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Liebe Wohnmobilfreunde Nachdem in den letzten Tagen einiges an Zubehör unser Wohnmobil optimiert hat, fehlt mir nun noch eine vernünftige Lösung zum Anschluss unseres externen Gasgrills. Verbaut ist inzwischen eine 11kg Tankgasflasche von der aus ein Gasanschluss ins Wohnmobil führt. Ideal wäre nun eine Gassteckdose, doch bevor ich da (kommenden Sommer) dran gehe, möchte ich einen Abzweig, unmittelbar hinter der Gasflasche schaffen. Da ich niemand bin der lange fackelt (schwieriges Wortspiel im Zusammenhang mit Gas), habe ich direkt mal einen 10 Meter Schlauch gekauft, da die Gasflasche auf der Rückseite des Wohnmobils steht. Gasflasche, Leitung ins Innere, wie auch der neue Schlauch haben eine Stärke von 3/8 Zoll, der Gasgrill hat jedoch 1/4 Zoll. Ich habe verschiedene Adapter zusammengesucht und auch eine Schnellkupplung gefunden. Eben wollte ich schon wieder einkaufen, etwas beunruhigte mich jedoch. Inzwischen weiss ich auch was: Ich bin mir nicht zu 100% sicher ob das alles so hinhaut und auch ausreichend sicher ist. Daher folgende Fragen: - Was muss ich neben Gas-Dichtmasse, Gas-Druckspray (zur Kontrolle) und den richtigen Anschlüssen beachten? - Druck: muss ich einen Druckminderer einbauen? - Gasprüfung:bekomme ich die noch einmal wenn ich das selbst mit Adaptern zusammenbaue? - Die Idee ist, den jetzigen Anschluss mit einem T-Schraubstück zu unterbrechen und damit das Wohnmobil wieder mit der Gasflasche zu verbinden. An den neuen Anschluss soll ein Absperrventil und dahinter die Schnellkupplung (IBEDA Schnellkupplung DKD mit autom. Gassperre und IBEDA Kupplungsstift N4). Daran der 3/8 Zoll 10 Meter Schlauch, gefolgt von einem 3/8" auf 1/4" Reduzierstück zum Gasgrill. Darf ich das? Geht das? Soll ich hier ein Rückschlagventil verbauen und wenn ja wo, auf der Grill- oder auf Ventilseite? Ich hoffe auf zahlreiche Tips und Vorschläge. Beste Grüsse und schon jetzt vielen lieben Dank, Christoph
Hallo Christoph, sei mir bitte nicht böse, aber bei den o.a. Fragen stellen sich mir meine nicht mehr vorhandenen Haare auf! Du scheinst nicht grad viel Ahnung von Gasanlagen zu haben...... Eigentlich solltest du die Finger davon lassen, aber um dir zumindest eine Frage zu beantworten: JA, natürlich brauchst du auch für den Gasgrill einen Druckminderer, ein Anschluss DIREKT an die Flasche oder an ein T-Stück zwischen Flasche und WoMo-Druckregler kann ins Auge gehen!!! Lass es doch von einem Händler ordentlich einbauen, dann gibts auch mit der Gasprüfung kein Problem. Ist nur gut gemeint. Ich habe eine ähnliche Kombination in Betrieb. T-Stück mit Absperrventilen nach Regler. Ein Abgang nach innen und ein Abgang zum Gasgrill mit Kupplung. Wird aber vom Gastüv nicht akzeptiert (schon ausprobiert) und muß vor dem Tüv umgebaut werden. Aber von der Funktion ok. gruß mowgli Adi: Deinen Ratschlag nehme ich gerne an und bin natürlich nicht böse, möchte Deinem Ratschlag aber nicht folgen. Mir ist es wichtig die Dinge zu lernen und wenn man mit genug Sorgfalt und Informationen rangeht, dann funktioniert das ganz sicher. Oft genug habe ich zu hören bekommen, dass man gewisse Dinge besser andere Leute machen lässt. Für mich war das - wenn ich es wirklich lernen wollte - nie eine Option und ich bin damit noch nie so fest hingefallen, dass ich nicht wieder aufstehen und weiterlaufen konnte. Dennoch, vielen Dank für Deine sorgenden Worte ;D mowgli: Danke für die Info: Den Anschluss möchte ich nach dem bestehenden Druckminderer einbauen, bin mir aber