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Cornwall - kann man enge Straßen meiden?


Digio71 am 03 Jan 2017 21:53:16

Hallo,

Wir, meine Frau und mein 5 jährige Sohn wolle Ende Mai für 3 Wochen zum ersten Mal nach Cornwall. Wir haben einen kurzen Alkoven 6m lang 3m Hoch und 2.35 breit. Jetzt habe ich etwas Panik wegen den engen Straßen. Kann man diese irgendwie vermeiden? Also nur Hauptstraßen direkt zum Campingplatz fahren?
Danke und noch allen ein schönes neues Wohnmobiljahr!
Gruß
Robert

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Roman am 03 Jan 2017 22:54:31

Digio71 hat geschrieben:...Wir haben einen kurzen Alkoven 6m lang 3m Hoch und 2.35 breit. Jetzt habe ich etwas Panik wegen den engen Straßen. Kann man diese irgendwie vermeiden? Also nur Hauptstraßen direkt zum Campingplatz fahren?....


Hallo Robert,

klar kannst du die ganz engen Straßen weitgehend vermeiden, nur dann bleibst du besser zu Hause oder suchst dir eine anderes Ziel... ;D

Im Ernst. Richtig breite "Highways" findest du auch im Hinterland nicht. Und durch, wie auch immer geartete Vermeidungsstrategien, fährts du an fast allem was schönes und interessantes am Weg liegt, vorbei. Also vegiss es.

Du bist nicht der erste, der diese Straßen mit einem Mobil mit solchen Abmessungen fährt und wirst auch nicht der letzte sein. Wir waren damals bestimmt, incl. Irland, 5-6 Mal mit unserem Alkoven auf den Inseln. Wir und der Kleine haben es überlebt....Du musst berücksichtigen, dass dort auf den Landstraßen ca. 10 % des Verkehrsaufkommens herrscht, wie du das von uns hier kennst. Du fährt u.U. 10-15 Minuten eine solche Straße, ohne dass dir ein Auto entgegen kommt. Ende Mai ist da ohnehin eine phantastische Zeit.

Mach dich also nicht verrückt und nutze die Zeit lieber um einen wunderschönen Urlaub zu planen.... :wink: Ach ja und bei 3 Wochen Zeit, solltet ihr auch ruhig noch etwas "Devon" einplanen, es lohnt sich.

Gruß
Roman

wfo47 am 04 Jan 2017 09:46:45

Wir waren im Mai in Cornwall-
Klar kannst du enge Strassen vermeiden, du kommst dann einfach auf noch engere. :ja:
So ist da eben in Cornwall, eben richtig Cornish.

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Digio71 am 04 Jan 2017 10:30:31

Danke für eure Meinungen.
Ich habe einfach Panik, dass ich in eine Straße einfahre und die wird so eng, dass ich nicht mehr raus komme.
Gibt es so etwas? Oder ist das dann beschildert?

Gruß
Robert

Inselmann am 04 Jan 2017 10:39:22

Klar wirds schon mal eng in Cornwall. Aber wir haben auch in Italien enge und engste Strasse im Urlaub durchfahren.
Man sollte etwas vorrauschauend fahren und nicht stur auf die eigene Vorfahrt pochen. Es wird immer eine kleine Ausweichbucht da sein um sich gegenseitig Platz zu machen. Man muss halt nur die Augen aufhaben und auch mal stehen und warten damit andere zuerst weiterfahren koennen.
Und vor allem nicht einfach blind dem Navi folgen. Aber im grossen und ganzen ist es gar nicht so schlimm wie es immer dargestellt wird.
Viele schoene Straende oder Buchten sind selbst mit dem PKW nicht anfahrbar. Aber kleiner Spaziergang ist doch auch was schoenes.

PS mach dir ein kleines Schild ins Wohnmobil mit den Abmessungen in ZOLL. Das kriegste nicht gleich Panik wenn ein Schild mit Begrenzung auftaucht. Ich wuerde die Schilder auch beachten, die stellen die nicht zu Spass auf.

PSS es gibt auch jede Menge LKW und Busse in Cornwall. Wenn die das schaffen dann reichts auch fuer ein Wohnmobil :mrgreen:

Tilly1963 am 04 Jan 2017 10:48:46

Grade die schmalen Seitenstrasse machen den Charme von Cornwell aus. Mach dich nicht verrückt. Die fahren da auch ganz normale Autos und Busse. Aber im Gegensatz zu Deutschland wird dort wesentlich entspannter und rücksichtsvoller gefahren. Wir sind dort mit einem Niesmann Clou gewesen. Nicht grade ein Schmalbau.
Bloss nicht die Seitenstrasse meiden. Ihr würdet die schönsten Ziele verpassen.

Gruß Karsten

nuvamic am 04 Jan 2017 12:16:43

Wir waren schon mit Mietmobil in GB und haben es unbeschadet zurückgebracht. Trotz Cornwall und Dartmoor etc. Kann mich den Vorschreibern nur anschließen. Maß-Zettel mit englischen Einheiten ans Armaturenbrett, aufmerksam sein und gute Nerven.

Die guten Nerven sind vor allem nötig auf Straßen, wo rechts und links die berühmten Mäuerchen plus Büsche obenauf die Straße begrenzen. Man sieht einfach nicht weit, also sollte man die Fahrweise anpassen. Wildes Rumgeheize ist hier nicht angesagt.

Auf der anderen Seite - Ihr fahrt mit dem eigenen Mobil und solltet euch schon vorher mal Gedanken machen, wie Ihr mit Kratzern umgeht (siehe das Thema hochgewachsene Büsche). Wir haben viel auf Certified Locations übernachtet und sehr wenig auf großen Campingplätzen. Ich kann mich aber an einige Fälle erinnern, wo GB-Fahrer hier speziell bei bestimmten CPs die schwierige Zufahrt erwähnt haben. Zusammengefasst: Ich kann mir nicht vorstellen, wie man GB ausschließlich auf "großen" Straßen bereisen könnte.

Roman am 04 Jan 2017 13:14:09

Digio71 hat geschrieben:Ich habe einfach Panik, dass ich in eine Straße einfahre und die wird so eng, dass ich nicht mehr raus komme.
Gibt es so etwas? ....


Sagen wir so. Ich habe es noch nicht erlebt. Und im Gegensatz zu Dir fahre ich gerade gern in so kleine enge Sträßchen, weil ich mir immer erhoffe, dass mich am Ende des Weges ein "Wow-Erlebnis" erwartet..... :mrgreen:

Gehe einfach davon aus, dass auch ein Pkw irgendwo wenden muss. Und wo der rum kommt, kommst du mit deinem 6,0m Womo auch rum. Vielleicht musst du 2 mal mehr rangieren....

