasten schon wieder verkaufen müsstet. Hallo, gehen tut alles, habe schon oefters 4 Personen im Van Campieren gesehen, waren nicht ungluecklich. Wenn man ein wenig gemuetlich unterwegs sein will, wuerde es fuer mich nicht in Frage kommen. Mag sein, daß ein solches Fahrzeug von vier Personen angenommen wird wenn man vorher nie anders unterwegs gewesen ist. Aber die Umstellung vom Alkoven auf einen Kasten? Zu euch zu fünft waren die Spannungen leider vorprogrammiert, ...hinterher ist man immer schlauer. Danke für deine mutige Warnung an alle Nachahmer! Hallo, wir waren auch zu fünft unterwegs mit 4,70 m, allerdings ein Alkoven. Da waren die Jungs aber noch klein, das war gar kein Problem. Später haben wir zu fünft auch Urlaub mit einem unter 6 m Alkoven gemacht. Ging auch aber weil die Kinder schon älter waren eben auch mit leichten Spannungen. Du hast nicht geschrieben wie alt die Kinder sind, wäre vielleicht noch interresant. Aus den Beiträgen lässt sich ganz leicht herauslesen das nur noch wenige den Sinn, mit dem Wohnmobil die Urlaube in der Natur zu verbringen, verstehen. Unsere zwei Kinder habe bis zum 16ten Lebensjahr mit uns die Urlaube in unserem VW - Bus verbracht und so erzählen sie noch heute, nie ein Problem mit der Größe des Fahrzeuges gehabt. Ich bin froh über jeden, der uns nicht die Ohren über sein Fahrzeug und die Enge voll jammer und möglichst schnell sein Wohnmobil wieder verkauft. MfG kheinz Eigentlich ist das meiste bereits gesagt. Aber alles hätte, wenn und aber hilft im Nachgang nicht mehr. Um den finanziellen Schaden so gering wie möglich zu halten würde ich versuchen die Frau und (je nach Alter) die Kinder an den runden Tisch zu holen um den Campingurlaub wieder schmackhaft zu machen. Je nach Reiseverhalten finde ich dazu die von Thomas vorgeschlagenen Lösungsansätze mit Zelten, oder kleinem angehängten Wohnwagen eine reizvolle Möglichkeit für alle beteiligten. Das "schnelle, handliche" büßt Du natürlich bei der Wohnwagenvariante ein. Aber ein entspannter und zufriedener Urlaub für alle sollte dies eigentlich wert sein. Ich möchte selbst in meinem > 7m Alkoven nicht mit 5 Personen Urlaub machen. Zumindest nicht ohne Schönwettergarantie. Eigentlich auch mit nicht. ;D Wir haben unseren Sohn selbst zu Wohnwagenzeiten schon in ein Zelt "ausquartiert", was aber für Ihn keine Strafe sondern mehr Abenteuer war. Nutze die Möglichkeiten! Wird schon :ja:
Vielleicht solltest Du so tolerant sein, jedem selbst zu überlassen welchen Sinn er darin sieht den Urlaub im Wohnmobil zu verbringen. Jeder Jeck ist anders. Du gehörst nicht zu den wenigen "Erleuchteten". Ich finde Deinen Beitrag ein wenig anmaßend. Hallo Ralf, kheinz hat den Beitrag nicht verstanden, sonnst hätte er nicht so geantwortet. ich hatte morgens mal einen Zettel von meinen Kindern auf dem Küchentisch liegen. Darauf stand: "Papa wir hassen Camping" Später habe ich dann von den Mädels erfahren woran das lag. Das Problem war einfach, dass sie Hotelurlaube kannten, wo die Putzfrau die auf dem Boden liegende Handtücher wegräumte und die verschmierte Schminke weg gewischt wurde. Dass im Womo andere Regeln galten wollten sie nicht akzeptieren, das war einfach kein Urlaub für sie und hat sich bis heute nicht geändert. Also diese Art von Urlaub mag eben nicht jeder und ich akzeptiere das. Das ändern zu wollen wird wohl in Krampf enden und irgendwann eskalieren. Ich verstehe die Situation trotzdem nicht so recht. Ihr hattet erst einen VW-Bus, MB 407, Wohnwagen und zwei Alkoven, da weiß man doch, was man braucht. Nach diesen (wie ich finde) ausgiebigen Vorerfahrungen kann man einen Kastenwagen doch sehr gut einordnen und die Familie sollte man da auch schon etwas länger kennen oder wurde diese auch vom Clever(en)-Händler mitgeliefert? :wink:
