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Es ist teilweise zum kotzen. Strom war und ist für mich immer ein wichtiges Thema. Mein Ziel war es, dass ich selbst im Winter für min. 2 Tage autark stehen kann. In meinem Womo habe ich einen Büttner verbaut. Im Winter habe ich festgestellt, dass ich teilweise bis zu 80 - 100 Ah pro Tag benötige. Die Heizung, der Fernseher und vor allen Dinge die Kaffeemaschine und der Fön (beide 1.000 Watt) brauchen natürlich auch Strom. Ich arbeite daher auch mit einem Spannungswandler von WAECO. --> Link Ich glaube, dass es kein Billigteil ist und war. Um meinen Ansprüchen gerecht zu werden, habe ich mir im letzten Jahr ein kleines Kernkraftwerk von meinem Wohnmobilhändler einbauen lassen. In meinem Womo sind 3 Batterien AGM á 160 AH (insgesammt 480 AH) verbaut. Es sind die Batterien von Mastervolt. --> Link Ich habe dafür knapp 3.000 € auf den Tisch geblättert. Nun ja, 11 Monate hat es funktioniert. Nun geht gar nichts mehr! Nach gut 1 Tag (morgens 3 Tassen Kaffee kochen / 1 x fönen) ist Feierabend. Die Batterien brechen ein bzw. das Bordnetz löst den Batterieschutzschalter aus. Der Büttner sagt mir, dass ich von 480 AH noch ca. 430 AH habe. Ökay, jenes hört sich ja nicht schlecht an, aber so richtig soll die AH-Restanzeige ja auch nicht sein. Die Bordspannung sackt mit dem Spannungwandler innerhalb kürzester Zeit von 12,8 Volt auf unter 11,0 Volt ein und dann kommt der Batterieschutzschalter. Es geht alles aus. Ich habe natürlich den Wohnmobilhändler kontaktiert. Was hat er gemacht? Die Batterien einmal vollgeladen und den Tester daran gehalten. Alle Batterien haben noch 90 % Kapazität. Okay, ich bin dann wieder nach Hause gefahren. Ich habe nur das Boardpaneel laufen lassen (braucht ca. 1,5 AH). Nach 24 Stunden habe ich dann meinen Fön über den Wandler in Betrieb genommen. Und ei der Daus, die Spannung sacke innerhalb von 2 Minuten von 12,8 Volt erneut unter 11,0 Volt. Ich bin ratlos!!! Mach doch deinen Fön-Test mal beim Händler. Laut Batterie-Werbung hast du noch Garantie ... Grüße, Alf alle Kabel noch fest? Uebergangswiederstand irgendwo durch Korrosion? Hallo rossi63, was Du da beschreibst, sieht nach dem Effekt aus, wenn Batterien parallelgeschaltet sind und eine davon einen Zellenschluss kriegt, die andere(n) also mitreisst. Ist das so, handelt es sich um eine Parallelschaltung von Batterien? Nette Grüße Gode Pruefe mal deine Anschlussklemmen an den Batterien, alle Massepunkte, irgendwo wird der Kupferwurm stecken. Hast Du den Batterietest auch mit einem Belastungstest gemacht, oder nutzte der Mann nur ein Multimeter? Ohne ans Bein zu pinkeln, aber man hat Dich schoen geschroepft was die Einbauten angeht. Moderation:Nicht zum Thema gehörende Beiträge entfernt. Nun ja, ich bin hinsichtlich der Technik leider eine Laie. Ich bin ein User. Ein Belastungstest wurde mit Sicherheit nicht gemacht. Es wurde nur ein Test nach der völligen Ladung gemacht. Ein Bekannter von mir hat dann auch noch einen Test gemacht; aber auch hier nur nach völliger Ladung der Batterie. Ergebnis war, dass die Batterien in Ordnung sind!!! Die Anschlussklemmen scheinen auch in Ordnung zu sein, sie sind noch nicht einmal 11 Monate alt und auch fest angezogen. Es kann sich auch nicht um einen Zellenschluss handeln, da alle 3 Batterien einzeln (nach Trennung der Verbindungen) sowohl vom Händler, als auch von meinem Bekannten getestet worden sind. Mein Händler hält sich ziemlich geflissentlich zurück, da