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Erfahrungen zu Retarder / Wirbelstrombremse von Kloft o.a.


arueckle am 23 Jul 2006 18:30:37

Hallo ins Forum!
Wir wollen uns eine Retarder-Bremse (Wirbelstrombremse) von Kloft einbauen lassen.
Hat hierzu schon jemand Erfahrungen gesammelt?
Die Bremsen unseres Wohnmobils bei der letzten Passfahrt haben nicht gerade einen vertrauenserweckenden Eindruck gemacht.
Vorab vielen Dank und viele
Achim

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die-eilerts am 23 Jul 2006 19:57:17

Äh, hallo Achim,
mal zurückgefragt...
Was ist eine Wirbelstrombremse? Lese davon zum ersten mal.

spleiss53 am 23 Jul 2006 20:27:03

arueckle hat geschrieben:Wir wollen uns eine Retarder-Bremse (Wirbelstrombremse) von Kloft einbauen lassen.
Hat hierzu schon jemand Erfahrungen gesammelt?


.. wenn du die Möglichkeit hast, dann tu es. Es ist zur Zeit das Beste, was die Technik zum bremsen für große Fahrzeuge bietet. Es erfolgt keinerlei Abrieb über die Bremsen.
Über einen Hebel, gleich einem Blinkergeber, wird, über mehrere Stufen ein kontinuierlicher - konstanter Bremsvorgang einegeleitet.
(Fahre ab und zu einen Omnibus - der dieses System hat)

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Ralf... am 23 Jul 2006 20:38:43

Was ist eine Wirbelstrombremse?



--> Link

NicoSchott am 23 Jul 2006 20:51:25

auf jeden Fall empfehlenswert. Ich fahre seit 3,5 Jahren damit und bisher kein Problem.
Liebe aus Luxemburg.
Nico

die-eilerts am 23 Jul 2006 21:12:00

Dank dir Ralf,
hätt ich ja auch mal selber drauf kommen können. :oops:

RaiWo am 24 Jul 2006 11:06:25

Hai!
Einwandfreies Teil. Im Gegensatz zur Telma tatsächlich wartungsfrei. Telma muß in gewissen Abständen geschmiert werden.
Nimm aber dann noch den Brems-o-mat dazu. Der hält bergab die eingestellte Geschwindigkeit automatisch konstant.
CU
Wolf

arueckle am 24 Jul 2006 12:23:12

Danke...
Ich werde hier in absehbarer Zeit einen kleinen Erfahrungsbericht eintragen.
Viele Achim

arueckle am 31 Jul 2006 18:08:19

Hallo,
so seit vergangenen Freitag haben wir die KLOFT Retarder PK im Wohnmobil eingebaut.
Der Einbauort ist in etwa auf halber Strecke zwischen Getriebe und Hinterachsdifferential eingebaut.
Einbauzeit ca. 5 Stunden. TÜV-Abnahme noch am selben Tag vor Ort.
Hat also alles prima geklappt.

Ggf. störend könnte sich der Einbauort erweisen, da der Retarder recht groß und etwa ähnlich tief hängt wie das Hinterachsdifferential. Ich denke, dass ein Rampe oder ähnliches zu einem Problem werden könnte und hoffe, dies mit der Luftfederung an der Hinterachse ausgleichen zu können.

Fahrbericht:
Auf der Fahrt zurück von Limburg / Lahn nach Solingen waren 4 größere Gefällstrecken inkl. einer starken Gefällstrecke zurückzulegen. Hier hat sich die Retarderbremse bereits sehr positiv bemerkbar gemacht.
Die starke Gefällstrecke musste vor Einbau so befahren werden, dass der zweite Gang eingelegt war und auf einer Strecke von 2 km ständig die Fußbremse betätigt werden musste um nicht schneller als die vorgeschriebenen 30 (ich gebe zu 40 gefahren) km zu werden. Mit der Retarderbremse musste ich nicht ein einziges Mal auf die Bremse drücken.

Genial ist die Funktion, dass bei betätigter Retarder die Bremslichter leuchten. Weiter ist die Gasannahme verhindert sodass nicht versehentlich gebremst (Retarder) und Gas gegeben werden kann.
Das Steuergerät des Retarders reagiert ebenfalls auf das ABS sodass bei gleichzeitig gedrückter Bremse und aktivierendem ABS auch der Retarder ausschaltet.

Leider war der Einbau nicht ganz billig...

Auch wenn ich den Umstand berücksichtige, dass mit dem Retarder auch ganz normale Bremsvorgänge wie heranfahren an eine Ampel u.ä. getätigt werden können und sich damit der Verschleiß von Bremsbelägen deutlich reduziert, werden wir wohl einige 100.000 Kilometer fahren müssen, damit sich die Investition lohnt.

Bei Bergabfahrten im Gebirge ist aber in jedem Fall ein weit besseres Gefühl und Sicherheitsgewinn festzustellen. Insbesondere meine Frau ist nun sehr erleichtert.
Das serienmäßige Bremssystem ist bei solchen Fahrten mehr als überfordert.
Unsere erste Passfahrt nach Meran (war glaub ich der Reschenpass) hat uns in Meran noch am selben Tag zum Iveco-Händler zur Bremsbelagskontrolle und anschließendem Wechsel geführt.