Hallo kheinz, Vielleicht gibt es aber auch (für dich unverständliche) Unterschiede in der Einstellung zwischen "Campern" und "Wohnmobilisten". :idea: Gerade bei euch Wohndosen-Eignern findet da wohl ein fliesender Übergang statt. Grüße, Alf
Du hast natürlich Recht Markus, aber das Kind ist ja nun bereits in den Brunnen gefallen. Aus diesem Grund habe ich die Vorhaltung/Feststellung in meinem Beitrag weggelassen. Ich denke Thommy weiß selbst was er da verbockt hat. Aber vielleicht findet er ja bei konstruktiven Vorschlägen einen Weg aus der Misere, ohne Aufgabe des Hobbys "Camping". Das ist mal wieder ein Thema, bei dem alle recht haben.... ein bisschen! :D :lach: Zunächst mal haben wir - keine Infos vom TE über das Fahrzeug, ein Clever Kastenwagen, aber welcher? - keine Infos über die Kinder (quengelnde Kleinkinder? Pubertierende Jugendliche?) - keine Infos über die Art des Urlaubs (Campingferien, Rundreise, Städtetripp?) - keine Infos über's Wetter (verregneter Urlaub?) Alle diese Faktoren haben Einfluss auf das Gelingen des Urlaubs.... und noch einige Faktoren mehr.
Als Wohndose, lieber Alf, sollte m. E. ein Kastenwagen nicht primär genutzt werden. Einen Kastenwagen definiere ich als REISEmobil, der schwerpunktmässig für Rundreisen mit häufig wechselnden Übernachtungsplätzen genutzt wird (das ist für kleinere Kinder i.d.R. die ungeeignetste Urlaubsform). Dem gegenüber stehen die WOHNmobile (Weissware, ich sage jetzt nicht Joghurtbecher :D ), die für längere Aufenthalte auf CPs besser geeignet sind. Im Normalfall wird keiner mit einem Kastenwagen z. B. in Spanien auf einem CP überwintern). Ausnahmen gibt's natürlich. Ein räumliches Minderangebot, wie es in einem Kawa bauartbedingt vorherrscht, verlangt von den Mitreisenden (auch bei 2 Personen!) klar definierte, aber freiwillig und ohne Zwang einzuhaltende Verhaltensstrukturen, sonst geht das voll in die Hose. Das heisst, der tägliche "Trott" muss bei allen Mitreisenden in etwa in gleichen Takt schlagen. Ich vermute, dass seitens von Tommy und seiner Frau hier die Fehler liegen. Aber um das final beurteilen zu können, wissen wir zu wenig. Wir waren zwei Jahre lang zu dritt in einem Kastenwagen unterwegs - bis unser Sohn unbedingt sein eigenes Bett wollte und wir etwas mehr Platz brauchten, da unser Reiseverhalten sich verändert hatte. Zu fünft im Kawa ist sehr gewagt- wohin mit all dem Gepäck? Wir haben knapp 10Tkm im Alkoven zurückgelegt und vermissen bis auf die Wendigkeit und die 150PS nichts von unserem Kastenwagen - 3 Wochen Costa Brava, 1 Woche Wattenmeer, 3 Wochen Borkum - das wäre im Kawa für uns nicht so erholsam möglich gewesen, wie im Alkoven. Hier mal eine Auswahl vom Gepäck unseres 5-jährigen in der Heckgarage und auf dem Raddträger: Penny Board, Trickboard, Stunt Scooter, City Scooter, Mountainbike, Inliner, Diverse Flugdrachen, Schlauchboot, Schaufeln, Schnorchelausrüstung (seit er das Seepferdchen hat, ist Schnorcheln im Meer super angesagt), 2 Fußbälle, Federball Spiel, Wave Board.... Auf der Waage hatten wir mit allem drum uns dran knapp 3.400kg - super. Also - denkt nicht nur an die Personen, sondern auch an das Gepäck Huhu, in der Tat ist das Gepäck ein wichtiger Punkt. Wir sind im Kawa mit 4 Personen, davon 2 Kinder, eines schon fast in Erwachsenengröße (1,50m). Wir haben schon über einen Anhänger oder eine Box auf Anhängerkupplung nachgedacht. Bis jetzt scheuen wir das. Was immer dabei ist: ein Wurfzelt, damit 2 Personen schnell mal außerhalb schlafen können. Der Urlaub muß halt zum Reisemobil passen. 