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Stromanschluß über Schuko 1, 2, 3


felix52 am 14 Dez 2017 23:31:21

Moin Woslomo,
natürlich reicht ein normaler Schuko-Stecker,wennes um Deine Variante der Dauerbelastung von 10 A geht.
Allerdings haben die meisten nachgerüsteten Stromsäulen mittlerweile (kostenpflichtig) 16 A Sicherungen, um dem Standard zu genügen.
Und Diese werden dann oft und dauerhaft z.B. von "Elektroheizern" benutzt.
Genau hierin liegt das Problem. In zweierlei Hinsicht:
Die Stecker-, Steckdosen- und Kabelkontakte sind dem auf Dauer nicht gewachsen.
Und wenn dann beim Abziehen oder Einstecken oder einfach im Betrieb kein vernünftiger FI Typ B, sondern nur FI Typ A vorhanden ist,
kanns weh tun.
Dies insbesondere, und das kann man ja nicht sehen, wenn "Neu" installiert wurde, aber immer noch die dünnen 1,5 qmm Kabel tief versteckt
im Erdreich vor sich hingealtert sind. :wink:
Genau deshalb nutze ich auch die CEE Stecker.

Erfahrung mit diesem Problem (Schuko) habe ich mit meinen E-Fahrzeugen gesammelt. in den vergangenen Jahren kam es des Öfteren vor, dass ich
sie an solch einem "Schnarchlader" bei mir zu Hause laden musste. Zum Schluss ging es nicht mehr. Mal abgesehen davon, dass ein E-Fahrzeug eigene
Sicherungssysteme hat, ist bei der oben beschriebenen Ladung noch einmal zusätzlich ein Notladekabel für Schukos zwischengeschaltet!
Nicht umsonst ( 600 € ). Und seitdem ich dies verstanden habe, nutze ich einen solchen Zwischenstecker auch an Stromsäulen. Dann kann auch
der Enkel das Kabel mal ein- oder ausstecken. :wink:

Grüsse
:)

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bernie8 am 15 Dez 2017 13:30:12

Hallo,

Ich sag's mal so:
Auf französischen CP stellt sich die Frage nicht :D


Gast am 15 Dez 2017 13:44:08

Manchmal frage ich mich, was ich falsch mache, daß ich solche Probleme nicht habe, mir solche Fragen nicht in den Kopf kommen und ich bisher unfallfrei mein Mobil genutzt habe. Wenn die Zuführung ins Mobil eine CEE-Kupplung erfordert (wie das bei meinem Mobil der Fall ist), kaufe ich ein CEE-Kabel. Und wenn´s keine CEE-Kupplung an der Landstromversorgung gibt (wie z.B. bei mir zuhause, weil mein Mobil zuhause an Dauerstrom hängt), habe ich einen Adapter, Schukostecker auf CEE-Kupplung. Bisher habe ich noch nichts anderes gebraucht.

Da muss ich auch niemanden fragen, ob ich das machen darf/kann. Ich habe zuhause schlicht keine Alternative und ich könnte mir höchstens eine CEE-Steckdose installieren lassen. Bisher halte ich das für unnötig.

Habe ich vielleicht vergessen, den mehrwöchigen Lehrgang "wie händele ich mein Wohnmobil unfallfrei und zum Wohlgefallen meiner Stell- und Campingplatz- und sonstigen Nachbarn" zu absolvieren? Nach dem Lesen einiger Threads frage ich mich das manchmal.

Viel Erfolg bei der Entscheidung, was nach diesen Informationen nun zu tun ist. ;D


Gruß

Frank

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alpi1 am 15 Dez 2017 14:05:38

Hallo Frank,

bester Beitrag bis jetzt. Du sprichst mir aus Seele.


Gruß aus Bayern

Udo

mv4 am 15 Dez 2017 14:11:27

na ja der User Woslomo wird sich jetzt freuen das er nach fast einen Jahr :D einen weiteren erhellenden Beitrag erhalten hat, das ist doch schon mal was.

