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Hallo und noch ein gesundes neues Jahr für alle. Ich wollte fragen ob es Gutachter/Sachverständige gibt, die einen bei der Übergabe des Mobils in technischen und rechtlichen Dingen unterstützen. Hintergrund ist der dass ich hier im Forum viel gelesen habe (vielen Dank dafür)das es doch zu einigen Schwierigkeiten kommen kann und ich mir das ersparen möchte. Das Fahrzeug ist neu und wird erst bei Abholung Bar bezahlt und nicht vorher Zugelassen. Viele grüße von der Baar. Bei einem Neufahrzeug sehe ich keine so großen Probleme, dass auch noch ein Sachverständiger bei der Übergabe notwendig ist. Hier gibt es Listen, die man bei der Übergabe unaufgeregt abarbeiten kann. Den Händler vorab bitten Wasser aufzufüllen, den Kühlschrank anzustellen (Ladestrom) und eine professionelle Übergabe (2-3h) bitten/ankündigen. Dann alle Funktionen testen und abhaken. Anschließend zeitnah ein Wochenende zum Testen wegfahren und den Alltagstest machen. Wenn es bei der Übergabe Probleme gibt Womo stehen lassen und Nachbessern. Auf keinem Fall in einen Rausch verfallen, die Kohle hinblättern und blauäugig heimfahren nach dem Motto "Wir warten schon so lange und es wird schon gut gehen" :wink: Viele Mängel werden erst im Alltagsbetrieb erkannt. Spart Euch das Geld für einen Sachverständigen. Der findet auch nicht alles. Bei der Abholung meines neuen WoMos war ich mit einer selbsterstellten Checkliste bewaffnet. Diese war mit ca. 12 Seiten sehr umfangreich hatte aber den Vorteil dass ich beim Überprüfen nichts vergaß und gleichzeitig alles erklärt bekam. Geprüft wurden u.a. auch so profane Dinge wie das Öffnen und Schließen sämtlicher Fenster im Aufbau, das Vorhandensein des Reseverades oder das Funktionieren der Warnblinkanlage. Nach der Prüfung bin ich vom Hof auf einen CP gefahren und habe eine Nacht im WoMo verbracht. Das war nach der Funktionsprüfung die Performance Qualifikation. Ich wohne 480 km vom Verkäufer entfernt und wollte vor der Heimreise sicher sein dass das WoMo in Ordnung ist. War es übrigens auch und ich bin sehr zufrieden damit. Die Checkliste hätte ich dem Händler vorab zugeschickt. .... WO haste denn gekauft? Wenn z.B. in Deisslingen oder in Engen so sind das z.B. 2 absolut seriöse Händler die den Gutachter überflüssig machen (sollten). Das mit der Checkliste ist schon eine gute Idee, aber da meine Frau Aufgrund einer schweren fortschreitenden Erkrankung ausfällt wäre ich bei der Übergabe alleine. Es gibt halt so viele Dinge zu beachten und ein Fachmann würde mir schon etwas Sicherheit geben. Wo sind die Grenzen des Hinnehmbaren? Gekauft hab ich beim Caravancenter Zinke Ebersbach-Neugersdorf. Nach dem was ich heute weiß (Garantiearbeiten usw)würde ich nicht mehr so weit weg kaufen. Wurde auch bei der Werksbesichtigung von Capron empfohlen das man in Wohnortnähe kaufen sollte. Mittlerweile wird ein "simpler" Wohnmobilkauf zu einer Wissenschaft hochstilisiert. Das verstehe wer will. Woran liegt das? Grüße aus NI Selbst ist der Mann. Ich war bei der Übergabe auch allein. Den Händler vorab informieren was alles geprüft werden soll. Bei der Übernahme bzw. Übergabe auf dem Protokoll sofort vermerken was nicht in Ordnung ist und vom Hersteller bestätigen lassen. Und nicht alles schwarz sehen. Man hört meist nur das Negative. Die meisten WoMos werden wie meines bestimmt fehlerfrei ausgeliefert. Wenn ich mal vergleiche mit dem PKW Neukauf finde ich dass ganze schon etwas komplexer. Aber ich denke positiv letztendlich gab es da auch noch nie Probleme bei mir.