nicht sicher auf welchem Druck dieser runter regelt. Mir stellt sich die Frage ob auf einen speziellen Druck (verschiedene Minderer in folge) achten muss. Du sagst der Umbau sei nicht konform für eine Gasprüfung. Wie baut der Wohnmobilprofi die Anschlüsse so, dass beispielweise eine Gassteckdose konform ist und wieder ein Siegel bekommt? LG Christoph Gasanlagen in Wohnmobilen haben entweder 30 oder 50 mbar, sollte im Gaskasten auf einem Aufkleber stehen oder auf alle Fälle auf deinem aktuell verwendeten Druckregler. ALLES Geräte müssen mit dem selben Gasdruck arbeiten können, sollte auch auf jedem Gerät stehen. Jedes Gerät muss über eine eigene separate Absperreinrichtung verfügen. Der Gasfachmann baut alles mit festen Rohren. Deshalb ist meine einfache Lösung im Gaskasten nicht tüvkonform. Regler an der Flasche, kurzer Schlauch, T-Stück. Ich habe uberall 50mbar druck. gruß mowgli T-Stücke sind m.W. eben nur in der Verrohrung zulässig mit Absperrhähnen in eindeutiger Auf / Zu -Stellung. Wenn es im Gaskasten mit Rohren gemacht wird und der neue Abzweig nach dem T-Stück nur mit der entsprechenden Schnellkupplung zu bedinen ist sollte es kein Problem sein. Aber dann fehlt kaum mehr viel zur Gas-Aussensteckdose ...... Besten Dank euch allen. Mit den Informationen komme ich schon weiter. Ich werde mal alles Fotografieren und einen Bau- und Teileplan erstellen und halte Euch gerne auf dem Laufenden. Vielleicht ist Dir damit geholfen: --> Link , einfach in die bestehende Leitung einsetzen, die Leitung hat immer Durchgang, der Anschluss geht nur aufzumachen, wenn ein Schlauch dran steckt... LG Peter
Wie schon mantishrimp geschrieben hat ist folgendes möglich. Flasche > Regler >Rohr > Abzweigventil --> Link >Rohr Lange Schläuche müssen, soweit ich weis, eine Schlauchbruchsicherung haben --> Link Da der Abzweig nach dem Regler ist, ist der Druck vorgegeben, vermutlich 30 mbar. Da muss man nichts Zusätzliches beachten. Mit diesem Abzweigventil ist der Einbau regelkonform. Der Anschluss muss eventuell ins Gasprüfbuch eingetragen werden. Dieses gelbe Gasprüfbuch gilt aber nur für und Deutsche. Christoph, Du wohnst ja in der Schweiz. Bei Euch gelten zwar die gleichen Installationsregeln SN EN 1949 wie bei uns DIN EN 1949, aber andere Überwachungsregeln --> Link Gruß Scout ich hoffe, ich stehe nie neben Euch.. Nochmals danke an Euch. Die Schneidringlösung wollte ich zuerst im kommenden Sommer machen, da ich mit dem Rohrschneider nur sehr schwer an diese Stelle komme, bzw die Verkleidung direkt hinter dem Rohr ein Schneiden mit einem Rohrschneider kaum zulässt. Ich werde nun wohl die eine Gassteckdose mit "echtem Abzweig" einbauen, also eine richtige Lösung. Dann kann Babs auch beruhigt neben uns stehen :roll: Wie gesagt, morgen mache ich Fotos und dann (bzw. nach dem Wochenende) kommt der Einbau- und Teileplan. Hallo Christoph, für knappe Platzverhältnisse kann ich dir so einen Rohrschneider empfehlen: ![]() Damit hab ich bei mir vor kurzem die Duomatic eingebaut, war auch sehr eng im Gaskasten, aber damit hat alles problemlos funktioniert! Kostet keine 10 Euro! Hey Adi, das Teil ist super :top: . Ich habe nur recht grosse Hydraulik-Rohrschneider und hatte schon ein hässlich verbogenes Gasrohr vor meinem geistigen Auge. Aber damit wird's sicher gut. Ist das solch einer (Amazon Link), oder ist der von Dir gezeigte Rohrschneider noch kleiner (und wenn ja, wo gibts Deine Version)? Christoph, das ist genau der selbe, hab meinen nur im lokalen Baumarkt gekauft für 7 Euro oder so, ging damit total easy!
