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Sudele, es gibt hier ja bereits mehrere Threads zu diesem Thema. Ich habe mich da auch durchgearbeitet. Der letzte fand im Nov. 2012 sein Ende. Möglicherweise gibt es heute neue Erfahrungen, Techniken pp. So sei es mir bitte gestattet, einen neuen aufzumachen. Vorab: Ich kaufe mir ein WoMo von Schwabenmobil auf Basis des neuen Crafters, aufgelastet auf 3.5 t. Ich kann es gestalten und meinen Bedürfnissen anpassen, wie ich will. Künftig werde ich im WoMo dauerhaft wohnen und Europa bereisen. Im Sommer im Osten und Norden, den Winter möchte ich im Süden verbringen. Richtig Frost und Schnee möchte ich vermeiden. Ich möchte mich nicht nur auf Campingplätzen tummeln, sondern auch wild stehen. Ich habe aufgrund meiner Behinderung Bedenken, ob ich diese 11 Kilo-Gasflaschen aus dem Schrank ausbauen pp. kann. Zu schwere bzw. unhandliche Sachen kann ich nur mit viel Mühe wuchten. So kam ich auf die Idee, einen Unterflurgastank für LPG einbauen zu lassen. Ich hoffe, nicht nur dem Gasflaschenwechsel zu entkommen, sondern auch nicht alle möglichen Gasflaschenadapter vorrätig halten zu müssen. Und dem Flaschentausch natürlich auch. Nebenbei hätte ich dann im leeren Gasflaschenschrank zusätzlichen Stauraum gewonnen. Meine Fragen lauten: Nun gab es ja in der Vergangenheit bei PKW immer wieder Rostprobleme an den Unterflurtanks. Habt Ihr damit gute oder schlechte Erfahrungen? Wird die Bodenfreiheit sehr eingeschränkt? Wo habt Ihr den Befüllstutzen untergebracht? Mir schwebt so etwas wie beim Sprittank vor. Und bitte, schildert Ihr mir Eure Erfahrungen mit LPG-Tanks für Kochen, Heizen und Kühlschrank? Ich würde gern Vor- und Nachteile eines Unterflurtanks abwägen. Danke! Gruß Frank & Kody Hallo, also, mal schnell meine Meinung ... ICH würde den LPG-Tank ins Auto verbauen, schützt vor Umwelteinflüssen und man kann den Tank auch im Winter warm halten. Habe einige Kollegen gesehen, die den Tank in der Heckgarage verbaut haben. Nutze selber seit 12 Jahren eine Tankflasche (einmal hatte ich öliges Gas in FR gehabt) mit Filter und alle Gasgeräte laufen ohne Probleme. Kompetente Beratung zu Gastanks gäbe es z.B. bei Wynen in Viersen. Hallo, kurzes Statement: Gastank von Wynen in den Gaskasten im Fahrzeug einbauen und Aussenbetankung anschließen sowie Aussengassteckdose einbauen lassen. Kostet 1000 Euro und macht unabhängig, weil an jeder LPG Tankstelle in Europa für Nachschub gesorgt ist. Endlose Diskussionen gibt es im Forum u.a. hier: --> Link Für mich gibt es nur eine einzige Ausnahme: Das Wohnmobil, der Wohnwagen steht über Monate hinweg auf einem Stellplatz/Campingplatz und ist auf "Dauerstandbetrieb" ausgerichtet (Beispiel: Überwinterung auf einem "deutschen" Campingplatz in Südeuropa). Ansonsten sind Flaschen mehr als überflüssig und einfach nur lästig. Nicht lange fackeln, Termin bei Wynen in Viersen oder einem anderen Fachbetrieb machen und nur noch freuen. Gruß H. Erst mal bedanke ich mich für Euren ermutigenden Zuspruch. Nun, es kann schon sein, dass ich unabhängig von der Jahreszeit längere Zeit auf einem Campingplatz stehe. Wenn`s dort schön und die Umgebung interessant ist, warum nicht? Fa. Wynen hatte ich auch schon auf dem Schirm. Die wird in den älteren Threads ja immer wieder empfohlen. Ob ich das dort machen lasse, muss ich sehen. Schwabenmobil sollte das auch können. Wäre dann besser für die Gewährleistung, weil alles in deren Verantwortung liegt. Wir haben mitlerweile den dritten Gastank in 