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Luft Wasser oder Wasser Luft Wärmetauscher Heizung


wowo68 am 22 Okt 2017 13:25:25

Hallo zusammen,
ich bin gerade am Kofferausbau. Heizungsseitig habe ich so geplant.
vorhandene Wasserstandheizung im Motorraum mit Wärmetauscher aufrüsten und dann den Aufbau über "heizkörper" beheizen. Das Warmwasser über einen Boiler mit Wasserwärmetauscher aufbereiten. zusätzlich noch eine Warmluftheizung für die Übergangszeit und als Backup. Und ein weiterer Vorteil wäre, dass während der Fahrt eigentlich immer Warmwasser aufbereitet wird

Nun wurde ich etwas verunsichert weil jemand meinte dass die Wasserheizungen nicht dauerlaufgeignet wären. Es wäre doch einfacher
nur eine Luftheizung zu installieren und das Warmwasser über einen Luft/Wasserwärmetauscher aufzuheizen. die Restwärme zum heizen verwenden. Im Winter könnte ich mir das so vorstellen. Wie sieht das aber im Sommer aus, da brauche ich doch keine Luftheizung?
Die Installation wäre natürlich um einiges einfacher. hab auch mal irgendwo einen Boiler mit mit integriertem Luftwärmetauscher gesehen.

Hat jemand damit Erfahrung?

Ach, übrigens: Es ist kein Gas an Bord
Grüße
Wolfgang

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Lancelot am 22 Okt 2017 14:13:39

wowo68 hat geschrieben: .. weil jemand meinte dass die Wasserheizungen nicht dauerlaufgeignet wären.

Wieso denn nicht ?
Zuhause hast Du doch auch eine Wasserheizung - dauerlaufgeeignet !
Und es gibt viele ALDE-Nutzer, die ihre Womo-Heizung im Winter durchlaufen lassen. Entweder gasbetrieben oder auf E-Betrieb ..

Jedenfalls ist die Wasserheizung effizienter : damit bringst Du Wärme auch in den entlegensten Winkel hin verteilt.

underdog am 22 Okt 2017 18:27:44

Möglicherweise mag die vorhandene Standheizung tatsächlich keinen Dauerbetrieb.
Kein Gas? Und kochen wie? Mit Öl?
Das Wasser als Wärmeträger muss das Fahrzeug tragen, mindert die Nutzlast und bremst am Berg.
Wenn man schon eine Wasserheizung einbaut, dann genügend Entlüftungsmöglichkeiten vorsehen.
Möglichst wenig verschiedene Metalle im Heizungssystem verwenden. Ich würde entmineralisiertes Wasser mit G12+ Frostschutz gemischt einfüllen.
Wenn diese Flüssigkeit thermisch nicht überlastet wird, also weniger als 100 Grad Celsius im Dauerbetrieb erreicht, dann sollte sie fast ewig halten. Einmal im Jahr die Frostfestigkeit und den PH-Wert prüfen. Die Werte werden sehr lange stabil bleiben. Die Flüssigkeit nicht sinnlos wechseln.
Eine echte Pumpe aus dem professionellen Bereich (Heizungsbau) einsetzen, wenn möglich, kein teures Spielzeug aus der Campingabteilung.
Entscheiden ob 2-Rohr- oder 1-Rohr-System. Hat jeweils Vor- und Nachteile.
Das System sollte geschlossen und unter Druck betrieben werden, Sicherheitsventil und Ausdehnungsgefäß sind erforderlich.

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Lancelot am 22 Okt 2017 18:51:23

underdog hat geschrieben: Das Wasser als Wärmeträger muss das Fahrzeug tragen, mindert die Nutzlast und bremst am Berg.

DAS ist wahr ... :ja:
Allerdings sind´s (bei unserem System) grade mal 14 l Wasser-/Glykolgemisch .. soviel Resreven hat unser Auto .. :D


underdog hat geschrieben: Das System sollte geschlossen und unter Druck betrieben werden, ..

:gruebel:
Der Marktführer bei mobilen Wasserheizungen (ALDE) setzt auf "offen" und "drucklos" !

wowo68 am 22 Okt 2017 19:35:11

ät underdog
was ist denn eine "echte" Pumpe
worin liegt der Vorteil eines Drucksystems gegenüber einem offenen Kreislauf?
vom Gewicht her ist bei 7,5t Klasse schon soviel reserver für das Heizungswasser :-)

underdog am 22 Okt 2017 19:39:11

Was wir beide unterschlagen haben ist das weitere Zusatzgewicht für Heizkörper und Verrohrung.
Wenn das Gewicht keine Rolle spielt ist es ja auch in Ordnung.
Warum Alde-Heizungen offen betrieben werden vermag ich nicht zu erklären.
Das derzeit übliche Motorkühlsystem ist zumindest im warmen Zustand unter Druck, der Verschluss-Deckel kann aber bei Unterdruck im System Luft einströmen lassen.
Übliche Haus-Zentralheizung? Praktisch alle Anlagen der zivilisierten Welt sind geschlossen und unter Druck, weil die technischen Vorteile überwiegen.

underdog am 22 Okt 2017 19:49:03

Es gibt den sogenannten Quirl von Alde der irgendwie nahezu sinnlos in einem Ausgleichsbehälter hängt und das Heizwasser antreiben soll.
Es gibt oft Probleme mit diesem Ding.
Eine anständige Pumpe hat einen Eingang und einen Ausgang und einen robusten Antrieb.
Das klitzekleine Problem im KFZ ist die Stromversorgung. Es gibt aber auch Pumpen für 12 oder 24 Volt.

underdog am 22 Okt 2017 20:01:02

Offene Heizungsanlage, Vorteile: Wenig mechanische Belastung, wenn klug installiert dann selbst entlüftend.
Nachteile: Heizwasser ist ständig in Kontakt mit der Umgebungsluft, ständiger Sauerstoff-Eintrag mit allen Nachteilen.

Geschlossene Anlage, Nachteile: Die Installation muss den Druck vertragen können, ein geeignetes Ausdehnungsgefäß ist erforderlich, üblicherweise ein Membran-Ausdehnungsgefäß.
Vorteile: Das Heizwasser ist von der Umgebungsluft getrennt und nimmt dadurch keinen Sauerstoff mehr auf. Vorhandener Sauerstoff wird durch eisenhaltige Werkstoffe verbraucht und das Wasser ist chemisch inaktiv.
Die geschlossene Anlage ist "an Land" die übliche Ausführung, sicherlich nicht wegen technischer Nachteile.

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