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Hallo Thomas, Deine Nespressomaschine mit 1200 W Nennleistung wird wohl am Wechselrichter ca 100 A ziehen. Das ist keine Dauerleistung, da ja die Maschine nach kurzer Aufheizzeit dann in einen Warmhalte-Modus übergeht und dadurch dann immer nur kurzfristig diese 100 A zieht. Zusätzliche Verbraucher musst du eventuell noch dabei beachten. Allerdings haben auch die Batterien ein begrenztes Stromabgabevermögen, sodass so grosse Ströme nicht lange aufrecht erhalten werden können. Wie ist denn der 2000 W Wechselrichter abgesichert? BlueBattery beinhaltet zusätzlich alle Funktionen von BlueSolar und kann daher gleichzeitig als Solarcomputer und Battriecomputer eingesetzt werden. Danke für den Feedback zur Test-App. Eine neue Version ist bereits Unterwegs, die auch die Verbindung dann automatisch wieder aufbaut, wenn man auf die App wechselt oder das iPhone wieder aufwacht. So braucht man die Geräteauswahlseite nicht immer wieder aufrufen, um sich zu verbinden. Bei BlueBattery ist das bereits so ;) Grüsse Kai Hallo Kai, Hast recht, was die Belastung angeht. Benutze auch immer nur einen Verbraucher am Wechselrichter. Also Nespresso, Fön oder so. Hieße ja, ich könnte mir das gute Stück einbauen. Wechselrichterseitig ist eine fette Sicherung eingebaut. Hat die Größe einer Zigarettenschachtel. Müsste mal nachschauen, was genau verbaut ist. Gruß Thomas Tolles Projekt. Gefällt mir sehr gut, vor allem der winzige Controller. Der Rest ist Feinschliff der Software, wenn man die Daten erst mal hat. Und es ist ausbaufähig (mit einem 2. Halsensor und einer weiteren Schraube, sowie ein paar programmierbare Schaltausgänge mit eingebauter Schutzbeschaltung / Treibertransistoren). Das Kästchen würde zwar größer werden, man könnte aber dann jeden Solarregler / Ladequelle (z.B. Booster) überwachen und auch noch in Abhängigkeit von dem Füllstand der Batterien verschiedene Verbraucher schalten (AES, oder Warmwasser-Bereiter bzw. Tiefentladeschutz und Abschalten des WR, auch ein Überlastschutz ließe sich programmieren) Über BT könnte man das Dingens auch als Fernschalter nutzen, wenn man die Ausgänge frei programmierbar macht (z.B. mit Relaismodule für das Licht).
Die Verbindung läuft intern über verstärkte Leiterbahnen und ist daher auch bewusst sehr kurz gehalten (2,5 cm). Daher erreiche ich 400 uOhm (also 0,4 mOhm) Gesamtwiderstand zwischen den beiden Terminals. Daraus errechnet sich bei einer Dauerlast von 100 A gemäss Ohmischen Gesetzes folgende Verlustleistung: P = I^2 * R 100 A * 100 A * 0,0004 Ohm = 4 W Verlustleistung :) Diese 4 Watt werden dann über die Terminals, Kabel abgeführt. Der Spannungsabfall über die Terminals liegt dabei bei: U = I * R = 100 A * 0,0004 Ohm = 40 mV Das ist also leicht geringer als ein normaler 100 A (60 mV) Shunt aufweist. Ich denke mit den 100 A Dauerlast und 150 A Peak, sollten die meisten Fälle abgedeckt werden.
Also Fön könnte mehr Leistung haben... also nochmal genau hinschauen.