Gruß
Roman

HeikeD am 04 Jan 2017 13:19:20

An den meisten wirklich engen Straßen stehen Schilder, dass diese für große Fahrzeuge nicht geeignet sind.
(Not for HGV`s)
Darauf sollte man unbedingt achten. Zu Campingplätzen usw. haben wir immer ausreichend breite Straßen befahren können.
Wir standen allerdings auch ein paar Tage an einem Platz und haben das, was wir sehen wollten bequem mit dem Bus erreicht.

road-king am 04 Jan 2017 13:43:47

Hallo Robert

Ich sehe das etwas anders als die Englandliebhaber hier ...

vorab .. die Insel ist wunderschön , hat pittureske Dörfer , in denen die Zeit irgendwo im Mittelalter stehen geblieben scheint , wundervolle Landschaften und sehr freundliche Menschen .. wirklich eine Reise wert aber .... nein , der linksverkehr ist easy .. das schafft man locker .

Ich war mit einem 7 m Alkoven mit 230 breite dort .. und ich fand es extrem grenzwertig .. gerade in cornwall und im Devon sind alle strassen die nicht radial von London ausgen meist single Track Roads . so schmal , dass man eine Ausweichbucht aufsuchen muss , um aneinander vorbei zu kommen , was aber gut funktioniert , da die Briten wirklich gelassene Fahrer sind . Dann gibt es noch Strassen die so steil sind , dass ein Anfahren( bei gegenverkehr ) nicht mehr möglich war.. natürlich auf beiden Seiten eine Schlange , und keine Ausweichbucht in der nächsten Nähe . aber am schlimmsten fand ich die breiteren Strassen .. wo eben mit 80 gefahren wird .. du bist mit der alkovenkante immer schon amGrün der begleitenden Hecken , fährts aber mit dem Rad schon auf der Mittellinie .. und dann kommen die Lkw entgegen .. mit 80 .. uns hat es zum Glück nur einen Aussenspiegel gekostet . das ist die Geschichte mit dem Verkehr .. sschlimm genug , aber es kommt noch schlimmer

Es gibt angeblich soo viel CP .. hatte extra die CC Karte gekauft , aber bei den wenigsten nutzen können , und Camping plätze wirst du besuchen müssen .Diese liegen dann meist onm County side .. also weit ab von allem , oder gaaanz am rand der Stadt neben der Kläranlage oder Bahhof oder am besten genau dazwischen . Über all dort wo man gerne stehen möchte werden die Plätze vom National Trust oder ähnlichen Organisationen verwaltet , und dort steht in der Regel ein Schild , das dir bei 500 Pfund Strafe das übernachten da verbietet . Ich hatte auch grosse Probleme in grösseren Staädten überhaupt einen Platz zu bekommen . in Bath etwa sind wir 2 Stunden spazieren gefahren , um dann genervt den Ort von unserer To Visit liste zu streichen . Der blaue Womofürer war auch keione Hilfe , hat das Buch sogar wegen der schlechten Möglichkeiten für womos einige Zeit vom vertrieb ausgesetzt .

Liebe GB Freunde .. sorry , das musste raus . ich habe mittlerweile einen Kastenwagen , und bin somit besser gerüstet wegen der schmalen Strassen , und ich werde die Insel sicher wieder besuchen .. aber ich glaube kaum mit dem Wohnmobil, zu deutlich bekommt man zu spüren , dass man als camper nicht teil der Gesellschaft ist . Mit der Harley eventuell .. und dann in vorgebuchte Hotels .

LG

Klaus

mossoma am 04 Jan 2017 14:17:25

Servus Robert,

Mit einem 6 Meter Mobil überhaupt kein Problem.

Wir fahren seit 10 Jahren auf die Insel. Perfekt und wir stehen immer frei oder übernachten auf NT Parkplätzen.









Tom

Klaus, schön wieder einer weniger auf der Insel :D :lach:

Scimitar am 04 Jan 2017 14:45:13

Ich kann meinen Vorschreibern, bis auf einem, zustimmen. Wenn ich auf der Insel mit Womo unterwegs bin, habe ich einen Trailer dran und habe weder in Südengland noch Wales Probleme mit der Grösse gehabt.

road-king am 04 Jan 2017 14:46:33

Also ..mein eben geschilderter Eindruck stammt aus 2009 , und den Reisebericht den ich damals geschrieben habe hänge ich hier mal an :
Das sind meine persönlichen Erfahrungen , und ich bin mir sicher , das Anderedas ganz anders erlebt haben .
Aber ich denke man darf das eben schon auch mal schreiben , damit die Leute die hinfahren wissen was auf sie zukommt .

Wir waren 2009 nicht soo glücklich mit Südengland ...
setze hier mal eine Kopie ohne Bilder meines Reiseberichtes in einem anderen Forum ein :
Hallo ...sind heute eine Woche früher aus unseremEenglandurlaub zurückgekommen und ich will vorab kurz etwas Frust loswerden ....
wir haben london , canterburry, winchester ,bath, wells, tintagel, carnwell, devon, sus? ,kent usw bereist , und sind letztlich aus gross-britannien geflohen .

Nur gaanz kurz :
England ist wunderschön , und die Engländer sehr freundlich .... aaaber , ich halte es für die schlechteste art , england mit dem Womo bereisen zu wollen ..
die Verbindungsstrassen , soweit diese nicht radial von London ausgehen sind so schlecht , klein und steil , wie ich bei uns kaum einen feldweg finde , zudem beidseitig hoch bewachsen , sodass man eigentlich immer mit dem lack im gebüsch rumschrabbt . dass es uns nur einen aussenspiegel und nicht as leben gekostet hat grenzt an ein wunder . die strassen , die eigentlich nur einspurig befahren werden können werden tasächlich für den fernverkehr genutzt , was insbesondere in kurfen und an kuppen teilweise abenteuerlich hergeht . rücksetzen und ausweichen ist alle paar hundert meter angesagt . einmal war die strasse so steil , dass wir nicht mehr anfahren konnten ...vor und hinter uns autos ..., strasse max 2,5 m breit ...irgendwie sind die tommis im 15 ten jahrhundert stecken geblieben , wo handkarren sicher auch ihre mühe hatten zu passieren .. na ja ... der atlanitic high way war dann etwa 4 m breit ...erstaunlich für die hauptverbindugsstrasse nach süd west ... die wenigen autobahnen können auch verwundern .. fusswege, bushaltestellen , tankstellen , ohne einfädelspur ,parkplätze wie an einer landstrasse, alle 2 km ein kreisel um den fluss zu stoppen (also immer da wo eine abfahrt ist , was natürlich zu stau führt )oder eine ampel oder sogar die kombination davon , wohlgemerkt ..4 spurig ... kurz und gut ...verkehrstechnisch eine katastrophe ...aber immerhin , die briten ertragen das mit einem lächeln .

