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Hallo zusammen, da sich an meinem Fendt SK570 BJ 93 einige Löcher im Heckbereich befanden, welches mir auch beim Kauf bewusst war, wollte ich diesen Sommer bei Gelegenheit die Rückwand tauschen. Der Verkäufer machte mich auch auf reparierten Wasserschaden an der Seitenwand links oben aufmerksam. Versicherte mir aber das Fahrzeug sei nun dicht. Da für den Austausch einer Seitenwand eine Rechnung über ca 3000,- Euro einer Fachwerkstatt vorlag machte ich mir keine weiteren Gedanken. Im Frühjahr hatte ich dann unmittelbar vor meinem Urlaub einen heftigen Wassereinbruch. Das Wasser tropfte/lief durchs Dach. Da das Wasser genau aus der Richtung der erneuerten Seitenwand zu kommen schien war mein erster Gedanke, dass vielleicht deren Abdichtung zum Dach nicht einwandfrei sei. Leider Fehlanzeige. So cirka 5 cm vom Rand entfernt waren einige winzige Löcher im Dach, Alufraß. Ich ließ das ganze kurzfristig abdichten um erst mal in Urlaub zu fahren. Ich besorgte mir vorher noch ein Feuchtigkeitsmessgerät um die bekannten Stellen zu überwachen nicht zuletzt in der Hoffnung, dass die Feuchtigkeit durch den Wassereintritt vom Dach in 4 Wochen Hitze nachlassen würde. Nach meiner Rückkehr wollte ich mir dann eine Halle besorgen, die ganze Schadenspracht begutachten u. entsprechende Reparatur Maßnahmen ergreifen. Ermutigt durch die vielen Sanierungsberichte hier im Forum begann ich die Rückwand von außen zu entfernen da ich ja ohnehin das Blech komplett ersetzen wollte. Hierbei der erste Schock. Es war nicht nur die Rückwand im unteren Bereich total verfault sondern auch der gesamte Boden im Heckbereich. Also fing ich an die gesamte Einrichtung zu demontieren Hierbei fielen mir einige Schrauben auf, die überhaupt keinen Widerstand leisteten oder aber am Gewinde verrostet waren. Nachdem ich dann auch noch, nach abnehmen der Kühlschrankgitter, pulvertrockenes aber verfaultes Holz entdeckt habe, entschied ich mich zu einem Rundumschlag. Ich beschloss sämtliche Außenwände zu entfernen und den Wagen anschließend neu aufzubauen. Hier noch Teil 1 der „best of Fendt“ Bilder
Liebe Holger und weiter gehts Teil3 Ein Wunder, dass das Ding noch nicht zusammengebrochen ist! So eine Sch....e,
aber Respekt vor dem Mut so ein Womo wieder aufzubauen. Sind sicher für jeden Horrorbilder, einige im Forum haben mit so was schon Erfahrung. Der User Gorm hat sein Womo auch komplett saniert. Alles Gute bei den Arbeiten! Bert meine Herren, Respekt vor dem, was da vor Dir liegt :!: Hat aber auch einen Vorteil, da kann man dann gleich auf Glattblech umsteigen, wenn es einem gefällt. Wenn man die Bilder betrachtet kommt mir nur eins in den Sinn:
hoffentlich bleibe ich mal von so was verschont! Gute Gelingen beim Aufbau Womo48 Ich glaube, bis auf die großen Schäden sieht es bei vielen hinter der Verkleidung ähnlich aus. Nur, weil man nicht nachsieht, wie hier in diesem Fall wegen des großen Schadens, weiß man davon (gottseidank) nichts.
Viel Erfolg bei der Operation. Ich bewundere immer wieder wieviel Mut einige doch aufbringen. Ich habe damals meinen Benimar einfach gut "zugeschmiert" und habe viele schöne Touren damit gemacht. Hallo Holga,
halte uns vom neuaufbau auf dem laufenden, bitte mit Bildern. Ich wünsche dir viel Glück :razz: Andreas Hallo, auch von unserer Seite, gutes Gelingen bei Deinem Vorhaben.
