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Stromanschluß über Schuko 1, 2, 3


T4Wohnmobil am 31 Jan 2017 13:32:33

OstfrieslandBE hat geschrieben:Moin,
es giebt sehrwohl 1-polig schaltende FI-Schutzschalter. Diese sind jedoch nicht vom VDE zugelassen. Sie werden hauptsächlich in GB eingesetzt.
.


Hallo,
Wer so einen Fi. Schalter in sein Wohnmobil verbaut und dann mit der 6€ China-Tester denkt die elektrische Sicherheit gewährleisten zu können handelt grob fahrlässig!
Und wer solche Konstruktionen noch weiterempfiehlt an andere Wohnmobilbesitzer die ja in der Regel elektrotechnische Laien sind und das dadurch entstehende Gefahrenpotenzial nicht erkennen, handelt auch grob fahrlässig.

Erik

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andwein am 31 Jan 2017 13:50:26

T4Wohnmobil hat geschrieben:..Wer so einen Fi. Schalter in sein Wohnmobil verbaut und dann mit der 6€ China-Tester denkt die elektrische Sicherheit gewährleisten zu können handelt grob fahrlässig! Erik

Du solltest allerdings den Ball ein wenig flacher spielen, Bis zur VDE-Änderung 2010 war das OK.
Ich gebe dir aber im 2. Punkt recht, Bei Foren-Ratschläge im 230V Bereich sollte man vorsichtig sein. Man weiss den Kenntnis- oder Unkenntnissstand der Leser leider nicht und eine Befolgung könnte diese in Gefahr bringen. Deshalb gibt es die neue VDE mit ihrer speziellen Auslegung für Campingplätze und die daran angeschlossenen Wohnmobile. Auch die korrekte Handhabung eines Phasenprüfers ist für manche nicht möglich. Ich habe zwei Exemplare, wo man am oberen Ende den Finger auflegen muss. Wer das Ding nur wie einen normalen Schraubendreher in die Hand nimmt, könnte den Schluss ziehen, die Stechdose/Lampe etc ist abgeschaltet und spannungslos!!!!! Schaut euch eure Phasenprüfer mal an und gebt es ohne weitere Anweisung an eure Kinder.
Aufschrei??? Dann lag ich richtig. Den Kindern nicht, aber den unbekannten Forumsmitlesern gerne.
Nur so am Rande, Gruß Andreas

T4Wohnmobil am 31 Jan 2017 14:02:21

andwein hat geschrieben:Stand für Womos, Fertigung 1984-2010, dort sind ggf. noch einpolige FI-Schalter eingebaut und über den Bestandsschutz auch zugelassen g. Mein Womo, BJ 2007 hat einen einpoligen FI
Gruß Andreas


Hallo,
Es gab bei uns nie 1 polige Fi. Schutzschalter!
Wenn sowas bei dir verbaut ist, kannst du bitte mal die Firma und den Typ benennen.
Ich denke du verwechselst das mit Sicherungsautomaten.
Bei den damals verwendeten Schuko-Steckern eine grob fahrlässige Konstruktion.
Bitte deinen "einpoligen" Fi. Schutzschalter so schnell wie möglich gegen einen VDE-zugelassenen 2 poligen Fi-austauschen.
Auch bei Verwendung von CEE Steckern kann ein Fehler in der Verkabelung nie ausgeschlossen werden.

Gruß
Erik

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Inselmann am 31 Jan 2017 14:24:57

T4Wohnmobil hat geschrieben:
Ich kann nur dringend davor warnen sich so einen Adapter zu kaufen und zu denken mit einen Prüfgerät das ca. 6€ kostet die elektrische Sicherheit bei einen Wohnmobil überprüfen zu können.

kannst du mir das bitte etwas besser erklaeren?
Das ist KEIN Adapter um irdendwas mit 240V anzuschliessen. Es zeigt lediglich an in welcher Ordnung die Kabel VOR dem WoMo Eingangsstecker reinkommen falls mit einem Schuko Stecker andgesclossen wird.
T4Wohnmobil hat geschrieben:Wenn bei Schuko-Steckern abhängig von der Stecker-Polung die elektrische Sicherheit nicht gewährleistet ist, ist das lebensgefährlich und muss sofort außer Betrieb genommen werden.

?? Bitte auch hier, erklaere mir mal warum die elektrische Sicherheit nicht gewaehrleistet ist wenn der ueberall verwendete Schuko Stecker BELIEBIG herum eingesteckt werden darf/kann.
T4Wohnmobil hat geschrieben:Ist bei deinem Wohnmobil überhaupt ein Fi. Schutzschalter eingebaut?

Dieser LED Pruefstecker zeight doch nur an ob blau mit blau und braun mit braun verbunden ist wenn ich mit Schuko einstecke. Wenn nicht, dreh ich den Schucko Stecker um 180Grad und dann ist alles wie es sein soll. Fi Schalter eingebaut oder nicht

T4Wohnmobil hat geschrieben:Bitte dich dringend deine Verkabelung von einem Fachmann überprüfen lassen.
Erik

Ich glaube schon das Hymer weiss wie man 240V in ein Wohnmobil einbaut.

Da ich aber ein UK zugelassenenes Wohnmobil habe weiss ich um die Problematik mit dem 1 poligen Fi und deshalb schaue ich schon ob mein Aussenstecker (und ich benutze in der Regel keine Schuko, nur blaue CEE) ausserhalb der UK richtig rum verdrahtet ist. Den kann ich nicht rumdrehen wie einen Schuko Stecker und muss deshalb ZWEI Anschlusskabel mit CEE haben. Eins fuer UK und eins (mit vertauschten Phase und Null) fuer den Rest von Europa.
Langfristing werde ich auf nen neuen Fi aufruesten damit das ein Ende hat mit den Steckern

Ganzalleinunterhalter am 31 Jan 2017 14:54:20

andwein hat geschrieben: Auch die korrekte Handhabung eines Phasenprüfers ist für manche nicht möglich. Ich habe zwei Exemplare, wo man am oberen Ende den Finger auflegen muss. Wer das Ding nur wie einen normalen Schraubendreher in die Hand nimmt, könnte den Schluss ziehen, die Stechdose/Lampe etc ist abgeschaltet und spannungslos!!!!!