aber das allein kannn mich nicht umhauen ...richtig geärgert hat mich die parkraumbewirtung ...Alle und ich meine Alle der wenigen Stellplätze am Meer werden durch den national trust bewirtschaftet . ich würde nichts über die 5 bis 10 Pfund sagen wenn man dort wenigstens nächtigen könnte (an hohe preise gewöhnt man sich in england) aber weit gefehlt ...auf allen plätzen prangt das gleiche schild ...NO OVERNIGHT STANDING ...und die briten verhängen harte strafen ... für ein überschreiten der parkzeit werden zwischen 50 und 70 pfnd angedroht ...ein engländer erklärte mir er habe 200 pfund gezahlt weil sein womo zu lang war und über den platz stand ..teilweise waren strafen bis 1000 pfund ausgeschildert .... ach ja ...hunde am strand kosten 500 pfund ,, wennn sie sich dann noch erleichtern 1000 !!!

auch das wäre ja noch akzeptabel , wenn man dafür ordentlich cp anbieten würde ....gefehlt ... tommis lieben camping on country side .... grüne wiesen ...meist etwa 5 bis 10 km vom meer dem stadtrand oder den sehenswürdigkeiten entfern , und dafür richtig schräg ..für 15 bis 25 Pfund ... in den städten soweit weg vom geschehen , dass die city (und meistens waren diese wirklich sehenswert , soweit sich das vom durchfahren sagen lies ) auch mit dem rad kaum zu erreichen war
aber zurück zu den kosten ...
london ...cp abbey wood ... sicher allen interresierten bekannt ...verry britisch , akkurat ...eigentlich auch ganz nett ... 5 sterne ... was bekomme ich in frankreich für 5 sterne ??? richtig ...einen superplatz mit pool , kinderbetreuung , usw ... egal ....mit der überfüllten bahn nach london 35 minuten ...abbey wood scheint eine heruntergekommenen vorstadtsiedlung zu sein , die zu 90 %von farbigen bewohnt wird....nachts als frau würd ich da nicht durchwollen
cp 32 Pfund /nacht

die cc karte für knapp 50Pfund konnte ich leider nirgendwo mehr einsetzen ...entweder war der platz voll oder unwillig

eintritte mit zwei erwachsenen und einem kind :
Tower 47 Pfund
Westminster 30 Pfund
St Pauls 25 Pfund
auch cantrburry, westminster ,bath , stonehenge usw waren in der preisklasse und haben unsre lust an historischen orten etwas gedrückt ..
und das wetter war britisch , baden nicht möglich Nicht dass wir leicht frieren oder die starke brandung scheuen ... wir kamen nicht an einen strand wo das möglich gewesen wäre ...

im ernst .. nach 7 tagen england und 1000 km erfolgloser stellplatzsuche an einem einigermasen erträglichen platz , an dem man auch mal 2 tage bleiben könnte war in mir die überzeugung gereift , dass ich nach der heimkehr mein womo verkaufen werde ... und wenn ich nicht noch 2 verregnete tage in der normandie verbracht hätte , die mich trotz des schlechten wetters nicht wieder mit der camperwelt versöhnt hätte , dann hätte ich statt diesen berichtes eher bei mobile de inseriert ...

resume ... nie mehr camping in england ....aber das land ist schön ...vieleicht mit bed und brackfast

und ich glaube im herbst flieg ich mal wieder

später dann :
Wegen der Parkplatznot gekoppelt mit den horrenden strafen und der kaotischen verkehrssituation für grösssre autos waren wir schon ziemlich genervt , und trotz des schönen landes war nicht wirklich urlaubs sonder mehr fruststimmug aufgekommen , daher wollten wir vom devon direkt nach caen oder st malo übersetzen um in der Normandie weiterzumachen .leider konnten wir auch keine bezahlbare fähre in southhampon oder sonstwo auftun (unser preis war dann bei 380 Pfund) sind deshalb doch wieder bis dover gefahren , haben 40 pfund auf unser 4,50 Uhr ticket nächste woche draufgelegt und konnten um 19,00 uhr übersetzen . das war mal gut , da wir nicht das varieable ticket hatten , aber die ebenso hübsche wie nette dame von seafrance hat das klasse gemacht.
zwischenzeitlich hatte ich mit womo überhaupt und im speziellen schon abgeschlossen ....und dann .......

Frankreich hat mich wieder runtergeholt ...gleich hinter calais befindet sich frankreichs nördlichstes capp , auf welchem man athemberaubend schön steht ...und bei der weiteren besichtigung der küste habe ich auf 50 km bestimmt 20 stellplätze gefunden , wo man ausgezeichnet stand und sich sofort wieder das schöne womo urlaub freiheitsgefühl eingestellt hat ..
Leider war das wetter die tage darauf suboptimal , aber diese ecke werde ich mir nochmal anschauen , die autobahn durch belgien war frei, kostenlos und die küste von uns in der pfalz in weniger als 600 km zu erreichen ..da werd ich nochmal hinfahren ...mit womo


Ist schon etwas her ...aber immernoch in schlechter Erinnerung.

Sorry für die Englandfans ..

Klaus[/quote]

PittiC am 04 Jan 2017 14:53:07

Und wenn da plötzlich ein Schild auftaucht " not suitable for motors" "nicht geeignet für Motorfahrzeuge" glaub es !! :D

nanniruffo am 04 Jan 2017 15:06:56

Wir waren bisher 2 x mit dem Mobil (damals 6,7 m und 2,3 breit) in GB und leider habe ich die meisten Erfahrungen genauso gemacht, wie road-king weiter oben. Nach dem 2 x haben wir uns gesagt: nie wieder mit dem Mobil nach Südengland.

Es waren bei uns nicht nur die teils grenzwertig engen Strassen, sondern vor allem die hohen Hecken, immer zu beiden Seiten. Eine Berührung ist bei Gegenverkahr kaum zu vermeiden und hat uns etliche deftige Kratzer an den Scheiben und den Seitenwänden eingebracht. Mühselige Rückfahraktionen, millimetergenaues Rangieren, um an anderen vorbei zu kommen etc. stressen mich halt und rauben mir etwas die Freude an diesem wunderschönen Land.