3Wochen mit jedem Tag Stellungswechsel wäre mir auch zuviel Geräume im Kawa. Grüsse Espumas Schade, dass sich der TE nicht mehr meldet. :( Auf einer privaten Webseite habe ich eine Übersicht familienfreundlicher Kastenwagen mit mind. 4 Sitz- und Schlafplätzen gefunden: --> Link Die Links funktionieren teilweise nicht, ich habe sie korrigiert für Clever Van Vario Kids 600 --> Link und Adria Twin 600 SPT Family --> Link
...das ist dem Serverumzug vom gestrigen Tage geschuldet. Da sind uns paar / abhanden gekommen. Inzwischen aber wieder vorhanden. Ich vermute, der Thread Ersteller war mit einem Clever Maxi Kids unterwegs. Den Wagen gibt es ab Werk mit fünf Sitzplätzen und fünf Schlafplätzen. Allerdings schrumpft der Küchenblock bspw. ungemein. So hat man bspw. nur noch einen Gasbrenner! Nachstehend zwei Bilder davon. Insgesamt aber ein schöner Wagen. Ansonsten sind wir auch zu viert unterwegs und es gibt nichts Schöneres. Ich tätige hier mal eine gewagte These: Für uns ist Kastenwagen eine Art Erweiterung des Backpackings, mit ein bissel mehr Zeug und mehr Personen. Man ist viel unterwegs und nicht nur an einer Stelle. Das ist ja auch der Vorteil eines Kastenwagens, eben nicht für eine Zeit X zu stehen, sondern wirklich zu reisen und wirklich nahezu überall hin zu kommen und parken zu können. Das Leben muss sich aber insgesamt draußen abspielen. Wenn man nur im Fahrzeug hockt, dann geht man sich schnell auf den Zwirn. Wir finden Kastenwagen schlichtweg perfekt für Familien, die eben wirklich mobil sein wollen. Und unseren Kindern macht es einen höllischen Spaß zu kraxeln, viele Strände zu sehen oder jeden Tag in einem anderen Gebirgsbach zu baden. Bei uns ist täglich die Frage zu hören: wann gehts wieder los. --> Link --> Link Mist! Das war dann wohl ein teurer Spaß. :eek:
Ah, das ist Deine Webseite, sehr informativ! :ja: Deine "gewagte These" finde ich gar nicht so gewagt, sondern sehr schlüssig, gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist. Es zeigt, dass es an der Einstellung der Mitfahrenden liegt. Für den TE und seine Familie ist, wenn auch unterbewusst, der Kastenwagen eine Art "Abstieg" vom Alkoven. Das ist der Fehler, die Leute sehen nicht die Chancen, die der Kastenwagen bietet. Aber wie schon gesagt, wir wissen zu wenig vom TE, seinen Kindern und seiner Art zu reisen. ...ich halte allerdings auch die These für gewagt, dass man nur mit dem Kastenwagen Städtetrips und jeden-Tag-woanders-Reisen geniessen kann. Das machen wir nämlich auch, und zwar mit einem über 5 Tonnen schweren 7-m-Mobil (ohne Heckbühne, mit > 8 m). Auch das ist eine Frage der Einstellung, mir bricht halt nicht gleich der Angstschweiss aus, wenn ich mit unserem Bomber in die Stadt oder auf einen Feldweg fahre. Und ich weiss, dass ich auch mit 90-100 km/h ans Ziel komme, und auch noch wesentlich entspannter und sicherer als viele 'tieffliegende Blechdosen' :) Für mehr als 2 (vielleicht 3) Personen ist ein Kawa halt ein Schönwetterfahrzeug. Die vielgepriesene Flexibilität sehe ich da gar nicht, weil eben längere Aufenthalte an einem Ort ohne ausufernde Aussenanlagen (Vorzelt etc.) bei Regentagen schnell zum Familiendrama werden. Es wird somit eine Form des Campingurlaubes für Familien quasi ausgeschlossen. Ein 'ausgewachsenes' Womo bietet einer Familie alle Möglichkeiten, ein Kawa schränkt bei mehr als zwei Nasen eher ein, als dass er befreit. Genau das hat der TE feststellen müssen. Ich hoffe, er findet eine nicht allzu teure Lösung. Den Vorschlag mit dem kleinen Wohnwagen find ich z. B. gut. bis denn, Uwe
