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Stromanschluß über Schuko 1, 2, 3


gluehstrumpf2 am 27 Jan 2017 20:15:08

Hallo liebe fachkundige zum Thema Stromanschluß,

es würde mich interessieren inwieweit die modernen Womo von Carado bzw Sunlight einfach mit einem Adapter Schuko- auf CEE angeschlossen werden können um die Batterien im Winter in einer Halle nachzuladen.
Die CEE `s sind ja verpolungssicher, spielt das in der im Womo verbauten Elektrik eine Rolle, wenn man mit Schuko ggf "falsch" rum lädt?
Oder hängt das nur mit dem FI zusammen, der ja dann aufeinmal statt der Phase den 0-Leiter abschaltet, dann wäre die Spannung ja immer noch gegen Erde anliegend.

Falls ein Fachmann das liest, bitte ich um "Aufklärung"

Danke
Gruß Gluehstrumpf

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mantishrimp am 27 Jan 2017 20:52:02

Hallo,
ein Adapter ist technisch kein Problem, RCD und Sicherungsautomaten in neueren Womos schalten immer zweipolig ab.

kintzi am 28 Jan 2017 00:24:27

Eben. Für den normalen Verbraucher bei 3-Leiternetz u. FI völlig egal. Aber nicht für den FI-losen Bastler am 2-Drahtnetz, der am E-Gerät mit Metallgehäuse in der Nähe v. Metallwasserleitungen rumwerkelt. :razz: Gr. Richi

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gespeert am 28 Jan 2017 06:29:24

Hallenvermieter ansprechen zwecks Installation einer CEE.
Idealerweise ist diese mit einem Timer und oder Praesenzmelder gekoppelt, so dass nach gewisser Zeit das Mobil stromlos geschalten werden kann.
In meiner zukuenftigen Anlage wird die Bordnetzsteuerung bei geladener Batterie den Landnetzanschluss unterbrechen.

Denn oft wird in die Schuko gesteckt und dann auf Dauerbetrieb geladen, so kann bei defekter Batterie schnell ein Brand entstehen. Fuer unterwegs brauchst Du aber definitiv den Adapter da es noch alte Installationen gibt.
Dann aber solltest Du im Wagen eine saubere Elektrik haben.

gluehstrumpf2 am 28 Jan 2017 09:02:04

Vielen herzlichen Dank für Eure hilfreichen Erklärungen!!

Gruß Gluehstrumpf

dieterk am 28 Jan 2017 11:26:26

Hallo,

macht glaube ich doch jeder hier irgendwie.
Ich habe ein Kabel zuhause in der Garage hängen. Vor der Urlaubsfahrt wird dieses (CEE auf CEE) durch ein kurzes fertig konfiguriertes Adapterstück (Schuko auf CEE) angeschlossen um den Kühli vorzukühlen. Hatte ich auch schon über Winter komplett die ganze Zeit dran hängen, als das Womo noch in einer Halle stand. Jetzt geht's nicht mehr, da im Carport ohne Strom.

Gruß
Dieter

kintzi am 28 Jan 2017 17:06:36

Wenn man mit Schuko arbeitet, ist das wichtigste ein Phasenprüfer. Mit ihm bestimmt man die Phase u. steckt zur CEE-Polung richtig ein.
Richtig heißt: in die Löcher der CEE-Kupplung hineinschauen, dickes Loch (Schutzleiter) oben, Phase dann Loch rechts unten. linkes Loch dann Neutralleiter.
Phasenprüfer muß rechts leuchten, links nicht,dann i.O. Wenn nicht u. es leuchtet links, dann verkehrt gepolt, Schukostecker um 180° im Anschluß drehen u. nochmals prüfen, ob es jetzt "richtig herum tut".
Wenn es auf beiden Löcher nicht leuchtet, entweder keine Spannung oder Phasenprüfer kaputt.
Wenn's an beiden Löchern leuchtet, kein geerdetes Netz (WR, Generator). Dann Kundigen zuziehen ! Gr. Richi

andwein am 28 Jan 2017 17:08:14

Aua, wenn das jetzt der Elektro-Bernd lesen würde. Rein technischgesehen ist das natürlich richtig
Gruß Andreas