Wir verzichten dadurch allerdings nicht auf Besuche von Südengland, denn das geht auch wunderbar für ein paar Tage mit unserem Oldie und B & B, die zum Teil hervorragenden Komfort bieten.

Unsere nächste Tour auf die Insel mit dem neuen Womo ( knapp 8 m und 2,33 m breit) wird uns allerdings nur nach Schottland führen, wo die Strassen zwar ebenfalls recht schmal sind, aber die Hecken rechts und links fehlen, was den netten Nebeneffekt aht, das man während der Fahrt auch wenigstens etwas sieht.

Gruß
Tom

P.S.: Auch das Parkplatzproblem haben wir genauso erlebt, wie raodking es beschreibt.

willi_chic am 04 Jan 2017 15:18:11

road-king hat geschrieben:.... single Track Roads . so schmal , dass man eine Ausweichbucht aufsuchen muss ..... d. aber am schlimmsten fand ich die breiteren Strassen .. wo eben mit 80 gefahren wird .. du bist mit der alkovenkante immer schon amGrün der begleitenden Hecken , fährts aber mit dem Rad schon auf der Mittellinie .. und dann kommen die Lkw entgegen .. mit 80 ..

meine Erfahrungen nach 6 Wochen Schottland:

- die "breiteren Straßen" sind schlimm, kann ich nur bestätigen, am Loch Lomond wegen Gegenverkehr Durchschnittsgeschwindigkeit rund 20km/h
- single track roads fand ich gut, weil das Womo groß und hoch ist wird man frühzeitig gesehen und macht respektvoll Platz

grüße klaus

Roman am 04 Jan 2017 15:27:03

road-king hat geschrieben:....resume ... nie mehr camping in england ....aber das land ist schön ...vieleicht mit bed und brackfast
Sorry für die Englandfans ....


Hallo Klaus,

du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Entweder man liebt die Britischen Inseln mit all ihren Macken oder man hasst sie. Dazwischen gibt es fast nichts.... Dich würde ich in letzere Gruppe einordnen.

Deine Probleme mit den britischen CP´s kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Wenn mich jemand fragen würde, wo es die mit Abstand schönsten Plätze in Europa gibt, wäre GB ganz vorne mit dabei. Lage i.d.R. phantastsich auf Klippen direkt am Meer oder in toller saftig grüner Landschaft. Aus einer Parzelle auf einem britischen CP würde man in Italien oder Südfrankreich drei machen. Wer Stellplätze wie bei uns oder in Frankreich sucht, hat natürlich Pech. Das weiß man aber vorher. Aber auch da tut sich was.....
Und jedes Land hat nun mal seine eigenen Regeln und Strafen, wenn man diese Regeln nicht einhält. Ob das ein Grund ist sich auf zu regen....?

Schau dir die Bilder von CP´s auf meiner Website an, egal ob Schottland, Wales oder der Südwesten Englands, dann weißt du was ich meine.

Auch deine geschilderten Probleme beim Fahren sind mir völlig fremd. Wir waren inzwischen ca. 15 mal drüben. Ich kann mich nich an eine einzige grenzwertige Situation erinnern. Wenn man defensiv und vor sallem vorausschauend fährt, passiert dort sicher eher weniger als bei uns. Wenn man merkt, dass der entgegenkommende LKW die Straße für sich beansprucht, steigt man halt mal auf die Bremse und lässt ihn vorbei.
Die Ausweichstellen sind eine Besonderheit der ganzen Insel. Aber es gibt sie wenigstens und sie funktionieren wunderbar. In den Pyrenäen sind wir Straßen gefahren, auf denen selbst ich inständig hoffte, dass niemand entgegenkommt, da es auf mehreren Kilometern keine solche Stellen gab. Will heißen der schwächere hätte zurück setzen müssen...

Daher mein Tipp, lass GB den Fans...... :mrgreen:

Gruß
Roman

mossoma am 04 Jan 2017 15:38:43

nanniruffo hat geschrieben:
Es waren bei uns nicht nur die teils grenzwertig engen Strassen, sondern vor allem die hohen Hecken, immer zu beiden Seiten. Eine Berührung ist bei Gegenverkahr kaum zu vermeiden und hat uns etliche deftige Kratzer an den Scheiben und den Seitenwänden eingebracht.



Und wen stören Kratzer an Scheiben und Seitenwänden :cry: mich nicht, die poliere ich zu Hause wieder raus.

Sieh dir unsere Bilder an, wir stehen direkt am Strand und auf NT Parkplätzen kannst du als Mitglied immer eine Nacht stehen. Wir reisen übrigens auch mit Hund.

Bei Stonhenge, kannst direkt an einer Schotterpiste übernachten, das Bild habe ich nachts gemacht, direkt vor unserem Schlafplatz aus.

Wegfahren kann jeder - viel schwerer ist es zu Reisen.












Tom

hampshire am 04 Jan 2017 16:25:06

Hallo Robert,

es gibt ein paar Anhaltspunkte, die Dir helfen können:

Straßen:

M entspricht der Autobahn doch bis nach Cornwall kommst Du selbst über die M5 nicht weit.

A entspricht den Bundesstraßen. Hier fährt auch der Schwerlastverkehr und Engstellen wie im Thread schon beschrieben sind nicht zu erwarten. eEinige sind "dual carriageway", also vierspurig ausgebaut.

B entspricht unseren Landstraßen und können auch schon mal etwas enger werden. Doch auch unter den B roads gibt vierspurige. Etwas Vorbereitung über Google Maps wird Dir helfen die Anfahrtstrecke zu optimieren.

Auf C und D roads ist die Wahrscheinlichkeit schon etwas größer hin und wieder wegen Gegenverkehrs rangieren zu müssen. Bedenke aber, dass die Engländer im allgemeinen sehr zuvorkommende Verkehrsteilnehmer sind und im wahrsten Sinne des Wortes auch verfahrene Situation mit Coolness und Humor nehmen. Sollte ich jemals in eine Naturkatastrophe gelangen, ich wünsche mir Engländer um mich herum!

Ich fahre mit unserem KaWa auch U roads (unclassified).

Übernachten:

Unterschätze nie die englische Pubkultur. Sie ist anders als unsere Kneipen durchaus kinderfreundlich, viele Pubs haben sogar Spielplätze. Die Pub Parkplätze sind privat. Wir fragen einfach ob wir dort stehen dürfen, essen eine Kleinigkeit oder trinken nur ein Bierchen. Viele Pubs sind großartig gelegen und haben ebene Parkplätze. Natürlich bleibt man nicht länger am Ort, dafür sind dann doch eher die recht teuren Campingplätze gedacht.