Wir haben ja ähnliches schon hinter uns, wahrscheinlich nur um einiges schlimmer. Ich weiss nicht wie alt das Mobil ist und wie der sonstige Zustand ist, aber auch wenn man alles selber macht und billig einkauft, kommt da ein schönes Sümmchen zusammen, ich würde mir das vorher genau überlegen. Hat man erstmal angefangen zu kaufen, kann man nicht mehr zurück. Kommt es mir nur so vor, oder häuft sich das im Moment mit den Wasserschäden? Vielleicht sollte man dafür eine eigen Rubrik einrichten. Es ist wirklich schlimm wie die Mobile zusammengezimmert sind, wenn man die Preise bedenkt. Ich kann mich da jedesmal wieder drüber aufregen! Hallo Holger,
irgendwie fehlen mir die Worte.....und das kommt eigentlich sehr selten vor ! :confused: Was soll man(n) da spontan sagen ? "Mein Beileid" oder / und "Alles Gute und viel Erfolg beim Neuaufbau" Jedenfalls toll von dir, das du scheinbar ordentlich Mut und Kraft hast, diese schwierige Sache anzugehen. Ich wäre wahrscheinlich fix und fertig mit der Welt ! Also Holger, alles Gute ! Mit besten n vom Jadebusen ( Nordsee ) Gast :-) Im Moment reißen hier die "Feuchtigkeits-Dramen" nicht ab........ Erst einmal vielen Dank für die vielen mitfühlenden guten Wünsche.
@Nasenbär Das mit dem zuschmieren war auch mein erster Gedanke. Nur nachdem ich das Ausmaß der Schäden jetzt genauer kenne bin ich froh es nicht so gelöst zu haben. Für mich grenzt es an ein Wunder, dass mir das Ding während der Fahrt nicht zusammengebrochen ist. @Catica Das ganze wird sicher nicht preiswert aber ich denke, dass die Kosten im Rahmen bleiben. Wobei bei dieser Aktion sicher noch einiges zusätzlich gemacht wird was nicht unbedingt erforderlich wäre. Das sich die Schäden häufen glaube ich nicht unbedingt. Die Leute beobachten, grade auch dank des Forums, genauer. @Mario Ich werde nicht auf Glattblech sondern auf GFK umsteigen. Ich will hier keine Diskussion über für und wieder von GFK los treten. Es ist einfach eine Kostenfrage. Womit ich nun auch zu meinem Reparaturansatz angelangt bin. Ich habe vor in den nächsten Tagen die restlichen Dinge im Innenraum zu entfernen. Anschließend werde ich Decke und Seitenwände komplett mit der Kreissäge entfernen. Nach genauer Überprüfung des Bodens wird dieser entweder wiederaufgebaut oder aber, dazu tendiere ich im Moment, komplett entfernt. Dann soll das ganze Wassermobil in einer Art Fertighaus Bauweise neu konstruiert werden. D.h. ich will die einzelnen Wände bei einem befreundetet Zimmerer komplett vorfertigen. Also wieder ein Fachwerk errichten, diesesmal aber aus anderem Holz( Druckimpregniert?), Zwischenräume mit Styrodur oder x-treme Isolator ausfüllen. Anschließend auf die Außenseite GFK-Rollenware aufkleben ( Schrauben?) und die Innenseite verkleiden. Die so vorgefertigten Wände möchte ich dann auf den neuen Boden aufschrauben. Die Dachsreben werden auch vorgefertigt allerdings wohl erst auf dem Mobil montiert. Unter Umständen habe ich dadurch die Möglichkeit Alkhovenverkleidung(oben/unten), Dach und Rückwand aus einer fortlaufenden GFK-Bahn zu verkleiden. Da ich ja von Alu auf GFK wechsel (andere Materialdicke u. mögliche Radien) beabsichtige ich breite GFK Profile eines