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Haollo Womogemeinde, wie im Vorjahr aus Sizilien möchte ich auch in diesem Jahr wieder einen aktuellen Reisebericht erstellen. Trotz Handikap nach überstandener Krankheit haben wir für den 26.06. die Colorline von Hirthals nach Kristiansand gebucht. Wegen der strengen Zollregeln ist diesmal etwas mehr Radler an Bord, der mit bis zu 2,5% Alkohol vom Zoll nicht berücksichtigt wird. Dort finden wir hoffentlich nach der Ankunft tief in der Nacht schnell den Womo-Stellplatz. Die Wanderschuhe sind gepackt, der Regenmantel auch. Das erste große Wanderhighlight ist der Preikestolen, den wir trotz unseres Alters (71/73) bei hoffentlich schönem Wetter erobern wollen. Bis bald, klasi ![]() Im 2. Versuch jetzt das Bild von der Tourübersicht. Hallo Klasi, eine schöne Tour habt ihr euch ausgesucht. So in etwa sind wir letztes mal auch gefahren. Eich eine schöne Zeit, viele imteressante Eindrücke und tolle Bilder. Bin schon gespannt. Gruß Volker Da bin ich ja gespannt auf deinen Bericht, danke schon mal im voraus! Ich wünsche euch ganz viel Freude und vor allem eine stabile Gesundheit, damit ihr alles geniessen könnt. Hallo, gute Reise! Das ist eine tolle Gegend. Viel Freude und gutes Wetter. Viele Gruesse Chris Hej! Die Route würde mir wohl auch gefallen. 8) Gute Fahrt für euch und einen schönen Urlaub! Gruß, René Hallo Elfie, danke für deine tolle Reisebeschreibung, sogar mit Angabe der Übernachtungsplätze! Wir fahren im Juli, übrigens auch ab Langesund und ich hatte mir auch die Atlantikstraße als Zwischenziel auserkoren. Vielen Dank auch für die wirklich super Bilder :) und euch wünsche ich noch einen schönen Urlaub. Danke Andrea, wenn nur das Wetter besser würde... Ich wünsch euch auch eine schöne Reise. LGElfie Hatten vor 3 Tagen /Tournon sur Saone) 38° im Womo und 37° außerhalb! Du glaubst nicht, wie gern wir mit dir getauscht hätten!! (Waren letztes Jahr in N :D ) Hallo ihr Beiden.. ...,Grüße aus der Heimat ! Wir sind seit Gestern wieder daheim. Der Alltag hat uns erstmal wieder. Rasen Mähen, Termine usw. Euch eine schöne Reparatur und Stressfreie Reise. Möge das Gas immer reichen . Das Bierchen immer kalt sein. Und Gudi während der Fahrt immer entspannt sein. Mit Blick auf euer Alter. Übernehmt euch nicht, bei euren Wanderungen. Denke mal ihr habt wieder einen engen Aktivitätenplan. Nochmal Gruß von Euren Westhofener, WOMO-und mehr Freunden. E+H Hallo Klasi, wir wünschen Euch eine pannenfreie Reise mit gutem Wetter. Für die erste Etappe am Sonntag bis hinter Hamburg eine staufreie Fahrt. Bleibt gesund und kommt mit vielen neuen Eindrücken und Bildern wieder zurück. Wir freuen uns schon auf Eure Berichte und Fotos. Eure Rosemarie und Wolfgang So, hier nun mein erster Reisebericht: Vorab, wir haben beide den Preikestolen geschafft, zwar im Regen und mit schmerzenden Knien und Hüften und im Gänsemarsch mit tausend anderen, aber der Reihe nach: erste Übernachtung an der Holsten-Therme in Kaltenkirchen auf einem großen, kostenlosen Womo-Platz, der sehr gut besucht war. Am Montag eine stürmische Fahrt durch Jütland nach Hirtshals. Unsere Befürchtungen zur Überfahrt bestätigten sich glücklicherweise nicht: Die Fähre lag wie ein Brett im Wasser. In der Nacht zum Dienstag erreichten wir pünktlich um 1.00 Kristiansand und waren ohne Zollkontrolle schon um 1.30 auf dem