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ich bin momentan als Work & Traveller in Kanada unterwegs und habe mir ein 1976 Chevyvan G30 Motorhome gekauft. Wie man sich denken kann, ist die Isolierung bei einem 40 Jahre alten (amerikanischen) Mobil bescheiden. Nun habe ich einen Job im Skigebiet, dort werden es jedes Jahr im Dezember und Januar bis zu -25 Grad.
Ich habe Zweifel, dass die alte Umluftgasheizung alle Rohre freihalten wird, sodass mir irgendwas platzen koennte.. Ich habe ueberlegt, mir einen Generator und Heizstarhler zu kaufen, um das Wohnmobil zusaetzlich zu heizen, aber das Eisproblem wird ja mit Heizstrahler nicht zu loesen sein...
Habt ihr ne Idee fuer mich?
Entschuldigt bitte, dass die Tastatur im Hostel keine Umlaute hat. ;) Liebe Gruesse aus Kanada
Erstmal müsste man wissen welche Energie dir zu Verfügung steht. Diesel, Benzin oder eventuell ein Stromanschluss ? Möglichkeiten gibt es viele. Aber gegen eine schlechte Isolierung ist das nicht einfach. Kennt du diese Luftheizungen ? --> Link
Die gibt es bis zu 8 KW. Als Energiequelle wird dein Treibstofftank angezapft.
Gruß LongJohn
Beefeater57 am 20 Nov 2016 09:49:33
Ich würde mir an Deiner stelle ein kleines Appartment nehmen,da bist Du auf der sicheren Seite.Mit den Temperaturen ist nicht zu spaßen.Ich fahre mit meinem Wohnmobil auch nicht in den Winterurlaub sondern miete eine Fewo und fahre mit dem SUV hin.
Bernd
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Stephan2703 am 20 Nov 2016 10:57:52
Ich denke auch, dass Wintercamping bei -25°C im Wohnmobil nicht zu machen ist. Schon gar nicht in einem aus den 70er Jahren. Die Kiste wird komplett einfrieren und man muss dich mit der Feuerwehr befreien. Dein Schwitzwasser wird in jedem Ritz gefrieren und eine Eisschicht bilden. Von den Wasserleitungen wollen wir gar nicht anfangen, die sollten leer sein. Das Kondesat am Heizungskamin wird dir auch diesen zufrieren. Unbedingt CO2 Warner beschaffen wenn du es riskierst.
Oder eine Überdachung organisieren, z.B. ein Carport. Die größte Kälte kommt von oben. Bei Wind wirds dann zusätzlich umgemütlich. Nee, vergiss das lieber. Such dir einen Job als Housesitter und überwintere dort. Kennst du "Wir sind Veg" ? Die sind gerade in Kanada und haben sich eine Bleibe für den Winter gesucht. Findest du bei YouTube oder Facebook. Oder hier --> Link
gespeert am 20 Nov 2016 17:10:24
Kannst Du aussen eine temporaere Isolierung anbringen? Dann ist das Womo aber u.U. nicht mehr fahrbereit. Kannst Du einen bedachten Stellplatz ertuechtigen? Also mit Brettern abschirmen, usw. Kannst Du ne Schnee oder Eismauer aussen herum hochziehen? Dann braucht die Heizung nur noch ueber 0 Grad zu heizen. Was sagen die Locals?
Bergbewohner1 am 20 Nov 2016 18:48:30
Wie kommst du auf nur 25 Grad minus, da mußt du aber in einer "warmen" Ecke sein. In dem WoMo wirst du "erfrieren", zu mal auch in Kanada die Winter länger sind wie bei uns, in welcher Ecke willst du überhaupt überwintern ? Es gibt ja auch warme Quellen, denke aber da wird kein Skigebiet sein.
Orsito am 20 Nov 2016 23:00:41
Hallo Schneehäschen, ich habe das im Winter einmal mit einem Wohnmobil (Bj 1996, MinniWinnie 24ft Alkoven) über einen Zeitraum von 14 Tagen im Norden von Quebec und Ontario gemacht. Tagestemperatur - 15°C Nachts -25°C.
Erkenntnis:
Wasserleiungen permanent eingefroren, Dauerkunde im Baumarkt um festen Brennspiritus zu kaufen (Auftauen der Wasserleitungen und der Grau und Schwarzwassertanks, einschließlich zugehöriger Ventile, Gasventile eingefroren (Fahrzeuge haben meist Gastanks, aber keine Frostschutzeinrichtung für Ventile, wie die LKW, die dort mit Gas fahren), Gas hat am Tag meist funktioniert, in der Nacht nicht. Aufbaubatterie am 4ten und 10 Tag defekt, weil nicht frostfrei verbaut). Temperatur im Fahrzeug in der Nacht bei maximal 10°Grad Celsius, in der Nacht um 0°C, trotz Dauerbetrieb der Gas-Heizung, wenn die funktioniert hat.
Fazit: Du brauchst ein Top isoliertes Fahrzeug. Du wirst an der Aussenhaut (Metall) des Fahrzeuges schlagartig festfrieren, wenn Du das in der Nacht ohne Handschuh anfasst. Du wirst auf Campingplätzen in Kanda im Winter kaum Strom, kein Wasser und keine Entsorgung bekommen, wenn Du überhaupt einen geöffneten Platz findest. Du wirst feststellen, dass es auf Campingplätzen (so sie geöffnet haben) durchaus Wohnmobile gibt. Aber rede mal mit den Leuten wie die das machen. Mit einem "normalen" Touristenmobil ist das nicht zu machen!