anderen Herstellers? einzusetzen. Grade der Radius des Alkhoven und der Übergang von Dach zu Heck bereitet mir ein Wenig Kopfschmerzen. Wäre toll wenn einer von euch ne Idee hat was ich da einsetzen könnte. Die Form des Fachwerks kann dann diesen entsprechend angepasst werden. Besonders wichtig ist mir, dass ich möglichst wenig Ansätze habe. Auch werde ich bei der Gelegenhet mit Sicherheit auf den "Fendtknick" in der Mitte des Dachs verzichten. Spricht irgend etwas dagegen das Dach gleichmäßig gerade, vielleicht mit ein wenig Gefälle nach hinten verlaufen zu lassen? Wie Ihr seht denke ich über die ganze Vorgehensweise schon ein wenig länger nach und bin Euch für jeden Tip oder Hinweis wie auch Kritik dankbar. Liebe Holger
Hallo Holger Ich wüsste auch nicht was dagegen spricht. Mein Vorschlag "Glattblech", bezog sich nicht auf Blech, nur auf glatt. Das würde meiner Meinung auch den Wert Deines Mobils steigern, ist halt die modernere Optik. Zu mindestens hat es den Anschein das glatte, weiße Mobile, einen höheren Wert erzielen. Wobei ich annehme, wer sich so viel Arbeit macht, baut für sich, und denkt nicht in erster Linie an wieder Verkauf. :wink: Das Problem breite Kunststoff-Kantenleisten ordentlich auf relativ kleine Radien zu bekommen, beschäftigt mich hier auch immer wieder. Mal sehen ob es da neue Vorschläge gibt. Mich würde zB. interessieren, ob Du bei dem geplanten Komplettbau erwägst, die Alkovenhöhe etwas zu vergrößern. Das wäre mir jedenfalls ein Gedanke wert. Viel Erfolg bei der Umsetzung. Viel Glück beim Wiederaufbau.....
Ich will Dich wirklich nicht entmutigen..aber hast Du das genau kalkuliert? überschlag aber doch mal zuerst die Kosten...ich weiß ja nicht was Du für das Fahrzeug gezahlt hast und wie alt es ist...aber Dein Vorhaben bedeutet praktisch das Aufsetzen einer komplett neuen Kabine auf ein basisfahrzeug......klar Du hast einige Teile aus dem Alten....aber ob die dann noch genau passen? die technik kannst übernehmen..klar.....aber das ist eine Heidenarbeit und die Materialien läppern sich...ich hab für die Renovierung (nicht Neubau) meinr Kabine und die Aufrüstung auf neuen Stand bestimmt 5000 Euro hingelegt....ich denk, bei Dir werden es mindestens 10000..........man kauft dann doch vieles neu was man vorher nicht wollte.... wie ist das basisfahrzeug beieinander vom Rost und auch sonst..nicht daß Du eine super Kabine hast und dann geht das basisfahrzeug in die Knie....dann ist es gescheiter, Du kaufst gleich ein nneues gebrachtes aber diesmal ohne Waserschaden.... kannst Du nicht doch Stück für Stück renovieren ohne das ganze abzureißen??andererseits stimmt es schon, die Womobauer braten auch nur eine Platte mit ein paar Schrauben auf die Träger, stellen darauf einige einigermaßen passende Holzteile, hauen Klammern rein usw.....zumindestens ist das bei mir so.. Also: Viel Viel Erfolg günter Hallo Holger, wirklich glatte und schöne GFK-Außenwände bekommst Du, wenn Du diese im Vacuum-Verfahren herstellst. Dazu benötigst Du ein wirklich glatte und stabile Unterlage, einen starken Staubsauger und eine große Plastikfolie. Nach dem Anfertigen eines Probestücks wirst Du feststellen, daß es ganicht so schwer ist.
