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WoWa auf Pritschen-LKW ...pro und contra?


Eileen am 03 Sep 2006 14:48:04

So man denn einen schnuckeligen, gut erhaltenen WoWa und einen guten Klein-LKW zur Hand haette, was spraeche denn dagegen, die zwei zu verbinden?

Dafuer spricht meiner Meinung nach vor allem eines ...ein bischen Geduld und Glueck bei der Suche und handwerkliches Geschick bei der "Hochzeit" vorausgesetzt, sollte sich eigentlich fuer relativ kleines Geld ein hochweriges "grosses" Womo auf gesunder und dauerhafter Basis erreichen lassen.

Dagegen sprechen nach meine bisherigen Kenntnisstand mehrere Dinge:
1) das Ergebnis sieht selten "schoen" aus
2) man hat eine unpraktische Einstiegshoehe
3) die Verbindung zum Fahrerhaus muss flexibel sein, das ist nicht einfach, vor allem was Dichtigkeit und Isolation angeht.
4) ein Wohnwagen wird fuer ein Dreipunktfahrgestell gebaut und haelt Verwindungen der Pritsche nicht unbedingt stand ...muss also von der Pritsche getrennt gelagert werden.
5) soll eine Verbindung zum Fahrerhaus besthen, so muss eine Wand raus und durch eine Eigenkonstruktion ersetzt werden.
6) Gas, Wasser, Abwasser hat nicht unbedingt WoMo Dimensionen und muesste umgebaut werden.

Trotzdem wuerde ich mich mit dem Thema gerne mal naeher befassen.

Hat irgendjemand sowas schon mal gemacht? Erfahrungen ...positiv wie negativ?


Danke

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Kerli am 03 Sep 2006 15:13:22

Eileen hat geschrieben:
Hat irgendjemand sowas schon mal gemacht? Erfahrungen ...positiv wie negativ?

Danke



Hallo Eileen, Uwe + Co.,

nein, wir nicht, aber dieser Gedanke hatte mich früher auch schon einmal beschäftigt.


zu 1) joo, das stimmt leider wohl.
zu 2) wenn überhaupt, würde ich das nicht tragisch finden, im Gegenteil. Die Leute glotzen dir nicht gleich auf den Suppenteller.....
zu 3) sicherlich mit das größte "Problem" !
zu 4) ???
zu 5) ist ja praktisch auch der 3.Punkt
zu 6) ich denke auch, wenn man einen recht "jungen" gebrauchten Wohnwagen "erwischt", braucht man auch nicht so viele Dinge verändern.
Diese Wohnwagen sind häufig ja schon recht "autark" ausgestattet ( Frischwasser- und Abwassertanks, Cassetten-Toilette, Wohnraum-Batterie usw. )

Leider habe ich 2 "linke Hände" und auch keine passende Halle oder so,
sonst wäre das wirklich mal ein Thema gewesen.

Es gab doch mal eine Womo-Firma, die bauten bewußt neue ( Hobby- ? ) Wohnwagen auf Mercedes-Fahrgestellte.......ich glaube diese Firma hieß "Schimmelreiter" oder ähnlich.
Denen sah man das auch sofort an, das dort ein Wohnwagen "aufgesetzt" wurde......

Mit besten n vom Jadebusen ( Nordsee )

Gast
:-)

Kerli am 03 Sep 2006 15:25:44

Hallo,

na also, Schimmelreiter war doch richtig.

Hier 2 Fotos davon.....habe ich gerade im "Netz" gefunden.






Es grüßt von der Waterkant

Gast
:-)

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Eileen am 03 Sep 2006 15:39:56

Gast

zu 4)

Ein Wohwagenfahrgestell verwindet sich nicht, oder kaum. Du hast eine Achse und einen Drehpunkt an der Anhaengerkupplung. Alle Verwindung, die im Fahrbetrieb notwendig ist, passiert eigentlich an der Kupplung.

Deshalb werden WoWa unter der Annahme konstruiert, dass sich die Bodenplatte in sich nicht verwinden muss.