Endlich mal einer, der mich versteht...... :mrgreen: Aber es ist tatsächlich so. Ich bin sicher, dass die Frage ob man sich in einem Womo wohl fühlt oder nicht, entscheidend davon abhängt, wo man sozusagen "her kommt". Wer das Reisen im Bus/Kawa als eine (sehr) komfortable Weiterführung des Backpackings sieht, der wird damit sicher mehr als glücklich werden und jede Minute in der Büchse genießen und nichts vermissen. Ganz anders sieht es aus, wenn man z.B. vom Wohnwagen "kommt". Dieser führt i.d.R. zu einer ganz anderen Form von Camping Urlaub, bei der das "Wohnen" im Vordergrund steht. Beim Thema selbst, bzw. bei der Fragestellung "zu fünft im Kawa ?" hat sich der TO ja offensichtlich nach seinem ersten Beitrag schon wieder ausgeklinkt..... Aber da die Fragestellung ja von allgemeinem Interesse ist, macht es durchaus Sinn, dass man weiter Meinungen austauscht. Ich zähle mich dabei zu der Gruppe, die die angesteuerten Ziele als ganz entscheidend ansieht, ob das zu fünft klappen kann oder nicht. Wenn ich mich im Süden vorwiegend draußen aufhalten kann, und Teile der Besatzung womöglich noch in Zelten ausquartiert werden, ist das völlig O.K. Bin ich jedoch witterungsbedingt gezwungen, die meisten Aktivitäten ins Womo zu verlagern, könnte es zu Grenzerfahrungen innerhalb der Familie führen.... ;D Gruß Roman Nach einem uralten Kastenwagen ganz am Anfang war klar, ein Alkoven soll es sein. Platz ist alles. Mit dem 5,5m Alkoven und vier Erwachsenen 2 Wochen Schottland ging es gut. Meistens auf CP, Duschen wäre sonst schwierig geworden. Außerdem die ganze Zeit auf Achse, also das Womo nur als Schlafplatz und zum Essen. Jetzt mit 6,7m ist natürlich mehr Platz. Trotzdem wäre es mir schon bei 2 Personen und längerer Zeit nur drin vermutlich zu eng. Mit den erlaubten 6 Personen (wäre aber zu schwer) liefe das auch nur als Transporter. Schon das Essen ginge nicht mehr gescheit, und mit allen drin könnte das klaustrophobische Gefühle auslösen. Zu fünft im Kastenwagen sollte man ihn nur als Transporter ansehen und sofort am Platz alles aufreissen und draußen leben. Dann dürfte es gehen. Evt. hilft eine Markise oder ein Vorzelt zur trockenen Erweiterung des Wohnraums ? RK
Ja unsere Seite, allerdings noch im Aufbau. Es liegt irgendwie immer an der Einstellung der Mitfahrenden. Es liegt aber auch immer irgendwie an der Erwartungshaltung. Im Kastenwagen muss man zwingend seine persönlichen Bedürfnisse etwas runter schrauben. Es ist halt kein Apartment mit 150m² und Pool. Dafür sehe ich aber auch mehr als Terrasse und Pool und fußläufige Umgebung. Wenn man ein Freund des Individualtourismus ist, dann ist der Kastenwagen aus meiner Sicht mit das Non Plus Ultra. Da gehen halt auch enge Gassen, enge Pässe und diverse Feldwege, die ich mit weißer Ware nicht mehr befahren würde wollen oder können. Nicht umsonst sind so viele nur mit 30l Rucksack und Kamera in der Welt unterwegs. Mit Familie eben nicht mehr machbar. Wäre mein Plan drei / vier Wochen unterwegs zu sein, davon aber immer eine Woche auf einem anderen Campingplatz mit Animationsprogram, dann würde ich mir auch einen Wohnwagen oder großes Wohnmobil zulegen. Das ist aber wiederum nicht unsere Welt. Da ticken die Leute eben verschieden.