Gast am 15 Dez 2017 14:14:38

FrankNStein hat geschrieben:Manchmal frage ich mich, was ich falsch mache, daß ich solche Probleme nicht habe ...


:top:


Und manchmal frage ich mich warum es "Elektrotheoretiker" gibt, die meinen es wäre gefährlich einen Schuko-CEE Adapter zu nutzen ohne sicherzustellen, dass der Schuko Stecker richtig herum reingesteckt ist. Es besteht doch immerhin eine 50%ige Chance dass er richtig herum steckt. :lol:

Wenn ich immer auf solche Fachleute hören würde, dürfte ich morgens gar nicht erst aufstehen da das Leben viel zu gefährlich ist.
Ich finde es gut, wenn hier über reale Gefahren gewarnt wird, also Gefahren die mit großer Wahrscheinlichkeit zu Schäden führen. Aber die Pferde Scheu machen weil eine theoretische Chance besteht dass wenn man mit der Hand die Phase im Womo berührt weil ein defektes Gerät mit Metallgehäuse benutzt wird und gleichzeitig mit dem nackten Fuß vor dem Womo in einer Pfütze ... - da könnte ich :cry: und :wall:

Ich hatte gerade erst eine ähnliche Diskussion zum Anschluss eines Saunaofens - der Theoretiker meinte, "was meinst du was passieren kann wenn du mit den nackten Füßen auf dem Boden stehst und dann den Ofen berührst?" Ich habe ihm geantwortet "Das macht nur ein kleines Kind einmal in seinem Leben. Danach weiß es, dass es sich dabei ziemlich die Finger verbrennt".

Gruß Andreas

Gast am 15 Dez 2017 14:22:45

gluehstrumpf2 hat geschrieben:Hallo liebe Fachkundige zum Thema Stromanschluß,
...
Danke
Gruß Gluehstrumpf


Du hast tatsächlich noch gar keine erschöpfende Antwort erhalten ... Schade eigentlich. :wink:

gluehstrumpf2 hat geschrieben: ...
es würde mich interessieren inwieweit die modernen Womo von Carado bzw Sunlight einfach mit einem Adapter Schuko- auf CEE angeschlossen werden können um die Batterien im Winter in einer Halle nachzuladen.
...
Danke
Gruß Gluehstrumpf


Können tut man das. Solange du wirklich nur damit das Ladegerät ain Betrieb nehmen wirst und versprichst, die weitere Anlage im Womo nicht zu benutzen und vor allem keine weiteren Geräte an dessen Steckdosen anzuschliessen, ist gegen die Verwendung eines Schukosteckers nichts einzuwenden.

gluehstrumpf2 hat geschrieben:...
Die CEE `s sind ja verpolungssicher, spielt das in der im Womo verbauten Elektrik eine Rolle, wenn man mit Schuko ggf "falsch" rum lädt?
...
Danke
Gruß Gluehstrumpf


Beim Laden spielt es keine Rolle, bei zusätzlich im WoMo an dessen Steckdosen eingestecken Geräten, welche unter Umständen defekt oder falsch verdrahtet sein könnten durchaus. Aber das machst du ja nicht! (Versprochen?)

gluehstrumpf2 hat geschrieben:...
Oder hängt das nur mit dem FI zusammen, der ja dann aufeinmal statt der Phase den 0-Leiter abschaltet, dann wäre die Spannung ja immer noch gegen Erde anliegend.
...
Danke
Gruß Gluehstrumpf


Der Fi-Schalter schaltet allpolig ab, der im Womo also immer Null und Phase gleichzeitig. Nur der Schutzleiter bleibt bei einer Abschaltung unbehelligt. Deshalb schützt dich dein FI auch bei Verwendung eines Schukosteckers, aber nur solange der Schutzleiter sicher verbunden ist (was der Schukostecker nicht so gut wie der CEE-Stecker kann). Deshalb sollte man auf den Schukostecker besser verzichten. Frank zum Beispiel könnte sich im Aussenbereich neben die Schukosteckdose eine CEE-Steckdose montieren. Kostet wirklich nur kleines Geld. Link zum eBay Artikel

So, nun glaube ich ist alles beantwortet.

