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Fehlkonstruktion?


Gast am 10 Sep 2006 20:29:05

Pfeil 1: Eine ca. 1mm Spalte zwischen Rückwand und Bodenplatte.
Pfeil 2: Die ca. 4mm starke Tropfkante.

Wasser, welches an der Rückwand runter läuft, zieht durch die Spalte in die Bodenplatte. Die Unterseite der Bodenplatte besteht aus Presspappe, so ein Zeugs, was an Rückwänden von Schränken verwendet wird. Das kann nicht lange gut gehen siehe Foto 2.

Zum Glück ist der Boden nur von der Unterseite angegriffen. Nachdem wir die Schürzen und die Stoßstange demontiert haben, die teilweise geklebt waren, wechselt mein Bruder, der Tischler, die beschädigten Teile aus. In der Werkstatt sollte der Spaß zwischen 1.600,-- und 4.000,-- Euro kosten.

Die Tropfkante werde ich mit Alublech verlängern, die Spalte wollte ich mit einem ca. 10 cm breiten Streifen Alublech abdecken. Die Bleche wollte ich mit Sikaflex abdichten. Kennt sich jemand mit Sikaflex aus und kann mir ein paar Tipps geben?

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dokabastler am 10 Sep 2006 21:01:43

Mensch, solche Konstruktionen müßen eigentlich in die Hose gehen......so was macht doch kein Bastler...aber die Profis...wow....ist das bei Deinem Knaus??

günter

MichaelW am 10 Sep 2006 21:03:07

NICHT ZU FASSEN.......da sollte sich das Knaus Werk mal zu äussern, oder ?

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[Admin] am 10 Sep 2006 21:04:31

Da Du nicht sicher weißt, aus welcher Legierung das umgebende Alublech besteht, würde ich ggf. auf die Verwendung von möglicherweise anderswertigem Aluminium verzichten und statt dessen die Tropfkante mit Kunststoff verlängern - das beugt einer elektrolytischen Reaktion vor.

Eileen am 10 Sep 2006 21:05:07

Zwar keine direkte Antwort auf deine Frage ...aber wenn du siehst, dass das Seitenblech unten nur an das Holz angetackert sein sollte, dann solltest du dich darum auch gleich kuemmern.

Die Klammern fallen irgenwann dem Rost zum Opfer und dann hast du da lauter kleine Loechlein durch die sich das Regenwasser langsam und gemuetlich in die Holzkonstruktion reinfressen kann.

oldi am 10 Sep 2006 21:05:33

hallo thomas,

diese probleme haben bestimmt 50% aller mobile, leider merken es die meisten zu spät oder haben sich nie ihre fahrzeuge von unten angeschaut.

das ist auch keine fehlkonstruktion, sondern einfach nachlässige verarbeitung, nach dem motto wenn es 10 jahre hält dann reicht es!! man könnte die fugen ja auch mal auspritzen.

ich finde es klasse das du mit diesen bildern bestimmt einige mobilisten zum nachdenken bringst.

die übergänge vom aussenblech zum boden und zur verkleidung spritze ich jedes jahr mit wax aus. denn im eingebauten zustand kommt man da schlecht mit sika zum abdichten ran.
wenn ich die jahresinspektion mache und den wagen auf der bühne habe ist das eine sache von 10 minuten.

mit sika 291 arbeite ich nur am boot, und dort dichte ich auch schrauben für die geber unter wasser ab und das hält bisher super.

der schwachpunkt von sika ist wohl die uv einstrahlung, hier habe ich schon von problemen gehört.

viel erfolg bei der sanierung

gruß peter

Gast am 11 Sep 2006 11:14:52

oldi hat geschrieben:hallo thomas,

diese probleme haben bestimmt 50% aller mobile, leider merken es die meisten zu spät oder haben sich nie ihre fahrzeuge von unten angeschaut.

das ist auch keine fehlkonstruktion, sondern einfach nachlässige verarbeitung, nach dem motto wenn es 10 jahre hält dann reicht es!! man könnte die fugen ja auch mal auspritzen.

ich finde es klasse das du mit diesen bildern bestimmt einige mobilisten zum nachdenken bringst.

die übergänge vom aussenblech zum boden und zur verkleidung spritze ich jedes jahr mit wax aus. denn im eingebauten zustand kommt man da schlecht mit sika zum abdichten ran.
wenn ich die jahresinspektion mache und den wagen auf der bühne habe ist das eine sache von 10 minuten.