So - wie versprochen - ein kleiner Bericht.
Wer weiter gehendes Interesse hat - ich beantworte gerne alle Fragen.

Viele Achim

achimHH am 31 Jul 2006 22:45:37

Hallo Achim.

Du darfst gern berichten,
was der Spaß denn nun komplett gekostet hat. ;-)

Auch interessant wäre, wie schwer ist Dein Fahrzeug,
wenn Du damit unterwegs bist.

auf wechem Fahrgestell ist Dein M-Liner....

vom achim

NaviGer am 31 Jul 2006 23:41:56

Hallo arueckle,

NACH Meran über den Reschen? Da hat die Bremse doch noch genügend Zeit, um zwischendurch abzukühlen.

VON Meran über den Reschen nach Landeck wirst Du den Retarder noch begrüssen. Der kann dann ganz schön Geld sparen.
Meine Frau meinte auch, dass man den Reschen wie mit einem PKW runterfahren kann. Folge: Neue Beläge und (zur Sicherheit) neue Scheiben.

arueckle am 01 Aug 2006 12:18:28

achimHH hat geschrieben:Hallo Achim.

Du darfst gern berichten,
was der Spaß denn nun komplett gekostet hat. ;-)

Auch interessant wäre, wie schwer ist Dein Fahrzeug,
wenn Du damit unterwegs bist.

auf wechem Fahrgestell ist Dein M-Liner....

vom achim


Hallo Achim,
wir wiegen urlaubsfertig exakt 6.150 kg.
Das Fahrzeug ist für 6.500 kg zugelassen - hätten also durchaus vom Gewicht noch Luft, nur eben die Bremsen machen einen wenig vertrauenserweckenden Eindruck...

Was ich noch recht interessant fand, waren die Hinweise bei KLOFT, dass sehr, sehr viele Nachrüstungen bei Kranken- und Rettungswagen der Feuerwehren sind.

Viele Achim

achimHH am 01 Aug 2006 12:49:57

Hallo Achim,

Feuerwehr, Krankenwagen,
klar, die haben ja auch Kohle ohne Ende !
müssen die Besteller ja auch selbst nicht bezahlen....

und bei den Krankenwagen ist es auch klar......
die sollten ja möglichst weich abbremsen, so das
die Verletzten geschont werden...... ;-)

Bezahlen ?
nu sag schon was es gekostet hat .... :haendereib:

und was für ein Fahrgestell?

vom achim

arueckle am 01 Aug 2006 16:15:06

Hallo Achim
Deine Frage nach dem Fahrgestell?
Iveco 65C15 (max. GesGew. 6500 kg)
Viele
Achim

spleiss53 am 01 Aug 2006 16:36:39

achimHH hat geschrieben:nu sag schon was es gekostet hat .... :haendereib:


@achimHH.......arueckle lässt uns ganz schön zappeln :!: findest du nicht :?:

achimHH am 02 Aug 2006 00:05:20

hallo....

naja auf jedenfall ist ein Retarder eine tolle Sache,
viel Spaß damit.... :daumen2:

zum Bremsen oder Gefällstrecken möchte ich aber noch etwas loswerden, was ich vor vielen Jahren einmal von einem ganz alten Mann gelernt habe.
Dieser alte Mann, war Fernfahrer und der hat mir jungen Spund das fahren mit seinem Heiligtum , dem 38t LKW beigebracht.....

"Bergab fährt man nur so schnell, wie man diese Strecke auch Bergauf fähren kann ! "

wenn man diese Regel beherzigt,
dann kommt man auch heil unten an . ;-)

gruß vom achim

arueckle am 02 Aug 2006 11:33:14

Hallo Achim,
das ist schon richtig - hab' ich in der Fahrschule auch gelernt.
Das Problem ist nur, dass ich dann die Zeit die ich bergauf verloren habe bergab nicht wieder einholen kann :D :D

War natürlich nicht ganz ernst gemeint.

Wir fahren in zwei Wochen nach Schottland und dort soll es ja auch recht bergig sein?!?
Nochmals Danke für Eure HInweise und Tipps und Fragen und, und, und

Achim

Manne FFB am 06 Sep 2008 18:39:07

Hallo Achim

"Bergab fährt man nur so schnell, wie man diese Strecke auch Bergauf fähren kann ! "

Das stimmt so nicht mehr. Heute sind die Fahrzeuge viel stärker,
fahren die Berge einiges schneller hoch , die Bremsanlagen aber
sind für die Womogewichte nicht ausgelegt.
Früher hieß es : mit dem gleichen Gang wie bergauf auch runter.
Aber die heutigen Turbomotoren erbringen kaum Bremsleistung.
Bin in Norwegen Pässe zum Teil mit dem 1. Gang runter , selbst da
beschleunigte das Fz. noch. Werde auch einen Retarder nachrüsten.
Finde es erstaunlich dass das KBA unsere Fz. so abnehmen.
Glaube die machen keine Bremsfahrten in den Bergen.
(Der Käufer wird schon selbst nachrüsten.)
Kloft Retarder für Iveco 60C17 mit Bremsomat 3400 €
mit Einbau.
Schönes WE , Manne

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