Womit wir jetzt auch den Ausdruck die Sicherung ist abgeraucht besser verstehen ;) Viel Sonne Kai Hallo Kai, ich hab einen Votronic MPP 420 Duo Digital, an dem auch ein Solar-Display angeschlossen werden kann. Wäre der für deinen Solar/Batteriecomputer geeignet? Meine Senseo zieht übrigens etwa 120 A beim Aufheizen. Danke für eine kurze Antwort von dir, klasse Projekt übrigens! Hallo Rockerbox, derzeit habe ich noch kein MPP 430 testen können (du meist doch diesen Typ, ein MPP 420 listet Votronic nicht). Der maximale Ladestrom wird hier mit 31.5 A angegeben. Mein System kann bis zu 33 A auswerten. Welchen Ladestrom siehst du denn bei dir maximal? Zu deiner Senseo interessiert mich, wie lange siehst du diesen 120 A Strom beim Aufheizen? Viel Sonne Kai
Die neueren im Kunststoffgehäuse haben den EBL-Ausgang, die alten im Alugehäuse nicht... --> Link, wenn Du 420 hast ist das der Alte, der neue ist 430... LG Peter Meine Nespresso Maschine zieht 100A für etwa 10 - 12 Sekunden zum Aufheizen, dann geht der Strom fast auf Null um dann nochmals auf etwa 50A zu kommen wenn die Pumpe arbeitet.
Danke für diese Info. Damit müsste BlueBattery zurechtkommen. Viel Sonne Kai
Ich zitiere: "Steuerausgang EBL, vorbereitet für Elektroblock mit Solarstromanzeige (Kabelsatz Art. 841158 erforderlich)", es ist kein Anschluss dafür dran, das Signal wird sicher aus der Westernbuchse, wo der Solarcomputer "S" dran kommt, abgezapft und mit dem Kabelsatz konvertiert... ob Votronic diesen noch liefern kann, nachdem es die Geräte schon über 3 Jahre nicht mehr gibt, ist fraglich! LG Peter Einen passendes Kabel mit Westernstecker zu erzeugen wäre ja machbar... Diese EBL Kabel von Votronic sind öfter anzutreffen, galten diese doch für die gesamte damalige Baureihe. Prevent führt das Teil auch noch: --> Link Viel Sonne Kai Hallo Kai, beim Victron BMV 702 ist bekannt, dass die Batteriekapazität (die verbrauchten Ah), insbesondere wenn vorwiegend kleine Ströme fließen (so um die 2A), ungenau wird. Wie sieht das bei Deinem Gerät aus? Ich denke da an 2-4 Tage trübes Wetter, d.h. auch kleinere Solarströme. Gruß Gerald
Danke. Da Du ja per HAL-Sensor das Magnetfeld misst, könnte man mit Lötzinn oder eine Stromschiene zwischen den beiden Schrauben die Stromstärke theoretisch beliebig erhöhen, solange der Sensor nicht in die Sättigung kommt. Der Wiederstand zwischen den Terminals spielt ja für die Messung keine Rolle. Ich hab schon Leiterplatten gesehen, die sich in Rauch aufgelöst haben. Auch die Schrauben können an den Kontaktstellen zur Leiterplatte mit der Zeit oxydieren (verschiedene Metalle) oder Übergangswiederstände bei der Verschraubung / Verkrimpung der Kabel, die wesentlich höhere Verlustleistungen und Temperaturen nach sich ziehen. 100A sind schon eine ordentliche Belastung.
Ja, ich baue 1.6mm dicke verlötete Kupferscheiben ein, die Leiterbahn zum Sensor sind mit 2 x 1,3 mm dickem Kupferdraht auf 5 mm Länge verstärkt. Dann kommt direkt der Sensor. Das schwächste Glied in der Kette sollte der Sensor selbst sein, dieser ist mit 200 uOhm und Dauerlast von 100 A spezifiziert, Peak
Der Sensor kann +/- 150 A Messbereich, Sättigung ist momentan bei ca. 180 A. Der Widerstand ist deswegen wichtig, damit das alles nicht zu warm wird.
