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Hallo zusammen! Ich habe heute mal meinen Bürtsner in fast reisefertigen Zusatnd gewogen. Und wie sollte es anderes sein hab ich mich böse erschrocken. Auf einer geeichten Waage hatte er mit knapp halb vollem Dieseltank 1/4 vollem Wasser und leerem Grauwassertank incl fast allen Klamotten 3240Kg. Das heisst das ich noch 260Kg Luft bis zur magischen 3500kg Grenze hatte. Ich denke mal das wenn er fertig beladen ist und alles war wir so noch mitnehmen, Fahrräder Getränke usw gut 150-200Kg zu schwer ist. Auch wenn ich den Frischwassertank nur halb voll mache. Jetzt habe ich gelesen man kann den Ducato da er ja von Fiat aus für mehr Gewicht gebaut ist und nur von den Aufbauherstellern abgelastet wird leicht auch 3850Kg ohne den einbau von irgendwelchen Zusatzfedern auflasten. Hat das jemand schonmal gemacht, wie geht das von statten und was sind die dadurch entstehneden Vor und Nachteile? Bzw welche Kosten kommen auf mich zu und wie kann ich das am besten machen? Hallo Gladi Das Auflasten auf 3850kg ist keine große Sache, kann man ohne Luftfedern machen lassen. Aber beachte das deine Hinterachse immer noch die Normale eingetragene Achslast hat, die ist meistens dann auch überladen. Gruß Kalle Hallo, also bei unserem Ixeo 726 G Summer war das kein Problem. Wir haben damals gleich den" Multijet 180 " in Verbindung mit dem Maxi Chassis bestellt und haben eine Auflastung auf 4250 KG mit gemacht. Gruß S. Du solltest nochmal die Hinterachse wiegen. Wenn du mit der hinteren Achslast nicht hinkommst, kommst du um die Zusatzfederung nicht herum. Falls du hinkommst, lässt du dir von deinem Händler eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zuschicken. Kostet etwa 250,- Euro. Dann eintragen beim TÜV und bei der Zulassungsstelle. Nochmal etwa 100,- Euro zusammen. Auflasten auf 3.85 to ohne die HA auf 2240 kg mitaufzulasten macht keinen Sinn. Um die 3,85 to voll zu nutzen reicht die zulässige Hinterachslast rechnerich zwar aus, ist aber in der Praxis zu gut wie nicht zu halten. Gruss Dieter Hallo Gladi, rechtzeitig, also noch vor dem Kauf, hast Du im Forum Infos eingeholt. Warum hast Du die Ratschläge und Hinweise nicht berücksichtigt? --> Link Ich weiß, diese Hinweis hilft Dir jetzt wenig. Versuch mit allem Nachdruck beim Händler oder direkt bei Bürstner, dass Dir die Unbedenklichkeitsbescheinigung kostenlos ausgestellt wird. Schließlich sind sie mitschuldig an Deinem Dilemma. Dann fallen nur die Kosten beim TÜV an. Das Problem mit der Hinterachse wurde wohlweißlich schon angesprochen. Tja was nützen einem die ganzen guten Tips wenn man sich hinterher doch für einen gebrauchten entscheidet der ja nun leider so Zugelassen war bzw ist. So kommen die leider nur 3500KG Gesamtgewicht zu stande. Hatte auch gedacht das ich damit hin komme wenn wir etwas "sparsamer" einpacken. Aber leider ist das ja nicht der Fall, wie zu erwarten war. Das mit der Hinterachse habe ich noch gar nicht in meine Überlegung mit einbezogen. das ist na klar doof, also muss wohl doch eine Zusatzfeder eingebaut werden, damit ich auch die HA Last auflasten kann. Ist ja auch nicht zu ändern jetzt muss eine Lösung her, obwohl ich nciht weiss ob es sich für mich noch lohnt ihn aufzulassten. Habe mich in Düsseldorf sehr in ein anderes Wohnmobil verliebt. Und so wie ich mich kenne wird es nicht mehr lange dauern bis ich die beiden gegeneinander austausche... Aber das ist Zukunftsmusik, werde mich jetzt erstmal schlauch machen was das Auflasten so kostet. Weil aufgelastet verkauft er sich bestimmt auch besser.. :lol: ..oder auch schlechter. LKW Gebühren, ab 6. oder 7. Jahr jährlich zur HU..... Und Einschränkung des Käuferkreises wegen benötigem Führerschein für > 3,5 t ..... oder der Käufer muss wieder rück-ablasten.