Google Dich mal durch, frage einen Bootsbauer oder melde Dich bei mir. , Rolf Alle Achtung.Da hast du dir ja was vorgenommen.Auf so was hätte ich kein Bock mehr.Wenn das Basisfahrzeug noch i.O ist und technisch gut ist ,würde ich mir eine Leerkabine drauf setzen.Die gibt es fertig zu kaufen.Das ist ,glaube ich,vom Geld her, fast das gleiche.
Das DAch mit Neigung bauen.Gute Idee.Wieviel Neigung wolltest du machen?.Ein Womo steht aber selten gerade, (z B. unebenheiten des Untergrund.) Michael Bei uns waren es auch ca. 5000 Euro, innen ist so gut wie alles neu, bis auf das Dach und grösstenteils der Boden. Die Aussenhaut haben wir nicht erneuert nur neu lackiert, was kostenmässig um einiges günstiger sein dürfte.
Bei uns tritt nun das ein was Günter schrieb, wir haben schon wieder einige Hunderter in das Fahrzeug investiert, neuer Auspuff, neue Kupplung, zwei neue Reifen, Zahnriemen usw. Jedenfalls reisst es anscheinend nicht ab, nun brauchen wir neue Innenbatterien. Mal sehen was als nächstes kommt. Ist halt ein altes Fahrzeug von 19 Jahren... :roll:
Es spricht überhaut nichts dagegen. Dethleffs hat auch Alkovenmobile im Programm wo das Dach mit gefälle nach hinten ausläuft. Was spricht dagegen das Profil zu kopieren und die original Dachkannten von Dethleffs zu nehmen. Oder ein anderes Fabrikat. Unser Dethleffs hat den Knick im Dach,aber sehr breit verklebte Dachkannten. Der Knick hat den Vorteil das der Alkoven vorne der höchste Punkt mit 303 cm am Fahrzeug ist. Die Satantenne und der Dachträger bleiben noch drunter. Dieter ![]() Natürlich habe ich mir über die entstehenden Kosten auch große Gedanken gemacht. Wobei man schon unterscheiden sollte ob diese durch notwendige Reparaturen verursacht werden oder aber durch die gleichzeitige Durchführung einer Modernisierung (Die sich natürlich anbietet).
Für die GFK Rollenware u. das Isolationsmaterial habe ich ca €600,- veranschlagt. Natürlich nur da ich aus diesem u auch anderen Foren extrem günstige Bezugsquellen erfahren habe. Von einem befreundeten Zimmermann erfahre ich in den nächsten Tagen wie hoch die Kosten für das erforderliche Holz sein werden. Ich war übrigens wirklich erstaunt aus wie wenig Holz das vorgefundene Fachwerk besteht. Bleiben noch Schrauben, Dichtungs u Klebematerial sowie Kuststoffprofile. Daher habe ich bis jetzt noch die Hoffnung, dass die für Reparatur-Teil entstehenden Kosten überschaubar bleiben. @Mario Über die Ausführung der Alkhovenkabine habe ich auch schon nachgedacht. Viel Änderung ist da aber nicht drin da ich eigentlich beabsichtige die Fahrzeugmaße im Schein einzuhalten. @Michael Zur Leerkabine: klar ist das auch eine Alternative aber ich glaube nicht, dass das zu vergleichbaren Kosten möglich wäre und die meiste Arbeit ist m.E. nicht die Kabine zu bauen sondern alle Folgearbeiten.Fenster, Klappen, Strom , Wasser Gas, Möbel usw. @Günter Das Basisfahrzeug ist ok. €5000,- will ich aber nicht rein stecken ;-) @Catica Die von aufgeführten Verschleißteile braucht auch ein viel viel jüngeres Fahrzeug. Da würde ich mir jetzt keine Vorwürfe wegen des Fahrzeugalters machen. Die Probleme könntest du wohl nur vermeiden wenn du alle 2 oder 3 Jahre auf ein Neufahrzeug wechselst ;-) @Dieter genau so etwas hatte ich vor. Könntest du vielleicht mal nachmessen wie hoch der eigentliche Alkhoven ist und zwar nach dem Radius da wo die beiden Klebestellen sind? Danke und liebe Holger
Aber klar doch :D Von den unteren Klebestoß gerade nach oben 85 cm,das währe ca.10 cm mehr nach hinten wie der obere Klebstoß ist.(sind nicht genau übereinander) und an der Stelle wo die Tür zu ende ist 92 cm. Dieter irgendwie versteh ich das mit der GFK Rollenware nicht so ganz, im web werde ich auch nicht wirklich fündig. was machst Du denn damit? Schau dir das mal an. Erklärt glaube ich alles.Allerdings kauf ich nicht da :-)
--> Link Ich will damit die Aluaußenhaut ersetzen. Holger aha ! das hört sich interessant an !