Hallo Andreas,
dass erste, was ich zu Beginn meiner Lehre als Elektroinstallateur Anfang der 70er in unserem Haushalt entsorgt habe war dieser gefährliche Lügenstift --> Link - gerade in feuchter Umgebung kann dieses Teil zu einer Gefahr werden.
Deshalb war ein Duspol / Zweipolier Spannungsprüfer dann das erste was ich mir dann angeschafft habe.

berny2 am 31 Jan 2017 15:42:09

Inselmann hat geschrieben:Da ich aber ein UK zugelassenenes Wohnmobil habe weiss ich um die Problematik mit dem 1 poligen Fi und deshalb schaue ich schon ob mein Aussenstecker (und ich benutze in der Regel keine Schuko, nur blaue CEE) ausserhalb der UK richtig rum verdrahtet ist.
Eins fuer UK und eins (mit vertauschten Phase und Null) fuer den Rest von Europa.

Im Vereinigten Königreich scheint m.E. sowieso so einiges "vertauscht" zu sein... :razz:

T4Wohnmobil am 31 Jan 2017 16:07:39

Inselmann hat geschrieben:

Da ich aber ein UK zugelassenenes Wohnmobil habe weiss ich um die Problematik mit dem 1 poligen Fi und deshalb schaue ich schon ob mein Aussenstecker (und ich benutze in der Regel keine Schuko, nur blaue CEE) ausserhalb der UK richtig rum verdrahtet ist.


Hallo
Was hast du jetzt für einen Stecker am Wohnmobil ?

ursprünglich was doch die Rede von einen Schuko-Stecker und jetzt von einen CEE Stecker?

"Ich habe sowas. (mit UK Stecker fuer mein WoMo) Einfach in doe Steckdose im WoMo stecken und bei Bedarf den Schuko Stecker AUSSEN umdrehen"

Da kann man nur hoffen das du mit deinen vielen Adaptern und Tests mit den 6€ Testgerät aus China dein 1poligen Fi. Schutzschalter im Wohnmobil immer in den Aussenleiter (Phase) geschalten ist.
Das nach meiner Meinung nicht die richtige Vorgehensweise wenn es um elektrische Sicherheit geht!

Gruß

Erik

brainless am 31 Jan 2017 16:54:39

T4Wohnmobil hat geschrieben:Ich frag mich nur warum kaufst du den „Chinaschrott“ ?
Kauf halt für ein par € mehr ein Markenprodukt und du hast mit Sicherheit ein zuverlässiges und sicheres Produkt.
--> Link




Hallo Erik,

verschone uns doch bitte mit deiner Chinaphobie.
Ein "Markenartikel" ist noch lange keine Garantie, einwandfreie Ware aus hiesiger Produktion zu bekommen und dein Beispiel ist sehr schlecht gewählt, wenn Du Produkte von 155,- bis 379,-€ als für "ein paar Euro mehr" darstellst.
In einem anderen Thread hatten wir Heizlüfter unter 30,- € - also sprichst Du vom 5 bis 13 fachen Kaufpreis.
Bisher habe ich festgestellt, daß es bei einer Schieflage eher an der Einfallslosigkeit des Geschäftsinhabers als am chinesischen Konkurrenten liegt......



Volker 8)

Inselmann am 31 Jan 2017 16:59:33

T4Wohnmobil hat geschrieben:

Da kann man nur hoffen das du mit deinen vielen Adaptern und Tests mit den 6€ Testgerät aus China dein 1poligen Fi. Schutzschalter im Wohnmobil immer in den Aussenleiter (Phase) geschalten ist.
Das nach meiner Meinung nicht die richtige Vorgehensweise wenn es um elektrische Sicherheit geht!

Gruß

Erik


Anstatt mir richtig auf meine Fragen zu antworten lese ich nur Phrasen und Stimmungsmache gegen China Schrott.

Genau damit mein Fi immer auf Phase geschaltet ist muss ich ja wissen WO die Phase ist.
Und das zeigt mein Billigschrott aus China wohl an.
Aber du bist wahrscheinlich überzeugt das dein teures und im guten deutschen Fachhandel gekauftes Geraet nicht in China gebaut wurde. Traeum weiter.

Ich frag mich auch was fuer den Laien wirklich gefaehrlich ist. Einfach nen fertigen Stecker mit paar Laempchen in die Dose stecken oder mit zwei Spitzen in der Steckdose rumfummel.

Und wenn ich nach Deutschland komme und muss Schuko nehmen, dann habe ich ja 50/50 Chance den Stecker richtig rum einzustecken.

Aber wie immer, alles so kompliziert wie moeglich darstellen um dann den allwissenden Fachmann raushaengen.

OstfrieslandBE am 31 Jan 2017 17:01:43

T4Wohnmobil hat geschrieben:Ich frag mich nur warum kaufst du den „Chinaschrott“ ?
Kauf halt für ein par € mehr ein Markenprodukt und du hast mit Sicherheit ein zuverlässiges und sicheres Produkt.


Moin T4Wohnmobil,

hast du schon einmal überlegt, wieviele etablierte Firmen (auch deutsche Unternehmen) in Drittländern fertigen lassen?

Garmin1234 am 31 Jan 2017 17:23:16

Also ich hab schon sehr oft auf Stellplätzen gestanden wo der Stromanschluß mit 16 A abgesichert war. Fast jeder Platz den wir bisher in Österreich besucht haben, hat das. Voriges Wochenende in Vrsar war es auch so (laut Sicherungsautomat), am Marina di Venizia in Cavallino, am CP Norcenni Girasole nahe Florenz auch. Je weiter südlich man kommt desto schwächer abgesichert sind die Plätze meistens, aber es gibt durchaus Plätze die gut abgesichert sind. Und wenn ich zuhause für 16 A mit einem Schukostecker auskomme, warum soll es eigentlich im Wohnmobil nicht funktionieren??
Zumindest mein praktischer Hausverstand sagt mir das, aber vielleicht kann mir als Maschienenbauer und EDV Mensch jemand das so erklären dass ich es auch verstehe.

ubruesch am 31 Jan 2017 17:32:10

Wenn man hier so liest könnte man meinen das wir alle Helden sind und ein super gefährliches Hobby haben.
Wenn ich dann aber so die Kabel auf einem Campingplatz oder Stellplatz sehe die so verlegt werden kräuseln sich mir die Fußnägel hoch.