mit sika 291 arbeite ich nur am boot, und dort dichte ich auch schrauben für die geber unter wasser ab und das hält bisher super.

der schwachpunkt von sika ist wohl die uv einstrahlung, hier habe ich schon von problemen gehört.

viel erfolg bei der sanierung

gruß peter



Man könnte dies auch Betrug am Kunden nennen....... Diese Bostic-Klammern sind ja wahrlich ein Hohn....

berni01 am 11 Sep 2006 11:25:04

Dirk hat geschrieben:Da Du nicht sicher weißt, aus welcher Legierung das umgebende Alublech besteht, würde ich ggf. auf die Verwendung von möglicherweise anderswertigem Aluminium verzichten und statt dessen die Tropfkante mit Kunststoff verlängern - das beugt einer elektrolytischen Reaktion vor.


Ähm.....ist Alu nicht gleich Alu? Sprich ein Reinmetall? :roll:

Gast am 11 Sep 2006 11:30:10

berni01 hat geschrieben:
Dirk hat geschrieben:Da Du nicht sicher weißt, aus welcher Legierung das umgebende Alublech besteht, würde ich ggf. auf die Verwendung von möglicherweise anderswertigem Aluminium verzichten und statt dessen die Tropfkante mit Kunststoff verlängern - das beugt einer elektrolytischen Reaktion vor.


Ähm.....ist Alu nicht gleich Alu? Spriche ein Reinmetall? :roll:


Nein .....es gibt Alu-Legierungen für jeden Zweck....mittlerweile mögen es zur Zeit gegen 50 verschiedene Legierungen sein welche auf dem Markt sind. Gut gegen Korrosion wäre Anticorodal das ist aber widerum Schlecht zum biegen.... Sehr gut wäre auch Avional welches im Flugzeugbau verwendet wird und sich sehr gut formen lässt....ist ber widerum sauteuer.....

berni01 am 11 Sep 2006 11:31:16

Danke, wieder was gelernt. :)

Eileen am 11 Sep 2006 11:53:29

Andererseits ...

ist das im Womobau verwendete uebergrosse Blech mit ziemlicher Sicherheit Al99.5 (also "Reinalu"), maximal ALMG3.

Beide Varianten hat auch jeder Alu-verarbeitende Betrieb gaengig als Bleche vorraetig und die "vertragen" sich auch gut genug miteinander um durchaus ein paar Jaehrchen in friedlicher Ko-Existenz dicht aneinander im Regenwasser zu sitzen.

Soll heissen, was du in freier Wildbahn so an Alublech-Resten abstauben kannst, laesst sich getrost auch an's Womo "nageln".

Mein Tip waere, sich an Firmen zu wenden, die Dachrinnen bauen. Die haben Alublech (0.5 oder 0.8 mm dick) in relativ schmalen Streifen auf der Rolle, da kann man fuer kleines Geld ein paar laufende Meter kaufen.

Dazuhin ist das Blech auch noch beschichtet (entweder in kotzbraun oder cremeweiss) und laesst sich dann wirklich gefahrlos verarbeiten.

Rudi Roehrich am 11 Sep 2006 12:03:14

Eileen hat geschrieben:Mein Tip waere, sich an Firmen zu wenden, die Dachrinnen bauen. Die haben Alublech (0.5 oder 0.8 mm dick) in relativ schmalen Streifen auf der Rolle, da kann man fuer kleines Geld ein paar laufende Meter kaufen.


Dachrinnen aus Aluminium ? :roll:
Ist das auf Eurer Insel so ?
Bei uns sind die Dachrinnen aus : verzinktem Stahlblech , Kupfer oder Kunststoff .

Eileen am 11 Sep 2006 12:08:11

Es gibt auch in D-land genuegend (Fassadenbau) Firmen, die Dachrinnen und andere Verkleidungen aus Alu bauen und dafuer dieses beschichtete Blech auf Coils kaufen.

Hab' in einem frueheren Leben mal Tonnen davon verhoekert :D


@Rudi Roehrich

Ja, in Irland ist das so. Da kommt ein Koffer LKW, der hat hinten drin ein oder zwei Rollen von dem Zeug in verschiedenen Breiten und eine kleine Umformmaschine. Daraus macht der dir dann entweder Dachrinne oder profilierte Traufverkeidung nach Mass, direkt vor Ort.