Ich glaube eher das Gegenteil. Wenn wir unseren mal verkaufen wird alles zurückgebaut,AHK,E&P? Stützen,zweite Batterie,und als 3,5 to verkauft. Mit Unbedenklichkeitsbescheinigung zum Auflasten. Gruss Dieter Hmm ich muss sagen von der Seite habe ich das noch gar nicht gesehen. Stimmt natürlich, für mich ist das alles gut und perfekt wenn er aufgelastet ist. Aber wenn der Verkauf ansteht ist na klar der Käuferkreis schonmal kleiner weil er aufgelastet ist und nur noch wenige ihn dann fahren dürfen wegen diesem wie ich immer sage "Bobbycar" Führerschein. Hallo, ob bzw. wie hoch Du mit welchen Maßnahmen auflasten kannst, ist sehr stark vom Chassis abhängig. Auch unterscheiden sich die Möglichkeiten mitunter, je nachdem von welchem Hersteller z.B. die Zusatzluftfedern eingebaut werden. Das AL-KO 35L Chassis lässt sich mit Goldschmitt-Komponenten z.B. seit kurzem bis 4t auflasten, unter Verwendung von Komponenten von z.B. VB-Airsuspension z.Zt. "nur" bis 3,85t. Ein wenig mehr Einblick gibt Dir vielleicht dieser Thread: --> Link
Nicht nur das ALKO-Chassis, auch der DUC Light mit dem orig. Rahmen geht mit Zusatzluftfedern hinten und anderen Federn vorne seit neuestem bis 4 to.
Richtig Adi, danke! Ich war so konzentriert darauf, dass es mit den VB-Komponenten nur bis 3,85t geht, dass ich das Fiat Chassis komplett verdrängt habe 8) Moin zusammen, noch mal eine kleine Ergänzung zum Thema: Auf dem diesjährigen CaravanSalon habe ich mich nochmals mit den Experten der Firma Carsten Stäbler GmbH auseinander gesetzt. Bei dem Gespräch war auch ein Herr der Firma WDT-Service B.V. in den Niederlanden dabei. Ich habe es so verstanden, dass diese Firma für VB-Airsuspension die Gutachten erstellt anhand derer die Auflastungen erfolgen. Ich habe dort ein schönes Heftchen bekommen, aus welchem ersichtlich wird, welches zGG bei welchem Fahrzeug bzw. Chassis mit diesen Komponenten zur Zeit möglich ist. Die 4t sind beim AL-KO Chassis mit VB derzeit wohl noch nicht möglich, das scheint sich Goldschmitt eine Art Monopol-Stellung gesichert zu haben. Auf der Homepage von WDT sind die Tabellen ebenfalls schön aufbereitet. FIAT DUCATO X250/X290 --> Link FIAT DUCATO X250/X290 ALKO --> Link Vielleicht hilft's dem ein oder anderen :wink: Ja, ich habe auch einen Bürstner 726 Editione 30 mit Hubbett serienmässig , der Verkäufer sagt mir : das Auto kommt mit 4.0 Tonnen vom Werk und wird bei Bürstner auf 3,5 Tonnen abgelastet !? Was hat die Auflastung noch für Nachteile, außer Jährlich TÜV und Go-Box ? Unterliege ich auch dem Überholverbot für LKW ?? Kann mir jemand helfen ?? Das Hubbett ausbauen ist ja auch nicht die Lösung :cry: Naja, du darfst nur 100 fahren in D. Im Ausland weiß ich es garnicht ob diese Sonderregelung auch da gilt. Überholverbot für LKW gilt dann auch für dich, und auch evtl. Zonenhalteverbote. Schadstoffklasse wäre dann als LKW nach dem nächsten Dieselgipfel auch interessant. Das Bett bringt schonmal um die 60 kg. ...ich führe gerade die gleichen Überlegungen durch.... Falls du dich für Auflasten mit Zusatzluftfeder entscheidest, denke bitte vorher auch an die Traglast der Räder/Reifen!!!! Ich musste neue Felgen und andere Reifen montieren, damit die 2240 kg Achslast auch möglich ist.