Kosten:
England ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern recht teuer und der Süden teils deutlich teurer als der Norden. Berühmte Sehenswürdigkeiten gehen richtig ins Geld. Wenn Du ein Budget aufstellen willst machst Du Dich am besten vorher schlau was Du sehen willst. Wir fahren immer los und schlagen nach einem gelungenen Urlaub die Hände überm Kopf zusammen wenn wir feststellen was wir wieder verbraten haben. Geht uns aber auch in anderen Ländern so, denn das ist der Preis der Spontanität.

Verpflegung:
Ausessen geht auch richtig ins Geld und die Qualität ist am Preis in England nicht allzu gut zu erkennen, doch auch da gibt es ein paar Tipps: Restaurants mit Gerichten ehemaliger Kolonien haben oft eine gute Qualität. Anders als in Deutschland, wo die "Dorfgaststätte" oder der "Gasthof zur Post" mit angeschlossenem Hotelbetrieb ein guter Hinweis auf solide Qualität ist, können gerade diese traditionell aussehenden Pubs und Restaurants trotz saftigen Preisen enttäuschen. Die etwas szenigen Lokalitäten dagegen kann man getrost ausprobieren.
Die Lebensmittelqualität in den großen Supermärkten wie Tesco und Sainsbury ist prima, das Preisniveau höher als bei uns. Lidl ist recht verbreitet und es gibt auch den deutschen Lideleinkäufern bekannte Artikel. Wir gehen besonders gerne zu Waitrose oder in die Lebensmittelabteilung eines Marks & Spencer.
Probierenswert sind die indischen Fertiggerichte aus den Supermärkten. Diese Qualität bekommen wir in Deutschland nicht.

Fahre unverkrampft rüber, die Leute dort sind auch so drauf. Plane keine Riesenstrecken und genieße. Bei Engstellen fährst Du links ran und lässt den Anderen passieren. Das schützt vor Kratzern. "Keep calm and carry on" ist nicht nur ein Aufruf an die britische Bevölkerung zur Zeit der Bombardierung im 2. Weltkrieg, sondern auch eine Lebenseinstellung von der wir in Deutschland Einiges brauchen können.

Gute Reise,
Max.

Schramme am 04 Jan 2017 17:50:33

Na ja......

,,,wir waren im letzten August mit 6,40x3,20x2,30 dort und waren begeistert.

Wenn du mit Striemen an der Seitenwand und Acrylfenstern nicht leben kannst dann fahr lieber woanders hin.
Wie vorher schon geschrieben sind nicht die Ganz kleinen Strassen das Problem sondern die normalen 2-spurigen Landstrassen. Falls ein LKW oder Bus entgegenkam - und davon gibt es einige - bin ich mit dem linken Spiegel auf leichten Kontakt zur Hecke gefahren....dann hats immer gepasst :D

.....ich werde wieder hinfahren.....sch...auf die Striemen :lach:

Digio71 am 04 Jan 2017 19:51:32

Danke für die vielen Tipps/Meinungen.
Wir werden es versuchen :-). Kratzer am Auto sind bei uns egal, Wohnmobil ist alt. Und wenn es zu extrem wird, können wir ja immer noch eine Fähre nach Frankreich nehmen.

Grüße

daktari110 am 04 Jan 2017 20:47:27

Schramme hat geschrieben:Wenn du mit Striemen an der Seitenwand und Acrylfenstern nicht leben kannst dann fahr lieber woanders hin.


Gut gesagt!
Eigentlich ist ja schon alles wesentliche geschrieben worden - ich bin ganz Romans Meinung: entweder immer wieder GB oder nie wieder...
Ich fahre seit über 30 Jahren mindestens einmal pro Jahr auf die Insel ; die letzten sechs Jahre waren wir mit unserem nicht ganz kompakten Alkoven-Mobil (7,20/2,35/3,30) unter anderem jeweils für zwei Wochen in Südwestengland und Wales unterwegs. Natürlich sind die Straßen häufig schmal und rechts und links durch Mauern oder Hecken begrenzt, aber das macht doch gerade den Reiz des ländlichen Englands aus - Hauptstraßen und Autobahnen kann ich auch Zuhause fahren, und gerade die kleinen Straßen führen einen oftmals zu den schönsten Orten.
Sicherlich ist es manchmal ein etwas anstrengenderes Fahren, wenn es nur wenige Ausweichmöglichkeiten gibt und die Hecken links und rechts immer näher rücken, aber eine derartige Höflichkeit und Gelassenheit der anderen (entgegenkommenden) Autofahrer habe ich noch in kaum einem anderen Land erlebt. Manches Mal ist es Millimeterarbeit, um aneinander vorbei zu kommen, ein anderes Mal muss man vielleicht ein Stückchen zurück setzen - gepasst hat es bisher immer.

Die Idee mit dem Zettel mit den WoMo Maßen in Zoll ist super, da muss man nicht vor jeder Brücke überlegen...
Auch die Schilder "non suitable for HGVs" sollte man, wenn nicht völlig furchtlos, beachten.

Schleichweg zur Tintern Abbey - da habe ich das "not suitable for HGVs" ignoriert :D - hat aber alles gepasst, trotz gelegentlichem Gegenverkehr...

Campingplätze in teilweise schönster Lage gibt es reichlich, wer es gerne besonders komfortabel hat wählt einen Platz der Best of British --> Link
ansonsten gibt es Plätze in allen Varianten, Größen und Qualitäten - ganz nach persönlichem gusto.

Freistehen geht auch durchaus (gerade in Wales), vielleicht nicht in der Hochsaison und in oder nah an Städten und beliebten Dörfern, wo die Anwohner sich (zu recht) gestört fühlen, es gibt aber zahlreiche Wanderparkplätze abseits der Zivilisation, wo es niemanden stört, wenn dort für eine Nacht ein Wohnmobil steht. Pubs wurden schon genannt, auch Farmshops lassen einen nach Einkehr/Einkauf i.d.R. gerne auf dem Parkplatz übernachten - eine höfliche Frage eröffnet einem viele Möglichkeiten.
Wenn es allerdings, wie auf dem ersten Foto von Mossoma, ausdrücklich nicht erlaubt ist, sollte man dieses auch respektieren - ansonsten gibt es wahrscheinlich demnächst immer mehr von diesen Schildern :(
Wir haben gerade in unserem 2016er Urlaub so viele wunderschön gelegene Übernachtungsplätze gefunden, das wir nur ganze drei Nächte (von 16) auf einem CP waren. Ver- und Entsorgen geht gegen einen kleinen Obolus auf (fast) allen Campingplätzen auch ohne dort zu übernachten; von wilder Entsorgung über öffentliche Toiletten etc. halte ich nicht gar so viel, denn damit lässt sich viel Sympathie für Wohnmobilreisende verspielen. Andere Reisende und Anwohner finden das häufig nicht so attraktiv, wenn Mobilisten mit ihren WC-Kassetten dort unterwegs sind...
Viel Spaß in einem wunderbaren Land,
Stefan

PS: hier noch ein schönes Video von Caledonian MacBraynezum Verhalten auf Single Track Roads: --> Link

Stefan-Claudia am 04 Jan 2017 23:55:33

daktari110 hat geschrieben: aber eine derartige Höflichkeit und Gelassenheit der anderen
(entgegenkommenden) Autofahrer habe ich noch in kaum einem anderen Land erlebt.


