|
Hallo, die iOS BlueBattery App ist jetzt App Store verfügbar. Hallo Kai, Habe nochmal eine Frage zum Anschluss des Bluebatterie. Du sagtest ja es ist egal, ob das BB im Plus oder Minusstrang eingeschliffen wird. Ich habe bei mir jetzt 3x 80Ah verbaut, davon 2x auf der rechten Seite unter der Sitzbank und 1x linke Seite unter dem Fahrersitz(war nicht meine Idee, kommt vom Vorbesitzer). Würde es reichen, den BB an der einen Batterie unter dem Fahrersitz einzubauen? Oder gibt es dann Messfehler? Wäre der einfachste Weg für mich. Gruß Thomas Du musst das Teil dort einbauen, wo die Batterien bereits zusammengeschaltet sind, die Verbraucher aber noch nicht dran hängen, damit Du über alle Batterien den Verbrauch messen kannst. Sonnst misst Du nur den Teilstrom der einen Batterie. Der Masseverteiler ist so ein guter Anschlusspunkt, wo die Masse aller Bord-Batterien bereits zusammengefasst ist. Plusseitig gibt es oft Verbraucher, die eine direkte Verbindung zur Batterie haben und am Batterieanschluß abgesichert sind, deshalb is es schwieriger hier eine Stelle zu finden, wo die Batterien bereits zusammengefasst sind, aber noch keine Verbraucher dran hängen (z.B. Verbindung zu einer eine Plus-Verteilerschiene). Es ist wichtig, dass alle Ströme von und zu den Batterien über diesen einen Punkt gehen und keine anderen Verbindungen bestehen. ok, hab ich mir fast gedacht. Also erstmal suchen :? Danke für die Info. Gruß Thomas Hallo Thomas, das was xbmcg schreibt ist vollkommen richtig. Es gibt manchen Einbauten, bei denen es schwierig ist an die Minus-Seite zu gelangen (da zugebaut). Es bleibt immer zu beachten, dass alle Batterien zusammengeführt (entweder Plus oder Minus) über BlueBattery laufen, damit der gesamte Strom erfasst werden kann. Alternativ könntest du auch mehrere BlueBattery Geräte einsetzen und jede Batterie einzeln überwachen... dann muss du allerdings die Summe von allem selbst ausrechnen. Viel Sonne Kai Hallo Kai, wie gut misst BlueBattery im unteren Strombereich (so 2-5A)? Mich interessieren gerade in dem Bereich die Kapazitätsangaben (bzw. was wurde der Batterie entnommen / der Batterie nachgeladen). Gibt es da bereits Erfahrungen? Gruß Gerald Ich rechne mal mit 150A max. Strom und einer Auflösung von 12 Bit (ADC), das wären 4096 Schwellwerte. Da wir +/-150A messen müssen, ergeben sich 2048 Stufen für die Plusseite und 2048 für die Minus-Seite. 150A / 2048 = 0.073A Messauflösung oder gerundet 0.1A, die zuverlässig gemessen werden können. Man kann rechnerisch mehrere Messungen machen und so Zwischenwerte errechnen, womit man realistisch in etwa 50mA Auflösung einigermaßen hinbekommt. Kai hat was geschrieben, dass er 14 bit hinbekommt, das wären 16384 Schritte oder 8192 pro Seite, 150A / 8192 = 0.0183 A (20mA) Auflösung Was ich aber für eher unrealistisch halte mit dem ADC. Hallo Gerald, genau dieser Bereich ist mir auch sehr wichtig. Die Strommessung rauscht mit ca 20 mA, das könnte ich noch für die Anzeige besser dämpfen, jedoch wollte ich das Signal nicht verlangsamen, damit auch grosse Sprünge schnell erfasst werden. Die Ströme sind in diesem Bereich bei ca +/- 20 mA. Designziel ist +/- 50mA bei < 5A und +/-200mA bis 20A, +/- 1A > 20A Grüsse Kai