Jetzt schau dir mal einen Pritschenwagen an, der durch's Gelaende faehrt
(siehe Bild)


Wenn man nun die Bodenplatte des WoWa FEST mit dem Rahmen verbinden wuerde, so waere der doch etwas "windig" konstruierte WoWa nach ein paar grossen Schlagloechern nur noch Kleinholz.

Vorausgesetzt die Pritsche ist schon richtig gelagert, so muesste man dan WoWa einfach nur auf der Ptitsche ohne weitere Lager festmachen koennen ....aber gerade in dem Punkt bin ich mir nicht ganz sicher.

jonathan am 03 Sep 2006 15:49:41

Hallo !
Ich glaube, ein weiteres Problem beim Umbau eines WoWa auf das LKW-Fahrgestell liegt schon ganz am Anfang: M.E. wird man einen Wohnwagenaufbau ohne grössere, tw. strukturelle Schäden nicht von dessen Fahrgestell losbekommen, denn dieser ist nicht nur angeschraubt, sondern auf allen Rahmenteilen des Fahrgestells verklebt. Und so, wie die heitigen Kleber kleben, geht da an der Bodenplatte so einiges den Bach runter.
Ansonsten bin ich der Meinung, das die Karosseriestruktur bei den Standart-WoMo und WoWa (Sandwich) in ihrer Festigkeit in nichts unterscheiden.

Werner

[Admin] am 03 Sep 2006 15:52:27

4) ein Wohnwagen wird fuer ein Dreipunktfahrgestell gebaut


kleine Verwechslung......... :wink:
Ein WoWa wird nicht an drei Punkten befestigt, sondern einfach auf den Rahmen des (Anhänger)Fahrgestells aufgeschraubt - zumeist grauenhaft simpel.

Was Du meinst, ist die Befestigung einer Wohnkabine auf einem LKW Fahrgestell - die befestigt man bei Expeditionsmobilen auf diese Art. Für ein Womo, was auf normalen Straßen fahren muß, ist das eher nicht notwendig.

Allerdings wirst Du weder das eine noch das andere mit einem schweizer Taschenmesser und einem Kaugummi hinbekommen........ :D

Eileen am 03 Sep 2006 16:00:14

Jonathan

Mein Gedanke waere da eigentlich am WoWa nur die Raeder, Bremsen und Deichsel abzumachen und die ganze Fuhre komplett mit Rahmen auf die Pritsche zu "nageln" ...grob aber effektiv :D :D

Den dadurch entsehenden Zwischenraum zwischen Pritsche und WoWa Boden koennte man ja irgenwie "schoen" verkleiden.

Aber genau hier stellt sich ja wieder die Frage nach der Verwindung. Ist eine Prische verwindungsfrei, dann geht das ...wenn nicht, dann nicht.

@Dirk

mit zwei Raedern und einer Kupplung ist das WoWa Fahrgestell ja schon perfekt verwindungsfrei. "Gelagert" ist es ja nur an der Kupplung (und das ehr effektiv), deshalb kann der Aufbau auf das Fahrgestell auch so simpel gemacht werden.

Eddy am 03 Sep 2006 19:21:40

Hallo Eileen,

habe das 1987 mal gemacht.

Das heißt, ich hatte einen DB 207 günstig geschossen und einen alten Tabbert Wowa ergattert.
Als erstes habe ich die Pritssche aufnahmefähig gemacht, alle Klappen usw. entfernt und dann den Wowa vom Fahrgestell geschraubt. Das waren 3 Schrauben und dann war alles los. Den Wowa habe ich per Bagger auf die Pritsche aufgesetzt und dann die Pritsche mit den Wowa-punkten verbunden.
Im Klartext durch die Pritsche gebohrt und dann diese Punkte nochmals mit der Pritsche mit geeigneten Haltern verbunden.
Einen Durchbruch habe ich nicht gemacht, hatte eine Bugküche. Der Einstieg war natürlich etwas unkonventionell, da eine gewisse Höhe zu überwinden war.
Frischwasser war in Kanistern und Tauchpumpe, Abwasser wurde in großem Kanister gebunkert, Gastank druntergebaut, da Flaschenkasten entfernt werden mußte. Zweite Batterie unter den Beifahrersitz und gut wars.