Hallo Stefan, schön mal wieder von Dir zu lesen !
Deine Tipps waren Gold wert, oder zumindetst einen Whiskey!

Und das da oben ist DIE zentrale Aussage zu fahrten nach GB und SCO :

Höflichkeit und Gelassenheit! Balou der Bär muss ein Brite oder Schotte gewesen sein...

HeikeD am 05 Jan 2017 09:06:35

Ich muss auch gestehen, dass wir das WoMo nicht genutzt haben um von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu fahren.

Das ist auch nichts für meine Nerven. Das Foto weiter oben mit der engen Straße wäre für mich eine Katastrophe, wenn mein Mann in eine solche Straße abbiegt, steige ich aus und gehe zu Fuß weiter.

Wir standen bei Schwiegermutter auf dem Hinterhof (das war ein bisschen kompliziert, da die Einfahrt nur 4 cm breiter als das WoMo war und der Hinterhof cornwalltypisch auch nicht besonders großzügig), auf BritStops-Plätzen und Campingplätzen. Allesamt waren mit dem WoMo super zu erreichen. Wie schon gesagt, wir fahren mit dem Bus wenn wir uns was ansehen wollen. Gerade in Cornwall kann man super hin und her fahren, weil die Entfernungen überschaubar sind.
Busfahren macht auch Spaß, sogar mit zwei großen Hunden :-) die der Busfahrer gerne mitgenommen hat.
Oder man fährt halt mit dem Rad oder geht wandern.

Eine Rundreise bis an alle sehenswerten Orte heran würde ich nicht machen mit dem WoMo.

Roman am 05 Jan 2017 12:06:07

HeikeD hat geschrieben:...Das ist auch nichts für meine Nerven. Das Foto weiter oben mit der engen Straße wäre für mich eine Katastrophe, wenn mein Mann in eine solche Straße abbiegt, steige ich aus und gehe zu Fuß weiter.
Eine Rundreise bis an alle sehenswerten Orte heran würde ich nicht machen mit dem WoMo.


Ich finde, dass das Thema völlig überbewertet wird. Das Foto von Stefan mit dem "eingekeilten" Phönix ist natürlich beeindruckend, aber letztendlich harmlos. Die Sträucher die links und rechts der Fahrbahn stehen, sind völlig unkritisch und führen normalerweise nicht mal zu Kratzern am Womo. Etwas vorsichtiger muss man beim Rhododendron sein, der dort wie Unkraut wächst. Aber die in GB zuständigen Straßenmeistereien machen wirklich einen guten Job und halten die Lichtraumprofile ständig frei. Das schaffen die sogar in den Hauptwachstumszeiten.

Wie Heike ja schon schrieb, fahren dort auch Busse. Da sollte man dann auch mit jedem Womo durchkommen. Etwas anderes ist es natürlich, wenn einem diese engen Straßen regelrecht Angst machen. Daher möchte ich das nicht runter spielen.

Aber wie ich schon weiter oben geschrieben habe, findet man solche Situationen fast überall im europäischen Ausland. Da wird nicht jeder Felsvorsprung weg gesprengt, wie das bei uns der Fall ist. Dann ist die Straße an der Stelle eben etwas schmaler als sonst.... ;D

Gruß
Roman

HeikeD am 05 Jan 2017 12:11:41

Roman hat geschrieben:Ich finde, dass das Thema völlig überbewertet wird. Das Foto von Stefan mit dem "eingekeilten" Phönix ist natürlich beeindruckend, aber letztendlich harmlos. Die Sträucher die links und rechts der Fahrbahn stehen sind völlig unkritisch und führen normalerweise nicht mal zu Kratzern am Womo.


Vermutlich verbirgt sich hinter den Sträuchern eine schöne grün bewachsene, massive Steinmauer, meinst du nicht?

edit:
Wenn man links kurz über den Scheibenwischer schaut, sieht man es auch (braune Steine?).

babenhausen am 05 Jan 2017 12:21:21

Jetzt habe ich etwas Panik wegen den engen Straßen. Kann man diese irgendwie vermeiden?

Du solltest und hier will ich dir nicht zu Nahe treten oder dich gar beleidigen Kontakt zu einem Fahrlehrer aufnehmen.
Einige Stunden unter guter Anleitung lassen dich solche Ängste vergessen und gekonnt mit engen Stellen umgehen.
Die Stunden machen sich ggF. auch schnell bezahlt durch vermeiden von Schäden.
Erst dann kannst du entspannt und mit Spaß Reisen.
Denn Ziele auzuwählen anhand der vermuteten Strassenbreite und diffusen Ängsten geht sicher an die Nerven.
Stärke also deine Selbstsicherheit.
Klaus

Roman am 05 Jan 2017 12:22:48

HeikeD hat geschrieben:Vermutlich verbirgt sich hinter den Sträuchern eine schöne grün bewachsene, massive Steinmauer, meinst du nicht?
edit:
Wenn man links kurz über den Scheibenwischer schaut, sieht man es auch (braune Steine?).


Nee eigentlich nicht. Wenn das Grün, so wie hier, runter bis zum Fahrbahnrand reicht, ist die nächste Mauer weit weg. Es gibt auch die Kombi Mauer und Sträucher. Dann ist aber am Fahrbahnrand eindeutig eine Steinmauer zu erkennen, die evtl. im oberen Bereich von dahinter wachsenden Sträuchern etwas überwuchert wird.....

Gruß
Roman

Edit: Ich guck mal ob ich noch ein Beispielbild finde. Früher als ich noch analog fotografierte habe ich von den Straßen auch ein paar Bilder gemacht weil es für uns neu war. Inzwischen hat man sich daran gewöhnt und es ist einem den Druck auf den Auslöser nicht mehr wert......

ollybär am 05 Jan 2017 18:45:29

babenhausen hat geschrieben:
Einige Stunden unter guter Anleitung lassen dich solche Ängste vergessen und gekonnt mit engen Stellen umgehen.