offiziellen Stellplatz(Bobilparking 150 NOK für 24h ohne alles). Am Dienstag begrüßt uns Norwegen mit viel Sonne, die nutzen wir an der Südküste an Mandals Sjosanden-Strand zu einer ausgiebigen Mittagspause und fahren dann weiter zum Lindesnes Fyre am Südkapp. Hier ist wie erwartet viel Betrieb, wir schlendern über das Leuchtturmareal (Eintritt 75 NOK) und beschließen dann, noch ein Stückchen auf der 44 weiterzufahren bis Ana-Sira. Die Hafenmole ist mit vier Womos eigentlich schon belegt, aber am Rand findet sich noch ein Plätzchen für uns. Auch der Mittwoch begrüßt uns wieder mit viel Sonnenschein. Wir fahren auf der 44 weiter bis Egersund. Das Stück vor und hinter Ana-Sira ist sicher das schönste Stück dieser Touristenstraße mit teilweise einspurigen Straßenstücken. In Egersund haben wir uns mit Geld und Nahrungsmittel versorgt und dann auf einer vorgelagerten Insel am Skadbergsanden den Nachmittag in der Sonne verbracht mit rotem Bauch am Abend(eigentlich nicht Norge-typisch). Richtung Preikestolen haben wir dann an der 13 von Lauvvik nach Oanes mit der Fähre übergesetzt und kurz nach dem Fährhafen auf einem Rastplatz übernachtet. Abends fing es dann nach der vielen Sonne endlich an zu regnen -, und der hielt dann leider auch fast 24h an. Heute morgen hatten wir wegen des Regens viel Zeit, in wenigen km war der Parkplatz unterhalb des Preikestolen erreicht (200NOK!!!). Der Wetterbericht versprach Besserung(die leider nicht eintraf) und so wanderten wir frohgemut los. Über mehr als 50 cm hohen Felsbrocken, als Treppe geschichtet, hangelten wir uns nach oben. Nach 2,5h hatten wir gemeinsam mit Vertretern zahlreicher Nationen Norwegens berühmtestes Felsplateau erreicht. Alle drängten sich an den Rand der Felsen, denn der heftige Wind lies kaum ein Betreten der "Predigerkanzel" zu. Später gelangen dann doch noch ein paar Regenbilder, bevor wir uns an den anstrengenden Abstieg machten. Mit müden Beinen und wehen Knochen stehen wir jetzt in Tau an der 13. Noch ein Tip: Nur ein Km vom Preikestolen-Abzweig an der 13 in Richtung Jorpeland gibt es eine kostenlose V&E-Station an einem Rastplatz. Auf dem Preikestolen-CP wollen sie dafür 200NOK. Ein paar Bilder fogen noch. Schöne Grüße, klasi46 ![]() Lindesnes-Leuchtturm am Südkap ![]() Das historische Leuchtfeuer wurde in diesem Korb entzündet ![]() An der Mole von Ana-Sira ![]() Strandidylle in Skadbergsanden bei Egersund ![]() Abendstimmung in Oanes am Lysefjord ![]() Anstieg zum Preikestolen ![]() Nachdem Wind und Regen etwas nachgelassen haben, trauen sich auch wieder Mutige nach vorne. ![]() ![]() Noch ein letzter Blick zurück. Hej! Bei solchen Bildern sieht man immer gut wie klein man eigentlich selbst ist, wenn man sieht was die Natur so zu bieten hat. Für mich bis dato eins der schönsten Länder die ich in meinem furzigen Leben von Mitte 30 bereisen durfte (ja, es waren nicht viele aber immerhin ^^)! Da kriegste schon nur vom Bilder gucken Pipi in den Augen. :ja: Gruß, René Wunderschöne Bilder! Aber da wirds mir schon beim Bildergucken ganz komisch :lach: , auf diesen Auf- und Abstieg verzichte ich gern :mrgreen: . Weiterhin viel Spaß und besseres Wetter! Moin! Für mehr "Pipi in den Augen": --> Link Nun, 2017, ginge das gemeinsam leider auch nicht mehr. Munterholln! Hartmut So, es geht weiter: Noch ein Wort zu dem Womo-Stellplatz in Tau( an der R13), am