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Hallo, ein oft gehörtes Argument - wir bezahlen doch auch bei unseren Nachbarn. Aber trotzdem nicht vergleichbar. In Frankreich und Italien sind nur die Strecken Mautpflichtig, die nicht über die Steuer sondern privat finanziert worden sind. Das gleiche in Spanien. In Belgien keine PKW-Maut. In Niederlanden keine Maut. Durch Frankreich kann man noch ganz gut fahren ohne Autobahnen - auf Nationalstraßen. In Italien bezahlen die PKW-Fahrer keine KFZ-Steuer. Der Straßenbau wird entweder über die Mineralölsteuer oder Maut bezahlt. Was haben wir: Mineralölsteuer, KFZ-Steuer, und vielleicht demnächst Maut. Mir gefällt die Maut in Österreich auch nicht, aber in der Alpenrepublik ist der Straßenbau sicher ein ganzen Stück teurer wie bei uns. Der Ausländeranteil dürfte noch viel höher sein als bei uns. Außerdem - sollte nicht die LKW-Maut in D zu 100% in den Straßenbau fließen. Und was geschah - 1. Jahr Geld in Straßenbau; 2. Jahr 50% in Straßenbau; ab 3. Jahr war das Budget wieder vor der LKW-Maut. (Siehe u.a. Wikipedia) Wurde nicht versprochen, die erfassten Daten sollten nur der Maut dienen und spätestens nach 6 Monaten gelöscht werden - und was geschah, sie werden nicht gelöscht. Wir bauen uns so langsam einen Überwachungsstaat auf. Vignetten wären jedenfalls billiger, statt dessen will man die elektronische Überwachung auch auf Bundesstraßen einführen, warum nur? Und wer glaubt denn ernsthaft, dass die Maut + KFZ-Steuer für uns kostenneutral bleibt? Wie sagt mein Bekannter immer: "Wer das glaubt, der glaubt auch das Zitronenfalter auch Zitronen faltet." Außerdem ist sie unsozial. Wer sich regelmäßig neue Auto´s leisten kann, bezahlt weniger als Menschen mit geringerem Einkommen, die sich meist nicht regelmäßig neue Auto´s leisten können. (Trifft insbesondere Familien, Alleinerziehende, Geringverdiener, usw.) Kostenneutral? Was ist mit Schwerbehinderten, die heute keine KFZ-Steuer bezahlen, ich habe nichts davon gelesen, dass die keine Maut bezahlen müssen. Da werden, zumindest auf Dauer, Mehreinnahmen generiert. Steuererhöhungen sind nicht gewünscht, also holt man sich zusätzlich Geld über andere Wege. Man sehe sich nur die 2-3fache Steuer auf Energie, egal ob Kraftstoff oder Strom an. Da wurde behauptet, die Energieumlage dient nur dem Ausbau der regenerativen Energien. Warum kommt dann die MWST erst ganz zum Schluss drauf, also wird die Energieumlage nochmal mit der MWST beaufschlagt. Wenn es unserer Regierung wirklich um die Verringerung von Schadstoffen ging - das wäre leicht zu haben gewesen, man hätte nur die PKW´s nachmessen müssen. ADAC und sogar das Umweltministerium haben das Verkehrsministerium darüber informiert, dass da was nicht stimmt. Aber Dobrindt wusste ja angeblich von nichts. Wie die 3 Affen muss der im Büro gesessen haben. Von Merkels Wahlversprechen mal ganz zu schweigen. Um zu ahnen wo das hinführt braucht sich nur die LKW-Maut oder den Soli ansehen. --> Link ... h-weg.html
Moin, das ist nur insofern richtig, dass nicht die PKW-Fahrer Steuern zu entrichten haben, sondern genau wie hier in D die PKW-Halter. KfZ-Steuer ist in Italien ebenso fällig wie hier. Beispiel Region Alto-Adige PKW 120 KW, Euro 3 = 316,00 EUR, nachzulesen auf der offiziellen Seite der Südtiroler Einzugsdienste --> Link Weitere Infos zur KfZ-Steuer in Italien gibt es auch auf der Seite des ACI --> Link Gruß Uwe