So wie der hier:

RichyG am 05 Jan 2017 18:58:31

Nicht Cornwall war unsere Erfahrung, aber doch ca. zweiausend Kilometer in Irland.
Und hier sind die Straßen gewiss nicht breiter wie in England.
Wie einige Vorschreiber schon ganz richtig meinten: Wer Angst vor ein paar Striemen am Fahrzeug hat, sollte sich nicht auf solche Straßen begeben. Allerdings haben uns die engsten Wege stets zu den schönsten Aussichtspunkten gebracht.
Meine Spiegelprotektoren wollte ich jedoch nicht mehr missen! Nach gezahltem Lehrgeld in Kroatien haben sie meinen rechten Spiegel in Irland mehrmals nachhaltig geschützt. Die Dinger sind wirklich gut. Als ich an der Fähre von Irland nach Wales mal so durch die Reihen der wartenden Fahrzeuge geschlendert bin, habe ich tolle Konstruktionen gesehen welche die Spiegelreste zusammengehalten haben. Panzerband, Spanngurte, Zeltschnüre und ganze Rollen von Tesaband. Bei uns nur ein paar schwarze Streifen rechts von Remplern und grüne Streifen links von den Büschen am Wegesrand.

Roman am 05 Jan 2017 19:03:49

ollybär hat geschrieben:So wie der hier:


Kranke Irre gibt es überall..... ;D

daktari110 am 05 Jan 2017 19:54:59

Roman hat geschrieben:Ich finde, dass das Thema völlig überbewertet wird. Das Foto von Stefan mit dem "eingekeilten" Phönix ist natürlich beeindruckend, aber letztendlich harmlos. Die Sträucher die links und rechts der Fahrbahn stehen, sind völlig unkritisch und führen normalerweise nicht mal zu Kratzern am Womo.
Roman


Absolut korrekt, das sollte nur ein Beispiel sein, das auch kleinste Nebenstraßen (die der "Ersttäter" in der Regel nicht nutzen wird) durchaus mit breiteren/höheren WoMos machbar sind. Das Foto existiert auch nur, weil wir in diesem Urlaub UK-Neulinge im Schlepptau hatten, für die meine Routenwahl wohl völlig faszinierend war :D

Nach vielen Jahren mit Bulli und Landrover, wo das Hauptkriterium für die Streckenwahl war, möglichst keine Hauptstraßen zu nutzen, sondern die kleinst möglichen Straßen (gerne auch solche "Pfade", die gar nicht unbedingt Straße genannt werden konnten), fällt es mir manchmal sehr schwer, an diesen mit dem WoMo vorbeizufahren, nur weil dort ein Schild mit Grössenbeschränkungen steht 8)
Durchgekommen sind wir bislang überall, auch wenn zu den Steinmauern rechts und links manchmal nur noch wenige Zentimeter Platz waren, oder die Spiegel mal angeklappt werden mussten. Das sind aber absolute Aussnahmefälle, die einem nur unterkommen, wenn man es drauf anlegt und noch zum allerhintersten Bergsee oder zur winzigsten und abgelegensten Meeresbucht fahren muss. Uns reizen solch einsame Ziele, die allermeisten werden erst gar nicht auf die Idee kommen, solche Punkte anzusteuern. Die "normalen" Strecken sind alle mit vorausschauender Fahrweise und ohne hektische Hast problemlos zu bewältigen - nur nicht schon vorher in Panik verfallen ;D

Wie Roman schon schrieb, sind auf den meisten Straßen auch Busse und LKWs unterwegs, die zwar im ländlichen Raum häufig kompakter sind als bei uns, aber für die meisten WoMos als Masshalter reichen. Im übrigen gibt es selbst am A... der Welt i.d.R. noch Farmer - wo die mit ihrem landwirtschaftlichen Gerät durchpassen, kommen wir auch durch.

Einfach mal das Navi ausschalten und vor Ort einen Strassenatlas mit vernünftigem Maßstab kaufen - und dann ganz klassisch nach Karte fahren. Auf der Karte kann man im Regelfall schon recht gut erkennen, was einen Straßen-technisch erwartet.

Eine wunderbare Reisesaison 2017 wünscht
Stefan

Anne42 am 05 Jan 2017 20:31:52

ich war im Herbst in Schottland, durch Schottland gefahren, dann runter durch England bis Dover. Mir hat Schottland besser gefallen als England, einfach weil es landschaftlich so grandios und einsam war!! Die Straßen waren super schmal, aber man konnte besser sehen, keine hohen Hecken!! Unser Womo ist ein Rimor und 6,40 m lang. Ich habe es heil und ohne Delle wieder nach Hause gebracht und wir haben alles mit dem Womo besichtigt und jeden Tag, Burgen, Schlösser und Städte. England fand ich anstrengender zu fahren, da erstens mehr Verkehr, an den engen Straßen die hohen Hecken. Für längere Strecken sind wir Autobahn gefahren, zu den Besichtigungen dann stundenlang Landstraßen auf denen man außerhalb der Ortschaften durch die Hecken leider nicht so viel sieht. Ich fand die Autobahnen nicht schwierig zu fahren, auch wenn es manch seltsame Regel gibt, aber anderes Land andere Sitten. Wir haben auf wunderbaren CP übernachtet England und Schottland sind doch wirklich Camper Länder!!
Ich habe diese Reise mit 74 Jahren, trotz Linksverkehr, Single Roads, und gefühlten tausenden Roundabouts locker geschafft, also nur Mut, ist für jeden zu schaffen unter dem Motto wait and sea ;D
aber Achtung eine guter Autoatlas ist wichtig, Navis fahren immer den engsten und steilsten Weg :D

Roman am 05 Jan 2017 22:25:48

daktari110 hat geschrieben:...Einfach mal das Navi ausschalten und vor Ort einen Strassenatlas mit vernünftigem Maßstab kaufen - und dann ganz klassisch nach Karte fahren. Auf der Karte kann man im Regelfall schon recht gut erkennen, was einen Straßen-technisch erwartet....


Ein wunderbarer Tipp. Aber vielleicht hättest du der "Navi-Generation" noch erklären sollen, was ein "Straßenatlas" ist...... :mrgreen: :lach: duckundwech......... ;D

Gruß
Roman

Roman am 05 Jan 2017 22:28:46

Anne42 hat geschrieben:...Wir haben auf wunderbaren CP übernachtet. England und Schottland sind doch wirklich Camper Länder!!