Das stimmt, der Wandler hat weniger Auflösung. Aber wenn wir hier Signaltheorie anfangen zu diskutieren, wird es langwierig... Ein ADC Wandler hat eine bestimmte Auflösung und eine maximale Abtastfrequenz. Der ADC gibt mir 14-bit, mit einer effektiven Auflösung von 11,5 bit. Diese 11,5 bit sind der absolute gemessene Wert. Jetzt können wir das mal zeitlich betrachten. Das Messsignal hat einen Rauschanteil, der grösser ist als die Auflösung des Wandlers. Wenn man jetzt viele Samples einsammelt und das Rauschen auch ein "echtes" Rauschen ist, dann kann man durch Filtern eine höhere Auflösung bekommen. Die Faustformel dafür ist, dass man pro runter Teilen um die Hälfte 1 Bit dazu gewinnt. Der 12-Bit ADC teilt bereits arithmetisch intern durch 4, kommt damit auf 14-bit. Ich messe mit ca 16-facher zeitlicher Auflösung (Oversampling) und gewinne damit nochmals 4 Bit. Daher komme ich intern auf 18 bit. Der Vollausschlag des Sensors ist allerdings etwas weniger als die 100% des Wandlers. Es bilden sich tatsächlich +/-187,5 A auf den Wandler Bereich ab (8,8mV pro Ampere, Messbereich 3,3V ). Damit komme ich auf eine rechnerische Auflösung von 2*187,5A/ 2^18 = 1,43mA pro Bit. Wenn ich jetzt zB den Nullpunkt abgleiche, so sehe ich dass der Messwert mit ca +/- 4mA rauscht :) Da allerdings der ADC und der Sensor nicht 100% linear arbeiten, kann ich zwar den Nullpunkt recht genau abgleichen, aber das Messsignal wird mit zunehmender Grösse dann abweichen. Daher auch meine vorherige Angabe, dass es ungenauer wird bei grösseren Messwerten. Insgesamt bin ich mit der erreichten Genauigkeit sehr zufrieden :) Das Rauschen könnte ich zu Anzeigezwecken noch etwas mehr filtern. Grüsse Kai PS: Das Rauschen kommt übrigens vom Stromsensor, der eine differenzielle Magnetfeldmessung mittels 2 Hall Elementen durchführt. Diese Messung wird mittels einer Chopped-Messung durchgeführt. Daher rauscht das Signal entsprechend, aber dieses Rauschen ist recht hochfrequent und kann daher gut gefiltert werden. Eine erste Filterung dieses Signal geschieht bereits in einem analogen Vorfilter, bevor es zum ADC geleitet wird. Eine höhere Auflösung des ADC Wandler bringt hier keine Vorteile mehr, das das Rauschen schon grösser als 1 Bit ist. Einzig eine weitere höhere Abtastrate mit Signalproccessing hilft hier noch weiter, um die Auflösung hoch zu schrauben... aber ich denke bei dem Erreichtem braucht es das nicht mehr. Hallo Kai, die Grenzen der Genauigkeit auszuloten ist ja ganz nett (und beim Design von HW und SW auch wichtig), für mich ist jedoch folgendes interessant: ca. 50mA Genauigkeit bedeutet ca. +/- 1Ah pro Tag. Das reicht mir völlig. Interessiert wäre ich an an einem programmierbaren Ausgang, über den sich z.B. bei Li-Batterien der Küli steuern ließe, abhängig von der noch vorhandenen Kapazität. Ist so in Planung? Gruß Gerald Richtig, so ist es. Das eine ist was der ADC tatsächlich auflösen kann und das andere Statistik. Die Messabweichungen kommen von der Toleranz des Sensors und dem Drift bei Erwärmung, je höher die Ströme werden, desto größer werden die Messfehler / Abweichungen. Aber der Messbereich ist schon super, viel genauer bringt keinen wirklichen Erkenntnisgewinn. Am Ende des Tages wird ja eh über die Zeit integriert, die Frage des Anwenders ist ja, wieviel Ah kann ich noch nutzen, bis die Lichter aus gehen. Dafür sind die Schwankungen der Kapazität bei Temperaturunterschieden und verschiedenen Entladeströmen viel schwerwiegender, als die Erfassung der einzelnen Messwerte.