3 verschiedenen Mobilen und unsere Erfahrungen sind bisher positiv. Wynen ist toll, super Service. Wynen hat auch Gastanks extra fuer die Aussenmontage mit einer Art Elefantenhaut beschichtet. Ich wuerde lieber Unterflur montieren lassen, da verliert man im Innenraum keinen Platz. Fuers Ausland haben wir 2 Befuelladapter dabei und der Einfuellstutzen ist rechts in der Seitenwand unseres Mobils. Das einzige Problem hatten wir letztes Jahr in Italien, wo wir an der Tankstelle dreckiges Gas bekommen haben. Heizung, Herd und Backofen gingen noch einwandfrei, aber der Absorberkuehlschrank hat so eine feine Duese, dass die sich zweimal zusetzte und wir immer wieder ohne Kuehlschrank dastanden, weil der Absorber mit 12 V nicht kuehlt. Laut Aussage von Fachleuten kommt das vermehrt im Sueden vor und leider soll z.B. auch er Truma Gasfilter da keine Abhilfe schaffen, weil er zu viele Partikel durchlaesst. Die Konsequenz: Wir haben uns bei unserem neuen Mobil dieses Jahr einen Kissmann 12 V Kompressor Kuehlschrank einbauen lassen. Neben der viel besseren Kuehlleistung sind wir nun auch das Gasproblem los. Wenn man im Sueden Gas tankt bekommt man ausserdem einen hoeheren Butananteil, was bei kalten Temperaturen zu Problemen fuehrt. In Deutschland und im Norden ist mehr Propan drin. Wynen hat auf seiner Website eine Liste, wo man Propantankstellen in Europa findet. Viel Spass mit dem Gastank! Wir haben sowohl Flaschen wie Gastank installiert, den 72-ltr (netto)Tank um möglichst große Reichweite und einfaches Tanken zu ermöglichen, die Flasche(nanschlussmöglichkeit) für Länder, wie z.B. Island und Finnland, wo es keine LPG-Tankstellen gibt, oder Länder, wo Tanken aus steuerrechtlichen Gründen nicht immer einfach ist. Wen du in gestallten kannst wie du willst, warum lässt du dir keine Dieselheizung einbauen, Diesel bekommst du überall und für das bissel kochen brauchst du kaum Gas da langt eine 5 kg Flasche. LG Bernd Ok, ich notiere: Evtl. Probleme mit verschmutztem Gas. Mögliche Abhilfe: Tanken bei stark frequentierten Tankstellen, z.B. an Autobahnen, Supermärkten pp.? Denn mit erhöhtem Durchsatz macht sich eine mal "schmutzige Lieferung" nicht so stark bemerkbar. Thema Dieseltank: Ja, habe ich drüber nachgedacht und mit Schwabenmobil besprochen. Lt. deren Meinung könnte das Ticken der Heizung nachts stören. Zum anderen soll das müffelnde Abgas gern zu Ärger mit den Nachbarn führen. Und 2,5 Kilo-€ kostet so eine Dieselheizung nun auch. Über das Thema Unterflur- oder Einbau-Gastank haben wir noch nicht gesprochen, hole ich aber noch nach. Aber das für mich wirklich entscheidende Argument, beschwerlicher Tausch von Gasflaschen, bleibt mit Dieselheizung bestehen, nur eben seltener. Trotzdem, Danke für den Hinweis, noch ist nichts abschließend entschieden. Thema Wynen: Ich habe mich gerade auf deren HP über ihr Angebot informiert. Dabei ist mir auch die oben erwähnte "Elefantenhaut" aufgefallen. Hierbei handelt es sich um eine Gummischicht, die man sich auf den Tank auftragen bzw. spritzen lassen kann. Kostet um 100 € Aufpreis. Ob`s hilft? Kann gut sein; denn Steinschläge gehen nicht gleich durch die Lackierung. Gruß Frank & Kody 'Elefantenhaut' ... hat uns z. B. im Hochland von Island auf mehreren 100 km Schotterpiste sehr geholfen. Würde ich mit dieser Erfahrung empfehlen. Aber nochmal der Hinweis zu LPG: Es gibt Länder in Europa, da kann man kein LPG tanken. Der Tank sollte daher groß genug sein, wenn man keine (auch lokale) Flasche anschließen kann.