kintzi am 28 Jan 2017 17:22:04

Wieso ? Stecken noch viele Womos-Kam. Schukos, auch wenn Platz CEE-Anschluß hat wird dann oft ein Schukoadapter noch irgendwo dazwixhen gesteckt.
Deshalb ist es besser, die Leute aufzuklären u. Anleitung zum Überprüfen zu geben. Gr. Richi

woslomo am 28 Jan 2017 17:35:45

kintzi hat geschrieben:Phasenprüfer muß rechts leuchten, links nicht,dann i.O. Wenn nicht u. es leuchtet links, dann verkehrt gepolt, Schukostecker um 180° im Anschluß drehen u. nochmals prüfen, ob es jetzt "richtig herum tut".
Wenn es auf beiden Löcher nicht leuchtet, entweder keine Spannung oder Phasenprüfer kaputt. Gr. Richi

Hallo,
kannst Du mich mal bitte aufklären für was das Ganze gut sein soll. Jahrzehnte gab es nur Schukostecker. Mir ist nichts bekannt, was damit unsicherer als CEE sein soll. Bitte kläre mich auf.

kintzi am 28 Jan 2017 17:47:37

Frage VDE u. die Entwickler von CEE. Geht halt um eine definierte Phase auf dem Weg zum Verbraucher u. im Verbraucher , was in manchen Fällen Unglücke verhindern kann. S. z. B.franz. Steckdosen, die sind verpolungssicher.
Ansonsten lies meinen ersten Beitrag zu dem Thema.
Habe das Zitierte für die ganz peniblen geschrieben. Gr. Richi

woslomo am 28 Jan 2017 18:16:52

Manchmal frage ich mich, wie man bisher ohne diese Neuerungen zurechtgekommen konnte.
Interessanterweise wird zwar überall steif und fest behauptet, dass man nur noch mit CEE einen Anschluß bekommt. Wenn man aber unterwegs ist, dann stellt man schnell fest, dass man mit einem Schukostecker immer noch am besten durch die Länder ziehen kann. Manchmal benötigt man den französischen Stecker. CEE gibt es auch immer wieder, aber lange noch nicht überall. Wenn CEE, dann oft parallel dazu aber noch Schuko oder die französische Steckdose. Am Besten einen Kombistecker Schuko/französisch dabei haben.
Wer sich beim Campen nur auf die Blauen verläßt, der steht schnell mal ohne Stromversorgung auf einem CP.

Ich habe noch nie ein CEE Kabel dabei gehabt. Noch nirgends gab es irgendwelche Beanstandungen oder Kommentare.

kintzi am 28 Jan 2017 19:09:29

Ha, eine blaue Kupplung wirst ja haben, mußt ja am Womo irgendwie anschließen.
Ansonsten kennst Du ja weder die Unfallstatistiken noch die techn./med. Unfalluntersuchungen/berichte.
Techn. u. sonstige Organisationen (Berufsgenoss.) haben es sich national u. EU-weit zur Aufgabe gemacht, Vermeidbares technisch u. durch Vorschriften zu verhüten. Daher die CEE usw. Naja, nebenbei auch ein gutes Geschäft für die Vermarktungskette.
Und : früher sind die Rentner auch boß 70 geworden, heute 80-90 J, wodurch ?
Mit der elektr. Vielfalt u. dem Mischmasch im EU-Land hast Du vollkommen recht ! Gr. Richi

rolfblock am 28 Jan 2017 21:17:04

Der CEE Stecker kann Dauerhaft 16 A vertragen. Ein normaler Schukostecker nur 10 A. Es gibt aber auch (selten) Schukostecker, die bis zu 14 A oder sogar 16 A vertragen.

woslomo am 28 Jan 2017 21:33:51

rolfblock hat geschrieben:Der CEE Stecker kann Dauerhaft 16 A vertragen. Ein normaler Schukostecker nur 10 A. Es gibt aber auch (selten) Schukostecker, die bis zu 14 A oder sogar 16 A vertragen.

Bei Haushaltsgeräten mit 3,6kW, z.B. Waschmaschine, habe ich noch keinen blauen CEE-Stecker entdeckt. Die werden auch nur mit einem normalen Schukostecker angeschlosen.
Ich habe auch noch keinen CP-Anschluß mit 16A-Sicherung erlebt. Eher hat man da 2A, 3A, 5A und wenn es hoch kommt, dann bekommt man mal einen 10A Anschluß.
Die Womoeinganssicherungen haben meist auch nur eine 10A Absicherung.