Die Wahrheit liegt mal wieder irgendwo in der Mitte.
Mir sind Leute die einen Steckdosentester --> Link benutzen lieber als welche die die wildesten Konstruktionen einfach ohne zu testen einsetzen. Die ganz genauen können sich ja die teureren raus suchen.
Dazu zähle ich zur Not auch den einpoligen Tester um die Phase zu finden. Die Person wird den Test schon nicht Barfuß in einer Pfütze machen.

Mein Wohnmobil ist von 1991 und hat noch gar keinen FI verbaut. Nur ein 2 poligen Leitungsschutzschalter ist vorhanden.
Zu 99% verwende ich ein CEE Kabel für unser Wohnmobil anzuschließen.
Das andere eine Prozent wird dann mit Schuko gearbeitet. Zu meiner Schande ohne auf die Phasenlage zu achten.
Bin aber auch nur Elektroinstallateur.

Aber nun macht mal weiter mit eurer Diskussion.
Ich bin dann mal wieder weg und ihr könnt dann auch noch über mich her ziehen.

Udo

andwein am 31 Jan 2017 17:42:00

T4Wohnmobil hat geschrieben:...Es gab bei uns nie 1 polige Fi. Schutzschalter! Ich denke du verwechselst das mit Sicherungsautomaten.
Bitte deinen "einpoligen" Fi. Schutzschalter so schnell wie möglich gegen einen VDE-zugelassenen 2 poligen Fi-austauschen.
Gruß Erik

Also jetzt mal langsam. Es gab schon immer einpolige Fi Schalter, die gibt es auch heute noch und sind in der Hausinstallation noch immer zulässig und verbaut. Punkt!
Aufgrund der Anschlusskabelproblematik wurde in der neuen VDE (Fassung 2010) für Wohnmobile und CPs ein zweipoliger FI vorgeschrieben. Viele Hersteller haben ihn schon seit Anfang 2000 verbaut, aber halt nicht alle. Die haben zuerst ihre Lagerbestände verbaut und das war bis 2009, Ausgabe neue VDE Fassung, gültig.
Keiner muss wg. der geänderten VDE seinen einpoligen FI gegen einen zweipoligen austauschem. Er kann, aber er muss nicht
Mit solchen Aussagen werden Leser ohne fachlichen Hintergrund verunsichert. Natürlich ist ein zweipoliger FI besser, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er vor 2010 im Womo nicht vorgeschrieben war.
Gruß Andreas

geralds am 31 Jan 2017 18:19:13

Hallo,

ich habe 1968 meine Berufslaufbahn (Lehrling Starkstromelektriker) begonnen. Mir sind in meiner ganzen Laufbahn keine FI-Schalter (Fehlerstromschutzschalter) mit einpoliger Abschaltung begegnet, was jedoch nicht heißen soll das es die nicht gibt/gab.
Selbst mein vorletztes Womo, Baujahr 1995, hatte einen 2-polig schaltenden FI.

Wichtig ist jedoch, wie sollte es im Womo sein?
2-polig abschaltender FI Typ B (Wegen Wechselrichtereinsatz) mit 30mA Auslösestrom. (Bei 10mA kann es häufiger zu Fehlauslösungen kommen). Wer Näheres über die Typen wissen will möge bei Wikipedia nachlesen.
Hinter dem FI einen 2-poligen Sicherungsautomaten mit 10A. Wenn ein 16A Sicherungsautomat eingesetzt wird, ist die Umschalteinrichtung zu prüfen (viele sind nicht für 16A ausgelegt).
Beispiel:
--> Link

Mit dieser Ausrüstung ist technisch nichts gegen die Einspeisung mit Adaptern Schuko auf CEE einzuwenden (Die Adapter sind auch nicht verboten). Alle Verfechter von ausschließlich CEE sollten sich darüber im klaren sein, dass ein nicht sorgfältig arbeitender Installateur (ja, die gibt es) durchaus auch mal N und Phase an der Steckstelle vertauscht haben kann.

Gruß Gerald

T4Wohnmobil am 31 Jan 2017 18:35:16

andwein hat geschrieben:
Also jetzt mal langsam. Es gab schon immer einpolige Fi Schalter, die gibt es auch heute noch und sind in der Hausinstallation noch immer zulässig und verbaut. Punkt!
Natürlich ist ein zweipoliger FI besser, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er vor 2010 im Womo nicht vorgeschrieben war.
Gruß Andreas


Hallo Andreas,
Kannst du bitte mal das Fabrikat und den Typ von einen oder deinen 1 Poligen Fi-Schutzschalter nennen.
Dann kann man sicher nachforschen wie so ein 1 Poliger Fi-Schutzschalter aufgebaut ist
Wird da der Aussenleiter und der Neutralleiter durch den Summenstromwandler geführt und die Abschaltung erfolgt nur 1 Polig ?
Da die Verpolungssicherheit im Wohnmobilbereich ja nie 100% gegeben ist, kann ja bei einer 1polige Abschaltung im Fehlerfall Lebensgefahr bestehen, da ja das defekte Gerät weiter unter Spannung stehen kann.
Gruß
Erik

Energiemacher am 31 Jan 2017 18:46:03

Ach wie lustig.....


aber mal im Ernst..... unter 1poligen RCD wird umgangssprachlich ein Fi verstanden der 1 Phase+N absichert.
Dann gibt es auch auch den 2poligen FI der nichts anderes ist als 1Phase +N.
Die Beschreibung bzw. Bennennungen sind selbst in Shops oft falsch.
Unter einem 3poligen RCD versteht man einen FI für 3Phasen+L.