Vertrau auf Dein gesundes Menschengefühl und lass dich nicht einlullen. Wenn der Händler Dir was nettes will, verschieb es auf nach der Abnahme. Mach Dir eine Liste oder such danach. Arbeite diese ab, lass Dir alles zeigen und fahr nur mit einem guten Gefühl vom Hof. Ab da hat Du ja noch reichlich Zeit um Gewährleistungsansprüche geltend zu machen :ja:
Dem stimme ich voll und ganz zu. Aber mach Dir mal nicht soviel Sorgen. Lass Dir alles zeigen und Du wirst sehen, es geht schon gut. Rechne damit, dass Du mit Deiner Frau in Bälde einen Kurzurlaub machen müsst, um die Feineinstellungen auf Garantie Abwickeln zu können. Aber dafür habt Ihr ja das Womo. Gruß Klaus Nachbesserungen haste sowieso ! Garantiert ! Gruss Garantierte Nacharbeiten? Bei mir hat ein Zwischenbrett für den Dinettenumbau geklemmt. Das habe ich nicht reklamiert sondern selbst nachgeschliffen. Wenn man jede Kleinigkeit reklamieren will dann sollte man wirklich neben dem Händler wohnen. By the way, mir hat der Händler zur WoMo Taufe noch eine Flasche Sekt mitgegeben. Und die stand nicht auf meiner Checkliste
Neugersdorf liegt in der schönen Oberlausitz. Die Oberlausitz ist auf jeden Fall eine Reise wert, mit Görlitz an der Neiße als Grenzstadt zu Polen ... Ich würde mir einige Tage Zeit nehmen für die Übernahme des Carados, um die interessante Region im Osten kennen zu lernen. Grüße aus NI Hallo Luka, wann willst Du das Mobil denn abholen? Ob der Händler 500 km entfernt oder direkt nebenan seine Werkstatt hat, spielt zumindest in den ersten 24 Monaten keine Rolle. Wenn Du Sachmängel entdeckst und den Händler um Beseitigung bittest (oder "zur Beseitigung aufforderst") kann er dich dazu verpflichten, das Mobil zu ihm in die Werkstatt zu bringen. ABER: Er muß Dir eine Kilometerpauschale um € -,60 pro gefahrenen Kilometer (hin und zurück) zahlen. Oder, er bittet dich, eine bei dir ortsnahe Werkstatt aufzusuchen und den Mangel auf seine Rechnung beseitigen zu lassen. Bei der Entfernung aus dem Baarkreis in die Lausitz wird wohl die zweite Variante die für dich wahrscheinliche sein. Bei Fragen einfach fragen, Volker ;-)
:D :D :D Ich verstehe es auch nicht.... Bei einem älteren gebrauchten Womo könnte ich es ja noch halbwegs verstehen, wenn man totaler technischer Laie ist. Aber bei einem Neufahrzeug....mh.... Auf einen "Profi" solltest du bei einem neuen Womo eigentlich verzichten können. Aber vielleicht findest du einen Bekannten, der mitfährt und auch Schauen und Zuhören kann. Das gibt dir mehr Sicherheit und bei einem Neuwagen hilft ein Nicht-Wohnmobilist sicher auch super. Viel Erfolg und immer gute Fahrt!
An den Herstellern, die eine mangelhafte Endkontrolle machen, an den Händlern, denen es nach Vertragsabschluß egal ist, was weiter passiert und an deren Werkstätten, die nachträglich Zubehör so einbauen, daß es "die Sau graust". Wer es nicht versteht oder wer meint, daß es eigentlich bei Neuwagenübernahme keiner besonderen Vorsicht bedarf, mag recht haben. Besser wäre es, wenn derjenige seine Meinung für sich behält und den TO nicht verunsichert. Er hat um Hilfe gebeten, nicht um überhebliche Kommentare, Volker Luka, ich würden einen erfahrenen Wohnmobilisten, ggf. sogar einen Sachverständigen mitnehmen. Warum? Weil ich in diesem Forum und in anderen oft gelesen habe, dass freudentrunkene Käufer Baumängel übersehen, manchmal sogar bestelltes Zubehör nicht eingebaut ist (oder billigeres). Beulen, auch Dellen im Dach, werden leicht übersehen. Übergaben können schlampig sein, nicht jeder vergräbt sich gleich in die (oft nicht guten Erklärungen) der Handbücher. Schließich kann zum Übergabeprotokoll eine Mängelliste hinzu gefügt werden, die Käufer und Verkäufer unterschreiben. Ach ja, man übersieht leicht etwas beim Prüfen aller Funktionen. Ein Profi kostet (mit Anfahrt) vielleicht 300 Euro. Das sind vielleicht 0,5 Prozent des Kaufpreises. Wer ein Haus kauft, besichtigt normalerweise die Objekte der Begierde auch mit einem Architekten.