Sorry, wer sagt das. Kannst du das mit Quellen ADAC/Regierung belegen?? Ist das ironisch gemeint oder sind das alternative Fakten?? 1. Es gibt keine "Autobahnmaut" in Deutschland 2. Die Infrastrukturabgabe gilt für alle Straßen, auf denen auch LKW mautpflichtig sind. Und dazu gehören auch bestimmte Bundesstraßen, die von LKWs gerne als "Mautsparende Umfahrung" benutzt werden. Mein bisheriger Kenntnissstand, Andreas was wird nu egt mit den fahrzeugen > 3,5t + < 7,5t :?: alleswirdgut hartmut Dobrindt hat bei einer Veranstaltung , bei der es um grenzüberschreitenden Einkaufsverkehr ging , und zwar im Saarland , explizit gesagt : Wieso über die Landstraße können sie doch kostenlos fahren ? Das war eine ernst gemeinte Aussage , die ich erstmal bis genaue Angaben vorliegen, nicht in Zweifel ziehen werde. Zumal ich die Maut sowieso für richtig halte , die Person Herr Dobrindt spielt dabei keine Rolle. Hartensteiner .
Du weißt aber schon, daß eine Landstraße keine Bundesstrasse ist? Genauso, wie auch eine Kreisstraße keine Bundesstrasse ist! Also ist Dein Argument postfaktisches Gesäusel, mehr nicht, Volker :roll:
Moin, meines Wissens ist ja noch gar nicht geregelt, WIE die Maut zu entrichten sein wird. Automaten an BAB-Auffahrten und Kassenhäuschen an den BAB -ABfahrten werden wohl nicht möglich sein. Werden es Aufkleber wie in Ö oder CH? Dann würde eine reine BAB-Maut möglich sein. Oder gibt es eine andere Lösung? Ich vermute mal, dass die deutschen Michel (also wir alle als KfZ-Halter) ganz einfach verpflichtet werden, die Infrastrukturabgabe zu zahlen. Ich glaube nicht, dass man uns die Möglichkeit geben wird die Abgabe nicht zu zahlen und mit dem Fahrzeug dann BABs zu meiden. Ausländische Verkehrsteilnehmer werden in Grenznähe und den Automobilclubs ihre "Pickerl" kaufen können. Gruß Uwe brauwe , das ist korrekt , deshalb habe ich mich auf die Aussage von Minister Dobrindt bezogen und nicht auf Annahme und subjektiver Einstellung . Ich gehe mal davon aus : Der Minister wird ,ob gewollt oder zufällig ungewollt, seine Vorstellungen im Kopf haben . ER hat auch nicht gesagt , welche Straßen , sondern nur , sie seien kostenfrei zu befahren . Hartensteiner . Brainless , da haben wir es wieder , was willst du denn wirklich mit deinem Beitrag sagen ? Dass es Bundesstraßen , Landstraßen oder Feldwege gibt ? Da kann ich nur gratulieren . Wenn der Minister sich äußert und Landstraßen sagt ,vielleicht hat er auch nur Straßen gesagt , will ich das gar nicht so eng eingrenzen . Es war ein Gespräch . Vielleicht wäre es für einige User einfacher, erst mal darauf zu warten , was da kommen könnte , bevor sie so schwierige Wörter benutzen . Das auch noch mit keiner Beziehung zur Sache . Hartensteiner