halt uns bitte auf dem laufenden! Hallo Holger,
GFK-Rollenware mit 1,5 mm Materialstärke!!!! Da wäre ich vorsichtig. Eine 400 Gramm-Matte ist, bei sachgemäßer Verarbeitung, am Ende 0,8 mm dick. Von außen ist ja nun auch noch Gelcoat aufgebracht, also besteht das Rollemmaterial wahrscheinlich wirklich nur aus einer Lage a 400 Gramm!!! Es könnten auch 2 Lagen a 220 Gramm sein, oder aber es wird gehäkseltes GFK-Material gespritzt aber das ändert auch nichts daran, daß Du keine Stabilität erhälst!!! Alle diese Materialien (Matte und kurze fasern) sind nur als Zwischenlagen gedacht. Stabilität erhälst Du nur bei der Verwendung von Glasgewebe!! Desweiteren läßt sich so eine Platte NICHT rollen!!! Es entstehen kleine Risse (tausende) und dort dringt Feuchtigkeit wiederum ein. Durch die Kapilarwirkung zieht die Feuchtigkeit an den Fasern längs und löst diese vom umgebenden Polyester ab. Besonders bei machineller Verarbeitung, wo ja viel Polyester und wenig Matte verwendet wird, bricht das polyester sehr schnell. Das Ergebnis nennt sich OSMOSE und Deine gesamt Arbeit war umsonst! Bei 1,5 mm Mat.-Stärke wird sich diese Außenhaut in ein paar Jahren zersetzten. So gefertigte Platten lassen sich nur liegend transportieren oder gerollt mit einem Radius von mehr als 3 Metern. wenn Du Dir nun aber schon diese Arbeit, Wideraufbau des Womos, machst, so wäre es schade, wenn alles umsonst wäre. Lasse Dir doch erst einmal eine genaue Mat.-Beschreibung zusenden und gebe diese hier kurz bekannt. Wie schon gesagt, selbst gehäkseltes Material, also geringste Stabilität, darf sich z. B. "Handauflegeverfahren" nennen, worunter man eigentlich eine solide Qualität versteht. Ich kann Dir wirklich nur empfehlen, die Platten selbst herzustellen. Statt Matte nimmst Du 2 Lagen ca. 220 Gramm Gewebe und dazwischen eine Lage Matte. Eine Seitenwand herzustellen dauert vielleicht 2 Stunden, alle Nebenarbeiten eingeschlossen. Radien, also Alkowen und Heckabschluß, lassen ich einfach über eine Negativ-Form aus Resopal erstellen. Du hättest also nach 1 Woche eine komplette GKF-Kiste fertig, die aber keine Risse aufweist und auch so stabil ist, wie Du es gerne haben möchtest. , Rolf Hallo Rolf,
das dargestellte 1,5mm starke Material wird (wie du im link 2 Beiträge höher nachlesen kannst) zum Ersatz von Wohnmobil Dach- und Heckwand vertrieben. von diesem Material habe ich aber keine Beschreibung vorliegen. Wobei ich bis her davon ausgegangen bin, dass ein solch renomierter Zulieferer weiß welches Material da anwendbar ist. Im folgenden findest du die Beschreibung des Materials der Firma von der ich die Ware beziehen möchte. Die fertigen das in 1,2 bis 3,0mm Stärke empfehlen für meinen Zweck 