Mit gewagt war nicht gemeint, das es mit größeren Mobilien nicht möglich ist Städtetrips und jeden-Tag-woanders-Reisen zu genießen. Es ist aber unbestreitbar, das man mit einem Kastenwagen schlichtweg flexibler und unproblematischer unterwegs ist. Schon bei der Parkplatzsuche! Ich wohne mitten in der Großstadt und ein Kastenwagen kann ich hier immer und überall und jederzeit parken. Eben wie jeder Handwerker. Bei einem großen Mobil hätte ich so meine Problemchen. Und zu schnell sollte man auch mit dem Kastenwagen nicht unterwegs sein, es ist aber schön eine Reisegeschwindigkeit von 130-140 km/h (Autobahn) in Deutschland haben zu können. Im Ausland ist man ja ja sowieso beschränkter. Regentage waren bei uns noch nie ein Drama, es gibt nur falsche Kleidung... und wenn man wirklich nur auf dem Campingplatz stehen will, spricht nichts gegen ein Vorzelt. Ein solcher Urlaub ist nicht ausgeschlossen. Bei Wohnwagen steht zudem auch zu nahezu 80% ein Zelt vor der Türe. Wir sind zu viert unterwegs und das ist überhaupt kein Problem. Aber wie gesagt, das sind alles Dinge, die im Auge des Betrachters liegen und jeder mit sich selber ausmachen muss. Zum Glück gibt es eben verschiedene Wahrheite und Fahrzeuge in jedem Format und jeden Urlaubstyp.
;) Du hast völlig recht, es ist immer eine Frage woher man kommt. Wenn ich aus einer 150m² Wohnung auf einmal auf 30m² muss, dann ist das wahrscheinlich zunächst ein ähnliches Dilemma. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber auch daran. Bei uns steht nicht das Wohnen im Vordergrund, sondern das Erleben und das Abenteuer. Wir fahren lieber jeden Tag etwas und kraxeln zu einer Burgruine hoch oder hauen uns an einen einsamen Gebirgsbach und genießen den Käse, den wir beim letzten Stellplatz auf dem Bauernhof erworben haben. Die Etappen müssen kurz sein, das Programm sollte Spaß machen und es muss immer irgendwas für die Kinder dabei sein. Sicher bleiben wir auch schon mal zwei / drei Tage auf einem Campingplatz am Meer, aber dann haben bei uns wieder alle Hummeln im Hintern. Unser Leben spielt sich dabei eigentlich durchweg draußen vor dem Wagen ab. Bei Schlechtwetter auch drinnen, aber Grenzerfahrungen hatten wir noch nicht. Dabei haben wir diesen Sommer gerade neun Tage Regenwetter an Nord-/Ostsee hinter uns. Es gilt Trockenphasen zu nutzen. ;)
Die Länge spielt sicher eine Rolle, egal oben Kasten oder Weißware. Wobei ein Alkoven bei gleicher Länge wesentlich mehr Platz bietet. Bei der Breite hat der Kastenwagen (außen) sicher einen Vorteil. Ducato: 205cm Breite zu (bei mir) 230cm Alkoven. Jeweils noch die Spiegel dazu ? D.h. 25cm mehr Breite. Ob das jetzt soviel bringt ? Feldwege mit Löchern sind sicher für einen Aufbau nicht besonders gut, da ist in jedem Fall eine Stärke. Und beim Hecküberhang sowieso.
Auch hier ist die Länge entscheidend. Wenn ich mit einem 8m Womo daherkomme, ist es sicher schwieriger. Aber es gibt immer noch kürzere Womos und auch längere Kastenwagen. Auch hier bringt die Breite etwas, wenn die Lücken eng sind. Aber überall und jederzeit parken ist höchstens mit einem kurzen Kastenwagen möglich, über 5m wird es immer schwieriger. Und bei vielen Parklücken komme ich schon aus dem PKW (Breite über Spiegel 208cm) kaum noch heraus ohne Verrenkungen. Und an anderen muß ich vorbeifahren, weil selbst der (nicht so lange) Kombi nicht reinpaßt.