Besser ist die Wortwahl....der FI ist für eine (oder 3) Phase und schaltet allpolig ab.
Etwass anderes als eine allpolige Abschaltung beim RCD ist mir nicht bekannt.

Vielleicht kommt ihr jetzt auf einen Nenner?
Auch wenn ihr euch immer weiter in irgendetwas verrennt, was nicht gefragt wurde.

Grüße
Thorsten

Übrigens ein 2poliger LSS z.B. dem ist es egal ob eine Phase+N oder 2Phasen geschalten/überwacht werden. Schaltet aber ebenso allpolig ab.

ela70 am 31 Jan 2017 18:48:57

Hier mal das Typenblatt für 1 polige LS/FI Schalter für GB
--> Link

T4Wohnmobil am 31 Jan 2017 19:36:04

Energiemacher hat geschrieben:Ach wie lustig.....


aber mal im Ernst..... unter 1poligen RCD wird umgangssprachlich ein Fi verstanden der 1 Phase+N absichert.
Dann gibt es auch auch den 2poligen FI der nichts anderes ist als 1Phase +N.



Hallo Thorsten,
Ein 1poliger Fi.-Schalter das gleiche wie ein 2poliger Fi.-Schalter?

Da habe ich doch beim Andreas folgendes gelesen:
Also jetzt mal langsam. Es gab schon immer einpolige Fi Schalter, die gibt es auch heute noch und sind in der Hausinstallation noch immer zulässig und verbaut. Punkt!
Aufgrund der Anschlusskabelproblematik wurde in der neuen VDE (Fassung 2010) für Wohnmobile und CPs ein zweipoliger FI vorgeschrieben. Viele Hersteller haben ihn schon seit Anfang 2000 verbaut, aber halt nicht alle. Die haben zuerst ihre Lagerbestände verbaut und das war bis 2009, Ausgabe neue VDE Fassung, gültig.
Keiner muss wg. der geänderten VDE seinen einpoligen FI gegen einen zweipoligen austauschem. Er kann, aber er muss nicht
Also muss doch ein 1poliger Fi-Schalter was anderes sein als ein 2 poliger.Fi.-Schalter sein.
Gruß
Erik

T4Wohnmobil am 31 Jan 2017 19:57:08

ela70 hat geschrieben:Hier mal das Typenblatt für 1 polige LS/FI Schalter für GB
--> Link


Und so was wird in Wohnmobilen verbaut die in Deutschland gefertigt oder verkauft werden?

Auszug aus der Spezifikation:

Sie sind speziell geeignet für die Anwendung in British-Standard-Verteilersystemen, ihre
Modulbreite von nur einer Teilungseinheit macht sie zudem äußerst kompakt. Sowohl der Klemmhilfe-Hintersteckschutz als auch der
bistabile Rastschieber erleichtern den Ein- bzw. Ausbau. Schalter mit der Fehlerstromcharakteristik AC erfassen nur Wechselfehlerströme.
Sie können keine pulsierenden Gleichfehlerströme erkennen und sind in Deutschland daher als Fehlerstromschutzeinrichtung
nicht zugelassen. Sie stellen somit reine Exportmodelle dar

Wenn so ein Fi.-Schalter in einen Wohnmobil verbaut ist wäre das ein schwerer Sicherheitsmangel.

Gruß

Erik

andwein am 01 Feb 2017 11:17:48

T4Wohnmobil hat geschrieben:....Kannst du bitte mal das Fabrikat und den Typ von einen oder deinen 1 Poligen Fi-Schutzschalter nennen.
Dann kann man sicher nachforschen wie so ein 1 Poliger Fi-Schutzschalter aufgebaut ist Gruß Erik

Anbei wie gewünscht: --> Link
Und der vollständigkeit halber auch einen Vertreter der 2-poligen Ausführung
--> Link
Aber ich gebe zu, die leider kleinen Anschlußbilder haben mich auch leicht verwirrt.
Gruß Andreas

OstfrieslandBE am 01 Feb 2017 11:33:32

andwein hat geschrieben:--> Link (1-polig)

Hallo Andreas,
dies ist eine RCBO, eine Kombination aus FI und LS. Dieses Gerät schaltet 2-(all)polig es wird jedoch nur 1 Pol auf Überstrom überwacht.
andwein hat geschrieben:--> Link (2-polig)

dies ist ein normaler 2-poliger FI-Schutzschalter.


--> Link
dieses ist ein 1-poliger RCBO (FI/LS-Kombination). Hier wird nur 1 Pol geschaltet. Der Neutralleiter ist durchgeschliffen.

Energiemacher am 01 Feb 2017 11:50:35

Hallo,

vielleicht solltet ihr euch einfach mal darauf einigen über was ihr diskutieren möchtet.
Denn ihr redet konsequent aneinander vorbei.

Bisher ging es vermeintlich um FI und nun werden noch FI/LS dazugeworfen.

Aber eigentlich dreht sich das nur im Kreis, denn eigentlich reicht die Aussage (wie auch schon von Kintzi geschrieben) wenn die E-Installation OK ist, kann man den Schuko über CEE als Einspeisung bedenkenlos nutzen.

Grüße
Thorsten

T4Wohnmobil am 01 Feb 2017 12:24:49

andwein hat geschrieben:Anbei wie gewünscht: --> Link
Und der vollständigkeit halber auch einen Vertreter der 2-poligen Ausführung
--> Link

Gruß Andreas



Hallo Andeas,
Danke für die Info,
Der im ersten Link bei Fa. C…. als 1polig bezeichneter Fi. Schutzschalter mit integriertem Überstromschutzschalter ist doch 2polig!
2 Eingangsklemmen + 2Ausgangslemmen und schaltet 2 polig ab.
Der Typ soll nach deiner Meinung seit 2010 im Wohnmobilbereich nicht mehr zugelassen sein.
Wenn ich mir das Datenblatt der Herstellerfirma betrachte ist der Typ nach VDE für alle Anwendungen zugelassen.
Welche Gründe gibt es nach deiner Meinung dass ein solcher Fi.-Schalter nicht mehr zugelassen sein soll.
Der im 2 Link als 2polig bezeichneter Fi.-Schutzschalter ohne integriertem Überstromschutzschalter ist nach deiner Meinung für Wohnmobile zugelassen. Mit welcher Begründung? Nur weil er keinen integriertem Überstromschutzschalter hat.