Dazu sagt das Bundesverkehrsministerium (Quelle: --> Link ) "Die Erhebung der Infrastrukturabgabe wird mittels einer elektronischen Vignette erfolgen - unkompliziert und unbürokratisch. Die Gesamteinnahmen liegen jährlich bei rund 4 Milliarden Euro, die zukünftig zweckgebunden für Investitionen in die Infrastruktur zur Verfügung stehen. Nach Abschluss des parlamentarischen Verfahrens folgt die technische Umsetzung des Erhebungssystems. Die Infrastrukturabgabe wird in der kommenden Wahlperiode eingeführt."... Mit der Infrastrukturabgabe vollziehen wir einen echten Systemwechsel von der Steuer- zur Nutzerfinanzierung. Wir erreichen damit rund 4 Milliarden Euro Einnahmen pro Jahr, zweckgebunden für die Investitionen in die Infrastruktur. Für inländische Autofahrer gibt es keine Mehrbelastungen. Wer ein besonders umweltfreundliches Euro 6-Fahrzeug fährt, zahlt unterm Strich sogar weniger als bisher." Und weitere Details findet man hier --> Link, wobei ich die Highlights einmal kopiert habe: "...Halter von nicht in Deutschland zugelassenen Pkw und Wohnmobilen sind lediglich bei der Nutzung von Bundesautobahnen abgabenpflichtig. Kraftfahrzeuge von Personen mit Behinderungen, die ganz oder teilweise von der Kfz-Steuer befreit sind, werden auch wirkungsgleich von der Infrastrukturabgabe befreit. Die um die Systemkosten geminderten Einnahmen aus der Infrastrukturabgabe fließen zweckgebunden in die Verkehrsinfrastruktur. Die Infrastrukturabgabe muss von allen Haltern von in Deutschland zugelassenen Kfz für ein Jahr entrichtet werden. Der Preis für die Jahresvignette bestimmt sich für Pkw nach dem Hubraum und den Umwelteigenschaften der Fahrzeuge. Die festgelegte Höchstgrenze beträgt 130 €. Halter von nicht in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen können zwischen einer Vignette für 10 Tage, 2 Monate oder 1 Jahr wählen und sie über das Internet buchen. Zusätzlich ist die Einbuchung an Vertriebsstellen, z.B. an Tankstellen, möglich. Jahresvignetten können zu jedem Zeitpunkt im Jahr ihre Gültigkeit erlangen und haben dann jeweils 12 Monate Gültigkeit. ... Die Erhebung der Infrastrukturabgabe erfolgt mittels einer elektronischen Vignette (E-Vignette). Die Fahrberechtigung ist mit dem amtlichen Kraftfahrzeugkennzeichen verknüpft. Den Anforderungen des Datenschutzes wird hierbei in vollem Umfang Rechnung getragen. Sämtliche erhobenen Daten dürfen ausschließlich für die Zwecke des Infrastrukturabgabengesetzes genutzt werden. Eine Übermittlung, Nutzung oder Beschlagnahme dieser Daten nach anderen Rechtsvorschriften ist unzulässig. Sofern bei der Kontrolle Fahrzeuge erfasst werden, die der Abgabenpflicht nicht unterliegen, werden diese Bilder und Kontrolldaten sofort gelöscht. Daten, die für Verfahren der Nacherhebung bzw. für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten benötigt werden, werden nur so lange aufbewahrt, wie sie für die Erfüllung der Aufgaben erforderlich sind. Um eine Doppelbelastung beim Übergang zur nutzerbasierten Infrastrukturfinanzierung von in Deutschland Kfz-Kraftfahrzeug-steuerpflichtigen Pkw oder Wohnmobilen zu vermeiden, werden in das Kraftfahrzeugsteuergesetz Steuerentlastungsbeträge aufgenommen." Zwei persönliche Anmerkungen von mir: "Verkehrsinfrastruktur" heißt nicht zwingend der eigentliche Straßenbau, sondern kann auch Straßenmöbilierung, Bepflanzung oder Ausgleichsmaßnahmen betreffen. Bereits im obigen Text wird erwähnt, dass die von der elektronischen Vignette ausgelesenen Daten auch anderweitig genutzt werden. Explizit wird von der "Ahndung von Ordnungswidrigkeiten" gesprochen. Abschließend ist diese Aufzählung sicherlich nicht :roll: .