ja die Batterien lt. Test in Ordnung sind. Habe auch noch ne schöne Rechnung für den Test bekommen (40,00 €). Mein Händler meinte nunmehr, dass die Kaffeemaschine und der Fön (mit Wandler) tödlich seien für die Batterien. So unter dem Motto, dass die Endlösung nur ein Moppel (Stromaggregat) ist. Ich habe so ein Teil natürlich auch in der Garage verbaut, allerdings betrachte ich das Teil als "Not"Stromaggregat! und nicht als Dauerzustand. Es ist wirklich zum kotzen. Ohne Belastung kann man Batterien nicht "testen". Man kann auf diese Art nur das Erreichen der Ladeschlussspannung messen. Die wird gerade bei defekten Batterien vorschnell (!) erreicht und führt Laien daher flugs in in die Irre. Ob die Batterie die geladene Kapazität hält, ist erst mit einem Belastungstestgerät festzustellen. Sowas habe ich hier in meiner Werkstatt. Bei Conrad-Elektronik kann man sowas auch kaufen. Ein Spannungsmeßgerät kann keinerlei Aussage über einen Batteriezustand machen. Ein aussagekräftiger Test dauert mehrere Tage, weil die Batterie erst definiert entladen, dann wieder aufgeladen und dann erst prozessorgesteuert gemessen entladen wird, in getakteten Intervallen. Wenn Dir jemand innerhalb einer kurzen Zeit ein "Testergebnis" über Deine Batterie gesagt hat, hat der nur ne Spannungsmessung vorgenommen, maximal unter einer kurzzeitigen Belastung, z.B. mit ner KFZ-Halogenlampe. Das ist Scharlatanerie, und dafür 40 Euro zu verlangen, ist schon ziemlich dreist. Aber dieser Händler hat Dir ohnehin schon viel Geld abgeknöpft, unglaublich. Aber meine Frage nach der Parallelschaltung hast Du leider noch nicht beantwortet... Rein rechnerisch: Wenn Du 480 Ah hast, kannst Du ca. 50% davon einsetzen, dass sind immer noch 240 Ah. Bei einer unteren Klemmenspannung von 12 V wären das 2880 Wh. Für kurze Zeit (einige Minuten bis viertel Stunde) solltest Du bei entsprechendem Wandler und Kabelquerschnitt die Batterien durchaus mit 1000 W belasten können, das wäre ein Wandlerstrom von 100 A, Verlustleistung inclusive. Wenn bei einem 1 kW-Fön die Batterien schon nach wenigen Minuten in die Knie gehen, stimmt definitiv was nicht mit deren Kapazität. Daher ist die Frage, ob alle, oder nur eine oder nur zwei, und wenn dann welche. Die können sich gegenseitig runterziehen. Ok? In jedem Fall würde ich die ca. 1 m lange, mit 10 qmm verkabelte dritte Batterie im Aufbau erst einmal durch eine deutlich dickere Verkabelung ersetzen. Gerade bei WR-Gebrauch. Ausserdem: Sind die Batterien denn vorher wirklich "vollgeladen"? Das nach einem Tag "Schluss" ist mit der Batteriebank, habe ich im Winter bei ähnlichem Verbrauch noch nicht feststellen können. Allerdings befinden sich meine Batterien ( 2 mal 230 Ah C20) beheizt im Aufbau meines Ford und beim Durchmesser der Verbindungen untereinander sowie zum WR habe ich nicht gespart. :wink: Ansonsten würde ich auch auf einen Schaden bei einer der drei Batterien tippen. Wodurch auch immer verursacht. Sind die Batterien einzeln getestet worden? Nächtliche Grüsse und "Daumen drück" :) Andre von AMUMOT hat hier --> Link gut beschrieben, wie man mit einfachen Mitteln eine Batterie testen kann. Die teuren Geräte, die die Werkstatt dafür benutzt, testen nur die Startfähigkeit und nicht die Kapazität. Dein Batteriecomputer kann Dir dabei gute Hilfe leisten. Aus einem anderen Beitrag von Dir entnehme ich auch, dass die Kabel recht dünn gewählt sind. Ich denke auch, dass Dein Händler Dich richtig abgezogen hat bei den genannten