Wenn man sie denn fahren kann. Sei es wegen Verboten oder einfach wegen zu viel Verkehr. RK Als wir den Clever Flex 636 maxi lang, maxi hoch bestellt haben, gab es ein solches Fahrzeug nirgends zu sehen und probe zu fahren. Wir haben das Fahrzeug aus dem Prospekt heraus gekauft. Es hat in der Theorie alle Vorteile, die ein Wohnmobil nur irgend haben kann, in sich vereint: 1. als geschlossener Stahlkasten so robust und sicher wie ein Panzer 2. Nie wieder Dichtigkeitsprobleme! 3. Fast so groß wie ein Alkoven,5 Schlafplätze ohne Umbau 4. so handlich und wendig wie ein PKW (mindestens aber wie ein VW-Bus) 5. So unauffällig wie ein DHL-Transporter, überall kann man sich mal hinstellen. 6. So sparsam (fast) wie ein Golf Diesel (Wir träumten von 7 Litern)wegen des geringeresn Lufwiederstandes 7. Mit seinen 150PS so schnell wie ein PKW Soweit die Theorie! Leider hat dann die Realität anders ausgesehen. Wir geben zu,wir haben uns geirrt und einen Fehler gemacht! Da die Kinder noch klein sind, 3, 6 und 9Jahre, haben wir gedacht, es klappt. Leider haben wir mit Zitronen gehandelt. Ich möchte einfach unsere Erfahrungen weitergeben, dazu sind doch Foren da, damit man vielleicht auch mal das eine oder andere dazulernt oder einfach seinen Horizont erweitert. Vielleicht können wir dem ein oder anderen bei seinen zukünfigen Entscheidungen etwas weiterhelfen. Moin Moin, Ich find es gut das Du Deine Erfahrungen hier postest. Familienurlaub ist eben nie "leicht", irgendwer ist immer schlecht drauf. Und Rückzugsorte sind halt bei Schlechtwetter im Fahrzeug begrenzt. Ich habe es immer genossen meine Kinder zum spielen einfach mal in den Alkoven zu "sperren"! Zumindest bei den Punkten Wendigkeit und Verbrauch war das aber auch arg optimistisch. Natürlich ist so ein Kasten mit L3 und H3 nicht so kompakt wie ein VW-Bus, der ja schliesslich nur 5 Meter lang und knapp 2 m hoch ist. Stell die beiden mal nebeneinander! Und einen Verbrauch von 7 Litern bekommt man schon beim VW-Bus nur mit leichtem Gasfuss hin. Das schafft der große Kasten vielleicht bei konstant Tempo 80 ohne Beladung... Der Rest ist, wie oben schon öfter erwähnt, eher ein zwischenmenschliches Problem. Wobei Familien mit Kawa-tauglichem Harmoniefaktor wahrscheinlich sehr dünn gesät sind :D bei uns würde das auf keinen Fall klappen. Gut, dass Du das hier auch mal deutlich sagst. Es fragen immer mal wieder Einsteiger mit Sternchen in den Augen, ob sie mit 12 Personen in nem Kangoo mit Matratze und Spirituskocher 4 Wochen bei Schlechtwetter zurechtkommen würden (ok, ist jetzt leicht übertrieben :D ), vielleicht bringt Dein Beitrag diese Leute dazu, einmal mehr nachzudenken. Oder es zumindest erstmal im Leihmobil auszuprobieren. bis denn, Uwe
Genau, dazu sind Foren da. Man gibt eigene Erfahrungen weiter, aber man profitiert auch von den Erfahrungen, die andere User gemacht haben. Wenn Du hier vorher gefragt hättest, hätte Dir niemand geraten, dass Dein "Projekt" funktionieren wird. Wir hätten gesagt, es kann funktionieren, da es einige Beispiele gibt, wo es funktioniert. Aber um ganz sicher zu sein, hätten wir geraten, erst mal so ein Fahrzeug zu mieten und für ein oder zwei Wochen Erfahrungen zu sammeln. Die Kosten dafür wären überschaubar gewesen. Nach meiner Einschätzung sind Eure Kinder möglicherweise etwas jung für diese Art Urlaub zu machen. Es kann durchaus sein, dass es in ein oder zwei Jahren besser aussieht.