Gruss
Erik

geralds am 01 Feb 2017 14:06:25

Hallo,

alle Fi-Schutzschalter die 2-polig abschalten (und VDE-Kennzeichnung haben) sind zugelassen, egal ob mit oder ohne LS-Schalter.
Warum manche Hersteller die 2-polig abschaltenden Fi´s als einpolig bezeichnen
(wahrscheinlich meinen sie damit 1-phasig, d.h. 1 Phase und N) dient nur der Verwirrung von Laien :razz: .

Wichtig ist jedoch dass in beiden Leitungen eine Sicherung verbaut ist (gilt für Schuko und CEE).
Habe ich aber weiter oben schon mal geschrieben.

Gruß Gerald

P.s. Ich habe mal bei Amazon gesucht, da war nur ein echter 1-poliger Fi aufgeführt - und der hatte noch chinesische Schriftzeichen aufgedruckt :eek:

Gast am 01 Feb 2017 14:08:04

Hallo Gluehstrumpf,

mein Carado steht auch in der Halle.
Das erste Jahr hatte ich ihn nicht zum laden an den Strom angeschlossen.
Fazit: Starterbatterie nach 6 Wochen leer.

Seitdem: Womo in Garage und sofort an Strom anschließen (auch mittels Adapter an Schuko).
Damit kann die Fahrzeugelektronik die Batterie nicht entleeren.
Achtung: Wenn der Carado/Sunlight an 230 Volt angeschlossen ist, wird nicht die Starterbatterie geladen. Das wird serienmäßig nur während der Fahrt mit der Lichtmaschine gemacht. Es findet lediglich eine Erhaltungsladung statt. Deshalb hilft auch ein gelegentliches anschließen an 230 Volt nichts. Über längeren Zeitraum wird die Starterbatterie trotzdem leer. Und bei starken Minusgraden u. U. sehr schnell.

Nur die Aufbaubatterie wird an 230 Volt geladen.

Gruß Heinz

rkopka am 01 Feb 2017 14:56:30

neubeh hat geschrieben:mein Carado steht auch in der Halle.
Das erste Jahr hatte ich ihn nicht zum laden an den Strom angeschlossen.
Fazit: Starterbatterie nach 6 Wochen leer.

Dann hast du vielleicht einen ungünstigen Verbraucher ? Mein Carado stand den ersten Winter draußen ohne Ladung und die Batterie war nicht leer. Inzwischen habe ich Solar, das auch die Starterbatterie mitlädt.

Achtung: Wenn der Carado/Sunlight an 230 Volt angeschlossen ist, wird nicht die Starterbatterie geladen. Das wird serienmäßig nur während der Fahrt mit der Lichtmaschine gemacht. Es findet lediglich eine Erhaltungsladung statt. Deshalb hilft auch ein gelegentliches anschließen an 230 Volt nichts.
...
Nur die Aufbaubatterie wird an 230 Volt geladen.

Diese Aussagen sind so falsch. Auch eine Erhaltungsladung ist eine Ladung. Allerdings eine recht schwache. Maximal 2A, wenn sie noch halbwegs voll ist, vermutlich deutlich weniger.
D.h. wenn du ihn nur 1h die Woche anhängst, reicht das wohl nicht für die Starterbatterie, wenn sie wirklich so schnell entlädt. Da brauchst du eher so bei 24h/Woche. Und auch zum Wiederaufladen einer leeren Batterie braucht man lang (theoretisch mindestens 2 Tage, wahrscheinlich noch deutlich mehr).

RK

T4Wohnmobil am 01 Feb 2017 15:20:52

geralds hat geschrieben:
Wichtig ist jedoch dass in beiden Leitungen eine Sicherung verbaut ist (gilt für Schuko und CEE).
Habe ich aber weiter oben schon mal geschrieben.
:eek:


Hallo,
ich würde da keine Sicherungen (Schmelzsicherungen ?) verbauen sondern einen 2poligen Leitungsschutzschalter.
Am besten man verwendet gleich einen RCBO, eine Kombination aus FI und LS .Schutzschalter.
Da genügt auch ein Typ der nur in einer Leitung eine Überstromüberwachung hat und 2polig abschaltet.

Z.B. --> Link
--> Link

Kostet fast nicht mehr als ein reiner Fi-Schutzschalter.

Gruss

Erik

Gast am 01 Feb 2017 15:29:45

Hallo RK,

Dann hast du vielleicht einen ungünstigen Verbraucher ? Mein Carado stand den ersten Winter draußen ohne Ladung und die Batterie war nicht leer. Inzwischen habe ich Solar, das auch die Starterbatterie mitlädt.


Da ich noch Garantie hatte habe ich das von meiner Fiat-Ducato Werkstatt prüfen lassen. Fazit alles O. K.
Sie fanden es nicht ungewöhnlich, das die Batterie im Winter angeklemmt und ohne Ladung nach ca. 6 Wochen leer sind, da auch im ausgeschalteten Zustand noch viele elektronische Verbraucher (z. B. Zentralveriegelung, Wegfahrsperre etc..) aktiv sind.

Auch eine Erhaltungsladung ist eine Ladung. Allerdings eine recht schwache. Maximal 2A, wenn sie noch halbwegs voll ist, vermutlich deutlich weniger.
D.h. wenn du ihn nur 1h die Woche anhängst, reicht das wohl nicht für die Starterbatterie, wenn sie wirklich so schnell entlädt. (Zitat wegen Überlänge gekürzt).