Sportboothafen. Dieser Platz ist mit Sanitärhäuschen und free-wifi allemal seine 150NOK wert. GPS 59°3'40.656 / 5°54'36.108. Nach der anstrengenden Preikestolen-Tour haben wir uns bis 11.00 gepflegt und haben dann mit den 240 km bis Kinsarvik für norwegische Verhältnisse eine gewaltige Tagesetappe in Angriff genommen. Da wußte ich aber auch noch nicht, daß die R13 erst nach und nach ausgebaut wird und an vielen Stellen noch einspurig ist. Die Spannung vor möglichem LKW oder Womo-Gegenverkehr nimmt es mit jedem Krimi auf. ![]() Impressionen vom Straßenrand an der R13 an einem sehr warmem,sonnigen Tag Unser Ziel war das Husedalen in Kinsarvik. Hier fällt der kurze Kinso-Fluß mit vier Wasserfällen von der Hardangervidda herab. In ca. 5-7h kann man diese erwandern(bzw. erklettern) ![]() Hier der erste(unterste) Fall: Tweitafoss ![]() Hier noch exemplarisch der zweite 183m hohe Nyastolfoss ![]() Vom Fuß des vierten Falles, des gewaltigen, 273m hohen, Sotefossen ein Blick nach unten zum Hardangerfjord. Müde und ziemlich kaputt, aber zufrieden erreichte ich wieder den Wanderparkplatz. Heute übernachten wir auf dem Parkplatz an der Hardangerbru in Brimnes. Hallo Ihr lieben Norwegenfahrer, man muss ja schon ziemlich wetterfest sein wenn man das Land der Nordmänner erobern will. Damit jedoch nicht genug: auch bergsteigerische Qualitäten sind gefragt. Dafür wird man aber mit herrlicher Aussicht belohnt, wie Eure schönen Fotos zeigen. Da wünschen wir Euch weiteres Stehvermögen, schönes Wetter, nie nachlassende gute Laune und immer spannende Berichte. Tschüss, bis bald, Eure Rosemarie und Wolfgang Hallo, heute nur ein kurzer Bericht, damit die abendlichen Sitzungen nicht zu lang werden. Während der Wandertag in Kinsarvik noch von gutem Wanderwetter begünstigt war, fing es dann am Abend auf dem Parkplatz an der R7 an zu regnen, der auch am Morgen noch anhielt. Also was tun? Da fiel uns das nahegelegene Sima-Wasserkraftwerk ein, mit über 1GW das Größte ? in Norwegen. Das Werk sammelt die Wässer der Hardangervidda um sie auf vier Turbinen zu leiten. Die Maschinenhalle liegt 700m im Berg und ist 200m lang und 40m hoch. Sehen kann man nicht viel, aber wir waren im Trockenen. Danach sind wir dann durch beeindruckende Tunnelkonstruktionen ins Mabodalen gefahren, um den Voringfossen zu besichtigen. Leider im Wolken-und Wasserdunst mit schwachen Bildern vom Hotel Fossli aus. Den angebotenen Parkplatz an der R7 kann man vergessen! ![]() Für diesen Wasserfall muß das Sima-Kraftwerk für die Touristen im Sommer 12cbm/sec. Wasser bereitstellen, ohne Kraftwerk hatte er früher oft die 10fache Menge! ![]() Da wir uns heute noch nicht viel bewegt hatten, wollten wir uns den Voringfossen auch noch von unten ansehen. So sieht dann ein typisch norwegischer Wanderweg aus. ![]() Voringfossen von unten. Übernachtet haben wir später am Naturcenter in Ovre Eidfjord. In der Nacht hat es noch kräftig geregnet, aber jetzt am Morgen bessert sich das Wetter und wir machen uns gemütlich auf den Weg nach Flam. Während der Mittagspause in Gudvangen sind wir ein wenig am Naerovfjorden entlang gewandert: Soll wegen seiner Enge beindruckend sein, ich fand ihn unspektakulär. In Flam steppte der Bär, aber nur bis zur Abfahrt der AIDA-Bella um 19.00. Morgen (Dienstag, 04.07.) steht kein Schiff auf dem Kalender und daher sind alle Zugtermine noch zu haben. Für uns geht es