Grüße, Alf

rkopka am 15 Dez 2017 14:27:00

Bodimobil hat geschrieben:...der Theoretiker meinte, "was meinst du was passieren kann wenn du mit den nackten Füßen auf dem Boden stehst und dann den Ofen berührst?" Ich habe ihm geantwortet "Das macht nur ein kleines Kind einmal in seinem Leben. Danach weiß es, dass es sich dabei ziemlich die Finger verbrennt".

Ohne den Ofen zu kennen ist das aber ein schlechtes Beispiel. Vielleicht will man sehen, ob der Ofen warm wird oder kommt ins Stolpern ?

Beim Womo sehe ich das aber auch eher so, daß die Geräte halt vernünftig gebaut sein müssen und es wohl auch sind. Wie ist das eigentlich in den Ländern mit eindeutiger Polung ? Wird da immer genau aufgepaßt, wie die Polung sein muß, bzw. verläßt man sich da wirklich drauf, daß es immer stimmt ? Alles, was auch nach DA exportiert wird, muß ja schon grundsätzlich unabhängig von der Polung funktionieren. Ebenso alle Geräte mit Kaltgerätebuchse, da ja auch ein Schukokabel dort eingesteckt werden könnte.

RK

Gast am 15 Dez 2017 14:30:38

War die Woche in UK ... dort ist immer eindeutig gepolt und die Phase bei jeder Steckdose mit eigenem Schalter abgeschaltet.

Grüße, Alf

kurt2 am 15 Dez 2017 14:36:43

FrankNStein hat geschrieben:Manchmal frage ich mich, was ich falsch mache, daß ich solche Probleme nicht habe, mir solche Fragen nicht in den Kopf kommen und ich bisher unfallfrei mein Mobil genutzt habe.
Gruß
Frank


Hallo,
vielleicht hast ganz einfach nur einen "gesunden Menschenverstand" !

FrankNStein hat geschrieben:Habe ich vielleicht vergessen, den mehrwöchigen Lehrgang "wie händele ich mein Wohnmobil unfallfrei und zum Wohlgefallen meiner Stell- und Campingplatz- und sonstigen Nachbarn" zu absolvieren?
Gruß
Frank


Mag sein, scheint jedoch in der Praxis um ein Vielfaches besser zu funktionieren als bei denen mit dem offenbar gut besuchten Lehrgang: "Wo um Gottes Willen ist das Haar in der Suppe" zu belegen.

andwein am 15 Dez 2017 16:09:27

KudlWackerl hat geschrieben:War die Woche in UK ... dort ist immer eindeutig gepolt und die Phase bei jeder Steckdose mit eigenem Schalter abgeschaltet. Grüße, Alf

Darf ich das in deinem Sinne ergänzen:
"dort ist immer eindeutig gepolt und die Stecker können nur in einer Position eingesteckt werden. Die meisten Stecker haben intern eine Sicherung und die Phase bei jeder Steckdose mit eigenem Schalter abgeschaltet.
Die Fa. Siemens hat übrigens die Einführung eines unverwechselbar einzusteckendem Steckersystem abgelehnt und ihren "Schukostecker" durchgeboxt da Siemens darauf ein Patent hat.
Zitat aus Wikipedia:
Das Schuko-System ist nicht verpolungssicher. Der Außenleiter kann durch eine Drehung des Steckers um 180° mit dem Neutralleiter getauscht werden. Als das Schuko-System nach dem Ersten Weltkrieg eingeführt wurde, spielte die Polung der beiden stromführenden Leiter für die Sicherheit noch keine Rolle: Damals war es noch üblich, mit einer Dreieckspannung von 220 V zu arbeiten (Drehstrom 3 × 127 V). Bei dieser Anschlusstechnik lag an beiden stromführenden Leitern eine gleich hohe Spannung gegenüber Erde an, und es war daher nicht notwendig, zwischen den beiden Leitern zu unterscheiden.
Vieleicht mal was zum Nachdenken bei diesen Schuko-Diskusionen, Gruß Andreas

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