Da hast du absolut recht. Nur glauben viele, das die Starterbatterie wie mit einem Ladegerät geladen wird und dem ist nicht so. Das wollte ich vereinfacht zum Ausdruck bringen.

Gruß Heinz

rkopka am 01 Feb 2017 15:47:51

neubeh hat geschrieben:Sie fanden es nicht ungewöhnlich, das die Batterie im Winter angeklemmt und ohne Ladung nach ca. 6 Wochen leer sind, da auch im ausgeschalteten Zustand noch viele elektronische Verbraucher (z. B. Zentralveriegelung, Wegfahrsperre etc..) aktiv sind.

Das ist eigentlich ein Unding bei den modernen Fahrzeugen. Hier wird nur an die typische praktische Benutzung gedacht. Daß man ein Auto auch mal ein paar Wochen nicht verwendet (Auslandsaufenthalt, Winter, Krankheit...) kommt keinem in den Sinn.
Die Zentralverriegelung muß empfangen, das braucht Strom. Aber warum sollte die Wegfahrsperre ohne Schlüssel Strom ziehen ? Aber da kommen dann die Schlüssel in der Hosentasche ins Spiel, dann muß noch ein Teil dauerhaft laufen. Und was sollte noch Strom ziehen ? Die Uhr im Radio ? Vermutlich kombiniert mit allen möglichen anderen Teilen (Boardcomputer), und nicht entsprechend abschaltbar. Die Uhr alleine käme mit einer Autobatterie vermutlich mehr als 200 Jahre aus.

RK

geralds am 01 Feb 2017 15:51:13

Hallo Erik,

wenn Du auch meinen obigen Betrag gelesen hättest, auf den ich auch verwiesen habe, hättest Du erkennen können, dass ich keinesfalls mit Sicherungen Schmelzsicherungen gemeint habe.

Um es noch mal eindeutiger zu machen:
wird ein Fi ohne Überstromsicherung (LS-Schalter) verwendet, muss ein 2-poliger LS verwendet werden.
Beispiel: Amazon Link

wird ein Fi mit Überstromsicherung (LS-Schalter) verwendet, reicht dieser.

Begründung: Da bei mobilen Geräten nicht in allen Fällen sichergestellt werden kann, dass bei einpoliger Abschaltung durch Überstrom auch die stromführende Leitung unterbrochen wird, muss sichergestellt werden, dass beide Leitungen (Phase und N) abgeschaltet werden.

Ich hoffe diese Formulierung passt jetzt auch allen :mrgreen:

Gerald

geralds am 01 Feb 2017 16:03:28

Hallo Erik,

wenn Du auch meinen obigen Betrag gelesen hättest, auf den ich auch verwiesen habe, hättest Du erkennen können, dass ich keinesfalls mit Sicherungen Schmelzsicherungen gemeint habe.

Um es noch mal eindeutiger zu machen:
wird ein Fi ohne Überstromsicherung (LS-Schalter) verwendet, muss ein 2-poliger LS verwendet werden.
Beispiel: Amazon Link

wird ein Fi mit Überstromsicherung (LS-Schalter) verwendet, reicht dieser.

Begründung: Da bei mobilen Fahrzeugen nicht in allen Fällen sichergestellt werden kann, dass bei einpoliger Abschaltung durch Überstrom auch die stromführende Leitung unterbrochen wird, muss sichergestellt werden, dass beide Leitungen (Phase und N) abgeschaltet werden.

Ich hoffe diese Formulierung passt jetzt auch allen :mrgreen:

Gerald

andwein am 02 Feb 2017 13:32:09

T4Wohnmobil hat geschrieben:Der Typ soll nach deiner Meinung seit 2010 im Wohnmobilbereich nicht mehr zugelassen sein.
Wenn ich mir das Datenblatt der Herstellerfirma betrachte ist der Typ nach VDE für alle Anwendungen zugelassen.
Welche Gründe gibt es nach deiner Meinung dass ein solcher Fi.-Schalter nicht mehr zugelassen sein soll.
Gruss Erik

Tja, jetzt hast du mich erwischt, Dass ein 1-poliger FI seit 2010 nicht mehr zugelassen ist, habe ich aufgrund der VDE "interpretiert"
Da der als 1-polig angepriesene FI aber in seiner FI-Funktion gar nicht einpolig ist (habe leider nicht nach besseren/größeren Schaltbildern geschaut) entfällt mein ganzes Geschreibe. Ich hätte mich halt an meine "überprüfe alles bevor du schreibst" Devise halten sollen.
Danke, Gruß Andreas

geralds am 02 Feb 2017 13:53:12

Hallo,

Andreas - passiert schon mal, kein Beinbruch.

Vielleicht noch ein Hinweis an alle Wohnmobilbesitzer älteren Baujahres, die ihre 230V-Anlage erweitern wollen.
Eine Nachrüstung von einer Steckdose oder ähnlichem ist sicher kein Problem.
Wenn jedoch ein Wechselrichter mit Umschaltung Landstrom - WR-Betrieb (egal ob manuelle oder automatische Umschaltung) eingebaut wird, ist das eine "wesentliche" Änderung.
In diesem Fall muss die Anlage nach aktuellen Vorschriften gebaut sein. D.h. ein eventuell vorhandener einpolig schaltender FI muss gegen einen 2-polig schaltenden FI ausgetauscht werden.

Da das Netzladegerät vor der Umschalteinrichtung angeschlossen wird, ist dieses mit einem eigenen FI zu sichern. Der 2. FI sitzt dann hinter der Umschalteinrichtung.

Gruß Gerald

Altmaerker39638 am 06 Feb 2017 10:46:01

Hallo,
ich finde diese ganze Diskussion für "Nichtstromer" sehr verwirrend und teilweise auch gefährlich. An Strom- & Gasanlagen sollten wirklich nur Mitmenschen arbeiten, die Grundkenntnisse davon haben und keine Laien...M.M. ist es gibt die Theorie und die Praxis! CEE ist in D vorgeschrieben aber nicht in der EU.
In Scandinavien findet man sehr viel nur Schuko-Anschlüsse auf den SP/CP und man kann auch damit Gefahrlos sein WoMoBi mit Landstrom versorgen. Viel wichtiger finde ich eine ordentliche Verkabelung auf den Plätzen.
Hier mal ein Bild wie es nicht sein sollte :oops: :oops:

& das ist der Wasseranschluss daneben....