Preisen, dafür hätten wir auch einen schönen Lithiumakku einbauen können, der bei einem Drittel Gewicht dieselbe nutzbare Kapazität gehabt hätte. LG Peter Hallo Sind 11,0V bei über 100A Last überhaupt schon ein Abschaltkriterium ? Sollte, wenn so hohe Ströme eine normale Anwendung sind, der Strom bei der Abschaltschwelle nicht berücksichtigt werden ? Anders gesagt, bei 100A entsprechen der Spannungabfall von 12,8V auf 11V grade mal einem Widerstand von 18mOhm wenn sich da eine Verbindung etwas gelockert hat, oder korrodiert ist, hat man das wohl auch sehr schnell zusammen. Gruß Ulf Moin, hatte auch gerade so ein Schockerlebnis. Wechselrichter vom Rollladen schaltet auf einmal ab. Gut, bei 10,2 V verständlich. Die 2x 140 Ah Exide Gel aufgeladen und mit 25 A belastet, nach 5 h wieder 10,2 V. Nach abschalten der Verbraucher ging die Spannung wieder auf 12,4 V hoch, ist das Verhalten ok? Der grösste Schock war, dass ich von 2x 210 Ah ausgegangen bin und nur 2x 140 drin sind. Ich stelle nun einfach 220 Ah dazu. Die alte 220 Ah Deta Funline steht bei mir seit einem Jahr ungeladen rum, Multimeter und Ringtester sagen immer noch 12,9 V und 94% bei Test mit 1000 A.
So und nicht anders ist es. Nemt euch Zeit, trennt die einzelnen Batterien, testet jede einzeln, und zwar so: 1. Messt die Batteriespannung der abgeklemmten, vollen Batterie, sie sollte so um 12,7V bis 12,8V liegen. 2. Besorgt euch eine Autoersatzbirne (Fahrlicht/Abblendlicht), 12V/55W. Diese hat eine Stromaufnahme von 4,6A. Schließen Sie die Birne an die Batterie an und lasst die Birne solange brennen bis die Batteriespannung ca. 11,5V beträgt (siehe Typ-Tabelle). Haltet die Zeit der Brenndauer fest. 3. Multipliziet den Stromverbrauch (z.B. 4,6A) mit der Zeit (z.B. 12h) dann erhaltet ihr die Amperestunden (z.B. 55 Ah). 4. Die Entnahme von nur 55 Ah bis auf den Tiefpunkt von 11,5V bedeutet, dass eine Batterie von 100 Ah/C20 nur noch eine Kapazität von 55% hat. Im Zweifel den Test einfach nochmals wiederholen. Batterie voll laden bis 12,8V. Entladen, Zeit und Strom in Ah umrechnen! Klar das kostet Zeit, man muss die Batterien ausbauen, man muss messen, etc. Aber so ist das leben, selber machen oder dasfür bezahlen! Gruß Andreas Wie lange dauert denn so eine Volladung bei 480 Ah? Wie lange hat der Händler denn wirklich vollgeladen? Bis zu welcher Ladeschlussspannung? Wenn Batterien unerwartet leer sind, hat das doch nur drei möglich Ursachen: - Batterie defekt (oder Verkabelung defekt) - Batterie war gar nicht voll, daher schnell leer - Die Belastung war höher als kalkuliert. Und dann frag ich mich auch, wo der Sinn von 180 kg Bleigewicht für knapp 3000 Euro zu suchen ist? Das geht mit Li deutlich billiger, leichter und natürlich auch besser. Rosi, ich fürchte, man hat Dir da für viel Geld wenig Leistung verkauft. Und für diese "Milchmädchen" messerei 40 € zu verlangen, ist m.E. mehr als dreist. Die notwendigen und sinnvollen Ratschläge hast Du hier bereits erhalten.. rückblickend wäre Peter vorher fragen besser gewesen :( Ralf Nur meine Meinung: Bei solch großen Verbrauchern (100A) auf Blei zu setzen, ist, wie einen 1500kg Wohnwagen mit einem VW Käfer zu ziehen. Bleibatterien sind nur im ersten Moment billig, auf keinen Fall preiswert. Als man im Wohnwagen/-mobil nur Licht und Wasserrpumpe mit der Batterie betrieb und die Batterie nur mit kleinen Strömen belastete, hielt die sicher ein paar Jahre. Heute werden bis zu 3000W Wechselrichter