2,0mm. Produkteigenschaften: * UV-/witterungsbeständig durch Gelcoat-Harzschicht * gleichmäßig glatte Oberfläche; hochglänzend * gute Glasabdeckung * niedriger Reststyrolgehalt * sehr gute Verklebeeigenschaften * spannungsarm durch lange Aushärtung * homogener Faserverbund durch kontrollierte Tränkung und Aushärtung Produktbeschreibung: * Productcode: PE-GE * Anwendung: Aussenbereich ohne anschließende Lackierung * Aufbau: Glasmatten je nach Stärke, UP-Harz, GelCoat-Layer * Stärke: 1 mm bis 5 mm * Breite: bis 3200 mm * Länge: 70 m Coils / 140 m Coils / Fixzuschnitte * Farbe: Standard RAL 9016 weiß / andere RAL-Töne und Sonderfarben optional * Verklebevorbereitung: ohne / einseitig; geeignet für Verklebung mit Elastischem und Reaktionsklebstoff * Verpackung: Transportschutzfolie * Bemerkung: Produkt ist lackierbar / voll UV-/witterungsbeständig PE-GE 1,5 Produkteigenschaft Wert Toleranz Prüfmethode Stärke [mm] 1,5 ± 0,2 Werksnorm Glasmatten [g/m2] 325 Herstellerangabe Gewebe [g/m2] 0 Herstellerangabe Vlies [g/m2] 36 Herstellerangabe Dichte [g/cm3] 1,33 ± 0,05 Werksnorm Flächengewicht [g/m2] 1995 ± 150 Werksnorm Glasgehalt [%] 18,1 ± 1,5 Werksnorm Zugfestigkeit [N/mm2] 58 ± 10 DIN EN 61 / ISO 527 E-Modul (Zug) [N/mm2] 6164 ± 500 DIN EN 61 Bruchdehnung [%] 1,02 ± 0,2 DIN EN 61 / ISO 527 Härtezahl [Barcol] 30 ± 10 DIN EN 59 Schlagzähigkeit [kJ/m2] ISO 179/2 Schubmodul bei 20°C [MPa] DIN 53445 therm. Ausdehnungskoeff. [K-1 * 10-6] DIN 53572-A Reststyrolgehalt [%] 0,50 ± 0,1 Werksnorm Brandschutzklasse B2 DIN 4102 Stand Mai 2005 PE-GE 2,0 Produkteigenschaft Wert Toleranz Prüfmethode Stärke [mm] 2,0 ± 0,2 Werksnorm Glasmatten [g/m2] 600 Herstellerangabe Gewebe [g/m2] 0 Herstellerangabe Vlies [g/m2] 36 Herstellerangabe Dichte [g/cm3] 1,37 ± 0,05 Werksnorm Flächengewicht [g/m2] 2740 ± 150 Werksnorm Glasgehalt [%] 23,2 ± 1,5 Werksnorm Zugfestigkeit [N/mm2] 72 ± 10 DIN EN 61 / ISO 527 E-Modul (Zug) [N/mm2] 6825 ± 500 DIN EN 61 Bruchdehnung [%] 1,25 ± 0,2 DIN EN 61 / ISO 527 Härtezahl [Barcol] 30 ± 10 DIN EN 59 Schlagzähigkeit [kJ/m2] 54,0 ISO 179/2 Schubmodul bei 20°C [MPa] 1930 DIN 53445 therm. Ausdehnungskoeff. [K-1 * 10-6] 30,8 DIN 53572-A Reststyrolgehalt [%] 0,20 ± 0,1 Werksnorm Brandschutzklasse B2 DIN 4102 Stand Mai 2005 Jetzt bin ich ja gespannt ob das so was taugt. Liebe Holger Hallo Holger,