Vollkommen richtig, die Kabelschuhe sollten verzinnt sein, die Auflagefläche ist die verzinnte 1.6mm Kupferscheibe, zur Verschraubung kommt M8 Messing. Hier ist es dann wichtig die richtige Montage vorzunehmen, genauso mit Sorgfalt wie beim Wechselrichter. Hier auch nicht zu fest anziehen, sonst wird das Sandwich zerquetscht, Drehmoment muss ich noch angeben. Eventuell kommt auch eine Federscheibe unter der Mutter noch zum Einsatz, da Kupfer und Zinn mit der Zeit sich Kaltverformen könnten und die mechanische Spannung dann nachlässt. Viel Sonne Kai Wieder was gelernt. Der Strom fließt also durch den Sensor-Chip. Ich dachte der ist einfach auf der oberen Seite der Leiterplatte angeordnet und misst berührungslos das Magnetfeld über der durchgehenden Leiterbahn auf der Unterseite. Aber jetzt wo Du das sagst, sehe ich das auch... ![]()
Genau so ist es. Der Trick bei dem Device ist, dass intern 2 Hall Sensoren angebracht sind, um eine differenzielle Messung des Magnetfeldes zu machen. Damit werden dann störende externe Magnetfelder besser unterdrückt (Erdmagnetfeld, benachbarte Leitungen). Das Bild zeigt einen noch rohen Zustand. Nach dem verlöten des Kupfers sieht es so aus: ![]() Oh man Kai, ich bin zutiefst beeindruckt und würde mich gerne in die Liste eintragen. Allerdings hab ich das selbe Problem wie Rockerbox. Ich hab einen MT Büttner MPPT 420, der baugleich zum Votronic ist. An diesem klemmt eine Solar-Fernanzeige. Einen EBL-Anschluß gibt es ebenfalls nicht. Wenn es dazu eine Lösung gibt, werde ich kaufen. Eine Frage hab ich noch zum Screenshot. Der Peuckert Wert ist eingegraut. Beutetet das, das man den Wert nicht ändern kann? Hallo MeisterLampe, es nicht klar, ob der MPP 420 mit dem EBL Kabel angeschlossen werden kann... ich denke ja, aber vielleicht hat ja Rockerbox inzwischen rausgefunden, ob das geht. Erwischt ;) Peukert (ja, der Kerl wurde ohne ck geschrieben) habe ich bisher fix auf 1.25 in der Firmware, das kommt aber noch in die Firmware in dem Bereich 1.00 bis 1.50 einstellbar. Viel Sonne Kai Hallo Zusammen, die ersten Geräte sind jetzt aufgebaut :) Viel Sonne Kai ![]() ich habe mich gerade in die Liste eingetragen. Ich habe aber schon einen Nasa BM1 Batteriemonitor eingebaut. Geht das dann mit beiden oder muss der BM1 abgeklemmt werden? Du kannst beide gleichzeitg nutzen und die Werte vergleichen. ;-)
Das geht problemlos mit beiden Systemen installiert. Ich betreibe zum Vergleich auch mehrere Batteriecomputer. BlueBattery wird in Serie mit deinem bisherigen Nasa Shunt geschaltet. Du solltest darauf achten, dass diese Leitungen kurz bleiben, solide mit ausreichend Querschnitt, verpressten Rohrkabelschuh ausgeführt sind. Ich lege üblicherweise ein 20 cm 16mm2 mit 2 x M8 Rohrkabelschuh bei, auf Anfrage auch gerne kürzer. Viel Sonne Kai
Prima! Den Shunt des Nasa habe ich ca.20cm vor dem Fahrzeugmassepunkt installiert. Die Bateerien sind ja gleich nebenan. BlueBattery wuerde ich dann einfach vorher einschleifen, also von dem Massekabel der Aufbaubatterie(n) zu BlueBattery dann von BlueBattery auf den NasaShunt und dann auf Masse? Ist das Richtig? Hallo Inselman, genau so kannst du das machen. Ob vor oder hinter dem Nasa Shunt sollte kein Unterschied machen. Welchen maximalen Strom peilst du denn in deinem System an? Viel Sonne Kai