um 11.00 los und dann mit dem Leihrad ab Myrdal wieder zurück. Über dieses Abenteuer morgen mehr. ![]() Man beachte das einfahrende Ausflugsschiff als Größenvergleich. Alles Gute, bis bald mal wieder, klasi Heute ist Flambahntag: ![]() ![]() Begegnungsbahnhof Berekvan auf halber Strecke, bis hierher ist der Rallervegen asphaltiert ![]() Diese Serpentinen müssen wir gleich hinab ![]() Für die Kamera auch um die Kurve geradelt ![]() Auf der Geraden rollt es besser ![]() Die Ziegenfarm ist erreicht und damit wird der Weg angenehmer. Hier machen wir Mittagspause mit Ziegenmilch, - Yoghurt, - Käse. Nach vier Stunden geben wir die Räder wieder ab und sind um ein großes Erlebnis reicher, aber auch ca. 170€ ärmer. Bis bald, klasi Hallo Klasi, vielen Dank für den ausführlichen Reisebericht - wir machen eine ähnliche Tour, nur fahren wir andersrum. Start am 29.07. - ich freu mich schon und hab aus deinem Bericht schon einiges für unseren Plan ergänzt. Ich wünsch euch besseres Wetter. Wir hatten leider fast nur Pech. Schau mal in meinen Blog --> Link LGElfie, z.Zt. in Jokkmokk, 8° , trocken Hallo Ihr Nordlandfahrer, nach der Bergebesteigung nun die Berg(ab)tour mit dem Fahrrad. Sieht ja ganz schön schwierig aus mit dem Gefälle und den Serpentinen. Aber es hat ja alles gut geklappt. Die Flämbahn ist Rosemarie aus einem Doku- Film bekannt, den sie vor ein paar Wochen im Fernsehen gesehen hat. Auch die Strecke, die Ihr gefahren seid, wurde gezeigt. Weiterhin Hals- und Beinbruch und gutes Wetter. Eure Rosemarie und Wolfgang Und weiter geht es durch norwegische Täler und Tunnel. Von Flam aus habe ich keine Lust, mich mal wieder über eine einspurige Straße übers Fjell hoch zu schrauben, sondern wir fahren den längsten Straßentunnel mit über 24 km nach Laerdalssoyri. Ab hier folgt ein Abstecher zur Stabkirche nach Borgund. Diese Kirche wurde etwa um 1200 erbaut und ist seitdem unverändert. Aber einfach auf den Parkplatz vor der Kirche zu fahren, war uns zu simpel. Wir parken und übernachten daher am alten Köningsweg in der Vindhella. Von hier gehen drei Wege nach Borgund. 1. der gut ausgebaute Königsweg von 1843. Den nehmen wir für den Hinweg (1,5km) 2. der fast 1000 Jahre ältere Sverrestigen. Den nahmen wir für den Rückweg (3 km). Da er länger ist und näher an Fluß und heutiger Straße vorbeiläuft, nahmen wir fälschlicherweise an, er wäre flacher und einfacher, als der teilweise recht steile Königsweg. Im Gegenteil, es war ein steiniger, steiler Pfad. Falls jemand diesen Weg plant, würde ich ihn in umgekehrter Reihenfolge laufen, denn die Steine lassen sich bergauf leichter überwinden und man hat dann später bergab den leicht zu begehenden Königsweg. 3. die heutige Asphaltstr. ![]() Der steilste Abschnitt des Königswegs wurde durch die Anlage dieser Serpentinen entschärft ![]() Die sehenswerte Stabkirche von Borgund Nach ruhiger Nacht fahren wir einem weiteren Höhepunkt ( für mich wurde es DER Höhepunkt) unserer Reise entgegen. In Gaupne biegen wir in die Stichstraße zum Nigardsbreen ein und übernachten auf dem gleichnamigen CP. (160 NOK, vergleichsweise preiswert) Heute morgen waren wir die ersten am Breheimcenter, um noch Tickets für die Blaueistour (560 NOK/Pers.) zu bekommen. Gegen 12.00 ging es los und um 17.00 waren wir wieder am Womo. Das Wetter spielte super mit, es wurde ein ganz toller Tag. ![]() Steigeisenanprobe