Siehste, das muss jeder halt mal lernen. Den Politsprech muss man deuten können. Die meisten Politiker lügen nicht, sie verschweigen nur 70% der Wahrheit. Der Dobridt spricht von "Landstraßen" meine Aussage war: Die Infrastrukturabgabe bezieht bestimmte Bundesstraßen mit ein" Nichts für ungut, Gruß Andreas andwein , ich glaube , es ist sicher vernünftiger wenn wir erst mal abwarten , was wirklich daraus wird . Tatsache ist doch , in den letzten Tagen hat es schon wieder eine Nachbesserung gegeben . Übrigens wollte ich deine Ausführungen nicht anzweifeln , sondern meinte auf die allgemeine Antistimmung bezogen : Na, über die Landstraße können sie doch fahren. Da der grenznahe Verkehr sich wohl kaum auf der Autobahn abspielt, wäre das doch eine Aussage , oder . Wer nun unter der grenznahen , jetzt auf der Autobahn kostenpflichtigen Fahrt leiden könnte , hätte doch die Möglichkeit, auf der Landstraße zum Einkauf zu fahren . Ich würde das tun , ohne Ärger , ohne Häme , zumal ich ein Verfechter der Maut bin . Ich weiß , du willst ein anderes Wort dafür hören , aber ich bleibe , wie fast alle Veröffentlichungen in den Medien besser bei diesem Wort, es ist gebräuchlicher und volksnäher . Hartensteiner Moin, nach den Hinweisen von "Eifelwolf" - danke dafür - ist auf den Seiten des Verkehrsministeriums doch nachzulesen, das wir gar keine Wahl haben nur das nicht infrastrukturabgabepflichtige Straßennetz zu benutzen und keine elektronische Vignette zu erwerben. Zitat vom Ministerium: "...soll für Halter von im Inland und im Ausland zugelassenen Pkw und Wohnmobilen eine Infrastrukturabgabe für die Nutzung von Bundesautobahnen und Bundesstraßen eingeführt werden." BABs zu vermeiden wäre ja noch möglich, aber auch Bundesstraßen komplett zu umfahren dürfte praktisch unmöglich sein. Ich zitiere weiter aus FAQs, die vom Verkehrsministerium herausgegeben wurden --> Link Warum müssen alle Halter von im Inland zugelassenen, abgabepflichtigen Kfz eine Jahresvignette erwerben? Aufgrund des sehr dichten Bundesfernstraßennetzes in Deutschland ist davon auszugehen, dass nahezu jeder Halter eines in Deutschland zugelassenen Pkw oder Wohnmobils das Bundesfernstraßennetz nutzt. Nach Berechnungen der IVV Ingenieurgruppe Aachen nutzen mehr als 99 Prozent aller Halter von in Deutschland zugelassenen Pkw im Jahresverlauf das Bundesfernstraßennetz. Also müssen wir für jedes zugelassene Fahrzeug bezahlen. Persönlich hoffe ich für mich, das es tatsächlich zu einer einigermaßen Entlastung der Kfz-Steuer kommt, ich habe neben dem WoMo noch drei weitere Fahrzeuge zugelassen. :roll: Gruß Uwe An die Heckenschützen: Ja genau, euch meine ich. Ihr, die ihr meinen Beitrag vom 27.01.2017, 22.04 h, negativ bewertet habt. Eure Begründungen sind so armselig, daß ich durchaus verstehe, warum ihr nicht offen eure Kommentare mir gegenüber geäußert habt. Anfechten werde ich sie nicht - sie sind vom (fehlenden) Gehalt einfach nicht anfechtbar, Volker :roll: Hallo Deutschland als Industrie- und Technologiestandort braucht eine gute Infrastruktur. Darüber sind sich noch alle einig. Wenn es um die Finanzierung geht, will keiner mehr zahlen. LKW