nun kann man ja genauer auf dieses Material eingehen: 600 g Matte und 36 g Vlies ergibt zusammen 636 g Material. Bei einer sachkundigen Verarbeitung mit Polyester wird normalerweise ein Gesamtgewicht von 1.300 g erreicht. (Harzanteil doppelt so hoch wie der Glasanteil) Hier werden 2.740 g angegeben wodurch der Glasanteil von nur23,2 % resultiert. Eigentlich müßte er aber über 30 % liegen. Verwendet wird EINE Matte a 600 g und nicht 2 Matten a 300 g, was stabiler wäre (Arbeitsersparnis). Verwendung von 600 g Matte ( Auszug aus einem Glas-Hersteller-Katalog): Zur Verstärkung von dickschichtigen Laminaten, also ZUSÄTZLICH zwischen Glasgewebe! 580 g Gewebe: Zur Herstellung von großen GFK-Teilen. Harzbedarf hierbei 600 g, Laminatdicke 0,6 mm!!!!! Der Hartanteil und das Gewicht bei Matte und/oder Gewebe lassen sich nochmals senken, wenn im Vacuum-verfahren gearbeitet wird. Hierbei wird auf eine glatte Fläche zuerst Trennwachs poliert, dann Gelcoat (die weiße Farbe) aufgebracht. Nach ca 1 Stunde wird dann das Gewebe oder Matte aufgelegt und mit Polyester durchtränkt. Nun wird über das Ganze eine Plastikfolie gelegt, die an den Seitenkanten luftdicht abgeschlossen wird. (wiederverwendbare Dichtungsmasse(Dekalin)) An einer Stelle wird ein loch in die Folie gemacht und ein Staubsauger angeschlossen (Schlauch auch abdichten) Staubsauger verkehrt herum anschließen = saugen. Durch den Unterdruck beim Absaugen wird die Matte/Gewebe zusammengepresst, man erhält eine dünnere Mat.-Stärke oder aber bei gleicher Mat.-Stärke mehr Mat. = Stabilität. wichtig bei dieser methode ist, daß man nicht zuviel Härter verwendet, da sonst der Härteprozess schon einsetzt, wenn man noch garnicht fertig ist. Zu weiteren Angaben deines evtl. Lieferanten: Farbe: das Gelcoat gibt es in zig verschiedenen RAL-Tönen und dieses sind auch untereinander mischbar. Du könntest bei Eigenfertigung z.B, den RAL-Ton des Zugwagens verwenden. Verklebevorbereitung einseitig: es gibt verschiedene Polyester, hier wird eins verwendet, welches an der Oberfläche nicht komplett aushärtet. Dadurch ist es möglich, ohne anzuschleifen, weitere Matten/Gewebe aufzubringen, z, B. zur Verbindung von 2 Platten. Solche Polyester sollten aber mit einem "Schlußlack" überzogen werden. Alternativ Polyester verwenden, welches durchhärtet und dann, bei Bedarf, kurz anschleifen. Reststyrol: den Polyesterharzen wird Styrol beigegeben. Dieses kannst Du natürlich auch nach der Aushärtung noch riechen. Jenachdem, wieviel Styrol verwendet wurde, dauert das seine Zeit, bis es ausgedunstet ist. Den angegeben Wert kann ich allerdings nicht beurteilen. (zu faul zum nachsehen) Als Fazit kann ich Dir aber sagen, daß diese Platten, im Verhältnis zum Gewicht und eingesetzter Materialien ein sehr hohes Gewicht und entsprechend geringe Stabilität haben. Und aufrollen würde ich sie auf keine Fall! Hierbei wird garantiert das Harz brechen und Deine gesamte Arbeit zunichte machen. Übrigens, Matten bestehen aus ca. 5 cm langen losen Fasern und Gewebe aus endlos langen Fasern. , Rolf |
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