Das sind weniger, weil es mal 50mA mehr sind, die er zählt und beim nächsten mal 50mA weniger. Ein Bit ist eine diskrete digitale Größe, ein Analogwert ist fließend. bei genau 1A könnte der digitale Wert also 1.05A, 1A oder 0.95A sein. Das "Rauschen" sorgt für die Streuung. Wenn man sehr viele Messungen macht, wird man statistisch bei ca. 1A ankommen. Die Fehler summieren sich also nicht unbedingt über die Zeit. Aber es gibt ja noch andere Fehlergrößen die reinhauen. Ich denke auch dass 50 mA mehr als reichen. Was mich allerdings immer noch umtreibt, ist den Null-Strom so genau wie möglich zu bekommen, damit ich zuverlässig erkennen kann, ob es denn "stille" Verbraucher gibt. Das wäre besonders wichtig, wenn man das Wohnmobil für eine Weile abstellt, um sicher zu gehen, dass die Batterie nicht ruiniert wird. Zum Thema Schaltausgang, AES: Der Vorteil hier wäre, dass BlueSolar sowohl die Sonneneinstrahlung als auch den Ladezustand berücksichtigen könnte. Das System ist programmierbar und der interne uC hat noch Ausgangsports dafür frei. Es fehlt allerdings die notwendige Ausgangsstufe (12V) und der Anschluss dafür. Man könnte dies Intern aufsteckbar gestalten. Eine andere Idee wäre, dies als separates Gerät über Bluetooth anzusteuern. BlueSolar liefert die notwendige Information über Bluetooth aus. Somit könnte ein AES-Empfänger dieses Signal aufbereiten. Vorteil hier wäre eine dezentrale Installation ohne Kabelstrecke zwischen BlueBattery und Kühlschrank. Viel Sonne Kai Elegant wäre schon ein integrierter Einsatz, das macht das Gerät aber größer (Schraubklemme, FET Transistoren mit Überlast- / Verpol-Schutzbeschaltung) Der Master-Slave Ansatz über Funk ist zwar auch Charmant, bringt aber diverse Fehlerquellen zusätzlich rein. (Kopplung, Verschlüsselung, Authentifizierung, Spannungsversorgung / Absicherung / stabile Kommunikation ohne Störungen / Abschirmung ...) Die Fehlersuche ist dann schon spannend. Wow, das ist mal eine Diskussion auf verhältnismäßig hohem Niveau :top:
vielleicht wäre es zielführend, wenn wir mal eine Art "Wunschliste" entwickeln, vielleicht kann Kai die Punkte bei künftigen Entwicklungsschritten besser berücksichtigen? Ich für meinen Teil könnte das recht einfach formulieren. Ich nutze ja den Victron BMV702. Der hat ein zustandsabhängig schaltbares Relais, kann über BT die Werte anzeigen, zeigt neben denen für die Bordbatterie auch Werte für die Starterbatterie und hat eine - für mein Empfinden - recht hübsche App, mit ausreichender Funktionalität, jedoch fehlt eine brauchbare Historie. Daneben nutze ich BlueSolar. Der "BlueBattery-Traum" wäre genau die Kombination aus den beiden. Also ein Gerät, eine App ;-) D.h. - Solar- und Batteriecomputer in einem - Überwachung über Bluetooth - funktionelle und optisch ansprechende App für iOS und Android* - Überwachung von Bord- und Starterbatterie - Schaltausgang bzw. Relais o.ä. anhand verschiedener Zustände oder Werte automatisch schaltbar. AES-Signal liefert im Zweifel ja schon der Laderegler. - Historie für die Werte, über .csv o.ä. exportierbar. - Shunt für Kaffeekoch-Wechselrichter-Betrieb ausreichend ausgelegt. (Bei mir fließen über einen Zeitraum von ca. 3 Minuten zwischen 80A und 150A pro Tasse) Also, ich wäre dann extrem glücklich und würde sofort beide vorhandenen Geräte ausbauen und ersetzen. :mrgreen: P.S. Fast die Anmerkung für's * vergessen: Gilt hauptsächlich Andreas, der dankenswerter Weise die Android-App entwickelt hat und zur Verfügung stellt: Meine obige Anmerkung bitte nicht falsch verstehen, Deine App ist toll und funktioniert, nochmal Danke dafür. Ich verstehe, dass Du den zeitlichen Aufwand für die grafische Weiterentwicklung im Rahmen halten willst, würde ich genauso machen. Wenn ich wüsste, wie das in die Programmierung zu implementieren wäre, würde ich dich mit der grafischen Geschichte unterstützen, aber ich habe leider keine Ahnung von Java und der App-Programmierung. Wenn ich mir aber schon was wünschen darf/dürfte, würde ich mir Deine App eine wenig "optisch getunt" wünschen ;) Da sollten wir mal einen eigenen Tröt aufmachen, mir fallen da auch ein paar lustige Geräte ein, die ich gerne hätte oder in einer Zentrale zusammenfassen würde, um sie über BT oder WLAN zu steuern.
och, da könnte und würde ich auch weiter zu beitragen. Habe gestern ein Gasflaschen-Waage bestellt, welche über BT ablesbar ist. Für das nächste Fahrzeug steht ein Truma iNetBox auf dem Wunschzettel, und natürlich wäre es toll, wenn ich dann alle 4 Geräte in einer App darstellen und bedienen könnte. Ich meine dazu gibt es auch schon einen Thread, oder sogar mehrere, Stichwort Arduino und Raspberry. So ist dieser Faden hier ja entstanden ;) Wenn aber schon mal die zwei Geräte, also Solar- und Batteriecomputer auf die Art zusammengefasst würden, und das ist ja greifbar, dann wäre das schon ein riesen Schritt. Hatte schon überlegt, ob ich mich mal in die App-Programmierung fuchse und Java lerne, um dann die Victron-App und die App von Andreas zusammen zu führen, momentan fehlt mir dazu jedoch die Zeit und der Kopf...