eingebaut, Kaffeemaschine, Fön, Lockenstab, Küchenmaschinen, evtl. sogar Heizlüfter betrieben und jedes Gerät an sich zieht über den Wechselrichter 80A bis 120A Dafür ist Blei nicht ausgelegt. Ich hatte 2006 Blei in meinem Elektromobil. Nach jeweils einem halben Jahr waren die Batterien kaputt obwohl ich nur zu 50% belastet habe aber mit 150A Strom. Danach haben wir alle auf LiFePo4 umgestellt, am Anfang noch mit Verlusten, da die BMS noch in Entwicklung waren und wir auch bis 4V/Zelle geladen hatten. Als dann jede Zelle einzeln überwacht wurde sowohl die Unterspannung als auch die Überspannung, und wir nur bis 90% der Kapazität (3,65V) geladen und egaliesiert haben lief alles rund. Mein Mobil wurde leider vor 4 Jahren bei einem Einbruch zerstört aber Freunde fahren seit 10 Jahren mit Ihrem Batteriesatz und fangen erst jetzt an, einzelne Zellen auszutauschen obwohl regelmäßig mit 200A belastet wird. Ich habe seit 2009 in meinem Trailer 8 x 90Ah LiFePo4 (heute würde ich LiYFePo4 nehmen, weil die auch bei Kälte geladen werden dürfen) und erst eine Zelle austauschen müssen (das erste BMS war noch nicht auf die besonderen Eigenschaften von Campingfahrzeugen abgestimmt). Seit einem Jahr habe ich das BMS von Lisunenergie (das hier im Forum sozusagen entwickelt wurde) und brauche von Februar bis jetzt (bin in F unterwegs) keinen Fremdstrom. Ich habe im Sommer den Test gemacht und einen Heizlüfter mit 500W mehrere Stunden laufen lassen. Die Batterien haben 90% Ihrer Kapazität und brechen nur ganz zum Schluss ein, typisch für Lithium. Für 3000€ kann man schon eine tolle Versorgung mit Solarzellen und Lithium-Batterien und BMS bekommen und dann hat man sicheren Strom im Campingfahrzeug. tach zusammen, hört auf drauf zu hauen, nachher ist man immer schlauer. Der TE hat seinem Händler vertraut, der hat's ausgenutzt und gut verdient. Hat aber leider keine Ahnung von der Materie, nur vom Verkauf. Wieviel Prozent der Händler oder auch Hersteller kennen sich denn wirklich aus oder bemühen sich wenigstens, einem was wirklich funktionierendes zu verkaufen, zu welchem Preis auch immer? Die Mastervolt AGM's brauchen lt. Datenblatt eine Ladeschlußspannung von 14,25V, der Waeco Charger (leider mittlerweile Chinaware und überteuert) liefert 14,4 - 14,7V Ladeschlußspannung. Erhaltungsladung 13,8V das passt als einziges. Das zeigt schon mal das Wissen des Händlers auf. Leider werden immer wieder die selben Fehler gemacht. Beispiel aus dem Hymerforum, wo sich jemand schon mal die Mühe gemacht hat, den Zusammenhang von AGM Akkus und EBL genau und penetrant mit den Herstellern der Akkus und dem Hersteller der Ladegeräte (Schaudt) zu Diskutieren. Ergebnis: Ladegerät passt nicht zum Akku obwohl in der Kombination 1000-fach eingebaut wurde. Am Ende ist immer der User Schuld durch falsche Handhabung. Ach, ich hör jetzt auf und gehe auch kotzen... Gruß Thomas An rossi63, Wenn noch Garantie drauf ist, schmeiß deinem Händler die ganzen Brocken vor die Füße, nimm aber dein Geld wieder mit. Mit den 3 Scheinen (uups, 6) kriegste das Rundumsorglospacket von lisunenergy oder Notnagel. 'Gruß Thomas