Wozu also dann einen Spezialstecker für Campingfahrzeuge, wenn ein normaler Schukostecker nach Deinen Worten dauerhaft für 10A ausreicht.

Rockerbox am 28 Jan 2017 21:35:49

Da bin ich aber anderer Meinung als Rolfblock. Schuko ist grundsätzlich für 16 ausgelegt.
Steht ja auch auf den Steckern drauf.

Das Schukosystem ist für Spannungen von 220 V bis 240 V (Nennspannung: 230 V) bei 50 Hz konstruiert worden. Die Stecker, Dosen und Verlängerungsleitungen sind in der Regel für 16 A Dauerstrom ausgelegt, was bei 230 V einer Leistung von 3.680 W entspricht. Damit ist dieses System deutlich leistungsfähiger als das auf 110 V basierende US-Blattsteckersystem (Steckertyp A bzw. B), welches zudem oft genug noch einen Kontakt mit spannungsführenden Teilen ermöglicht.

Quelle: --> Link

T4Wohnmobil am 28 Jan 2017 23:04:04

kintzi hat geschrieben:Wenn man mit Schuko arbeitet, ist das wichtigste ein Phasenprüfer. Mit ihm bestimmt man die Phase u. steckt zur CEE-Polung richtig ein.
Richi


Hallo,
ich hab die Beiträge von oben nach unten mehr als 2-mal durchgelesen,
Da wird elektrotechnischen Laien empfohlen mit einen Phasenprüfer Untersuchungen an Steckdosen im Außenbereich durchzuführen. Das ist Lebensgefährlich!
Da wirkt auch der im Wohnmobil eingebaute Fi-Schutzschalter nicht und ob die Netzsteckdose einen Fi-Schutzschalter mit 30mA hat ist auch nicht immer garantiert.
Phasenprüfer haben auch keine CAT3 Zulassung die bei Anwendung im Außenbereich bei Messmitteln notwendig ist.
Bitte lest das mal bis zum Ende durch:
Quelle: --> Link

Einpolige Spannungsprüfer (Phasenprüfer) sind auch nicht für die Verwendung im Außenbereich und in feuchten Räumen zugelassen – sie weisen keinen Schutz gegenüber Feuchtigkeit und Nässe auf. Die Isolierfähigkeit des einpoligen Spannungsprüfers kann durch die Feuchtigkeit so stark herabgesetzt werden, dass es zu einer Körperdurchströmung kommen kann.
Der Sicherheitgewinn (welcher?) durch das richtige Anschließen von Außenseiter und Neutralleiter ist im Verhältnis der Gefährdung durch Prüfungen mit Phasenprüfern im Außenbereich durch elektrotechnischen Laien zu vernachlässigen.
Wenn ein Wohnmobil sicherheitstechnisch in Ordnung ist, entsteht nach meiner Meinung durch das Verwenden einer Schuko Steckdose für die Zuleitung (Zuordnung Außenleiter und Neutralleiter ist nicht gewährleistet) kein zusätzliches Sicherheitsrisiko da ja die Steckdosen im Wohnmobil Schuko Steckdosen sind und deshalb auch keinen Verpolungsschutz haben.
Wenn ein Wohnmobil sicherheitstechnisch nicht in Ordnung ist hilft auch der richtige Anschluss Außenleiter-Neutralleiter nicht. Da muss eine Elektrofachkraft eine VDE-Prüfung durchführen und den Typ des eingebauten Fehlerstromschutzschalters überprüfen.