Also die Sonneneinstrahlung berücksichtigen - ich weiß nicht. Die ändert sich doch oft schnell. Da wäre dann eventuell wieder zu integrieren, was aber eigentlich über die zukünftige Entwicklung auch nichts aussagt. Die Batterie als Informationsquelle würde mir ausreichen. Aufsteckbar - warum nicht, über ein kabelgebundenes Zusatzgerät, auch ok. Ein Netzwerkkabel zum Beispiel, da lassen sich doch selbst bei diskreten Signalen genug Signale übertragen. Die Leistungsausgänge und Schutzbeschaltung lässt sich so auslagern.
Es sind ja schon einige Verbindungen im Womo aktiv Radio, Computer, Handy, BlueSolar, BlueBattery ....? Also ich wäre für eine aufsteckbare Lösung oder ein kabelgebundenes Zusatzgerät eher zu haben. Bei Bluetooth würde ich mich vielleicht auch immer fragen: Sind die Geräte jetzt auch gekoppelt? Bei anderen Anwendungen merke ich das wenn ich die Verbindung nutzen will, wenn Anzeigen nicht funktionieren, damit kann man leben. Wenn der Küli aber nicht aufhört Strom aus der Batterie zu ziehen, das merke ich vielleicht erst wenn die Batterie leer ist - blöd. Gruß Gerald P.s. AES liefert mein Solarregler nicht! Xbmcg hat in einem anderen Thread ja schon über seine Beurteilung des Regler-AES berichtet. Erstmal wollte ich wieder etwas "liefern"... also angeregt durch die Diskussion habe ich jetzt mal meine Strom-Messungen Dokumentiert und mit etwas Grafik versehen. Wie bei jeder Messung ist es recht schwierig hier die richtige Interpretation zu finden. Ein wichtige Anmerkung noch, die Stromquelle ist nicht geeicht und ist mein digitales Labornetzteil. Das Netzteil schafft den Wert auf ca. 5 mA genau. Dieser Fehler addiert sich im Zweifelsfall auf. ![]() Das Ergebnis lässt sich doch durchaus sehen :) Es sind 2 Ausreisser vorhanden: 1,0 A +62mA 3,4 A -57mA Die 1,0 A habe ich mir dann nochmal genauer angeschaut: ![]() Im Average sind das 1,025 A. Nachgemessen liegt der Strom bei 998 mA. Viel Sonne Kai
Nun, das meiste der Liste kann ja bereits BlueSolar. CSV Export ist auch in iOS und Android drin. Was derzeit nicht drin ist: - Schaltausgang - Shunt > 100 A Schaltausgang: Ist eigentlich kein Hexenwerk, mir fehlt nur etwas der Platz auf der Platine und es macht das Gehäuse auch noch aufwändiger... Und ich dachte mir, bei den meisten ist dieser Ausgang sowieso nicht benutzt, manche wissen nichtmal das es ihn gibt. Die Konfiguration ist auch nur für Experten dann verständlich.... nun, ich behalte es im Hinterkopf. Shunt > 100 A: Nun, daran arbeite ich gerade ;) Die Idee ist einen zweiten 100A Sensor symetrisch unterzubringen und bei der Auswertung die Werte entsprechend zu verrechnen. Der zweite Sensor ist dann um 180° gedreht eingebaut, sodass sich nützlicherweise Offset und Gleichtaktstörungen im Magnetfeld kompensieren. Software habe ich schon. Unten ein Bild vom ersten Prototyp. Neue Platinen sind gerade heute fertig geworden und per Express unterwegs. Da kann ich nächste Woche gleich mal welche von aufbauen. Die Sensoren sind dann symmetrisch nochmal dichter an den Terminals dran, damit der Strom da auch ohne Probleme in gleichen Teilen drüber geht. Bei Interesse gerne in die Liste oder Nachricht an mich. Viel Sonne Kai ![]() Was ist denn das für eine 10-Polige Steckverbinder - Leiste auf der anderen Seite der Anschlüsse? Wäre doch optimal für weitere Sensor (z.B. Spannung Startbatterie, Füllstände Tanks, Temperaturen, z.B. über OneWire / I2C oder auch direkt (Spannungsteiler) / Schaltkontakte zum Ansteuern Relais... Sehr interessantes Projekt. Ich habe mir vor einiger Zeit auch mal einen BC auf Basis der Allegro-Chips gebaut, wobei mir die Sensoren im PFF-Gehäuse immer symphytischer