... und ich bau es Dir ein! LG Peter Peter hat sie mir vor 2 Tagen eingebaut. 200Ah LiFEYPO + Ladetechnik + Einbau für 3000 Euro. Viel Erfahrung haben wir noch nicht. Wir haben einmal den Stellplatz gewechselt und sind 60km gefahren (gute Stunde). Dabei haben wir unseren Tagesverbrauch von 50Ah wieder nachgeladen. Mit meinen Bleibatterien hätte ich dafür mind. 3 Stunden fahren müssen. Ich finde es toll wenn man dem TE im Nachhinein aufzählt was er alles hätte besser machen können/müssen. Ich z.B. hätte solche Ratschläge in meiner Jugend gebraucht dann hätte ich nicht Kaufmann gelernt sondern wäre gleich Politiker geworden und bräuchte mir heute über meine Rente keine Sorgen machen. Meine Frage an den TE wäre wie das „Kernkraftwerk“ geladen wird? Hat er doch geschrieben... Nun Rossi hat hier nicht viel Chancen. Er wird sein Geld nicht so einfach wiederbekommen. Selbstverständlich kann er klagen usw., das dauert und kostet wieder Geld. Sein Problem ist damit dennoch nicht gelöst! Die Werkstatt hat das Recht mehrmals am Problem nach zu bessern. Hier würde ich ansetzen. Wenn die Werkstatt das schon muß, dann doch gleich richtig und alle sind zufrieden........ Nimm Kontakt mit Peter auf, der soll sich die Sache technisch mal anschauen und dokumentieren. Die Dinge testen und die Ursache finden. Dann Lösungsansätze erarbeiten. Auch das kostet Geld. Mit den Ergebnissen würde ich dann als Kunde die Werkstatt konfrontieren. Da Rossi schreibt, er hat von der Technik keine Ahnung, wäre das meiner Ansicht nach, der einzige Weg etwas zum positiven hin zu bewirken. Entweder bin ich zu blöd zum lesen oder blind - ich finde außer mit Landstrom nichts von Ladung. ne Lima wird er wohl auch haben, ist aber sowieso egal, weil die Batterien fertig sind, wahrscheinlich u.a. durch falsches Ladegerät, s.o.
Da hast Du wahrscheinlich leider Recht.
Bei seinem Verbrauch und einem unbekannten Bewegungsprofil geschweige ob Solar oder Booster vorhanden sind ist jede Batteriekapazität endlich. Vielen Dank für die zahlreichen Hinweise. In der Tat ist es so, dass ich mit Sicherheit nicht das Geld vom Händler zurückbekomme. Es muss daher die Ursache für das Einbrechen der Batterien nach 11 Monaten gesucht werden. Vorab, was ist genau drinne im Womo: - 3 x 160 AH AGM Verbraucherbatterie von Mastervolt. Die Batterien sind im Wohnbereich unter einer Sitzbank. D.h., keiner extremen Kälte ausgesetzt. Sie stehen quer nebeneinander (Abstand ca. 2 cm) und alle Minuspole sowie Pluspole sind miteinander verbunden. - Es wurde ein neues Ladegerät von Waeco eingebaut (MCA 1250). Per Dipschalter kann man die Ladeschlussspannung einstellen. Es besteht die Möglichkeit diese auf 14,4 Volt oder auf 14,8 Volt einzustellen. Der Händler hat diese auf 14,4 Volt eingestellt. Okay, lt. Hersteller der Batterien wird eine Ladeschlussspannung von 14,25 Volt empfohlen. Dies kann das Gerät nicht. Mein Büttner sagt mir aber, dass die Ladespannung 14,3 Volt beträgt. Ist dies so gravierend, ob man jetzt von mir max. 14,4 Volt oder 14,25 Volt hat? - Während der Fahrt wird die Batterie natürlich über die Lichtmaschine geladen. Es ist ein FIAT Ducato (Bj. 2014) mit 150 P, keine Ahnung, was die Lichtmaschine kann. - Ich habe mit dem Händler zuvor über einen B 2 B Lader gesprochen. Er meinte, dass das Teil nicht erforderlich sei bzw. hat davon abgeraten (Gerät und Einbau ca. 1.000,00 €). In der Regel benutze ich das Fahrzeug 2 x im Monat für jeweils 2 Tage zzgl. Jahresurlaub. Nach der Heimkehr ist das Fahrzeug immer für 1 Tag an die Steckdose gegangen. Gleiches galt vor Beginn, auch immer 1 Tag vorher. - Ein Temperatursensor ist nicht verbaut. Darüber hat der Händler kein Sterbenswörtchen gelassen. - Solar habe ich natürlich auch. Auf dem Dach sind 2 x 100 Watt. - Ein Moppel (Stromgenerator / Inverter) ist auch drinne. --> Link Das Teil kann bis zu 2,8 Kw und kann auch über eine