Gerade unerfahrene Kunden wissen oft nicht genug, um alles gleich testen zu können, teils gibt es Zeittdruck (vom Kunden oder vom Händler), oder der Händler erklärt etwas recht schnell und der Kunde will sich nicht blamieren und alles noch mal nachfragen. Oder Details, die selbst der Händler nicht weiß und der Kunde weiß nicht mal, was er fragen sollte. Es geht aber doch um viel Geld und Ärger.
Nicht jeder kann sowas selber machen. Gerade bei einem Neuwagen sollte das passen. Die Entfernung ist u.U. ein Problem. Aber beim neuen PKW, wo die Tür nicht sauber schließt, holst du ja auch nicht den Hammer und fängst an, da dran rumzuklopfen !?
K.A. wie die Häufigkeit tatsächlich ist, aber hier liest man von vielen Problemen, gerade erst in einem anderen aktuellen Thread.
Und so manches günstige Haus ist billiger als ein teures Womo ! Selbst wenn man keinen Profi mitnimmt, zumindest ein zweites Paar Augen, vorzugsweise mit Womowissen, ist sehr zu empfehlen. RK
Da bin ich komplett dabei! Das machen wir bei Abholung unserer PKW`s ständig. Einmal hat es sich sogar gelohnt. Bei einem Bus waren statt der Einzelsitze vorne eine Doppelbank. Daraufhin wurde dann ein Neuer gebaut. Der Verkäufer hatte eigenmächtig geändert. Am 25.1 holen wir unseren ab.... Mal sehen was wir geliefert bekommen....;) Bedanke mich für die Rückmeldungen. Das Fahrzeug soll im April ausgeliefert werden. Kann mir hier jemand sagen ob ich die gefahrenen Händlerkilometer nach Löschung für mich wieder sichtbar machen kann? (OBD evtl).Viele grüße und Dank
Wie kommst du darauf, dass der Händler "seine" gefahren KM löschen wird? Du scheinst wirklich nicht viel Vertrauen in deinen Händler zu haben....:( Ansonsten: "Manipulationen an Wegstreckenzählern zum Zwecke des Betrugs sind strafbar, gemäß §22b StVG". (--> Link) Um nichts anderes würde es sich handeln, wenn dein Händler die Uhr auf "0" drehen würde. Ich denke, man sollte als Neuwagenkäufer immer davon ausgehen, dass die Fahrzeuge bis max. 100 "Rangier-KM" haben. Mein aktueller Touareg hatte ca. 55 km auf der Uhr. Mein Beetle Cabrio auch so um den Dreh. Selbst mein ehemaliges 6er Cabrio (gebaut in Dingolfing, ausgeliefert in München) hatte schon ca. 20 km runter. Die Neuwagen mit den wenigsten KM waren meine diversen Phaeton. In Dresden gebaut und dort in der GMD ausgeliefert. Die hatten immer unter 10 km "gelaufen"
Bei Fiat soll es angeblich eine Funktion quasi " Hàndlerfreikilometer" geben, das wieder auf null gestellt werden kann. Stand hier irgendwo im Forum. Kläre einfach mit dem Händler ab, dass er doch bitte Wasser auffüllen soll. Du möchtest alles erklärt bekommen und auch ausprobieren. Deshalb brauchst du auch Gas. Hat der Händler für dich welches da oder musst du eine Flasche mitbringen? Bei uns war eine besondere Situation. Wir haben unser Mobil in Sprendlingen übernommen. Unser Händler kommt aber aus Karlsruhe. Soll heißen der Händler kam extra ins Werk. So haben wir die Überführungskosten gespart. Dafür sollten wir aber die Gasflasche für den Test mitbringen. War aber alles so abgesprochen. Ich würde an deiner Stelle eher einen interessierten Freund mitnehmen. Immerhin musst du ja auch hinkommen und einer fährt dann ja wohl das Womo und der andere das Auto oder wie auch immer. Der Sachverständige wird zwar anders schauen, aber der weiß wie die Heizung läuft, wie die Fenster auf gehen, wie das Schaltpanel zu bedienen ist. Wie die Klokassette zu tauschen ist usw. Du brauchst aber eine Einweisung. Ein 2. paar Augen hilft dir eher wenn derjenige keine richtiger Profi ist denke ich, weil dir dann mehr erklärt wird. Mach dir keine Gedanken, Nachbesserungen haben fast alle Mobile. Die Fehler und Mängel findet man meist in den ersten Touren und selten schon bei der Übergabe.