waren. Lötet man die kleinen Sensoren nicht im Ofen bekommt man von Hand nur sehr schwierig eine wirkliche formschlüssige Verbindung unter den Pads hin. Ich habe damals auch versucht alles möglichst klein auf einer Platine unterzubringen, habe dann aber ziemlich schnell gemerkt, dass es seine Vorteile hat die Sensoren auszulagern, so ist man von der Montage her ein wenig flexibler. Ein weiterer Vorteil ist, dass man mehrere Sensoren anschließen kann, so habe ich einen für den Wechselrichter und einen für den Rest. Mit 13mV/A ist man mit der +150A Variante bei kleinen Strömen schon grenzwertig unterwegs. Man kann zwar mit einer hohen Auflösung abtasten aber man hat halt auch relativ viel Schmutz auf den Leitungen. Da werden irgendwelche günstigen USB-Lagegeräte aus China verwendet, irgendwelche Lüfter laufen usw.usw. Da kommt man schnell in einen Bereich wo es schwer wird zuverlässig Ströme < 500mA zu messen. So schön der CC2541 auch ist, das "Problem" ist, dass so ein Projekt immer ( zumindest bei mir ) Begehrlichkeiten weckt. Man sieht es ja auch hier im Tröt, der eine möchte noch seine Starterbatterie gemessen haben, der andere möchte jeden Tag eine SMS von seinem BC haben, die Umgebungstemperatur soll noch gemessen und geloggt werden, der victron Solarregler soll mit erfasst werden, man möchte ein paar Ausgänge am besten noch PWM usw usw. Mich hat z.B. immer genervt, dass wenn ich Frischwasser einfülle nie weiss wie voll der Tank eigentlich ist. Die Anzeige ist im Wohnmobil, von außen nicht sichtbar und schaltet sich nach einer halben Minute automatisch aus. Inzwischen sende ich mir den Wasserstand litergenau auf so eine billige China –Android-Uhr. Ich möchte damit nur sagen, dass man irgendwann über ein Konzept nachdenken sollte, welches genügend Raum für Erweiterungen läßt. Viele Grüße Michael Der Pfostenverbinder ist eigentlich nur für den Debugger, Programmierung gedacht.... Aber tatsächlich hat er ein paar nutzbare Verbindungen: 2 GPIOs Reset 3,3V GND Es fehlt die 12V, um ein AES Signal zu erzeugen, das müsste man zusätzlich verdrahten. I2C hat das Modul, aber nicht auf dem Pfostenverbinder. Die schönen ADC GPIO Inputs liegen da auch nicht drauf. Jetzt da alles mögliche erweitern zu wollen wird sehr komplex in der Firmware und vor allem auf der Seite der App. Über einen Steuerausgang oder Eingang denke ich noch nach. Die Befürchtungen Bluetooth für AES zu verwenden teile ich nicht so. Die erforderliche Datenrate ist sehr gering und es handelt sich auch um Bluetooth 4.0 (aka BLE), das ist gänzlich anders als Bluetooth für Telefonie oder Audio. Die Signalübertragung ist sehr zuverlässig. Viele Nutzer von BlueSolar können sogar die Daten des Wohnmobils vom heimischen Sofa aus einsehen, sofern sich der Stellplatz am Haus befindet. Das Thema Sicherheit der Verbindung ist noch zu betrachten, hier gilt es abzuwiegen zwischen der Benutzbarkeit und der absoluten Sicherheit. Ich würde hier kein Pairing, PIN oder so etwas vorsehen, nicht einmal eine aktive Verbindung aufbauen. Bei BLE gibt es einen Broadcast Modus. So verschicke ich zB alle Statusinformationen von BlueSolar oder BlueBattery, man muss eben nur zuhören. Dabei würde die Zuordnung des AES Relais zu BlueSolar an der Broadcast Adresse festgemacht, damit es einfach bleibt. Diese Adresszuordung kann dann entweder nach Power-Up automatisch laufen oder eben über einen Bedienknopf erfolgen. Zudem könnte ein Statussignal des AES (wiederum über Broadcast und LED) mittteilen, dass es verbunden ist der eben eine Verbindung benötigt. So könnte dann die BlueBattery App auch darauf aufmerksam machen.... Es muss halt einfach bleiben und auch nach Jahren noch bedienbar, auch von Laien. Viel Sonne Kai