Maut gibt es schon. Die Industrie würde eine Abgabe sowieso auf die Verbraucher umschlagen. Also bleiben nur die PKWs. Die ausländischen PKWs bringen uns da auch nicht viel weiter, folglich werden wir alle für die Infrastruktur zahlen. Bei den vielen maroden Brücken und der über weite Strecken löchrigen und welligen Fahrbahndecke werden viele Milliarden gebraucht. Wo sollen die sonst herkommen? Autobahnen privatisieren kommt auf das gleiche raus, dann gibt es Mautstationen wie in F oder I, dann lieber pauschal. Das einzige was mich wirklich ärgert sind unsere Nachbarn die Österreicher, selber kassieren und sich dann über uns aufregen. :stupid: :wolke: Maut :bindafür:
Ein typischer Hartensteiner! :mrgreen: Du wirfst mir Ungenauigkeit vor und räumst selbst ein, daß der Minister vielleicht doch etwas anderes gesagt hat. :roll: Weißt Du, was die Leute dazu sagen, die des Lateinischen mächtig sind? "Si tacuisses, philosophus mansisses" Volker 8) „Intellexeram, si tacuisses.“ ;D
:top: Zitat zur österreichischen Kfz-Steuer bis 3,5 Tonnen Bei der für die laufenden Besteuerung von Krafträdern, Personen- und Kombikraftwagen zur Anwendung kommenden motorbezogenen Versicherungssteuer wird seit 1993 als Erhöhung der Versicherungssteuer gemeinsam mit der Kfz-Haftpflichtversicherungsprämie eingehoben. Es handelt sich dabei nicht mehr um eine periodisch zu entrichtende Kraftfahrzeugsteuer im engeren Sinn. über 3,5 Ab 1. Jänner 2011 wurde die Kfz-Steuer für jede angefangene Tonne höchstes zulässiges Gesamtgewicht pro Monat wie folgt gesenkt:[2] Fahrzeuge mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht bis zu 12 Tonnen: 1,55 EUR (bisher: 2,54 EUR), mindestens 15 EUR (bisher: 21,80 EUR) Gruß Dieter Beispiel: Fahrzeug 5 Tonnen 5x1,55x12=93 Euro/jährlich Und die legen bei uns ein Veto ein und regen sich auf. Das regt mich auf! PS: ich zahle für meinen PKW 288 Euro/J und soll fürs Pickerl um vielleicht 130 entlastet werden, macht dann immer noch rd. 150. Beim Womo siehst ähnlich aus.
Genauer lesen (Mindestwert) -> €180
Hast du eigentlich die Zahlen oben gelesen ? Mein 130PS Womo kostet €538 (OK, durchs Wechselkennzeichen läuft das beim PKW mit, der noch ein paar Euro mehr kostet). Dafür darf es ohne Kennzeichen auch nicht auf der Straße stehen und erfordert einen eigenen Parkplatz. Dazu dann noch das Mautpickerl um ~€82, das kaum vermeidbar ist. Aber wenigstens MUß man es nicht nehmen. Das kommt bei euch(D) zwar dazu, und wird wieder abgezogen. Das müssen nur die Ausländer zahlen. Von den ~€7000 NOVA mal ganz abgesehen. Mich regt auf, daß die D ständig über die hohen Kosten klagen (besonders bei Vergleichen mit A), aber meisten deutlich günstiger fahren. RK Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo, ich reg mich eigentlich nicht auf über irgendwelche hohen Kosten. Mich nervt nur, dass ich auf Autobahnen in z.B. Frankreich und Österreich zahlen soll (Belgien hätte auch schon die Maut wenn man sich denn mal einig wäre in diesem Land) und wenn Deutschland die Maut einführen will, legt jedes Land um uns rum sein Veto ein. Ob die Deutschen selbst über weniger Kfz-Steuer entlastet werden oder