Soweit ich das verstanden habe: "Elefantenhaut" ist Vorgabe für die ECE R 67.01 Bauart/Bedingung, die von der "10 Jahres Behälter-Druckprüfung" befreit. Als Hintergrund: Diese Beschichtung schützt vor Beschädigung und damit auch vor Roststellen und Durchrostgefahr am Druckbehälter. Also nich nur "gut" sondern ein "Muss" Sollte der Prüfer bei der Gasprüfung Roststellen am Druckbehälter feststellen (Sichtprüfung) muss der Behälter zur Druckprüfung, trotz ECE R 67.01 Bauart. Mehr dazu weiß der TÜV oder die Firma STD in Leonberg bei Stuttgart. Gruß Andreas
Damit kann man eine externe Flasche anschliessen falls der Tank mal leer wird. Flasche wird direkt in the LPG Fuellpunkt angeschlossen ohne Druckminderer. Aber nur fuer UK Fuellpunkte. --> Link gibts auch von Gaslow --> Link
Ok, Klaus. Was bedeutet für Dich "groß genug"? Es gibt bei Wynen ja so ziemlich alles, von 60 bis ... Liter. Und davon eben die 80%. "....Was bedeutet für Dich "groß genug"? Tja, habe fast auf diese Frage gewartet... ;-) Hängt stark davon ab, was man machen möchte. Winter? Absorberkühlschrank im Sommer? Lange Touren in Länder ohne LPG? Wenn man sonst zwei Flaschen hatte, also 2x22 ltr., sollte der Tank nicht kleiner sein. Wir haben uns für den 90 l Tank (72 ltr. netto) entschieden. Also etwa 3 1/3 Flaschen entsprechend. Letztlich sollte der mögliche Platz entscheiden.
Hi Frank, wir haben eine Truma Combi 6D (E). Das Ticken der Dieselpumpe ist tatsächlich relativ laut, bei uns ist sie aber unter dem Fahrzeug eingebaut, dadurch hören wir sie nicht. Das Rauschen der Heizung selbst (nicht das Gebläse) ist allerdings auch nicht leise, gerade beim Anlaufen. Uns stört es nicht, wir schlafen wie die Steine, bei empfindlichen Schläfern könnte ich mir aber vorstellen, dass das stört. Die Abgase riechen quasi garnicht. Das hab ich schon ab und an mal abgeschnüffelt. Und Du hast natürlich Recht, zum Kochen bräuchstest Du noch Gas, es sei denn, Du nimmst ein Dieselkochfeld. Die sind aber auch echt kein Schnäppchen und, ich berichte Gelesenes, sollen auch nicht so fix sein. VG Harriet Hallo, wenn du in Europa von West nach Ost und Nord nah Süd fährst solltest du eigentlich generell ein Energiemanagment haben mit dem du immer was zu Vergügung hast, Strom (Solar), Diesel, Gas ect. Geräte, ext. Heizlüfter im Womo über 230VAC, Batterien, eben halt mehrer Alternativen zu allem. :)
Danke, Klaus, alter Hellseher. :mrgreen: Nun ja, Wintercamping ist nicht so mein Ding, kann aber mal für 'ne Woche oder 10 Tage drin sein. Den 90 Liter-Tank habe ich auch schon ins Auge gefasst. Ich werde bei SM erfragen, ob und wo man ihn am besten einbauen sollte, Unterflur oder innen. Ich tendiere zu Unterflur, Elefantenhaut macht's möglich. Und für den gewonnenen Stauraum habe ich auch eine Verwendung: Zubehör und Futter für meinen Kody. at Buddy: Ja klar, Alternativen sind im Plan, z.B. Solar, zwar nicht auf dem Dach, aber als Koffer. Ist billiger, und steht das WoMo im Schatten, kann ich es in die Sonne stellen. Grundsätzlich habe ich einen Entschluß gefasst. Es wird ein Gastank werden. Eine Dieselheizung ist für mein Einzugsgebiet