Na ja, unsere sind 4, 6 und 9, und die Art von Urlaub mögen sie schon. Allerdings in einem etwas geräumigeren Fahrzeug. Wobei wir einen Familien-Kawa noch nicht ausprobiert haben. Ich fürchte aber, bei 5 anwesenden Personen im Fahrzeug braucht man dann schon eine ausgefeilte Choreografie, wenn nur mal jemand aufs Klo muss, während gekocht wird :D bis denn, Uwe
Jepp, zunächst mal müssen alle auf's Klo und erst dann wird gekocht! :D :lach:
was willst du denn aufn Klo wenn du noch gar nichts gegessen hast? :D
Platz machen für Neues :D Hallo, toll das hier jemand seine Meinung kundtut. :lol: :lol: Zu 99 % hat doch jeder immer das Beste. (WOMO, Haus, studierende Kinder, Frau etc) Nachdem ich allein fahren mußte, habe ich unseren Flair (8,60m) verkauft. Ich hätte liebend gern einen Kastenwagen in Zahlung genommen. Nachdem ich mir diese im Expocamp angesehen habe, war ich nicht mehr davon überzeugt. In Zahlung genommen habe ich ein 7m Mobil und bin räumlich sehr zufrieden solange ich allein bin. Kriterien die heute für mich wichtig sind, sind separate Dusche und große Garage und Platz. Als es noch einen Kaiser gab, bin ich mit meiner Frau im T2 glücklich gewesen. Liegefläche exakt 116cm B, aber hoch ! Wir sind aber jung verliebt und gelenkig nur sporadisch auf Kurzreisen gewesen. Gruß Lauterberger :) Danke, Tommy für Deinen Erfahrungsbericht. Vielleicht hilft es ja dem Nächsten, der dieselbe Idee hat. In unserem Kawa können nur 4 Personen mitfahren, es hat ein kuscheliges Heckbett und ein Notbett kann aufgebaut werden. Wir haben einmal zu dritt + Hund darin genächtigt und das war schon etwas eng. Unsere Jungs fahren inzwischen lieber allein un den Urlaub bzw. würden prima mit einem Zelt zurecht kommen. Vielleicht findest Du ja doch noch Freude an Deinem Fahrzeug indem Du einen Teil der Familie in ein Zelt auslagerst wenn Ihr mal länger als nur einen Tag an einem Ort bleibt. Die 5 Betten können immer noch ausgesprochen praktisch bei Kurztrips wie zum Beispiel Besuchen bei Freunden sein. Man muss nicht auf die Getränkewahl und -menge achten und wer müde ist geht schon mal schlafen. Gleichzeitig ist man keine Last für seine Gastgeber.
Hier wird immer mal wieder die Hoffnung geäußert, dass der TO doch evtl. noch "die Kurve" kriegt. Vielleicht kann er hier etwas für Klarheit sorgen, da ich bisher davon ausging, dass der Kawa bereits nicht mehr in seinem Besitz ist.......? Dann muss man nämlich nicht noch viel Überzeugungsarbeit leisten..... :wink: Gruß Roman Der Kastenwagen ist noch in unserem Besitz,versuche ihn im Moment loszuwerden, die Frau will vom Campen nichts mehr wissen und will nicht mehr mitfahren,wenn ich nochmal fahre,dann mit den zwei Jungs alleine,leider. Aber selbst zu dritt ist es noch eng und man stößt sich immer wieder irgendwo an oder muß sich aneinander vorbeiquetschen. Ein Verkauf zu einem vernünfigen Preis ist im Moment schwierig, obwohl die Händler ja immer sagen,die Kastenwagenproduktion wäre auf ein Jahr ausverkauft. Ich glaube,das eben die allermeisten Familien schlauer sind als ich und einfach mehr Verstand in der Birne haben.
Das arme Kind hat so garnichts zum Spielen. Ihr seid aber auch streng mit Eurem Thronfolger, Volker :roll:
Hallo, schade, das die Frau nicht mehr will. Aber vielleicht kannst Du ein Womo mieten mit Betten die nicht umgebaut werden müssen, eine Dusche die man als Dusche bezeichnen kann, dazu eine Winkelküche da kommt ihr aneinander vorbei. Es könnte dann sein, dass sie sich es noch einmal überlegt. |
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