Danke Anne für diese Aussage. Die musste ich aus Deinem Beitrag nochmal hervorheben... :wink:

Gruß
Roman

Beefeater57 am 05 Jan 2017 23:20:50

Roman hat geschrieben:Ein wunderbarer Tipp. Aber vielleicht hättest du der "Navi-Generation" noch erklären sollen, was ein "Straßenatlas" ist...... :mrgreen: :lach: duckundwech......... ;D

Gruß
Roman


Und vor allem wie man ihn benutzt!

Bernd

FastFood44 am 06 Jan 2017 00:55:27

RichyG hat geschrieben:Nicht Cornwall war unsere Erfahrung, aber doch ca. zweiausend Kilometer in Irland.
Und hier sind die Straßen gewiss nicht breiter wie in England.


Doch ich finde Cornwall eine Ecke schärfer!

Wir waren vor Jahren zuerst in Süd- , Südwestengland unterwegs.
Und ich gestehe dass ich auf diese Straßen so nicht vorbereitet war.
Ich als Beifahrerin in der Fahrbahnmitte fand das viel heftiger als mein Mann der meist fährt.
Die eher normalen, engen Straßen. Wo sie doch recht zügig ankommen und links und rechts und ja teils oben alles grün und zu ist, das machte mir mehr Probleme.
Eben diese grünen Tunnel und die Mauern. Enge Straßen die für uns eher als Einbahnstraße gelten würde und dort ganz normal für beide Richtungen gilt ohne Mittelstreifen.
Da fand ich die ganz engen Straßen mit Ausweichbuchten und teils Spiegel einklappen eher entspannend. Da "rast" dann wenigstens kein Auto an der Beifahrerseite vorbei, sondern rollte cm für cm oft.
Am ersten Tag mit engen Straßen räumte ich freiwillig den Beifahrersitz und lies meinem Sohn den Vortritt.
Nach einer "schlaflosen" Nacht bestand ich dann darauf dass das Navi aus bleibt und wir einen Straßenatlas kaufen. Das war dann okay und nach wenigen Tagen war ich dann lockerer und wir fuhren dann bewußt doch enge Straßen. Aber wenn man das im Atlas sieht und entscheiden kann, vorbereitet ist, ist das was anderes als blind vom Navi gesteuert zu werden.

Wenige Jahre später waren wir dann in Mittelengland und Wales unterwegs. Da gibt es nicht ganz so viele enge Straßen. Jedoch war ich auch abgehärtet.

Dieses Jahr waren wir 4 Wochen in Irland und das fand ich okay. Wenige enge Stellen.

Was mir an den engen Straßen nicht so gefällt: Man fährt wie im Tunnel und sieht nicht so viel von der Umgebung. Der Blick in die Weite fehlt mir manchmal.
Trotzdem sind wir totale GB-Fans!

Mein Tipp: Wagt es. Kauft euch einen Straßenatlas und stellt euch einfach darauf ein, dass es manchmal schwierig wird mit dem freien übernachten.

Gruß Petra

Jonah am 06 Jan 2017 02:01:25

Digio71 hat geschrieben: Kratzer am Auto sind bei uns egal, Wohnmobil ist alt. Und wenn es zu extrem wird, können wir ja immer noch eine Fähre nach Frankreich nehmen.


Genau so. Bange machen gilt nicht. :ja: Meiner Meinung nach lernt man auch dort sehr vorausschauend zu fahren. Wenn ich in der Ferne ein entgegenkommendes Fahrzeug gesehen habe und links Platz hatte ranzufahren, dann links ran und eben warten. Das entstresst ungemein. Ansonsten muss halt einer mal ein wenig zurücksetzen, ist ja auch kein Problem.

Was ich dir empfehlen kann, guck doch mal zB auf Google Earth wo ein CP ist, den ihr anfahren wollt. Und dann geh mal auf Street View, da sind doch in GB schon viele Straßen eingebunden, habe das Gefühl, mehr, als hier in Deutschlands Dörfern. Dann fährst du mal die Strecke mit Street View ab, finde sowas ganz spannend mal im Vorfeld zu sehen, ist dann oft gar nicht so eng, wie man es evtl. befürchtet.

sk2525 am 05 Apr 2017 13:41:04

Mach dir kein Kopf, vertrau nur auf die Schilder! Keine Busse heißt u.U. auf keine Womos. Ansonsten, die Engländer sind sehr entspannte Autofahrer und sehr hilfsbereit.

VG
Sabine

Alter Hans am 05 Apr 2017 18:36:26

Bin mit 72 Jahren und beginnendem grauen Star (inzwischen erfolgreich operiert) erstmals durch GB, Cornwall und rundum gereist. Gute 6 Wochen lang.
Es war wunderschön, für mich als Fahrer allerdings schon anstrengend. Kleine Strassen hatten wir gerne genutzt. Das Navi hatte uns hin und wieder auch Streiche gespielt. Aber Shellatlas ist immer dabei plus ein paar Spezialkarten. Auch uns haben die Briten überall freundlich aufgenommen. Besonders an den English Heritage und International trust Attraktionen. Die beiden Mitgliedschaften hatten sich für uns gelohnt. (Kein oder verringerter Eintrittspreis).
Unser Mobilchen ist nur 2 m breit. Darüber war ich froh gewesen.

Zwei Beispiele:
ein wunderschöner CP:



Ein Campinghauswagen mit 3,50 Breite wurde hier angefahren. Ein Km Nebenstr. in einer Stunde und viel Freischneiden von Vegetation. Das ist ganz gelassen abgelaufen. Die Strasse war solange natürlich gesperrt.:


Alter Hans am 05 Apr 2017 21:12:32

Alter Hans hat geschrieben:. Besonders an den English Heritage und International trust Attraktionen. Die beiden Mitgliedschaften hatten sich für uns gelohnt. (Kein oder verringerter Eintrittspreis).


Korrektur:
Muss natürlich National Trust heissen. So international sind die Briten nun auch wieder nicht. :mrgreen:
Sorry!

Digio71 am 24 Jun 2017 10:03:22

So, wir sind zurück aus Cornwall!
War ein tolles Abenteuer und ich habe die Straßen ohne Schaden (abgesehen von ein paar Kratzer wegen den Hecken) überlebt.
Linksverkehr war kein Problem. Da gewöhnt man sich erstaunlich schnell dran.
Die Straßen sind zum Teil sehr eng. Aber wie hier schon viele geschrieben haben, die Engländer sind viel entspannter als wir :-).
Wie auch schon viele geschrieben haben: nicht aufs Navi verlassen. Habe mich einmal verfahren und bin dem Navi gefolgt. Da habe ich schon extrem geschwitzt ob ich den ganzen Weg wieder rückwärts raus muss.
Noch mal Danke für eure Tipps!
Gruß
Robert

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