Fernbedienung gestartet werden. Ich habe es nicht zu häufig gebraucht, nur im Extremfall. Bevor die Anlage verbaut worden ist, habe ich meinem Händler klipp und klar gesagt, was ich brauche. Ich brauche im Winter für 2 Tage min. 200 Ah, will morgens meine Kaffeemaschine (1.000 Watt) und meinen Fön (1.000 Watt) betrieben, vielleicht nachmittags noch einmal einen Kaffee. Dies alles über einen Wandler. Erst guckte er mich mit runzelnder Stirn an und sagte: hm, das kann aber teuer werden. Ich habe ich gesagt: Geld spielt eine Nebenrolle, es muss funktionieren!!!!! Tja, mein Geld hat er und es hat 11 Monate ganz gut funktioniert. Im Jan. 2017 habe ich in Berlin bei Schnee und Eis völlig autark gestanden. Die Batterien waren einmal runter auf ca. 300 Ah (von 480 Ah), mit dem Wandler konnte ich wunderbar noch Kaffee kochen und den Fön rappeln lassen. Jetzt funktioniert es nicht mehr und das Theater geht los. Mein Händler ist jetzt auch ganz anders drauf. Er meint nunmehr, dass die Batterien nicht für einen Spannungswandler geeignet sind und dadurch das Problem entstanden ist. Er arbeitet bei dieser Firma erst seit ca. 12 Monate. Vorher hat er Edelmobile (Niesmann und Bischoff / Morelo) verkauft. Dort hätte man auch nur Probleme mit Spannungswandler gehabt. Endlösung muss sein, dass ich die Kaffeemaschine und den Fön nur über den Moppel (Generator) betreibe! Hä, jenes war eben nicht die Ausgangslage!!! Er hält sich mittlerweile auch geflissentlich zurück und hat mir angeboten die Batterien auszubauen, dann ab zum Werk und gucken, was damit ist. Das kann Wochen dauern; ich brauche aber das Fahrzeug, natürlich mit Batterien. Alternativ hat er angeboten, erst einmal 3 neue Batterien einzubauen (mit Vorkasse) und dann mal gucken. Ich bin völlig rat- und fassungslos!!! Schlag dem Händler doch mal vor, dass er die Batterien plus das ungeeignete Ladegerät ausbaut, behält und dir den Kaufpreis anteilig erstattet, dann kannst Du Dir was ordentliches einbauen lassen? Als Notnagel vielleicht die drei Dinger gegen 2 x 200 Ah Bleikristall austauschen, die entnehmbare Kapazität wäre höher und es wäre mit ca. 1400 Euro noch etwas billiger als LiFePo. Die vorhandene Ladetechnik wäre OK. Man müsste dann halt mit dem Händler reden, inwieweit er sich beteiligt. Das mit dem Einschicken ist ein geschickter Zug von ihm, er kann das machen im Rahmen der Nachbesserungspflicht, weiss aber genau, dass du das nicht möchtest wegen Nutzungsausfall... bis denn, Uwe Merci, Tinduck. Du meinst also, dass das Ladegerät von WAECO völlig ungeeignet ist. Man kann es einstellen, dies hat der Händler gemacht. Allerdings nicht exakt, wie es der Batteriehersteller empfiehlt. 14,25 Volt werden empfohlen; das Gerät ist auf 14,4 Volt eingestellt. Und genau dies soll die Ursache sein? Was will ich damit sagen. Ich brauche irgendwie input, um den Händler eine völlige Breitseite verpassen zu können!!!
Wie gesagt, jede Batteriekapazität ist endlich. Solar lädt nicht wegen Schnee auf den Panelen, kein Landstrom und starker Verbrauch. Ich habe ebenfalls 480 A Kapazität und 400 Watt Solar, bei schlechtem Wetter reicht aber auch bei mir die Ladung nicht aus. Meine Batterien habe ich neulich refreshd und komplett wieder geladen. Das Ganze hat mit einem 25ah Gerät knapp 48 Std. gedauert. Meiner Meinung nach ist dein Verbrauch zu hoch für die Ladung die du deinen Batterien zuführst. Ich würde den Batterien eine Kur gönnen und einen Booster installieren, nur meine laienhafte Meinung.