Das sehe ich das auch, daher habe ich ADC und Sensor so dicht zusammen gebracht. Die externen Störungen werden durch die eigene Stromversorgung sehr gering gehalten (Linear Regler). Der Schmutz wird durch ein analoges Filter auf dem Sensor Signal integriert. Gerne kann man auch mehrere Geräte verwenden, um einzelne Ströme aufzuschlüsseln oder teilen. Die App kann mehrere Geräte verwalten und zuordnen. Zum Konzept zählt vor allem das alles über standard Bluetooth zugänglich wird. So wäre auch eine Wasserstandsanzeige eben portabel, auch von mehreren Geräten abrufbar (auch der Smartwatch). Wesentliches Augenmerk meinerseits ist es so einfach wie möglich zu halten. Viel Sonne Kai
Hallo Kai, was ich nicht so ganz verstehe ist die Verbindung AES-Signal zum Solarregler. Nur weil das ein Hersteller so gelöst hat? Im Prinzip will ich doch eins erreichen: Batterie voll --> Kühlschrank soll die vorhandene Energie nutzen. Da das Solarsignal (Solarregler kann Strom liefern) viel zu sehr von Wolken (kurzfristiger Verschattung) abhängt, heißt das doch Batterie voll - Kühlschrank auf Batterie (Solarertrag wäre doch egal) Batterie auf ca. 90% - Kühlschrank wieder auf Gas und warten Bei Bleibatterien kann man das hinreichend genau von der Spannung abhängig machen, indem die Einschaltschwelle ausreichend hoch gesetzt wird, wird auch gleichzeitig erfasst ob der Solarregler einspeist. Wenn die Batterie belastet ist, sinkt die Batteriespannung recht schnell unter 13V, falls keine Ladung mehr gleichzeitig erfolgt. Sinkt die Spannung z.B. unter 12,5V wird wieder auf Gas geschaltet. Ausgang noch ein verzögert und gut ist. (Zahlenwerte nur als Beispiel) Bei Li-Batterien versagt das, da die Spannung über einen weiten Bereich konstant bleibt. Hier müsste das über die Kapazitätsberechnung gemacht werden. Das kann der Solarregler nicht. Zumindest für mich heißt das, das AES-Signal wird besser von dem Gerät erzeugt, dass die Batterie überwacht und nicht vom Solarregler. Gruß Gerald Hallo Gerald, ich meinte auch BlueBattery... sorry. Der Solarregler und BlueSolar wären in der tat die falschen Quellen für die Steuerung des Kühlschranks. BlueBattery beinhaltet BlueSolar, somit könnte eben zusätzlich zur Batterieinformation auch die Solareinstrahlung berücksichtigt werden. Damit meine ich eben den Kühlschrank umzuschalten wenn: a) Batterie einen gewissen einstellbaren Ladezustand hat b) dabei die Sonne auch scheint, damit man die Batterie nicht stärker belastet als man möchte Sicherlich ist auch die stark fluktuierende Bewölkung zu betrachten, aber hier kann ich mir gut vorstellen, dass die Sonneneinstrahlung zB über 30 Minuten, 1 Stunde integriert wird und falls dieser Wert nicht für den durchschnittlichen Kühlschrank Verbrauch ausreicht, diesen eben abschaltet. Im dümmsten Fall läuft dann der Kühlschrank bei einsetzender Bewölkung 30 Minuten oder 1 Stunde zu lange auf Batterie (soviel ist das ja dann auch nicht). Das ganze soll auch nur als Beispiel einer möglichen Einstellung dienen, denn BlueBattery ist ja der erste Batterie-Computer der auch über die Solardaten verfügt :) Viel Sonne Kai Hallo Kai, dann sind wir uns einig, ich denke auch, 0,5 - 1h Nachlaufzeit ist ok. Bin sehr gespannt wie es weitergeht. Gruß Gerald Das mit den Broadcasts / BLE ist so lange charmant, wie es eine wenig verbreitete Sonderlösung darstellt. Die Sensoren sollte man schon gezielt koppeln, meinetwegen über die Smartphone App. Wenn man sonst auf einem großen Stellplatz steht, funken die Nachbarn mit BluBattery + AES Erweiterung meinen Kühlschrank an und bestellen kaltes Bier ;-).