Wir haben gleich von Anfang an Kontakt mit dem TÜV gehalten, am Tag der Abnahme keine Probleme, wurde anstandslos geprüft und für gut befunden.

Der Virus hatte mich erwischt.

Wir haben damals ganz wunderbare Touren unternommen und sind gleich die erste Fahrt bis nach Athen gebrettert. Wurde dann nach ein paar Jahren in der Wowa-Kabine undicht haben in dann verkauft, der Käufer hat neue Kabine aufgesetzt und der lief noch einige Jahre im Kieler Umland.

Die Verwindungssteifheit der Wowa-Kabine wird auf einer Pritsche ja nicht unnötig geprüft und man brauchte keinen Hilfsrahmen zu bauen. An die vorhandene Pritsche kann man dann auch genügend Tankkapazitäten anbauen.
Alles in allem kein Problem.

Eddy

rs270550 am 04 Sep 2006 08:49:37

Hallo Uwe,
unser HEKU-womo ist ja eigentlich nichts anderes! Das ist ein Ducato mit Wechselpritsche. Auf den Rahmen ist der Alkoven aufgelegt und mit Vierkant-Eisen, die in den Rahmen des LKWs ragen, befestigt.
Der Durchgang nach vorne ist auch relativ einfach: Die rückwärtige Scheibe des Ducs ist herausnemhbar und darunter wurde noch ein weiteres Viereck herausgesägt. Das gleiche wurde mit der Vorderfront des Alkoven gemacht, wie schon gesagt, werksseitig bei HEKU.
Die Abdichtung zwischen Duc und Akloven ist auch sehr simpel: An der Rückseite des Ducs und an der Vorderseite des Alkoven sind ringsherum U-Aluprofile angenietet, die miteinander fluchten. Dazwischen hat Heku einen dickeren Fahrradschlauch gelegt und aufgeblasen. Die Stromversorgung besteht über einen 7-poligen Anhängerstecker.
Der Alkoven kann mittels 4 Kurbeln vom Duc angeboben werden und dieser kann dann wegfahren, während der Alkoven als WoWa stehen bleibt. Hierzu werden die Scheiben und die Vierecke wieder eingesetzt. Der Duc kann nun als Pritsche oder Kastenwagen genutzt werden.
Der momentane Vorteil liegt darin, daß unser Womo, wenn die Steuern erhöht werden, wieder als LKW mit Wechselpritsche ( 3,1 to )angemeldet werden kann. Im Moment ist es als Womo eingetragen, aber der ursprüngliche Eintrag ist ja noch vorhanden. Verwindungen gibt es keine, da der Alkoven selbsttragend auf dem Duc-Auflieger aufgesetzt ist. Trotzdem haben wir knapp 600 kg Zuladung.
Inspiriert Dich das nicht?
,
Rolf

dokabastler am 05 Sep 2006 12:04:58

Ich glaub inzwischen auch, daß sich Holzskelettaufbauten vom Wowa und vom WOmo kaum unterscheiden.......und daß die vielen Undichtigkeiten am Womo wohl auch von den verwindungen und sich damit öffnenden Nähten und Dichtungen kommen..........


Außerdem weils irgendwo oben geschrieben wurde:
Serien-Standart Womos oder Wowas sinf glaub ich kaum auf die Träger des unterbaus geklebt...sind geschraubt und stehen auf so Art Dichtstreifen...diese pappen halt mit der Zeit am unterboden an....ich kanns beschwören, ich hab mal, nachdem ich die Verschraubungen der Kabine gelöst hatte, 2 Tage diese Dichtstreifen rausgepopelt mit all dem Dreck und Ruß und Straßenstaub bevor sich die Kabine endlich vom Aufbau gelöst hat...

Alles in allen sind die Wowas ind Womos (umindest Holzskelett) ziemlich simpel aufgebaute Dinger, die nur halten weil inne und außen die Alu- oder GFK-Platten flächig drüber sind.....man wundert sich echt, daß das Zeug nicht auseinanderfliegt..besonders wenn man sieht, wie viel oft schon abgefault ist.....