Moin, und wie wird sowas gemacht? In meinem Fall z.B. hiermit: --> Link Fallbeispiel: Vorletzten Winter hatte ich meine Starterbatterie tiefentladen da ich vergessen hatte einen Verbraucher auszuschalten. Ich habe 2 Std. versucht das Fahrzeug mit Starthilfe zu starten, ohne Erfolg. Dann kam der ADAC und brauchte 2 Batterien bis mein Motor ansprang. Lt. dem gelben Helfer blieb nur noch eine Entsorgung. Habe die Batterie dann ausgebaut und spaßeshalber 2-3 mal refreshd. Die Batterie liefert seit 1,5 Jahren wieder als Starterbatterie ihren Dienst. So einfach wird es nicht sein, dem Händler eine Breitseite zu verpassen ... Aus meinem Verständnis deiner bisherigen Beiträge hier habe ich verstanden: 1 einfache AGM Batterien haben nach knapp einem Jahr noch 90% Kapazität. 2 du betreibst einen Wechselrichter unbekannter Leistung und machst mehrere Tassen Kaffee 3 mit einer Kaffee-Maschine unbekannter Leistung 4 Du betreibst einen 1000 Watt Fön für eine unbekannte Zeit ... 5 du kennst nicht die Batteriespannung beim Aussteigen des WR (Bitte prüfen) Laut der von dir verlinkten Spezifikation sind die Batterien schon für kurzen WR-Betrieb geeignet. Durch die Parallelschaltung verteilt sich der Strom bei guter Verkabelung gleichmäßig auf die drei Batterien M.E. Könnte das Problem auch an einer unzulänglichen Verkabelung des Wechselrichter oder der Batterien liegen. Du kannst es selbst überprüfen: Zwischen den Batterien sollten sehr kurze Verbindungen aus 35 oder 50 mm CU sein, zum Wechselrichter ebenfalls mindestens 50 mm CU von max. 60 cm. Zwischen Batterie und dem Wechselrichter keine Sicherungen, kein Hauptschalter ... Kontrolliere das bitte und schreibe hier das Ergebnis. Unter Umständen ist es auch ein Problem des WR. Grüße, Alf
Die Börsianer würden sagen "gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen..."... es gibt mit den Bleikristall noch keinerlei Langzeiterfahrungen, die positiven Feedbacks hier im Forum sind alle von demselben User. Das einzig Richtige wäre Lithium. Das Refreshen kann man probieren, vielleicht geht es dann wieder eine Zeitlang. Der TE hat natürlich dem Händler auch freie Hand gegeben mit seinem Spruch "Geld spielt keine Rolle", da haben doch bestimmt die Dollarzeichen in den Augen geleuchtet... LG Peter Mache mal Fotos der Anlage! ich denke mal der TE hat alles richtig gemacht, da kochen Leute Kaffee über Wechselrichter mit wesentlich weniger Batteriekapazität und es geht nichts kaputt! Danke! den habe ich auch, aber mit den 16V überleben das wohl nur offene Batterien, wo man bei Bedarf auch Wasser nachfüllen kann. Bei Geschlossenen würde ich das nicht machen. Zu TE Zwecks deiner Frage zur Breitseite für den Händler hatte ich dir bereits geschrieben. Peter oder anderen Fachmann in deiner Nähe kontakten usw.. Wenn du diesen Weg nicht gehen willst, so ist das deine Entscheidung. Der Händler hat so reagiert, wie ich es voraus gesehen habe. Da du das Auto brauchst und das der Händler weis, sind deine Karten nicht so prickelnd. Ich an deiner Stelle würde mir als schnelle Lösung überlegen, ob ich eine el. Kaffeemaschine zum Kaffee kochen unbedingt brauche. Das gleiche gilt für den Föhn. Sicher eine kurzfristige Einschränkung, würde aber vorerst helfen, länger autark stehen zu können. So kannst du in Ruhe und ohne zeitlichen Druck die Alternativen abwägen. Wenn das Verbrauchsverhalten ( aus el. Sicht) für dich so wirklich wichtig ist, so wird kein Weg an der Optimierung deiner Anlage vorbei gehen. Ich denke, dann hilft nur LiFePo etc. Gedanklich aus techn. Sicht vielleicht noch soviel: Eine Batterie herkömmlicher Bauart ( Nass / Gel / AMG und Mischformen) lässt