T4Wohnmobil am 06 Feb 2017 16:51:31

Altmaerker39638 hat geschrieben: Diskussion für "Nichtstromer" sehr verwirrend und teilweise auch gefährlich. An Strom- & Gasanlagen sollten wirklich nur Mitmenschen arbeiten, die Grundkenntnisse davon haben und keine Laien.
.In Scandinavien findet man sehr viel nur Schuko-Anschlüsse und man kann auch damit Gefahrlos mit Landstrom versorgen.


Hallo,

Da kann ich dir nur zustimmen. Wenn es um elektrische Sicherheit geht ist das eine Angelegenheit von Fachkräften die die entsprechende Ausbildung haben und nicht von elektrotechnischen Laien.
Manche der „Wohnmobil-Experten“ die da in den Foren Ratschläge erteilen haben vermutlich gar keine elektrotechnische Ausbildung.
Wenn die Installation im Wohnmobil fachgerecht ausgeführt ist, hat man auch im Ausland mit den Landestypischen Steckern, bei Verwendung von entsprechenden Adaptern die notwendige elektrische Sicherheit.
Gruß
Erik

rkopka am 06 Feb 2017 18:08:33

T4Wohnmobil hat geschrieben:Wenn es um elektrische Sicherheit geht ist das eine Angelegenheit von Fachkräften die die entsprechende Ausbildung haben und nicht von elektrotechnischen Laien.
Manche der „Wohnmobil-Experten“ die da in den Foren Ratschläge erteilen haben vermutlich gar keine elektrotechnische Ausbildung.

Grundsätzlich ja, nur muß man das nicht ganz so eng sehen. Es gibt genug Bilder von Murks durch "Fachkräfte". Sind mir auch schon persönlich untergekommen. Andererseits kann man sich das mit etwas logischem Denken und Literaturstudium auch selber beibringen. D.h. der Autodidakt kann durchaus besser arbeiten als so manche Fachkraft.
Vertraut man eher einem intelligenten, wißbegierigen Menschen, der sich selber die Informationen beschafft und durchgearbeitet hat. Oder einem uninteressierten Gesellen, der mit Müh und Not seine Prüfungen geschafft hat ? Das sind natürlich Extreme. Der Geselle kann ja auch ein wißbegieriger Überflieger sein und der Laie hat mal ein Kapitel eines Heimwerkerratgebers gelesen oder dem Onkel bei der Installation einer Glühbirne zugesehen :-). Ist von außen schwer zu unterscheiden.

Wenn die Installation im Wohnmobil fachgerecht ausgeführt ist, hat man auch im Ausland mit den Landestypischen Steckern, bei Verwendung von entsprechenden Adaptern die notwendige elektrische Sicherheit.

Wenn man sich etwas weiter von Mitteleuropa entfernt, sind die landestypischen Stecker u.U. nur 2 Enden Draht. Und selbst wenn eine Buchse da ist, ist die restliche Verkabelung (Erde) u.U. fraglich. Damit wäre der FI ziemlich ausgetrickst, auf man sich sonst verläßt. Ist egal, solange das Womo sich nicht auf eine Phasenlage verläßt und sich kein Draht wo gelockert hat.

RK

gluehstrumpf2 am 06 Feb 2017 18:20:59

6 Seiten, zum Teil recht philosophische , abstrakte Beiträge , heftige Diskussionen, 8) :-o

und das alles auf meine recht einfache Frage: brauchts den Verpolungsschutz bei einem neuen Womo? ist Schuko verwendbar oder muss es unbedingt CEE sein ?


Ich danke Euch allen für Eure Mühe.....

allerdings bin ich überrascht welchen Verlauf das "Gespräch" genommen hat. :?:

Ich denke wir können das jetzt alles so stehen lassen, und uns aktuelleren Sachverhalten zuwenden.

andwein am 06 Feb 2017 18:35:04

gluehstrumpf2 hat geschrieben:6 Seiten, zum Teil recht philosophische , abstrakte Beiträge , heftige Diskussionen, 8) :-o
und das alles auf meine recht einfache Frage: brauchts den Verpolungsschutz bei einem neuen Womo? ist Schuko verwendbar oder muss es unbedingt CEE sein ?

Und was ist jetzt deine Schlussfolgerung?? Du hast ein Womo mit CEE-Anmschlussdose. Also gehört da ein CEE-Stecker rein.
So gesehen war die Frage schon fragwürdig. Es ist halt ein Reizthema, und viele Leser geben viele Meinungen, die richtigen musst du jetz aussuchen, das ist die Crux bei Fragen im Netz. Du weisst nie welche der einzelnen Antworten die richtige ist, viele gleichlautende zeigen zumindest eine Richtung. Wenn du es genau wissen willst, kaufe dir für 200-500 € die entsprechenden VDE-Unterlagen und lese dich ein.
Nicht böse sein, ist nur meine einzelne unmassgebliche Meinung, Gruß Andreas

Eurapeter am 06 Feb 2017 20:27:35

Hallo Gluehstrumpf,

zurück zu deiner Frage. Lass dich nicht verunsichern. Du kannst bedenkenlos besagten Adapter verwenden. Schuko auf CEE gibt es in jedem Campingshop teilweise auch in Baumärkten z.B Bauhaus in der Bootsabteilung. Das mit der Phase ist nicht wichtig da ja niemand ohne messen wissen kann wo die Phase an dem Stecker, Kupplung oder Steckdose gerade anliegt. Sobald der Strom fliesst ist es sowieso egal, das nennt man Wechselstrom. CEE (in blau für 220V Drehstrom 380 V in rot) wurden als Norm eingeführt damit man in den Ländern die CEE verwenden das gleiche System hat.