Gruss

Erik

kintzi am 29 Jan 2017 02:06:43

Wer sagt denn, daß ich die Schraubenziere mit Glimmlampe u. Widerstand meine ? Wobei ich auch nicht verstehe, daß diese ob ihrer dauernd von der Fachwelt beschworenen Gefährlichkeit überhaupt noch im Handel sind. Ich persönlich nutze einen aus dieser Reihe --> Link . 2-polig , zu prüfendem Leiter gegen Schutzleiter.
Geringer Nutzeffekt für den normalen Womonutzer, gebe Dir da recht. Habe es bereits im ersten Post sowie in der Antwort geschrieben, der Rest war für die Überkorrekten. Und wenn die Verpolung eigentlich fast egal ist, warum CEE, doch Geldmacherei ? Sicher nicht, da zusäzlicher robuster
Berührungs- u. besserer Wetterschutz als Feuchtraum-Schuko.
Unter der Hand haben mir Experten vor Jahren gestanden, das hinsichtlich Verpolung unsere Schuko-Entwickler in den 50er (VDE) geschlafen haben oder es für unwichtig hielten, nebenbei das späte Verbot der klass. Nullung erst erst zum Mai 1973 (Verbot der 2-Draht-Technik). Die Franzosen seien da cleverer gewesen, aber wenn man dort so manche private Bastelei sieht.... Und heute würde eine Umstellung in D bei unsäglichen Kosten unvertretbar sein, zumal der Effekt zahlenmäßig kaum ins Gewicht falle. Gr. Richi

gluehstrumpf2 am 29 Jan 2017 09:52:31

als Themenstarter verfolge ich sehr wohl die ausgelöste Diskussion, auch wenn ich jetzt ganz ruhig war.

ich fasse für mich nochmals zusammen:

Den in einem neuen( BJ 2017 ) Wohnmobil verbauten Elektrokomponenten ist es egal ob der Strom über eine Schuko oder eine CEE eingeleitet wird. Auch die Verpolung ob richtig über CEE oder evtl falsch über Schuko ist den Wohnmobilkomponenten egal.

Einzig und allein ist die Fuktion des FI ggf ausser Kraft gesetzt.
CEE Stecker sind aufgrund ihrer Konstruktion mit einer höheren Sicherheit gegen Feuchtigkeit ausgestattet.

Hab ich das so richtig verstanden?

Danke Gruß
Gluehstrumpf

T4Wohnmobil am 29 Jan 2017 10:06:01

Hallo,
Da sollte man aber in den Beiträgen gleich die richtigen Bezeichnungen verwenden.
Ein Phasenprüfer ist was völlig anderes als ein 2 Poliger Spannungsprüfer.
Auch die Verwendung von 2 poligen Spannungsprüfern bei 230 Volt ist nichts für elektrotechnische Laien. Wird die eine Prüfspitze in die Aussenleiterbuchse gesteckt und die andere Prüfspitze mit den Fingern berührt kommt es zum Stromschlag, da die 2 Poligen Spannungsprüfer relativ niederohmig sind.
Ist nicht tödlich aber selbst der Schock ist nicht ohne.
Ich finde es gefährlich wenn man solche Prüfverfahren für elektrotechnische Laien (wie vermutlich die meisten Wohnmobilbesitzer sind) vorschlägt.

kintzi hat geschrieben:Unter der Hand haben mir Experten vor Jahren gestanden, das hinsichtlich Verpolung unsere Schuko-Entwickler in den 50er (VDE) geschlafen haben oder es für unwichtig hielten, nebenbei das späte Verbot der klass. Nullung erst erst zum Mai 1973 (Verbot der 2-Draht-Technik). Die Franzosen seien da cleverer gewesen, sieht.... Gr. Richi


Was hat die erwähnte Nullung mit den mit den Verpolungsschutz bei den CEE Steckern zu tun ?

Zu den Steckern in Frankreich:
Das französische System hat den theoretischen Vorteil des verpolungssicheren Aufbaus, die Belegung der Stecker Stifte wurde aber nicht festgelegt. Insofern ist dieses System nicht besser oder schlechter als das in Deutschland verwendete Schuko-Steckersystem.

Kann man da weiter unten Nachlesen: Quelle:
--> Link

Energiemacher am 29 Jan 2017 10:16:48

gluehstrumpf2 hat geschrieben:Einzig und allein ist die Fuktion des FI ggf ausser Kraft gesetzt.


Nein, die Funktion ist trotzdem gegeben.

Grüße
Thorsten

gluehstrumpf2 am 29 Jan 2017 10:19:56

Danke!!

T4Wohnmobil am 29 Jan 2017 10:25:05

gluehstrumpf2 hat geschrieben:Den in einem neuen( BJ 2017 ) Wohnmobil verbauten Elektrokomponenten ist es egal ob der Strom über eine Schuko oder eine CEE eingeleitet wird. Auch die Verpolung ob richtig über CEE oder evtl falsch über Schuko ist den Wohnmobilkomponenten egal.