Kai, wir ziehen nicht viel. Kein Wechselrichter oder Kaffeemaschine usw. Nur was im Wohnmobil drin ist plus manchmal TV. Heisst aber nicht das es so bleibt. Aber mit Sicherheit nicht mehr als 50A. Hmmm.... Kai, was denkt ihr denn, wann die Android App für BlueBattery soweit ist? Siehst Du noch eine Möglichkeit, die Spannung der Starterbatterie mit anzuzeigen? Dann nämlich würde ich sogar darüber nachdenken, den Victron BMV 702 raus zu schmeißen, Dir den inzwischen eingetroffenen BlueSolar zurück zu schicken und das Ganze auf BlueBattery umzubauen ;D Btw.: wie lang dürfte denn die Leitung vom Laderegler (EBL Ausgang) zum BlueBattery werden? Ich denke, bei mir wäre das etwas mehr als 1 m bis zu der Stelle, wo der Shunt des Victron jetzt sitzt. Hallo avm75, die BlueSolar Android-App kommt von Andreas, er ist interessiert auch das BlueBattery zu unterstützen. Noch sind wir am Anfang und die ersten Geräte sind gerade raus gekommen. Da die App Entwicklung recht viel Zeit schluckt, gehe ich mal davon aus, dass es ein paar Wochen gehen wird, sobald Andreas auch ein BlueBattery erhalten hat. Zusätzlich die Spannung der Starterbatterie zu überwachen, erfordert einen weiteren Eingang, den ich in dieser Version nicht vorgesehen habe. Das wäre also dann etwas für BlueBattery-2 :) Zur Überbrückung gäbe es einen Bluetooth Batteriewächter, den habe ich bei mir auch mal eingebaut: Stichwort "Battery-Guard Bluetooth". Die länge der EBL Leitung ist unkritisch, da dies ein stromgesteuertes Signal ist, da gehen also durchaus ein paar Meter. Die anderen 2 Leitungen (+Batt und Masse) sollten eher in der nähe zur Batterie angeschlossen werden. Dies betrifft besonders die +Batt Leitung, mit der die Spannung der Bordbatterie erfasst wird. Am besten wäre es hier eine gesonderte (gesichert mit 1 A als Leitungsschutz) Leitung zum Pluspol der Bordbatterie zu installieren. Der Anschluss direkt am Laderegler hat den Nachteil, dass die Spannung dort bei grösserem Solarladestrom, bedingt durch die vorhandene Ladesicherung, erhöht ist (bei mir sind das mit einer 15 A Sicherung ca. 0,2 V bei 5 A Solarstrom). Viel Sonne Kai
das Spielkind in mir und die damit verbundene Ungeduld lässt mich so lange nicht warten :lach: ;D : ![]() ![]() Hallo Zusammen, danke an Andreas, er hat eine neue Version 1.1.4 für Android bereit gestellt. Diese umfasst einige Fehlerbehebungen und Backup der Daten. Online zu finden unter: --> Link Viel Sonne, Kai Hallo Kai, ich hab mir die Bilder mal etwas genauer angesehen im Forum. Tolles Projekt mit dem CC2541 Board, das braucht ja ganz wenig Strom! Da auf dem Board kein anderer PIC zu sehen ist, nehme ich mal an, dass Du Deine eigene Firmware darauf brennst und den SOC mit seinen 12bit ADC direkt ansteuerst zur Messwerterfassung. Das Teil ist so winzig, das funktioniert ja mit einer 3V Knopfzelle, wenn man es läßt. Wäre ideal als Fernsteuerempfänger mit Ansteuerung von diversen Relais (z.B. Beleuchtung) und zur Messwerterfassung (8 Kanäle mit 12bit ADC / 23 GPIO Ports, 3 Timer, I2C,...). Entwickelst Du die Software mit der Texas Instruments Workbench? Womit programmierst Du denn den SOC und hast Du die BLE C++ Quellen, oder werden die Bluetooth Module als Binary eingebunden? Wie flashst Du die Firmware - Über BT OTA oder über die UART Anschlüsse drahtgebunden? Ich hatte mit vor einiger Zeit den WiPy mal angesehen um so was über WLAN zu machen, da gibt es auch die FiPy (WiFi, LoRa, SigFox, GSM, LTE) und den GPy als Python SOC mit der ganzen Funkerei bis zu 50km Reichweite und den PyTrack expansion board mit GPS Sensor. Wollte mal so eine Art GEO-Fancing damit basteln das einen stillen Alarm auslöst, wenn sich das Object einem Radius von 5 km entfernt, wenn die Anlage scharf gestellt wird. Die Controller haben ja auch einen Low-Energy Schlafmodus und auch einen Laderegler für LiPo's on Board. Das würde dann