Anschließend ging es mit Steigeisen und Eispickel bewaffnet zum Bootsanleger. Hier wurden wir in wenigen Minuten über den Gletschersee gefahren und mußten dann noch ein gehöriges Stück klettern, um an die Abbruchkante des Eises zu kommen. ![]() Die Gruppe ist angeseilt und bereit zum Aufstieg. ![]() Durch diese Gletscherspalte müssen sie kommen... ![]() Ein Blick zurück ins Tal ![]() Nach 2h erfolgt der Abstieg, wir sind erschöpft und hochzufrieden. Wir wollten noch ein paar km in Richtung Lom/Geiranger "machen" und sind am Abend noch bis ans Ende des Lusterfjordes nach Skjolden gefahren. Leider war mein Stellplatzverzeichnis (NKC) hier nicht ganz aktuell. Der angeblich kostenlose Parkplatz kostete ohne alles 150NOK. Selbst für norwegische Verhältnisse ein sehr stolzer Preis. So, das war es mal wieder. Wir werden vom garnicht so blauen Eis träumen und uns dabei in unsere kuscheligen Daunendecken einrollen. Schöne Grüße, klasi Hallo, gut das es hier in Geiranger regnet, da kann ich in aller Ruhe den Beitrag zweimal schreiben, denn gerade beim Klicken auf Vorschau war alles weg.(Freude,Freude!) Nach Skjolden fahren wir die mal wieder weitgehend einspurige R55 bis in 1400m Höhe auf das Sognefjell und sehen dort ein Sommerskigebiet mit aktiven Langläufern. ![]() ![]() ![]() Die Stabkirche mitten im quirligen Lom. Von hier ging es nochmal bis auf über 1000m in die Berge, bevor es dann in einer rasanten, kurvenreichen Abfahrt, die dem berühmten Trollstigen sicher nicht nachsteht, zum Geirangerfjord hinab ging. ![]() Hier erwartete uns ein grauer Fjord im Regen und sogar ohne Kreuzfahrtschiff. Auf dem CP in der Bildmitte haben wir für zwei Tage eingecheckt. Mit der Fähre geht es dann weiter nach Hellesylt und durch einen 285m tiefen Fjordtunnel auf die Vogelinsel Runde. Hoffentlich dann wieder bei besserem Wetter. Schöne Grüße, klasi Hallo, nach dem Ruhe(Regentag) in Geiranger sollte es am nächsten Tag weitergehen. Bereits um 7.00 wurde ich geweckt und hatte dann dieses Bild vor der Windschutzscheibe: ![]() Wendemanöver der TUI-Mein Schiff 1 Bevor wir auf die Fähre nach Hellesylt warten, schnell noch ein Abstecher den Ornevegen hinauf bis zur Aussichtskanzel: ![]() Inzwischen ist noch ein weiterer Kreuzfahrer angekommen, dessen Gäste ausgebootet werden. Vorne die Fähre auf der immerhin auch einige Reisebusse hintereinander Platz haben. Nach der entspannenden Fährfahrt(gut 1h) ging die Fahrt weiter über 7 Brücken (mindestens) und noch mehr Tunnel auf die Vogelinsel Runde am offenen Meer. ![]() Camping Göksöyr auf Runde Zwischen zahlreichen Regenschauern erklommen wir noch um 20:30 die Vogelklippen, leider fing es oben wieder an zu Regnen, daher keine besseren Bilder. Ein paar der putzigen Papeientaucher konnten wir beobachten, dann waren wir froh wieder im trockenen und warmen Womo zu sitzen. Leider wurde auch am nächsten Tag das Wetter nicht besser, die erhoffte Bootstour fiel leider aus. ![]() ![]() Nächste Station war Alesund mit dem bekannten Bild vom Aussichtsberg Aksla. Ein Tip: Nicht bis zur Fjellstua durchfahren(dort sehr eng und wenig Parkraum) sondern ca. 500m vorher am Aksla-Stadion parken(viel Platz). Dann gemütlich durch den Park bis zur Aussicht spazieren. ![]() Von Alesund sind wir am Storfjorden entlang bis Valldal gefahren, weil ich doch auf dem Weg nach Andalsnes den Trollstigen fahren wollte. In Stordal