sich nicht zu 100 Prozent entladen. Den ganzen techn. Mist ( warum, wieso, weshalb) haben die Jungs hier im Forum tausend mal diskutiert, ich spare mir das. Wichtig für dich als TE ist eigentlich nur eines zu wissen: Die mögliche Entladung deiner Batterien ist aus Spannungsicht (Volt) nicht sehr groß. Beispiel: Ladeschlußspannung 14,4 Volt, diese fällt auch ohne Last irgendwann nach 2 / 3 Stunden ohne Ladung auf die Ruhespannung der Batterien von 12,6 - 12,8 Volt. Bei 11,2 V schalten deine Verbraucher bereits ab. Die Spanne zwischen möglicher Leistung und daraus resultierender Nutzung ist relativ gering und hängt davon ab, wie die Dinge miteinander arbeiten. Das fängt an bei der permanenten, optimalen Ladung der Batterien, über alle Lademöglichkeiten (Lichtmaschine, Solar, Moppel, Landstrom) und das immer mit der richtigen, für den Batterietyp vorgeschriebenen Ladeschlußspannung. Das setzt sich fort in der optimalen, vom User unbeeinflussten automatischen Umschaltung der jeweiligen Ladequellen und zwar unmittelbar, wenn die derzeitige Ladequelle ausfällt (zum Beispiel Motorstopp und direkt Umschaltung auf Solar). Bis hin zu optimalen elektrischen Verbindungen mit kurzen Wegen und optimalen Querschnitten auf der Batterieseite. Kommt nun noch im Laufe der Zeit ein Fehler aus Herstellersicht in einer der beiden Aufbaubatterien hinzu, ist schnell zappenduster. Dann arbeitet eine Batterie mit ihrem Zellenschluß gegen die Ladung. Das Ganze wird heiß und ist nicht ungefährlich.
Ich habe es getan und wie erwähnt funktioniert es, zumindest bei mir. Allerdings wäre die Entsorgung die Alternative gewesen und Versuch macht halt klug. Gut, wenn die eh abgeschrieben waren, hätte ich das auch gemacht. Fällt mir gerade ein, habe hier auch noch so ein toten Vogel mit 220Ah stehen. Der bekommt mal ne Kur und mal sehen ob sich die Werte laUT tESTER VERÄNDERNß
480Ah Kapazität und 25A Gerät. RK
Sorry, so ist es richtig. Hallo, ich habe das jetzt hier ein bisschen mitgelesen. Meiner Meinung nach haben es KudlWackerl und thomas56 schon gut auf den Punkt gebracht. Ganz drei parallelgeschaltete AGM sollten über die Belastung mit dem Wechselrichter nur müde lächeln, gerade AGM werden mit ihrer hohen Strombelastbarkeit beworben. Bei runden 1200 Watt auf der 12V-Seite (wg. der Wandlerverluste) sind das 100 Ampere, also gerade mal etwas mehr als 33 Ampere pro Batterie. (Beispiel: ich habe eine einzige 200 Ah AGM verbaut mit einem 2kW/4kW Wechselrichter (für z.B. Nespressomaschine/Fön mit rund 1.500 Watt). Das war bislang noch gar kein Problem.) Also bin auch ich der Meinung, die Ursache muss irgendwo anders zu suchen sein. (Sowas wie Zellenschluss dürfte es bei einer AGM so nicht geben. Das ist eher ein Phänomen der Nass-Batterien mit dem Bodenschlamm.) Wenn der "Batterie-Schutzschalter" spannungsgesteuert abschaltet, dann würde ich das Problem suchen wollen auf genau der kurzen Kabelstrecke zwischen Batterien und diesem Schutzschalter (der ja vermutlich nach der Sicherung das erste Bauteil im 12V Strang sein dürfte). Und das sowohl plus-Seitig als auch masseseitig. Gedanke dahinter: Wenn bei dem Stromfluss - den ich wie gesagt für nicht zu groß halte - die Spannung einbricht, dann kann das - wenn wir von guten Batterien ausgehen - nur an einem zu hohen Übergangswiderstand liegen -> Spannungsabfall. Und da nicht nur der WR oder der Büttner diesen Spannungsabfall registrieren sondern auch dieser ominöse Schutzschalter, muss der Spannungsabfall wohl auf den ersten cm der Kabelstrecke schon zu suchen sein. Batteriepol gebrochen oder locker? |
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