Gruß
Peter

Energiemacher am 06 Feb 2017 20:33:05

Eurapeter hat geschrieben: Das mit der Phase ist nicht wichtig da ja niemand ohne messen wissen kann wo die Phase an dem Stecker, Kupplung oder Steckdose gerade anliegt.
Unter anderem aus diesem Grund gibts CEE, dort ist definiert wo Phase, N und PE ist.

Eurapeter hat geschrieben: (in blau für 220V Drehstrom 380 V in rot)

Dein Fachwissen ist also schon gute 30Jahre veraltet. Aber es gibt auch noch lila und weiß ..... nur mal so am Rande!

Dein Posting kann der geneigte Leser getrost übergehen, denn die Informationen sind schlichtweg falsch.


Grüße
Thorsten

Eurapeter am 06 Feb 2017 20:51:21

dann gibt es noch gelb, schwarz, grün und grau. Aber was hat das damit zu tun das 220V blau und 380 V rot sind. Und warum gibt es zugelassene Adapter?
Und warum so unfreundlich? Schlecht geschlafen. Hier wollte doch nur jemand wissen ob er in seiner Halle die Schukosteckdose verwenden kann?

Gruß Peter

Energiemacher am 06 Feb 2017 20:57:42

Eurapeter hat geschrieben: Hier wollte doch nur jemand wissen ob er in seiner Halle die Schukosteckdose verwenden kann?

Diese Frage wurde ja auch schon erschöpfend beantwortet......es wurde eigentlich alles gesagt, aber noch nicht von jedem. :ja:


Eurapeter hat geschrieben:Aber was hat das damit zu tun das 220V blau und 380 V rot sind.


Seit 1987 gilt für die Netzspannung 230/400V und das in ganz Europa!


Unfreundlich? hmmm, keine Ahnung warum du das so fühlst.
Wären ein paar :D und :mrgreen: besser?

Also nix für ungut!


Grüße
Thorsten

T4Wohnmobil am 06 Feb 2017 21:33:10

Eurapeter hat geschrieben:Hallo Gluehstrumpf,
. Lass dich nicht verunsichern.Das mit der Phase ist nicht wichtig da ja niemand ohne messen wissen kann wo die Phase an dem Stecker, Kupplung oder Steckdose gerade anliegt. Sobald der Strom fliesst ist es sowieso egal, das nennt man Wechselstrom. CEE (in blau für 220V Drehstrom 380 V in rot) wurden als Norm eingeführt
Gruß
Peter


Wechselstrom endlich mal für jeden elektrotechnischen Laien verständlich erklärt!!!!!!
Hab auch was wo der Wechselstrom ganz einfach erklärt wird:
--> Link
Da geht’s um elektrische Sicherheit und dann sowas
Das ist hoffentlich von dir nicht ernsthaft gemeint
Phase bleibt Phase!
Bitte das was da über Wechselstrom und Phase geschrieben wurde bitte schnell vergessen.


Gruß

Erik

gespeert am 07 Feb 2017 05:55:00

Zusammengefasst,
bei einer sauberen Installation des Womos sollte bei Verwendunf des Schuko nichts passieren.
In Deutschland ist aber CEE ueblicher.

At Eurapeter

Es gibt diverse Farben der CEE. Bspw. wird gruen fuer 115Vac 400 Hz genutzt.
Weiss zweipolig fuer Kleinspannungen usw.
Dann gibt es noch Sonderbauformen wie PE auf 9h usw.
Das ist ein komplexes Gebiet, auch in diversen Fachblaettern stellen Fachleute Fragen an diverse Experten bei unueblichen Problemen.

T4Wohnmobil am 07 Feb 2017 14:05:06

andwein hat geschrieben:Und was ist jetzt deine Schlussfolgerung?? Du hast ein Womo mit CEE-Anmschlussdose. Also gehört da ein CEE-Stecker rein.
So gesehen war die Frage schon fragwürdig.


Das ist doch klar wenn am Wohnmobil eine CEE Anschlussdose ist gehört auch ein CEE Stecker rein.
Die ursprüngliche Frage war doch ob mit einen Adapter ein Anschluss an eine Schuko-Steckdose möglich ist.

So gesehen war die Frage schon fragwürdig.
Warum ist so eine Frage schon fragwürdig ?

Es ist halt ein Reizthema, und viele Leser geben viele Meinungen, die richtigen musst du jetz aussuchen, das ist die Crux bei Fragen im Netz. Du weisst nie welche der einzelnen Antworten die richtige ist, viele gleichlautende zeigen zumindest eine Richtung.

Bei einen Thema wo es um die elektrische Sicherheit geht, die Empfehlung zu geben die richtige Antwort selbst aussuchen, das kann’s doch nicht sein.

Wenn du es genau wissen willst, kaufe dir für 200-500 € die entsprechenden VDE-Unterlagen und lese dich ein.
So eine Empfehlung auszusprechen finde ich ist eine Zumutung für einen elektrotechnischen Laien!

Zu der ursprünglichen Frage:

es würde mich interessieren inwieweit die modernen Womo von Carado bzw Sunlight einfach mit einem Adapter Schuko- auf CEE angeschlossen werden können um die Batterien im Winter in einer Halle nachzuladen.
Die CEE `s sind ja verpolungssicher, spielt das in der im Womo verbauten Elektrik eine Rolle, wenn man mit Schuko ggf "falsch" rum lädt?
Oder hängt das nur mit dem FI zusammen, der ja dann aufeinmal statt der Phase den 0-Leiter abschaltet, dann wäre die Spannung ja immer noch gegen Erde anliegend.


Wenn die elektrische Ausrüstung im Wohnmobil den VDE-Vorschriften entspricht ist die Verpolungssicherheit durch Verwendung eines Netz-CEE Steckers am eigenen Unterstellplatz nicht zwingend notwendig.
Es muß halt auch die verwendete Schuko-Netzsteckdose nach den gültigen VDE-Vorschriften installiert sein.

Gruss

Erik

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