Einzig und allein ist die Fuktion des FI ggf ausser Kraft gesetzt.
Danke Gruß
Gluehstrumpf


Für mich ist es nicht verständlich warum der Fehlerstromschutzschalter im Wohnmobil bei Vertauschung von Außenleiter und Neutralleiter durch Verwendung einer Schuko- Steckdose nicht funktionieren sollte.

Gruß
Erik

silver34 am 29 Jan 2017 10:42:52

T4Wohnmobil hat geschrieben:
Für mich ist es nicht verständlich warum der Fehlerstromschutzschalter im Wohnmobil bei Vertauschung von Außenleiter und Neutralleiter durch Verwendung einer Schuko- Steckdose nicht funktionieren sollte.


Der FI funktioniert egal ob CEE oder Schuko. Er misst ja eigentlich nur ob genau soviel Strom durch die Phase wie durch den Nullleiter fließt, wenn nicht -> unterbrechen.

Nur muß man darauf achten das der FI alle Leiter (Phase + Nullleiter) trennt. Wenn das nicht der Fall ist und der Nullleiter wird nicht getrennt kann beim Schuko weiter der Strom übern Nullleiter (weil man kann ja die Leiter vertauschen) fließen was somit die Schutzfunktion des FI's umgeht.

T4Wohnmobil am 29 Jan 2017 11:29:37

silver34 hat geschrieben:
Nur muß man darauf achten das der FI alle Leiter (Phase + Nullleiter) trennt. Wenn das nicht der Fall ist und der Nullleiter wird nicht getrennt kann beim Schuko weiter der Strom übern Nullleiter (weil man kann ja die Leiter vertauschen) fließen was somit die Schutzfunktion des FI's umgeht.


Hallo,
wenn der Neutralleiter (Nullleiter) nicht durch den Fi-Schutzschalter geführt wird löst er sofort aus.
Es gibt keine 1 Polig schaltende Fi-Schutzschalter!
Der Begriff „Nullleiter“ gab es nur bei der klassischen Nulllung, die ja als Schutzmaßnahme nicht mehr zugelassen ist. Bei den heute verwendeten TN-C-S-System( Schutzleiter ist eine eigene Leitung) spricht man vom „Neutralleiter"

Gruß
Erik

Energiemacher am 29 Jan 2017 11:33:21

silver34 hat geschrieben: Er misst ja eigentlich nur ob genau soviel Strom durch die Phase wie durch den Nullleiter fließt, wenn nicht -> unterbrechen.


Ein RCD kann auch nicht messen, sondern er vergleicht und bei einer Summendifferenz (Summenstromwandler) löst der Schalter aus.

Vielleicht vorher etwas einlesen bevor man hier solche falschen Dinge zum besten geben will.

Grüße
Thorsten

andwein am 29 Jan 2017 16:36:28

kintzi hat geschrieben:Wieso ? Stecken noch viele Womos-Kam. Schukos, auch wenn Platz CEE-Anschluß hat wird dann oft ein Schukoadapter noch irgendwo dazwixhen gesteckt. Deshalb ist es besser, die Leute aufzuklären u. Anleitung zum Überprüfen zu geben. Gr. Richi

Technisch gesehen hast du vollkommen recht. VDE-technisch gesehen oder aus Sicht eines Elektromeisters liegts du leider daneben.
Und die Reaktion bzw. Zahl der Fragen/Kommentare nach dieser Antwort war doch erheblich. Für mich zeigt dies, dass ich mit Antworten zu sicherheitsrelevanten Themen wie 230V oder Gas doch recht vorsichtig umgehe.
Die korrekte Antwort auf diese Frage lautet. Für den Anschluss einer 230V Wohnmobilversorgung an die Landstromversorgung des Campingplatzes in Europa: Nur CEE zu CEE!!. Leider hilft sie oft nicht weiter, nicht desto trotz ist sie richtig.
Gruß Andreas

tantefrieda am 29 Jan 2017 17:43:37

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Hallo,
hast du dafür irgendwo eine Quelle? Ich kenn die Aussage auch so, suche aber immer noch eine verlässliche Quelle dafür.
Danke und viele Grüße

kintzi am 29 Jan 2017 19:10:20

Ich bin ja an vielem Schuld, aber an lezterem Zitat nicht. :razz: Gr. Richi

PittiC am 29 Jan 2017 21:09:49

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



--> Link
Reicht dir das hier?