Dem ist auch bei einer großen Verbreitung mit Nichten so. Die Adresse ist eindeutig und wird von einem Bluetooth Konsortium zugeteilt und in der Hardware hinterlegt. Der Adressraum bei Bluetooth 4.0 umfasst 6 Bytes und ist damit so groß wie IPv4 (Internet). Jedes Smartphone, Bluetooth Gerät hat damit eine eindeutige Adresse zugeordnet. Ab Bluetooth 4.2 geht's dann weiter mit IPv6 auch bei Bluetooth. Viel Sonne Kai PS: eine Zuordnung geschieht durch das anlernen und hinterlegen der eindeutigen Adresse. Hallo Zusammen, heute mal die Zeit genutzt und mit einer Wärmebildkamera BlueBattery analysiert. Es galt herauszufinden, wie sich BlueBattery mit einer Nespresso Kaffeemaschine verhält. Der Testaufbau bestand aus:
1500W AEG Sinuswechselrichter BlueBattery in der 100 A Version Test 1: Dauerbelastung mit einem Heizlüfter am WR mit ca 80 A für 10 Minuten ![]() Test 2: Nespresso Machine, 120 A für ca 30 Sekunden, dann 60A für 1 Minute ![]() Test 3: Heissluftföhn mit ca 100A (2000W getaktet ca 200A Spitzen) ![]() Ergebnis: Die Wärmebelastung konzentriert sich auf den Sensorchip und liegen innerhalb der Spezifikation < 90°C. Die Terminals und Zuleitungen auf der Platine halten der Belastung ohne grössere Temperaturen stand. Am linken oberen Anschluss kam ein 16qmm Kable mit Rohrkabelschuh zum Einsatz, der rechte Anschluss war mit einem 35qmm Kabel belegt. Das 16qmm2 Kabel wurde am Kabelschuh deutlich warm und erreichte ca 80°C, das Kabel insgesamt wurde ca 50°C warm. Schaut doch gut aus. Das war die Variante mit einem Sensor oder? 16² sind für solche Ströme deutlich zu wenig, da bekommt der Begriff Hotline eine ganz neue Bedeutung. Bei WR Einsatz muss man schon ordentliche dicke Kabel nehmen, sonst fackelt man das WoMo ab. Was macht denn das Gehäuse bei diesen Temperaturen, der 3D Druck wird doch bestimmt irgend wann weich? Hallo xbmcg ja, 16mm2 sind für eine derartige "Dauerlast" zu wenig. Nach DIN 72551 sind dafür nur 50 A Dauerstrom zugelassen, Peak (5 Sekunden) 120 A. Der Test oben war mit der 1 Sensor Variante. Ich habe auch die 2 Sensoren mir angeschaut, dabei konnte ich nur 150 A Last erzeugen, der Wechselrichter gab nicht mehr her. Zudem ist der 2. Sensor nur provisorisch auf die Platine gelötet, somit fehlt es an den gezielten Thermal-Vias, um die Wärme am Sensor besser abzuführen. Platinen der 2 Sensor-Variante kommen am Montag. Das sieht daneben 80 A Dauerlast so aus: ![]() Und das gleiche bei 150 A Dauerlast: ![]() Das Gehäuse hält diesen Temperaturen stand. Viel Sonne Kai PS: das rechte obere Anschlusskabel war 50mm2 und wurde dabei nur lauwarm.
:lol: :top:
Ist ja eigentlich inzwischen auch kein Geheimnis mehr. Trotzdem macht man sich kein Bild von der Realität, mich zumindest haben die Werte überrascht. :oops: Ich habe von den Batterien zum Verteiler ca. 1,5m mit 50mm² gelegt, von dort zum Wechselrichter wieder ca. 1,5m mit 35mm². Mehr habe ich da einfach nicht legen können, wegen des Kabelwegs. Denke auch, dass das reichen wird, werde mir aber die Tage mal eine Wärmebildkamera organisieren und das auch mal ermitteln... In jedem Fall zeigt sich schon mal, dass auch die "alte" Version den Kaffeemaschinenbetrieb durchaus überlebt. Fein. Meine Wunschliste ist also gerade um einen Punkt kürzer geworden :mrgreen: Die Leitungen kannst Du schon mit "Handauflegen" im Betrieb beurteilen, da brauchst Du keine Wärmebild-Kamera. Wenn sie sich noch kühl bis angenehm anfühlen, ist alles OK, 80°C merkst Du schnell. Hallo, mein alter Lehrmeister hat uns verraten, was Du dauerhaft anfassen kannst hat max. 56 Grad. Ist etwas wärmer, ziehst Du die Hand mehr oder weniger schnell zurück. Wir haben es probiert. Es stimmt. Die individuellen Unterschiede sind gering. Gruß Gerald Gefühlt bleiben bei mir alle Leitungen und auch die Anschlüsse kühl, nervös bin ich dahingehend nicht. Bin sehr temperaturempfindlich. Die Temperatur, bei der ich dusche, würden die meisten nicht mal als warm empfinden. Ich denke, ich würde deutlich vor 56°C zurück zucken :razz: Wärmebildkamera, weil mich die echten Temperaturen im Vergleich interessieren würden. Nun, ob sich eine Wärmebildkamera dafür lohnt... Die Messung wurde mit einer geliehenen Flir E60 durchgeführt, sowas bewegt sich im Bereich oberhalb €6K. Wie gut sich dagegen eine günstige Flir One schlägt, kann ich leider nicht sagen. Viel Sonne Kai Kaufen werde ich sie mir nur dafür nicht 8) Ein Bekannter von mir betreibt ein Bauunternehmen, der hat sich sowas mal angeschafft, da könnte ich so ein Gerät mitunter mal für ein paar Aufnahmen entführen...