batteriegepuffert mit einer kleinen LiPo Zelle mehrere Wochen weiter funktionieren, selbst wenn die Startbatterie / Wohnraumbatterie abgeklemmt werden, wenn der Timer auf 1 Stunde oder länger gestellt ist, sollte nur die aktuelle Position ermittelt und verglichen und bei Bedarf über Funk die neue Position übermittelt werden. Weil die Funkerei die meiste Zeit aus ist, kann man die Sensoren auch nicht so einfach elektronisch aufspüren. Im Normalfall würde die LiPo von der Autobatterie über das Board erhaltungsgeladen und als Bonus spannungsmäßig überwacht werden. Ist aber noch nicht ausgegoren... Wo läßt Du denn Deine Platinen fertigen? Finde ich ganz spannend, dass man so ein Projekt hier im WoMo Forum findet. Hallo xvmcg, ja der kleine Bluetooth Chip kann eine Menge. Er hat ja auch noch 256Kb Flash on Chip, da passen eben noch die Log-Daten rein. Der ADC beherrscht einen langsameren 14-bit Modus und mit Oversampling hole ich da fast nochmal ein weiteres Bit raus ;) Das Chip habe ich auch zuerst für Knopfzellen basierende Betonfeuchte Sensoren entdeckt. Da waren dann 3 Monate aus einer CR2032 Zelle gut möglich. Hier mit BlueBattery liegt der Stromverbrauch aufgrund der externen Sensorik zwischen 1 und 2 mA. Programmiert habe ich das Chip anfänglich in C mit dem TI Bluetooth SDK. Der erforderlicher Compiler ist aber sehr teuer, die Programmierung umständlich. Daher bin ich jetzt auf eine Interpreter-Sprache für diese Anwendungen umgestiegen: BASIC :) Allerdings ist der BASIC Interpreter kein fertiges Produkt und so fällt auch hier ab und zu etwas Weiterentwicklung an (siehe meine GitHub Page). Das BASIC hat definitiv seine Grenzen, es geht aber schnell und einfach Sachen zu implementieren. Sollten die Features für BlueBattery mehr erfordern, so muss ich halt wieder auf C umsteigen. Die Hauptarbeit liegt inzwischen in der Smartphone App. Die Erstprogrammierung erfolgt mittels Hardware Debug-Interface, danach geht alles über Bluetooth weiter. Somit kann ich den Bluetooth-Core auch über Bluetooth updaten, das BASIC erneuern und letztendlich auch die BASIC BlueBattery Anwendung auch über Bluetooth erneuern... das habe ich inzwischen auch mehrfach praktiziert. Eine neue App aus dem App Store kommt üblicherweise auch mit Firmware updates daher. Zudem gibt es auch eine update Möglichkeit aus dem Internet, so kann ich schnell reagieren (ohne lange auf Apple App Store Freigabe zu warten). PCBs kommen derzeit aus Shenzen, China... das dauert leider immer recht lange, aber dafür ist es bezahlbar. Aufbau und 3D Druck des Gehäuses mache ich bei mir. Eventuell verlege ich PCB und Bestückung dann mal nach Deutschland, sofern der Bedarf es hergibt. Viel Sonne, Kai Wow, das man auf dem kleinen Teil auch noch ein Basic Interpreter zum Laufen bekommt ist super. Die C++ Programmierung der Controller ist doch recht umständlich und fehlerträchtig, deshalb hatte ich mich auch in Richtung Micropython umgesehen. Mit einem halbwegs funktionierenden Basic Interpreter kann man Prototypen viel schneller entwickeln und testen. Wenn alles funktioniert und fertig ist, kann man dann sicher den Code nach C++ portieren und so den Speicher für den Basic Interpreter wieder recyclen. Wie groß ist denn der Interpreter? Ich hatte mal zu Z80 Zeiten einen mit 3.9kb gehabt, der war aber voll in Assembler programmiert, es gab auch ein Turbo-Pascal mit 10kb unter CPM. Damals war der Speicher kostbar, man hatte ja nur maximal 64kb als Adressraum. Ich bin mal über eine Firma in Holland gestolpert, die PCB-Kleinserien fertigt, aber Preise habe ich bislang nicht