Gerade weil man was lernen möchte, schaut man den Fachleuten zu und hinterfragt Tätigkeiten/Maßnahmen die man nicht versteht direkt beim Fachman. Das ist das Prinzip der Lehre/Ausbildung!! Ein Forum ist der denkbar ungeeigneste Ort was zu lernen, weil einem keiner erklärt warum so und nicht so. In einem Forum kann man kopieren und nachbauen, die Gedanken dessen, der was vorschlägt bleiben einem meistens verborgen. Das ist aber nur meine unmassgebliche Meinung als Ausbilder, Gruß Andreas Hallo Andreas Ich möchte Dir widersprechen, da ich weder nach baue, noch kopiere. Stattdessen kümmere ich mich, plane sorgfältig, nehme Informationen ein, spreche mit erfahrenen Leuten und setze danach einen Plan um. Zur Erinnerung: wir sprechen von einer Gasleitung und nicht etwa von Quantenphysik. Solange die Gasleitung vor Inbetriebnahme geprüft und für tauglich empfunden wird ist doch alles im grünen Bereich. In einem Punkt möchte ich Dir allerdings zustimmen: Es kann sein, dass ich nicht den besten Weg auf anhieb finden werde, aber sicher komme ich ans Ziel und das mit gewonnener Erfahrung für das nächste Projekt. Und wenn ich wirklich etwas falsch mache, dann bin ich gerne bereit die Suppe auszulöffeln. Folgendes kann ich mir in dem Zusammenhang nicht verkneifen und hoffe, dass danach alle Zweifel behoben sind: Inzwischen habe ich den 4. standfesten Rennwagen gebaut - und zwar nahezu komplett - von der Zelle, den Achsen, der Bremsanlage, dem Motor, der Elektronik, bis hin zur Feuerlöschanlage (wohlgemerkt, ich bin Informatiker / Programmierheini). Einzig den Lack habe ich immer andere machen lassen, da mir dafür das Talent fehlt. Wir reden von Rallyefahrzeugen mit sehr strengem Reglement, extrem kritischen Sicherheitsbestimmungen und gültiger Strassenzulassung mit sogenanntem Kraftfahrzeugpass. Da müssen jede Schraube und Schweissnaht passen. Und ja, da habe ich sehr sehr gerne, sehr sehr viel Lehrgeld bezahlt, denn jetzt weiss ich wovon ich rede und wie all das funktioniert und rate jedem der keine zwei linken Hände hat, gewissenhaft und sorgfältig arbeitet und Spass an der Arbeit hat, es genauso zu tun. Nachtrag: Ich sollte Dein Zitat kopieren, das ist super :wink:
Das ist OK, es war ja auch nur meine Meinung. Gruß Andreas Wo bekomme ich einen Rohrschneider... Tja, Werkzeughandel? Man darf das Rohr auch sägen, danach mit der Feile schön machen. Wieso fragt ein Rennwagenbauer? Das lässt doch auf handwerkliches Geschick schließen, also der Rennwagenbau. Gasdichtmasse gibt es in diesem Fall eigentlich nicht, man kann die Verbindungen vor dem Verschrauben leicht mit Armaturen- oder Gasfett bestreichen, die Abdichtung erfolgt aber metallisch. Mit ist jetzt keine echte Gewinde in Gewinde Verbindung im Wohnmobil bekannt, dafür nimmt man Hanf mit Kitt oder Teflon. Aber im Wohnmobil kenne ich nur Konusverbindungen oder Schneidringe. Hallo Christoph, dem Mutigen gehört die Welt! Wenn Du anschließend eine Gasprüfung machen lässt, wird der Prüfer deine Arbeit beurteilen. Bei falscher Ausführung nimmt der Prüfer nicht ab und kann Dir gleich sagen wie es besser geht. Wenn Du dir schon die Arbeit machen willst, mach gleich eine Außengassteckdose: --> Link Ist schnell eingebaut.
... und für die bin ich Dir dankbar, denn für genau solche Meinungen bin ich hier im Forum. Mit meinem ausgiebigen Feedback ging es mir darum die besorgten Feedbacks etwas zurückzuschrauben und den Fokus zurück auf die technischen Details zu legen.
Bitte genau hinschauen. Rohrschneider habe ich hier, jedoch nicht in der Grösse und kam nicht auf die Idee, dass es solch kleine Schneider gibt. Daher fragte ich nach DEM Rohrschneider von Adi, welcher besonders klein ist und recht stabil.
Danke für den Tip. Mit der Säge komme leider noch schlechter bei (es sei den ich kaufe dafür einen Dremel) und ich möchte ungern Späne in der Leitung wissen. Aber mal schauen...
Warum nicht? Vielleicht habe ich keine zwei linken Hände, bin aber ganz sicher nicht allwissend. Und die Frage hat sich gelohnt. Ich habe von vielen anderen sehr viele nützliche Tips bekommen :wink:
Vielen Dank für die motivierenden Worte und den Link. Die kommenden drei Wochenenden bin ich auf Achse und sobald Luft ist und alles an Teilen da sind, wird installiert und berichtet. Und übrigens: Dein Beitrag war der ursprüngliche Anstoss, überhaupt solch einen Umbau ins Auge zu fassen ;-) Sehr gute Arbeit, sehr guter Beitrag, Danke dafür! Wenn man das Rohr mit einem Mini-Rohrschneider schneiden kann, kann man das auch mit kurzen Hüben mit einer Puksäge durchsägen. Aber das muss nicht sein, mit dem Rohrschneider ist es eleganter. In meinem Internet gab es nach Eingabe von "Rohrschneider klein" sofort Beispiele handelsüblicher Rohrschneider für 3 bis 16 mm. Daher verstehe ich derartige Fragen nicht. Aber es hat eben jeder seine eigenen Methoden der Informationsgewinnung. Wie Du beim aufmerksamen durchlesen der Beiträge feststellen kannst, kam ich selbst auf die Idee und fand auch einen solchen Rohrschneider:
Wir haben scheinbar das gleiche Internet, denn ich wollte nach erfolgreicher Suche wissen, ob Adi eine noch bessere Variante kennt. Einen sonnigen Tag und liebe Grüsse :wink: |
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