tantefrieda am 29 Jan 2017 22:31:12

Danke Peter :razz:

rolfblock am 29 Jan 2017 22:59:18

Der gewöhnliche Schukostecker verträgt 16 A, nach den Spezifikationen, auch dauernd. Allerdings weigern sich alle Automobilhersteller ein Elektroauto mit 16 A über Schuko aufzuladen.
Daher werden Elektroautos über Schuko nur mit maximal 10 A geladen.
Renault bietet eine Steckdosen-Steckerkombination an, die sich über einen Magneten-Reedrelais erkennt. Die lädt dann mit 14 A.
Nur mit CEE blau gibt es auch 16 A.

Es gibt aber auch spezielle Schukostecker und Dosen die auch 16 A verkraften z.B. für Induktionskochplatten.

Wer also längere Zeit 16 A über Schuko ziehen will, darf das, aber er sollte ein Auge drauf halten und die Nase öffnen. Es könnte sein, dass es mal nach Ampere riecht.

thomas56 am 29 Jan 2017 23:12:18

rolfblock hat geschrieben:Wer also längere Zeit 16 A über Schuko ziehen will

unmöglich ist das nicht, aber wie bekommt man ohne E-Heizung 3600W zusammen?

Von Womobränden wird oft berichtet, von eindeutig ermittelten Brandursachen habe ich noch nie etwas gelesen!

berny2 am 30 Jan 2017 00:59:06

Ich kann nur davor warnen, dauerhaft 16A zu ziehen, v.a. wenn die Steckdose oder Kupplung schon etwas ausgeleiert ist. :idea: :evil:

rkopka am 30 Jan 2017 13:57:18

rolfblock hat geschrieben:Der gewöhnliche Schukostecker verträgt 16 A, nach den Spezifikationen, auch dauernd. Allerdings weigern sich alle Automobilhersteller ein Elektroauto mit 16 A über Schuko aufzuladen.
Daher werden Elektroautos über Schuko nur mit maximal 10 A geladen.
berny2 hat geschrieben:Ich kann nur davor warnen, dauerhaft 16A zu ziehen, v.a. wenn die Steckdose oder Kupplung schon etwas ausgeleiert ist. :idea: :evil:

Das ist wohl ein Grund. Der andere ist IMHO, daß man einer Dose nicht ansieht, wie sie abgesichert ist. Und viele haben eben nur 10A. Da würden sie ständig Beschwerden bekommen, daß Sicherungen fliegen. Und wenn das ein nicht so toll gebautes Schaltnetzteil ist, dann hat das auch noch einen höheren Einschaltstrom.

RK

boulette am 30 Jan 2017 19:07:39

Mal so nebenbei,

bei meiner alten Waschmaschine hatten 10A (zweimal) ausgereicht um den Stecker dauerhaft in der Dose zu verschweißen. Also wie vor schon gewarnt- wer dauerhaft viel Strom ziehen will, Augen und Nase auf! :D

kintzi am 31 Jan 2017 10:59:16

Ja,ja, die Sparerei/Gewinnoptimierung ! Immer miesere Legierungen f. leitendes Material, korrosionsanfällig. Widerstand der Leitungen auch
immer höher. Fiel/Fällt mir besonders bei neueren Heizlüfter auf, warme Stecker u. Kabel bei 2 kW. Wird der Chinaschrott hier nicht mehr behördlich stichprobenhaft bzgl. Sicherheit/Handelsfähigkeit hier geprüft oder ist CEE nur eine Formsache geworden ? Gr. Richi

Inselmann am 31 Jan 2017 11:01:24

T4Wohnmobil hat geschrieben:Da wird elektrotechnischen Laien empfohlen mit einen Phasenprüfer Untersuchungen an Steckdosen im Außenbereich durchzuführen. Das ist Lebensgefährlich!