Ein Tag, drei Mann und ein komplettes Haus wird mit Dachrinnen, Trauf- und Giebelverkleidungen ausgestattet.

Gast am 11 Sep 2006 15:12:43

Hallo zusammen,

auf den Bildern sieht die Sache schlimmer aus als es ist.
Zum Glück ist keine Wand undicht. Die defekten Stellen haben sich von außen nach innen gearbeitet. Somit kann man auch von außen nach innen mit dem Neuaufbau anfangen.

Warum man für Autos allerdings Schrankrückwände als Unterboden nimmt bleibt mir schleierhaft. Sich an Knaus zu wenden (nach 10 Jahren) bringt meiner Meinung nach auch nichts, da schone ich lieber meine Nerven für wirklich wichtige Dinge.

Jedenfalls werde ich die Reparatur so gut wie möglich dokumentieren und hier (wie noch in zwei weiteren Foren) posten. Vielleicht wird ja der ein oder andere User angeregt sich mal unter sein Auto zu legen.

Über Tipps und Anregungen zur Reparatur würde ich mich freuen.

Rudi Roehrich am 11 Sep 2006 18:20:25

@ Eileen :

Man lernt nie aus . Das mit den Alu-Dachrinnen war mir neu :wink:
Nunja , auch dieser Tag war wieder nicht umsonst :D

delgaudio am 11 Sep 2006 20:45:08

hallo,
Ich hatte in etwa das gleiche Problem bei meinem 94 er ci,
hatte ihn schon so gekauft, das morsche holz habe ich rausgerissen,
die Folie am boden im heckbereich rausgeschnitten und durch 10mm
anhängerplatten ersetzt.
Das alu im unteren Heckbereich ging auch bei mir nicht weiter als das Holz
ich habe es mit einem Alublech um einen cm verlängert. zusätzlich habe ich alle ritzen mit sikaflex abgedichtet.
Bis jetzt ist alles trocken
das mit :( dem kurzen Aluheckblech verstehe ich allerdings auch nicht !

Hobbit_615 am 11 Sep 2006 21:10:54

Hi Delgaudio,
herzlich willkommen hier im Forum. Das mit der Tropfkante ist schon ärgerlich, noch schlimmer ist aber, daß es sich bis heute nicht bei CI rumgesprochen hat. Ich habe einen Bekannten mit einem 2004 er´ CI Teilintegrierten, der hat auch schon Probleme mit seiner Rückwand. Die Ursache ist die gleiche wie hier beschrieben, kein Überstand des Alu als Tropfkante.

Hobbit.

Eileen am 11 Sep 2006 21:23:14

Mein Adria (von 91) konnte das noch besser. Nicht nur , dass es da keine Tropfkante gab und das das Blech nur in's Holz getackert war ...nein ...zugunsten "schoener" Plastikschweller wurde dort sogar die Kantenleiste einfach um 20 cm zu kurz gemacht ...die ging gar nicht bis nach unten durch sondern hoerte einfach auf und das Wasser konnte lustig in den Holzrahmen laufen.
Alles natuerlich schoen versteckt unter bloeden Plastik-Anbauteilen.

Ich nehme mal stark an, dass die das heute nicht mehr so machen 8)

delgaudio am 11 Sep 2006 21:34:44

Hall,
kenn ich, ist bei meinem ci genauso, da lief aiuch wasser rein
ich hab einen dünnen aluwinkel mit sikaflex drübergeklebt und die plastikschürze ein wenig angepasst :!:
gruß

Eileen am 11 Sep 2006 21:37:36

delgaudio hat geschrieben:Hall,
kenn ich, ist bei meinem ci genauso, da lief aiuch wasser rein
ich hab einen dünnen aluwinkel mit sikaflex drübergeklebt und die plastikschürze ein wenig angepasst :!:
gruß


Schoen, wenn man's rechtzeitig merkt und den Verfall stoppen kann ...bei dem Adria war's zu spaet.