Einen Wohnwagen auf eine Pritsche würde ich mir aber nicht bauen..lieber ein günstiges Wohnmobil kaufen, ist günstiger und macht keine Arbeit.....Pritsche kostet geld, Wowa kostetr Geld..zumeindest wenn beides noch akzeptabel ist..und das muß es, weil in Schrott braucht man keinen Aufwand stecken

Der TÜV ist das wenigste Porblem....Womos werden eh mehr oder weniger wie Aufbauten auf Pritschenfahrzeugen behandelt...also fast wie ladung...sofern das nicht zu schwer ist oder zu weit nach seitlich oder hinten übersteht, angemessen beleuchtet ist interessierts keinen....

ein mit 4 Schloßschrauben auf einer Pritsch festgemachter alter baucontainer mit Stuhl, Tisch und Bett kann m.E: ohne Probleme als Wohnmobil zugelassen werden

günter
günter

daimler am 19 Aug 2007 12:50:12

Hallo und guten Tag freunde des Wohmobils

Wir sind viel Unterwegs und sind auch viel auf ?.

Mit der Verwindungssteiffigkeit ist schon Roger ! , hab ich gesehen wie es gemacht wird.

Bei einem früheren DRK - 407 D , der hatte eine Pritsche drauf gehabt , nun ist der gute Mann hingegangen , hat die Pritsche selber , aber nicht den Hilfsrahmen ! runtergeschmissen und hat den Wohnwagen auf den Hilfsrahmen gesetzt , weil der Hilfsrahmen an diesem Fahrzeug an vier ecken gummi gelagert war.

Von einem Durchgang ins Führerhaus hat der Mann auch Abstand genommen , er sagte , das ist zuviel getrickse das dicht zu bekommen.

Hekuman am 19 Aug 2007 15:32:38

Ich habe auch schon von Leuten gehört, die den Wohnwagen "nur" mit Spanngurten auf der Ladefläche befestigt haben. So zählte der Wohnwagen nur als Ladung und musste nicht vom TÜV eingetragen werden. Wenn er mit dem Fahrzeug verschraubt wird muss es wohl eingetragen werden.

canter am 20 Aug 2007 09:03:55

Je nach ANspruch gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Wenn der Wowa einfach auf die Pritsche gestellt wird ( oder ein Wohncontainer ) dann ist der Aufwand minimal, das ganze geländetauglich und der LKW bleibt auch steuerlich ein LKW. Durchgang gibts dann aber keinen.
Sonst wird das ganze AUfwendig da ein Hilfrahmen erforderlich ist um die Verbindung von Wowa und Fahrgestell herzustellen. Einfach draufschrauben führt mittelfristig zu undichtigkeiten wg. der Verwindung des Fahrgestells. Auch der flexible Durchgang braucht viel arbeit. Dann wird der LKW auch zum Womo mit entsprechenden steuerlichen Nachteilen.

Ich würde mir am ehesten einen THW Magirus mit Doppelkabine zulegen und eine Wohnkabiene aufsetzen. Die gibts u.a. von der BW gebraucht sehr günstig.

dokabastler am 20 Aug 2007 14:36:10

ich glaub, daß wenn die Kabine elastisch gelagert ist, dann ist auch ein flexibler Anschluß Führerhaus-Kabine unerläßlich, weils wirklich starke Verwindungen gibt (siehe das Bild auf einem beitrag auf Seite 1) und weil die Fahrzeuge fürs starke Gelände gebaut sind...

Bei mir sitzt Führerheus und auch Pritsche/jetzt Womoaufbau auf starrem Hilfsrahmen auf der geleichen festen Ebene (gibt max verwindungen wie es der Fahrzeugrahmen erlaubt)....da verwindet sich das Ganze schon weniger....hab Übergang FÜhrerhaus-Womo mit Mossgummi und darüber Sikawurst gestaltet (nach oben mit 2 L-Schienen mit dazwischen Sika.....hält bombenfest bisher...nix undicht


günter

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