angefragt. In USA gibts auch einen Hersteller, da kostet die Platine um die 10$ bei Abnahme von 5 Stück Mindestmenge. Größere Stückzahlen werden dann billiger. Aber beim Prototyping braucht man ja erst mal Kleinstmengen. Nach Bestücker-Kandidaten, die auch Kleinserien fertigen hab ich mich noch gar nicht umgesehen. Die Gehäuseherstellung ist wahrscheinlich am Ende das Teuerste, weil man dann Spritzwerkzeuge braucht. Die 3D Druckervariante ist natürlich interessant, aber nur für sehr kleine Mengen, sonst auch zu zeitintensiv und damit teuer. Hallo xbmcg, schöne alte Zeiten... ich hatte seinerzeit mit dem ZX81 die Computerwelt erforscht. Wie gross der reine BASIC Interpreter Anteil ist, ist schwer zu sagen. Das BASIC beherrscht die Bluetooth spezifische Kommunikation. Ich meine es sind gesamt 152 KB. Das schöne an dem System ist, dass ich es komplett vom iPhone oder iPad aus programmieren kann. Es gibt eine Console, mit der man interaktiv das Programm bearbeiten und debuggen kann - sehr wohnmobilfreundlich, man hat die Entwicklungsumgebung immer in der Hosentasche dabei. Die PCB Herstellungskosten spielen kaum eine Rolle, denn es bleibt viel Arbeit alles zu entwicklen und aufzubauen. Ein Bestückungsautomat macht auch erst Sinn wenn die Stückzahlen grösser werden. Vieles ist Handarbeit, die Terminals, das Bluetooth Modul lassen sich nicht auf einen Automaten einspannen. Die gesamte 3D Druckzeit der Einzelteile sind knapp über 1 Stunde. Das Drucken selbst muss ich nur zeitweise überwachen. Gehäusefertigung und auch Entwicklung für Kunststoffspritzguss ist viel zu teuer für diese Kleinserie. Sonst fiele mir noch ein auf Kickstarter Geld zu sammeln, damit man ein Gehäuse finanziert bekommt. Stückzahlen müssten dann aber grösser 1000 werden. Viel Sonne Kai Ja klar. Die Bestückung wäre dann interessant, wenn man alles auf die Platine nagelt und nicht die SOC Platinen hernimmt. Beim wiPy gibt es ja die OEM - "Chips", die wären maschinenbestückbar --> Link Mit dem ZX 81 habe ich auch mal angefangen, der hatte nur 1k RAM, da haben wir eine 16K Speichererweiterung als Modul dafür gestrickt, damit die Spiele laufen. Das war eine lustige Kiste mit der Folientastatur. Die besseren Programme bestanden nur noch aus PEEK und POKE, um Assembler Routinen einzubinden. Hallo xbmcg, das mit dem Bluetooth Modul ist bei Stückzahlen < 10K die günstigere Variante. Das habe ich schon mehrfach mit anderen Designs durchgespielt (ich bin als Consultant in diesem Bereich unterwegs). Die Module laufen in sehr grossen Stückzahlen (> 1M Units), so günstig kannst du die einzelnen Bausteine gar nicht kaufen. Zudem kommen gehörige Entwicklungskosten bei der 2.4GHz Anbindung mit Bluetooth dazu (Lab Equipment, Antennen messe, Bluetooth qualifizieren, zertifizieren). Glaub mir, das lohnt sich so schnell nicht. Ich hatte das auch vorher bei einem anderen Projekt gedacht. Mal ein paar Geräte aufbauen geht ohne Probleme, doch dann kommen die Produktionsprobleme dazu (Ist der Quarz richtig abgeglichen, produktiver Antennen Abgleich, Abstrahlung, Störstrahlung, ...). Daher siehst du sehr oft bei WLAN, Bluetooth, etc. diese Module. Inzwischen sind auch die Halbleiterhersteller auf den Zug aufgesprungen und liefern voll qualifizierte Bluetooth Module oder SIP (System in Package), allerdings sind die Preise dafür noch im Vergleich recht hoch. Ich denke die meisten wird das im Thread hier äusserst langweilen und das ist auch OT. Du kannst mir gerne PN schreiben. Viel Sonne Kai