Deshalb bei der Abnahme das Vorhandensein aller Bedienungsanleitungen für die Technik prüfen.
wo findest du in DACH einen Profi - Sachverständigen zu diesem Honorar? oder hast du eine null vergessen? selbst zum mechaniker - stundensatz kommst du da nicht weit. Hast du vielleicht in deinem engeren Bekanntenkreis jemand der mitfährt und möglicherweise selbst Wohmobilist mit Erfahrung ist? Wenn ja würde ich ihn mitnehmen. Zum einen hast du jemand dessen Rat du beurteilen kannst und wenn du wieder zurück bist wirst du einige Infos nicht mehr exakt wissen. Dann hast du jemand den du jederzeit nochmal fragen kannst. Er wird auch bei der Übergabe Fragen stellen können die Dir möglicherweise gar nicht in den Sinn kommen.
Wäre dann aber trotzdem eine Manipulation des Fahrstreckenzählers. Bis zu welchem KM-Stand soll er zurück stellen dürfen? 50, 100, 500 oder sogar 2000 und mehr km? Das wäre nämlich ohne Probleme möglich, und nicht kontrollierbar. Außerdem, was soll das bringen, ob der nun 10, 15 od. 100 km drauf hat, ist doch völlig unerheblich. Wichtig ist doch die Erstzulassung. Es ist nun mal so, ab dem Augenblick wo das Fahrgestell auf den eigenen Rädern fährt, zählen die KM. Egal ob Womo od. PKW.
Ich habe es glaube ich hier im Forum gelesen und auch noch nie vorher gehört Bei der Vorbereitung zur meiner Fahrzeugübergabe wurde mein Ducato in meiner Anwesenheit als das Fahrzeug am Diagnosestecker hin der KM Stand von 12km auf Null gestellt und das Datum und die Uhrzeit eingestellt. Hat mich gewundert, hätte ich nicht daneben gestanden hätte den Km-Stand von 12 nicht erfahren. Habe den Mechaniker darauf angesprochen, aber sein Deutsch reichte nicht aus um die Frage zu beantworten. Den Meister habe ich aber später vergessen danach zufragen. Wenn vorher durch 5 Probefahrten 150 km auf Null gestellt worden wären hätte ich es nicht erfahren. Aber ein Blick auf das Reifenprofil bei meinem Rundgang während der Übergabeinspektion ergab, das die Noppen noch Jungfräulich alle vorhanden waren, nach 50km sind die meist alle ab. Da die Siegel außer an der Fahrertür in meiner Gegenwart und die Frontscheibe noch voll von DIN- A4 großen Papierzettel von innen verklebt waren, hatte ich keine Zweifel das es sich um ein nagelneues Fahrzeug handelt. Bei meinem Womo sah es etwas anders aus, das ist auch schon in der Montagehalle unterwegs gewesen. Der KM Stand war 2km, also gehe ich davon das es auch irgendwo auf Null gesetzt wurde. LG Harald ... hier zum angesprochenem Tröd "Händlermodus": --> Link EDIT: Tja, Mod's haben hier natürlich Vorfahrt! :-)
Wer weiß, wie viel KM vorher schon weg gedrückt wurden..... :eek: Mir sind jedenfalls ehrliche 12 km lieber als gelogene 0 km....Sowas hat einfach ein "Geschmäckle".... |
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