Was ist denn dein CI fuer ein Baujahr ?

delgaudio am 11 Sep 2006 23:51:55

Hallo,

mein ci ist bj.94 mit Ford transit td habe ihn vor ca.6 wochen gekauft. bei den ci s finde ich die aufteilung innen sehr gelungen. auch der Aufbau ist im grunde nicht schlecht wenn nur die kleinigkeiten nicht wären.....
:(


Bei einem Knaus würde ich eine bessere qualität vom Aufbau erwarten,
wenigstens einen sauberen Heckabschluss.
Aber die neuen sind da bestimmt besser !


gruß an alle wassergeschädigten :) :ertrink:

Gast am 16 Sep 2006 19:24:17

Wiederaufbau, hier die Rahmenteile vorm Einbau:


Am Fahrzeug vor der Verleimung:


An der linken Seite bin ich fast fertig, die verlängerte Tropfkante ist schon montiert.
Morgen geht es weiter.

Nasenbär am 16 Sep 2006 19:26:43

Da erkennt man den Fachmann. :gut:

Gast am 16 Sep 2006 19:39:58

Hallo Nasenbär,

das war nicht schwierig, mein Bruder hat eine Tischlerei.
Was nicht wirklich Spaß macht, ist das Arbeiten mit dem Kleber, das Reinigen der alten Bleche mit Verdünnung und das Schleifen des Unterbodens. :ooo:

Da muss ich halt durch, wenn es den man wieder 10 Jahre hält…….

Tipsel am 16 Sep 2006 21:11:54

Hallo Thomas,

ging bei dir die Kunststoffverkleidung problemlos ab? Uns ist noch nicht klar, wo wir da anfangen sollen. Oder bekommt man die Tropfkante auch ohne Demontage der Plastikteile dran?

Reichts auch, einen Kunststoffstreifen von außen unten an die Alu-Rückwand als Verlängerung mit ca. 2 cm Überstand dranzukleben?

Gast am 16 Sep 2006 21:29:19

Hallo Christel,

die Kunststoffverkleidungen gingen beschi…. ab. Die Ecken und die Stoßstange sind verschweißt und am Aufbau angeklebt. Ohne Meißel, Brechstange und Heißluftpistole nicht zu demontieren.

Bei mir war eine Ecke schon mal neu gemacht worden und darum nicht mehr mit der Stoßstange verschweißt sondern verschraubt. Dadurch konnte ich dahinter gucken und mich orientieren.

Eine neue Stoßstange habe ich noch auf dem Dachboden. Nachdem uns mal jemand drauf gefahren ist hatte die alte einen Riss. Jetzt werde ich mir wohl noch eine neue Ecke kaufen die neue Stoßstange anbauen. Verkleben werde ich das Teil aber nicht wieder sondern mit Dichtband ansetzen.

Ohne die Kunststoffteile zu demontieren wird es schwierig die Tropfkante vernünftig zu befestigen. Bei mir war eine ca. 5mm lange „Tropfkante“ (so dick sind ja schon die Tropfen) vorhanden. An dieser Kante habe ich die längere Tropfkante zusätzlich zum kleben mit Alunieten gesichert. Als Tropfkante habe ich mir Dachblech aus einer Reisemobilwerkstatt besorgt. Gibt es in 2,30 Meter breite.

Viel Erfolg beim basteln, wenn Du noch Fragen hast kannst Du mir auch ruhig eine Mail schicken, oder mich anrufen.

Tipsel am 16 Sep 2006 23:07:43

Danke Thomas, hast mir schon weitergeholfen.

Also werden wir die Plastikteile wohl nicht abmachen, denn ich weiß, was so ne Ecke kostet 8)
Mal hören, was unser Händler meint. Vielleicht kann er uns einen Streifen drankleben, denn über der Grube sollte es auch ohne Demontage gehen und das wird allemal billiger, als ne geplatzte Verkleidung.

Gast am 17 Sep 2006 19:00:02

Jetzt sind die Tropfkanten im Heckbereich angebracht und der Unterboden ist auch wieder fertig. Nächste Woche muss ich noch etwas Dichtschnur besorgen und die Stoßstange wieder montieren.

Dann noch eine neue Ecke besorgen Unterboden streichen und fertig.


KNAUS708 am 18 Sep 2006 16:56:12

Hallo Thomas,

ich habe ide gleiche OP bei meinem 2002 er KNAUS gemacht. Hab ihm aber von unten eine 21mm Siebdruckplatte verpasst. Tropfkante habe ich wie Du verlängert. Meine "Stoßstange" (das bisschen Plastik hat den Namen nicht verdient) ging allerdings einfach ab. Alles war verschraubt, auch die seitlichen Plastikteile.