Hallo :wink: Ich seh' da jetzt nicht wirklich so die Nachteile. Kommt wohl immer auf den Blickwinkel an. Okay, man darf in DE nur 100 km/h auf der Autobahn fahren. Finde ich nicht schlimm, bin zuvor auch nicht wirklich schneller gefahren, bin ja auf dem Weg in den Urlaub, nicht auf der Flucht (auf der Flucht würde ich auch ein anderes Auto nehmen :lol: ). Manchmal erwisch' ich mich sogar dabei, dass ich große Teile der Strecke mit 90 km/h und Tempomat so vor mich hin rolle... Reisen halt. GoBox - okay, ist umständlich, die Maut in AT ist auch für mein Empfinden ungerechtfertigt hoch für Fahrzeuge >3,85t. Aber es ist halt so geregelt, entweder man zahlt, oder man fährt nicht über die Autobahn. Dabei durchquert man, als Belohnung oder Entschädigung, oft sehr schöne Landschaften und kommt durch Orte, die man von der Autobahn aus nicht einmal gesehen hätte. Empfinde ich nicht als Nachteil. Der jährliche TÜV ist manchmal nervig, bestätigt im Gegenzug aber häufiger, dass mein Fahrzeug technisch ok ist. Und die paar Stunden opfere ich häufig genug für sinnlosere Dinge. Die dadurch etwas höheren Betriebskosten sind sicherlich ärgerlich. Von mir aus sogar ein Nachteil. So kann man wohl weiter machen, mit den anderen Dingen. Am Ende wäre es für mich von größerem Nachteil: -ein Bußgeld zahlen zu müssen, weil ich überladen unterwegs bin -ggf. meine Familie, andere Verkehrsteilnehmer und auch mich selbst zu gefährden, wenn die Überladung sogar die techn. Möglichkeiten meines Fahrzeugs übersteigt (Stichwort: Hinterachslast, z.B.) -vor jeder Fahrt überlegen zu müssen, was zu Hause bleiben muss Nimm's wie es ist und hab' Spaß am Wohnmobil und den Fahrten damit. Das macht das aufgelastete Leben deutlich leichter :wink: LG vom Niederrhein André Ich denke die wichtigste Überlegung beim Auflasten sind die Achslasten. Im großen Urlaub beginne ich überladen, aber nur gesetzlich - technisch kann und darf es mein Fahrzeug ja. Es Bedarf dazu ja nur eines formalen Verwaltungsaktes. Also achte ich darauf mich in der 0 Punkte Zone zu bewegen. Für große Urlaube habe ich für mich festgestellt, das mir die 2 Tonnen auf der Hinterachse reichen. Die nutze ich dann zwar voll aus - überschreite sie aber auf keinen Fall. Vorne siehts anders aus. Zwei Personen, Wassertank und voller Dieseltank, sowie ein Reiseatlas führen beim zGG zu rund 100kg Überladung - was wohl am Atlas liegt.... :D Die zulässige Achslast ist noch weit weg - die geplante Auflastung auf 3,85t reicht mir also. Mein Plan Auflastung der Heckgarage auf 250 kg ist damit erstmal verworfen, denn dann brauche ich eine AHK und die frisst die Erhöhung fast vollständig wieder auf, denn dann ist die max. Achslast erreicht. Insofern stimmt also alles was hier gesagt wurde - Auflastung ohne Zusatzfederung muss wirklich überlegt sein.
Na ja, das kannst Du dann den Beamten in Östereich,der Schweiz oder Frankreich erzählen. Kann mir aber nicht vorstellen das die sich davon beeindrucken lassen,für die gilt was im Schein steht,also abladen :ja: Gruss Dieter Hallo Dieter, klar überladen ist es trotzdem. Nur für diejenigen, die von Gefährdung der anderen Verkehrsteilnehmer reden, da er technisch nicht überladen ist.
Na ja, das kannst Du dann den Beamten in Östereich,der Schweiz oder Frankreich erzählen. Kann mir aber nicht vorstellen das die sich davon beeindrucken lassen,für die gilt was im Schein steht,also abladen :ja: Gruss Dieter[/quote] Ich den Beamten in den genannten Ländern leider nicht erzählen, wo...................da ich dort nicht mehr hinfahre. Vielleicht irgendwann mal wieder........... Bin reiner Nordfahrer. Die 120 kg die ich zuviel habe bemerkt man nicht einmal. An Wiegestationen habe ich noch nie Womos gesehen. Aber für den Fall der Fälle - Wasser ablassen und fertig :D [/quote] Ich den Beamten in den genannten Ländern leider nicht erzählen, wo...................da ich dort nicht mehr hinfahre. Vielleicht irgendwann mal wieder........... Bin reiner Nordfahrer. Die 120 kg die ich zuviel habe bemerkt man nicht einmal. An Wiegestationen habe ich noch nie Womos gesehen. Aber für den Fall der Fälle - Wasser ablassen und fertig :D Bin da wirklich völlig entspannt :) |
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