Langweilig finde ich das nicht. Allerdings verstehe ich nur die Hälfte, und vermutlich wird es mehreren so gehen ;D :lach: Sorry, wollte den Thread nicht kapern. Hab sehr viel gelernt. Danke! Echt tolles Projekt! Hallo Kai, ich finde Dein Projekt super klasse! Da ich schon immer einen Batterie Anzeige haben wollte aber eigentlich kein weiteres Loch für die Anzeige bzw. Kabel großartig verlegen wollte, ist Dein Teil genau das richtige für mich. Ich habe mich mal in das Google eingetragen und lee weiter gespannt mit. Viele Grüße Karsten Hallo Rene`(Variophoenix), du hast am 25.04.16 auf Seite 1 geschrieben, dass es EBL gibt, die bei voller Aufbaubatt automatisch auf Starterbatt umschalten. Wie kann ich feststellen, ob mein Schaudt-Regler das auch macht? Grüße Kalle Da wird nichts umgeschalten. Das Schaudt EBL hat ein Ladegerät Schaudt 1218, das hat 2 Ausgänge, den Hauptladeausgang für die Bordbatterie und über einen Thermistor (Kaltleiter) / Diode eine Ladeleitung zur Startbatterie, mit abgesenkter Ladespannung auf 13.8V un Strombegrenzung bei ca. 1A. Die läuft aber immer mit, die wird nicht umgeschaltet bei voller Batterie. Die Schaltpläne / Anleitung gibts bei Schaudt zum Download. ![]() Schade, ich bin leider nicht der große Schaltplanleser, aber die gelbe Verknüpfung habe ich verstanden. Ich hatte Rene`so verstanden, dass es eine Schaltung gibt, die bei über Solar voll geladener Aufbaubatt den Strom zur Starterbatt schiebt. War wohl nichts, oder? Gruß Kalle Ja, da hast schon recht verstanden. Diese Technik wird aber von Schaudt nicht angewendet. Die haben das Prinzip "bei 230V immer, aber nur mit Erhaltungsladung" Die Hersteller Calira, CBE und Nordelettronica verwenden die Steuerleitung D+ nicht immer zum Steuern des Trenn-/Koppelrelais sondern überwachen die Spannung der Batterien. Erst beim Anschluss von Land- oder Solarstrom wird der Unterschied zwischen D+ und spannungsgeführter Steuerung richtig deutlich. Bei Ladung über Land/Solarstrom wird z.B. bei Calira-Ladern zunächst die Aufbaubatterie geladen und erst bei ca. 13,6V wird die Startbatterie parallel geschaltet. Die Ladung der Aufbaubatterie hat bei einer 230V/Solar-Ladung also Priorität. Sind beide Batterien parallel geschaltet müssen sie sich den Ladestrom des 230V/Solar-Laders natürlich teilen. Gruß Andreas Die Erhaltungsladung hat den Vorteil, dass diese nicht Spannungsgesteuert ist und daher universeller einsetzbar ist. Wenn man die Starterbatterie (bei voller Bordbatterie) mit voller Leistung laden will, müsste man eigentlich auch den Batterie Typ dafür einstellen können (zumindest EFB oder AGM, Gel leistet ja nicht genug für den Starter). Ein parallel schalten beim Laden mittels Trennrelais hat den Nachteil, dass die Ladekurve nicht stimmt. Zudem handelt man sich ja wieder die Überlastproblematik ein, da ja die Bordbatterie und Starterbattrie ein unterschiedliches Ladeniveau aufweisen... Die maximale Lösung wäre 2 getrennte Ladegeräte, die einstellbar Umgeschaltet werden. Viel Sonne Kai Ich habe 4 Lademöglichkeiten der Startbatterie an Bord. 1.) Lichtmaschine 2.) Schaudt EBL Ladegerät 1218 (1A begrenzt) 3.) Votronic Duo Digital Solarregler (1A, begrenzt) 4.) NDS iManager BMS (3A Ladeausgang + Überwachung der Startbatterie mit Ladekurve Nass, 2 * 150A bistabile Relais für die Hauptkreise) Der NDS überwacht, trennt und verbindet die beiden AGM Batterien im Wohnbereich je nach Last und Ladezustand, die Batterien können damit unterschiedliches Alter, Chemie und Kapazität haben. (Ladekurve für Nass, Gel und AGM + Kapazität für jeden Kanal einzeln einstellbar) Die Startbatterie war noch nie leer. |
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