Ich habe neulich mal bei einem Händler unter die Wohnmobile geschaut, Fast alle sind hier und da unten weich. Wenn man einen doppelten Boden hat, kann man da echt froh sein.

Nasenbär am 18 Sep 2006 17:26:42

Haben die Fahrzeuge dieses Alters nicht noch Garantie für die Aufbaudichtigkeit?

, Heinz

Gast am 18 Sep 2006 18:42:54

Hallo KNAUS708,

ca. 2/3 des Staufaches sind bei mir auch mit einem doppelten Boden versehen, im anderen Drittel sitzt bei mir eine Wanne für nasse Sachen. In soweit habe ich auch noch glück gehabt. Das Problem gibt es anscheinend nicht nur bei Knaus. Das Dachblech habe ich aus einer Eura Werksatt. Laut Monteur haben fast alle das Problem.

Die neue „Stoßstange“ habe ich auch nicht mehr geklebt. Zum Abdichten habe ich Karosseriedichtband genommen.

Tipsel am 18 Sep 2006 18:48:23

Ich weiß, dass ich vielleicht nerve ... aber könnten wir da nicht einfach eine Kunststoff-Fußbodenleiste aus dem Baumarkt (kommt in Höhe und Breite hin) mit Sika ankleben und gut wärs?

Welches Sika nimmt man da?

- Die wissen schon, warum die Dichtigkeitsgarantie nach 5 Jahren abgelaufen ist. Aber dicht ists ja eigentlich -

BOWO am 18 Sep 2006 19:42:40

Bie Hersteller lernen aber auch dazu, Beispiel der neue Karmann Nasenbär auf Fiat, Modell 2007:

Zitat:
Mit dem Alkoven-Fahrzeug Karmann Ontario auf der Fiat Ducato-Basis geht Karmann bei der Produktion des Aufbaus nun neue Wege. Es wird nicht mehr geschraubt. Statt dessen stecken Sandwichplatten n Aluprofilen, mit denen sie verklebt werden. Das bringt mehr Steifigkeit in den Aufbau, spart Gewicht und verlängert die Haltbarkeit, denn - so Holger Siebert : ” Wir brauchen kein Stück Holz mehr im Aufbau”. Wo nichts ist, könne auch nichts verrotten.

:razz: :razz: :razz:
[/b]

Gast am 18 Sep 2006 19:51:55

Hallo Christel,

im Heckbereich kommt man zum Kleben ran. Bei mir habe ich die Tropfkante auch an die Seitenwände montiert. Das geht ohne Demontage der Schürzen wohl nicht.
Um die Alubleche zu Kleben habe ich Best Bond genommen. Zur Sicherheit noch ein paar Alunieten in die schon vorhandene Tropfkante.

Im Heckbereich könnt Ihr sicherlich eine Kunststoffleiste nehmen. Warum nicht? Das Teil ist ja von unten zu sehen und lässt sich kontrollieren.

@BOWO
Die neuen Eura’s werden auch geklebt und haben kein Holz mehr in den Wänden. Anscheinend sind die Hersteller tatsächlich lernfähig.

KNAUS708 am 19 Sep 2006 07:53:24

Hallo Heinz,
Du hattest gefragt, ob mein 2002er KNAUS nicht noch Dichtheitsgarantie hat. Prinzipiell ja, aber der Vorbesitzer hat die jährlichen Prüfungen nicht machen lassen und da sagt KNAUS "sorry". Und ich habe das Wohnmobil erst seit 4 Wochen (und hab gleich ne Menge gelernt ;-)

Ehrlich gesagt bin ich auch froh das jetzt selber gemacht zu haben, denn es ist jetzt mit 21mm Siebdruckplatte und Alutropfkante besser als es der Händler wahrschenlich gemacht hätte. Mein KNAUS Service-Händler war jedenfalls erstaunt als er das Ergebnis gesehen hat. "Da haben Sie mir jetzt was vorraus. Das habe ich noch nicht gemacht und das sieht richtig gut aus".
Etwas stolz machts schon !

Auf dem Caravan Salon 2006 habe ich mehr unter den Wohnmobilen gelegen als reingeschaut. Viele haben gar nichts gelernt. Alles beim alten. Einige (ich glaube ich habs bei KNAUS gesehen, kanns aber nicht beschwören) verwenden als Unterboden nun diese sehr robusten Recycling Kunststoff Bodenplatten, was meiner Meinung nach Sinn macht.

von Knaus708

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