überdimensioniert. Sie kostet auch zu viel. Immerhin liegt das WoMo bereits jetzt schon jenseits der 80-Kilo-Grenze. Ich danke Euch für Eure Beratung. Ihr habt mir sehr geholfen. Gruß Frank & Kody Vom Unterflur-Gastank und Crafter zum umgebauten Amarok ... Kann es sein, dass Du Dich grad in`s falsche Forum verirrt hast? Bei Unterflurmontage und Winterbetrieb < 0 Grad ist anzumerken, dass sich das Butan im LPG im Tank anreichert und irgendwann nix mehr rauskommt, obwohl der Tank noch halb voll ist. Um das zu umgehen, muss vor dem Winter reines Propan getankt werden. ist aber nicht überall zu haben. bis denn, Uwe , ich meine wegen dem im Aufbau eingebautem Gastank der hinter einer Serviceklappe von außen befüllt werden kann und dazu hat er einen flexiblen Schlauch der aus der Serviceklappe entnommen werden kann zum befüllen. Das fand ich eben auch eine gute Alternative, klar dir gehts ums mehr Platz haben usw. :) Noch mal zur Verfügbarkeit: in welchen Ländern ist Gas in welcher Form wie gut verfügbar? Propan, LPG, in austauschbaren Flachen (Adapter?) tankbar etc.? würde eher zu gastank tendieren :) Danke für die Links, Klaus!
Warum denn? Gruß Frank Sodele, der Drops ist gelutscht. Ich war bei Schwabenmobil und habe mir den Crafter angesehen. Der Crafter liegt so tief, daß ein Unterflur-Gastank nicht eingebaut werden kann. Er hat einen riesigen Stauraum unter dem Querbett. Maße ca. 180 cm breit, 130 cm tief, 85-90 cm hoch. Die serienmäßigen zwei 11-Liter-Gasflaschen sind im Stauraum eingebaut. Daneben steht die Heizung. Die Gasflaschen entfallen. Dafür wird auf der rechten Seite ein 70-Liter-Gastank in Längsrichtung eingebaut. Darüber wird eine zweite Ladeebene eingezogen, die über die gesamte Breite, 180 cm, Tiefe 130 cm, reicht. Die Höhe muss ich noch bestimmen. Es wird wohl auf ein Verhältnis 60:40 hinauslaufen. Diese Ladeebene kann im Bedarfsfall entfernt werden. Fazit: Durch den Einbau im Wagen kann der Gastank nicht "einfrieren". Das Frischwasser auch nicht, weil ebenfalls im Wagen befindlich. Damit ist das WoMo fast wintertauglich. Fast, weil der Abwassertank (noch) nicht beheizt ist. Darüber denke ich noch nach. Die Idee mit den zwei Ladeebenen gefällt mir. Unten kann ich die schweren Dinge transportieren, oben die eher sperrigen wie Campingmöbel u.s.w. Und in beiden kann ich eine gewisse Ordnung herstellen, so daß ich gut an die Dinge herankomme. Ich danke für Eure freundliche Beratung. Mit ihr habt Ihr mir sehr geholfen. Viele Grüße Frank & Kody Glückwunsch zur Entscheidung. Nur informiere dich vorher, falls du längere Zeit in kalte Regionen fährst, ob es LPG gibt. Den Abwassertank kann man mit kleinem Geld mittels Frostwächter schützen. Allerdings sollte auch der Schieber geheizt sein.
Danke! Ich bin von Haus aus kein Wintercamper und werde den Winter in südlichen Gefilden abwettern. Der Abwassertank sitzt unterflur in der leeren Reserveradmulde. Ob ich den angesichts meiner Pläne beheizbar gestalte, weiß ich noch nicht. Ich habe noch keinen Preis dafür bekommen. Trotzdem danke ich Dir für den Tipp. Gruß Kody |
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