auch wenn ich jetzt nichts zur eigentlichen Thematik beitragen kann, würde ich doch diesen Satz so nicht stehen lassen... Ich lasse gerade (beruflich) einen Probandentest mit unterschiedlichen Deckglasmaterialien für Touchscreens durchführen. --> Die Kurzfassung: Es kommt auf das Material an! Es gibt Glas und es gibt Glas. Bei manchen zieht man den Finger bei 50°C Oberflächentemperatur zurück, bei anderen erst über 80°C. Das ist natürlich nicht zu 100% Übertragbar, zeigt aber dass man sich bei Temperaturen leicht verschätzen kann. Ob eine Wärmebildkamera nötig ist, will ich gar nicht beurteilen. Schaden tut es ganz sicher nicht, bei solchen Installationen :-) Gruß Kabel sollten einfach nicht spürbar warm werden, sonst wird die Energie unterwegs verheizt und kommt nicht da an, wo sie hin soll. Respekt, da gibt es also Personen die dauerhaft 80 Grad warmes Glas anfassen können. Gruß
In meinen jungen Jahren als ich noch voll in der Werkstatt (Metallbau) am arbeiten war, konnte ich warme/heisse Sachen viel besser hantieren als heute wo ich nur mit Bleistift und Maus am Computer arbeite und keine Hornhaut mehr auf den Fingern habe. Ist alles relativ. Es gibt Richtwerte die man einhalten soll/muss und die werden gemessen und nicht gefuehlt. Man wuerde Strom ja auch nicht nach "ich kann die Leitung xyz lange halten" einstufen, oder?
Darum geht es doch gar nicht. Also bitte nicht gleich ins Extreme verfallen. Nicht jeder hat ein Zangenamperemeter, Temperaturfühler oder Wärmekamera. Wenn aber "gefühlt" Leitungen oder Geräte so warm werden, dass man sie kaum noch anfassen kann, lohnt es sich noch mal nachzuprüfen ob alles richtig installiert bzw. dimensioniert worden ist. Oder ob die Kühlung (betrifft vielleicht die Einbausituation eines Gerätes) ausreicht. Bei Kabeln möchte ich noch nicht mal eine spürbare Erwärmung haben, zumindest nicht im Womo, da hat xbmcg völlig recht. Da in mir meinem alten Womo der Lüfter des WR zu laut war, habe ich den mit einer vorgeschalteten Elektronik zurück geregelt. Den WR mit Nennlast belastet und mit "Hand auflegen" die Temperatur geprüft. Hat völlig ausgereicht, der WR arbeitet noch immer beim Käufer des Womo´s und ist Baujahr 1995. :ironie: Übrigens reicht mir die Handprüfung auch aus, um die Temperatur meines Kaffee´s abzuschätzen. :D Gruß Gerald
was ist denn da dran extrem? Ich wollte damit aufzeigen das je nachdem warm fuer einige viel waermer oder kaelter sein kann. Glauben ist nicht wissen. Klar sollte KEIN Kabel im Fahrzeug zu hohe Temperatur haben. Aber wenn ich dann mit meinen Hornhautgriffel dranfasse und nix spuere ist es ja nicht Sinn der Sache :ja: PS im uebrigen finde ich es schon bemerkenswert wie gewissenhaft Kai seine Produkte entwickelt UND das alles so offen hier zeigt ! Salut Kai, sag mal, ist in nächster Zeit damit zu rechnen, dass du einen BatterieComputer mit 200A Shunt baust? Die Frage wurde schon mehrfach gestellt, ich kenne aber den aktuellen Stand nicht. |
Anzeige
|