machten wir kurz halt, um die "Rosenkirche" zu bewundern: ![]() ![]() Norwegens berühmteste Pass-straße und der zweite Teil unserer Überschrift. Sicherlich beeindruckend, aber wir sind einige "Trollstige" gefahren, allerdings mir weniger Rummel. Übernachtet haben wir später im Romsdalen kurz vor Bjorli auf einem Picknickplatz neben der E136. Wegen der ausgefallenen Bootstour auf Runde hatten wir noch etwas Zeit und haben diese zu einem Abstecher ab Dombas auf das Dovre-Fjell genutzt. Gefahren sind bir bis Kongsvoll. Laut Schulz sollte dort im Kro eine schöne Ausstellung über den Nationalpark und die darin beheimateten Moschus-Ochsen zu sehen sein. Leider ist der Kro inzwischen geschlossen. Von hier aus war eine Wanderung auf das Fjell ausgeschildert, die mit 5km Länge gut in unseren Zeitplan paßte. Leider (oder vielleicht "Gott sei Dank") sind wir keinen Ochsen begegnet, Warnschilder gab es jedenfalls einige und auch zahlreiche Kotspuren. ![]() Auf den Höhen des Dovre-Fjell Nächstes Ziel war der Rondane-NP mit dem Übernachtungsort Mysusaeter. Am Morgen sah das Wetter nicht nach Regen aus, aber es war 7° kalt. Daher waren wir doch etwas überrascht, daß der recht große Wanderparkplatz am Ende der Mautstraße so voll war, daß wir so eben noch ein Eckchen für das Womo fanden. Hier kann man auch Fahrräder leihen(100NOK one way). Heute wollen wir mal gemütlich über den Fahrweg laufen ohne über Steine klettern zu müssen. Mit Ohrenschützer und Handschuh bewaffnet machen wir uns mit vielen anderen auf den 6km langen Weg. Der Rondane NP ist ähnlich dem Dovre-Fjell, aber noch kahler. Schon bald war das Fjell-Hotel RondvassBu erreicht. Mit einer Alpenvereinshütte hat dieses Haus nichts gemein und wirkte nicht sehr einladend auf uns. Daher haben wir draußen unser Picknick verspeist und uns schon bald auf den Rückweg gemacht. ![]() Die Weite des Rondane NP ![]() Letztes Ziel für heute waren die "weißen Priester". Gesteinsauswaschungen am steilen Hang, wie es sie z.B.größer und zahlreicher in der Türkei in Kappadokien gibt. ![]() Bitte lesen! ![]() Nach den "weißen Priestern" sind wir noch einige km gefahren, u.a. durch das Heidal und übernachten heute auf einem Parkplatz an der R51. Schöne Grüße und bis bald, klasi gelöscht Tolle Bilder! Danke dass du uns auf deine Reise mit nimmst! Hallo, heute nun mein letzter Reisebericht aus Norwegen. Heute haben wir bereits in Larvik übernachtet, wo uns heute Abend die Color-Line nach Hirtshals bringt. Die letzten Tage war hier richtig Sommer und heute die Spitze mit 25°. Aber der Reihe nach: Nach unserer letzten Wanderung in Rondane (damals bei 7°, kommt mir jetzt wie ein anderer Urlaub vor) sind wir von Otta aus durch das Heidal zur R51 gefahren. Diese Straße führte noch einmal ins Hochgebirge bis auf knapp 1400m, bot tolle Ausblicke und war sehr gut ausgebaut (komplett 2-spurig, viel besser als die R55 auf der anderen Seite von Jotunheimen. Bevor es richtig hoch ging, haben wir auf einem Parkplatz an der Straße(trotzdem ruhig) übernachtet. ![]() Landschaft an der R51 Am Bygdin-See hatte ich eigentlich noch eine Wanderung geplant, aber wir hatten beide keine Lust mehr. Da kam uns eine Bootsfahrt über den See gerade passend. Aus dem Stegreif, ohne Planung, ohne jede Ausrüstung, weder Essen/Trinken noch sonstwas saßen wir über 4h auf dem Schiff. (der See war viel länger als wir uns