Ich bin fast 10 Jahre mit einem Wohnmobil, gesamt 70.000 km von Mitte März bis Ende Oktober durch Kanada gefahren. Einmal habe ich das im Februar gemacht. Daher kommen die Erfahrungswerte.
Viel Spaß bei der weiteren Planung
Orsito
thatslife am 28 Nov 2016 00:08:50
Zu spät, Schneehaeschen ist wahrscheinlich mittlerweile erfroren :cry: .
thatslife
Gast am 28 Nov 2016 12:00:58
:D :D :D
Oder Sie hat sich nen Schneehasen mit fester Hütte und ordentlich Brennholz geangelt...
;D
Pe6KO am 29 Nov 2016 11:43:04
Ich würde es auch nicht machen. Viel zu kalt...
xbmcg am 29 Nov 2016 11:59:17
In Youtube gibt es viele Tipps der Amis, wie man so was macht. Gut isolieren, Fenster dämmen, Schürze um das Fahrzeug herum aus Schnee, um die Wärme unter dem Fahrzeug zu halten, Wasserleitung, Ventile mit el. Heizkabel umwickeln und isolieren, Mittelstarke 220V / 110V Glühbirne im Staukasten Tag und Nacht brennen lassen, damit der Stauraum beheizt wird und die Leitungen nicht einfrieren, falls keine Umluftheizung dafür vorgesehen ist. Geheizt wird meist elektrisch über den Landanschluss, Gas meist nur als Backup - Lösung wegen Vermeidung von Kondenswasserbildung. Mindestens 2 - 3 unabhängige Heizsysteme sollte man haben (mehrere el. Heizlüfter für Landstrom, Gasheizung, Generator mit Diesel)
Oft haben die Winter-Plätze auch externen Gasanschluß, so dass man nicht alle paar Tage die Flaschen tauschen muss oder mit dem Tank spazieren fahren muss. Viele Decken und Styroporplatten sind passend zu plazieren. Machbar ist es aber schon.
paigeprice am 10 Jan 2017 11:24:32
Ohjee, ich würde es auch nicht machen. :?
Bergbewohner1 am 04 Mär 2017 20:03:42
Bist du nun erfroren Schneehaeschen oder lebst du noch :?:
thatslife am 05 Mär 2017 01:08:13
Die letzte Sichtung von Schneehaeschen :rofl:
thatslife
Alf95 am 24 Okt 2018 12:34:27
In welcher Ecke von Kanada bist du denn unterwegs? Bin da aufgewachsen und wir hatten oft -40 Grad im Winter. Man hört ja immer wieder, dass kleine Kinder und Obdachlose dort auf der Straße erfrieren in den kalten Monaten. Habe vor kurzem sogar noch eine Geschichte gelesen, wo ein Typ sich beide Beine amputieren lassen musste, weil er mit nassen Socken im Auto eingepennt ist.
Julia10 am 24 Okt 2018 13:34:58
Das Thema ist von Nov. 2016. Hat sich erledigt!
camp4life am 07 Jun 2020 19:57:44
auch wenn der Thread schon alt ist, ich habe selbiges vor! Möchte mit einem Pössl nach Nordamerika, allerdings soll es nicht unter 0 grad gehen, vielleicht mal für 1-2 Tage im Notfall. Wie sieht es mit der Gasversorgung in Kanada aus? oder besser auf eine dieselheizung setzten?
Trashy am 07 Jun 2020 20:08:32
Beides. Ein Backup System schadet bestimmt nicht.
kiteliner am 08 Jun 2020 09:30:36
Ich würde, wenn ich den Platz und die Möglichkeit habe, zwei verschiedene Brennstoffe wählen, also Gas und Diesel. Falls es den einen Brennstoff mal nicht gibt. Einen kleinen elektrischen Lüfter kann man sich ja auch noch hinstellen.
andwein am 08 Jun 2020 13:13:25
camp4life hat geschrieben:Möchte mit einem Pössl nach Nordamerika, allerdings soll es nicht unter 0 grad gehen, vielleicht mal für 1-2 Tage im Notfall.
Nur eine kleine Frage: Wie möchtest du deine Wetter- und Temperaturwunscheinhaltung sicherstellen? Stichwort Nord-Süd Gebirgszüge, Blizzard, Kälteeinbruch durch aktische Polarluft. Einfach mal googeln. Gruß Andreas
DigiMik am 28 Jun 2020 12:53:40
camp4life hat geschrieben:auch wenn der Thread schon alt ist, ich habe selbiges vor! Möchte mit einem Pössl nach Nordamerika, allerdings soll es nicht unter 0 grad gehen, vielleicht mal für 1-2 Tage im Notfall. Wie sieht es mit der Gasversorgung in Kanada aus? oder besser auf eine dieselheizung setzten?
Gas gibts überall, Diesel je weiter im Norden immer weniger wegen der eisigen Temperaturen. Ohne Frost kommst Du nur weit südlich der USA oder unmittelbar an der Pazifik-Küste durch. Hat seinen Grund, warum die Amis auf die Baja und südl. Texas flüchten. Wenn du genug Geld hast, bietet sich auch Florida an.
LG vom Mikesch
Trashy am 28 Jun 2020 13:10:36
camp4life hat geschrieben:auch wenn der Thread schon alt ist, ich habe selbiges vor! Möchte mit einem Pössl nach Nordamerika, allerdings soll es nicht unter 0 grad gehen, vielleicht mal für 1-2 Tage im Notfall. Wie sieht es mit der Gasversorgung in Kanada aus? oder besser auf eine dieselheizung setzten?
Ich würde mit dem Fahrzeug erst einmal im November, Dezember, Januar in Lappland "üben" bevor ich weiter überlege. Ähnliche Bedingungen bei guter Fluchtmöglichkeit.