Gruss

Erik


Ich habe sowas. (mit UK Stecker fuer mein WoMo) Einfach in doe Steckdose im WoMo stecken und bei Bedarf den Schuko Stecker AUSSEN umdrehen
Link zum eBay Artikel

kurt2 am 31 Jan 2017 11:10:19

kintzi hat geschrieben:....oder ist CEE nur eine Formsache geworden ? Gr. Richi


HAllo Richi,
so ist es
Lese hier: --> Link

Auszug:
"Die meisten CE-gekennzeichneten Produkte können auf den Markt gebracht werden und unterliegen dabei nur einer internen Produktionskontrolle durch den Hersteller, ohne unabhängige Kontrollen darüber, ob das Produkt den EU-Vorschriften entspricht. Daher kann das CE-Zeichen nicht als „Sicherheitszeichen” für die Verbraucher betrachten werden.

Die CE-Kennzeichnung ist ein Selbstzertifizierungssystem. Händler weisen Produkte manchmal als „CE-geprüft” aus, wobei die Kennzeichnung aber keine tatsächliche Zulassung bedeutet".

Alles klar?

OstfrieslandBE am 31 Jan 2017 11:13:53

Moin,

CE - chinese export ? :lol:

Energiemacher am 31 Jan 2017 11:21:24

Hier wird wohl EIN KLEIN WENIG etwas durcheinander geworfen.

CEE hat nichts mit der CE-Kennzeichnung zutun.

Für Interessierte: --> Link


Grüße
Thorsten

T4Wohnmobil am 31 Jan 2017 12:21:32

Inselmann hat geschrieben:

Ich habe sowas. (mit UK Stecker fuer mein WoMo) Einfach in doe Steckdose im WoMo stecken und bei Bedarf den Schuko Stecker AUSSEN umdrehen
Link zum eBay Artikel


Ich kann nur dringend davor warnen sich so einen Adapter zu kaufen und zu denken mit einen Prüfgerät das ca. 6€ kostet die elektrische Sicherheit bei einen Wohnmobil überprüfen zu können.
Wenn bei Schuko-Steckern abhängig von der Stecker-Polung die elektrische Sicherheit nicht gewährleistet ist, ist das lebensgefährlich und muss sofort außer Betrieb genommen werden.
Ist bei deinem Wohnmobil überhaupt ein Fi. Schutzschalter eingebaut?
Bitte dich dringend deine Verkabelung von einem Fachmann überprüfen lassen.
Erik

T4Wohnmobil am 31 Jan 2017 12:47:27

kintzi hat geschrieben:Ja,ja, die Sparerei/Gewinnoptimierung !
Fiel/Fällt mir besonders bei neueren Heizlüfter auf, warme Stecker u. Kabel bei 2 kW. Wird der Chinaschrott hier nicht mehr behördlich stichprobenhaft bzgl. Sicherheit/Handelsfähigkeit hier geprüft oder ist CEE nur eine Formsache geworden ? Gr. Richi


Ich frag mich nur warum kaufst du den „Chinaschrott“ ?
Kauf halt für ein par € mehr ein Markenprodukt und du hast mit Sicherheit ein zuverlässiges und sicheres Produkt.
--> Link
Erik

OstfrieslandBE am 31 Jan 2017 12:51:44

T4Wohnmobil hat geschrieben:Es gibt keine 1 Polig schaltende Fi-Schutzschalter!
Der Begriff „Nullleiter“ gab es nur bei der klassischen Nulllung, die ja als Schutzmaßnahme nicht mehr zugelassen ist. Bei den heute verwendeten TN-C-S-System( Schutzleiter ist eine eigene Leitung) spricht man vom „Neutralleiter"

Gruß
Erik


Moin,
es giebt sehrwohl 1-polig schaltende FI-Schutzschalter. Diese sind jedoch nicht vom VDE zugelassen. Sie werden hauptsächlich in GB eingesetzt.
Der Neutralleiter ist bei diesen Geräten durchgeschliffen. Goggel mal: (RCBO 1 B06/0,03/1-AC sensitive to residual currents Type AC), dann bekommst du ein Datenblatt.

andwein am 31 Jan 2017 13:23:31

OstfrieslandBE hat geschrieben:..es giebt sehrwohl 1-polig schaltende FI-Schutzschalter. Diese sind jedoch nicht vom VDE zugelassen. Sie werden hauptsächlich in GB eingesetzt.

Sorry Korrektur, heutiger Stand Ja, Ja.
Stand für Womos, Fertigung 1984-2010, dort sind ggf. noch einpolige FI-Schalter eingebaut und über den Bestandsschutz auch zugelassen g. Mein Womo, BJ 2007 hat einen einpoligen FI
Gruß Andreas

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