das gedacht hatten.) Nach dem See"abenteuer" kamen wir durch den auch im Sommer lebhaften Skiort Beitostolen (ähnlich wie unsere beiden Ws im Sauerland), natürlich ohne Stellplatzchance. Erst kurz vor Fagernes haben wir dann auf einem Parkplatz halt gemacht. Nicht optimal, da auf der Südseite der R51 viel mehr Verkehr war, als auf der Nordseite die Nacht davor. Da wir bis zur Fähre noch Zeit hatten, haben wir von hier einen Abstecher nach Lillehammer gefahren um das vielgelobte Freilichtmuseum "Maihaugen" zu besuchen. Fazit: Wer bei uns die Freilichtmuseen in Hagen und Detmold kennt, braucht da nicht hin, ich war von den recht steril aufgestellten alten Holzhäusern nicht sehr beindruckt. Dafür haben wir dann prima übernachtet am Hafen von Gjovik. Kostet nur 100 NOK und bei Bezahlung gibt es Kaffee und drei Brötchen gratis als Zugabe dazu. Unser nächstes Ziel war die Silbergrube bei Kongsberg. Hier fährt man mit einem Grubenzug ca. 1000m waagerecht in den Berg und stolpert dann durch einige wenige der überaus zahlreichen Stollen, die bis zu 1000m in die Tiefe reichen. Ein gewaltiges Labyrinth. Vor dem Bergwerk gibt es einen Badesee, der bei strahlendem Wetter gut besucht war. Die Badenixen waren ein krasser Gegensatz zum 6°-kalten Stollen. Übernachten war hier allerdings verboten. Der nächste Stellplatz war im nahegelegenen Notodden auf einer riesigen Industriebrache am See wieder für die üblichen 150 NOK ohne alles. Leider haben wir auf dem riesigen Gelände erst am nächsten Tag eine kostenlose Alternative gefunden.(Am Kreisel mit dem Mikro zum See abfahren). Von Notodden aus war es nur ein kleines Stück zur Stabkirche von Heddal. ![]() Norwegens größte Stabkirche, in der auch heute noch regelmäßig Gottesdienste stattfinden. Die Kirche ist selbstverständlich sehr sehenswert, aber die kleine, niedliche Stabkirche in Borgund bleibt unser Favorit. Sehr empfehlenswert ist in Heddal das nur wenige 100m entfernte kleine Freilichtmuseum, das im Kircheneintritt bereits enthalten ist. Hier stehen nur wenige Häuser, die aber so eingerichtet sind, als wären die Hausherrn gerade mal abwesend. In Tracht gekleidete Frauen geben Auskunft und verkaufen Kaffee und Kuchen. ![]() Vorratshäuser im Museum Heddal Eigentlich sollte dies unsere letzte Besichtigung sein, aber bis zum Fährtermin blieb noch Zeit für das Walmuseum in Strandefjord, steht stehen beeindruckende Walexponate: 30m langer Blauwal, Skelett eines 25m langen Finnwals, mächtige Eisbären und anderes Getier. So, die letzten Stunden vor der Fähre habe ich jetzt mit Tippen verbracht, ich hoffe, die eine oder andere Anregung für einen Norwegen-Urlaub war dabei. Schöne Grüße, klasi Hallo Ihr Nordlandfahrer, nach meiner Berechnung müsstet Ihr heute wieder in der Heimat einlaufen, wenn Ihr nicht noch einen Abstecher macht. Schön, dass Alles so gut geklappt hat und Ihr wieder gesund zurückgekehrt seid. Eure Fotos habe ich in einer eigenen Datei gesammelt. Also auf eine gute Rückkehr!!! :lol: Viele Grüße, Eure Rosemarie und Wolfgang Moin! an Klasi: Danke für den Bericht und die Bilder. Erinnerungen werden wach. Wir hatten 2011 und 2013 besseres Wetter. an bonjourelfie: Danke für Deinen tollen Reisebericht. Hab ihn mir heute "am Stück" gelesen und angesehen. Prima! Munterholln! Hartmut
Da kann ich nur zustimmen!!! :razz: |
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