nicht, spielt da mal überhaupt keine Rolle. Wenn man ein Veto einlegt und dies als Argument anführt, dann müsste die Kfz-Steuer europaweit einheitlich geregelt sein, damit es gerecht wäre. Ich bin ja auch schon immer dafür gewesen, die Kfz-Steuer komplett fallen zu lassen und durch einen Zuschlag auf den Treibstoff zu ersetzen. Dann zahlt der viel, der viel fährt und umgekehrt der wenig, der wenig fährt. Damit will ich aber nicht sagen, dass ich die Maut gut finde, bin. Gruß Dieter
Hallo, Deine Frage ist leicht zu beantworten: „Diese vielen Milliarden sind bereits von deutschen Kfz- Haltern bezahlt worden, wurden jedoch zweckentfremdet“. Die Kfz- Steuer wurde mal eingeführt für „den Ausbau und die Instandhaltung der Straßeninfrastruktur“. Nach kurzer Zeit gebar man als zusätzliche Einnahmequelle die Mineralölsteuer. Nachdem in Folge der Verschwendungssucht und anderen ausschweifenden Projekte das Geld nicht mehr reichte wurde unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes die Ökosteuer eingeführt. Der Einwand der Zweckbindung gilt nicht zwingend, denn in „D“ gilt für Finanzen das sogenannte Gesamtdeckungsprinzip ( --> Link ). Das bedeutet, dass grundsätzlich alle Einnahmen des Staatshaushaltes zur Deckung aller Ausgaben verwendet werden. Eine Zweckbindung von Steuern gibt es i S: d. Gesetzes also nicht. Sinn des Gesamtdeckungsprinzips ist es, Planungsflexibilität des Staates zu gewährleisten. Trotzdem sind bestimmte Einnahmen speziellen Ausgaben zugeordnet. Zum Teil sind solche Regelungen auch gesetzlich verankert. So müsste etwa laut Artikel 1 des Straßenbaufinanzierungsgesetzes die Hälfte der Mineralölsteuer in den Straßenbau fließen. --> Link . Allerdings wird diese Zuordnung regelmäßig jedes Jahr aufs Neue per Generalvollmacht außer Kraft gesetzt. Das hat zur Folge, dass insgesamt etwa 40-45 Milliarden Euro jedes Jahr durch Steuereinnahmen von Autofahrern an den Fiskus fließen. Die Einnahme- Ausgabe- Situation wurde in 2013 mal von 3 Redakteuren der „Welt“ untersucht --> Link Auszug: „47 Milliarden Euro zahlen die Autofahrer 2013 in die Staatskassen. Fünf Milliarden fließen in die Straßen, die sie benutzen. Mit den übrigen 42 Milliarden Euro finanziert der Bund alles Mögliche“ (nur keine Strassen). So gesehen stellen die Mauteinnahmen erneut lediglich eine zusätzliche Einnahmequelle dar, zur Befriedigung der jüngsten Kostenlawine.
Immer wieder der gleiche Unsinn. Keiner wendet etwas gegen eine Maut auf deutschen Autobahnen ein, sondern nur dagegen, dass diese explizit nur von "Ausländern" gezahlt werden soll!
Ich warte ja noch auf die Beschwerde der Raucher, dass die Tabaksteuer nicht ausschließlich in den Tabakanbau fließt :roll: Bezüglich der Rechnung der "Welt" könnte man außerdem einwenden, das andere Rechnungen auf andere Zahlen kommen. Ich meine, der BUND hat mal ausgerechnet dass die Einnahmen aus der Besteuerung des KfZ-Verkehrs nur rund ein Drittel der Betriebs- und Folgekosten deckt.
Hallo Micha, ich fürchte Du hast nicht verstanden, dass die Einnahmen der Mineralölsteuer „Kraft Gesetz“ hälftig in den Strassenbau fließen müssten, diese Norm aber regelmäßig aufgehoben wird.
Natürlich kommen „andere Rechnungen“ auf andere Zahlen. Kommt immer darauf an, wer die Studie in Auftrag gibt und bezahlt! :wink: Aber (man muß es leider schon fast so sagen), ein paar Milliardchen hin oder her, völlig egal, fest steht, dass der Großteil bedauerlicherweise fremdinvestiert wird. Aber wieder zurück, Altvater "wolfherm" wird sicher schon wuselig. :lach: Hallo Kurt, zweckentfremdet finde ich nicht! Es ist eine Einnahmequelle die unser Saat braucht. Wir könnten auch von einer anderen Seite die Sache betrachten. 42 Milliarden Euro fließen in den Straßenbau, dann benötigen wir keine Maut oder sonstige Abgaben. Im Gegenzug werden die Lohn und Einkommensteuer erhöht, damit die 42 Milliarden wieder unserem Saat zur Verfügung stehen, die dann nicht zweckentfremdet sind.
HAllo Rolf, das ist sehr fraglich. Du gehst von einer in Stein gemeißelten Ausgabenhöhe aus. Es gibt auch die Möglichkeit die Einnahmen sinnvoll und sparsam zu verwenden! Brauchen würde unser Staat m.E. was ganz anderes, nämlich unbarmherzigen Regress gegen Steuerverschwendung. --> Link Hallo Kurt, bei der Steuergeld Verschwendung bin ich bei dir! Nur wird es keine Regierung jemals ändern! Die Ausgaben werden steigen, weil wir Bürger immer mehr, teils berechtigt, eifordern. Dazu brauchen wir Steuereinnahmen, bin gespannt wie es geschafft wird ohne den Schuldenberg zu erhöhen. Ist jetzt wohl OT. Leider ist keine Partei gewillt bei dem derzeitigen Überschuss die Schulden ein wenig abzutragen. Ach , Brainless ,es gibt in der -Wirtschaftswoche - eine Seite , die heißt Latein für Hochstabler . Untertitel : Wenn sie mit Lateinzitaten beeindrucken wollen. Der folgende Beitragschreiber sagt es noch deutlicher : Ich verkürze ,- Hättest du nur geschwiegen . Damit du aber etwas zu lesen hast : Es wäre -ad absurdum - von einem -homo sapiens - wenn er nicht nach folgender -ad vitae -,- ad rem - verfahren wäre : In magnis et voluisse sat est - Properz . So nun ist damit aber Schluß , sonst wird es langweilig , bzw die anderen Leser und ich , wir brauchen das wohl nicht mehr . Also,- noli me tangere- ! Hartensteiner
Bitte nicht aus dem Zusammenhang reissen und weiterlesen. Die Kfz-Steuersätze sind wohl in allen Ländern unterschiedlich, daher sage ich ja auch, muss dann auch angeglichen werden. Das meinte ich damit. Aber meine Meinung gleich als Unsinn zu bezeichnen :? Rolf 51 , doch Schäuble will den Überschuss zur Schuldentilgung einsetzen , wird aber von allen Anderen gedrängt es zu investieren. Dabei sind die meisten Bundesländer nicht einmal in der Lage wegen nicht erfolgter Planung und zu wenig Kapazitäten dass in diesem Jahr vom Bund zur Verfügung gestellte Geld zu verbrauchen . Er muss sich viel Nörgelei anhören , weil er zurecht sagt : Wir müssen , weil wir gegenüber der jüngeren Generation Verpflichtungen haben , das Geld in die Schuldentilgung geben , deshalb auch die sogn. - Schwarze Null - , die auch immer wieder angegriffen wird . Die jungen Leute werden es ihm danken . Ich will hier eigentlich nicht zu politischen Fragen Stellung nehmen , aber du hast dich so geäußert . Hartensteiner . Moderation:Jetzt kommt mal bitte wieder zur Maut zurück und lässt das global-politische Diskutieren. Dafür gibt es Spezial-Foren. Vielen Dank.
Wieder ein echter Hartensteiner: Was der nach mir schreibende RichyG schrieb, ist die Antwort auf die Frage eines törichten Schwätzers: „Intellegis me esse philosophum?“ Guck noch mal in die Wirtschaftswoche, was die dazu sagt, Volker :mrgreen: |
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